„Hätten wir uns doch damals gewehrt…“

„Komm rein“, rief Daniel seinem Besucher zu. Alex war noch nicht allzu lange in diesem Land und fühlte sich immer noch etwas fremd hier. Der Gastgeber wies auf einen der bequemen Sessel am Kamin. „Setz dich doch erstmal“, ermunterte er den Neuankömmling, „und dann können wir das tun, was wir schon so lange nicht mehr konnten, reden.“

(Ein fiktives Gespräch zwischen zwei Freunden – irgendwann in einer nicht allzu fernen Zukunft außerhalb Europas)

„Das liegt eigentlich nur an dir, mein Freund. Wenn du damals im Herbst 2010 nicht abgehauen wärst, hätten wir unsere Gespräche nicht unterbrechen müssen. Viele sind der Ansicht, daß du uns damals im Stich gelassen hast.“ Daniel schwieg. „Versteh‘ mich bitte nicht falsch“ redete Alex weiter „ich bin dir mehr als dankbar, daß du mir und meiner Familie bei der Einreise hier geholfen hast. Auch werde ich nie vergessen, daß wir in der ersten Zeit kostenlos in einem deiner Häuser wohnen durften. Aber letztendlich hast du mit deiner Flucht damals den Moslems vor allem deine Kapitulation bewiesen.“

Der Vorwurf traf Daniel sichtlich. „Eigentlich seid ihr doch an dem Desaster selbst schuld.“, entgegnete er. „Du weißt selbst, daß ich schon damals, als der Vertrag von Lissabon endgültig in Kraft trat, vehement für den bewaffneten Widerstand eintrat. Immer wieder habe ich in unseren Gesprächen darauf hingewiesen, daß unser eigenes Grundgesetz uns das Recht zu diesem Schritt gäbe.“

„Du weißt doch ganz genau Daniel, daß wir das nicht tun konnten. Unser Weg war der politische. Die Aufgabe war, die Leute aufzuklären über den Islam. Sie wachzurütteln, damit sie den totalitären Charakter dieser sogenannten Religion erkannten. Aus der EU mit diesem idiotischen Vertrag konnte man doch danach immer noch austreten. Wenn der Islam als Problem erledigt worden wäre. Wir hätten aber doch ohnehin keine Chance gehabt.“ „Und damit wären wir wieder beim Kern des Problems“ setzte Alex Gastgeber ein. „Ich hatte dir damals gesagt, daß der Islam, im Gegensatz zu dem, wovon ihr überzeugt wart, nicht das Hauptproblem darstellte.“ „Und ich bleibe dabei, daß nicht der Islam euch das Genick gebrochen hat“ setzte er hinzu.

„Ich glaube, du hast recht Daniel“, antwortete Alex. „Als du damals Deutschland so plötzlich verlassen hast; erinnerst du dich an den letzten Satz den du mir sagtest?“ „Ich erinnere mich dunkel“, sagte Daniel nachdenklich und schwieg. „Du sagtest mir: Ihr werdet untergehen. Wenn ihr nicht bald anfangt für eure Freiheit zu kämpfen werdet ihr untergehen.“ Eine lange Pause entstand zwischen den beiden Freunden. Daniel erinnerte sich noch gut an die letzten Tage in Deutschland. Die letzten Gespräche in einer zunehmend gereizten Atmosphäre als feststand, daß er auswandern würde. Die letzten Besuche bei den Freunden, um sich zu verabschieden. Der stille Vorwurf in ihren Augen. Das Gefühl des Scheiterns, der Zerrissenheit, beim letzten Blick aus dem Flugzeug, das ihn in die neue Heimat trug.

Alex sprach weiter. „Kurz nachdem du weg warst, traten neue Gesetze in Kraft. Jede öffentliche Äußerung, die geeignet war den öffentlichen Frieden zu stören, wurde ausnahmslos unter Strafe gestellt.“ „Als die ersten abgeholt und wegen Volksverhetzung vor Gericht gestellt wurden, wurden wir anderen vorsichtig bei dem, was wir sagten. Es hieß, wir seien Unruhestifter. Und man würde uns beobachten.“ „Ich hörte davon“ entgegnete Daniel. „Ich hörte auch von den überwältigenden Erfolgen der Moslemparteien. Den Demonstrationen der Moslems und der Hexenjagd auf ihre Kritiker.“

„Bist du denn wirklich der Meinung, wir hätten eine Chance gehabt?“ fragte Alex. „Ja. Damals hätten wir eine Chance gehabt. Erinnerst du dich an die immer wieder aufkommenden Vorwürfe in Richtung der Bundeswehr, sie wäre von rechts unterwandert? Erinnerst du dich an die steigende Unzufriedenheit unter den Polizisten? Sie hätten sich vielleicht auf unsere Seite geschlagen. Aber dazu hätten wir dazu bereit sein müssen, uns aus der Deckung zu wagen. Was wurden doch für Reden geschwungen, daß die Politik in Wirklichkeit genau wüsste, wohin das alles führen würde. Die Vorwürfe, man würde in Wirklichkeit die Bevölkerung austauschen wollen. Aber die islamkritische Szene war doch nicht viel schlechter wenn es darum ging, sich selbst in die Tasche zu lügen. Denn einerseits hieß es, daß auf politischem Wege keine Lösung zu erreichen sei, aber andererseits beharrte man auf der politischen Lösung. Unsere Gegner setzten Gesetze und Justiz gegen uns ein, aber es wurde darauf beharrt, daß die Gesetze unbedingt einzuhalten seien. Der Staat selbst verstieß gegen das Grundgesetz, aber es wurde darauf beharrt, treu an der Seite des Staates stehen zu müssen.“ Daniel stand auf um Holz nachzulegen, da kam von Alex die Frage: „Und warum hast du dich nicht selbst aus der Deckung gewagt?“ Daniel drehte sich um und antwortete fast aufgebracht: „Verdammt, hätte ich denn ganz alleine in den bewaffneten Widerstand gehen sollen? Von euch wäre doch keiner mitgekommen. Ihr wart doch alle so staatstreu. Und jetzt sieh dir an, wo deine Staatstreue dich hingebracht hat!“

(Gastbeitrag von N.)




NRW: Sitzungspräsident fast zu Tode getreten

Josef K.In Wachtberg nahe Bonn wurde der 46-jährige Sitzungspräsident Josef K. (Foto) von fünf Jugendlichen fast zu Tode getreten. Als vor dem Dorfsaal, in dem eine Karnevalseröffnung stattfand, ein Jugendlicher auf einen anderen einprügelte, schritt der Familienvater beherzt ein. Josef K. wurde seine Zivilcourage zum Verhängnis, denn kurz darauf rächte sich der Täter an ihm.

Der Express berichtet:

Gegen vier Uhr: Die Jecken-Party war fast zu Ende, als Josef K. unter einem Vorwand („Da draußen liegt einer“) in eine Seitengasse gelockt wurde. Dann fielen fünf Jugendliche über den Familienvater her!

„Ich habe gesehen, wie die auf ihn eingetreten haben. Die Täter waren nicht total betrunken – da war nur Hass“, erzählt eine Frau. Ein Augenzeuge ist überzeugt: „Die »Treter« hätten den Tod des Mannes in Kauf genommen, wenn nicht zufällig ein paar Leute vorbeigekommen wären, die dann auch sofort angegriffen wurden!“ Ihn erinnere der Fall sehr an Dominik Brunner aus München, der seine Zivilcourage mit dem Tod bezahlte.

Josef K. kam unter anderem mit drei herausgeschlagenen Zähnen ins Krankenhaus. Seit er wieder raus ist, soll er die Wohnung noch nicht verlassen haben. Der Schock über die Tat sitzt tief. Bei der KG von Josef K. steht diese Woche eine Krisensitzung an. „Es wird diskutiert, ob Prunksitzungs-, Weiberfastnachts- und Rosenmontag-After-Zoch-Party überhaupt stattfinden“, so eine Karnevalistin. In anderen Orten gibt es ähnliche Überlegungen.

In Dransdorf findet nach einer Schlägerei am Zochweg 2008 keine Party mehr ohne Security statt. Auch in Beuel wird vorgesorgt: „Das Security-Personal sondiert an Weiberfastnacht präventiv das Publikum für unser Zeughaus“, so Hans Hallitzky, Kommandant der Beueler Stadtsoldaten.

Die Ermittlungen im Fall Josef K. dauern an. Polizeisprecherin Dalia Hegerfeldt: „Es wurden Namen ermittelt. Ob die aber tatsächlich mit der Tat in Zusammenhang stehen, muss jetzt geklärt werden.“




BPE-Bericht von Nassim Ben Iman in Reutlingen

Nassim Ben ImanDer Saal war brechend voll. Wir hatten ein Dutzend Muslime mit Bärten und Kaftan bekleidet und Frauen mit Vollverschleierung unter den Gästen. Von Anfang an hat die örtliche Polizei sehr gut mit uns zusammengearbeitet. Sie kamen zwei Mal vorbei und gaben uns die Sicherheit, falls die muslimische Fraktion irgendwelche Schwierigkeiten machen würden; und da die Muslime sie sahen, wussten sie auch gleich, dass sie hier gesittet aufzutreten haben.

(Bericht der BPE-Ortsgruppe Reutlingen/Tübingen vom Vortrag von Nassim Ben Iman am 19.11. in Reutlingen. Thema: “Herausforderung Islam – Antworten“)

Nassim betonte in seiner Rede mehrmals, dass er keine Probleme mit Muslimen oder mit Arabern (schließlich ist er ja selbst einer) oder mit ihrer Kultur hätte. Er sagte, auf dieser Ebene seien Kontakt, Mitmenschlichkeit und gemeinsame Aktivitäten durchaus möglich. Aber wenn es um Religion geht, gibt es, wenn man ehrlich ist, unüberbrückbare Gegensätze. Er hat dann den Islam und das Christentum in verschiedenen Aspekten gegenübergestellt und anhand einiger Beispiele illustriert, wo die Gegensätze besonders stark hervortreten. Wie zum Beispiel, wie Jesus in der Bibel mit dem Thema Steinigung von Frauen umgeht (Johannes-Evangelium 8 ) und wie die gleiche Sache im islamischen Recht nach folgendem Hadith (Sahih Muslim Buch 17, Nr. 4206) behandelt wird, nachdem Mohammed selbst so vorging.

