Bleibt ohne Weihnachstbeleuchtung: Die Hochstraße in KrefeldGestern berichteten wir über das Vorhaben der Werbegemeinschaft Krefeld in Gestalt Ihres Vorsitzenden Franz-Joseph Greve, die christlichen Symbole aus dem Krefelder Weihnachtsgeschäft zu verbannen. Viele PI-Leser schrieben Greve daraufhin eine Email, um ihren Unmut über das Einknicken gegenüber verschidenen Religionen kund zu tun – und erhielten kurz darauf folgenden Antwort-Standardtext von Greve zurück.

Sehr geehrter …,

haben Sie vielen Dank für Ihre engagierte Mail zu dem Artikel in der Rheinischen Post vom heutigen Tage. Gerne nehme ich zu Ihren Gedanken Stellung.

In meiner Eigenschaft als Vorsitzender der Werbegemeinschaft Krefeld habe ich in einem Gespräch mit dem betreffenden Redakteur der Rheinischen Post die jährlich auftretende Frage nach Umfang, Finanzierung und Gestaltung der Weihnachtsbeleuchtung in unserer Innenstadt beantwortet. Dieses Gespräch ist zu meinem großen Bedauern in einigen Passagen sinnverkehrt wiedergegeben worden.

Seien Sie grundsätzlich versichert, dass ich mich persönlich ausdrücklich zu christlichen Grundwerten bekenne und immer wieder für deren Erkennbarkeit in einer zunehmend säkulareren Gesellschaft eintrete. Jeder, der mich kennt, weiß, dass dieses Bekenntnis für mich nicht verhandelbar ist. Die Wahrnehmung ehrenamtlicher Aufgaben in Gremien unserer Kirche oder mein Engagement für den Wiederaufbau des Turms der Krefelder Stadtkirche St. Dionysius belegen dies. Eine Verknüpfung religiöser oder weltanschaulicher Überzeugungen mit kommerziellen Interessen lehne ich indes ab.

Zur „Weihnachtsbeleuchtung“ in Krefeld stelle ich fest:

Die Werbegemeinschaft Krefeld e.V. hat sich auf vielfachen öffentlichen Wunsch hin entschlossen, deutlich früher als in den Jahren zuvor, nämlich bereits im Oktober eine abendliche Beleuchtung in der Krefelder Innenstadt zu installieren. Bewusst haben wir uns dabei für eher winterliche als weihnachtliche Motive entschieden, da wir ein Vorziehen der eigentlichen Weihnachtszeit aus rein kommerziellen Gründen ablehnen. Krippenspiele, Engel, Adventsmusik und Tannenbäume gehören unserer festen Überzeugung nach nicht in den Oktober. Insofern hat gerade der Respekt vor der Symbolik diese Entscheidung motiviert. Zudem können wir ohne weiteren Austausch der Motive die installierte Beleuchtung bis in den Januar hinein bestehen lassen – ein in diesen Zeiten nennenswerter Aspekt. Diese Argumentation entspricht auch meiner sehr persönlichen Überzeugung als Katholik, Kaufmann und Krefelder. Ein „Einknicken“ gegenüber anderen Religionen oder Kulturen vermag ich darin nicht zu erkennen. Entsprechende, teils in menschenverachtender und hetzerischer Weise vorgetragene Vorwürfe weise ich mit allem Nachdruck zurück.

Hinsichtlich der Finanzierung sei ergänzt, dass unser Haus seit Jahren zu den immer weniger Geschäften gehört, die sich umfangreich an der Winterbeleuchtung beteiligen. Insbesondere viele der gerade auf der Hochstrasse ansässigen namhaften Filialisten verweigern regelmäßig ihren Beitrag dazu wie auch zu allen weiteren Aktionen in unserer Stadt. Es steht außer jedem Zweifel, dass sich meine Familie und unsere Firma zu Krefelds Innenstadt mit aller Kraft bekennen. Finanziell anspruchsvolle Projekte wie aufwändige Beleuchtungen müssen aber von mehr als nur wenigen Schultern getragen werden.

Für Ihre Reaktion bedanke ich mich ebenso wie für die Aufmerksamkeit, die Sie diesem Schreiben gewidmet haben. Ich hoffe, dass Sie meine Überzeugungen in der gegenwärtigen Diskussion nun besser einordnen können. Ich wünsche Ihnen überzeugt und herzlich eine bald besinnliche Advents- und frohe Weihnachtszeit – schon heute aber einen schönen Winter.

