Islamflüchtlinge begrüßen Schweizer Votum


Während deutsche Journalisten, wie stets auf der bequemen Seite der Steiniger und Menschenschinder, versuchen, dem Volk mit mäßigem Erfolg die Entscheidung der Schweizer als irgendwie spießbürgerlich und ausländerfeindlich zu verkaufen, sehen die Verfolgten der islamischen Gewaltregime den Fall etwas anders.

Von wegen „ausländerfeindlich“. Mina Ahadi vom Zentralrat der Ex-Muslime, die seit Jahren mutig gegen grausame Steinigungen, überall dort, wo der Islam bereits die Herrschaft übernommen hat, kämpft, und als Linke nicht im Verdacht rechtspopulistischer Engstirnigkeit steht, lobt ausdrücklich im Namen der von Mohammedanern mit dem Tode bedrohten Flüchtlingen das Schweizer Votum gegen mohammedanische Machtsymbole. Das unabhängige Nachrichtenportal XN-Press berichtet:

„Das Nein zu Minaretten ist eigentlich ein Signal gegen Islamismus, Scharia und Kopftuchzwang. Das Minarett steht da nur als Symbol für eine begründete Furcht vor dem politischen Islam“, sagte Zentralratsvorsitzende Mina Ahadi der „Leipziger Volkszeitung“ (Montag-Ausgabe). Es sei gut, dass die Schweizer Bürger in diese Entwicklung eingegriffen haben und deutlich Nein gesagt hätten. „Ich wünsche mir, dass es auch in Deutschland eine breitere Debatte über die Beschneidung von Frauen- oder Kinderrechten gibt“, so Ahadi weiter.

Nach Meinung der Ex-Muslime dient die Abstimmung in der Schweiz nicht zu einer Verstärkung von Fremdenhass. „Das wäre eine einseitige und falsche Deutung. In der Schweiz geht es nicht um Abgrenzung zu Muslimen sondern um einen Protest gegen den Verstoß von Menschenrechten im Namen des Islam“, so Zentralratschefin Ahadi weiter. Auch viele Muslime würden sich nicht mehr von den islamischen politischen Organisationen vertreten fühlen. „Viele wehren sich gegen die verordnete Unterdrückung. Vielleicht gibt ihnen diese Entscheidung auch Mut, sich mehr von diesem Druck zu befreien.“

Ein Statement, das die selbsternannten Schutzengel in Europa lebender „Fremder“ in Erklärungsnot bringen könnte.




Hurra, die Proteste beginnen!

Das ging diesmal schnell! Die von den Medien herbeigeflehten Proteste gegen die Schweiz haben in der islamischen Welt begonnen. Interessant ist in diesem Zusammenhang, wer vollmundig das Wort „Toleranz“ mit sich führt, von dem er nie zuvor jemals gehört hat, zum Beispiel der türkische Kulturminister oder Yahya Mudschahid, ein Sprecher der islamischen Hilfsorganisation Jamaat-ud-Dawa, der eine Nähe zur Terrorgruppe Lashkar-e-Toiba nachgesagt wird. Wir haben aber auch wirklich nichts unversucht gelassen, die islamische Welt zum Tanz zu bitten.

SpOn schreibt erleichtert (selbst schuld, Ihr Schweizer):

Demonstrationen in Pakistan, ein wütender türkischer Kulturminister: In der islamischen Welt wird der Schweizer Minarett-Stopp kritisiert. Politiker erwarten massive Proteste, ein Imam in Genf ruft zur Besonnenheit auf – und die Uno schaltet sich ein. Sie will das Verbot auf Rechtmäßigkeit prüfen.

Erst am späten Montagnachmittag versammelten sich die ersten wütenden Menschen in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad, um gegen das Schweizer Minarett-Verbot zu demonstrieren. Die islamische Welt feierte an diesem Wochenende und noch am Montag das Fest Eid ul-Adha, so dass sich die Nachricht nur langsam verbreitete: Die Schweizer haben in einer Volksabstimmung entschieden, dass keine Minarette mehr in ihrem Land gebaut werden dürfen.

Die Nachricht dürfte am Dienstag Schlagzeilen in allen Zeitungen in islamischen Ländern machen. „Diese Entwicklung spiegelt eine extreme Islam-Phobie unter den Menschen im Westen wider“, erklärte Khurshid Ahmed von der erzkonservativen Partei Jamaat-e-Islami, die im pakistanischen Parlament vertreten ist. Die Entscheidung der Schweizer sei eine „sehr eindeutige und unerträgliche Diskriminierung von Muslimen“. „Sie stellt eine ernsthafte Verletzung von Menschenrechten und internationalen Regeln dar“, sagte er. Bei dem Referendum handele es sich „um einen Versuch, Muslime zu provozieren und Islam und den Westen aufeinander prallen zu lassen“.

Yahya Mudschahid, ein Sprecher der islamischen Hilfsorganisation Jamaat-ud-Dawa, der eine Nähe zur Terrorgruppe Lashkar-e-Toiba nachgesagt wird, nannte die Schweizer Entscheidung einen „Schlag gegen die interreligiöse Harmonie“. „Diese Entscheidung verletzt die Prinzipien der gegenseitigen Verständigung und der religiösen Toleranz.“ Der Westen rühme sich immer, „Meister der religiösen Toleranz und der interreligiösen Harmonie“ zu sein, aber das Ergebnis der Schweizer Volksabstimmung offenbare die Vorurteile gegen Muslime.