Die Muslim-Gruppe ist auch wider Erwarten während des Vortrages nicht durch Zwischenrufe negativ aufgefallen, was auch Nassim Ben Iman, der mit derlei Zuhörern schon Erfahrung hat, lobend erwähnte. Auch die Diskussion danach verlief vergleichsweise zivilisiert. Einige von ihnen versuchten zwar statt Fragen zu stellen, längere Statements abzugeben, wurden aber von dem Gesprächsleiter und aus dem Publikum heraus immer wieder gebremst und aufgefordert, ihre Frage zu stellen.

Sowohl Nassim als auch der Landesvorsitzende der BPE, Klaus Gebhardt, forderten die Muslim-Gruppe zu EHRLICHEN Fragen auf, was aber doch nicht ganz einfach war. Erst in den Einzelgesprächen nach Ende der eigentlichen Veranstaltung konnte man doch noch viele in einen harten, aber ehrlichen Dialog verwickelt sehen. Solche ehrlichen Dialoge weiterzuführen, wäre ein schönes Ergebnis unserer Veranstaltung.

Wir waren uns in der Ortsgruppe einig: Alles in Allem war das eine sehr gelungene Veranstaltung und hat allen Beteiligen gezeigt, wie es auch gehen kann und dass sich der Aufwand lohnt. Wir planen baldmöglichst wieder einen Gastsprecher einzuladen und zur Diskussion aufzufordern.

Interessant ist auch einiges zur Vorgeschichte der Ortsgruppe BPE Reutlingen. Dazu berichtet ein Mitglied: Wir sind eine Gruppe, die entstanden ist, nachdem sich mehrere Leserbriefschreiber, die schon etwas zum Thema Islamisierung geschrieben hatten, kennengelernt und getroffen hatten. Wir sind nicht alle, aber größtenteils gläubige Christen. Irgendwann haben wir uns überlegt, einen Vortragsabend mit einem Konvertiten zu machen. Wir wussten allerdings nicht, wie wir das finanziell schaffen sollten und schoben daher die Idee etwas vor uns her. Dann wurden wir Ortsgruppe von BPE. Wir hörten von den Donnerstagsgesprächen, und dass die BPE die in diesem Zusammenhang entstehenden Kosten, die durch die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben entsteht, übernimmt.

Wir wollten möglichst viele Leute mit unserem Abend erreichen und so wandten wir uns zuerst an eine evangelische Kirche vor Ort, die zur evangelischen Allianz und zum ACK gehört und deren Pfarrer, wie uns bekannt war, seine Räume für Veranstaltungen aller Art gerne zur Verfügung stellt.

Zu unserer großen Verblüffung, hatte dieser Pfarrer etwas dagegen, uns seine Räume zu geben, da er schon seit längerem den Muslimen der Stadtregion seine Türen zum Dialog und guten nachbarschaftlichen Miteinander geöffnet hatte, was die Muslime auch nützten, um in den Räumen der Kirche und des Gemeindehauses ihre diversen Veranstaltungen, einschließlich beten und Koran lesen, abzuhalten. Der Pfarrer lehnte unser Gesuch, einen ehemaligen Muslim in seiner Kirche sprechen zu lassen, daher strikt ab, da so eine Sache seine vertrauensbildenden Maßnahmen sehr stören würden.




Es ist wieder Lebkuchenzeit

Kaum ist die Weihnachtszeit da, wird der Fall Mannichl wieder herausgekramt. Es habe schwere Pannen bei den Ermittlungen gegeben. Vermutlich soll der Fall Mannichl jetzt als Argumentationshilfe dafür dienen, dass mehr Personal im Kampf gegen Rechts™ benötigt wird.

Die WELT schreibt:

Der Polizeidirektor war am 13. Dezember 2008 direkt vor seiner Haustür niedergestochen worden, nach eigener Aussage von einem Täter aus dem rechtsextremen Milieu. Kurz nach der Tat hatten Ermittler jedoch versäumt, bei Mannichl DNA-Material unter den Fingernägeln zu sichern, obwohl er ausgesagt hatte, er habe mit dem Täter gerangelt. Solches DNA-Material hätte eine entscheidende Spur sein können. Der Leiter der Ermittlungen, Oberstaatsanwalt Helmut Walch, räumte das Versäumnis ein: „Das ist nicht gemacht worden“, bestätigte er der „Zeit“.

Zudem fahndete die Polizei offensichtlich zunächst nur in Bayern, obwohl der Tatort Fürstenzell keine 15 Autominuten von der österreichischen Grenze entfernt liegt. Mannichl hatte davon gesprochen, dass der Täter seine „Grüße vom nationalen Widerstand“ in „bayerischem Dialekt mit österreichischer Einfärbung“ formuliert hatte. Die dringende Bitte, eine Sofortfahndung einzuleiten, erreichte die österreichische Polizei aber erst gut zwei Stunden nach der Tat, zitierte „Zeit“ aus Ermittlerkreisen.

Der Täter mit der aufflligen Tätowierung, die noch niemand auf der Welt gesehen hat, wäre sonst sicher verhaftet worden…

(Allen Spürnasen herzlichen Dank)




Islam: Erfunden oder empfangen?

Islam: Erfunden oder empfangen?Wer das Alte Testament gelesen hat, kennt die Geschichte. Immer wieder fallen die Kinder Israels von ihrem Gott ab und wenden sich fremden Gottheiten zu. Doch zum Schluss siegt Jahwe und zwar in doppelter Hinsicht: Erstens sind die Juden ihm endlich treu, fallen nicht mehr vom Glauben ab, und zweitens hat er damit die anderen Götter endgültig besiegt. Sie sind verschwunden und er ist nicht etwa der „Größte unter ihnen“, sondern der Einzige.

Es kann mit einigem Recht angenommen werden, dass Muhammad, der Gründer des Islam, die Idee des Monotheismus von Juden, die in Mekka lebten, übernommen hat. Er kannte das heilige Buch der Juden, wenigstens auszugsweise (wenn auch nicht unbedingt aufgrund eigener Lektüre, da er nach der Überlieferung des Lesens und Schreibens nicht mächtig war) und baute kleine Teile davon, meist verkürzt und häufig verfälscht, in seine Offenbarungen ein. Aber nicht alles. So fehlt dem Koran zum Beispiel eine ausführliche Schöpfungsgeschichte.

Falsches Abschreiben aus der Bibel…

Ein zweites Beispiel betrifft den Traum des Joseph. Sure 12 enthält die Geschichte von Joseph, ist ergo eine Nacherzählung von 1. Moses, 39-50. Doch in diese Nacherzählung schleichen sich Fehler ein. Laut Koran berichtet Joseph zuerst seinem Vater von seinem Traum, doch nach 1. Moses 37,9 hatte Joseph diesen Traum bereits seinen Brüdern mitgeteilt, als er ihn dem Vater erzählte. Aber dieser Bibelvers war Muhammad wohl unbekannt. Im Koran deutet der Vater den Traum, in der Bibel ist es Jakob. Die Aufforderung, den Joseph in einen Brunnen zu werfen, geht im Koran von „einem der Brüder“ aus, in der Bibel ist er konkret benannt – es ist Ruben.

Da Muhammad seine neue Lehre in Mekka öffentlich verkündete, konnte es nicht ausbleiben, dass zuhörenden Juden seine Widersprüche auffielen und sie ihn daraufhin ansprachen. Jemand, der ein inkonsistentes Gedankengebäude schafft und aufgrund der inhärenten Widersprüche kritisiert wird, kann seine Ideen revidieren oder seinen Kritikern mit Aggressionen antworten. Muhammad wählte die zweite Variante. Er hatte möglicherweise keine andere Wahl, weil er seinen Anhängern erzählt hatte, seine Darstellungen kämen direkt von „Gott“, müssten also „wahr“ sein. Die einzige Erklärungsmöglichkeit war diese: Auch die Juden waren einst im Besitze der göttlichen Offenbarung gewesen, hatten diese aber nachträglich und absichtsvoll verfälscht.

… führt zu Hass auf Juden und Christen

Diese Einstellung kommt zum Ausdruck in der Eröffnungssure, die von jedem praktizierenden Muslim 16-mal am Tag gesprochen wird, mit den Worten:

… auf dass du uns führest den rechten Weg, den Weg derer, die deiner Gnade sich freuen, und nicht den Weg derer, über welche du zürnest [das sind die Juden, wegen ihrer „Fälschung“], und nicht den der Irrenden [das sind die Christen].

Die aggressiven Züge des Muhammad finden wir bei vielen heutigen Anhängern des Islam wieder: Oft wird auf die geringste Kritik am Islam mit überschäumender Aggressivität geantwortet, bis hin zur Morddrohung und zum ausgeführten Mord. Aktuell die Morddrohungen gegen die Autorin Seyran Ates wegen ihres neuen Buches.

Entwicklung von Allah

Nach den Auffassungen westlicher Religionswissenschaftler geht Allah auf den Mondgott Sin zurück, einer der heidnischen Hauptgötter, die in Mekka von den Arabern verehrt wurden. Diese Gottheit hatte drei Töchter, Lat, Uzza und Manat, denen ebenfalls große Verehrung zuteil wurde. In einer der Offenbarungen erklärt Muhammad: „Das sind die erhobenen Kraniche. Ihre Fürbitte ist Allah genehm.“ Nachdem Muhammad Lat, Uzza und Manat somit zu Nebengöttinnen erhoben hatte, bemerkte er den Widerspruch zu seiner monotheistischen Lehre, empfing eine neue Offenbarung und widerrief die beiden „satanischen“ Verse. Er korrigierte: „Allah ist der Letzte und der Erste“. Diese Auffassung kommt zum Ausdruck in der Shahada, dem muslimischen Glaubensbekenntnis: „Es gibt keinen Gott außer Allah und Muhammad ist sein Prophet“.

Doch einige Zweifel blieben bestehen. Im ständigen gebrauchten Ausruf „Allahu akbar!“ – auf deutsch: „Allah ist größer!“ steckt noch der Widerstreit der Gottheiten. Es gab deren viele, aber „Allah“ war größer als die anderen. Purer Monotheismus hat das nicht nötig – er sagt einfach: „Gott ist.“

Verhältnis von Allah und Muhammad wandelt sich

Interessant ist das Verhältnis von Muhammad und Allah. In der ältesten Sure ist Allah absolut, Muhammad unterwirft sich bedingungslos. Allah spricht:

Lies, im Namen deines Herrn, der alles erschaffen! (Sure 96).

