Die Angst der Mainstream-MedienDie Mainstream-Medien nehmen immer deutlicher wahr, dass das Publikum sich von ihnen ab- und dem Internet zuwendet. Wer meint, dass sich der frühere Leser ausschließlich auf die Internetseite der bis vor kurzem noch gekauften oder abonnierten Zeitung begibt, liegt falsch. Auch die Fernsehsender müssen aufgrund dieser Entwicklung etwas von ihrem Kuchenstück abgeben. Dieser anhaltende Trend hat mittlerweile auch sichtbare Folgen auf den politischen Diskurs.

Natürlich sind Blogs wie Politically Incorrect inzwischen fester Bestandteil der Medienlandschaft und damit nicht nur Konkurrenz-, sondern auch Informationsquelle für die sogenannten MSM. Schließlich werden dort bisweilen ganze Passagen von Artikeln einfach aus Wikipedia kopiert. Es spricht daher einiges dafür, dass PI auch in diesem Sinne genutzt wird. Und sei es, um ein mediales Empörungsritual zu inszenieren.

Da Blogs wie PI sich nicht nur mit der Berichterstattung der MSM kritisch auseinandersetzen, sondern in zunehmendem Maße auch zu eigener Berichterstattung übergehen, werden sie aus Sicht der MSM gefährlicher. So fließt immer mehr journalistische Kompetenz von den MSM zu den Blogs ab. Zudem haben dort vielfach Fachleute und Betroffene die Möglichkeit, sich in die Berichterstattung einzubringen, ohne dass der Filter eines Journalisten zwischengeschaltet wird.

Man befindet sich hier noch am Anfang eines gesellschaftlichen Trends, der allerdings eine internationale Entwicklung ist. So musste ein solches Flaggschiff der MSM wie die New York Times kürzlich Hunderte von Mitarbeitern entlassen. Die Süddeutsche Zeitung steht vor ähnlichen Problemen. Es ist noch keinem großen Verlag gelungen, mit den Konsequenzen des Internets so umzugehen, dass dies zu einer ökonomisch tragfähigen Vorgehensweise geführt hätte. Der Versuch des Wall Street Journals, nur noch bestimmte Bereiche des Online-Auftritts kostenlos zur Verfügung zu stellen und einen Teil für zahlende Kunden, ist möglicherweise ein Ansatz. Allerdings stellt sich die Frage, wer für etwas zahlt, das er an anderer Stelle – von vielen nicht unbedingt schlechter informierten journalistischen „Amateuren“ – kostenfrei angeboten bekommt. Die Entwicklung wird daher durch die MSM zurecht als Bedrohung empfunden.

Das dürfte auch der Grund sein, warum die Stuttgarter Nachrichten so verbittert und sogar gleich mit einer Kampagne reagiert, wenn über die örtliche Politik Interessanteres (weil Ehrlicheres) bei PI zu lesen ist als im eigenen Blättchen. Wenn Politikerinnen wie Susanne Gruber wie selbstverständlich auch einen Blog nutzen, um ihre Sichtweise darzustellen, sehen diese MSM-Journalisten auch unterbewusst ihren eigenen Job bedroht. Die Angst wächst.

Der Umgang der MSM mit den Blogs ist aus diesen Gründen meist kritisch. Dabei kommt der mehrheitlich politisch links orientierten Journaille zwar zunächst entgegen, dass die politische Ausrichtung – insbesondere die des größten deutschen politischen Blogs Politically Incorrect – der eigenen Überzeugung meist völlig entgegen steht, was Angriffe zumindest in dem Sinn glaubhaft macht. Allerdings übersieht sie dabei, dass die Mehrheitsmeinung der Bevölkerung in der politischen Ausrichtung nicht mit dem der MSM-Journaille deckungsgleich ist. Oder sollten die MSM um diese Tatsache wissen, was ein zusätzlicher Beitrag zu dem aufgezeigten Bedrohungsszenario wäre? Daher ist man auch aus Konkurrenzgründen hier in der Form kritisch, dass man – wenig überraschend – insbesondere diesem Blog „Rechtsradikalismus“ vorwirft.

Dieser Vorwurf ist der von der linksdurchwirkten Presse auf geistiger Ebene errichtete antifaschistische Schutzwall, der vorgeblich dem Zweck dient, angebliche Feinde der Demokratie (tatsächlich aber Feinde des Machtinstrumentes der Political Correctness) draußen zu halten. In Wahrheit aber ist dieser ein Zuchtinstrument, um alle innerhalb der durch die Linken vordefinierten „Wirklichkeit“ gefangen zu halten. Wer sich bei der Lektüre von PI dabei erwischt, dass er dem ein oder anderen Artikel zustimmt, ist nach dieser Denkweise ein Antidemokrat bzw. Nazi und hat sich gefälligst zu schämen.

Dies ist die Strategie auch von den Medien, die die Entwicklung hin zu Online-Diensten erkannt haben. Wie der Heise-Verlag, unter dessen Dach die Internet-Zeitung telepolis erscheint, die aber selbstverständlich innerhalb des Netzes auch Konkurrenz fürchtet. Vor allem eine Konkurrenz, die außerhalb des Deutungskorsetts der Political Correctness angesiedelt ist. Und so erklären sich auch die heftigen Angriffe auf PI aus dieser Ecke.

Allerdings fallen die derzeitigen Reichweiten und Nutzerstatistiken noch sehr zugunsten von telepolis/heise aus:

Vergleich: PI - telepolis/heise

Bei den Reichweitenvergleichen von PI mit den ganz Großen der Medienbranche sind die MSM noch deutlich in Führung, aber sie verschieben sich in letzter Zeit zunehmend zu Gunsten von PI. Zwar sind diese Zahlen mit Vorsicht zu genießen, doch daraus lässt sich sehr wohl ein Trend herauslesen. So zeigt der 1- bzw. 6 Monatsvergleich von alexa.com mit der Frankfurter Rundschau, dass PI vom Trend mittlerweile mit dieser mithalten kann bzw. diese einzuholen droht.

Vergleich: PI - Frankfurter Rundschau

6-Monats-Vergleich: PI - Frankfurter Rundschau

Aber auch die taz dürfte zunehmend den Atem von PI in ihrem Nacken spüren. Dabei ist natürlich zu beachten, dass diese Zeitungen durch Unterstützung anderer Medien immer wieder Gelegenheit erhalten, Aufmerksamkeit und Leser zu generieren. So ist z.B. ein Auftritt im „Presseclub“ selbstverständlich auch immer eine Werbemöglichkeit. Diese hat PI nicht, was die Bedeutung der Entwicklung unterstreicht.

Vergleich: PI - taz

Ähnlich nahe liegen die Werte von PI im Vergleich zum Kölner Stadtanzeiger – einer Zeitung des Verlagsriesen M. DuMont Schauberg:

Vergleich: PI - Kölner Stadt-Anzeiger

3-Monats-Vergleich: PI - Kölner Stadt-Anzeiger

Die größten Zugriffszahlen ergeben sich bei den MSM am Wahltag. Wenn es keine solch herausragenden Ereignisse gibt, nähern sich die Zugriffszahlen auffällig an. Dies wird im 6-Monats-Vergleich mit der Frankfurter Rundschau deutlich:

6-Monats-Vergleich: PI - Frankfurter Rundschau

Zwar mag es dem ein oder anderen MSM-Journalisten möglich sein, diese Entwicklung zu verleugnen. Es stellt sich aber die Frage, ob die Werbewirtschaft sich nicht nüchtern an den Zahlen orientieren wird und weniger an politischem Wunschdenken. Das Hauptargument der MSM, dass die eigenen Geschichten besser, da professioneller recherchiert seien, wird nicht weit tragen. Zudem den MSM auch immer mehr Mittel entzogen werden, da die Werbewirtschaft sich der Veränderung der Medienlandschaft anpasst und die wirtschaftliche Flaute das seine hierzu beiträgt. Auch kann jeder die Frage, ob eine gut recherchierte Geschichte vom Informationsgehalt so wertvoll ist, wenn diese zunächst durch einen Filter der political correctness gepresst wird, für sich selbst beantworten.

Im Übrigen sind die Vergleiche etwa mit den Seiten der politischen Parteien auch sehr interessant.

3-Monats-Vergleich: PI - Bundestagsparteien

Dabei ist der hohe Ausschlag zugunsten der Parteien am Wahltag zu verzeichnen, als sich offensichtlich insbesondere die Anhänger der SPD auf der Suche nach Trost auf die Internetseite ihrer Partei begaben.

(Text: nockerl, PI-München)

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100 KOMMENTARE

  1. Es ist die Zeit gekommen das Diktat der „politisch Korrekten“ zu brechen. Dazu gehört die Deutungshoheit über die eigene Sprache und ihre Kultur wieder zu erlangen sowie die Emanzipation von den Massenmedien und ihrer Meinungsdiktatur.

    Ansonsten sind es wohl auch Nachrichten wie diese, die selbsternannte Gutmenschen an ihren rosaroten Zwangstheoremen zweifeln lassen:

    http://www.n-tv.de/panorama/Meldungen/Saudi-wird-ans-Kreuz-geschlagen-article574876.html

    Dienstag, 03. November 2009

    Wegen sexuellen Missbrauchs

    Saudi wird ans Kreuz geschlagen

    Der verurteilte junge Mann hatte sich in Saudi-Arabien an vier kleinen Jungen vergangen, nun soll er zunächst enthauptet, dann ohne Kopf ans Kreuz geschlagen werden.

  2. OT!
    An alle die es noch nicht getan haben!
    ONLINE PETITION von Rene Stadtkewitz (Sarrazin)ausfüllen und abschicken!
    Sonst bleibt alles wie es ist!

  3. Solange die MSM nicht wieder anfängt vernünftig zu recherchieren und einfach nur haltlose Behauptungen aufstellt, die der Leser immer leichter durchschaut, so lange wird sich der Trend fortsetzen wenn PI nachprüfbare Fakten bringt.

  4. Sehr schön – interessanter Beitrag.

    Doch was schließen wir daraus? Weiter so, PI? Oder sollte sich PI mal ernsthaft überlegen, ob nicht der Mantel der Seriösität besser stehen würde?

    Nicht falsch verstehen. PI hat es geschafft unter medienaffinen Nachrichtenrezipienten einen hohen Bekanntheitsgrad zu erlangen – doch der entspricht nicht dem Beliebtheitsgrad.

    Das soll PI natürlich auch nicht – schließlich stellt sich PI gegen den Mainstream. Und das ist gut so. Trotzdem – und das habe ich hier schon öfters bemängelt – diskreditiert sich PI durch solche (Hetz-)Aktionen wie „Kulturbereicherer“ und „Burka“ selbst. Viele interessierte Gelegenheitsnutzer werden durch solche Beiträge abgeschreckt bzw. lassen sich von Anti-PI-Propaganda überzeugen.

    PI hat z.Zt. die Möglichkeit aus der Schmuddelecke (um mal Kritiker zu zitieren) des Internets herauszukommen und seine Leserschaft durch mehr Seriösität zu erweitern. Das täte der Sache gut – und nicht zuletzt auch PI. Schließlich lassen sich dann auch profitablere Werbebanner an Land ziehen.

    Daher die Frage: soll PI ein „outlaw“ bleiben, oder zu einem ernstgenommenen Sprachrohr der Islamkritik werden?

  5. Wie heisst es so schön: Steter Tropfen höhlt den Stein…und der Lügenstein der Appeasement- und Political Correctness-Schickeria gleicht mittlerweile schon eher einem schweizer Käse, schön dass dies (auch dank PI) immer mehr Leute zu begreifen scheinen.

  6. Die Bedeutung von PI als Informationsquelle im Internet ist in den letzten Monaten sicherlich erheblich gewachsen. PI sollte diese positive Entwicklung zum Anlaß nehmen, um die eigene Arbeit stärker zu professionalisieren.

