Der lange Arm der Stasi150.000 DDR-Bürger riskierten bei der Flucht in den Westen ihr Leben. Nur 40.000 haben es geschafft. 71.000 mussten wegen „Republikflucht“ ins Gefängnis. Etwa 800 Mutige starben beim Fluchtversuch. Psychoterror, Folter, Abhören, Zwangseinweisung in die Psychiatrie, keine Reise- und Meinungsfreiheit: Dies war die hässliche Fratze der SED-Diktatur. Klein, grau und fügsam sollte der Genosse möglichst bleiben, sonst galt er als Staatsfeind. Bloß kein Selbstwertgefühl – ein Fünkchen hiervon genügte, um diffamiert zu werden.

So erscheint die heutige Verharmlosung dieses menschenverachtenden Unrechtsstaates als Verhöhnung seiner Opfer – die heute gar zu Tätern werden, wenn sie die Namen ihrer einstigen Peiniger öffentlich benennen. Die DDR – ein kleines Fleckchen heile Welt, ein Arbeiter- und Bauernstaat mit Vollbeschäftigung, in dem die Menschen glücklich waren und wo es bloß viele skurril-niedliche Sachen gab – wie Trabbi und Sandmännchen, Poliklinik und Kinderkrippe?

Und heute? Die Stasi lebt weiter. Vielerorts. So auch in der Partei „Die Linke“, deren Bundestagsfraktion der Bundesverfassungsschutz beobachtet. Die Aufarbeitung der DDR-Geschichte, Diskussionen und die Gedenkfeiern an Opferstätten werden gezielt gestört,
Enthüllungen rabiat verhindert. So manches Opfer, das die posttraumatischen Störungen seiner grausamen Haft noch nicht überwunden hat, wird längst abermals mit Psychoterror bombardiert.

Um die unselige Folklorisierung der DDR zu entmythologisieren und um auf die Verbrechen der SED-Diktatur aufmerksam zu machen, haben Opfer ihre bewegende und erschütternde Geschichte niedergeschrieben.

Mit Beiträgen von Constantin Magnis, Uta Franke, Karl Wilhelm Fricke, Eva-Maria Neumann, Chaim Noll, Alexander Richter und Ellen Thiemann.

» Der lange Arm der Stasi – erschienen im MM-Verlag (Aachen), 224 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, Format: 14 x 21,5 cm, ISBN 13: 978-3-928272-89-6, 18 EUR.

image_pdfimage_print

Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht! Finca Bayano in Panama.

Anzeige: www.teebrasil.com - Amazonasheilkräuter und Strophanthin

46 KOMMENTARE

  1. Im großen und ganzen habe ich das Gefühl das die Wiedervereinigung den Sozialisten und der Stasi eine Späten Sieg beschert hat den sie ohne Wiedervereinigung nie hätte erreichen können!
    Der Kommunismus hatte schon verloren! Jetzt habe ich das Gefühl er hat gewonnen indem er als Virus (SED_PDS_LINKE) in unser System eingeschleußt wurde!

    Hier eine neue gute Übersetzung von LIZ
    Ibn Warraq – Tu Quoque

    Über den Islam und die Kreuzzüge

    Wenn ich Kritik an den Verbrechen übe, die durch den islamischen Extremismus inspiriert wurden, werde ich oftmals mit dem Argument unterbrochen,
    dass das Christentum früher einmal ähnlich schuldhaften Missbrauch betrieben hat.
    Dass das Christentum in der Vergangenheit intolerant gewesen sein mag, macht jedoch die Kritik
    am gegenwärtigen Islam nicht weniger gültig….weiter:

    Ibn Warraq – Tu Quoque Über den Islam und die Kreuzzüge

    Gruß Andre
    __________________
    Patriotisch,Antiislamisch,Proisraelisch

  2. Jaja, der Psychoterror der Stasi. Gottseidank gibt es sowas in der durch und durch rechtsstaatlichen BRD nicht

    mfG

  3. Vom sogenannten „Dritten Reich“ ohne weitere
    Möglichkeit sich selbst zu entfalten, ging es
    ins Regime der DDR und STASI.
    Ich sags mal sehr provokant. Die Gestapo wird
    sicherlich nicht viel dazulernen müssen.
    Komisch nur, wie sich ein Systemwechsel über-
    haupt nicht bemerkbar macht. Oder will jemand
    hier behaupten, dass alle Nazis aus der DDR
    abgehauen sind?
    Hauptsache unterdrücken und bespitzeln.
    Ich habe bis 1954 als Kind in der DDR gelebt.
    Die heutige Zeit unter unserer allseits
    geliebten FDJ Zicke Angela erinnert mich ein
    bisschen daran.
    In 10 Jahren gibt es wieder Aufmärsche unter
    den Linden.
    Leiter der Betriebskrampfgruppe Oberstleutnant
    Guido Westerwallach.

  4. Finde ich gut, dass diese Thematik hier bei PI in letzter Zeit öfter auftaucht.

    Da wird auch noch einiges an die Öffentlichkeit kommen in nächster Zeit, Dinge, die einfach noch nie aufgearbeitet wurden, wie z. B. die Tatsache, dass die DDR ehemalige KZs wie Buchenwald und Sachsenhausen übernommen und weitergeführt hat, teilweise übrigens mit einer ähnlichen Todesquote wie zu Nazi-Zeiten. Und es waren keineswegs (nur) Nazis, die da in diese Lager kamen, sondern teilweise einfach nur Leute, die „zuviel“ Landbesitz hatten oder sogar auch nur gepachtet hatten, um dort Land- oder Forstwirtschaft zu betreiben.

    Fast nie wird über diese Lager berichtet. Leander Haußmann hat das Lager Buchenwald neulich bei Anne Will erwähnt. Vermutlich ging das auch nur deswegen, weil es eine Live-Sendung war. Da konnte man ihm schlecht das Maul stopfen. Sehenswert war auch, wie er der glotzenden Gesine Lötzsch bescheinigte, dass Margot Honecker eine Faschistin war, die vor einen Internationalen Gerichtshof gehört und nicht nach Chile, wo sie auf deutsche Kosten ein unbeschwertes Leben führt.

    Solche Szenen gibt es leider selten im deutschen TV. So nach der Devise: Wir laden lieber zehn mal Bodo Ramelow in Talkshows ein als einmal Leander Haußmann (oder andere DDR-Insassen, für die das System nicht nur aus Kinderliedern und Zeltlagern bestand).

  5. #1 Andre
    Stimme Dir zu. Es ist müssig darüber zu
    diskutiern, wie weit Christ auch Unrecht
    getan haben.
    Sie haben es getan.
    Wichtiger ist, dass wir aus der Vergangenheit
    lernen und unser Freiheit verteidigen bis zum
    letzten Blutstropfen.
    Ich möchte unter „keiner“ Diktatur leben und
    mich frei entfalten.
    Ich möchte auch meine Freiheit ausüben ob ich
    in die Kirch gehe oder nicht.
    Ich möchte einfach in Freiheit leben, die mir
    allerdings auch Verantwortung für mich, meine
    Familie und mein Volk überträgt.

  6. Ein weiteres Beispiel sozialistisch-kommunistischer Willkür in der ehemaligen DDR!!

    Einst Vorzeigefunktionärin und Botschafterin des Kommunismus wird sie dem Arbeiter- und Bauernstaat bald unbequem. Man lässt sie in die Psychiatrie einliefern. Als sie wieder rauskommt, ist sie eine gebrochene Frau, versucht sich mehrfach das Leben zu nehmen.

    Doch dann begegnet Karin Bulland Jesus. Seitdem versteht sie sich als Botschafterin der Liebe Jesu. Ihre Botschaft: Zu Jesus kann jeder kommen!