Und Muhammad liest, kann plötzlich lesen, obwohl er Analphabet gewesen sein soll. Auch andere frühe mekkanische Suren belegen, dass Allah im Islam (noch) die Nummer Eins ist:

Bei dem Sterne, der da untergeht, Muhammad spricht nicht nach eigenem Willen, sondern nur Offenbarung ist’s, die ihm offenbart worden ist. Der Mächtige und Starke hat es ihn gelehrt. (Sure 53)

Muhammad gibt nur weiter, was er (über den Erzengel) von Allah erfahren hat. Nicht Muhammad spricht, sondern es ist (noch) Allah, der spricht.

Später wird Muhammad wichtiger, tritt stärker in den Vordergrund. In einer der älteren medinischen Suren heißt es bezeichnenderweise schon:

O ihr Gläubigen, greift in keiner Sache Allah und seinem Gesandten vor. Erhebt nicht eure Stimme über die Stimme des Propheten. (Sure 49)

Allah und Muhammad treten hier schon als Team auf, quasi gleichberechtigt. Ebenso in Sure 9:

Eine Befreiung wird von Allah und seinem Gesandten denjenigen Götzendienern erklärt, mit welchen ihr in ein Bündnis getreten seid.

Zum Schluss gibt Muhammad den Ton an

Nachdem beide sich praktisch auf ‚gleicher Augenhöhe‘ befinden, setzt Muhammad zum Endspurt an, wobei es keine Rolle spielt, dass seine rechtsbildenden Anweisungen erst nach seinem Tode schriftlich fixiert und zu Papier gebracht wurden. Die Rede ist von den Hadithen, Geschichten über Handlungen und Sprüche des ‚Propheten‘, die in der islamischen Welt kursierten und erst lange nach seinem Tod schriftlich festgehalten wurden. In den Hadithen entscheidet Muhammad ganz autonom, ohne Anweisung von Allah und ohne Rücksprache mit diesem.

Dschabir Ibn ‚Abdullah Al-Ansaryy berichtete: „Ein Mann von Aslam kam zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, und erzählte ihm, dass er Unzucht begangen hatte, und leistete dafür viermal die Zeugenaußage gegen sich selbst. Darauf veranlasste der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, seine Bestrafung durch Steinigung. Dieser Mann war verheiratet.“ (Kapitel: 79, Nummer: 15)

Damit war die Steinigung als Strafe für Ehebruch festgelegt (und wird heute noch in vielen islamischen Ländern praktiziert), obwohl „Allah“ in einer „Offenbarung“ Muhammad angewiesen hatte, Züchtigung durch Auspeitschen sei die angemessene Strafe (Sure 24, Das Licht).

Endlich war Muhammad wichtiger als Allah. Er hatte seine Marionette endgültig abgelegt.

Keine andere Religion ist dermaßen ‚konstruiert‘ wie der Islam.

(Gastbeitrag von Rumpelstilzchen)




Schwere Christenverfolgung in Ägypten

Christenverfolgung ÄgyptenIn der oberägyptischen Provinz Kena haben Moslems tagelang Häuser und Geschäfte von Christen geplündert und zerstört. Die Polizei sah dem Treiben einfach tatenlos zu. Gemäß Angaben eines christlichen Geistlichen aus dem Bezirk Farschat, 460 Kilometer südlich von Kairo, sind drei Geschäfte und eine Apotheke in Brand gesteckt worden.

Am Montagabend hatten Moslems bereits mehrere Häuser von Kopten in dem Dorf al-Arki mit Steinen beworfen. Die Christenvervolgungswelle begann vergangenen Samstag nach der Festnahme eines jungen Christen durch die Polizei, der angeblich ein moslemisches Mädchen vergewaltigt haben soll – vielleicht hatte sie einfach nur den falschen Freund. Bestraft wird jetzt die ganze Gemeinde, doch der Presse ist dies nur eine Randnotiz wert und Lichterketten brennen keine.

(Spürnase: Markward)




Charta: Muslimisches Selbstverständnis

Kann es überhaupt Lösungsansätze für unsere westlichen Demokratien im Zusammenhang mit ihren muslimischen Bevölkerungsminderheiten geben? Es steht außer Zweifel, dass es in der islamischen Welt als auch in den westlichen Ländern sowohl friedliebende als auch gewaltbereite Muslime gibt. Wie könnte aber eine demokratisch verfasste Gesellschaft wie unsere mit der muslimischen Minderheit umgehen und eine positive Beziehung zu ihnen aufbauen? Und wie sollten die Muslime selbst mit den gewaltbereiten Mitgliedern in ihren Reihen umgehen?

Am 13. Dezember 2006, also bereits vor drei Jahren, wurde dem Europäischen Parlament der Charta-Entwurf „Muslimisches Selbstverständnis“ vorgestellt, der sich genau diesem Problem widmet. Diese Charta wurde von unseren Medien leider weitestgehend ignoriert.

Da dieses Dokument dem Europäischen Parlament schon öffentlich präsentiert wurde, gehen wir davon aus, dass eine weitere Verbreitung auch in deutscher Sprache für die Bemühungen der Bundesregierung und der Bundesländer im Hinblick auf die Integration der bereits hier ansässigen muslimischen Bevölkerungsteile hilfreich sein wird. Deshalb veröffentlichen wir hier die deutschsprachige Fassung und legen sie hiermit allen muslimischen Verbänden und Vereinen mit der Bitte um Unterzeichnung vor.

Der Autor der Charta ist Sam Solomon, Berater des britischen Unterhauses in Fragen zum Islam und einer der führenden Experten der westlichen Welt zum Thema Islam und Scharia. Er wuchs als Muslim auf und studierte 15 Jahre das Scharia-RechtUnrecht, bevor er zum Christentum konvertierte. Dafür wurde er zum Tode verurteilt, wurde aber dann nach internationalen Protesten begnadigt und konnte ins Exil gehen.

Hier der Charta-Entwurf in deutscher Sprache (pdf-download), den jeder integrationsbereite Muslim eigentlich sofort unterschreiben könnte:

Charta-Entwurf „Muslimisches Selbstverständnis“
von Sam Solomon
Vorwort von Gerard Batten
UK Independence Party
Mitglied des Europäischen Parlaments für London
Erste Ausgabe – Dezember 2004
Überarbeitete Ausgabe – April 2007
Übersetzt ins Deutsche – September 2008 von Manuel Harand
Übersetzung überarbeitet – November 2009 von Conny A. Meier veröffentlicht auf deutsch von der BÜRGERBEWEGUNG PAX EUROPA e.V.

Danksagung

Ich möchte all jenen aufs Herzlichste danken, die am Entstehen des Entwurfs dieser Charta beteiligt waren. Dank auch an alle die dieses Papier gegengelesen als auch mit Rat und Verbesserungsvorschlägen dazu beigetragen haben, es zu vervollkommnen. Besonders möchte ich Paul Diamond danken, dessen juristischer Sachverstand unabdingbar war.

Zu tiefstem Dank verpflichtet bin ich Gerard Batten, MdEP, für seine Liebenswürdigkeit, sein Durchsetzungsvermögen, seine Offenheit und all die Hilfe, die er mir zukommen lies.

Zu guter Letzt gilt mein Dank auch meinem geschätzten Kollegen und Wissenschaftler Al Maqdisi, auf dessen Mitarbeit ich nicht verzichten möchte.

Sam Solomon
Dezember 2006

Vorwort

Die westeuropäische Sichtweise auf Religion, welche sich durch jahrhundertelanges Blutvergießen, durch Konflikte und Zerwürfnisse entwickelt hat ist, dass Religion eine Sache des privaten Glaubens und des eigenen Gewissens ist. Islamische Fundamentalisten teilen diese Sicht der Dinge nicht. Sie glauben nicht an die Nationalstaatlichkeit, an die Demokratie, an Toleranz sowie an die Gleichberechtigung von Mann und Frau. Sie glauben an eine islamische Gottesherrschaft, an eine weltumspannende muslimische Gesellschaftsordnung, die Umma, deren politisches Regelwerk auf Koran und Sunna basieren.

Eine derartige Sichtweise ist schlichtweg unvereinbar mit dem westlichen liberalen Demokratieverständnis. Wir haben ja am Beispiel Afghanistan oder im Iran gesehen, zu welchen Ergebnissen solche extremistischen Ansichten führen können. Der Westen ist erstaunlich fahrlässig darin gewesen, die vom islamischen Fundamentalismus ausgehenden Gefahren zu erkennen, die für Sicherheit, Freiheit, seine Werteordnung und für den Zusammenhalt der Gesellschaft entstehen. Die terroristischen Gräueltaten in London im Juli 2005 haben gezeigt, wie gefährlich derartige Überzeugungen tatsächlich sein können. Die Bedrohung durch den Terrorismus ist eine stete Gefahr für die meisten, wenn nicht gar für alle europäischen Länder.

Die islamischen Fundamentalisten waren im Propagandakrieg sehr erfolgreich darin, eine ganze Reihe von Nichtmuslime davon zu überzeugen dass sie die wahren Repräsentanten des Islam wären, was aber nicht der Wahrheit entspricht. Die allermeisten Muslime, welche die Nichtmuslime im täglichen Leben antreffen, sind anständige, ehrbare, gesetzestreue und hart arbeitende Menschen. Die westlichen Regierungen und Gesellschaften müssen gerade diese unterstützen während sie gleichzeitig den Extremisten Paroli bieten sollten.

Einen großen Fortschritt stellt hierbei Sam Solomons Charta-Entwurf „Muslimisches Selbstverständnis“ dar. Diese Charta erlaubt es Muslime aller islamischer Glaubensrichtungen klar Stellung zu beziehen und zu zeigen, dass sie alle extremistischen Auslegungen ihrer religiösen Texte ablehnen, welche die Gewalt fördern oder sie rechtfertigen und somit den Islam mit der heutigen Welt in Konflikt bringen. So können sie zeigen, dass sie die westlichen Freiheiten schätzen und als gesetzestreue, friedliebende Menschen hier leben wollen. Ich hoffe sehr, dass die Verbände, die von sich behaupten die Muslime zu vertreten, sich dazu entschließen werden, diese Charta mitzutragen und sie zu unterzeichnen.