    Es erscheinen auf PI immer noch viele Beiträge, die unnötige Schreib- und Grammatikfehler aufweisen oder stilistisch zu wünschen übriglassen. Auch bei der Auswahl der Meldungen sollte man kritischer sein. Man muß nicht unbedingt jeden Tag mindestens ein Dutzend Artikel veröffentlichen. Wichtiger ist die Qualität und Substanz der Beiträge. „Klasse statt Masse“ muß die Devise lauten!

    Auch im Forum ließe sich einiges verbessern. Vor allem eine Editierfunktion mit Vorschaufenster würden viele Diskussionsteilnehmer sicherlich begrüßen.

  7. Gut geschrieben, ich muss nur eine falsche Schlussfolgerung anprangern:

    „Dabei ist der hohe Ausschlag zugunsten der Parteien am Wahltag zu verzeichnen, als sich offensichtlich insbesondere die Anhänger der SPD auf der Suche nach Trost auf die Internetseite ihrer Partei begaben.“

    Das waren m.E. nicht die Anhänger die sich trösten wollten, das waren von Schadenfreude Getriebene.

  8. „Professionelle Recherche“ als Argument für die Mainstream-Medien? Sowas kannst du aber mit der Lupe suchen. Das wird leider immer weniger.

  9. Ich sehe drei Hauptgefahren für die MSM, zumindest im Printbereich:

    1. Durch die Sparmaßnahmen werden fast nur noch Agenturmeldungen eingekauft, die dann in jeder Zeitung mehr oder weniger gleich lauten. Eigene Recherchen werden kaum noch angestellt.

    2. Bei fast jedem Thema bieten Blogs die besseren (Hintergrund-)Informationen, weil viele verschiedene Teilnehmer ihr jeweiliges Wissen zusammenwerfen. Ein Thema kann daher von vielen verschiedenen Seiten aus konstruktiv beleuchtet werden (je nach Beruf und Erfahrung der Teilnehmer), etwa aus Zeugenperspektive, aus wissenschaftlicher Perspektive, aus juristischer, wirtschaftlicher oder historischer Sicht wie aber auch durch Lebenserfahrungen der einzelnen Teilnehmer (z. B. längere Auslandsaufenthalte, zufällige Erlebnisse, familiäre Konstellationen usw.). Dies kann ein einzelner Journalist in dem Ausmaß gar nicht leisten, selbst dann nicht, wenn es sich um sein Spezialgebiet handelt. Das konnte man kürzlich beispielsweise anschaulich am Beispiel von SPIEGELS Gerichtsreporterin Friedrichsen sehen, die zwar viel Erfahrung mit Gerichtsverhandlungen hat, aber bei der Interpretation innerfamiliärer Intrigen in einer muslimischen Familie (beim Fall der durch ihren Bruder ermordeten Afghanin in HH) durch Unkenntnis von Sitten und Traditionen mehrfach erheblich danebenlangte.

    3. Natürlich dass die Bevölkerung diese ewigen ideologischen Schulungen (im Sinne der 68er) durch Medien bis oben hin satt hat und die Diskrepanz zwischen medialer Außendarstellung und Erlebniswelt nicht mehr zu überspielen ist.

    Da ist allerdings keinerlei Besserung in Sicht, so dass ich davon ausgehe, dass die meisten Printmedien über kurz oder lang das Zeitliche segnen werden. Es findet eine epochale Umwälzung der Informationswelt statt.

    Was das TV betrifft, so wird derzeit über eine Zwangs-GEZ nachgedacht (jeder Haushalt MUSS dann zahlen). Bin schon gespannt auf die Prozesslawine.

  10. Wir sind das Volk !!

    sag ich da bloß. Und wir machen uns unsere eigenen Medien. Medien, die dem Zweck der Informationsbeschaffung dienen und nicht, die Macht des Schreibenden zu festigen.

    Wir brauchen die Information, da wir – das Volk – der Souverän in diesem Staat sind. Laut Verfassung jedenfalls. Denn nichts anderes ist eine Demokratie.

    Die MS Journalisten haben sich jedoch zu sehr in ihrem Elfenbeinturm der Macht eingerichtet. Allein die wirksamen Mittel zur Verteidigung dieser fehlen ihnen. Und so glauben sie mit Denunziationen und Falsch- und Fehlinformationen ihre Macht sichern zu können.

    Sollte irgendwann jedoch tatsächlich das Internet zensiert werden und Sites wie dieser, verboten werden, dann wissen wir, dass es nicht mehr lange dauert bis 1984.

  11. @ Hausener Bub:

    Gute Strafe, die finde ich o.k. Immerhin hat er einen Jungen in der Wüste ausgesetzt und verdursten lassen.

    Keine deutsche Weichei-Justiz mit Therapie-Versuch und Entlassung nach drei Jahren in ein Wohngebiet, wo die Anwohner Angst vor ihm haben.

  12. PI-NEWS ist nicht perfekt, mit manchem bin ich auch nicht einverstanden. Jedoch wurde ich noch nie bei einem meiner Kommentare zensiert, bei den MSM-Medien ist dies Permanent der Fall. Und da frage ich mich, wieso soll ich mir noch die Mühe machen Kommentare zu verfassen wen diese auf den Seiten der etablierten Tages- und Wochenblätter nicht veröffentlicht werden. Während ich hingegen oft erlebe das sogar antisemitische Kommentare der „Zensur“ der Linken Meinungselite (gewollt) entkommen.

    Fakten sind oft hart und man hört Sie nicht gerne, aber die Wahrheit beschönigen und verleugnen ist eines der schlimmsten Verbrechen. Aus einem Araber, Türken oder Polen einen Deutschen zu machen ist wahre Diskriminierung. Es gibt einfach keine Deutsch-Türken, Deutsch-Marokkaner, Deutsch-Tunesier, Deutsch-Vietnamesen… usw. jeder Mensch ist das als was er geboren wurde (und das Aussehen spielt auch eine Rolle -> für Linke schon wieder rassistisch).

    Ich wünsche PI-NEWS noch viel Erfolg, die Menschen brauchen eine solche Informationsplattform mehr denn je!

  13. Ein guter Artikel. Eines möchte ich noch anmerken: Vor der Erfindung des Internet wäre es fast unmöglich gewesen das Meinungsmonopol der Print- und Rundfunkriesen zu brechen, da die Gründung einer Zeitung oder Zeitschrift nicht nur Immense Materialkosten verschlingt. Wollte man den Content von PI in gedruckter Form an die Zehntausende täglicher Leser bringen, würde dies Tonnen von Papier benötigen. Außerdem müsste sich eine neu gegründete Zeitung oder Zeitschrift das Wohlwollen der Grossisten sichern, ohne die sie nicht an die Kioske käme. Das Internet ermöglicht es mit vergleichsweise geringem Aufwand viele Leser zu erreichen. Außerdem hat in Sachen Aktualität ein Printmedium keine Chance gegen ein online Medium. Allen die rein technischen Fakten sprechen für ein Medium wie PI.

  14. Wenn ein Informationsmedium einem über Jahre hinweg stur von einer Realität berichtet, die mit Augenschein und Eigenerfahrung nicht kongruent ist…

  15. @ #12 Super-Gutmensch

    Man erklärt einem Kind nicht das töten etwas falsches ist indem man tötet. Ein Staat der so verfährt, stellt sich auf die selbe moralische Stufe mit dem Täter, oder gar darunter.

    Darüberhinaus ist der Gedanke an die unumkehrbar mögliche Hinrichtung Unschuldiger unerträglich. Für nur einen einzigen Unschuldigen der nicht staatlich autorisiert vom Leben zum Tod befördert wird, lohnt es sich sicherlich auf archaische Blutrache und Befriedigung niederer Gelüste im allgemeinen zu verzichten.

    Das ist meine Meinung und dazu stehe ich uneingeschränkt.

  16. Was ist aus dem guten alten Spiegel Augsteinscher Prägung geworden? Der hat zwar oft gegen die FDP, der Partei für die Augstein für kurze zeit im Bundestag saß, geschrieben, aber immer gründlich recherchiert. Heute traut sich da kaum jemand, wirklich gegen die Vorgabe der Redaktionsleitung zu schreiben. Da wird nur noch Masse produziert.

    Dabei gäbe es so viel wirklich Journalistisches zu leisten. Man könnte so vieles hinterfragen und recherchieren, analysieren, berichtigen. Nur, nützt das wohl kaum der Kariere. Da fällt mir immer wieder der Spruch Rosa Luxemburgs ein, der den Sozialisten, und auch Journalisten nur genehm ist wenn er in den eigenen Kram passt: Die Freiheit (da ist auch ganz besonders journalistische Freiheit gemeint), ist auch immer die Freiheit der Andersdenkenden. Sollte jedoch das Volk aufwachen, werden sich die Mainstream-Journalisten zu den Andersdenkenden entwickeln.

  17. Ich sehe in vielen PI Berichten meine täglichen
    Wahrnehmungen bestätigt, während ich bei anderen
    Medien den Eindruck habe, sie Berichten von einem fernen Planeten.

  18. #15 Schakal71 (03. Nov 2009 16:46)

    Das Problem ist bloß, daß es lediglich einmal PI gibt und gleichzeitig etliche Tageszeitungen.

    Ich hab mal bei der Druckerei für den Axel-Springel-Verlag gearbeitet ! (Ahrensburg, bei Hamburg)

    Dort arbeiten nur noch ca.60 Leute (Alles Zeitarbeiter für 5,15 / Std.), ich und die anderen wurden gekündigt und wir waren 220 !

    Dort finden immense sparmassnahmen statt !

  19. Tja es gibt eben mittlerweile 4 „grosse“ Infomationsquellen:

    1. Zeitung/Zeitschriften/Buch
    2. Radio
    3. TV
    und die Summe aus diesen ??
    die 4. Quelle ist eben das „www“

    In Laufe der letzten Jahrtausende gab es verschiedene Umbrüche der Kommunikation war es einst Tsai Lun war es dann Gutenberg später der Rotationsdruck Morsen Telefon usw. so ist die Entwicklung der letzten 40 Jahre wohl die Umfangreichste und rasanteste und wohl (noch) die demokratischteste weltweit sprich das www an sich.

    Das diverse Dinos (Spiegel etc.) der MSM da Ihre Schwierigkeiten haben kann ich mir gut vorstellen.

  20. Der schnellste und beste Weg zur Wiedererlangung der Rede-und Meinungsfreiheit wäre es doch wohl, wenn mehr Politiker und Prominente so offene und mutige Interviews gäben wie Herr Sarrazin. Bereits vor diesem Interview gab es schon das hervorragend geschriebene Buch von Spiegel-Redakteur Fleischhauer „Unter Linken“, das allerdings der Buchhandel nicht an prominenter Stelle auslegt. In Kürze erscheint ein neues Buch vom Ex-BDI Präsidenten Henkel (dessen Titel ich nicht kenne)in welchem Henkel sich mit der PC kritisch auseinandersetzen wird. Leider hilft das wenig, wenn Focus, FAZ, Spiegel etc. dieses Buch totschweigen (wie dasjenige von Fleischhauer). Patentrezepte gibt es leider keine aber es hilft, den Mund aufzumachen und zwar ohne Scheu und überall. Leider ist es so, dass die Deutschen nach 1945 zu einem Volk von Feiglingen erzogen wurden und auch heute traut sich noch kaum jemand, seine Ansichten offen zu äußern. Warum verstehe ich zwar nicht, denn viel passieren kann dabei nicht, wir brauchen einfach mehr Mut zum Risiko, überall!

  21. OT

    auf phoenix darf man gerade unsere Kanzlerin im US-Kongreß bestaunen, ich zitiere:

    „Wer die Freiheit Israels bedroht, der bedroht auch unsere Freiheit.“

    Als ich das eben gehört habe, habe ich an diverse genehmigte Anti-Israel-Demonstrationen denken müssen (deren Auswüchse man bei youtube bewundern kann) und mir Mühe geben, nicht laut zu lachen. Die Realitätsferne der Aussagen Merkels („Meine Damen und Herren, wir leben heute in einer freieren Welt als jemals zuvor“) hebt nichts mehr hervor als die Abspaltung unserer Gesellschaft (in der ich mich täglich bewege) von der ihren elitären (zu der ich keinen Zugang habe).