Auch der türkische Kulturminister Ertugrul Günay kritisierte das Schweizer Minarett-Verbot als Zeichen religiöser Intoleranz. Die Volksabstimmung über den Neubau von Minaretten in der Schweiz sei „unzeitgemäß und uneuropäisch“, sagte Günay. „Die Schweiz ist ein Land, das zwar in Europa liegt, das aber Europa nicht verinnerlicht hat.“ Günay sagte, er rechne mit Protestaktionen in der islamischen Welt, die auch wirtschaftliche Formen annehmen könnten.

Und immer wieder verweist SpOn darauf, wie sehr Moslemführer bemüht sind, die Proteste angesichts der Schweizer Ungeheuerlichkeit friedlich zu halten.
»Anschlag auf SVP-Parteisekretariat




Schweizer Bundesrat beschwichtigt Moslems

Eveline Widmer-SchlumpfDie Schweizer Stimmbürger sowie die Kantone haben die Volksinitiative „Gegen den Bau von Minaretten“ mehrheitlich angenommen, das muss auch die Regierung in Bern akzeptieren. Dennoch wurde gestern über die Bundeskanzlei eine Medienmitteilung erlassen, in der den Moslems versichert wird, dass die bestehenden Minarette stehen bleiben und dass auch zukünftig Moscheen (ohne Minarett) in der Schweiz gebaut werden dürfen.

Justizministerin Eveline Widmer-Schlumpf (Foto) versichert:

„Der heutige Volksentscheid richtet sich nur gegen den Bau neuer Minarette. Er ist keine Absage an die Gemeinschaft der Muslime, ihre Religion und ihre Kultur. Dafür steht der Bundesrat ein.“

Diese Mitteilung veröffentlichte man sicherheitshalber gleich noch auf Arabisch. Dass den Schweizern gewisse Auswüchse der genannten „Religion und Kultur“ durchaus gar nicht gefallen, hat die Entscheidung des Volkes deutlich gezeigt. Eine Anti-Burka-Initiative ist bereits in Planung. Der Bundesrat will darum den DiaLÜG mit dem Islam und den Kampf gegen das eigene Volk Rechts™ unbedingt verstärken.

(Spürnase: Mathias S.)




ZEIT um das Image des Islam besorgt

Tief besorgt angesichts des Volksentscheides in der Schweiz zeigt sich die ZEIT und hat daher den ägyptischen Schriftsteller Alaa Al-Aswani zum Gespräch gebeten. Der erklärt uns sodann, dass der Islam nichts mit dem Islam zu tun hat und in Wirklichkeit tolerant und moderat sei. Auch habe die Verschleierung von Frauen nichts mit dem wirklichen Islam zu tun.

Die um den Ruf des Islam besorgten Europäern weist Al-Aswani mit den Worten „wir können nicht erwarten, dass irgendwelche wohlmeinenden Europäer sich um das Image des Islams kümmern,“ in ihre Schranken.

Es ist falsch, zu denken, die Hälfte der dortigen Bürger seien Rassisten. Sie haben vielmehr Angst vor einer Religion, von der sie praktisch nichts wissen, und die in den Medien nur noch in Verbindung gebracht wird mit Terrorismus und Bomben. Zudem wird das Bild des Islams in Europa sehr geprägt von der wahhabitischen Strömung aus Saudi-Arabien, die extrem engstirnig und aggressiv ist. Wir übrigen Muslime haben bei der Aufgabe versagt, das wirkliche Gesicht des Islams zu vermitteln, seine Toleranz und seine Offenheit.

Nun ist es leider nicht so, dass Aufklärung über den Islam dazu beiträgt, diesen eher zu akzeptieren. Im Gegenteil: Je mehr man über den Islam weiß, desto mehr fürchtet man ihn, wobei es auch dort natürlich moderate Strömungen gibt. Aber wo gibt es ein moderates islamisches Land, wo es Demokratie und Gleichberechtigung gibt und die Menschenrechte gelten? Uns fällt keins ein.

Wir müssen diese Abstimmung sehr ernst nehmen. Die Schweiz ist ein multikulturelles Land im Herzen von Europa. Hier leben Menschen in vier Sprachen zusammen. Die Schweiz ist eine vorbildliche Demokratie. Insofern zeigt das Votum klar, wie die Menschen in Europa inzwischen denken. Was in der Schweiz geschehen ist, kann in jedem anderen Land passieren. Ich habe keinen Zweifel, in Deutschland hätten noch mehr Leute gegen Minarette gestimmt.

Deshalb entscheiden in Deutschland auch kluge politische Eliten, sogenannte Volksvertreter, und nicht der Stammtisch über unsere Zukunft und auch in der übrigen EU hat man Volksentscheide möglichst unterbunden, ignoriert sie oder wiederholt sie, bis das Ergebnis passt.