    Bitte weiterlesen:

    http://www.kath.net/detail.php?id=24464

  7. Gregor Gysis und Oskar Lafontaines Partei nannte Paul Merker einen „zionistischen Agenten“, weil es ja sonnenklar ist, dass man von den Juden bestochen sein muss, wenn man sich für Juden einsetzt. Oder aber man ist selbst ein Jude. Zeitweilig wurde Paul Merker von der Partei Gregor Gysis und Oskar Lafontaines in diesem Sinne sogar ein Jude genannt. Die gleiche „Logik“, wie von Nazis her bekannt. Kein Unterschied. Allein an den antisemitischen Vorurteil der SED kann man bereits erkennen, dass Professor Wolffsohn recht hat: die DDR war antisemitisch.

    Aus dieser „antifaschistischen“ Ecke ertönte vor gar nicht allzulanger Zeit auch die Behauptung, PI wäre von den „Zionisten“ bestochen. „Logik“ der heutigen linken Antisemiten: siehe oben, Fall Paul Merker.

  8. #5 Columbin (16. Nov 2009 15:10)

    Zu behaupten es gebe ein Pendant zum “Stasi”-Terror in der Bundesrepublik ist nur durch eine Überdosis Gummibärchen zu erklären und relativiert “DDR”-Unrecht.

    Warte einfach noch ein paar Jahre. Die EU wird schlimmer werden als die Sowjetunion in ihren dunkelsten Zeiten.

  9. Allein wenn ich meine Geschichte jetzt aufschreiben würde, würde ich wieder stundenlang in Tränen ausbrechen. Am liebsten würde ich diese Gräueltaten vergessen, das geht aber nicht, noch nicht mal nach über 24 Jahren.

    1993 hatte ich als leibliche Tochter das erste Mal Einsicht in die Stasi-Akte meines Vaters beantragt, dem auch stattgegeben wurde. Allerdings fühlte ich mich damals dann doch noch zu jung, um die ganze Wahrheit zu erfahren und habe es dann sein gelassen. 2001/2002 habe ich dann erneut Akteneinsicht beantragt, was mir verwehrt wurde, mit der (sinngemäßen) Begründung, daß nur derjenige Akteneinsicht nehmen könne, den die Akte betreffe. Wie das bei einem Verstorbenen gehen soll, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich muß daher davon ausgehen, daß da nicht nur die Stasi ihre Finger im Spiel hatte…

  10. #13 Vossy
    Man kann für ein verstorbenes Elternteil Akteneinsicht nehmen. Dazu muß die Sterbeurkunde eingesandt werden. Ich weiß das, weil ich es für meine verstorbene Mutter getan habe. Es ging problemlos.
    Also mach bitte einen neuen Versuch, wenn Dir daran gelegen ist.

  11. Der Schoß ist fruchtbar noch aus dem das kroch …
    Was Linke als (Spruch-)Waffe und Hetze gegen Konservative, Katholiken, Deutsche usw einsetzten hat seine VOLLE BERECHTIGUNG IN DER ANWENDUNG AUF ISLAM, SOZIALISMUS und NEONAZIS. Alle haben eine Ideologie des Todes, Morde werden akzeptiert, wenn sie die eigene Sache voranbringen, sie haben große Ideologen als Begründer (Koran, Marxismus, Germanische Mythen)und vor allem: SIE HABEN HIER UND HEUTE (UN-)HEIMLICHE VERTEIDIGER, FÜNFTE KOLONNEN, wobei man nicht weiß, wer hintertriebener argumentiert: die alt-neuen Linken oder die gutmenschlichen Islamverteidiger ?

  12. #10 Verwertungsindustrie (16. Nov 2009 15:29)

    Gregor Gysis und Oskar Lafontaines Partei nannte Paul Merker einen “zionistischen Agenten”, weil es ja sonnenklar ist, dass man von den Juden bestochen sein muss, wenn man sich für Juden einsetzt. Oder aber man ist selbst ein Jude.