  22. Der Tag an dem die SZ von verhärmten Gutmenschzombies, die sich neben den Zeugen Jehovas an der Straßenecke postiert haben, hochgehalten wird, wird mein persönlicher Feiertag werden…die ZEIT wird dann nur noch von großen Bahnhofsbuchhandlungen geführt und die taz ist dann ein interner running gag der Konferenz der Schülerzeitungsredakteure.

  23. PS:

    Ich kann aus prinzipiellen Gründen nur jedem empfehlen, die jf zu abonnieren. Erstens lohnen sich viele Artikel und zweitens ist deren Existenz ein steter Plug im Hintern der geschlossenen Mediengeselschaft um Prantl, Lorenzo und Co.

  24. Allerdings bezieht PI den größten Teil seiner Meldungen aus der Qualitätspresse und von Nachrichtenagenturen, lediglich die Aufbereitung ist eine andere :).

    Das ist keine Kritik, ich fand es schon immer gut andere die Arbeit machen zu lassen, trotzdem ist das Verhältnis zu Qualitätspresse zumindest symbiotisch, wenn nicht parasitär oder gar kanibalisierend 🙂

    Es wäre für mich ein herber Verlust nicht mehr über Dernbach-Schiffer-Bax-Posener-Jessen – etc. ablachen zu können.
    Es ist noch ein weiter Weg zur wirklichen Alternative, die allerdings immer sehr eingeschränkt sein wird.

    Zur Aufheiterung die 5 meistgelesenen Artikle bei bild.de

    Meistgelesene Artikel:

    01 10 Vorschläge… …was Bayern mit 200 Mio machen kann …

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    005 Start der 4. Staffel Das wird der härteste Stromberg

  25. Informationswert und -auftrag von Blogs und Zeitungen kann man meines Erachtens nicht vergleichen. Blogs können doch nur ein ergänzendes Informationsangebot bringen. Auch hier stammen doch die Anstösse zu Artikeln oft aus Zeitungen. Gäbe es keine Zeitungen, woher kämen die Infos. Und nebenbei: Meinungsvielfalt ist gut.

  26. Ein ganz großes Thema der Zukunft dürfte m.M. nach auch die Werbung auf Blogs werden. Bei täglichen Besucherzahlen, wie sie PI schon aufweisen kann, müsste damit richtig Kasse gemacht werden können. Hab mich im Netz ein wenig umgesehen und glaube, die Angst der MSM ist mehr als berechtigt.

  27. News gegen den Mainstream

    Aus diesem Grund habe ich schon viel Geld für PI gespendet und keinen Cent für Zeitungen ausgegeben.

    Diese bekommt man nämlich auch in Büchereien. 🙂

    Hoffentlich verrecken noch viel mehr von den Drecksmedien. Hoffentlich müssen noch viel mehr Drecksjournalisten Hartz IV beantragen. In Ermangelung sonstiger Fähigkeiten dürfte denen auch nicht viel anderes übrig bleiben.

    Ich werde weiterhin für PI spenden, auch wenn ich manchmal anderer Meinung als PI bin. PI ist wichtig und unersetzbar und jeder – wirklich jeder – Leser sollte wenigstens kleine Beträge spenden, damit die Show weiter gehen und größer werden kann.

    PI forever.

  28. Deswegen versuchen die etablierten Medien auch, das (private bzw. freie)Internet in die Schmuddelecke zu stellen, und nur ihre Seiten als „seriös“ zu deklarieren.

    Achtet mal daruf !

  29. Das Internet ist nicht nur billiger als ne Zeitung, man kann sich auch besser informieren. Und auch selbst publizieren. Lügenjournalismus ade!

  30. ZITAT : Ypsilanti
    diskreditiert sich PI durch solche (Hetz-)Aktionen wie “Kulturbereicherer” und “Burka” selbst. Viele interessierte Gelegenheitsnutzer werden durch solche Beiträge abgeschreckt bzw. lassen sich von Anti-PI-Propaganda überzeugen.
    ZITAT Ende

    Nein tut es nicht.
    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass :“ Als ich die ersten male P.I. gelesen habe, fand ich`s erst mal richtig geil, dass es so etwas überhaupt gibt. Nach ein paar tagen war ich der Sache über. Und wandte mich Anderem zu. Jedoch nach ca. 2 Monaten fing ich wieder bei P.I. an zu lesen, habe mich angemeldet und schreibe ab und zu auch Kommentare.“
    P.I. muss so sein, wie es ist. Denn nur wenn man die Wahrheit liest, sich aus typischer gutmenschlichkeit abwendet und man sich automatisch nach dem WARUM fragt und erkennt, dass man ein Leben lang belogen wurde, und es jetzt die die Möglichkeit gibt “ eben bei P.I.“ Wahrhaftigkeit zu erfahren, fesselt.

    Der Kampf gegen die Teufelsanbeter, die sich Mohammedaner nennen und deren satanische Schrift, die sie Koran nennen und deren mordgierigen Gesetze, deren sie in ihrer Scharia huldigen,……….
    ist das Ehrenwerteste, das ein wahrer Mensch nur tun kann.

    T.S. aus Nord-Hessen und der Stadt der 1000 Eichen

  31. An Gent777, Stimmt! 🙂

    Es bedarf einer relativ kleinen aktiven Zahl an Aktivisten, um der schweigenden Menge zu zeigen, daß sich der Einsatz lohnt. Schweigen heißt Demokratie und Meinungsfreiheit auf Dauer zu verlieren. Was wir dringend brauchen ist eine Demonstration für echte Demokratie und Meinungsfreiheit. Wir dürfen nicht auf die Mainstream-Medien hoffen, daß die sich irgendwann einmal für die Wahrheit in ihrer Berichterstattung entscheiden. Auch nicht auf das große Erwachen unter den Politikern, die mir nicht selten so vorkommen, als würden sie von bösen Aliens aus dem Weltall ferngesteuert. 🙂 Vielleicht sind das ja nur Maschinen, die nicht aus dem Weltall, aber zumindest aus dem Islam gesteuert sind.
    Im Schädel ein Koran, mehr haben die sicher nicht in der Hirnschale. 🙂
    Zu beeindrucken sind sie nur, wenn sie Angst um ihre Macht haben. Die nächsten Wahlen sind nicht mehr fern und was wählt der Deutsche, seinen Schlächter selbst …Das Volk steht hinter uns, macht das Kreuz aber beim Feind in der Wahlkabine. 🙁
    Vielleicht ist es so, daß die Freiheit wenn sie erst einmal verloren ist, plötzlich wieder wertvoll wird.
    Wenn es aber soweit ist, helfen keine Argumente mehr, dann heißt es Widerstand leisten, wie es das Grundgesetz vorgesehen hat. Mit Waffengewalt müssen wir dann die Freiheit erkämpfen!

  32. #29 Außengeländer
    Realitätsferne der Aussagen Merkels (”Meine Damen und Herren, wir leben heute in einer freieren Welt als jemals zuvor”)

    Na ja, für die Angela mag das ja zutreffen. Ich meine, wenn man ihre Vergangenheit berücksichtigt.

  33. @36
    Wir sollten uns von dem Begriff „Journalisten“ bei dieser Berufsgruppe, die sich in maßloser Selbstüberschätzung selbst gerne auch als „Qualitätsjornalisten“ bezeichnen, endlich verabschieden und uns auf die zutreffendere Beschreibung ihrer Tätigkeit, nämlich Lohnschreiber,
    einigen!

  34. PI verhält sich zu den linksgrün dominierten MSM wie D-Day zu Hitlerdeutschland.

    PI wird wachsen und eines Tages im gleichen Atemzug mit Spiegel und Focus genannt werden.

    Und wenn sich eines Tages der Heribert Prantl bei PI um eine Volontärstelle bewirbt, dann wissen wir dass wir gewonnen haben.

  35. Die Printmedien können erst dann wieder zu alter Form auflaufen, wenn sie konsequent den Paradigmenwechsel „weg von der verlogenen PC“ vollzogen haben!

  36. #37 T.S. (03. Nov 2009 17:31)

    ZITAT : Ypsilanti
    diskreditiert sich PI durch solche (Hetz-)Aktionen wie “Kulturbereicherer” und “Burka” selbst. Viele interessierte Gelegenheitsnutzer werden durch solche Beiträge abgeschreckt bzw. lassen sich von Anti-PI-Propaganda überzeugen.
    ZITAT Ende

    Der Kampf gegen die Teufelsanbeter, die sich Mohammedaner nennen und deren satanische Schrift, die sie Koran nennen und deren mordgierigen Gesetze, deren sie in ihrer Scharia huldigen,……….
    ist das Ehrenwerteste, das ein wahrer Mensch nur tun kann.

    T.S. aus Nord-Hessen und der Stadt der 1000 Eichen
    —————————————
    Ja genau!
    Diese Hyper-Perversion des gesunden Menschenverstandes, die sich anmaßt, uns „ungläubig“ zu schimpfen, muss bekämpft werden – und wenn es sein muss, mit Stumpf und Stiel in Europa ausgerottet werden!

    Sie würden unser Europa, unsere Kultur und Zivilisation sonst -alleine durch ihre Kämpfe untereinander!- in Schutt und Asche bomben!
    Das dürfen wir unseren Kindern nicht antun!

  37. Der Niedergang unserer etablierten MSM hat m.E. nur in zweiter Linie mit dem Internet zu tun.
    Hauptgrund ist schlicht und ergreifend die immer schlechter werdende Qualität unserer Medien – abgesehen davon das viele Redakteure versuchen ( linke ) Meinungsbildung zu machen und immer mehr Medienkonsumenten nehmen es diesen Redakteuren übel, aus ideologischen Gründen desinformiert zu werden-

    Zur Qualität unserer MSM: Gestern im Radio berichtete SWR 3 über den ersten H1N1 Todesfall in Österreicht. Ein Mädchen sei in Bozen/Südtirol (!) an der Krankheit gestorben…

    Leide kein Einzelfall, dass immer mehr Medienvertretern einfachste Allgemeinbildung fehlt.

    Zu Blogs wie PI und der Umgang der MSM mit ihnen: Mir fällt da ein sehr passendes Zitat von Gandhi ein:

    „First they ignore you, then they laugh at you, then they fight you, then you win.”

  38. Kaufen Sie eine Obdachlosenzeitung!“ tönt es im Gewimmel einer Fußgängerzone. Für einen Moment fällt der Blick auf den Menschen an der Straßenecke. Er trägt einen Bart und hat eine wilde Haarmähne. In seiner Hand präsentiert er aufgefächert fünf Zeitungsexemplare. Ein Ausweis an der Brust mit Namen und Foto weist ihn als Verkäufer einer Straßenzeitung aus. In München heißt sie Biss, in Nürnberg der Straßenkreuzer, in Augsburg verkaufen Menschen in Not die Riss und in Regensburg den Donaustrudl. Statt zu betteln, müssen sie rechnen wie ein Geschäftsmann und zunächst einmal investieren. Sie kaufen hundert oder zweihundert Stück, um sie anschließend auf der Strasse zu verkaufen. Dabei bleibt mindestens die Hälfte des Verkaufspreises plus Trinkgeld beim Verkäufer. Ein kleines Einkommen, über das sie selber verfügen können

    Bald werden die SZ-Lügner-Redakteure die BISS in München verkaufen müssen !!!

    http://www.biss-magazin.de/
    Bürger in sozialen Schwierigkeiten

  39. #33 brazenpriss (03. Nov 2009 17:18)

    Das ist keine Kritik, ich fand es schon immer gut andere die Arbeit machen zu lassen, trotzdem ist das Verhältnis zu Qualitätspresse zumindest symbiotisch, wenn nicht parasitär oder gar kanibalisierend.