Man kann von niemandem in Europa erwarten, dass er sich in seinem Leben genaue Kenntnisse über den Islam aneignet. Wie der Islam in der Welt wahrgenommen wird, das ist primär unsere Verantwortung. (…) Der moderate Islam aber ist der wirkliche Islam. Wir haben viel Arbeit vor uns. Wir können nicht erwarten, dass irgendwelche wohlmeinenden Europäer sich um das Image des Islams kümmern. Das müssen wir selbst tun, die Intellektuellen, die Nichtregierungsorganisationen und Einrichtungen wie die Al-Azhar-Universität in Kairo.

Richtig. Wie der Islam wahrgenommen wird, liegt nicht am Betrachter oder am Boten, sondern einzig am Handeln der Moslems selbst. Wäre schön, wenn man die Botschaft des ägyptischen Schriftstellers auch in den Redaktions- und Politikstuben verstanden hätte. Aber darauf zu hoffen, wäre wohl vergebliche Müh.




Europarat und EU kritisieren Schweiz


Der Europarat und die EU haben ihrer tiefen Sorge darüber Ausdruck gegeben, dass sich mitten in Europa ein Land einfach der politisch gewollten Islamisierung in den Weg stellt. Außerdem hat man ja in Europa ein generelles Problem mit dem Willen des Volkes und demokratischen Entscheidungen, wie man am Weg der EU-Verfassung bzw. des EU-Vertrages und dem Volksentscheid in Irland gesehen hat. Sehr salonfähig ist zur Zeit die Behauptung, ein Minarettverbot würde die freie Religionsausübung behindern.

In Europa dürfe es keine Stigmatisierung des Islam geben, sagte der französische Einwanderungsminister Eric Besson.

Wohlgemerkt, er sprach nicht von den Menschen – den Moslems – sondern vom Islam. Eine Ideologie, die demokratiefeindlich daherkommt und überall, wo sie auftaucht, Gewalt und Leid über die Menschen bringt, darf also nicht stigmatisiert werden. Was denn dann?

Nach Ansicht des CDU-Innenpolitikers Wolfgang Bosbach sollte das Votum der Schweizer ernst genommen werden. Das Ergebnis der Volksabstimmung sei Ausdruck einer auch in Deutschland weit verbreiteten Angst vor Islamisierung, sagte Bosbach der „Berliner Zeitung“. (…) Viele Menschen hätten „die Sorge vor einer Islamisierung auch in unserem Land“, sagte Bosbach dem „Hamburger Abendblatt“. Gegen „spektakuläre Großbauvorhaben“ wie in Köln-Ehrenfeld oder Duisburg-Marxloh gebe es allein schon wegen der Dimension der Projekte „viele Widerstände“. Sie würden als „islamischer Herrschaftsanspruch“ kritisiert, der sich in der Architektur manifestiere.

Soll das heißen, die Islamisierung muss besser verpackt werden? Weniger mit der Brechstange als mehr in homöopathischen Dosen? Soll die Bevölkerung einfach besser ausgetrickst werden und der Zulauf zu „rechtspopulistischen“ Parteien so behindert werden?

(Spürnase: Sirius)




Spenden für den kleinen „Jehad“

Muslim AidChristen helfen gerne. Christen helfen immer. Christen helfen jedem. Ganz gleich, ob ein Tsunami die indonesische Küste überrollt, ob die Türkei von einem Erdbeben heimgesucht wird oder ob im Sudan eine Hungersnot herrscht. Sie helfen immer. Ohne Ansehen von Hautfarbe, Religion oder Staatsangehörigkeit der Opfer. So soll es auch sein, denn das ist die wahre Humanität. Da stellt sich die Frage: Wie machen es die anderen? Was halten zum Beispiel die Moslems von universeller Nächstenliebe?

Ein PI-Leser wollte es wissen und schrieb eine spezielle, weltweit operierende Hilfsorganisation an, deren Name mit „Islamische Hilfe“ übersetzt werden könnte. Er gab sich als Moslem aus, signalisierte akute Spendenbereitschaft, fragte aber zugleich besorgt an: „Wie kann ich sicher sein, dass meine Spende wirklich nur Moslems zu Gute kommt?“

Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Die „Islamische Hilfe“ beteuerte eilfertig, sie helfe Notdürftigen „unabhängig von Religion, Rasse usw.“ Das klingt schon mal recht vertrauenserweckend. Doch dann kommt der Wink mit dem Zaunpfahl: Weil die „Islamische Hilfe“ in sehr vielen islamischen Ländern vertreten sei, käme die „Hilfe vielen Muslimen zugute“.

Und auf der Internetseite könne sich der Spendewillige weitere Informationen holen, was er auch prompt tat.

Dabei stellte es sich heraus, dass die „Islamische Hilfe“ eben nicht nur „in vielen islamischen Ländern vertreten ist“, sondern, um es genauer zu fassen, ausschließlich in islamischen Staaten, wie ein Blick auf die Webseite der Vereinigung beweist. Darunter sind Afghanistan und Palästina, zwei rein islamische Länder, in denen Krieg herrscht, und der Sudan. Dort helfen sie allerdings nur in der Provinz Obernil, wo moslemische Araber die schwarzen Sudanesen bekämpfen. Hinzu kommt noch Äthiopien. Dort geht die Hilfe allerdings wieder nur in die Region Somali (= Region Ogaden), die von Muslimen dominiert wird.