    [..]

    Aus dieser “antifaschistischen” Ecke ertönte vor gar nicht allzulanger Zeit auch die Behauptung, PI wäre von den “Zionisten” bestochen.

    Ich gelobe hiermit feierlich, daß ich weder Jude und/oder Zionist bin, noch von Zionisten oder Juden gekauft wurde !

    Mein hiersein ist die Liebe zu unseren Werten, die Solidarität mit unseren Freunden, einschließlich Israels als Bollwerk im Nahen Osten !

    Und natürlich liegt mir mein Vaterland und die Vaterländer Europas am Herzen !

    Auch die USA, obwohl ich mit der Politik der letzten 14 Jahre nicht wirklich zufrieden war.

  13. #16 Nordisches Licht
    Die wo sich hier getroffen haben (mit Ausnahmen) können mit bestimmten Begriffen
    noch etwas anfangen.
    Mir ist die Freiheit des Denkens ein sehr
    wesentlicher Faktor meines Antriebes hier
    zu schreiben.
    Der Begriff Patritismus muss neu definiert
    werden und von dem alten Dreck gesäubert
    werden.
    Auch gebe ich ehrlich zu, dass ich islamaphob
    bin. Ja ich habe Angst um die Erhaltung meiner
    Rasse, meiner Familie und meines Volkes.
    Wenn Du das aber einem von den erzählst, ist
    Dir ein mitleidiges Lächeln sicher.
    Wie lachte doch die polnische Gans an
    Weihnachten, als die Kolligin sie frug warum.
    Es geht in den Westen. Und genau so werden wir
    geschlachtet wenn wir nicht aufpassen.

  14. Also ich kenn auch einen, der bei der Stasi war, mit Name, Anschrift und wie er aussieht.

    Am Tag X hol ich ihn mir, der kommt mir nicht davon.

  15. KZ Betreiber KPD und SPD

    Titel ‚Spezialisten hinter Stacheldraht‘
    Autor Berner, Kurt
    Verlag Brandenburgisches Verlagshaus
    1.Auflage, 1990
    Buch (334 Seiten) ISBN 3-327-00672-5

    Der Autor schildert auf 66 Seiten seinen Aufenthalt in Hohenschönhausen und danach im Konzentrationslager Sachsenhausen. 1945-folgende
    Der Autor wurde vom DDR-KZ in Geheimlager des KGB in der Sowjetunion verschleppt und kehrte nach 1959 nach Deutschland zurück.

    Leseprobe 1:
    In der Baracke 4 wohnten nach dieser Einteilung am 12.September 1945 zweihundertzwanzig (220) Häftlinge [ . . . ] Sie gehörten allen Altersklassen von 17(!) Jahren bis über 70 Jahren an [ . . . ] Als wir später Leute kennenlernten, die bereits zur Nazizeit hier eingesperrt gewesen waren, erfuhren wir, daß früher nur 96 Mann in einer Baracke gehaust hatten. (S.91)

    Leseprobe 2:
    Der Hunger war furchtbar, alle magerten ab,und bald gab es die ersten Toten. Zuerst starben die Bauern, die bis zuletzt an gutes Essen gewöhnt waren, ferner die Alten und Kranken, die nicht die notwendigen Stoffe erhielten, um die geschwächten Organe wieder aufzubauen, es überlebten zunächst nur die jungen und starken, die an schmale Kostaus den Kriegsjahren allmählich gewöhnt waren und die moralische Kraft besaßen, allen Widerständen zum Trotz leben zu wollen.

    Von den 220 Bewohnern der Baracke 4 vom 12.September 1945
    lebten am 1.März 1946 noch 67 ( siebenundsechzig ) . (S.96)

    Leseprobe 3:
    An jedem Morgen wurden die Toten aus dem Lager gefahren. Die Leichen waren nackt. Ihre Kleider und Wäsche wurden gesammelt [ . . . ] Täglich starben im Lager 30 und mehr Menschen, im Monat waren es tausend.

