Bundesbankchef Axel Weber (Foto) hat sich durch sein Verhalten im Fall Sarrazin selbst aus der Nachfolge als EZB-Chef katapultiert. „Nach dem, was sich da abgespielt hat, gehen seine Chancen dafür gegen Null“, sagte ein Notenbanker. Weber habe Führungsdefizite bewiesen.

Das Handelsblatt berichtet:

Wie denn jemand, der unfähig sei, mit einem sechsköpfigen Bundesbankvorstand fertig werde, morgen einen sechszehn-köpfigen EZB-Rat oder gar siebenundzwanzig-köpfigen erweiterten EZB-Rat leiten wolle, empörte man sich. Ein solches Risiko könne die Politik überhaupt nicht eingehen – Europa zuliebe.
(…)
Kritik kam auch aus Berlin. In Regierungskreisen seien Zweifel an dem „Bundesbankprofessor“ aufgekommen, der jüngst so entschlossen nach der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) gegriffen habe, wurde berichtet. Unter der neuen Bundesregierung will Weber für die Bundesbank die Führung in der Finanzmarktaufsicht sichern. Wie wolle ein Mann mit solchen Führungsdefiziten in einem verminten Umfeld von Politik und Finanzmärkten ein solches organisatorisches Mammutprojekt wie die Übernahme der Bafin durch die Bundesbank stemmen?, so die bohrende Frage.

Einfach nur genießen!

(Spürnase: Hubert W.)

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70 KOMMENTARE

  1. „Der Aufruf um 20 Uhr, sich in den Konzertsaal zu begeben, wurde von vielen als eine Erleichterung empfunden. Die orientalisch geprägte, beschwingte Musik des bekannten rumänischen Komponisten George Enescu ließ den Ärger über Weber etwas in den Hintergrund treten. Anders als in den Vorjahren hatte der Bundesbankpräsident es in diesem Jahr vorgezogen, zu dem EZB-Empfang erst gar nicht zu erscheinen. Er hatte für Donnerstag einen Vortrag in Jerusalem angenommen.“

    Typisch.

  2. Ich habe diesen Herrn bis anhin nicht gekannt. Aber es ist wieder einmal sichtbar geworden, dass in uisneren Ländern an entscheidenden Stellen Flaschen hocken.

  3. Dieser Dhimmi mit seinem politisch korrekten vorauseilenden Gehorsam ist in allen leitenden Positionen nicht mehr tragbar.
    Er hat weder Format, noch hat er Führungsstärke bewiesen.
    Der Bundespräsident sollte ihn aus Amt und Würden jagen!

  4. Bundesbankchef Axel Weber (Foto) hat sich durch sein Verhalten im Fall Sarrazin selbst aus der Nachfolge als EZB-Chef katapultiert.

    Tolle Nachricht. Ich genieße sie!

    Sie verschönt mir das ganze Wochenende! Drücke Dr. Thilo Sarrazin weiterhin die Daumen.

  5. Bundesbankchef Axel Weber hat sich durch sein Verhalten im Fall Sarrazin selbst aus der Nachfolge als EZB-Chef katapultiert.

    Der nächste EZB-Chef hat vielleicht mehr Führungsqualitäten, aber besser für die Bürger Europas wird es dadurch auch nicht.

  6. Kommt es mir nur so vor oder haben seit Sarrazins Worte plötzlich andere Zeiten angebrochen???

    Eigentlich habe ich damit gerechnet, dass eine allgemeine Empörungswelle abläuft (wie immer) und Sarrazin für immer persona non grata geworden ist – und jetzt das!

  7. Sehr geehrter Herr Bundespräsindet Köhler,

    ich bitte Sie, Bundesbankpräsident Axel Weber von seinen Aufgaben zu entbinden, da er den ehemals guten Ruf der Bundesbank leichtfertig in Misskredit gebracht hat und sich damit für eine Position in der EZB vollends disqualifiziert hat!

  8. Weber ist einfach nur ein ………. Gutmensch, der meinte, sich mit seinem anscheinend vernichtenden Statement zu Sarrazin eine „gewisse“ Prominenz verschaffen zu können, die er ohne diese Gelegenheit niemals geboten bekommen hätte!