Die Waisenkinder, für die die „Islamische Hilfe“ eine Patenschaft sucht, sind folgende: Muhammed Abd Al Nasir (Palästina), Yazan (Jordanien), Hasan Mosleh (Palästina), Jehad Wa’el (Palästina) und Albiona (Kosovo). Fünf kleine Moslems. Die monatliche Unterstützung kostet den Paten 48 Euro pro Monat. Das wäre die Spende für den kleinen Jehad.

Vergleichen wir damit die Aktivitäten von christlichen Einrichtungen: „World Vision“ beispielsweise arbeitet in: Äthiopien, Bangladesch, Bolivien, Dominikanische Republik, Georgien, Ghana, Guatemala, Honduras, Indien, Indonesien, Kambodscha, Kenia, Malawi, Mali, Mauretanien, Mongolei, Mosambik, Myanmar, Nicaragua, Peru, Philippinen, Senegal, Sierre Leone, Sri Lanka, Simbabwe, Swasiland, Tansania, Tschad, Uganda, Vietnam. Eine große Auswahl, die auch etliche rein islamische Länder umfasst.

Groß ist auch die Auswahl an Patenkindern – zu groß, um sie hier alle aufzuzählen. Doch auf der Hauptseite blickt uns ein Junge namens Bakari Ally, 5 Jahre alt, aus Tansania an. Und „Bakari“ ist ein islamischer Name, er ist abgeleitet von Abu Bakr, dem Stellvertreter und Nachfolger des „Propheten“ des Islam.

Fazit: Christen helfen allen – Moslems helfen Moslems.

PS: Bei World Vision kostet die Patenschaft nur 30 Euro pro Monat (freiwillige Mehrzahlung ist möglich). Warum ist die Hilfe für ein Kind bei der „Islamischen Hilfe“ so sehr viel teurer? Sind die Lebenserhaltungskosten in Palästina oder Jordanien so hoch? Und wenn ja – wofür wird das Geld verwendet? Oder anders gefragt: Was geschieht mit der Differenz?

Ach ja, die Antwort der „Islamischen Hilfe“ enthielt doch dazu einen dicken Hinweis: Das Geld „kommt vielen Muslimen zugute!“

(Gastbeitrag von Davide S.)




Schweizer Soziologe sieht Pogromstimmung


In ihrem Hass auf Andersdenkende sind die deutschen Medien nicht zu stoppen. Zur Untermauerung des eigenen verschrobenen Weltbildes, das nach der Minarett-Initiative und angeschlossene Umfragen in Deutschland gerade in Scherben fällt, ist keine Gestalt mehr zu anrüchig und keine Aussage zu dumm, um nicht zitiert zu werden. Mit den ganz besonders wirren Aussagen des Schweizer Soziologen, Politikers und Israelhassers Jean Ziegler (Foto) versucht der Tagesspiegel aufzutrumpfen und seine Leser zu verprellen.

Nicht nur lässt er Ziegler von verängstigten Moslems reden, die jetzt eine angebliche Pogromstimmung der Schweizer gegen sich ausmachen, er sieht in den Minaretten auch „Phallussymbole“, die den „Schweizer Kleinbürger“ Angst vor einer Vergewaltigung durch den Islam machten. Denn wie im Fall Sarrazin müssen die Vergleiche mächtig und unerhört sein, um übertreffen zu können, was an Torheit bisher gesagt wurde, in der Hoffnung, so das eigene Volk „zur Vernunft“ zu bringen.

So berichtet etwa Ziegler im Tagesspiegel:

Es herrscht eine Pogromstimmung. Viele Muslime fürchten sich vor Anschlägen, vor Gewalt, vor Stigmatisierung. Zuerst gab es nur eine kleine Gruppe in der Schweizerischen Volkspartei, hart an der Grenze zum Faschismus, die ein Bauverbot für Minarette forderte. Jetzt aber ist das Feuer im ganzen Land entfacht.

Aber diese Anschläge, vor denen alle Moslems in der Schweiz sich fürchten, werden wohl kaum von den Initiatoren der Minarett-Initiative durchgeführt werden, sondern von „fehlgeleiteten“ Glaubensbrüdern.

Warum konzentrieren sich die Islam-Gegner auf das Minarett?

Das hat mit der verklemmten Mentalität des Schweizer Kleinbürgers zu tun. Der Moscheeturm wird als ein Phallussymbol wahrgenommen. Der Kleinbürger fürchtet sich vor einer Vergewaltigung durch eine aggressive Macht, durch den Islam. Das Ganze ist natürlich völlig irrational. Aber: Je irrationaler die Kampagne gegen die Muslime, desto erfolgreicher ist sie.

Das Zitieren einer saudummen Antwort auf eine noch dümmere Frage, die zwar die Schweizer Kleinbürger, nicht aber die Qualitätsjournalisten des Tagesspiegels beantworten können, wirft ein grelles Licht auf die Volkspädagogen in den dortigen Redaktionsstuben.

