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	<title>Kommentare zu: Junge Union &#252;bernimmt BIW-Forderung</title>
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	<description>News gegen den Mainstream · Proamerikanisch · Proisraelisch · Gegen die Islamisierung Europas · Für Grundgesetz und Menschenrechte</description>
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		<title>Von: Galgenspielerin</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2009/11/junge-union-uebernimmt-biw-forderung/#comment-840187</link>
		<dc:creator>Galgenspielerin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 11:32:30 +0000</pubDate>
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		<description>@33 arjuna (23. Nov 2009 21:33)

Der Name ist sicherlich fragw&#252;rdig, jedoch gibt der Erfolg den BIW recht.

Ich bin ganz Deiner Meinung... Die BIW werden hier offensichtlich von nicht wenigen erheblich untersch&#228;tzt!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@33 arjuna (23. Nov 2009 21:33)</p>
<p>Der Name ist sicherlich fragw&#252;rdig, jedoch gibt der Erfolg den BIW recht.</p>
<p>Ich bin ganz Deiner Meinung&#8230; Die BIW werden hier offensichtlich von nicht wenigen erheblich untersch&#228;tzt!</p>
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	<item>
		<title>Von: Chris</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2009/11/junge-union-uebernimmt-biw-forderung/#comment-840124</link>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 10:34:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pi-news.net/?p=100907#comment-840124</guid>
		<description>@Prach

&lt;blockquote&gt;Klingt ja auch f&#252;r meine Ohren gut – nur wie ich oben erw&#228;hnt habe, reicht das Geld doch nicht einmal aus, um all denen eine Stelle zu schaffen, die sich freiwillig zu einem sozialen Dienst bereit erkl&#228;ren. Da&#223; dann auf einmal genug Geld und Stellen da sind, um pl&#246;tzlich mit der zehnfachen Menge an Dienstleistenden zurechtzukommen, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.&lt;/blockquote&gt;

W&#252;rde man eine allgemeine Dienstpflicht bzw. ein Pflichtjahr einf&#252;hren, dann m&#252;&#223;te man sicherlich auch &#252;ber neue T&#228;tigkeitsfelder nachdenken. Da kann es sicherlich nicht nur um den Sozialbereich gehen, der ein so hohes Angebot an zus&#228;tzlichen Arbeitskr&#228;ften gar nicht unterbringen k&#246;nnte, da haben Sie recht. 
Deshalb m&#252;&#223;te ein solches Pflichtjahr auch andere Aufgabenfelder abdecken, z.B. im Umweltschutz, im Entwicklungsdienst, im Erziehungs- und Bildungswesen oder in der Sozialarbeit. 

Beispiel: Wir reden viel &#252;ber die schlechten Startchancen von Kindern aus sozial schwachen Familien, die von den Eltern kaum Unterst&#252;tzung bei ihrer Bildungsentwicklung erhalten, speziell solchen mit Migrationshintergrund. Warum sollte man aus dem Kreis der Dienstpflichtigen nicht &quot;Tutoren&quot; heranziehen, die diese Kinder aktiv begleiten und ihnen helfen, sich ins Bildungssystem zu integrieren, z.B. durch Unterst&#252;tzung bei den Hausaufgaben oder die Vermittlung von Sprachkenntnissen?

Auch im Bereich der h&#228;uslichen Kinderbetreuung oder im Bildungsbereich (Hilfskr&#228;fte im Unterricht zur besseren Betreuung der Sch&#252;ler neben dem Lehrer) sind zahlreiche Einsatzm&#246;glichkeiten f&#252;r Dienstpflichtige denkbar. Oder man denke an das Problem der zunehmenden Vereinsamung &#228;lterer Menschen vor allem in den St&#228;dten, da&#223; im Rahmem der Dienstpflicht ebenfalls angegangen werden k&#246;nnte.

Nun kann man argumentieren, da&#223; Dienstpflichtige ja nur als &quot;billige Arbeitskr&#228;fte&quot; eingesetzt werden sollen. Wer so argumentiert &#252;bersieht, da&#223; ohne eine Dienstpflicht diese Aufgaben nicht etwa von bezahlten Kr&#228;ften wahrgenommen werden, sondern schlicht unerledigt bleiben. Woher soll das Geld angesichts einer Staatsverschuldung von derzeit 1,6 Billlionen und demn&#228;chst bei zu 2 Billionen Euro auch kommen?! Eine allgemeine Dienstpflicht w&#252;rde damit auch dazu beitragen, die Schuldenexpansion der &#246;ffentlichen Haushalte einzud&#228;mmen, ohne die Lebensqualit&#228;t in unserem Land weiter einschr&#228;nken zu m&#252;ssen.