Ihr

Franz-Joseph Greve

» Düsseldorf Blog: Hoffentlich kaufen die Krefelder in Düsseldorf ein

(Danke an alle Spürnasen)

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53 KOMMENTARE

  1. Was für eine Phrasendrescherei…

    Seien Sie grundsätzlich versichert, dass ich mich persönlich ausdrücklich zu christlichen Grundwerten bekenne und immer wieder für deren Erkennbarkeit in einer zunehmend säkulareren Gesellschaft eintrete.

    Erkennbarkeit ? achja und dann das hier ?
    „Religiöse Motive gehören in die eigene Wohnung oder in die Kirche, nicht aber in die Geschäfte”, sagt Franz-Joseph Greve, Vorsitzender der Werbegemeinschaft.

    Aber mit Weihnachten verdienen wollen – ja ja

    “Schließlich hat ein großer Teil der Bevölkerung keine Antenne mehr für die Religion oder ist nicht-christlichen Glaubens.

    und
    !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Ich wünsche Ihnen überzeugt und herzlich eine bald besinnliche Advents- und frohe Weihnachtszeit – schon heute aber einen schönen Winter.

    Klingt nach Happy Holiday´s

    Lesetip:
    http://www.ekklesia-nachrichten.com/krefeld-weihnachten-ohne-weihnachtsschmuck

    Google:

    Ergebnisse 1 – 10 von ungefähr 9.140 für Franz-Joseph Greve+Islam. (0,07 Sekunden)

  2. In diesem zusammenhang sollte man vielleicht einmal anmerken das jeder der sich aufmacht und eine E-Mail an solche Vertreter unserer Gesellschaft zu schreiben gut darüber nachdenken sollte was er denn schreibt, dabei ist es egal ob es einen sogenannten Juornalisten, Politiker, Kaufmann oder sonst jemanden betrifft, ein Mail die mit kräftigen wortenn gewürzt ist hilft nicht. Es ist egal wie sehr die Wut kocht und einem die Galle zum hals heraus kommt, wenn der Ton zu rau wird hilft es nur der anderen Seite, man liefert nur Argumente die Meinung zu ignorieren bzw. mal wieder zu behaupten was für „Rechte“ sich da in der Szene tummeln.
    Einen Gang zurück schalten und sachlich bleiben bringt am meisten und liefert keine Munition für Verleumdungen, alles andere hebt man sich am besten für den Judgemant Day auf.

  3. Aufruf zum Boykott Krefelds!

    Unterschriften sammeln.

    Mahnwachen mit christlichen Symbolen vor dem Greve – Laden.

  4. wenn man nur lange genug seine eigene Wahrheit sucht dann findet man sie auch in einem solchen, wie ich finde, guten und ehrlichen Schreiben.

    Einerseits wird hier, nicht zu Unrecht ueber die Qualitaetsmedien geschimpft, aber wenn einem deren Fehler in den Kram passen dann sind sie wieder sehr willkommen. Ideologische Verblendung.

  5. In einem Punkt gebe ich dem Herren aus Krefeld recht-die kommerzielle Vermarktung des Weihnachtsfestes startet selbst in Polen in den Supermärkten bereits Anfang bis Mitte Oktober – es wird jedes Jahr ein komplettes Sortiment Weihnachtsware in der Süsswaren/Gebäckabteilung plaziert-da geht mir einfach der Hut hoch. Draussen noch Mädels mit Bauchnabel-Shirts bei 18 Grad-und dann dieser Schmarren – damit wird die eigentliche Weihnachtsstimmung zerstört-und das hat allein der Handel zu verantworten, da geht es um Profitsucht.
    Das haben speziell die deustchen Ketten wie LIDL – NETTO usw. angefangen. Fehlt nur noch die Musik dazu ab 1. Oktober bis Ende März-als fliessenden Übergang in das Osterfest…

  6. Einen erstaunlich ehrlichen Bericht über Zwangsehen und ein Interview mit Necla Kelek konnte man ihm österreichischen Staatsfernsehen am Dienstag miterleben!
    Auf der Seite:
    http://ondemand.orf.at/
    auf „Salzburg heute“ klicken, dann „Dienstag, 03.11.2009“ auswählen und schließlich nochmals „Zwangsehen in Salzburg“ bzw. „Interview mit Necla Kelek“ anklicken.

    Wirklich sehenswert!

    Eine Farce ist die im Beitrag angeführte Web-Seite http://www.gegen-zwangsheirat.at, die schaffen es über dieses Thema informieren zu wollen, ohne ein einziges mal das Wort Islam anzuführen!

  7. Nein Leute, ich kann kein Einknicken des Greve vor anderen Religionen erkennen. Er hat die Entscheidung der Krefelder Kaufleute gut begründet. Ich freue mich auf die Adventszeit, auf Weihnachten, auf die Feier der Geburt Jesu Christi, bin es aber auch leid, weit vor Totensonntag mit dem kommerziellen Weihnachtsgedudel überzogen zu werden.
    Wir sollten nicht hinter jeder Entscheidung den Einknicker und Verräter unseres Abendlandes suchen.