Und zu guter Letzt darf Ziegler noch einen Blick in die Kristallkugel auf die Zukunft werfen und den Moslems weltweit Tipps geben, wie sie ihr spontane Empörung am besten ausdrücken können:

Welche Konsequenzen wird die Abstimmung im Ausland haben?

Die Schweizer wissen nicht, was auf sie zukommt. Die Muslime verfolgen seit Wochen mit großer Sorge und mit Wut die Kampagne gegen sie in der Schweiz. Sie könnten Schweizer Produkte boykottieren, die Schweizer werden zu Feinden. Auch die Erfolge der Berner Außenpolitik werden liquidiert. Die Schweiz hat dank der klugen Diplomatie der Außenministerin Micheline Calmy-Rey einen hervorragenden Ruf in den meisten muslimischen Ländern. Man muss sagen – noch hat die Schweiz diesen Ruf.

Dass Calmy-Ray kluge Politik betreibt, hört sie vermutlich nicht oft.


(Spürnase: Florian G.)




Broder: Schweizer sagen Nein zur Islamisierung

Für den Publizisten Henryk M. Broder bedeutet das Abstimmungsverhalten der Schweizer nicht nur ein Nein zum Bau von Minaretten, sondern auch ein Nein zur Islamisierung ihres Landes. Broder in der WELT: „Nicht gegen die Religionsfreiheit, nicht gegen Lokale, in denen halal gegessen wird, nicht gegen den Islam als Religion. Nur gegen eine Asymmetrie, die auch in anderen Ländern als naturgewollt hingenommen wird.“ Mehr…




Deutscher Journalismus: Reihen dicht geschlossen

Deutscher Journalismus: Reihen dicht geschlossen
Deutsche Journalisten sind empört, weil die Schweizer die Einladung zum Islam zurückweisen. Das ist nichts Neues. Sie waren auch empört, als die Schweizer die Einladung zum Nationalsozialismus zurückgewiesen haben, und ebenso, weil die Eidgenossen niemals daran gedacht haben, gute Kommunisten werden zu wollen. Und hätte es im 13. Jahrhundert schon deutsche Journalisten gegeben, wären sie wohl auch damals über die Unbotmäßigkeit eines Wilhelm Tell empört gewesen. Denn wer Untertanenblut in den Adern hat, den ängstigt der Anblick freier Bürger.

In der Empörung herrscht Einigkeit im deutschen Blätterwald. Selbst das Demokratieverständnis einer Rosa Luxemburg, die den Ausspruch prägte, dass Freiheit immer die der Andersdenkenden ist, geht noch weit über das hinaus, was uns deutsche Journalisten im 21. Jahrhundert vorschreiben wollen. Der Andersdenkende ist ein zu verabscheuendes Wesen, dem jedes Mitbestimmungsrecht zu versagen ist. Thomas Kirchner vom Qualitätsmedium Süddeutsche entblödet sich nicht einmal, im Minarettverbot einen Verstoß gegen die Europäische Menschenrechtskonvention zu sehen und offen darauf zu hoffen, ein Moslem möge vor den Straßburger Menschenrechtsgerichtshof ziehen und die Schweiz als Konsequenz aus dem Europarat ausgeschlossen werden.

Wild pocht das Untertanenblut
in den Adern des Qualitätsjournalisten Kirchner und man merkt auch schon die Angst vor dem Islam, die hinter der „Weltoffenheit“ steckt:

Außerdem ist das Ergebnis eine Art Kollateralschaden der direkten Demokratie. So kann es kommen, wenn das Volk nicht nur über Turnhallen oder Transrapidbahnen abstimmt, sondern über alles. Gerade bei Initiativen, die gegen den vermeintlichen „Gutmenschen-Mainstream“ gerichtet sind, lassen sich die Bürger mobilisieren – umgekehrt bleibt die liberale Mehrheit aus Bequemlichkeit oder einem Ekelgefühl heraus den Urnen fern. Die SVP hat dies immer wieder zu nutzen gewusst.Nun wird ein Sturm der Entrüstung losbrechen, vor allem in der muslimischen Welt. Der schlimmste Fehler wäre es, wenn sich die Schweiz als Reaktion noch weiter verhärtet. Denn im Herzen ist dieses Land weltoffen und liberal.

Liberal sind die Schweizer, aber nicht bescheuert. Toleranz und Weltoffenheit äußern sich bei ihnen nicht in Akzeptanz der Intoleranz. Aber es freut uns, dass wir so eine feine Nachhilfe in Sachen Demokratie bekommen haben. Wie oben schon erwähnt, steht der deutsche Journalismus hier traditionell ganz oben.

» thomas.kirchner@sueddeutsche.de




Internationale Presseschau zum Minarettverbot

Asterix bei den HelvetiernMit einem so eindeutigen Ja zum Minarettbauverbot hatte niemand gerechnet, erst recht nicht die gesamteuropäische Medien-Empörungs-Industrie, die doch so intensiv gegen die Initiative angeschrieben hatte und deren Blätterwald gestern vor Schrecken erstarrte: Wie schauerlich ist ihnen die sich der Gesinnungs-Diktatur so schmählich entziehende direkte Demokratie, die es wagt, sich gegen die EU-Diktatur aufzulehnen. Ganz Europa ist besetzt von EUdSSR-Funktionären und ihren Medien-Legionen. Ganz Europa? Nein! Die kleine Gruppe widerspenstiger Helvetier leistet erbitterten Widerstand.