    Man könnte also auch sagen, PI ist für die Medien das, was die Türken und anderen Museln für Europa sind: Ihr kanibalisierender Untergang.

  40. Abonniert endlich alle die Junge Freiheit, nach dem durchlesen beim Nachbarn abgeben.
    Miteinander und nicht übereinander reden.

    „fördert truthtube ,-Fitna hoch drei,- Freiheit durch Aufklärung.
    Unterstützt bitte das einzige Real-TV, bevor der Feind der freien Meinung es übernimmt“.
    http://www.truthtube.tv/index.php
    =============================================

  41. Die 68er hatten ihren Marsch durch die Institutionen wie Politik, Bildung und Medien und damit sozialistische Meinungsmache an sich gerissen. Die Opfer dieser Ideologien des 20. Jahrhunderts mit millionen Menschenleben waren ihnen einerlei. Andere als Nazis diffamieren, obwohl sie keine waren. Diese Sozialisten wollten sein wie Gott, nichts stand mehr über ihnen.

    Allerdings wird den machtbesessenen Lügnern der Marsch durch die Wahrheit nicht gelingen…

  42. Vorzüglicher Artikel. Danke Pi-Team

    Ich denke man kann sehr gut gesellschaftliche Trends ablesen. Zum einen treffen die oben beschrieben Fakten zu. Pi ist klar in eine Marktlücke vorgestoßen. Gleichzeitig könnte Pi aufgrund seiner geringen Kostenstruktur bei einem weiteren Wachstum der Zugriffszahlen einen signifikant steigenden Deckungsbeitrag generieren. Das heißt Pi könnte mehr Geld für die Plazierung von Werbung auf seiner Seite verlangen wenn sich die Reichweite erhöht. Würde dieser zusätzlich Finanzstrom nicht durch höhere Grundkosten minimiert so könnten die hierbei zusätzlich entstehenden Erträge in Eigenwerbung in anderen Medien für die Seite Pi verwendet werden. Dadurch könnte die Reichweite und der Bekanntheitsgrad von Pi nochmals gesteigert werden. Was wiederum höhere Werbeeinnahmen einbrächte. Das heißt Pi könnte in seiner Marktposition, aufgrund seiner von den Konkurrenten aus ideologischen Gründen nicht ausgefüllten Marktlücke weiter stark organisch wachsen.

    Neben dieser Pi bezogenen Sichtweise sind jedoch noch andere Trends zu beobachten. Z.B. wächst die rechts-liberal positionierte FAZ entgegen dem Markttrend seit einiger Zeit deutlich während das linke Gutmenschen Konkurrenzblatt Süddeutsche klar Leser verliert.

    Nun bei einer Veränderung gesellschaftlicher Großwetterlagen kann eine Zeitung nur zeitlich begrenzt gegen diese anschreiben ohne Leser zu verlieren. Der Konsument entscheidet welche Nachrichten er lesen möchte und nicht der Redakteur. Verändert sich das Kaufverhalten der Leser so muß eine Zeitung mittelfristig darauf durch Veränderung ihrer Ausrichtung reagieren wenn sie am Markt bestehen will. Das hierbei auch eine Freisetzung politisch mehrheitlich sehr weit linksstehender Journalisten eine Option ist versteht sich aus ökonomischer Sicht von alleine. Das die FAZ gegen den allgemeinen Markttrend in schwierigem Umfeld wächst hat vermutlich auch mit der seit einiger Zeit deutlich nach rechts verschoben politischen Ausrichtung zu tun. Die FAZ nutzt damit eine klare Marktlücke und erschließt sich dadurch neue Absatzpotenziale.

    Neben dieser Verschiebung des gesellschaftlichen Umfeldes stehen den Zeitungen große Verschiebungen aufgrund des Internets bevor. Betrachztet man den Trend im US-Medienmarkt so läßt sch folgendes konstatieren. Der Markt für Print Medien schrumpft in seinem Gesamtumfang deutlich. Es gibt ein klares Sterben der Regionalzeitungen. Am Markt bleiben nur sehr wenige große echte überregionale Qualitätszeitungen übrig. Diese gewinnen sogar noch zusätzliche Leser. Diese Zeitungen geben dem Leser einen Mehrwert an Information durch die Berichte eigner Korrespondenten von hoher Qualität den sie durch das Internet nicht gleichzeitig erwerben können (diese Berichte stehen nicht zeitnah Online). Das heist sie drucken im wesentlichen nicht nur DPA Meldungen ab. Das lesen dieser Zeitungen ist ein intellektuelles Statussymbol. Sag mir was du liest und ich sage Dir wer du bist. Insofern wird sich die Medienlandschaft meiner Meinung nach klar verändern. Ein Regionalzeitungssterben wie in den USA ist eine wahrscheinlich Vision. Diese Festungen der linken PC werden so oder so langsam fallen.

    Interresant ist auch das die neue Bundesregierung Veränderungen im Kartellrecht will. Davon sind auch Medienmonopole betroffen. Insbesondere die SPD Medienholding DDVG. Also jener demokratiegefährdende SPD Hofbereicherstattungsverein mit der Kontrolle über Regionalzeitungen mit insgesamt mehr als 12 Millionen Lesern in Deutschland. Die Financial Times Deutschland FTD vermutet folgendes.

    http://www.ftd.de/it-medien/medien-internet/:medienbeteiligungen-schwarz-gelb-will-spd-holding-zerschlagen/50026101.html

    Auch hier kommen linke Meinungsmonopole langsam unter Druck. Ihre Zeit ist vorbei sie wissen es bloß nocht nicht.

  43. #12 Paula
    Meine Anerkennung. Sehr gut geschriebener Kommentar!
    Nur würde ich nicht Hauptgefahren schreiben, da das zu sehr nach deiner/unserer Sorge um die MSM klingt. Vielleicht wäre hier besser den verdienten Niedergang angebracht. 😉

  44. Ein bisschen wird hier von PI-Seite auch Einfluss genommen 😉
    Trotzdem: Ich mag die geistreichen und
    ungeschönten Kommentierungen zu den
    Artikeln.
    Und ich finde oftmals die Diskussionen,
    die sich darunter ergeben, spannend.
    Ich finde es auch gut, wenn hier deutlich
    links Orientierte mit argumentieren;
    weil ich für freie Meinungsäußerung
    generell bin.
    Für mich ist PI ein erfrischendes Phänomen,
    das mich in meiner Meinungsbildung
    manchmal bestärkt und mir manchmal einfach
    nur hilft, Dinge facettenreicher zu
    betrachten.

    Etwas, was ich bei den öffentlichrechtlichen
    Medien sehr vermisst habe.

    PI:

    Zudem haben dort vielfach Fachleute und Betroffene die Möglichkeit, sich in die Berichterstattung einzubringen, ohne dass der Filter eines Journalisten zwischengeschaltet wird.

    Das ist für mich die Kernaussage. Ich mag mir
    nicht diktieren lassen, was ich wahrzunehmen
    habe.

    Politisch würde ich mich als „überparteilich“
    bezeichnen.

  45. #3 Gyaur (03. Nov 2009 16:24)
    „Ich kann nur noch ein einziges deutsches Periodikum lesen; FAZ.“

    Ist auch Pflicht bei mir, obwohl ich dabei die Leserkommentare noch am besten und aufschlußreichsten finde.

    Vielleicht werden wir uns ja bald nach den Zeiten zurücksehnen, wo auf PI-news noch keine Fa.Jacobs (Krönung), Persil , Deutsche Bank und BMW ihre Werbung platzierten 😉

  46. MSM brauch ich nicht. Und kommentieren muss ich da auch nicht (mehr)- wird sowieso alles zensiert. Hierbei am miesesten: Tagesspiegel.

    Musste mich im Osten lange genug vom Neuen Deutschland und der Berliner Zeitung veralbern lassen.
    Gut, dass es PI gibt. Danke an die Macher. PI ist das beste, was uns passieren konnte.

  47. Seht halt zu, dass es nichts zu rechtskonservativ wird. Eine vernünftiges Maß – wir wollen ja sozial bleiben – und das deutliche Durchsetzen unserer Rechtsnormen, das Zurücknehmen der Islamisierung (auch Rückführungen), das Erinnern des Einzelnen an seine Pflichten (nicht nur Rechte), dann findet sich für unsere Sache auch rasch eine Mehrheit und wir werden sehr gut mit unseren Anliegen durchkommen.

  48. Heute im DLF, die Wissenschaft hat festgestellt, die Klimakatastrophe ist noch viel schlimmer. Das behautet DLF jeden Tag im Jahr, danach müssten die Alpen schon unter Wasser stehen. Jeden dritten Tag kündet DLF, Solarzellen sind effektiver, und das seit Jahren, die müsste dann schon bei 300 % liegen, hat aber in real noch nicht einmal die 15% Marke überschritten. Das ist Journalismus wie im Mittelalter, es lohnt nicht mehr eine Zeitung zu kaufen oder sich Informations- Sendungen anzusehen. Die Zeit um die ganzen Lügen von der Wahrheit zu Trennen ist zu Schade, da kann unsereiner bessert gleich ins web gehen.

  49. Die arroganten Mainstream-Journalisten sind oft von erschreckender geistiger Einfalt und verfügen häufig nur über eine eher bescheidene Bildung und ein meist unterdurchschnittliches Allgemeinwissen.

    Diese Defizite versuchen sie durch bedingungsloses Mitläufertum und aggressives Verbellen abweichender Meinungen auszugleichen.

    Es wird aber immer deutlicher, daß denkende Menschen solche mediokren Hohepriester der Herrschaftsmeinung und des Mulikulturismus nicht mehr brauchen. Da zittert manch einer um sein Quotenpöstchen und seinen Meinungsbeeinflussungs-Arbeitsplatz.

    Das Beste was man machen kann ist, mit alten von Trägheit gesteuerten Gewohnheiten zu brechen, Abonnements zu kündigen und sich frei im Netz zu informieren. Wenn die Lohnschreiber merken, daß die Kundschaft scharenweise davonläuft, wird vielleicht auch in den MSM wieder ehrlich, offen und unparteiisch informiert.

  50. Naja, die Frankfurter Allgmeine Sonntagszeitung hat wunderbare Zahlen, dauernd steigende Auflage. Zu recht. Ist auch die einzige dt. große Zeitung, die nicht so bequem politisch korrekt daherkommt.

    Letzte Ausgabe wieder ein Portrait von Heinz Buschkowsky:

    Der Link kommt immer komisch, so reinkopiert. Einfach „Buschkowsky“ ins Suche-Feld eintragen, dann kommt der Artikel.

    http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E9FAE77366BA04BFA945EA50324F71143~ATpl~Ecommon~Scontent.html

  51. #33 brazenpriss (03. Nov 2009 17:18)
    Allerdings bezieht PI den größten Teil seiner Meldungen aus der Qualitätspresse und von Nachrichtenagenturen, lediglich die Aufbereitung ist eine andere

    Genau da liegt das Problem. Der Hundefloh sollte sich nicht zu sehr freuen, wenn es seinem Wirtshund so schlecht geht, dass er sich nicht mehr kratzen kann. Solange die gesamte Blogerszene nur „gebrauchte“ Meldungen der etablierten Massenmedien neu aufbereitet weiterverbreitet, besteht kein Anlass zur Freude über ein mögliches Ende der Info-Lieferanten. Auch wenn es für den Leser natürlich sehr angenehm ist, alles für ihn wichtige ordentlich aufbereitet in einem Blog zu finden, ohne die wahren Urheber dieser Meldungen bleiben die Blogs leer.

  52. @ Pro_D

    Danke, sehr nett von Dir. Mit dem Begriff „Hauptgefahren“ hast Du natürlich recht – ich hatte für den Moment die Perspektive des Journalisten angenommen.

    @ Civis
    MSM brauch ich nicht. Und kommentieren muss ich da auch nicht (mehr)- wird sowieso alles zensiert. Hierbei am miesesten: Tagesspiegel.

