Türken entscheiden: Sarrazin muss weg

Türken entscheiden: Sarrazin muss weg„Allah möge ihm mehr Verstand geben“, findet Ibrahim Turhan (Foto), Vizechef der türkischen Zentralbank und der deutsch-türkische Politiker und Reiseunternehmer Vural Öger forderte den Ausschluss von Thilo Sarrazin aus der SPD. Jawohl, dann wissen wir auch gleich, wer hier das Sagen hat.

Bundesbankchef Axel Weber beklagt, dass er „wegen Sarrazin“ auf seinem Türkei-Besuch jetzt einen Bodyguard bräuchte und muss erst von Dr. Gudrun Eussner daran erinnert werden, dass die Gefahr nicht von Sarrazin ausgehe, sondern von wild gewordenen Moslems.

Zuvor hatte Bundesbank-Präsident Axel Weber seinem Vorstandskollegen Sarrazin Konsequenzen nahegelegt. „Es geht hier nicht um Personen“, sagte Weber am Rande der IWF-Herbsttagung in Istanbul. „Es geht um Institutionen. Die Bundesbank ist eine in Deutschland mit hohem Ansehen verbundene Institution“, betonte er.

Jeder, der darin eine Funktion habe, müsse „sich seiner Verantwortung für diese Institution und für ihr entsprechendes Standing in der deutschen Öffentlichkeit bewusst sein“, fügte der Bundesbank-Präsident hinzu. Jeder müsse also „mit sich selbst ins Gericht gehen“, ob sein Handeln zur Förderung dieser Institution beitrage oder nicht.

Den abgehobenen 10.000, die denken, dass die Probleme der Zuwanderung ohne sie stattfinden, zeigen die WELT-Leser den Stinkefinger. 75% (Stand 19 Uhr) geben Sarrazin recht. UPDATE: Mittlerweile geben ihm nur noch 67 % (Stand 20.45 Uhr) recht – bitte abstimmen!

Und die, die sich nicht wie die Moslems über die Mohammed-Karikaturen, über Dinge empören wollen, die sie nicht oder nur bruchstückhaft kennen, können das böse Interview bei ef lesen.

(Spürnasen: Florian G., Lothar W. und Brandenburg)