Die Schweizer Medien winden sich (mit einigen wenigen Ausnahmen) in Selbstmitleid, weil niemand auf sie gehört hat. Sie lassen die Muslime zu Wort kommen und reden der Bevölkerung ein, sie müsste über ihre eigene Entscheidung jetzt traurig sein.

Beispiel Blick: „Die Schweiz hat heute verloren

Das Ja zur Anti-Minarett-Initiative sei unwürdig für die Schweiz, sagt auch Farhad Afshar, Präsident der Koordination islamischer Organisationen Schweiz (KIOS). Die Schweizer Parteien hätten sich im Abstimmungskampf stärker engagieren müssen, kritisiert er ebenfalls.

Auch eine Warnung vor islamisch-explosivem Beileidigtsein durfte nicht ausbleiben:

Die Organisation der islamischen Konferenz (OCI) hat sich nach der Annahme der Anti-Minarett-Initiative „überrascht und enttäuscht“ gezeigt. „Wir haben mit einer deutlichen Ablehnung gerechnet“, sagte der OCI-Botschafter heute der Nachrichtenagentur SDA.Das Resultat öffne Fundamentalisten neue Türen, hielt Babacar Ba fest. Die OCI appelliere deshalb an die Wachsamkeit. Die Schweizer Muslime könnten sich bedroht fühlen, gab Ba zu Bedenken.

Der Antisemit „Juden-Kritiker“ und selbsternannte Gegenpapst Hans Küng darf im linken Tagesanzeiger seine Drohungen aussprechen: „Das wird die Schweiz noch teuer zu stehen kommen

Natürlich verstehe ich gewisse Bedenken gegenüber dem Islam. Ursachen dafür sind jedoch oft Unkenntnis und allzu grosse Selbstbezogenheit. Man meint auf einer Insel zu leben. So trifft man falsche Urteile. Das wird die Schweiz noch teuer zu stehen kommen. …

Als einer, der ständig mit Muslimen zu tun hatte, bedauere ich zutiefst, dass es zu dieser gewaltigen Eintrübung des Verhältnisses zur muslimische Welt kommt. Auch diejenigen, die nicht unbedingt religiös sind, empfinden das als eine Diskriminierung für sämtliche Muslime.

Die deutsche Presse wittert bei den Eidgenossen rassistische Tendenzen. Aus der riesigen Empörungsflut nur ein paar Müsterchen.

Die Faz beispielsweise hält die gestrigen Ja-Sager offenbar für nicht ganz zurechnungsfähig. Aber zum Glück gibt es noch die vernünftigen Basler und Genfer und die guten Linksgrünen, die in Straßburg Hilfe suchen werden. FAZ-Schweizexperte ist kein Geringerer als Tariq Ramadan:

Der in Genf lebende Islamwissenschaftler Tariq Ramadan bezeichnete das Votum als „katastrophal“. Die Schweizer Grünen kündigten an, eine Anrufung des Europäischen Menschenrechtsgerichtshofs in Straßburg zu prüfen. Sie sehen durch das Votum die in der Europäischen Menschenrechtskonvention verankerte Religionsfreiheit verletzt.

Die Bild, die übrigens ebenfalls eine Leserbefragung zum Thema durchführt, unterstellt den Schweizern nicht im Titel des Beitrags „Schweizer wollen keine Minarette!“ sondern im dazugehörigen URL: …/gegen-minarette-moschee-tuerme-wie-islamfeindlich-sind-die-schweizer.html „Islamfeindlichkeit“.

Die deutsche Nachrichtenagentur dpa hier zitiert im KStA hält offenbar die Aussage Kenan Kolats für maßgeblich, die Schweiz sei eben noch nicht reif genug für Europa:

Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, hat das Ergebnis der Schweizer Abstimmung gegen den Bau von Minaretten bedauert. „Es zeigt sich, dass die europäischen Gesellschaften noch nicht ganz reif sind für die Zuwanderung und für die Einwanderung“, sagte Kolat.

Den ebenfalls sehr tendenziösen Bericht des ZDF sehen Sie hier. Das deutsche Fernstehen stellt die Eidgenossen als dumme Kuhschweizer, korrupte Banker und fremdenfeidliche Eigentbrötler dar, unter denen nur ein paar wenige vernünftige Linke leben.

Die österreichischen Medien nehmen die Schweizer Regierung in Schutz, die ja gegen ein Minarettbauverbot war. Bestimmt sind die Schweizer nur zu wenig intensiv über die Vorzüge und Schönheiten der islamischen Bereicherung aufgeklärt worden.

Der Standart berichtet beispielsweise:

Das Ergebnis ist eine schwere Niederlage für die Regierung, die sich klar gegen das Verbot ausgesprochen hatte. Da sich in den Wochen vor der Abstimmung allerdings lediglich 37 Prozent als Minarett-Feinde ausgesprochen haben, hatte man auf großangelegte Kampagnen verzichtet.