    Alle zehn Monate starb das Lager einmal aus

    und wurde (bis 1959) immer wieder aufgefüllt (S.106)
    Im November (1945) dehnten sich die Morgenappelle zur Ewigkeit aus. Um 6 Uhr früh stand das ganze Lager auf dem Appellplatz, in Wirklichkeit hieß das 4 Uhr früh, denn im sowjetisch besetzten Teil Deutschlands galt die Moskauer Zeit. (S.109)

  16. #19 deltagolf – – – Tippfehler!!!

    muss richtig lauten:

    “… und wurde (bis 19!4!9) immer wieder aufgefüllt (S.106)

  17. @ donan:

    Habe ich alles gemacht – ich habe mir sogar die Sterbeurkunde und meine Geburtsurkunde beglaubigen lassen. Es führte kein Weg dahin. Die Einsichnahme wurde mir mit einer fadenscheinigen Begründung verwehrt, ohne Möglichkeit, gegen diese Entscheidung Widerspruch oder ähnliches einzulegen.

    Hat dir die Akteneinsicht was gebracht? Sind deine Erwartungen in Erfüllung gegangen? Konntest du deine Erfahrungen dann besser verarbeiten? Welche Gedanken und Gefühle hattest du danach? Hat und wenn ja wie sich dein Leben danach verändert? Würde mich wirklich interessieren.

    Bis später

  18. #21 vossy (16. Nov 2009 16:46)

    Nehmen Sie sich einen Anwalt !

    Notfalls EU Gericht oder Internationales !

    Medien u. Presse ?

    Konnte die Begründen des Beamten auch mit § untermauert werden ?

  19. @ deltagolf

    Ja, man muss das immer wieder in Erinnerung bringen.

    Ich will auch mal was zitieren, wobei die Auswahl nicht ganz leicht ist, weil das ganze Buch zitierenswert ist.

    Hier mal ein paar Sätze:

    „Wir hatten dort eien Sterbekammer, einen völlig finsteren Raum unter einer Treppenschräge, vier Betten standen da, dorthin wurden die Kranken gebracht, die nicht vom Tode überrascht wurden, sondern wo das Sterben sich ankündigte und auf sich warten ließ. (…). Am Morgen wurden sie vor die Zellentür geworfen und lagen nackt auf den Gängen, mit verkrümmten Gliedern, mit geöffneten Augen. Sie lagen dort bis zum Mittag. Dann wurden sie eingesammelt. Das erledigten Jugendliche, Kinder fast noch, die in ziemlich großer Zahl im Lazarett arbeiteten, man ließ sie dort, um ihnen zu besserem Essen zu verhelfen, aber sie mussten dabei verrohen. (…). Draußen wurden die Leichen erst einmal beschriftet, wozu, das war mir unerfindlich; mit Tintenstift schrieb man ihnen eine Zahl auf die Brust, dann wurden sie in einem Leichenhaus gestapelt, sechzehn bis zwanzig übereinander, zweimal in der Woche kam der Leichenwagen und karrte sie zu den Massengräbern vor der Anstalt, die unteren begannen dann schon zu verwesen“. Speziallager Nr. 4 in Bautzen.

    Aus Margret Bechler „Warten auf Antwort“, Fischer Verlag.

  20. Heute sitzen die politischen Nachfolger VS- überwacht im Bundestag und initiieren eine Fragestunde nach der anderen, um sich nach dem Stand der Dinge in Sachen Kampf gegen Rechts™ zu erkundigen.

  21. Crisp

    Ja, und der designierte Brandenburgische Justizminister, immerhin dann Chef über die Richter und Staatsanwälte, hält die DDR auch heute noch für einen Rechtsstaat und hält die Schüsse an der Mauer für gerechtfertigt.

    Und Gregor Gysi hat noch vor einigen Jahren die DDR-Scharfrichterin Hilde Benjamin verteidigt, die so eine Art Freisler der DDR war.