Gerard Batten MdEP
Dezember 2006

Wenn der Islam tatsächlich die Religion des Friedens ist, wie sie von den Muslimen und ihren Gelehrten dargestellt wird und die Terroranschläge die in seinem Namen verübt werden nur die Taten vereinzelter fehlgeleiteter Menschen sind, welche die Lehren des Islam nur falsch verstanden und interpretiert haben, dann ist der Islam völlig unschuldig an Gewalt und Terrorismus, die mit ihm in Verbindung gebracht werden.

Von dieser Prämisse ausgehend, würde man dann konsequenterweise erwarten, dass im Zuge der derzeitigen im Namen des Islam ausgesprochenen Terrordrohungen die streng gläubigen, anerkannten islamischen Gelehrten und Fachleute eine beratende Versammlung der Ulema einberufen, um Maßnahmen dagegen zu ergreifen wie sie in dieser Charta vorgeschlagen werden. Sie sollten keinerlei Einwände dagegen haben, diese Charta zu unterzeichnen und ihren Inhalt im Namen des Islam sowohl schriftlich wie auch mündlich zu verbreiten, zum Nutzen sowohl ihrer Gastgeberländer als auch zum Wohl der gesamten Menschheit.

Unser Aufruf ergeht an alle Organisationen die den Islam repräsentieren, wie z.B. den europäischen Fatwa-Rat (ECFR), die Föderation Islamischer Organisationen in Europa (FIOE), die Al-Azhar- Universität, die Organisation der Islamischen Konferenz (OIC), die Islamische Weltliga und alle mit ihnen verbundenen nationalen und internationalen Organisationen (KRM, IGGÖ usw.), diesem Charta-Entwurf zuzustimmen und beispielgebend für alle europäischen Muslime diesen zu unterzeichnen.

Wir erwarten, dass die muslimischen Führer sich darin einig sind dass diejenigen, die von dieser Charta abweichen, einen unislamischen Weg beschreiten und dementsprechend als Abgefallene von der islamischen Religion betrachtet werden, also als Nichtmuslime.

Wir erwarten dass wenigstens alle europäischen muslimischen Funktionäre sowie deren Verbände auf nationaler und europäischer Ebene als Ausdruck ihrer Verbundenheit mit ihren Gastländern diese Charta unterzeichnen werden, um so zu zeigen, dass sie als gesetzestreue, friedliebende und friedensstiftende Gemeinschaften an der Seite ihrer nicht-muslimischen Nachbarn in Frieden leben möchten.

Auf alle tatsächlichen oder gefühlten Missstände darf nur auf die dafür vorgesehene Art und Weise reagiert werden, niemals aber mit Gewalt und Terror.

Charta-Entwurf: Muslimisches Selbstverständnis

Präambel

Wir, die Unterzeichnenden, als Repräsentanten der muslimischen Gemeinden, in unserer Eigenschaft als Funktionäre auf verschiedenen Ebenen, als Muftis, Rechtsgelehrte, Imame, Gemeindevorstände, Koranlehrer, Muezzins, Hodschas und aller anderen relevanten islamischen Ämter, als freischaffende Gelehrte, als Vorstände von NGOs und von gemeinnützigen Einrichtungen, als Leiter von Jugend- und Frauenverbänden und auf allen Ebenen islamischer Institutionen, verpflichten uns, die Artikel dieser „Charta muslimischen Selbstverständnisses“ in Wort und Geist zu befolgen, zu unterstützen, zu verbreiten und einzuhalten.

Wir verpflichten uns, das friedliche Zusammenleben in Europa im Sinne von Brüderlichkeit und Gleichbehandlung aller Menschen zu fördern und zu unterstützen, in Übereinstimmung mit den Prinzipien der Charta der Vereinten Nationen, der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen, (Generalversammlungs-Resolution 217A(III) von 1948), und dem Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte der Vereinten Nationen (1966).

Wer auch immer einen Artikel dieser nachfolgenden Charta verletzt, soll als eine außerhalb des Haus des Islam stehende Person, also als Nichtmuslim angesehen werden und wird in den islamischen Gemeinden auch keine Protektion genießen.

Artikel 1

Wir werden alle nicht-muslimische Religionen in Wort und Tat respektieren, indem wir mit sofortiger Wirkung eine einschlägige Fatwa veröffentlichen, die folgendes verbietet:

a) den Gebrauch von Zwang oder Gewalt jeglicher Art gegen Angehörige nicht-muslimischer Religionen (*1).

b) alle Drohungen in Form religiöser Fatawa, die zu Gewalt gegen Einrichtungen oder zur Ermordung von Einzelpersonen, Gruppen und Andersgläubigen aufrufen, die in den betreffenden Regionen leben oder auch irgendeinem anderen Land, unabhängig davon, ob es dort eine muslimische Bevölkerungsmehrheit gibt oder nicht.

c) den Gebrauch jeglicher Art von Gewalt jedweder Form zur Behebung aller tatsächlichen oder eingebildeten Ungerechtigkeiten.

d) das Töten von Menschen oder das Angreifen irgendwelcher ziviler Einrichtungen (*2) in islamischen oder nicht-islamischen Ländern als Mittel zum Zweck, um etwaiger Unzufriedenheit Ausdruck zu verleihen.

Artikel 2

Wir werden alle Zivilisationen, Kulturen und Traditionen anderer Völker und Nationen respektieren und ehren, unabhängig ihres ethnischen oder religiösen Hintergrundes.

Dies werden wir durch die Einführung diesbezüglicher Bildungsangebote der islamischen Verbände als auch durch organisierte Jugendarbeit, wie nachfolgend beschrieben, erreichen:

a) durch Förderung der Brüderlichkeit aller Menschen, ohne religiöse oder ethnische Diskriminierung oder Unterteilung

b) durch die Anerkennung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und indem wir niemanden als unrein betrachten (*3).

c) durch das Eintreten für die Geltung der nationalen Gesetze und deren Anwendung, denen Vorrang vor der Scharia einzuräumen ist.

Artikel 3

Im Sinne der Aussage „ Es gibt keinen Zwang in der Religion …“ (Sure 2:256), verpflichten wir uns, die Werte der Freiheit zu verteidigen, insbesondere die Religions- und Meinungsfreiheit.

Wir, die Unterzeichnenden erklären hiermit, dass Religion Privatsache ist und somit eine Sache individueller Entscheidung. Keiner Gemeinschaft und keinem Staat steht es zu, sich in die persönliche Wahl für eine Religion einzumischen oder sie zu beeinflussen.

a) Es werden keine Vorwürfe gegen Muslime und Nichtmuslime erhoben, die sich dazu entscheiden ihre Religion zu wechseln oder sich von ihrer Religion trennen oder sich einer anderen Religion anschließen, sei es innerhalb des Hauses des Islam zu irgendeiner anderen islamischen Glaubensrichtung oder auch zu einer nichtislamischen Religion oder Bekenntnisgemeinschaft.

b) Dieses Konzept wird europaweit als eine verpflichtende Fatwa den nationalen und lokalen Medien dauerhaft zur Veröffentlichung bereitgestellt werden, um jegliche Fehlinterpretation zu vermeiden.

Artikel 4

Die Grundlage der Rechtfertigung islamischer Terrorakte und Gewalttaten besteht in der Autorisierung durch religiöse Gelehrte. Diese rechtfertigenden Erklärungen sind als Fatawa bekannt. Dieser Zustand wird derzeit in vielen islamischen Ländern auf den Prüfstand gestellt.

Jordanien hat einen Gesetzesentwurf verabschiedet, der die Herausgabe von Fatawa und die Verantwortlichkeit derjenigen, die sie aussprechen, regelt. Diejenigen, die sich nicht daran halten, müssen gegebenenfalls mit hohen Strafen rechnen. Saudi Arabien hat ebenfalls eine Liste mit Vorschlägen dazu erstellt und andere arabische islamische Regierungen haben Studien dazu in Auftrag gegeben. Die Länder werden diese Maßnahmen im eigenen Sicherheitsinteresse umsetzen müssen.

Den vorherigen Artikeln entsprechend, untersagen und verbieten die Unterzeichner dieser Charta jedem das Recht, Fatawa auszusprechen, die zu Gewalt gegen Personen oder Einrichtungen führen könnten.

a) Jede derartige Fatwa soll null und nichtig sein.

b) Das Recht Fatawa auszusprechen wird auf ein spezielles Gremium beschränkt werden, und nur dieses wird zukünftig das Recht haben, religiös bedeutende Fatawa auszusprechen.

c) Fatawa, die von irgendjemand anderem außerhalb dieses Gremiums ausgesprochen werden (individuell oder institutionell) bleiben ungültig und wirkungslos.

d) Im Fall dass jemand außerhalb des autorisierten Gremiums eine Fatwa ausspricht, soll das als Gesetzesverstoß bestraft werden und es obliegt den zuständigen staatlichen Behörden, die Urheber zur Verantwortung zu ziehen.

e) Die Unterzeichner dieser Charta werden umfassend mit der Polizei und den staatlichen Sicherheitskräften zusammenarbeiten um die Urheber der Justiz zu überantworten, auch auf die Gefahr einer etwaigen Ausweisung hin.

Artikel 5

Als in Europa ansässige friedliebende und friedfertige Bürger glauben wir dass der Islam eine Religion des Friedens ist, welche den Zusammenhalt und die Zusammenarbeit aller Menschen, ungeachtet ihrer Religion, ihres ethnischen Hintergrundes oder ihres Geschlechts fördert:

a) Der Begriff eines gewalttätigen, physischen Dschihads und alle damit im Zusammenhang stehende Lehren sind als ungültig, unangebracht und irrelevant anzusehen, sie sind also nicht anzuwenden.

b) Demzufolge sind alle Dschihad-Verse im Koran und alle anderen Zitate aus islamischen Quellen, seien es die Sunna oder die Sprüche des Propheten oder Äußerungen von Gelehrten und Jihad-Führern, welche direkt oder indirekt zu physischer Gewalt aufrufen, zu allen Zeiten und an allen Orten als unanwendbar, ungültig und unislamisch anzusehen.

c) Alle Koranverse, die zur religiösen, ethnischen oder geschlechtlichen Diskriminierung anstiften, sind nur historischer Natur und werden als unanwendbar für die heutige Zeit betrachtet.

d) Diese Verse werden entweder aufgehoben oder ausgesetzt, bis eines Tages die Gelehrten sich auf eine zeitgemäße Interpretation einigen.