Umso enttäuschter verkündeten die Regierungsvertreter dann das Ergebnis. Laut Justizministerin Eveline Widmer-Schlumpf (ein ehemaliges SVP-Mitglied)ist das Bauverbot keine Absage an die Muslime, ihre Religion und ihre Kultur. Die Abstimmung sei aber Ausdruck vorhandener Ängste in der Bevölkerung vor islamistisch-fundamentalistischen Strömungen, die staatliche Traditionen der Schweiz ablehnten, hieß es weiter.

Die Schweizer hätten in der islamischen Welt, besonders in Libyen (mit dem Österreich gewisse Freundschaften pflegt), sowieso längst verspielt doppelt der Kurier nicht ohne Schadenfreude nach:

Das Ansehen der Eidgenossen leidet vor allem in der arabischen Welt seit Monaten. Grund ist ein Streit mit Libyen, der entbrannte, als die Schweiz 2008 einen Sohn des libyschen Staatschefs Gaddafi wegen Körperverletzung festnahm. Die libyschen Behörden hinderten daraufhin zwei Schweizer Geschäftsleute an der Ausreise und hielten sie monatelang fest. Im Moment befinden sich die Männer in der Schweizer Botschaft in Tripolis in Sicherheit, es erwartet sie jedoch ein Prozess wegen Visa-Verletzung.

FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache und BZÖ-Generalsekretär Martin Strutz reagierten hingegen erfreut über das Ergebnis.

In Frankreich hofft man, so im Beispiel Figaro, der neue Verfassungszusatz sei gar nicht verfassungstauglich und die Schweiz könnte durch Straßburg vielleicht noch zur Raison gezwungen werden, denn soviel eidgenössischer Starrsinn geht schließlich gar nicht.

Es bleibt noch abbzuwarten, ob der Text wirklich als verfassungstauglich eingestuft werden kann. Die schweizerische Justizministerin, Eveline Widmer-Schlumpf, hat schon vor dem Referendum zu Bedenken gegeben, dass ein Verbot von Minarettengegen die Religionsfreiheit verstoßen würde und diskriminierend wäre. Eine Zustimmung zur Initiative wäre eine Verletzung der Menschenrechte und würde das Image der Schweiz gefährden. Die Grünen haben am Sonntag angekündigt, Möglichkeiten zu prüfen, den Fall vor den Europäischen Gerichtshof in Straßburg zu bringen.

In Großbritannien wütet Tariq Ramadan noch etwas ausführlicher als in der FAZ. Im Guardian kann er seinem ganzen Antihelvetismus ungehemmt freien Lauf lassen. Er ruft zum „Kampf gegen die Populisten“ auf.

Es scheint, als ob die Populisten den Ton angeben und der Rest folgt ihnen nach. Sie wollen nicht begreifen, dass der Islam mittlerweile eine schweizerische und eine europäische Religion ist und das muslimische Bürger gut „integriert“ sind. Dass wir gemeinsamen Herausforderungen gegenüberstehen, wie Arbeitslosigkeit, Armut und Gewalt, denen wir gemeinsam begegnen müssen. Wir können den Populisten nicht allein die Schuld geben, es ist ein weitgreifenderer Fehler: Mangel an Mut, ein furchtbar engstirniger Mangel an Vertrauen in die muslimischen Neubürger.

Bestimmt kennen Sie aus Ihrer eigenen heutigen Zeitungslektüre weitere Beispiele für Antihelvetismen im Blätterwald.




Iran beschließt Bau von 10 neuen Atomanlagen

atomDer iranische Wahnsinnige Präsident, Mahmud Ahmadinedschad (Foto), hat auf einer Kabinettssitzung unter seiner Leitung den Bau von 10 neuen Atomanlagen beschliessen lassen.

Die Welt berichtet:

Teheran – Der Iran setzt sich weiter über alle internationalen Proteste gegen sein Atomprogramm hinweg und hat am Sonntag den Bau von zehn neuen Anlagen zur Urananreicherung beschlossen.Die Entscheidung dürfte auch eine Reaktion auf die Resolution der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) vom Freitag sein, in der Teheran aufgefordert wurde, alle Arbeiten an seiner neuen Urananlage bei Ghom einzustellen.Wie die amtliche Nachrichtenagentur Irna meldete, wies die Regierung die nationale Atomenergieorganisation an, umgehend mit dem Bau der fünf Anlagen zu beginnen, für die bereits Pläne vorliegen.Für fünf weitere Anlagen sollen Standorte gesucht werden.Der Beschluss wurde auf einer Kabinettssitzung unter der Leitung von Präsident Mahmud Ahmadinedschad gefasst. Wie es weiter hieß, erklärte Ahmadinedschad auf dieser Sitzung, der Iran müsse 500 000 Zentrifugen zur Urananreicherung bauen, um jährlich 250 bis 300 Tonnen atomaren Brennstoff produzieren zu können.

Diese Entscheidung dürfte erheblich Bewegung in den Kriegsprozess Friedensprozess bringen…




SpOn-Umfrage: 78 Prozent gegen Minarette

AbstimmungBis um 07.00 Uhr haben sich bereits 18459 Spiegel-Online-Leser an der Abstimmung über das Verbot von Minaretten in Deutschland beteiligt (PI berichtete). Das Ergebnis ist bisher sehr eindeutig: 78,01 Prozent stimmen für ein Minarett-Verbot auch in Deutschland!