  8. Was soll das?

    1) Entweder es gibt zu Weihnachten eine Weihnachtsdeko oder nicht.

    2) Eintweder, er hat den Satz: „Religiöse Motive gehören in die eigene Wohnung oder in die Kirche, nicht aber in die Geschäfte“ ebenso gesagt wie „schließlich hat ein großer Teil der Bevölkerung keine Antenne mehr für die Religion oder ist nicht-christlichen Glaubens“ oder er hat das nicht gesagt.

    Wenn er es nicht gesagt hätte, hörte sich seine Reaktion anders an.
    Im Westenlichen hat ihn die Zeitund da schon ganz richtig verstanden. Winterbeleuchtung schon ab Herbst – und das bis Januar, aber keinerlei Bezüge zu Weihnachten wegen anderer Religionen, die beleidigt sein könnten…
    Das sind sehr eindeutige Aussagen, da beißt die Maus keinen Faden ab.
    Bald wünscht man dann in Krefeld noch „frohe Winterzeit“! 😉

  9. #9 aurith:

    Diesmal gibt’s irgendeine bedeutungs- und bezugslose Beleuchtung schon ab Oktober (dafür ist auch Geld da). Aber es gibt plötzlich keine Weihnachtsdeko mehr.

    Hier fängt man überhaupt erst viel später an, aber dafür so, dass man auch klar sieht, es geht auf Weihnachten zu – und nicht auf „Frohe Wintertage“.

    Da bin ich als Nicht-Christ ja konservativer als ein Katholik wie Greve…

  10. Ich wurde ‹bschisse›», sagt Ivo von Büren wütend. Islami habe bei seinem Treuhänder nach dem Land gefragt und angegeben, das Land für eine Halle und einen Occasionshandel zu nutzen.

    Was regt der sich auf, die haben ihm doch genau gesagt, was sie da machen wollen. Er hätte halt 2 + 2 zusammenzählen sollen. Ist eine Moschee nicht im wesentlichen eine Halle und Occasionenhandel findet dort wohl auch statt, selbst wenns sich da manchmal um aufbereitete Agrarprodukte handeln wird.

  11. #5 doenerschisss:

    Solche Mahnwachen mit christlichen Symbolen sind ein Schuss nach hinten.

    Wen schon, dann müsst ihr sagen: „Wir sind als Krefelder unseren Weihnachtsschmuck gewöhnt – ob religiös oder nicht: Wir wollen unseren Weihnachtsschmuck wieder sehen!“

    Das Argument, demzufolge Leute, die nicht gläubig sind, sich für weihnachtliche Dekos nicht interessieren, ist damit entkräftet, dass ihr als Bürger sprecht, denen es um eine Tradition geht.

    Wedelt ihr da statt dessen mit Holzkreuzen, fühlen sich die Leute genervt und sagen: „Schau dir diese religiösen Fanatiker an…“

  12. Nein, nein, nein Leute! Nicht blind nach Feinden suchen!

    1. Finde ich es gut das er Stellung bezieht und Antwortet!
    2. „Dieses Gespräch ist zu meinem großen Bedauern in einigen Passagen sinnverkehrt wiedergegeben worden.“ Bitte beachten!
    3. Begründung mit Winterbeleuchtung über einen längeren Zeitraum ist nachvollziehbar

    Nur sollte zur Adventszeit die christliche Betonung nicht fehlen!

  13. #7 Luther 2.0 (05. Nov 2009 10:24)

    Die kommerzielle Vermarktung des Weihnachtsfestes startet selbst in Polen in den Supermärkten bereits Anfang bis Mitte Oktober – es wird jedes Jahr ein komplettes Sortiment Weihnachtsware in der Süsswaren/Gebäckabteilung plaziert-da geht mir einfach der Hut hoch.