Artikel 6

Ausgehend vom Gleichheitsprinzip aller Menschen, der Brüderlichkeit aller und der Freiheit und Unantastbarkeit allen menschlichen Lebens sowie aufgrund des Prinzips dass „wer immer einen Menschen tötet, es so sei als habe er die ganze Menschheit getötet“, sind alle Terroranschläge verboten, gesetzwidrig und geächtet:

a) Kein Selbstmordattentat, aus welchem Grund auch immer, ist gerechtfertigt.

b) Keinerlei gewalttätige Dschihad-Operation wird als heilig erachtet.

c) Niemand, der es in Kauf nimmt bei einer solchen Aktion umzukommen, wird als Märtyrer betrachtet.

Artikel 7

Wir werden gemeinsam den Terrorismus bekämpfen und alles in unserer Macht stehende tun, um ihn von uns fernzuhalten; und zwar durch:

a) umfassende Zusammenarbeit mit allen zuständigen Behörden, einschließlich der Polizei und den betreffenden Geheimdiensten.

b) Überwachung und Kontrolle der Predigten und aller anderen Lehrveranstaltungen in den Moscheen in Bezug auf Inhalte, die nicht im Einklang mit dieser Charta stehen.

c) indem wir sicherstellen, dass bei Jugendtreffen und Veranstaltungen für Jugendliche das friedliche Miteinander und die Zusammenarbeit mit Nichtmuslimen gelehrt werden, und somit die Aufstachelung zum Hass keinen Platz hat.

d) die Anzeige aller heimlichen oder konspirativen Treffen von Jugendbanden in unseren Einrichtungen.

e) die Kontrolle aller Publikationen, Bücher, CDs, DVDs und anderer Medien auf ihre Inhalte, die der Sache militanter Islamisten dienen können.

f) die Gewährleistung von Transparenz und den unbehinderten Zugang für behördlichen Stellen, um die Umsetzung dieser Charta zu überprüfen.

Artikel 8

Wir werden ein besseres Verhältnis mit Nichtmuslime fördern und Frieden stiften durch:

a) wiederholte Veröffentlichung von Fatawa, die Frieden und Freundschaft zwischen Muslimen und Nichtmuslimen als islamisches Grundprinzip betonen.

b) die Erarbeitung eines Grundsatzprogramms, das Frieden und Vergebung zwischen allen Menschen fördert, unabhängig ihres religiösen, kulturellen, ethnischen oder muttersprachlichen Hintergrundes.

c) das Eingreifen mittels strikter Vorschriften, die es erlauben jeden muslimischen Funktionär oder Verantwortlichen jedweder Position auszuschließen, der irgendwelche Lehren befördert, die nicht in Übereinstimmung mit dieser Charta sind.

d) ein immerwährendes Verbot antijüdischer oder antichristlicher Gebete, insbesondere zu den Gebetszeiten und bei religiösen Zusammenkünften.

Artikel 9

Wir, die Unterzeichnenden, fordern von allen islamischen Verbänden und all jenen, die ihnen angehören, mit ihnen verbunden oder sonstwie von ihnen abhängig sind, in Zusammenarbeit mit den Unterzeichnenden:

a alle Texte zu verwerfen, die Christen oder Juden dadurch diskriminieren indem sie in diesen Texten als kafir, als Apostaten, Polytheisten oder als Kinder von Affen und Schweinen bezeichnet werden und dass alle feindseligen, beleidigenden und diskriminierenden Bezüge zu deren Religion verboten werden.

b) nicht takfir (Beschuldigung anderer des Unglaubens) zu praktizieren, nicht gegen Muslime als auch nicht gegen Nichtmuslime (Sobald ein muslimischer Geistlicher jemanden als solchen bezeichnet, so wäre es Sache der Gläubigen, eine solche Person auszusondern).

c) die Praxis der taqiyya (islamische Doktrin des legitimierten Lügens und Betrügens Andersgläubiger zum Vorteil der Muslime und des Islams) aufzugeben und zu verbieten.

Beleidigung, Hetze, Diskriminierung und Täuschung sollen keinerlei Bestätigung finden oder praktiziert werden.

Artikel 10

Wir fordern alle offiziellen islamischen Verbände und Organe auf, all jene Koranverse zu überarbeiten und neu zu interpretieren, die zu Dschihad und Gewalt gegen Nichtmoslems aufrufen, unter anderen die folgenden:

a) Prophet! Feure die Gläubigen zum Kampf an! Wenn unter euch zwanzig sind, die Geduld (und Ausdauer) zeigen, werden sie über zweihundert, und wenn unter euch hundert sind, werden sie über tausend von den Ungläubigen siegen. (Das geschieht diesen) dafür, dass es Leute sind, die keinen Verstand haben. (Sure 8:65)

b) Diejenigen aber, die das diesseitige Leben um den Preis des Jenseits verkaufen, sollen um Allahs willen kämpfen. Und wenn einer um Allahs willen kämpft, und er wird getötet – oder er siegt -, werden wir ihm (im Jenseits) gewaltigen Lohn geben. (Sure 4:74)

c) Diejenigen, die gläubig sind, kämpfen um Allahs willen, diejenigen, die ungläubig sind, um der Götzen (at-taaghuut) willen. Kämpft nun gegen die Freunde des Satans! Die List des Satans ist schwach. (Sure 4:76)

d) Und kämpft gegen sie, bis niemand (mehr) versucht, (Gläubige zum Abfall vom Islam) zu verführen, und bis nur noch Allah verehrt wird! Wenn sie jedoch (mit ihrem gottlosen Treiben) aufhören (und sich bekehren), so durchschaut Allah wohl, was sie tun. (Sure 8:39)

e) Und tötet sie, wo (immer) ihr sie zu fassen bekommt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben! Der Versuch (Gläubige zum Abfall vom Islam) zu verführen ist schlimmer als Töten. Jedoch kämpft nicht bei der heiligen Kultstätte (von Mekka) gegen sie, solange sie nicht (ihrerseits) dort gegen euch kämpfen! Aber wenn sie (dort) gegen euch kämpfen dann tötet sie! Derart ist der Lohn der Ungläubigen. (Sure 2:191)

f) Und wenn nun die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo (immer) ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf (wa-q`uduu lahum kulla marsadin)! Wenn sie sich aber bekehren, das Gebet (salaat) verrichten und die Almosensteuer (zakaat) geben, dann lasst sie ihres Weges ziehen! Allah ist barmherzig und bereit zu vergeben. (Sure 9:5)

g) Der Lohn derer, die gegen Allah und seinen Gesandten Krieg führen und (überall) im Land eifrig auf Unheil bedacht sind (yas`auna fie l-ardi fasaadan), soll darin bestehen, dass sie umgebracht oder gekreuzigt werden, oder dass ihnen wechselweise (rechts und links) Hand und Fuß abgehauen wird, oder dass sie des Landes verwiesen werden. Das kommt ihnen als Schande im Diesseits zu. Und im Jenseits haben sie (überdies) eine gewaltige Strafe zu erwarten. (Sure 5:33)

h) Wenn ihr gegen sie kämpft, wird Allah sie durch euch bestrafen, sie zuschanden machen, euch zum Sieg über sie verhelfen und Leuten, die gläubig sind, innere Genugtuung verschaffen (Sure 9:14)

i) Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und den jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Allah und sein Gesandter verboten haben, und nicht der wahren Religion angehören – von denen, die die Schrift erhalten haben – (kämpft gegen sie), bis sie kleinlaut (saghiruun) aus der Hand Tribut entrichten! (Sure 9:29)

j) Und rüstet für sie, soviel ihr an Kriegsmacht (quuwa) und Schlachtrossen (ribaat al-khail) (aufzubringen) vermögt, um damit Allahs und eure Feinde einzuschüchtern, und andere außer ihnen, von denen ihr keine Kenntnis habt, (wohl) aber Allah! Und wenn ihr etwas um Allahs willen spendet, wird es euch (bei der Abrechnung im Jenseits) voll heimgezahlt. Und euch wird (dabei) nicht Unrecht getan. (Sure 8:60)

k) (Damals) als dein Herr den Engeln eingab: Ich bin mit euch. Festigt diejenigen, die gläubig sind! Ich werde denjenigen, die ungläubig sind, Schrecken einjagen. Haut (ihnen mit dem Schwert) auf den Nacken und schlagt zu auf jeden Finger (banaan) von ihnen! (Sure 8:12)

l) Wir werden denen, die ungläubig sind Schrecken, einjagen (zur Strafe) dafür, dass sie (dem einen) Allah (andere Götter) beigesellt haben, wozu er keine Vollmacht herabgesandt hat. Das Höllenfeuer wird sie (dereinst) aufnehmen – ein schlimmes Quartier für die Frevler! (Sure 3:151)