    Das kann man wohl laut sagen. Ich bin mal beim Tagesspiegel für mehrere Monate komplett gesperrt worden, weil ich einen Artikel zerlegt hatte, der vor faktischen Fehlern nur so strotzte. Ich hatte gar nicht erwartet, dass der Text veröffenlicht wird, sondern es als Botschaft gesendet, dass der Leser sich nicht jeden Mist auftischen lässt. Dabei war ich sogar ganz sachlich, aber es hat schon gereicht, die faktischen Fehler aufzulisten.

    Ein anderes Mal durfte ich über Monate keine Artikel mehr von Frank Jansen kommentieren. Der ist das Tagesspiegel-Flagschiff gegen Rechtsextremismus, wo ich prinzipiell nichts einzuwenden habe, außer dass Frank Jansen oft ebenfalls lausig recherchiert und schon so manches Mal später zurückrudern musste, weil sich hinterher herausstellte, dass es doch irgendwie anders war. Naja, jedenfalls habe ich es mir mal erlaubt sinngemäß anzumerken, dass Links- und Rechtsextremismus zwei Seiten derselben Medaille sind , und das hat gereicht, um über Monate keinen Text von Jansen mehr kommentieren zu dürfen.

    Inzwischen ist aber offenbar bei Jansen auch ein Groschen gefallen, denn neulich hat er fürchterlich gegreint, dass ja immer mehr Autos angezündet werden von Linksextremisten und dass Politik da unbedingt was tun müsse – ich schätze, der plötzliche Sinneswandel ist eingetreten, weil vermutlich er selbst oder jemand aus seinem Umfeld betroffen ist, denn Jansen war früher immer knallhart im Verteidigen linksextremistischer Sperenzchen.

    Ein weiterer Klopper ist, dass bei Tagesspiegel nur ca. einer von zehn Kommentaren durchkommt, bei denen man einen Bezug herstellt zwischen heutigen Politikern der Linkspartei und der SED, also Gregor Gysi usw. Und das bei einer Zeitung, die beim Mauerfall mitten im Getümmel war und immer als Flagschiff der Freiheit galt. Mein Freund hat seit geraumer Zeit richtig Zank deswegen. Das „Beste“ ist, dass die Moderatoren beim Tagesspiegel offenbar zur weit überwiegenden Zahl mit der Linkspartei sympathisieren und daher alles, was auf die Verwicklungen der Linkspartei mit der SED hinweist wegzensieren. Die Krönung ist dann gewesen, als mehrmals Post der Moderatoren eintraf, die höhnischer kaum sein konnte, u. a. wurde gesagt, man könne dies ja alles nicht „beweisen“. Also seit wann muss man Schießbefehl, Lager für Andersdenkende usw. „beweisen“? Die machten sich nicht mal die Mühe, so zu tun, als ob da irgendwelche Boardregeln entscheidend wären. Es gilt schlicht die Devise: was den Moderatoren ideologisch persönlich nicht in den Kram passt, wird einfach gelöscht.

  53. #63 okzidental (03. Nov 2009 20:08)
    DAS ENDE IST NAH… Blödsinn. PI bezieht doch auch Informationen aus anderen Quellen! Doch wenn die auch versiegen, dann IST DAS ENDE NAH… aber falls es soweit kommt, leben wir alle in einer offenen Diktatur und die schlimmsten Computerspiele werden Realität, dann IST DAS ENDE NAH.
    @ Paula
    Deine Kommentare wie (fast) immer, strahlend. Ich weiß garnicht, was der eine Kommentator mit „seriös werden“ meinte? Das meiste hier, ist seriös und dazu noch so formuliert, das es fast alle verstehen können.
    Und das hier jeder einen loslassen kann, ohne gleich weggelöscht zu werden, sondern meistens stehenbleibt, damit sich jeder davon eine Meinung bilden kann, ist gelebte Meinungsfreiheit, oder? Wo findet man denn soviel Meinungsfreiheit? NUR HIER!!!

  54. Von Hausener Bub:

    „““Saudi wird ans Kreuz geschlagen

    Der verurteilte junge Mann hatte sich in Saudi-Arabien an vier kleinen Jungen vergangen, nun soll er zunächst enthauptet, dann ohne Kopf ans Kreuz geschlagen werden.“““

    Super Urteil. Manchmal sind die Saudis doch wirklich vorbildlich. Keine Ironie, damit man mich richtig versteht…

  55. Was beim Vergleich der Zugriffskurven von PI und anderen online-Medien außerdem auffällt: die PI-Kurven sind viel gleichmäßiger, ohne allzu große Ausschläge nach oben oder unten. Dies deutet darauf hin, dass PI weniger Gelegenheitsleser und weniger Leser aus besonderem Anlass (z. B. Wahl) hat als die online-Angebote der MSM, sondern eine besonders treue Stammleserschaft besitzt, die obendrein zahlreich ist und stetig wächst. Ein unbestreitbarer Vorteil gegenüber der „Konkurrenz“.

  56. OT:

    Ich grüsse den mitlesenden Verfassungsschutz ganz herzlich!

    Keine Sorge, alles demokratisch hier !

    Weitermachen !

  57. @ Don.Martin1

    Grüß Dich, alter Schmeichler ;-).

    @ Esbjerg

    Beinahe hätte ich’s vergessen: es gibt gute Nachrichten für Sebastian Edathy: Der Verfassungsschutz ist aktiv.

    Die „schlechte“ Nachricht für Edathy: er befasst sich weniger mit PI als mit unseren Bundestagsabgeordneten, genauer gesagt waren es 40 Stück in den letzten 30 Jahren. Die meisten davon von der – Überraschung! – Linkspartei, aber auch einige von der SPD und anderen Parteien (da ging es vorwiegend um geheimdienstliche Dinge, also sprich: Spionage). War gestern mal für kurze Zeit auf SPON zu lesen, bevor es von den neuestesn News über Paris Hilton oder wen auch immer abgelöst wurde.

  58. @ Don.Martin1

    Gestern bin ich hier das erste Mal gelöscht worden. Vorübergehend aber auch nur. Schätzungsweise war das Wort „Weicheiquotient“ Stein des Anstoßes. Ich gelobe Besserung und werde in Zukunft ein braves Mädchen sein. ;-).

  59. #12 „Was das TV betrifft, so wird derzeit über eine Zwangs-GEZ nachgedacht (jeder Haushalt MUSS dann zahlen). Bin schon gespannt auf die Prozesslawine.“
    ——————————————-
    viel schlimmer der GEZ Griff ins Internet, etwa so als gehöre es der GEZ
    ————————————–
    Seit 1.1.2007 ist für Internet-PCs eine Rundfunkgebühr i.H.v. 5,52 Euro entrichten. Allerdings gelten Internet-PCs in Privathaushalten bei bereits angemeldetem Radio oder Fernsehgerät als gebührenfreies Zweitgerät. Nur für Internet-PCs am Arbeitsplatz wird eine gesonderte Gebühr fällig, die, soweit der PC vom Arbeitgeber gestellt wird, vom Arbeitgeber zu zahlen ist.
    http://www.lexexakt.de/glossar/rundfunkgebuehr.php
    ———————————
    TV abmelden ,GEZ hat „noch“ keine Polizeibefugnis, kann aber demnächst aus Brüssel kommen wie die Todesstrafe im Vertrag.
    ============================================

  60. #71 Paula (03. Nov 2009 21:55)
    Joo, aber Du sagetest, temporär. Du bist viel zu gut, als das man Dich auf dem „Mars“ verurlauben würde.
    PI ist 1.Liga!

  61. Die gefährlichsten Massenvernichtungswaffen
    sind die Massenmedien.Denn sie zerstören den
    Geist, die Kreativität und den Mut der Menschen,und ersetzen diese mit
    Angst, Misstrauen,Schuld und Selbstzweifel.“