    Aber die Linkspartei hat mit der SED bekanntlich so viel zu tun wie ein Moslem mit dem Islam: bekanntlich jarnüscht, nein, nichts, wirklich nicht.

  22. #25 Paula
    Die Hilde Benjamin hat meine Mutter in
    Halle / Saale immer die “ Rote Hilde “ genannt.
    Diese Frau was das weibliche Pendant zu dem
    Freisler.

  23. Wie ich am Sonntag im Deutschlandradio hörte, hat die Stasi 17.000 Kinder als informelle Mitarbeiter missbraucht.
    Und diesen Dreck, diese unverbessrlichen, verlogenen Kommischweine lasst Ihr Deutschen im Bundestag und in den Landtagen sitzen.
    Da ist mir doch´n NPD´ler am Arsch lieber, als die im Gesicht.

  24. #27 Arno S. (16. Nov 2009 17:44)

    Vorsicht, sonst gerätst du vom Regen in die Traufe.
    Diese NPD ist genauso von Spitzeln durchseucht.

  25. Unbedingt kaufen, damit niemand mehr sagen kann: Das hab‘ ich ja gar nicht gewusst, als ich die SED – äh – die PDS – äh – die LINKE gewählt habe !

  26. Eine ganze Weile glaubte ich, dass es seltsam wäre, unter den Islam-Kritikern so viele zu finden, die schon von der Stasi gehetzt worden waren – aber das ist gar nicht seltsam, eigentlich nur folgerichtig.
    Ganz kaputt haben die uns eben auch damals nicht gekriegt.

  27. #31 vorian (16. Nov 2009 19:16):

    Sorry, aber HIER lese ich schon viele blöde Comments… aber Deinereiner sticht alle bisherigen Fails aus.

    Gute Genesung wünsche ich Dir… trink‘ noch ein paar Kiwi-Bananen-Shakes, die sollen auch gut fürs Hirn sein.

  28. #12 Plondfair (16. Nov 2009 15:36)

    Ich stimme Dir voll zu, sehe die Sache allerdings weit fortgeschrittener, als von Dir beschrieben.

    Wir haben hier eine gleichgeschaltete Medienlandschaft, wie sie eigentlich nur in Semi-Demokratien zu finden ist. Das alles -anders, wie in der DDR- vollkommen „freiwillig“ und dem Mainstream geschuldet.

    Die Masse der Leute in der demokratisch verfassten Bundesrepublik hat definitiv Angst öffentlich zu sagen, was sie denken.

    Wer das abstreitet, lebt im Wunderland aber nicht in Merkül-Land.

    Diese Angst geht nicht selten mit Existenzangst einher (Gefährdung des Arbeitsplatzes und der sozialen Position).

    Wie anders, als mit der bereits vorhandenen Mediendiktatur, läßt sich sonst die nachweisbare Flucht der Intellektuellen ins Internet erklären?

    Warum landen soviele Leute genau hier, bei PI?

    Diktaturen kommen leise und Enden meist laut!

  29. 150.000 DDR-Bürger riskierten bei der Flucht in den Westen ihr Leben. Nur 40.000 haben es geschafft. 71.000 mussten wegen „Republikflucht“ ins Gefängnis. Etwa 800 Mutige starben beim Fluchtversuch.

    Was ist mit den restlichen 38200 Flüchtlingen passiert ?

  30. Wie weit der Arm der Stasi reichte ist bekannt. Ich kenne selbst einen Schleuser. Er wurde schließlich festgenommen. Während seiner Haftzeit lieferte die Stasi ihm Bilder von seiner Wohnung im Westen. „Innenaufnahmen“ seiner Wohnung, gemacht während seine Frau arbeiten war!
    Das wollen die SPD Genossen aber alles nicht hören. Egal wie, Hauptsache an die Regierung kommen.
    Die Frage muss gestattet sein was wohl die SPD gesagt hätte, wenn sich eine gewisse Partei zweimal umbenannt hätte und dann unter dem Namen die RECHTE mit der CDU regieren würde???