(Dieser Vers wurde in Medina in Bezug auf die Heiden in Mekka, während der Schlacht von Uhud offenbart. Bald darauf wurde der Vers mit der Eroberung Mekkas in die Tat umgesetzt und seine Anwendung durch die Scharia, die islamische Rechtssprechung, auch auf alle Nichtmuslime im Hier und Heute ausgeweitet)

m) Ihr, die ihr die Schrift erhalten habt! Glaubt an das, was wir (nunmehr) zur Bestätigung dessen, was euch (an früheren Offenbarungen bereits) vorliegt, (als neue Offenbarung) hinabgesandt haben! (Beeilt euch, diese Mahnung zu befolgen) damit wir nicht (etwa gewisse) Gesichter (von Leuten, die unsere Mahnung nicht befolgen) verschwinden lassen und (von vorn) nach hinten versetzen, oder (damit wir) sie (nicht) verfluchen, wie wir (seinerzeit) die Leute des Sabbats verflucht haben. Was Allah anordnet (amru llaahi), wird (unweigerlich) ausgeführt. (Sure 4:47)

n) Ihr Gläubigen! Nehmt euch nicht die Juden und die Christen zu Freunden! Sie sind untereinander Freunde (aber nicht mit euch). Wenn einer von euch sich ihnen anschließt, gehört er zu ihnen (und nicht mehr zu der Gemeinschaft der Gläubigen). Allah leitet das Volk der Frevler nicht recht. (Sure 5:51)

o) Ihr Gläubigen! Nehmt euch nicht Leute zu Vertrauten (bitaana), die außerhalb eurer Gemeinschaft stehen! Sie werden nicht müde, euch zu verderben, und möchten gern, dass ihr in Bedrängnis kommt. Aus ihren Äußerungen ist (schon genug) Hass kundgeworden. Aber was sie (an Hass und Bosheit) insgeheim in ihrem Innern hegen, ist (noch) schlimmer. Wir haben euch die Verse klargemacht (damit ihr sie euch zu Herzen nehmt), wenn (anders) ihr verständig seid. (Sure 3:118)

p) Ungläubig sind diejenigen, die sagen: „Allah ist Christus, der Sohn der Maria.“ Christus hat (ja selber) gesagt: „Ihr Kinder Israel! Dienet Allah, meinem und eurem Herrn!“ Wer (dem einen) Allah (andere Götter) beigesellt, dem hat Allah (von vornherein) den Eingang in das Paradies versagt. Das Höllenfeuer wird ihn (dereinst) aufnehmen. Und die Frevler haben (dann) keine Helfer. (Sure 5:72)

q) Ungläubig sind diejenigen, die sagen: „Allah ist einer von dreien.“ Es gibt keinen Gott außer einem einzigen Gott. Und wenn sie mit dem, was sie (da) sagen, nicht aufhören (haben sie nichts Gutes zu erwarten). Diejenigen von ihnen, die ungläubig sind, wird (dereinst) eine schmerzhafte Strafe treffen. (Sure 5:73)

(Diese schmerzhafte Strafe wird einem sowohl hier und jetzt zuteil, als auch von Allahs Engeln im Grab und am letzten Tag vollstreckt, wie in islamischen religiösen Texten und Gesetzbüchern geschildert und dargelegt wird.)

Diese und ähnliche Verse aus dem Koran und aus den Aussagen des Propheten, die in den sogenannten Hadithen zusammengefasst sind, sind Quellen der Inspiration für Hass und Terror.

Schlusswort

Die Unterzeichner dieser Charta bekräftigen ihren festen Glauben an die Grundfreiheiten von Gerechtigkeit und Frieden, die den Bestand der innerstaatlichen, politischen Demokratie sichern.

Die Unterzeichner dieser Charta bekräftigen ihren festen Glauben an die Erklärungen der Vereinten Nationen, insbesondere an die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ (Resolution 217 A (III) vom 10.12.1948) und an den „Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte“ (1966), einschließlich dem Grundrecht zu missionieren und dem individuellen Grundrecht seine Religion zu wechseln.

Die Unterzeichner dieser Charta bekräftigen ihren festen Glauben an Frieden zwischen den islamischen Gemeinschaften und den anderen nicht-islamischen Gemeinschaften.

Fußnoten

1: Bezieht sich auf die Gesamtheit aller muslimischen Gruppierungen. Folglich schließt dies aus Sicht der islamischen Rechtsprechung alle verschiedenen und untereinander konkurrierenden Glaubensrichtungen ein.

2: Der Islam ist, so wie er von den Gelehrten dargelegt wird, ein allumfassendes System (gesellschaftspolitisch, sozioreligiös, sozioökonomisch, bildungssoziologisch, legislativ, juristisch und militärisch), welches in religiöse Terminologie eingekleidet ist beziehungsweise dadurch verschleiert wird. Es unterscheidet nicht zwischen religiös und weltlich. Fatawa die von führenden Gelehrten wie Yusuf Al Qardawi ausgesprochen werden, legitimieren Angriffe auf alles, auf Soldaten und auf Zivilpersonen, so wie auch auf militärische und zivile Einrichtungen. Es ist der wichtige Hinweis angebracht, dass es in diesem Artikel eine klaren Unterschied zwischen (a) und (d) gibt.

3: Dieses Konzept und die Doktrin, dass alle Nichtmoslems „unrein/gottlos“ (najees) seien, wird in Sure 9:28 dargelegt. Diese Unreinheit ist nicht nur eine formale, sondern hat praktische seine Auswirkungen darin, dass Nichtmuslime tatsächlich abgewertet und diskriminiert werden.

Glossar

Fatwa (Mz: Fatawa)

Ein Rechtsgutachten, der von einem Mufti erstellt wird, basierend auf der Scharia. Diese können alle Lebensbereiche betreffen (finanzielle Angelegenheiten, Zivilrecht, Strafrecht, Staatsrecht).

Haus des Islam

Das Haus des Islam – das Gebiet in dem eine islamische Bevölkerungsmehrheit besteht oder islamisches Recht gilt.

Imam

Eine Person die die Gläubigen im Gebet anleitet (Vorbeter). Dieser Titel wird jenem verliehen, der den Vorsitz einer Moscheegemeinde hat; er könnte auch ein islamischer Gelehrter sein.

Dschihad

Bedeutet „sich anstrengen“, kämpfen oder Gewalt ausüben; ein Mittel um islamische Ziele zu erreichen.

Muezzin

Eine Person welche zu den Gebetszeiten den Gebetsruf ausführt. Es ist ein offizieller Amtsinhaber in der Moschee und von der muslimischen Gemeinde geachtet.

Mufti

Ein hochqualifizierter islamischer Gelehrter – für gewöhnlich das Oberhaupt der islamischen Gelehrten, dessen Erklärungen oder Antworten zu gestellten Fragen oder vorgebrachten Angelegenheiten, formal und rechtlich bindende Urteilssprüche jenen gegenüber sind, die sich an den Mufti gerichtet haben.

Scharia

Islamische Rechtssprechung. Ihre Basis ist der Koran und die Sunna (die Überlieferungen aus dem Leben des Propheten).

Sunna

Das Beispiel des Propheten in allen Dingen; seine Aussprüche, seine Taten und alles was er befürwortet oder gebilligt hat.

Ulema

Versammlung der Rechtsgelehrten

Umma

Die weltweite Gesamtheit aller Muslime als eine eigene und in sich geschlossene Gemeinschaft

Organisationen:

European Council of Fatwa and Research (ECFR) – Europäischer Rat für Fatwa und Forschung

Gegründet 1997 durch die Initiative der FIOE (siehe unten) ist der ECFR ein größtenteils selbsternanntes Gremium, bestehend aus islamischen Geistlichen und Gelehrten, dessen Vorsitz Yusuf al-Qaradawi innehat.

Federation of Islamic Organisations in Europe (FIOE) – Föderation Islamischer Organisationen in Europa

Die FIOE ist eine Dachorganisation welche muslimische Gruppen in Europa repräsentiert. Ihr Ziel ist es, die muslimische Präsenz in Europa zu fördern und auszubauen, so dass der Islam richtig dargestellt und präsentiert wird.

Koordinationsrat der Muslime in Deutschland (KRM)

Er ist der Spitzenverband der vier größten islamischen Organisationen in Deutschland, der während der Deutschen Islamkonferenz 2007 gegründet wurde. Dennoch vertritt er nach Schätzungen höchstens 20 Prozent der Muslime in Deutschland.

Muslim World League (MWL) – Islamische Weltliga

Die MLW ist eine der größten islamischen NGO´s. Sie wurde 1962 in Mekka von religiösen Führern aus 22 Ländern gegründet. Die Organisation betrachtet sich selbst als das kulturelle und religiöse Repräsentanz der muslimischen Gläubigen und wird von den Saudis finanziert und geführt.

Organisation of Islamic Conference (OIC) – Organisation der Islamischen Konferenz

Die OIC ist eine zwischenstaatliche Organisation von 57 Staaten und wurde in Marokko im Jahre 1969 gegründet. Die Hauptziele der OIC sind „Förderung der islamischen Solidarität und der politischen, ökonomischen, sozialen, kulturellen und wissenschaftlichen Kooperation unter den Mitgliedsstaaten, außerdem die Förderung der Anstrengungen der Muslime für ihre Würde, Unabhängigkeit und nationalen Rechte.“ Weiter will die Organisation die Bemühungen zur Sicherung der heiligen islamischen Stätten koordinieren; außerdem soll sie den Palästinensern helfen, ihre Rechte zu erlangen, die besetzten Gebiete zu befreien und in ihr Heimatland zurückzukehren. Als allgemeinere Ziele werden genannt, dass die OIC auf die Ausrottung jeder Form von ethnischer Diskriminierung und Kolonialismus hinarbeiten und die Kooperation und das Verständnis zwischen den Mitgliedstaaten und anderen Staaten fördern soll.

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Erklärung

Ich, der/die Unterzeichnende, als Einzelperson oder als Vertreter einer Organisation, stelle die Notwendigkeit fest, mich mit der grundsätzlichen Bedeutung und der Anwendbarkeit gewisser islamischer Texte und Lehren auseinandersetzen zu müssen und diese zu überprüfen, gegebenenfalls zu revidieren und bin zu der Überzeugung gelangt, dass die Punkte die in dieser Charta aufgelistet sind, richtig sind und die Basis für weitere konstruktive Diskussionen bieten sollen.

Ich bekenne hiermit öffentlich meinen Glauben an:

1) die Gleichheit aller Menschen vor Gott und vor dem Gesetz

2) die Gleichberechtigung von Frauen sowohl in der Theorie als auch in der Praxis

3) den Grundsatz dass Zwang, Einschüchterung und Gewalt im Namen der Religion falsch sind und bekunde dass ich diese ablehne.

4) die Religionsfreiheit und lehne es somit ab, dass diejenigen verfolgt werden, die von einer Religion zu einer anderen konvertieren

5) Toleranz anderen Religionen und ihren Anhängern gegenüber. Deshalb lehne ich religiöse Lehren ab, die Anders- oder Nichtgläubige diskriminieren.