  9. Ich liebe Murphys Gesetze, Weber ist der Beweis, das sie stimmen. Jeder (Karrierist) steigt auf bis er jenseits seiner Kompetenz angelangt ist.

  10. Das feige Einmischen von Weber an sich hätte genügt, damit er sich selber disqualifiziert.

    Völlig untragbar wurde Weber, seit bekannt wurde, dass er das Interview im Vorfeld bereits gekannt hatte und sich erst dann auf seinen Kollegen eingeschossen hatte, als dieser – vorübergehend – angeschlagen war.

    Das ist da Gegenteil von Zivilcourage und Menschen solchen Charakters gehören nicht in Führungspositionen.

  11. @ #1 der_preusse (23. Okt 2009 21:07)

    Allahu Akbar Herr Weber!!

    hoffentlich ohne Abfindung!!

    Naja – ganz so paradiesisch wirds wohl nicht werden; wenn der geht, dann mit einer mind. 2-stelligen Millionen-Abfindung!

    @ #14 danton (23. Okt 2009 21:55)

    Weber ist einfach nur ein ………. Gutmensch,

    Weber ist ein Karrierist, ein Arschkriecher – Untergebe fertig machen, ja das kann er.
    Aber wenn er auf gleichwertige Gegner trifft, fällt er um wie ein Sack Kartoffeln

    „Weber ist wie ein Luftballon: groß und mächtig, wenn man ihn aufbläst, aber wenn man ihm die Luft raus lässt, ist er klein und schrumpelig“

  12. wirkt so als wollte er ihn (mit voller absicht) in das „offene Messer“ rennen laßen und nun hat es ihn selbst zerlegt,weil es jeder mitbekommen hat! sauber

  13. Der Typ hat doch wirklich geglaubt,mit den typischen pc-Stehsätzen zu punkten,hat ja auch bisher immer funktioniert.Jetzt grübelt er wohl,warum das mit der politischen Korrektheit nicht mehr so klappt.Opportunisten sollten halt in kürzeren Abständen die Windrichtung überprüfen, um den Hals entsprechend wenden zu können….

  14. Ein Individuum, „erkennbar ohne Führungsqualitäten“, muß gehen.

    Gerne auch dorthin, „wo der Pfeffer wächst.“

  15. Die Tragweite dieses Falles wird vermutlich von dem meisten unterschätzt.
    Herr Weber hat politisch korrekt Sarrazins Aussagen kritisiert.
    Weber hat nichts anderes gemacht, als den herrschenden Zeitgeist widerzugegeben. Nach meiner Einschätzung ist der jetzige Ablauf ein Novum. Ein Mitglied der deutschen Elite hat sich seine Karriere ruiniert, weil(!) er die ideologische Position der Mainstream-Medien eingenommen hat, anstatt sich vor seinen Mitarbeiter zu stellen.
    Plakativ gesagt: Eine wirtschaftliche Führungskraft, die sich die weitere Karriere versauen will, sollte unbedingt der ideologischen Vorgabe von Spiegel, Zeit , Sueddeutscher Zeitung usw. folgen. Es besteht daher die einmalige Chance, dass sich Führungspersonen aus der Wirtschaft zunehmend vom inhärenten Moralismus der Massenmedien distanzieren (müssen) mit interessanten Folgen für deren Finanzierung. Das sieht doch schon nach einer grundlegenden Änderung der gesellschaftlichen Spielregeln aus.

  16. Für mich letztlich unverständlich!

    Weber passt so wunderbar in die politische Landschaft, dass ihm doch eine herausragende Karriere prognostiziert werden könnte. Schließlich folgt er doch dem Verhalten, das der ganze „Politikbetrieb“ immer zeigt.

    Realität nicht wahrnehmen, nur in erwünschten Bahnen denken und – vor allem – reden und sich von jedem sofort distanzieren, der einen klaren Blick für unangenehme Wahrheiten hat.

    Immer schön wischi waschi!! Oder kann mir irgend jemand sagen, für was genau die Bundeskanzlerin steht. Man sieht, nach ganz oben schafft man es nur mit Allgemeinplätzen.