Tipps für den islamkritischen Fernsehabend

Schluss mit LustigNach dem aufregenden Abstimmungstag bietet Ihnen auch das Fernsehen heute Abend ein paar möglicherweise interessante Leckerbissen: Um 22.30 Uhr wird in der Phoenix-Sendung „Tacheles“ diskutiert über Religion und Meinungsfreiheit (Foto), um 22.45 Uhr bringt RTL eine parallel dazu laufende Reportage über mutige Frauen in Afghanistan und um 23.55 Uhr sehen Sie wiederum auf RTL einen Bericht über Gewalt im Namen der islamischen Ehre.

Margot KäßmannPhoenix 22.30 Uhr: Tacheles. Religion und Meinungsfreiheit: Schluss mit lustig? Beim Talk am roten Tisch in der hannoverschen Marktkirche diskutieren Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann (Foto l.), Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Ali Kizilkaya, Vorsitzender des Islamrats, Prof. Bascha Mika, ehemals Chefredakteurin der Tageszeitung taz, die Bundesvorsitzende der Grünen, Claudia Roth und der Kabarettist Kerim Pamuk.

RTL 22.45 Uhr: Frauen in Angst. Die mutigen Frauen von Afghanistan

Antonia Rados trifft in Afghanistan Opfer der radikalen Taliban, die sich trotz westlichen Militärs behaupten. In rund 70 Prozent des Landes sind die Taliban trotz ausländi­scher Soldaten präsent, setzen ihre radikal islamische Weltsicht durch. Jede berufstätige und aktive Frau muss fürchten, ermordet zu werden, denn die „Gotteskrieger“ erlauben ihnen weder zu arbeiten noch sich zu bilden. Den Trailer zur Sendung sehen Sie hier.

RTL 23.55: Ich will nur mein Leben leben. Gewalt im Namen der Ehre

Alleine im Jahr 2008 starben zwischen 12 und 18 Frauen im Namen der Ehre. Eine offizielle Polizeistatistik gibt es dazu nicht. In traditionellen muslimischen Familien ist die Frau die Ehre der Familie. Wenn sie außereheliche Beziehungen zu Männern unterhält, einen von den Eltern ausgesuchten Ehemann ablehnt oder sich scheiden lässt, verletzt sie die Ehre der ganzen Familie. Manche Familien schrecken dann nicht einmal vor Mord zurück, um ihre Ehre wieder herzustellen. Hakima kommt aus einer solchen Familie. Seit sie sich weigerte eine arrangierte Ehe einzugehen, ist sie auf der Flucht vor ihren Verwandten. Aus ihrem alten Leben sind ihr nur die wichtigsten Dokumente wie Zeugnisse und Personalausweis geblieben. Alles andere musste sie zurück lassen für ein Leben in Freiheit, aber auch in Einsamkeit und Angst. Bei Gewalt im Namen der Ehre sind nicht nur die Frauen Opfer. Die Männer suchen sich die Rolle des Aufpassers nicht aus, sondern werden hinein erzogen oder hinein gedrängt. Im schlimmsten Fall müssen sie die Familienehre mit Gewalt verteidigen. Damit zerstören sie meist auch ihr eigenes Leben. Meine Schwester ist nicht meine Ehre, sagen die Jugendlichen von Heroes. Heroes ist ein Projekt in Berlin-Neukölln, in dem Jugendliche mit vorwiegend türkischem oder arabischem Migrationshintergrund zu Rollenvorbildern ausgebildet werden. Ursprünglich stammt das Konzept aus Schweden und ist bisher einmalig in Deutschland. In Schulen oder Vereinen diskutieren die Heroes mit Gleichaltrigen über Ehre und Gleichberechtigung.

Wir dürfen gespannt sein…




Raddatz: Minarett-Expertise für die Schweiz

Die Initianten des heute vom Schweizer Stimmvolk bejahten Minarettverbotes hatten bei Hans-Peter Raddatz eine Expertise zur „Verkettung Minarett-Moschee-Scharia als politischer Machtbasis des Islam“ in Auftrag gegeben, um das Schweizer Parlament in Bern von der Dringlichkeit und Wichtigkeit des Anliegens zu Überzeugen. Nachdem das Abstimmungsresultat jetzt offiziell feststeht, haben wir von Dr. Raddatz die Erlaubnis erhalten, das Gutachten, das einigen „hochkarätigen Aufwachsprengstoff“ enthält, bei uns auf PI zu veröffentlichen. Sie finden den gesamten Text hier als PDF.




Was die Schweizer können, muss hier auch gehen

WildersDer niederländische Parlamentarier Geert Wilders freut sich sehr über das Abstimmungsergebnis in der Schweiz und hat den Eidgenossen zu ihrer Entscheidung gratuliert. Wilders sprach von einem „wunderbaren Ergebnis“ und meinte: „Was in der Schweiz möglich ist, sollte bei uns auch gehen.“ Wilders will jetzt mit seiner Freiheitspartei (PVV) ein ähnliches Volksbegehren in den Niederlanden anstreben.