  31. Für jeden logisch denkenden Menschen muss sich die Frage auftun, warum wurde die SED -nicht wie die NSDAP- verboten?

    Dadurch, dass kein Verbot ausgesprochen wurde, konnten die gesamten -dem Bürger abgepressten Gelder- an die PDS übergehen. Die PDS dürfte eine der reichsten Parteien sein. Das hindert diese Postkommunisten aber nicht, Wahlkampfgelder vom Staat zu empfangen.

    In dieser Beziehung tut es die SED-Nachfolgepartei unseren Mohammedanern gleich, die es geschafft haben von einem Staat alimentiert zu werden, den sie beseitigen wollen.

    Man muss sich fragen, warum der Bundestag nach der Wende direkt beschloss, abgehörte Telefonate der STASI der Vernichtung preis zu geben.

    Es fehlt immer noch der Name des hochrangisten Agenten der DDR, der „ganz oben“ angesiedelt gewesen sein soll.

    Sieht man die Verhältnisse, die seinerzeit geherrscht haben, als Brandt „ging“, muss man ins Grübeln kommen. Offenbar war die Politik -der Bürger wird in Deutschland ja sowieso nicht gefragt- nicht ernsthaft daran interressiert, wer der Hochkaräter des Arbeiter- und Bauernstaates war.

  32. Eins darf man nicht vergessen: Die Stasi war der Knecht, aber der Herr war die SED (sprich DIE LINKE)!!!!!!!!!

  33. Es gibt nur einen Grund, Unrecht ohne Gedanken an Eigennutz zu bestrafen: Die Liebe zur Gerechtigkeit. Worum sollten Wölfe angesichts einer Schafherde streiten?

  34. …schade dass St. Martin schon vorbei ist…ich hätte mir gerne ein paar dieser rotlakierten Gestapo-Verbrecher an eine Laterne der „Karl-Marx-Allee“ gewünscht…das anzünden dieser „Lichtgestalten“ wäre mir eine Freude gewesen!

    NIE WIEDER SOZIALISMUS, WEDER ALS KOMMUNISTISCHER, NOCH NATIONALER ODER RELIGIÖSER!

    btw. Sozialismus und Demokratie schliessen sich gegenseitig aus, darum hat sich die „S.E.D.“ auch nochmal unbenennen müssen! „Links sein“ kann man auch „ohne Demokratie“!

  35. die hätten nicht schreiben sollen, sondern handeln! Hättens doch ihre Peiniger nach der Wende erschossen, ertränkt oder aufgehängt!! Waffen waren doch genug da!

    Mich hat sowieso gewundert, dass da nicht abgerechnet wurde, alles Friede-Freude-Eierkuchen nach der Wende. Alle sind sich um den Hals gefallen. Die hätten ihren Peinigern und den Verrätern den Hals umdrehen sollen…

  36. und was machen die Gepeinigten heute: die Wählen ihre ehemaligen Peiniger mit 30% in die Regierungen und sagen: „die DDR hatte doch auch gute Seiten….“

    Ja welche denn??

  37. @#43 hundertsechzigmilliarden

    Falsch – der SED-Dreck, der heute wieder bzw. immer noch auf der BRD-Suppe schwimmt, wählt die Nachfolgeorganisation „Die Linke“!

    Diese Wähler sind
    *die Stasi-Ratten,
    *die SED-Rentner, die heute mehr Geld bekommen, als zur DDR-Zeit „erarbeitet“ haben.
    *die pensionierten NVA-Obersten und Generäle

    usw. usf.

    … und nicht zu vergessen der „Saarlanddreck“ namens Lafontaine, der das miese Erbe seine „Landsmannes Honecker“ weiterführt – und die wirklich „dummen“ dazu animiert auch im Westen, den roten Dreck zu wählen.

Comments are closed.