    Weber hat das Problem, dass einer seiner Mitarbeiter etwas hinausposaunt hat, dass einem bei der Realitätsverweigerung stört.
    Schwerer Führungsfehler! Denn Mitarbeiter mit anderen Ansichten können nur von Leuten von Format ertragen und eingebunden werden. Da beginnt das Versagen des Herrn Weber.
    DAS wäre der Merkel nicht passiert.

  17. Das sieht doch schon nach einer grundlegenden Änderung der gesellschaftlichen Spielregeln aus.

    Wird auch dringend Zeit!!

  18. Na, Herr Weber, da haben Sie sich auf die bislang zuverlässig funktionierende Empörungsmaschine verlassen, der mittlerweile das Schmieröl und der Treibstoff auszugehen scheint. Sie ächzt und quietscht. Und Sie, Herr Weber, haben dies nicht vorhergesehen. Gerade deshalb sind Sie das Geld nicht wert, daß man Ihnen zahlt – ebenso wie ein schlechter Unternehmr, der die Marktlage nur ungenügend einzuschätzen weiß.

  19. Aber,daß es erst eines gescheiterndes Mobingversuches bedarf um den wind drehen zu lassen ist im grunde traurig wie ehrelos!

  20. Schadenfreude ist die schönste Freude 🙂
    Der Verband, der Berliner Gemüse- und Obsthändler hätte vielleicht noch ein Pöstchen
    frei 🙂 so unter Kollegen, da geht immer was 🙂

  21. Ich sagte gerade zu meinem Mann:

    Wir brauchen uns jetzt nur noch zurück lehnen und der Dinge harren, die da kommen mögen. Denn ich denke, es ist der Anfang einer politischen Wende. Es hat für mich den Anschein, als ob Sarrazin´s Worte eine Reihe von Tabus gebrochen hat, über die jetzt endlich mal gesprochen wird. Und irgend wie scheint derzeit alles wie von allein zu laufen. Es wäre zu schön, wenn es wirklich eine politische Wende wäre. Und Herrn Weber sei gesagt: Hochmut kommt vor dem Fall. 😀 Adios, Herr Weber!

  22. Danke, nochmals an Herrn Sarrazin, die Diskussion scheint, Gott sei Dank, kein Ende zu nehmen.
    #25 vossy Zurücklehnen ist nicht, es liegt noch viel Arbeit vor uns.

  23. @vossy
    ob unsere volxzertreter das auch irgendwann mal schnallen???
    hab da so meine zwei-bis-dreifel.

  24. #24 MR-Zelle (23. Okt 2009 22:29)

    Der Verband, der Berliner Gemüse- und Obsthändler hätte vielleicht noch ein Pöstchen.

    Fettaugen schwimmen immer oben auf der Suppe.

  25. Die Tatsache, dass Claudia Fatima Roth seit 4 Wochen zur Causa Sarrazin schweigt zeigt, dass gravierende Veränderungen im gesellschaftlichen Diskurs eingetreten sind und sich auf die MSM gerade neu kalibrieren müssen!

  26. Kam eben in den Top-News: Verband der Türkischen
    Obst- und Gemüsehändler möchte den noch Bundesbankchef Alex Weber in den Vorstand wählen
    . 🙂 🙂 🙂

  27. #29 Eurabier
    Das frage ich mich schon die ganze Zeit, auf welchem Planeten sind Momentan CFR, Wiefelspütz,
    und Konsorten, man hört und sieht nichts,wo sie sich doch sonst in alles reinhängen. Der Wind wird stärker, meine Herrschaften, also zieht euch warm an. Ihr wolltet es ja nicht anders.

  28. Solche Schlagzeilen gibt es, wenn die Generation Weber am Ruder ist:

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,656996,00.html

    Islamkritikerin Ates flieht aus der Öffentlichkeit

    Von Reinhard Mohr

    Sie kämpft für die Rechte muslimischer Frauen und provoziert damit den Hass von Fundamentalisten: Die deutsch-türkische Anwältin und Schriftstellerin Seyran Ates hat sich nach Morddrohungen aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Anlass der Angriffe ist ihre jüngste Streitschrift.