    Dieses Jahr habe ich die ersten Weihnachtsartikel (Gebäck, Süßigkeiten) schon im September erspäht! Ich finde das schlicht ekelhaft und boykottiere diesen Müll. Dabei spielen für mich religiöse Motive gar keine Rolle, weil ich Atheistin bin. Ich verbinde mit dem Weihnachtsfest aber eine wunderschöne Tradition und viele Kindheitserinnerungen und es widert mich an zu sehen, wie es zunehmend kommerzialisiert wird. Insofern falle ich schon mal unangenehm auf, wenn ich im Laden lautstark über Zimtsterne lästere, während draußen bei strahlendem Sonnenschein die Weinlese in vollem Gang ist… 😉

  14. Mich würde gern einmal interessieren, wer den „öffentlichen“ Wunsch nach vorgezogener Weihnachtsbeleuchtung so vielfach der Werbegemeinschaft Krefeld angetragen hat. Mir erzählen nämlich die Menschen, mit denen ich mich unterhalte, daß sie zunehmend angewidert sind von dem bereits Ende August beginnenden „Weihnachtsfest“ in den Süßwarenabtreilungen der Geschäfte. Der Brief gibt darauf keine Antwort. Ich vermute mal, daß werden Herr Laschet und seine lokalen Parteigliederungen gewesen sein. Ferner ist es schon sehr seltsam, daß sich die Werbegemeinschaft Krefeld für eine vorgezogene Weihnachtsbeleuchtung ausspricht, obwohl „viele“ Geschäfte sich nach Auskunft von Herrn Greve daran gar nicht beteiligen wollen. Jetzt soll dieser Zeitraum auch noch verlängert werden, obwohl keiner zahlen will.
    Nein, dieser Brief ist wahrlich keine ehrliche Antwort. Herr Greve sollte mal wieder beichten gehen.
    Neu in Gründung begriffene PI-Gruppe Dortmund und Umgebung freut sich noch über interessierte Mitstreiter

    g.Wanderer1@web.de

  15. Ich stimme dem Herrn auch zu, es ist prinzipiell eine gute Idee, die Innenstadt ueber die gesamte Winterzeit zu beleuchten, und das sollte dann nicht mit Weihnachts-spezifischen Symbolen geschehen. Ich gehe davon aus dass sich im Dezember (und in vielen Geschaeften wohl auch jetzt schon, vor allem wohl bei denen, die sich an der Beleuchtungsaktion nicht beteiligt haben) noch genuegend Weihnachtsdekoration in Schaufenstern finden wird. Ansonsten: Seit wann sind Weihnachtsbaum und Weihnachtsmann christliche Symbole? Sind die in der Bibel erwaehnt? Ich bin im Uebrigen auch froh dass es im Christentum eine gewisse Zurueckhaltung im Anbringen religioeser Symbole gibt, nicht wie bei den Muslimen, die sogar fuer den Handy-Klingelton noch Koranverse verwenden muessen (oder anderes Beispiel: vor laengerer Zeit sah ich im TV eine Reportage ueber eine Fahrschule in Kabul. Der Running Gag war dass jedes Mal, wenn man auf die Bremse trat, ein „Bismillah“ ertoente).

  16. Keine Weihnachtsbeleuchtung im Oktober!
    Keine Kommerzialisierung des Weihnachtsfestes!

    Die Botschaft hör‘ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.

    Das sind doch nur heuchlerische Ausreden.

    Als Kaufmann weiß Herr Greve ganz genau, dass er zur Weihnachtszeit den höchsten Umsatz erzielt, und das liegt am christlichen Weihnachtsfest und nicht am schönen Winter!

    Aber:

    Wenn man das Weihnachtsfest alles Christlichen entkleidet, so werden die Christen trotzdem weiterhin einkaufen, und man läuft nicht Gefahr von dauerbeleidigten Moslems oder linken Gutmenschen dafür angeklagt zu werden, dass man diese durch Darstellung christlicher Symbolen in ihren Menschenrechten einschränkt.

    Und eben deshalb kann ich nicht glauben, dass die Entchristianisierung des Weihnachtsfestes nichts mit unseren Moslems zu tun hat.

    Die hier lebenden Japaner (übrigens auch Asiaten) haben sich beispielsweise noch nie an der christlichen Symbolik gestoßen.

  17. Habe auch die Antwort von Greve erhalten und vermutete das es sich dabei um einen Standardtext handelt,wie sich ja jetzt heraus stellt.
    Für wie blöde hält dieser Greve uns eigentlich.

  18. Also wenn Weihnachten für die meisten eh schon sinnentleert und nicht gewollt ist warum gehen diese dann nicht an den zwei Feiertagen (25.+26.) arbeiten.

    Die Feiertage ausnutzen und zu Hause bleiben aber drauf schimpfen das man die Symbole in einem christlich geprägten Land nicht sehen will find ich gelinde gesagt behämmert bis zum abwinken.

  19. Ich verstehe die vorgezogenen Dekorationen mitten im Herbst ohnehin nicht, und ohne das Weihnachtsfest als sinngebene Kraft dahinter gäbe es diese Verzierung und Beleuchtung nicht. Für mich sieht es auch nach politisch korrektem Kompromiss aus. Wie Christkindlmarkt ohne Christkind.
    und ein bisschen OT:
    Gibt es den denn eigentlich noch? Oder wird da auch schon dran rum gedoktert? Einer aus Nürnberg hier?