    Medienmanipulation ersetzen Schwert und Folter.
    Alles was dazu in der heutigen Welt notwendig ist, ist eine starke Medienpräsenz. Und die lässt sich weltweit mit ein paar Nachrichtenagenturen, Fernsehstudios, Satellitenstationen und Filmproduktionen sowie renommierten Zeitungen schnell erzielen, da der Rest, z.B. die deutsche Presse bei US- oder weltweiter Berichterstattung, ohnehin nur von den US Presseagenturen (Reuters, AP Associated Press, UPI Untied Press International, New York Times Service, Washington Post, CNN etc.) abschreibt oder „inspiriert“ wird (vergl. Artikel in jeder beliebigen Tageszeitung bzw. internationale Nachrichten im Fernsehen).
    Heute bestimmt TV unsere Welt. Moden, Geschmack, politische Weltanschauung: Alles, was wir wissen, wissen wir von Journalisten…. Alles wird vom TV bestimmt. MTV bis Tagesthemen, CNN bis Lindenstrasse. Die USA wurden so innerhalb von zehn Jahren von Land der Lucky Strike, Camel und Marlboro Freiheitsromantik in eine Nation von faschistisch militanten Nichtrauchern gedreht. Wer in der Lage ist, den Millionen von nikotinsüchtigen Rauchern ungestraft das tägliche Lieblingsspielzeug, die Zigarette, zu nehmen, der kann jederzeit jede politische Massnahme rechtfertigen und durchsetzen. Wenn ein Fernsehbericht berechtigt oder unberechtigt ganze Wirtschaftszweige zerstören kann, ist der gezielte Abschuss einer Person nur Randübung. Der Politiker wird somit zum Sklaven der Medien.
    Ohne Medienunterstützung gelingt keine Wahl (oder politische Karriere),denn wer die Medien kontrolliert, kontrolliert die Meinung der Massen und damit die Wählerstimmen. Dabei sind politische Fakten nebensächlich. Die Glaubwürdigkeit und die Karriere eines exzellenten Politikers, Richters oder Bürokraten ist schnell ruiniert, wenn sich z.B. plötzlich eine Ex-Sekretärin findet, die eine Strafverfolgung wegen angeblicher sexueller Belästigung durchsetzen will, weil ihr ein Verlag mit einem millionenschweren Buchvertrag winkt, und ihre Anwälte einen schönen Schadenersatzanspruch verprechen.
    Ohne die Millionen aus dem Buchvertrag und Schadenersatzanspruch hätte sich die Sekretärin sicher an keine „sexuelle Belästigung“ (sexual harrasment) erinnern können. Was sind schon die Millionen für eine Buchvertrag, wenn dadurch ein „unwilliger“ Politiker mit einem willigen ersetzt werden kann, der sich bei einem nächsten Milliardendeal eben nicht querlegt ?
    Selbst wenn ein Politiker als Idealist beginnt (und nicht nur, weil er keinen anderen Job finden kann), muss er auf dem Karriereweg, eben der Suche nach Wahlmehrheiten, irgendwo immer dreckige Kompromisse eingehen, Versprechen abgeben, die er nicht halten kann, m.a.W. lügen und betrügen, um Wahlen zu gewinnen, Einfluss zu maximieren und sowohl finanzielle als auch politische Unterstützung zu sichern. Da es so, bedingt durch die Natur seiner Existenz, keinen ehrlichen und erfolgreichen (einflussreichen) Politiker geben kann, wächst sein moralisches und ggf. auch kriminelles Schuldkonto (Entscheidung gegen eigene Überzeugung oder besseres Wissen, zu Ungunsten seiner Wähler, Bestechung, Untreue, Verrat etc.) mit jedem Karriereschritt. Weicht er dann plötzlich von den Vorgaben ab, kann diese Schuld sofort einkassiert werden. „Beweise“ lassen sich immer beschaffen oder ausradieren, Zeugenaussagen arrangieren, die politische Konkurrenz schläft schliesslich nicht. Aber seit wann will die Masse der Untertanen Beweise sichten und prüfen, wenn die Schlagzeilen, Photos und Kommentare in den Medien doch bereits „die ganze Wahrheit“ verraten ?
    Da der Politiker aber seine Macht und Ansehen auf jeden Fall behalten möchte, geht er -wie gewohnt- weitere „Kompromisse“ ein, und folgt den Vorgaben. Wie wusste ein Taxifahrer kürzlich auf dem Weg von Manhattan zum JFK-Flughafen: „Was unterscheidet einen Politiker von einer Prostituierten ? – Eine Prostituierte muss nicht soviel lügen.“ – Und sollte ein Politiker einmal ausnahmsweise nicht mit seiner eigenen Machtgeilheit und Eitelkeit erpressbar sein, kann dieser immer noch einem Attentat eines „verrückten Spinners“ oder einer „Terrorgruppe“ zum Opfer fallen, einen Unfall haben oder „Selbstmord“ begehen…
    Auch der Wähler wird zum Sklaven der Medien, da er glaubt, zur Wahl Informationen zu benötigen. Die Medien liefern diese Informationen – selektiert und editiert nach Bedarf. Sie bestimmen so Rücktritt und Wiederwahl. Die Medien entscheiden über Erfolg und Versagen. Die Medien entscheiden über richtig oder falsch, auch ohne Berücksichtigung der Tatsachen. Denn die Medien schaffen (passende) Tatsachen. Die Medien vermitteln Ängste und Sorgen. Die Medien kennen die Lösung. Die Medien bestimmen Gedanken und damit Handlungen.
    Konkret: Die Masse wird dazu manipuliert zu glauben, dass
    a.) die Politiker ihre Vertreter sind und ausschliesslich im Interesse der Wähler handeln („sonst würden sie ja nicht wiedergewählt“). Vergessen wird, dass die Wähler die Entscheidungen der Politiker de facto weder kontrollieren noch werten können, da sie nur die Interpretationen und Denkvorgaben der Medien als Informationen erhalten und übernehmen,
    b.) die Medien die Politiker kontrollieren, und so sicherstellen, dass die Politiker „im Interesse der Gemeinschaft“ agieren. Als Beweis werden diverse Skandale angeführt (Watergate, Iran/Contra, Whitewater, Parteispenden, Visa-Skandal etc.). Vergessen wird aber, dass diese Skandale kaum Effekt auf zukünftiges politisches Verhalten haben und nur genutzt werden, um den abhängigen Politiker jederzeit zu vergegenwärtigen, was passieren kann, wenn jemand aus dem Gleichschritt fällt. Die Medien kontrollieren die Politiker, aber nicht im Interesse der Wähler, sondern gemäss den Weisungen der Drahtzieher.
    c.) „Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit“ der Realität entspricht und nicht nur illusionäre Propaganda ist, die jedem Naturgesetz widerspricht, und so jedermann unabhängig von Fleiss, Qualifikation und Talent automatisch einen Anspruch auf mehr als eine reine Existenzsicherung (Sozialhilfe) hat. So wird z.B. auch ein Arbeitsplatz etc. gefordert. Dieser Anspruch darf jederzeit ggf. auch „mit Recht“ (z.B. „Recht auf Arbeit“) von denen eingefordert werden, die „mehr“ haben („das ist doch nur fair, weil wir eigentlich doch alle gleich sind“).
    Die Pole („Verstaatlichung“ = UDSSR) und (Steuern = USA) lassen sich so jetzt langfristig angleichen. Während heute allgemein davon ausgegangen wird, der Westen hätte den „kalten Krieg“ gewonnen, hat doch tatsächlich nur eine Vermischung von Ost- und West stattgefunden. Der Osten hat sich offiziell geöffnet, während der Westen seinen Bürgern im Namen von Drogen-, Terror-, Kinderporno-, Geldwäschebedrohung und der politischen Korrektheit immer mehr Freiheiten nimmt. Die „Notwendigkeit“ der Massnahmen erkennt der Bürger durch die Berichterstattung der Medien. „Da muss man doch was tun…“.
    Das unpopuläre Wort „Sozialismus“ wurde durch „Gerechtigkeit“ ersetzt. Wer kann schon etwas gegen die „Gerechtigkeit“ haben ? – Und so füllen sich die Kassen. Die Macht verteilt sich immer mehr von unabhängigen Machern, Unternehmern und Könnern (die wegen ihrer Kreativität, Kompetenz und Eigenständigkeit schwer zu kontrollieren sind) auf folgsame Unternehmer-/ Marionetten (Nieten in Nadelstreifen) bzw. beamtete, abhängige Bürokraten, die oft nichts weiter sind als frustrierte arbeitslose Lehrer, Berufspolitiker und andere „Grössen“, die sich in der Realität nicht behaupten können, und sich daher bestenfalls eine eigene Illusionswelt schaffen und vermitteln, schechtenfalls blind die Vorgaben ihrer Drahtzieher verkaufen, um nicht ihre Renten- und Pensionsanspruch zu verlieren.
    Die Wahlstimme eines derartigen Bürokraten/Politiker entscheidet jetzt, wie die so gefüllten Kassen geplündert und die neuen Machtpositionen genutzt werden können, sprich: Wie das Vermögen und Steuergeld verteilt wird. M.a.W.: Der Politiker erhält Macht und wird an seine Macht gewöhnt. Er lernt Privilegien geniessen, die er dann auf keinen Fall aufgeben möchte. Da er diese nicht aus eigener Kompetenz und Kreativität, sondern nur mit Hilfe des „Systems“ erzielen konnte, ist ihm diese Abhängigkeit immer bewusst. Er ist damit höchstgradig korrumpierbar geworden, nichts weiter als eine Marionette.
    Unter diesem Gesichtspunkt ist es auch nicht verwunderlich, wenn den Beamten unisono immer mehr Macht zugesprochen, und die Freiheit des Untertan im Namen von „Terrorbedrohung“, „Kampf den Drogenkartellen“, „Geldwäsche“, „Kinderporno“, „Viren“ und anderen aktuellen Buhmännern immer weiter eingeschränkt wird. Sind die Gesetze verabschiedet, das Geld in den Kassen, der Krieg eingeleitet, stellen sich die von Medien stark propagierten „Buhmännern“ und „gefährlichen Bedrohungen“ oft nur als Windeier heraus.
    In jedem Fall erhalten die Beamten mehr Macht. An der Spitze der Beamten stehen Politiker (in Deutschland die diversen Minister), eben die „demokratisch gewählte Regierung“. Die Politiker sind über die Medien kontrollierbar.
    Die Entscheidungsfreiheit wird vom Individuum im Namen einer „guten Sache“ auf den Beamten = Politiker übertragen (z.B.: „da muss man doch was gegen tun…“), und der Politiker überträgt sie auf seine Drahtzieher. Je mehr Macht die Beamten erhalten, desto mehr Kontrolle gewinnen die Drahtzieher.
    Wie werden die Politiker kontrolliert ? Nun, in unseren demokratischen Systemen entscheidet auf den ersten Blick eine Wahl über die Karriere des Politikers. Auf den zweiten Blick ist es der gute Kontakt zu den Drahtziehern. Die Wahl entscheiden die Massen. Und die Entscheidungen der „dummen“ Massen werden von den Medien vorgegeben. Fällt ein Politiker aus dem Gleichschritt kann von den Medien jederzeit hysterisch ein Skandal propagiert (Fakten sind uninteressant) und ein Rücktritt erzwungen werden.
    Wer die Medien kontrolliert, kontrolliert damit auch die Politiker. Wer die Politik kontrolliert, kontrolliert „unsere demokratisch getroffenen“ Entscheidungen, und damit die Macht. Und so auch das (Steuer-)Geld. Und wer das Geld kontrolliert, kontrolliert die Welt.
    Die Medien liefern die Entscheidungsparameter. Die Medien lassen Aktienkurse anziehen und stürzen. Die Medien bestimmen, wer zu Unrecht diskriminiert wird und wer nur unberechtigt jammert. Die Medien entscheiden, wer ungestört Geld verdienen darf (z.B. die Drahtzieher), und wer es doch mit „Bedürftigen“ teilen sollte. Die Medien manipulieren die Masse. Die Masse entscheidet in einer Demokratie durch Wahl, sowohl in der Politik (alle vier Jahre) als auch im täglichen Leben (z.B. Meinungsbildung, Kaufentscheidung).

  62. #65 Paula

    …ich hatte für den Moment die Perspektive des Journalisten angenommen.

    Jep, das erklärt alles! 🙂

  63. #74 friedie (03. Nov 2009 22:27)
    Sowas sollte wegen der Länge zensiert werden, weil dort immer sehr merkwürdige Aussagen zwischen stecken…

  64. #53 Jean de la Valette (03. Nov 2009 18:46)

    Danke für den sehr guten Zustandsbericht.

    Auch hier kommen linke Meinungsmonopole langsam unter Druck. Ihre Zeit ist vorbei sie wissen es bloß nocht nicht.

    ,

    ….aber sie ahnen ihre eigene Agonie.

  65. #74 friedie
    Langer nachdenklicher Beitrag fundiertes Wissen.
    Hört sich aber für mich an wie eine persönliche Abrechnung mit dem System. Dem Verfaultem.

    Abhilfe, die Preußische Staatsform,(ohne Monarch)
    Die derzeitige Demokratie ist nur das Vehikel in die NWO, (Globalismus)
    Die Islamisierung Plus Multikulti ist ja nur das Werkzeug zur Chaosbildung.
    Im Dezember (sig.Vertrag) beginnt eine neue Zeitrechnung, ähnlich wie die vor 2009 Jahren Schleichend ,stetig dem Gewöhnungsbedürfnis des Menschen angepasst. Das Herz in Europas Mitte ist besonders geeignet dafür. Eine Romantik wird verheißen, daher auch die Hymne von Beethoven.
    Die Realität holt uns noch ein.
    ===========================================
    PI sollte mit ‚truthtube ‚ fusionieren dem einzigen unzensierten Real-TV .Die passen zusammen wie die Faust (lieber nicht) ausf’s Auge.
    http://www.truthtube.tv/index.php

  66. #7 Ypsilanti

    Klasse Kommentar. Vielen Dank!

    @ PI: Bitte mehr klasse… statt Masse… , dann auch mehr Masse die Klasse einbringt!

  67. #71 Paula

    Gestern bin ich hier das erste Mal gelöscht worden. Vorübergehend aber auch nur. Schätzungsweise war das Wort “Weicheiquotient” Stein des Anstoßes. Ich gelobe Besserung und werde in Zukunft ein braves Mädchen sein.

    Aber bitte nicht zu brav! 😉

  68. #71 Paula

    Weiter so!

    Eine ganz so brave Paula mögen wir nicht, wollen wir hier auch ganz und garnicht.

    @ PI: PN für ALLE??

  69. Ich lese generell keine Dressurelite mehr, egal ob Papier oder Internet. Ich warte bis alle Linken gefeuert sind und Taxi fahren. Dann kaufe ich mir vielleicht wieder eine „Qualitätszeitung“.

  70. Ypsilanti, PI seriöser im Sinne von braver zu machen ist eine zweischneidige Angelegenheit. Was jedoch auf keinen Fall schaden kann, wäre ein wenig mehr Bescheidenheit und Fleiß bei der Berichterstattung über Gerichtsurteile. Bei PI wird häufig völlig aus der Luft gegriffene Richterschelte betrieben, ohne dass irgend jemand den Tenor des jeweilgen Urteils zur Kenntnis genommen oder auf einen Urteilstext verwiesen hätte. Man spürt häufig sehr klare Zu- und Abneigung (etwa zu Obama, Putin, China), die nicht auf wirklicher Kenntnis beruht. Ein wissensaufbereitendes Wiki (Pipipedia?) im Hintergrund könnte vielleicht helfen, die Lesergemeinde zur Mithilfe bei der Verbesserung der Recherchequalität zu animieren.

  71. @ NoDhimmi
    @ bln

    Morgen koof ick mir ne virtuelle Rüschenbluse, mal sehn, wie sich dit anfühlt ;-).

    @ friedi

    Ich kann die Befürchtungen nachvollziehen, gleichwohl halte ich sie größtenteils für unbegründet.