  29. @ MR-Zelle:

    Ich weiß, daß noch viel Arbeit vor uns liegt… Aber es ist doch zu schön zu sehen, wie manche Dinge von selbst ihren Lauf nehmen. Wer weiß, was sich sonst noch zum Selbstläufer entwickeln kann… Wir leben jedenfalls in einer spannenden Zeit. Und wir können uns getrost zurück lehnen und beobachten, wie die Gutmenschen sich gegenseitig den Schwarzen Peter zuschieben wollen und bestimmt auch werden. Das wird ein Spaß. :blink:

  30. #31 MR-Zelle (23. Okt 2009 22:56)

    Im Prinzip zeigt es, wie feige Ströbele, Beck, Edathy und Roth doch sind.

    Sie warten erst einmal ab, wie die EmpörerInnen Mazyiek (FDP), Arslan (CDU), Özdemir-Hunzinger (Bürgerkrieg90) und Kolat (SPD) Boden gut machen können, quasi als „Frontschweine“ (wie haram) der bio-deutschen Gutmenschen.

    Da die Causa Sarrazin aber offensichtlich für den Homo gutmenschinsis komplett nach hinten losging, weicht man auf Nebenkriegsschauplätze aus.

    Anbei die Liste Claudia Fatima Roths Pressemitteilungen seit der Causa Sarrazin:

    http://www.claudia-roth.de/

    Wichtige Unterstützung für Memorial

    Schwarz-Gelb ohne Soziales in der Marktwirtschaft

    Klimaerwärmung lässt sich nicht wegknüppeln

    Lesben, Schwule und Transgender im Grundgesetz schützen

    FDP wird Visa-Warn-Partei

    Lange Nase für 50 Millionen Kassenmitglieder

    Friedensnobelpreis für Obama stärkt Hoffnungen auf Wandel

    Herzlichen Glückwunsch an Herta Müller

    Gesundheitspolitische Unglücksgeschichte

    Ein richtiger und wichtiger Freispruch

    Einheit in der Vielfalt verwirklichen

    Inakzeptable Diskriminierung

    Stabiler Glaubwürdigkeitsverlust

    Atomlobby gefährdet sozialen Frieden

    14 Pressemitteilungen in 4 Wochen, alles ohne Sarrazin!

  31. @3
    Die rumänischen Rhapsodien von George Enescu gehören zu meinen Lieblingsstücken. Sie eignen sich in der Tat dazu, Ärger in den Hintergrund zu drängen.
    Ich kann diese Stücke jedem Klassikliebhaber nur wärmstens empfehlen.
    Welche Stücke von Enescu nun tatsächlich gespielt wurden, weißich allerdngs nicht.

  32. ….ääh.wenn hier alle so einer Meinung sind wieso ist dann die B-wahl so augegangen wie sie ausging?? wirt es Zeit fur ein „neue Kraft“?

    bin ratlos

  33. weber hat zunächst sarrazins äußerungen gelesen, abgesegnet und nach der veröffentlichung kritisiert – was soll man von so einem halten, der sich amtlich selbst als fachlich inkompetent in den vordergrund der gutmenschen-empörungselite drängt? wie kommt er überhaupt zu diesem amt?

  34. Dieser Weber ist das miserabelste Beispiel was es in der so genannten Elite seid langem für mich gegeben hat.
    Er hat einfach nur Verachtung verdient und ein Leben unter der Brücke.
    Entzieht ihm alle Gelder.
    Der Typ ist für mich keinen Pfifferling Wert!

  35. #25 vossy (23. Okt 2009 22:33)

    Immer im richtigen Moment dem Schwungrad ein Moment dazugeben, damit die Dinge am Laufen bleiben. Das ist jetzt die Kunst, die gefordert ist.

  36. #33 Eurabier (23. Okt 2009 23:06)

    ….laß doch dieses Politik-Machtgeil-Luder aus dem Spiel, bin froh wenn ich von der nichts sehe und höre.