  20. aha, das „Weihnachtsgeld“ für Moslems heisst in Zukunft dann „Wintergeld“…. dann können die das beruhigt annehmen…

  21. ja einer aus Nürnberg hier:

    – den Christkindles-Markt gibts noch
    – Christkindle wurde schon gewählt unter den
    Stadtschönen

    gestern in der örtlichen linken Tageszeitung NürnbergerNachrichten:

    „in der Südstadt leben 120 (einhundertzwanzig) verschiedene Nationen“ auf einer Fläche von 3 x 3 km
    da könnte man glatt eine UNO Versammlung abhalten. Ich glaube nicht, dass es in den USA, Canada oder Australien auf so einer Fläche soviele verschiedene Nationen gibt…

    In meiner Nachbarschaft im Umkreis von 100m leben über 50 verschiedene Nationen, darunter natürlich überwiegend NazIslamisten…

  22. Ich kann die Argumente von Herrn Greve nachvollziehen, allerdings fehlt mir die Konsequenz. Seinem Handeln und Worten folgend müsste im Zusammenhang der winterlichen Krefelder Konsumorgie der eindeutig christliche Begriff „Weihnachten“ gestrichen werden. Im Gegensatz zu Weihnachtsmärkten in anderen Städten veranstaltet Krefeld einen Wintermarkt, der frei von christlichen Unbilden ist wie zum Beispiel Advents- und Weihnachtsmusik.

    Herr Greve berichtet: Die Werbegemeinschaft Krefeld e.V. hat sich auf vielfachen öffentlichen Wunsch hin entschlossen, deutlich früher als in den Jahren zuvor, nämlich bereits im Oktober eine abendliche Beleuchtung in der Krefelder Innenstadt zu installieren

    Bewusst haben wir uns dabei für eher winterliche als weihnachtliche Motive entschieden, da wir ein Vorziehen der eigentlichen Weihnachtszeit aus rein kommerziellen Gründen ablehnen

    Es ist schön zu hören, dass in Krefeld kurz nach Herbstanfang der Winter beginnt. Ich halte das für eine sympathische Demonstration gegen die Thesen der „Kirche der globalen Erwärmung“, allerdings lehne ich das Vorziehen des Winters aus rein kommerziellen Gründen ab.

    Krippenspiele, Engel, Adventsmusik und Tannenbäume gehören unserer festen Überzeugung nach nicht in den Oktober

    Zumindest haben Engel und Tannenbäume ganzjährig Saison und tauchen nicht urplötzlich zu Weihnachten auf und dann wieder ab.

    Trotzdem der etwas hanebüchen Antworten von Herrn Greve finde ich sein Engagement, das auch mit Kosten verbunden ist, bewundernswert. Aber vielleicht versteht er auch den öffentlichen Wunsch sich an weihnachtlichem in der Vorweihnachtszeit zu entzücken und die festliche Stimmung auch in den Januar zu konservieren. Ich schmeiss meinen Tannenbaum ja auch nicht am 2. Weihnachtsfeiertag weg und der Krippenabbau erfolgt in der Regel Ende Januar.

  23. An #11 Rechtspopulist (05. Nov 2009 10:35)

    … Da bin ich als Nicht-Christ ja konservativer als ein Katholik wie Greve …

    Ich fresse den Besen. Dass du ein konservativer Mensch bist, das wissen wir, aber dass du dich für Weihnachtsdeko und Weihnachtstraditionen einsetzt ist eine interessante Neuigkeit für mich. Das kann ich nur begrüßen. Aber vielleicht werden wir (konservative Katholiken) uns auch für Nicht-Christen einsetzen, wenn es EUCH mal an die Wäsche gehen sollte.

    In diesem Sinne “Frohe Wintertage”.

    P.S.
    Aber so konservativer Katholik wie ich bist DU ja auch nicht.
    Lol

  24. Mh, ich kann mich der Meinung nicht so richtig anschließen, es ist ein Schritt in die falsche Richtung!

    Aus dem Artikel von gestern:

    Die Krefelder Werbegemeinschaft will in diesem Jahr auf Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt verzichten: „Religiöse Motive gehören in die eigene Wohnung oder in die Kirche, nicht aber in die Geschäfte“
    „Schließlich hat ein großer Teil der Bevölkerung in Krefeld keine Antenne mehr für die Religion oder ist nicht-christlichen Glaubens“, sagt der Werbegemeinschaftschef.

    Im Oktober oder/ und im Januar ist auch keine Adventszeit!