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Name Datum, Unterschrift

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(Organisation) (Funktion)

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IDF-Girls als „zu Männern Verkleidete“ diffamiert

IDF GirlsSelbstbewusste, hübsche, junge Frauen, die Militäreinsatz leisten, um ihr Land zu verteidigen – daran stört sich so mancher westliche Chauvinist fast so sehr wie ein patriarchalisch eingestellter Moslem. Doch nicht selten sind die ärgsten Feindinnen von Frauen andere Frauen, wie im Fall des Zürcher Tagesanzeigers die antisemitische „israelikritische“ Journalistin und Soldatinnenhasserin Claudia Kühner. Für sie sind die IDF-Soldatinnen in die Armee gezwungene, „als Männer verkleidete Frauen„.

Frau Kühner, die sich auf den ersten Blick pro-israelisch gibt und erst im zweiten Schritt den jüdischen Staat verurteilt (wie an diesem Beispiel zu sehen), stellt das „Schicksal“ der Soldatinnen so dar, als wären sie unschuldige Mädchen, die gegen ihren Willen ins Militär gezwungen werden und eigentlich auf Seiten der armen Palästinenser stünden, deren Elend sie als Frauen einsehen würden. Israelkritik der ganz perfiden Sorte also: Frau Kühner tut so, als würde sie die IDF-Girls gegen den Staat Israel verteidigen.

Als Vorzeigejüdin bringt sie das Beispiel einer jungen Kriegsdienstverweigererin und stellt sie im Licht einer guten Feministin, die sich dem Militär verweigert, im Gegensatz zu den „als Männer verkleideten Frauen“ (böse Feministinnen) dar:

Am 29. Oktober wurde die 19-jährige Or Ben-David zu 20 Tagen Haft im Militärgefängnis verurteilt. Sie weigert sich, den zweijährigen Militärdienst zu leisten und hat das in einem Brief so begründet:

„Verweigern heißt, Nein zu sagen. Nein zur Militärherrschaft in der Westbank, Nein zur Gewalt als Mittel der Verteidigung, Nein zum Patriarchat, Nein zur Gewalt gegen unschuldige Menschen, Nein zum Missbrauch von Soldaten, Nein zum Krieg und zu einer Gesellschaft, die behauptet, demokratisch zu sein, aber junge Menschen an die Waffe zwingt, zu töten und getötet zu werden.“

Wir erkennen darin die typische Argumentation der Gut-Feministinnen: Eine gute Feministin ist eine Frau nur, wenn sie das Männliche ablehnt, sich in ihrer Einfühlsamkeit allem Männlichen überlegen fühlt und sich für die vermeintlich Schwächeren – hier die Palästinenser – einsetzt. Eine selbstbewusste Frau hingegen, die sich in einer Männerwelt zurechtfindet, das Männliche nicht ablehnt oder sogar eine „männliche Rolle“ übernimmt, gilt den Gut-Feministinnen als Feindbild der vermännlichten Frau.

Genau in dieses Feindbild hinein passt das den meisten Gut-Feministen aus eben diesen Gründen verhasste Israel:

Gerne vermittelt Israels Militär, die Israel Defense Force (IDF), ein anderes Bild seiner Soldatinnen. Bildhübsch, keck das Käppi auf dem Haar, vielleicht noch lässig die Maschinenpistole umgehängt. Klischee und Männertraum in einem. Es gibt auch weniger schöne Bilder, näher an der Wirklichkeit. Die 18-Jährige, die eben noch auf der Schulbank saß, jetzt an einem Checkpoint in der Westbank Dienst tut und die wartenden Menschen nach Belieben ihre Macht spüren lässt. Oder die gelangweilt in einem Büro Papiere hin und her schiebt. Israel ist das einzige westliche Land, das den obligatorischen Militärdienst auch für Frauen kennt. Ausgenommen sind Verheiratete, Schwangere oder religiöse Frauen.

Frauen, die pflichtbewusst Militärdienst leisten für ihr Land darf es nach den Gut-Feministinnen nicht geben – das kann nur ein „Männertraum“ sein, weil die Gut-Feministinnen wissen, was „Frau“ ist, und dies nicht „Frau“ sein darf. Eine Frau als Soldatin ist nicht gleichberechtigt im Gut-Feministinnen tauglichen Sinne. Kühner diffamiert IDF-Soldatinnen daher als vermännlichte Witzfiguren.

Ist eine Frau aber in den besetzten Gebieten stationiert, gilt sie deswegen als Mitglied einer Kampfeinheit. Damit wollte man ihr Selbstwertgefühl heben. Mit einer merkwürdigen Wirkung. Uri Ben-Eliezer: „Auch wenn die Frauen nicht schießen, fangen sie an, männliche Verhaltensweisen zu imitieren, sich rüde zu geben, wüste Witze zu reißen, grobe Sprache zu benutzen, die männliche Körpersprache nachzuahmen, wie man es bei einem bestimmten Typus von Lesbierinnen findet.“

Inbar bestätigt es. Die heute 28 Jahre alte Studentin hat ihren Dienst einst am Checkpoint Erez an der Grenze zum Gazastreifen absolviert. „Wenn ich es in einem Satz zusammenfassen müsste: Die Frauen verkleiden sich als Männer, aber keiner hinterfragt das. Die IDF kann Frauen nicht akzeptieren. Das System ist männlich, die Frauen stören nur.“ Und die Frauen wissen, dass ihnen keine umgehängte Waffe etwas nützt. „Frauen suchen Prestige“, so Ben-Eliezer, „aber den Status des kämpfenden Soldaten werden sie nie erreichen.“

Der gesamte Staat Israel gilt der Journalistin letztlich von so viel „maskuliner Ideologie“ durchsäuert, dass „echte“ Frauen – also Gut-Feminstinnen – darin kaum überleben können. Das Motiv, das die Journalistin bei dieser Einschätzung treibt, ist sowohl „Israelkritik“ und die damit verbundene Palästinenserliebe, als auch die Ablehnung von sich gegen den Feministinnen-Codex verhaltenden Frauen generell. Es ist anzunehmen, dass Frau Kühner auch die Schweizer Soldatinnen, die freiwillig Militärdienst leisten, verabscheut und für verkleidete Männer hält.

Doch das reale Israel ist mit dem Bild, das Claudia Kühner von den Frauen hat, die in Israel angeblich unterdrückt und zum Einsatz gegen die lieben Palästinenser gezwungen werden, überhaupt nicht kompatibel. 73 Prozent der im November 2009 rekrutierten Soldatinnen und Soldaten haben freiwillig darum gebeten, in eine Kampfeinheit eingeteilt zu werden, weil sie vom Sinn der Operation im Gazastreifen selbst überzeugt sind.

Einen Einblick in das echte Soldatinnenleben erhalten Sie hier:

(Spürnase: Sefi)




Bundesgerichtshof bestätigt Morsal-Urteil


Entgegen dem Rat ihres früheren Kollegen Winfried Hassemer, bei „Ehren“morden doch Milde walten zu lassen und solche Mörder eventuell gar nicht zu bestrafen, da die Ärmsten doch einem Verbotsirrtum erlagen, hat der Bundesgerichtshof die lebenslängliche Freiheitsstrafe für den Bruder Morsal Obeidi (Foto) bestätigt (PI berichtete oft). Vergeblich hatte die Verteidigung auf verminderte Schuldfähigkeit während der Tat plädiert. Mehr…

(Spürnase: Skeptiker)




Video: „Israeli Air Force Band“ in Hamburg

Israeli Air Force Band in HamburgAm 21. November fand in der Thora & Talmud Middle School in Hamburg ein Charity-Konzert der „Israeli Air Force Band“ der Tzahal/IDF statt (siehe auch unsere Vorankündigung). PI-Leser leukozyt hat mit seiner Videokamera einige Eindrücke des bewegenden Abends festgehalten.

Teil 1:

Teil 2 mit Gilad-Gedenken:

Aufgrund des großen Interesses werden auf dem Scrapheaper-Kanal Playlists erstellt und sukzessive weitere Teile hochgeladen.




Russische Beamte im Nord-Kaukasus enthauptet

Kabardino-BalkarienEin Polizei-Ermittler und ein Gerichtsvollzieher sind in der überwiegend muslimischen Region Russlands Kabardino-Balkarien in einem Kofferraum geköpft aufgefunden worden, meldete Interfax am Dienstag. Die Morde unterstreichen die zunehmende islamische Gewalt an der Südflanke Russlands.

Reuters berichtet:

Die Morde folgten einer Welle von Angriffen auf Kraftwerke und Polizeiposten in Kabardino-Balkarien, das nahe an der Region Inguschetien liegt, in der es, nach den Aussagen von Menschenrechtsgruppen, einen Krieg zwischen Islamisten und Regierungstruppen geben soll.

Nach der Meldung der Nachrichtenagentur wurden, unter Berufung auf die Strafverfolgungsbehörden, die beiden enthaupteten Männer am Montag spät in einem Mercedes in der Stadt Chegem, etwa zehn Kilometer nördlich der Hauptstadt Naltschik entdeckt.

Politische Beobachter sagen, dass die relativ friedliche Provinz Kabardino-Balkarien der steigenden Gewalt in Inguschetien und im nahe gelegenen Tschetschenien zum Opfer fallen könnte, in der Moskau in den letzten 15 Jahren bereits zwei Separatistenkriege geführt hat.

Im vergangenen Monat wurde der inguschetische Oppositionsführer Maksharip Auschew in Kabardino-Balkarien während eines Besuchs bei Verwandten erschossen.

Nach einer Reise nach Tschetschenien und Inguschetien sagte Thomas Hammarberg, Mitglied des Europarates für Menschenrechte, die Situation in der Region sei Besorgnis erregend.

„Erhöhte Aktivitäten von illegalen bewaffneten Gruppen, das Fehlen wirksamer Untersuchungen von Verschleppungen und Tötungen und die Ermordung von Menschenrechtsaktivisten, sind besonders Besorgnis erregend“, sagte er in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht am Dienstag.

Das darf man ihnen nicht ankreiden – das ist Teil ihrer Kultur!

(Spürnase: NB / Übersetzung: LIZ für PI)




Kampf gegen Rechts™ schon im Kindergarten

Der Kampf gegen Rechts™ nimmt immer absurdere Züge an. Schon im Kindergarten lernen die Kinder, dass es ganz schlimm rassistisch ist, zum Beispiel zu sagen, jemand habe braune Augen. So geschieht es zur Zeit in Mecklenburg-Vorpommern, wo sich an dem Projekt der demokratischen Fraueninitiative „Lola für Lulu“ und des „Regionalzentrums für demokratische Kultur Westmecklenburg“ drei von 19 Grundschulen und neun von zehn Heimen in Westmecklenburg begeistert beteiligen. Der Kampf um die Köpfe muss früh erfolgen, Eltern gleich mit erzogen werden.