  37. Meine Mail an Sarrazin und Weber vor 20 Tagen (4.10.)


    Ja, Herr Dr. Sarrazin, Sie haben im Prinzip völlig recht.
    Aber, Ihre Diktion ist geringfügig verbesserungswürdig. 🙂
    Meinen persönlichen Glückwunsch zu Ihrem Mut,
    endlich ´mal in Deutschland Fraktur zu reden/schreiben.
    und nun,
    Herr Präsident,
    wenn es stimmt, dass Sie das inkriminierte Interview vorher kannten, dann auch Ihnen meine Anerkennung.
    Dass Sie jetzt/in der Öffentlichkeit sich dagegen äussern müssen, ist (für Ihre Position) derzeit in DL normal/Pflicht.

    Trotzdem darf ich hoffen, dass dieses Interview, dieser Artikel, in DL etwas bewegt, sodass ich mir nicht mehr so viele Sorgen um meine erwachsenen Kinder machen muss.

    Ich sehe nämlich ziemlich schwarz für die finanzielle, soziale und kulturelle Zukunft der Generationen nach mir; leider.

    Mit leicht optimistischen Grüssen
    Andromeda

  38. Gutmenschentum ist etwas für Zeiten gefüllter Kssen,

    nun aber in der Wirtschaftskrise und bald noch mehr in der demografischen Krise wird der Verteilungskampf härter,

    da lassen sich die Leute nicht mehr länger belügen, betrügen und dafür, dass sie als Steuerzahler brutal ausgebeutet werden, auch noch als Nazis diffamieren.

    Axel Weber ist eine erbärmliche Gestalt,

    gerade jetzt, wo der Wind sich dreht und mehr und mehr und mehr einstmals gutmenschlich Verseuchte die wahre Lage erkennen, und das Schweigen über viele Probleme langsam bricht,

    glaubt die Niete Axel Weber sich noch schnell als Super-Gutmensch für seine künftige Karriere positionieren zu können.

    Axel Weber kommt mir vor wie ein Offizier der Wehrmacht, der 1945 noch stolz darauf ist zum General befördert zu werden, oder wie ein SED-Funktionär in der DDR, der im August 1989 endlich eine Karrierestufe höher klettern darf.

    Oder anders ausgedrückt:

    Ein Volk, ein Staat, dessen „Eliten“, jenen, welche unumstößliche Wahrheiten aussprechen,

    so sehr in den Rücken fallen, wie Axel Weber dies getan hat,

    braucht keine Feinde mehr.

  39. Die Aussagen von Herrn Sarrazin werden seit Wochen im deutschen Volk besprochen. Und auch von den Zeitungen aufgegriffen. Ich lese die FAZ. Sie hatte anfangs im Wirtschaftsteil durchaus einen Aufsatz geschrieben mit der Richtung: Sarrazin muß weg.

    Die FAZ ist unter ganz schwerem wirtschaftlichem Druck. Sie muß sich deshalb zumindest teilweise nach den Wünschen ihrer Leser richten. Sie hat deshalb ich schätze fünf weitere Aufsätze gebracht mit einer anderen Richtung: Sarrazin hat recht. Und seit Wochen ständig längere Leserbriefe in die Richtung: Sarrazin hat recht.

    Wenn ich die veröffentlichten Leserbriefe, oftmals von Professoren, lese, dann denke ich, daß viele Leser recht deutlich an ihre Stammzeitung FAZ geschrieben haben:
    Sarrazin hat recht. Und zwischen den Zeilen anklingen ließen: Wenn ihr den jetzt niederschreibt, dann ist es mit dem Jahresabonnement für die FAZ vorbei.

    So etwas brauchen die Professoren nicht ausdrücklich zu schreiben, das bekommt die Zeitung bei der Auswertung der Leserbriefe schon von sich aus mit. Diese Furcht schwingt immer im Hinterkopf bei den Zeitungsmachern mit. Ich kann mir auch vorstellen, daß die Leserbriefauswertungsgruppe der Zeitung Zugang zur Liste der Abonnenten der Zeitung hat.
    Und jedes Abonnement ist über zehn Jahre gerechnet rund 5.000 Euro Abonnementsgeld wert und zusätzlich ist es die Grundlage für die Heranschaffung der Anzeigen.
    Und wenn die Kerngruppe der FAZ-Leser genau auf der Sarrazin-Linie liegt und das ihrer Zeitung auch ganz klar deutlich macht, dann kann die FAZ aus wirtschaftlichen Gründen an diesem Sachverhalt nicht vorbeigehen.