    Nur weil Leute meinen einen schon im Januar mit Osterhasen zu bombardieren?
    Hier soll doch eine vorzeitige möglichst lange Kaufstimmung erzeugt werden und diese fällt eben einer christl. Symbolik zum Opfer!

    Okay für den einen Peanuts aber:

    im Grunde genommen will man doch das Fest schon vorher kommerziell ausschlachten.
    Dann deckt man den Mantel mit solchen Sprüchen drüber!
    Schritt für Schritt wenden wir uns in die falsche Richtung.

    Wie wäre es denn Hr. Greve, machen sie doch mal halblang und vermitteln sie mit ihrer Werbegemeinschaft mal kein Konsumfest zu Weihnachten!
    Ach das geht nicht?

    Da könnte ich mich jetzt stundenlang drüber unterhalten ;)!

    Und übrigens er sagt: „Schließlich hat ein großer Teil der Bevölkerung in Krefeld keine Antenne mehr für die Religion oder ist nicht-christlichen Glaubens“

    Wenn er mit „nicht-christlichen Glaubens“ gemeint hat, wisst ihr ja!

    Wie dem auch sei, es ist gut das bei vielen Leuten die Alarmglocken geklingelt haben.

  25. Man sollte diese überzeugende Argumentation akzeptieren und nicht krampfhaft imaginäre Absichten unterstellen.

  26. #27 Puseratze (05. Nov 2009 11:48)

    Allerdings haben die Türken, die ich kenne, noch mehr Sinn für Kitsch als ich (und das ist wirklich schwer) und ich bin vollkommen davon überzeugt, dass aus der Richtung kein Protest kommt. Ich befürchte eher, dass der Verzicht auf christliche Symbolik der Ausfluss von schlechtem Gewissen ist. Das macht dann auch das Herumgeeiere verständlicher.

    Es geschieht in Deutschland viel mehr in vorauseilendem Gehorsam als durch Druck von außen. Ich kann Einwanderer, die uns für völlig bekloppt halten, voll verstehen und die Mohammedaner gleich zweimal.

  27. Was regt ihr euch so auf? Weihnachten (Weihe Nacht) ist sowieso kein Christenfest, sondern ein Germanisches Fest der Wintersonnenwende. Und das Christus-Kind wurde wahrscheinlich im Herbst geboren.

    Man kann also durchaus im Oktober schmücken, wie ich finde.

  28. Eine Verknüpfung religiöser oder weltanschaulicher Überzeugungen mit kommerziellen Interessen lehne ich indes ab.

    Die Werbegemeinschaft Krefeld e.V. hat sich auf vielfachen öffentlichen Wunsch hin entschlossen, deutlich früher als in den Jahren zuvor, nämlich bereits im Oktober eine abendliche Beleuchtung in der Krefelder Innenstadt zu installieren.

    ——————–
    Dieser ehrenwerte Herr merkt wohl nicht, dass er sich hier in einen ziemlichen Widerspruch verwickelt hat. Ertappt Herr Greve. Wie dumm kann man eigentlich sein.

  29. ich würde den menschen hier, die sich verwerflich über die weihnachliche kultur in unserem land herablassend äußern und schulterklopfend herrn greve beipflichten empfehlen, sich bei ihren arbeitgebern zu beschweren. er möge auf ihrem gehaltszettel das wort weihnachtsgratifikation, durch herbstzeitliches entgeld ersetzen, oder er möge aus überzeugung ganz auf die „sonderzahlung“ verzichten.

    schöne vorweihnachtszeit

  30. Das einige sich beschweren welchen Kommerz Weihnachten angenommen hat kann ich nicht nachvollziehen. Im Gegenteil man hat den Eindruck es wird immer weniger. Gut in den Geschäften sind Süssigkeiten schon früh zu bekommen. Das liegt aber daran das es sich um eine Saisonware handelt die nach dem 24 Dezember praktisch unverkäuflich ist. Lagerhaltung gibt es nicht mehr und nachgeordert wird die Ware auch nicht. Bei LIDL z.B. gibt es ab dem 5 Dezember praktisch keine Weihnachtsartikel mehr, denn am 6 ist Nikolaus und die Gefahr das Ware bis zum 24 Dezember nicht verkauft wird ist zu groß.

    Das zurück rudern von Herrn Greve ist erbärmlich. Er versteckt sich hinter der Gemeinschaft und sucht nur nach ausflüchten.

  31. #6 Flashheart (05. Nov 2009 10:15)

    Einerseits wird hier, nicht zu Unrecht ueber die Qualitaetsmedien geschimpft, aber wenn einem deren Fehler in den Kram passen dann sind sie wieder sehr willkommen. Ideologische Verblendung

    Der Mann kann lügen oder die MSM haben gelogen. Eins von beidem wird es wohl sein.