    Das Internet wird niemand mehr zurück in die Dose buchsieren können. Da können sie ohne Ende verbieten – es wird nicht funktionieren, weil die Leute sich den ganzen Verboten anpassen werden wie in der DDR.

    Man sieht das ja jetzt schon an Vokabeln wie „Gutmensch“ oder „Kulturbereicherer“. Diese Begriffe sind entstanden, um Diskriminierungsvorwürfen auszuweichen und Gegnern den Wind aus den Segeln zu nehmen (und sie gleichzeitig durch den Kakao zu ziehen), gleichwohl weiß jeder, was gemeint ist.

    Es wird sich höchstens die Ausdrucksweise ändern, man wird mehr zwischen den Zeilen sprechen, aber jeder weiß, was gemeint ist. Wie in der DDR. Man wird satirischer werden, und es wird so oder so jeder merken, was gemeint ist. Da müssten sie schon das Internet komplett abstellen, was unmöglich ist.

    Ein Großteil der Massenmedien unterschätzt das Internet nach wie vor. Wenn Redakteure an Internet denken, dann denken sie v. a. an ihren eigenen Internet-Auftritt und den der Kollegen. Aber es ist immer wieder erstaunlich, wie breit im Internet diskutiert wird. PI ist sicher das prominenteste Gegengewicht, zumal es in der PI-Thematik auch das Spezialisierteste ist, aber wenn man mal über ein politisches Thema recherchiert, wird man erstaunt sein, in wie vielen anderen Foren dieselben Themen diskutiert werden, wenn auch nicht in dieser thematisch umrissendsten Form wie hier. Es sind zu vielen Themen nicht nur hunderte, sondern tausende Foren, die teilweise die gleichen Themen besprechen, und auch in durchaus vergleichbarer Form wie hier.

    Manchen in den MSM wissen das nicht, spüren aber, wie ihnen die Macht entgleitet. Umso verbissener wird versucht, gegenzusteuern. Teilweise mit Erfolg, teilweise aber auch – gerade bei den jüngeren und denen, für die das Internet Alltag ist – mit gegenteiligem Erfolg, weil die Diskrepanz zwischen postulierten Wahrheiten und Realität immer drastischer ins Auge springt.

    Was auch immer man von der neuen Regierung halten mag, aber ich bin sicher, der Regierungswechsel wäre nie so deutlich über die Bühne gegangen, gäbe es das Internet nicht. In dreiviertel der MSM wurde zum Beispiel Sigmar Gabriel als so eine Art kommender Kanzler abgefeiert, kein Wort drüber, dass er allein im Bereich Photovoltaik ein Defizit produziert hat, dass ein vierfaches des Defizits im Gesundheitssektor betrifft. Ein Teil der Menschen (die, die nichts mit dem Internet am Hut haben) lässt sich von den MSM blenden. Aber ein Großteil weiß, wo der Hase lang läuft. Allein 10 % würden schon reichen. Und es werden immer mehr werden.

    Man merkt oft die innere Irritation in den MSM, wo oftmals immer noch 68er das Sagen haben. Die handeln oft nach der Devise „Was in der Vergangenheit geklappt hat, muss doch jetzt wieder klappen“. Etwa beim Kirchof-Abschuss, indem man jetzt wieder und erneut versucht, Philipp Rösler zu unterstellen, er wolle ein Gesundheitssystem, in dem die Putzfrau genauso viel einzahlt wie der Manager, was schlicht falsch ist. Mit dieser verzerrten Darstellung hat der SPIEGEL damals schon Kirchhof abgeschossen und fast noch die Wahlen zugunsten der SPD entschieden. Und jetzt wird es bei Rösler erneut versucht. Doch es funktioniert heute nicht mehr.

    Die Schwäche der 68er ist: sie leben immer in der Vergangenheit und sind in aller Regel nicht imstande, auf die Gegenwart zu reagieren. DAS ist genau die Flanke, die sich uns bietet. HIER können wir ohne großen Zeitaufwand und besonders effektiv ansetzen. Wir WISSEN, dass sie so oder so reagieren. Sie sind vorhersehbar.

  72. #64 okzidental (03. Nov 2009 20:08)

    Deshalb sollte in jeder Kreisstadt eine PI-Gruppe bestehen. Das wäre mein Ideal. So hat PI immer Leute vor Ort, die den wahren Sachverhalt kennen können. Und die PI-Artikel ergänzen und bestätigen können.

    So etwas wie talkingkraut in jeder Kreisstadt. Das wäre was.

  73. #84 Paula (04. Nov 2009 00:41)

    Ich teile ihre Ansicht hinsichtlich der Macht der Medien. Wir von PI können unsere Mitmenschen auf die Manipulationsversuche hinweisen und zum Nachdenken anregen.

    Auch der Hinweis, daß wir Menschen sind und uns auch irren ist hilfreich. Wozu Medien verdammt sind, das ist perfekt zu sein. Und dies ist auch ihre Achillesferse. Wie kann man einen Irrtum kreieren, der glaubhaft ist. Ein manipulierter Irrtum ist immer durchschaubar und offenbart sich selbst. Hier muß ein siebter Sinn trainiert werden.

    Die schwindende Macht der MSM ist der Beweis, daß die Macht der Medien auch nur geliehen ist. Und die Leihe kann immer rückgängig ge macht werden.

  74. Text: nockerl, PI-München

    #5 Paula (03. Nov 2009 16:27)
    Inhaltlich interessant und lesenswert – klare, kultivierte, elegante Sprache, kurz: ein Profi

    Da hat der Lohnschreiber** fertig!
    F4TM4N grüßt PI-München

    **C by david ben gurion

  75. heute bei kress.de

    der staatsanwalt ermittelt gegen das Stuttgarter pressehaus.

    Stuttgarter zeitung und stuttgarter nachrichten.

    eigentümer: verlagsgruppe Süddeutsche zeitung
    Grund. Steuer

    Hoch lebe die wirklichkeit

  76. Zu: #16 Suedtirol (03. Nov 2009 16:44)
    >…Während ich hingegen oft erlebe das sogar antisemitische Kommentare der “Zensur” der Linken Meinungselite (gewollt) entkommen.<
    Antisemitismus entkommt nicht linker Zensur, sondern der Standpunkt der korrekten Guties hat sich geändert (wie ich unschwer an den Äußerungen von LehrerInnen in meinem Bekanntenkreis ablesen kann): Pro-Hamas ist in, die Juden/Israelis sind nunmehr die Bösen.

  77. Ich finde der Vergleich mit heise.de hinkt. Heise ist für mich und viele meiner Bekannten ausschließlich aus technischer Sicht interessant – fernab jeder politischen Ausrichtung. Von dem auf heise.de gehosteten telepolis höre ich heute zum ersten Mal…
    Soll heißen der Ausschlag von heise.de kommt durch technisch-versierte User zustande und nicht durch poltische Leser…

  78. Jawollo! Wir lösen die Sozialisten-Presse ab.

    Ich kaufe seit Jahren keine Tageszeitung mehr. Das führt nur zu Brechreiz.

  79. #7 Ypsilanti (03. Nov 2009 16:29)

    Doch was schließen wir daraus? Weiter so, PI? Oder sollte sich PI mal ernsthaft überlegen, ob nicht der Mantel der Seriösität besser stehen würde?

    Nicht falsch verstehen. PI hat es geschafft unter medienaffinen Nachrichtenrezipienten einen hohen Bekanntheitsgrad zu erlangen – doch der entspricht nicht dem Beliebtheitsgrad.

    Das soll PI natürlich auch nicht – schließlich stellt sich PI gegen den Mainstream. Und das ist gut so. Trotzdem – und das habe ich hier schon öfters bemängelt – diskreditiert sich PI durch solche (Hetz-)Aktionen wie “Kulturbereicherer” und “Burka” selbst. Viele interessierte Gelegenheitsnutzer werden durch solche Beiträge abgeschreckt bzw. lassen sich von Anti-PI-Propaganda überzeugen.

    PI hat z.Zt. die Möglichkeit aus der Schmuddelecke (um mal Kritiker zu zitieren) des Internets herauszukommen und seine Leserschaft durch mehr Seriösität zu erweitern. Das täte der Sache gut – und nicht zuletzt auch PI. Schließlich lassen sich dann auch profitablere Werbebanner an Land ziehen.

    Daher die Frage: soll PI ein “outlaw” bleiben, oder zu einem ernstgenommenen Sprachrohr der Islamkritik werden?

    Das Pi schon jetzt kein „Outlaw“ mehr ist, sieht man ja an diesem Bericht.

    Was wir weiter daraus schließen können ist, daß genau das das Erfolgsrezept ist, auch weiterhin politisch inkorrekt zu sein. Deswegen hat sich ja auch Pi ergeben, weil Pi nicht wie die MSM ist. Genau das ist der Beleibtheitsgrad an dem sich die anderen messen lassen müssen. Pi muß ich da von Niemanden „bemessen“ lassen!

    Und seriös ist Pi auch, da es aufklärt und die unseriösen lügen der MSM richtigerweise gerade rückt.

    Ich nenne nur mal die Bösen Onkelz als gelungenes Beispiel. Sie wurden verschrieen, als „rechtsextrem“ gebrandmarkt und überalll verbannt. Und weil sie so politisch unkorrekt waren wurden sie von den Schaltzentralen (Musikverlagen und den Musiksendern, wie MTV) boykottiert. Und exakt das war ihr Erfolg. Denn wer boykottiert wird, muß interessant sein. Ähnlich auch bei Rammstein, die als „rechtsextrem“ von extremistischen Gutmenschen verschrieen wurden. Das Anderssein, als der Mainstream war und ist die Garantie für ihren weltweiten Erfolg und ihre Millionen von Anhängerschar. Sie haben ohne die MSM-Werbungen mehr Erfolg erzielt, als die Retortenbabys aus der Musikindustrie.

    Es ist wie eine Marktstrategie, nur das eben ehrliche Ambitionen dahinterstehen.

    Würde sich Pi wieder zu MSM ändern, dann bräuchten wir ja kein Pi und keienr würde es lesen. Von daher weiter so, immmer schön politisch unkorrekt sein und selbst die anderen definieren! Die anderen müssen sich am Erfolg von Pi messen lassen, nicht umgekehrt. 😀

    ——–
    Zum Tagesspiegel sei gesagt: das ist eine verkappte Linksextremistenvereinigung.
    Bin beim dritten Kommentieren mal rausgeflogen, obwohl die Kommentare seriös waren, aber eben zu scharf für den MSM.
    Immerhin hab ich die Redakteure wissen lassen, daß mir ihre Nazimethoden auf den Senkel gehen!

  80. @ Islamophober

    Ja, das war wirklich Realsatire, dass Rammstein als rechtsextreme Band verschrieen wurde (von der ZEIT allen voran), obwohl sie nicht ein einziges politisches Lied gemacht haben.

    Grund war damals u. a., dass sie es abgelehnt haben, in einem „Gegen rechts“-Konzert mitzumachen, mit der Begründung, das würde die Probleme der Leute nicht lösen. Das hat gereicht, um sie in die rechtsextreme Ecke zu stellen, ein Ruf, der ihnen noch heute nachhängt. Negativ hat sich auch ausgewirkt, dass fünf von den sechsen viel Wert auf körperliche Fitness legen, was dann einen der linken Lohnschreiber zu der Schlagzeile veranlasste: „Sie geben sich als Herrenmenschen“ (bezog sich auf die trainierten Körper). Denn als deutscher Liedermacher sollst Du gefällist bucklig sein, ein dünnes Stimmchen haben, politische Lieder machen und ein zartes Plingpling auf der Gitarre von dir geben. All das trifft auf Rammstein nicht zu.

    Aber jetzt kommt’s beste: im Inland von den Feuilletons geächtet und verschmäht ist Rammstein zeitgleich die weltweit erfolgreichste deutsche Band weltweit geworden, obwohl sie deutsche Texte machen. Keine deutsche Band hat international mehr Platten verkauft.