Das Hamburger Abendblatt schreibt:

„Du hast ja braune Augen!“ Schon solche kleinen Hänseleien können nach Ansicht von Extremismusexpertin Sandra Pingel-Schliemann Anzeichen von Alltagsrassismus in Schulen oder Kindergärten sein. In Westmecklenburg werden Pädagogen jetzt in einem dreitägigen Training unter dem Titel „AUGEN-BLICK-MAL!“ fit gemacht für den Umgang mit Fremdenfeindlichkeit und rechtsextremistischen Tendenzen bereits unter Kindergartenkindern und Grundschülern.

Ratlose Lehrer, Kita-, Hort- und Heimerzieherinnen, hätten sich das Training gegen Rechts gewünscht, so die promovierte Politikwissenschaftlerin Pingel-Schliemann. Sie kämen immer häufiger in die Situation, auf rechtsextreme, antidemokratische oder diskriminierende Einstellungen bei Kindern wie auch Eltern reagieren zu müssen. „Je früher wir die Kids demokratisch stärken, umso besser sind sie gewappnet gegen rechtsextremes Gedankengut“, sagt die Expertin.

Neu sei, dass sich bereits Kindergärtnerinnen und Grundschullehrer mit der Thematik befassen müssten. „Lehrer müssen konsequent Werte vermitteln, sie haben einen Erziehungsauftrag“, betont Pingel-Schliemann. Sie verweist zudem auf die Tendenz hin zu rechtsextremistischen Elternvertretern oder anderen Ehrenamtlichen etwa in Sportvereinen der Region. Der Bedarf an Informationen und Schulungen sei kaum mehr zu decken, sagt sie.

Von den „Experten“ so hervorragend aufs Leben vorbereitet, gibt es für junge Leute sicher nichts Besseres, als eine interkulturelle Beziehung einzugehen. Wer sollte sie über Risiken aufklären? Die im Kampf gegen Rechts™ mit geschulten Eltern?

Im Kurs sollen Lehrer und Erzieher zu einem kritischen, aktiven Umgang mit antidemokratischen Ausdrucks- und Erscheinungsformen – wie versteckten Symbolen, Musik oder Internetseiten – befähigt werden. Ihr demokratisches Bewusstsein soll geschärft, Handlungsmöglichkeiten können in Rollenspielen geübt werden. Themen sind etwa „Kampf um die Kinder – Rechtsextreme und Familien“ oder „Rechtsextreme Erziehung – Kinder zwischen Drill und Defensive“.

Die gutmenschliche Volkspädagogik in Kindergärten und Grundschulen fällt natürlich nicht unter Drill. Ein Grund mehr, energisch gegen jede Form von Kindergartenpflicht einzutreten. Bald werden die ersten Worte eines Kindes nicht mehr „Mama“ und „Papa“, sondern „Nazis raus“ sein!

(Spürnasen: Der 13. Apostel und Alba)




Waiblingen: Gruber als CDU-Vorsitzende bestätigt

Susanne GruberGroßer Erfolg für Susanne Gruber: Die Mitgliederversammlung der Waiblinger CDU hat die seit 2004 amtierende Vorsitzende am Montag mit großer Mehrheit im Amt bestätigt. Trotz der Medienkampagne gegen Gruber (PI berichtete mehrfach) erhielt die CDU-Vorsitzende 28 Ja- und fünf Nein-Stimmen. Ihre Kritiker, die bisherigen Stellvertreter Ingo von Pollern und Michael Stumpp sowie die Beisitzer Peter Abele und Alfred Bläsing, wurden nicht mehr in den CDU-Vorstand gewählt. Die Waiblinger Kreiszeitung deutet die klare Zustimmung für Gruber auf ihre Weise. Für das Lokalblatt hat Susanne Gruber „die scharfe Kritik ihrer Fraktion offenbar schlecht verdaut“.

Insbesondere der Kommentar der extremlinken Lokalredakteurin Jutta Pöschko sowie deren Forderung sind lesenswert:

Kommentar

» Mail an Jutta Pöschko




Türkei: Geert Wilders nicht willkommen

wildersDer niederländische Politiker Geert Wilders (Foto) plant mit einer Parlamentsdelegation den Besuch der Türkei. Dort ist der Chef der Partei für die Freiheit (PVV) allerdings gar nicht willkommen. Die türkische Regierung befürchtet Provokationen gegen den Islam und gegen einen EU-Beitritt der Türkei. Auch der Film „Fitna“ ist in der Türkei bekannt und wohl nicht so gut angekommen.

Die Presse.com berichtet:

Die Türkei will einen Besuch des niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders verhindern. Die Regierung befürchte Provokationen gegen den Islam und gegen einen EU-Beitritt der Türkei, berichtete die türkische Tageszeitung „Aksam“ am Dienstag.

Wilders bestehe bisher trotz diplomatischer Bemühungen der Türkei auf der Teilnahme an der Reise mit einer niederländischen Parlamentsdelegation. Sollte er wie geplant im Jänner anreisen, werde es keine Treffen der Gruppe mit Regierungsvertretern geben, berichtet die Zeitung.

Wilders ist Chef der niederländischen Partei für Freiheit (PVV) und in der Türkei auch wegen seines umstrittenen Filmes „Fitna“ bekannt. Der Film kritisiert den Koran als faschistisches Buch. Wilders übt regelmäßig Kritik am islamischen Glauben. „Ich habe ein Problem mit der islamischen Ideologie (…). Ich befürchte, dass wir weniger Freiheit bekommen, je mehr Islam wir in unserer Gesellschaft bekommen“, sagte er im Oktober bei einem Besuch in London.

» Etzel’s Blog: Der 10-Punkte-Plan von Geert Wilders

(Spürnase willanders)




Der Leidensweg einer 27-jährigen Türkin

tuerkinDie Religion des Friedens wird mal wieder aus den eigenen Reihen heftig torpediert. Diesmal berichtet eine junge Türkin über ihren Leidensweg in der Türkei. Auf dem Stellenwert eines Stück Vieh wurde sie gehalten wie eine Sklavin.

Die Hessische/Niedersächsische Allgemeine berichtet:

Sie hat riesengroße braune Augen, doch sie wirken leer. Rastlos. Nie kann sie den Blick lange an einem Punkt halten. Die 27-jährige Arzu (alle Namen der Betroffenen geändert), lebt seit Februar mit ihren beiden Kindern im Kasseler Frauenhaus. „Sie hat in der Türkei so ziemlich jede Form von Gewalt erlebt, die man sich vorstellen kann“, sagt Irmes Schwager, Mitarbeiterin im Frauenhaus.

Mit 14 wurde sie von einem 20-jährigen Mann vergewaltigt. „Ali war öfter zu Besuch bei unseren Nachbarn“, flüstert die junge Frau. Er hielt bei ihren Eltern um ihre Hand an. Die lehnten ab. Er komme aus nicht standesgemäßen Verhältnissen. Doch Ali erzählte ihren Eltern, dass sie keine Jungfrau mehr sei.

„Ich musste mit meiner Familie zum Frauenarzt“, flüstert Arzu. Daraufhin musste sie mit 14 Jahren ihren Peiniger heiraten. Ihre Familie wechselte aus Schande den Wohnort und brach den Kontakt zu ihr ab. Arzus Martyrium beginnt. „Ich wurde von Alis Familie wie eine Sklavin gehalten“, sagt sie. Putzen, kochen, waschen und auf dem Feld arbeiten. Gehorcht sie nicht, bekommt sie Schläge. Sie wird schwanger. Verliert aber das Kind.

Sie wird eingesperrt, darf nirgends mehr allein hin. Sie wird – wieder nach einer Vergewaltigung durch Ali- schwanger. Cam, ihr Sohn, der heute zwölf Jahre alt ist, kommt zur Welt. Ali trinkt, betrügt und schlägt sie. „Seine Familie fand das männlich“, sagt sie.

Sie versucht, sich mit Tabletten das Leben zu nehmen. Ali findet sie. Im Krankenhaus wird ihr der Magen ausgepumpt. „Das Erste, was ich hörte, als ich wieder aufwachte, waren Alis Schreie auf dem Flur. „Ich dachte nur, oh nein, ich lebe noch“, sagt sie weinend. Was sie da noch nicht wusste, dass Selbstmord in der Türkei strafbar ist. „Ich bekam dadurch noch eine Anzeige wegen versuchtem Selbstmord“, sagt sie.

Jahre der Folter und Qual

Jahre unglaublicher Qualen vergehen. Arzu wird wieder schwanger. „Ich habe mir die ganze Zeit gewünscht, das Baby würde sterben“, haucht Arzu. Während der Schwangerschaft bekommt sie Lähmungen in den Armen, kann sich nicht rühren. Ihr kleiner Sohn füttert sie. „Ich konnte wegen der Schwangerschaft nicht operiert werden“, sagt sie. Das sei die einzige „prügelfreie Zeit“ ihres Lebens gewesen. Tochter Necla kommt gesund zur Welt. Fluchtgedanken kommen auf. Nachbarn erzählen ihr von Deutschland und den Rechten, die Frauen dort haben.

Dann geht alles ganz schnell. Mit gefälschten Papieren gelingt ihr die Flucht. Sie kommt in einem Asylbewerberheim unter. Ein paar Monate des Aufatmens. Arzu lernt eine iranische Familie kennen, die ihr unter die Arme greift. „Mein Sohn war eifersüchtig auf die ersten Freundschaften meines Lebens“, sagt sie. Er ruft den Vater in der Türkei an. „Eine Woche später stand er vor meiner Tür im Heim“, sagt sie mit tränenerstickter Stimme. Er schlägt sie krankenhausreif. „Von da an floh ich von Frauenhaus zu Frauenhaus.“ Jetzt ist sie in Kassel. Ihr erster Asylantrag wurde abgelehnt. Seit März wartet sie nun. „Wenn ich zurück in die Türkei muss, bedeutet das mein Ende“, sagt Arzu weinend.

(Spürnase Zentralachse)