    Dazu kann man seine Meinung haben. Das du daraus allerdings eine „ideologische“ Verblendung zu konstruieren versuchst, zeigt auf, wie verblendet ideologisch du selbst zu denken scheinst.
    😉

  32. So wie er es jetzt darstellt hat er recht.
    Der Konsum ab Oktober bis Januar, hat nichts mit Wehnachten zu tun.

    Wenn auf dem Wintermarkt an heilig Abend ganz lange die Glocken läuten würden, das hätte mit Weihnachten zu tun.

    Seid mal nicht so verbissen, nur weil ihr überall Moslems seht, auch dort wo keine sind .

  33. Weihnachtsgeld = Wintergeld für M´s ??

    Ich hab ne bessere Idee:

    JahrEsenddeutschlandSwiederaUfbaupauSchalentschädigungsZAHLung = JESUSZAHL

    ja ja ist ein wenig lästerlich (Jesuszahl) aber es geht in dem Fall eher in Richtung der M´s man möge mir das Verzeihen (oder auch nicht)

    Denn eines steht ja mal fest.

    Im Islam gehört grenzenloser Materialismus und Statusgeilheit zum Säulenwesen, oder anders gesagt BESCHEIDENHEIT ist keine ISLAMISCHE EIGENSCHAFT.(siehe auch deren Fasten im Gegensatz zum sinnvollen Fasten sprich eines körperlichen Reinigungsverzichtes was ja wohl eher dem Ursprung entspricht.)

    Nochwat in 22 Tagen ist deren „Opferfest“ also am 27ten.
    Das ist ein FREITAG den Rest kann man sich denken.

    🙂

  34. …und erhielten kurz darauf folgenden Antwort-Standardtext von Greve zurück.

    Wenn es ums selbe Thema geht, ist es verständlich, dass Greve nur eine Stellungnahme schreibt. Wer würde es anders machen? Ansonsten: Eine meines Erachtens sinnvolle Stellungnahme von Greve.

  35. #25 brazenpriss (05. Nov 2009 11:33)

    Seinem Handeln und Worten folgend müsste im Zusammenhang der winterlichen Krefelder Konsumorgie der eindeutig christliche Begriff “Weihnachten” gestrichen werden. Im Gegensatz zu Weihnachtsmärkten in anderen Städten veranstaltet Krefeld einen Wintermarkt, der frei von christlichen Unbilden ist wie zum Beispiel Advents- und Weihnachtsmusik.

    Volltreffer! Dann ist es auch sicher nicht mehr weit bis zur geflügelten Jahresendfigur.
    😀

  36. Die Mohammedaner Krefelds sagen:
    „Allah hat uns erlaubt in unserer Stadt Krefeld einen Infostand aufzustellen. Dies soll kein Einzelfall bleiben Inshallah. Wir wollen am liebsten jeden Monat einmal in der Stadt so erscheinen.“

    Deshalb ist auch klar, dass in der Stadt Krefeld, welche die Mohammedaner bereits als „ihre“ Stadt bezeichnen, keine christlichen Symbole zu Weihnachten mehr geduldet werden.

    http://www.youtube.com/watch?v=H7OWokKxTFI

  37. “Schließlich hat ein großer Teil der Bevölkerung in Krefeld keine Antenne mehr für die Religion oder ist nicht-christlichen Glaubens”, sagt der Werbegemeinschaftschef.

    Woran macht Hr.Greve das fest?

    An Gott zu glauben heißt nicht unbedingt auch an die Institution Kirche zu glauben und deshalb auf christliche Werte und Symbole verzichten zu wollen!

    Genau hier liegt das Problem warum so viele Leute aus der Kirche austreten!
    Es liegt an der Unfähigkeit in vielen Bereichen mit der Zeit zu gehen, ebenso an den festgefahrenen Strukturen.
    Viele Dinge von kirchl. Seite sind sehr rückständig und damit will sich niemand mehr identifizieren.
    Für mich persönlich sind Kirche und Glaube zwei Paar Schuhe!

    Aber genau diese Situation wäre nicht entstanden wenn es gehießen hätte:

    “Schließlich hat ein großer Teil der Bevölkerung in Krefeld eine Antenne für die Religion!“

    Ergo:
    Glaube an christliche Werte/Symbole = Kirche

    Da beißt die Katze sich in den Schwanz!

    Beste Vorrausetzungen für die Verbreitung des Islams.

    #40 Sagax
    das Video ist gruselig!

  38. Großer barmherziger Gott !
    Erhör mein Flehen :
    Edle Herren – die Ihr da seid :
    Gottfried von Bouillon ,
    Richard der 1. Löwenherz ,
    und Simon de Montfort !