    Ich kann verstehen, dass diese brachiale Heavy-Metal-Industrial-Musik mit den überaus morbiden, absolut grenzüberschreitenden Themen nicht jedermanns Ding ist. Aber ich betrachte es mit großer Genugtuung, dass Rammstein trotz aller Anfeindungen der Feuilletons im eigenen Land es zu so exorbitantem Erfolg im Ausland gebracht hat.

    Die sind politisch völlig inkorrekt, lassen sich aber auch nicht vor den konservativen Karren spannen.

  81. #93 Paula (04. Nov 2009 12:55)

    Die sind politisch völlig inkorrekt, lassen sich aber auch nicht vor den konservativen Karren spannen.

    Es ist immer gut, wenn man sich vor keinen ideologischen Karren spannen läßt. Deswegen sollte Pi genau so bleiben und sich nicht verbiegen lassen. Erfolg gibt es nur, wenn man sein eigenes Ding aufmacht, der Welt präsentiert und sich von allen anderen unterscheidet! 😀
    Das neuste von Rammstein, das Pornovideo ist auch wieder ganz nett gelungen. Die anderen neuen Lieder hab ich aber leider noch net gehört. Muß ich bei Gelegenheit noch nachholen.

  82. Ergänzend wollte ich noch zu Rammstein sagen:

    Egal wie man nun persönlich zu dieser extrem brutalen Musik steht, so ist diese Band in meinen Augen ein gutes Beispiel dafür, wie der politisch korekte Gesinnungsterror auch nach hinten losgehen kann, vorausgesetzt die Betroffenen knicken NICHT EIN.

    Ich weiß, dass es tatsächlich nicht unbeträchtlich viele Leute gegeben hat, die das als Ermutigung betrachtet haben, dass es mehr oder weniger prominente Persönlichkeiten gab, die sich nicht vor den politisch korekten Karren spannen lassen wollten.

    Eine Rolle bei R. spielt vermutlich, dass sie alle aus dem Osten kommen und zu denjenigen Ossis gehören, die sich niemals wieder vorschreiben lassen wollen, was sie zu denken, zu sagen und zu tun haben. Für die 68er-Dressurelite, die ihre Krallen nach der Wende auch gen Osten ausstreckte, um dort alles gesinnungstechnisch unter Kontrolle zu bringen, sind die natürlich ein rotes Tuch.

    Bei R. kann man jedoch sehen, dass es trotz aller Widerstände Erfolg bringen kann, wenn man sich gesinnungstechnisch NICHT verbiegen lässt. Allein deswegen fungieren R. unabsichtlich seit Jahren als Dauer-Provokation für die deutschen MSM, wobei die Kritik an den von R. verwursteten Tabu-Themen nur vorgeschoben ist (solche Themen kann man täglich in Zeitungen nachlesen: Nekrophilie, Kannibale von Rothenburg usw.).

    Es gab sogar mal eine SPD-Politikerin, die Rammstein auf den Index setzen lassen wollte (während Leute wie Bushido oder Muhabbet, wie WIRKLICH menschenverachtende Lieder verfassen) als Vorbild von Politikern gefeiert wurden.

    Dass Rammstein am Ende doch nicht verboten wurde (warum auch?) lage meines Erachtens schlicht daran, dass sie inzwischen international so dermaßen erfolgreich waren, dass sozusagen die „normative Kraft des Faktischen“ gesiegt hat. Das Verbot war de facto überhaupt nicht mehr durchsetzbar.

  83. #1 Hausener Bub (03. Nov 2009 16:19)
    Es ist die Zeit gekommen das Diktat der “politisch Korrekten” zu brechen. Dazu gehört die Deutungshoheit über die eigene Sprache …

    Ende Zitatsauszug.

    stime dir folkomen zu.

    und di r-tige nuzung der spra-e begint mit se_r /nfa-en masna_men

    ist wi_der mal an der z:t m:ne sinfolen simplifizi_rungen an den man und di fr) zu bringen

    also weg mit den dopelbu-staben
    besondere l)tbetonung dur- unterstr:-en
    weg mit den grosbu-staben, gröser `r:ben tuts )-
    weg mit den „stumen h“
    de_nl)te :nfa- wi vorig
    weg mit „ck“ und „tz“ und „zt“ und :gene z:-en für „sch“, „ch“, „ei“ und „eu“ und „au“ ……
    weg mit dem scharfem ß
    besonders betonte „s“ mitels unterstri- betonen
    weg mit dem „ie“
    weg mit dem „ä“, da wir das „e“ haben

    so ………i- m:n das ist jez das sibte ja_r in wel-em i- dise enderungen bewerbe …..

    irgendwi wird der dudengot noch zu fal gebra-t werden…….

  84. @ Islamophober

    Das neuste von Rammstein, das Pornovideo ist auch wieder ganz nett gelungen.

    Meiner Ansicht nach ist „German Pussy“ schlicht ein Riesen-Marketing-Gag: das ging im Vorfeld wochenlang durch die Presse, was da wohl Dolles kommt, und Youtube rödelte tagelang, ja wochenlang, um das Video zu löschen, und was man am Ende sah, war etwas, wogegen so manche Schnarchnasen-ZDF-Sendung noch gewagt war.

    Neben dem Marketing-Effekt von „German Pussy“ und der ganzen Aufregung deswegen (die neue Saison muss halt mit einem Paukenschlag beginnen), ist „German Pussy“ eher mal wieder etwas, wo R. die Deutschen-Klischees anderer Länder durch den Kakao ziehen (Blitzkrieg, Bratwurst, Sauerkraut usw.).

    Aber ich glaube, wir kommen langsam etwas vom Thema ab. Wenn man davon absieht, dass R. politisch total inkorekt ist (aber auch jeden Konservativem das Blut in den Adern gefrieren lässt).

  85. Nachdem Springer ,Dumont und natürlich die SZ
    Einbrüche von bis zu 15 % erleben konnte die Faz ihre Auflagen deutlich steigern -kein Wunder ,das Dummgeschreibsel über angebliche „Südländer“ vertreibt mit der Zeit selbst jahrzehntelange Abonenten -Wer läuft schon freiwillig mit einer Sz rum ? Kann man sich gleich ein Brett vor den Kopf nageln und dabei lieb gucken…

  86. Die Macht der MSM und ihr Missbrauch…

    …also uns allen dürfte noch aus dem Grundschulunterricht bekannt sein, dass es in unserem Staat (wie auch in allen anderen leidlich demokratischen Ländern dieser Welt) keine sog. Vierte Gewalt (Presse, Funk und Fernsehen) gibt. Diese sog. Vierte Gewalt ist nur eine dumm dreiste Erfindung und Anmaßung selbstgefälliger Schreiberlinge und Gernredner (sog. Journalisten und -innen) ob ihres eingebildeten ‚Auftrags‘.

    Von wem beauftragt, bitte? Wer hat diese Zeitgenossen und -innen jemals in irgend einer auch nur annähernd demokratisch bemäntelten Weise in freier geheimer Wahl bestimmt oder bestätigt? Wir (das Volk/Souverän)? Und wann fanden die letzten allgemeinen Wahlen zu Rundfunkräten, Opern- und/oder Theaterintendanten bzw. Redaktionen statt?

    Jene Leute verdienen damit ihr Geld, ihren Lebensunterhalt (dürfen sie gern!) sind aber stets Abhängige eines auf Gewinn ausgerichteten Geschäftsunternehmens (Verlage usw.) oder hängen vom Wohlwollen und Säckel seltsamer Ämter für sog. Kultur ab. Und letztere speisen sich nur aus öffentlichen (Zwangs-) Geldern, während Zeitungen, privater Rundfunk aus Werbung oder Abonnement ihr Geld beziehen. Jener zuletzt genannte Zustand ist der einzig annehmbare, sollte auch durch sofortig ersatzloses abschaffen oder privatisieren sog. öffentlicher Anstalten (Rundfunk/Fernsehen/Oper/Theater usw.) allgemein werden. Kriegen die auf dem freien Markt nicht genügend Geld rein, müssen sie eben dicht machen und zum Arbeitsamt tapsen. Diesem Schicksal sind wir ‚gemeinen‘ Bürger (auch als Künstler)allesamt hart unterworfen.

    Warum nicht die? – Und was macht die MSM so mächtig?

    Mächtig macht sie zuvorderst die ihnen im Gegensatz zu allen ‚gemeinen Bürgern‘ zugestandenen Vorrechte (Privilegien) des sog.
    Presserechts. Privilegien sind eine geradezu altertümliche Weise, welche noch aus Zeiten des sog. Absolutismus stammt. Von Demokratie kann da keine Rede sein! Für die gilt mehr als nur das Verfassungsrecht, welches sagt: Jeder Deutsche darf seine Meinung frei in Wort, Schrift oder Bild verbreiten! Solche Gernredner und Schreiberlinge unterliegen kaum bzw. wesentlich geringer der Wahrheitspflicht, im Gegensatz zum ‚gemeinen Bürger‘, dessen freie Meinung sehr von Wahrheitspflicht und somit vom Strafrecht abhängt.

    Letzteres ist durchaus in Ordnung! Niemand darf das Recht missbrauchen, unter dem Mäntelchen der Meinungsfreiheit andere zu beschimpfen, verleumden oder jemandem anders (fahrlässig) die Ehre abschneiden. Dann muss man öffentlich in sog. ‚geeigneter Weise‘ teuer widerrufen, berichtigen, sich entschuldigen, muss sogar Schmerzensgeld an die Geschädigten zahlen und wird obendrein auch noch vor Gericht gestellt und bestraft. Das kann bis zur Pleite führen! Warum denn nicht?

    Leider haben die MSM gemäß Pressegesetz das (ungeschriebene) Recht zur Schludrigkeit oder gar dreister Lüge. Meist straflos! Werden sie doch einmal wegen fälschlicher oder völlig verlogener Meldung rechtlich ‚zur Brust genommen‘, schreien sie laut: Einschränkung der Pressefreiheit! Das heißt im Umkehrschluss, dass die sog. Pressefreiheit das Recht zu Lüge (auch Verdrehung und Verschweigen ist Lüge) und Verleumdung beinhaltet. ‚Spiegel‘ und ‚Stern‘ u.a. lassen grässlich grüßen! Vor Amt oder Gericht ist z.B. bei einer Aussage die halbe Wahrheit (Verschweigen) oder fälschliche Angabe (Verdrehung) stets eine Lüge und somit strafbar.

    Warum sollte das in vollem Umfang nicht auch für solche Zeitgenossen gelten? Weil sie dann nicht mehr den sog. ‚Großkopfeten‘ auf die Finger sehen dürften? – Wenn ein solcher Bericht nachweislich stimmt: Jederzeit! Jeder darf es! Das deckt unser Grundgesetz voll ab!

    Gern wird auch angeführt, sie könnten dann nicht mehr über gesetzwidrige Machenschaften und/oder Straftaten gewisser Kreise (einschl. Staat und Politik) aufklären. – Frech gelogen! – Auch das darf jeder in Deutschland! Auch und gerade dann, wenn sog. amtliche bzw. staatspolitische Geheimhaltung vorliegt. Sie gilt niemals für Straftaten, ist in solchem Fall nichtig. In Deutschland besteht Anzeigepflicht für ALLE Straftaten, gleichgültig von wem und weshalb begangen. Deshalb wäre ein solcher sog. ‚Geheimnisverrat‘ stets straflos, weil die Anzeigepflicht von Straftaten Vorrang hat. Wer von Straftaten weiß – gleich wie dies Wissen erlangt wurde – und sie nicht anzeigt, macht sich in Deutschland selbst strafbar!

    Fordern wir also mit hartem Nachdruck gleiches Recht für ALLE und JEDEN bzw. die strenge Beachtung des Grundgesetzes, dann schaffen wir sog. ‚Privilegien‘ vollständig ab, brechen damit die Macht der MSM oder solcher, die dazu werden! Und zwar nachhaltig 🙂

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