  40. dieser weber ist ein typischer apparatschik, durch partei und gewerkschaft und beziehungen als farbloser und damit ungefaehrlicher opportunist in amt und wuerden gekommmen, beidem wird er nicht gerecht.
    ein typischer repraesentant links-deutscher unterer mittelmaessigkeit.

  41. Auf Gutmenschen wie Herr Weber, Frau Roth und Co. muß das Maschinengewehr der ungeschönten Tatsachen gerichtet und Dauerfeuer gegeben werden, bis das Lügengebäude und die Traumwelt zusammengeschossen ist und nur die pure Wahrheit übrig bleibt.

  42. @Domingo, das sind nicht Murphys Gesetze, sondern das „Peter-Prinzip“ von Lawrence Peter – KANN ICH JEDEM NUR EMPFEHLEN ZU LESEN!!!! MAN VERSTEHT SOFORT 3/4 DER WELT!!

  43. #58 Andromeda (24. Okt 2009 01:38)

    Meine Mail an Sarrazin und Weber vor 20 Tagen (4.10.)


    Ja, Herr Dr. Sarrazin, Sie haben im Prinzip völlig recht.
    Aber, Ihre Diktion ist geringfügig verbesserungswürdig. 🙂
    —————————————–
    Wieso -bitte- ist Sarrazins „Diktion“ geringfügig verbesserungswürdig???
    Hätte Herr Sarrazin in „Ihrer Vorstellung von Diktion“ formuliert, wäre er mit absoluter Sicherheit niemals gehört worden!

    Herr Sarrazin hat die Diskussion ins Rollen gebracht, WEIL er so formulierte, wie er es für RICHTIG hielt – und nicht so weichgespülte Floskeln aus der Gutmenschen-Rhetorik wählte!

  44. #7 Matty-nyc
    Habe gerade Anfrage ans Kanzleramt wegen meiner Geburtstagsparty geschickt. Mal sehen was es kostet. Wer möchte mit feiern?

  45. #63 Crucis
    Na, da greift schon eher das Dilbert-Prinzip ein. Das Dilbert-Prinzip ist eine Abwandlung des bekannteren Peter-Prinzips von Laurence J. Peter und Raymond Hull. Laut dem Peter-Prinzip kann jeder Beschäftigte in einer Hierarchie bis zu einer Stufe in der Hierarchie aufsteigen, deren Anforderungen er nicht mehr gewachsen ist. Der Aufstieg erfolgt, weil die Person auf der bisherigen Stufe erfolgreich war.

    Das Dilbert-Prinzip dagegen behauptet, die ineffizientesten Arbeiter würden unverzüglich ins Management versetzt, wo sie den geringsten Schaden anrichten könnten. Dadurch verfügt die Person im Management weder über die notwendigen sozialen Eigenschaften eines Managers noch über die fachlichen Kenntnisse bezüglich des von ihr verwalteten Bereiches. In dieser tragischen Situation wird der auch von persönlichen Marotten gebeutelte Mensch in seiner Hilflosigkeit ganz zum Medium der übergeordneten Zwänge – des Marktes, des Kunden, der Vorgesetzten.
    So der Weber ist also ein OPFER. Der Arme.

  46. @ # 36 Epizentrum:
    Unsere Volkszertreter werden es wohl erst schnallen, wenn das Volk sich Art. 20 (2,4) GG verinnerlicht hat: Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

    @ # 54 Jeremias:

    Richtig.

  47. Um es kurz zu sagen:

    Weber ist keine Führungskraft, Weber ist ein Waschlappen.

    Ja Herr Weber, wer mit der Herde geht, kann nur den Ärschen folgen.

  48. einige Bedürfnisanstalten Berlins sind in beklagenswertem Zustand, für einen tüchtigen Mann wie Herrn Weber eine günstige Gelegenheit eine seinen Fähigkeiten gemäße Verwendung zu finden. Wie kommt der Mann an sein derzeitiges Pöstchen?

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