    Begebt Euch nach Krefeld und rettet
    diese Stadt :
    Deus Vult !

    Türken -Louis

  39. Ihr Vorsitzender Franz-Joseph Greve vom “Modehaus Greve”, der auch im Kirchenvorstand der Gemeinde Johannes XXIII sitzt, begründete dies so: “Religiöse Motive gehören in die eigene Wohnung oder in die Kirche, nicht aber in die Geschäfte. Schließlich hat ein großer Teil der Bevölkerung keine Antenne mehr für die Religion oder ist nicht-christlichen Glaubens.”

    DAS ist die ausschlaggebende Aussage, daß Herr Greve sich den Forderungen der Moslems beugt!

    Sein o a. Antwort-Standardtext ist pure Ausrede.

  40. Der Mann hat sich mit dem Schreiben doch ordentlich erklärt.

    Tatsächlich hat ein Krippenspiel im Oktober nichts verloren, wenn es dann im Dezember kommt ist doch alles in ordnung.

  41. Wenn in diesem Jahr, wir immer in der Vorweihnachtszeit, wieder diese blöden Bettelsendungen in den Qualitätsfernsehsendern
    laufen, dann spendet NICHTS. Nicht einen Cent.

    Schaut lieber in Eure direkten Nachbarschaft oder in der eigenen Familie nach, wer eine kleine Spende braucht.

  42. Ich war Gott Sei Dank erst Anfang Oktober wieder in Deutschland und so habe ich die ganze Vorweihnachtliche Stimmung hier nicht mitbekommen. Bin selbst Atheist, bewundere aber die Hartnäckigkeit mit der die katholische Kirche Traditionen hütet. Gehe auch Weihnachten immer zur Christmesse. Habe da das Gefühl inmitten zahlreicher Atheisten zu sitzen, die wie ich nur wegen der schönen Stimmung und Musik zu kommen. Ein Fest muss einen Anfang und ein Ende haben, dieses Dauerweihnachten macht das Festliche zum banalen Alltag ohne Höhepunkte. So kann keine tiefempfundene Freude aufkommen. Den Lichterglanz empfinde ich als total übertrieben und kulturfremd. Was mir heute auf dem Sank-Martins-Zug aufgefallen war, man sah etliche Ausländer aber keine Kopftuchträger. Aus Respekt vor unserer Kultur das Kopftuch zu Hause gelassen?

  43. #47 die Hartnäckigkeit mit der die katholische Kirche Traditionen hütet. …
    Damit meine ich zum Beispiel: Weihnachtslieder bis Anfang Januar im Gotttesdienst zu singen. Sich erst nach dem 1. Advent am Weihnachtsmarkt mit Buden zu beteiligen. Adventszeit und Weihnachtszeit klar zu unterscheiden..

  44. #45 Steinhauer (05. Nov 2009 19:01)

    nein, hat er nicht!
    denn ohne das christliche weihnachtsn kein weihnachtsgeschäft.
    oder warum sollte man sich völlig unmotiviert, einfach weil winter ist, am 24. dezember irgendwelchen klimbim schenken???

    es ist eben kein winterfest, das könnte man ja am winteranfang oder frühlingsanfang oder als jahresendfest feiern.

    das ist kein beliebiges datum, sondern hat einen zusammenhang zum christentum!

    wir ehren damit die geburt christi.
    wer das nicht mag, soll auch nicht die innenstädte stürmen und kram kaufen. soll einfach mal ohne geschenk dastehen, wenn er jemanden besucht.
    zumal man ja auch nich einfach eine apfelsine schenkt sondern irre teure sachen, je teurer und größer desto besser. die ansprüche sind teilweise grotesk.

    genauso verhält es sich mit ostern, das ja gabentechnisch ein zweites weihnachten geworden ist. absurd.
    man verteilt die gaben nicht, weil das osterhäschen hoppelt! und schon gar nicht am osterwochenende.
    das könnte man ja dann jeden tag im frühling machen.

    völlig absurde argumentation!

  45. Ich möchte fairer Weise darauf hinweisen, dass Herr Greven mir nun eine schöne Weihnachtsdekoration in seinem Geschäft versprochen hat.

  46. #46 karlmartell

    So halte ich das auch!
    Ebenso mache ich Freunde und Bekannte darauf aufmerksam nicht in Länder zu spenden in den Christen verfolgt und Mädchen Genitalverstümmelt werden.

  47. #5 doenerschisss (05. Nov 2009 10:13)

    Da ich noch nie in dem Ort war und wohl auch nie dahin kommen werde, boykottiere ich Krefeld eh schon.

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