EU: Italien wegen Kreuzen in Schulen verurteilt

KruzifixDer europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg hat heute entschieden, dass Italien mit seinen Kruzifixen in den Klassenzimmern gegen europäisches Recht verstößt. Die einer „anderen Religion“ angehörende Mutter namens Solie Lautsi hatte durch alle italienischen Instanzen geklagt und war abgewiesen worden, bis die Euro-Dhimmis jetzt ihrem Willen nicht nur zustimmten, sondern damit gleich alle Kruzifixe in den italienischen Klassenzimmern verboten. Die Kreuze in den Schulräumen könnten von den Schülern durchaus als religiöses Symbol gedeutet werden und seien darum nicht zulässig, befand das Gericht.

Italien ist über den Entscheid erzürnt. Den Italienern gilt das Kruzifix nicht nur als christliches, sondern darüber hinaus auch als nationales Symbol.

Das italienische Bildungsministerium reagierte empört und verbat sich die Verurteilung. Das Kruzifix in den Klassenzimmern sei nicht als „Zustimmung zum Katholizismus“ zu sehen, sondern sei „ein Zeichen unserer Tradition“, zitierte die italienische Nachrichtenagentur Ansa das Ministerium. „Niemandem, und schon gar nicht einem ideologischen europäischen Gericht, wird es gelingen, unsere Identität zu unterdrücken.“

Ein italienisches Verwaltungsgericht hatte ein Jahr zuvor entsprechend entschieden, das Kruzifix in der Schule sei „ein Symbol der italienischen Geschichte und Kultur und folglich der italienischen Identität“. Diese italienische Identität passt nur leider nicht ins schöne, neue Europa…

(Spürnasen: mannimmond und erkanmallekken)