&lt;blockquote&gt;Als ich 1987 bis 1988 bei der Bundeswehr war, stammten die Unteroffiziere auch zu 90 % aus bildungsfernen Schichten, der Rest waren teilweise Abiturienten, die sich aus Abenteuerlust oder leichtem Rechtsdrall mal auf vier Jahre verpflichtet hatten. Die Fachoffiziere waren auch nicht gerade die gr&#246;&#223;ten Leuchten, unser Leutnant war von Beruf Berufskraftfahrer gewesen…&lt;/blockquote&gt;

Ja, diese Erfahrungen habe ich in meiner Bundeswehrzeit (ebenfalls achtziger Jahre) auch gemacht, wobei ich den damaligen Anteil der L&#228;ngerdienenden aus Unterschichten in unserer Truppe auf etwa 70-75% sch&#228;tzen w&#252;rde.

Eines ist aber klar: In einer Berufsarmee w&#228;re der Prozentsatz von Soldaten mit geringer Qualifikation noch h&#246;her. Wer w&#252;rde beispielsweise mit einer IT-Ausbildung freiwillig zur Bundeswehr gehen, wenn er in der freien Wirtschaft ein Vielfaches an Gehalt verdienen k&#246;nnte?

Au&#223;erdem darf man nicht &#252;bersehen, da&#223; Wehrpflichtige mit Abitur oder sonst ein wenig Grips in der Birne manchen Unsinn minderbemittelter Zeitsoldaten/Vorgesetzter im Dienstalltag kompensieren k&#246;nnen. Ich kann mich noch ganz gut daran erinnern, wie wir unseren Uffzen mit dem richtigen Hinweis zur richtigen Zeit so manches mal als der (intellektuellen) Patsche helfen konnten ;) In einer Berufsarmee w&#252;rde dieses &quot;Korrektiv&quot; weitestgehend wegfallen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Prach</p>
<blockquote><p>Klingt ja auch f&#252;r meine Ohren gut – nur wie ich oben erw&#228;hnt habe, reicht das Geld doch nicht einmal aus, um all denen eine Stelle zu schaffen, die sich freiwillig zu einem sozialen Dienst bereit erkl&#228;ren. Da&#223; dann auf einmal genug Geld und Stellen da sind, um pl&#246;tzlich mit der zehnfachen Menge an Dienstleistenden zurechtzukommen, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.</p></blockquote>
<p>W&#252;rde man eine allgemeine Dienstpflicht bzw. ein Pflichtjahr einf&#252;hren, dann m&#252;&#223;te man sicherlich auch &#252;ber neue T&#228;tigkeitsfelder nachdenken. Da kann es sicherlich nicht nur um den Sozialbereich gehen, der ein so hohes Angebot an zus&#228;tzlichen Arbeitskr&#228;ften gar nicht unterbringen k&#246;nnte, da haben Sie recht.<br />
Deshalb m&#252;&#223;te ein solches Pflichtjahr auch andere Aufgabenfelder abdecken, z.B. im Umweltschutz, im Entwicklungsdienst, im Erziehungs- und Bildungswesen oder in der Sozialarbeit. </p>
<p>Beispiel: Wir reden viel &#252;ber die schlechten Startchancen von Kindern aus sozial schwachen Familien, die von den Eltern kaum Unterst&#252;tzung bei ihrer Bildungsentwicklung erhalten, speziell solchen mit Migrationshintergrund. Warum sollte man aus dem Kreis der Dienstpflichtigen nicht &#8220;Tutoren&#8221; heranziehen, die diese Kinder aktiv begleiten und ihnen helfen, sich ins Bildungssystem zu integrieren, z.B. durch Unterst&#252;tzung bei den Hausaufgaben oder die Vermittlung von Sprachkenntnissen?</p>
<p>Auch im Bereich der h&#228;uslichen Kinderbetreuung oder im Bildungsbereich (Hilfskr&#228;fte im Unterricht zur besseren Betreuung der Sch&#252;ler neben dem Lehrer) sind zahlreiche Einsatzm&#246;glichkeiten f&#252;r Dienstpflichtige denkbar. Oder man denke an das Problem der zunehmenden Vereinsamung &#228;lterer Menschen vor allem in den St&#228;dten, da&#223; im Rahmem der Dienstpflicht ebenfalls angegangen werden k&#246;nnte.</p>
<p>Nun kann man argumentieren, da&#223; Dienstpflichtige ja nur als &#8220;billige Arbeitskr&#228;fte&#8221; eingesetzt werden sollen. Wer so argumentiert &#252;bersieht, da&#223; ohne eine Dienstpflicht diese Aufgaben nicht etwa von bezahlten Kr&#228;ften wahrgenommen werden, sondern schlicht unerledigt bleiben. Woher soll das Geld angesichts einer Staatsverschuldung von derzeit 1,6 Billlionen und demn&#228;chst bei zu 2 Billionen Euro auch kommen?! Eine allgemeine Dienstpflicht w&#252;rde damit auch dazu beitragen, die Schuldenexpansion der &#246;ffentlichen Haushalte einzud&#228;mmen, ohne die Lebensqualit&#228;t in unserem Land weiter einschr&#228;nken zu m&#252;ssen.</p>
<blockquote><p>Als ich 1987 bis 1988 bei der Bundeswehr war, stammten die Unteroffiziere auch zu 90 % aus bildungsfernen Schichten, der Rest waren teilweise Abiturienten, die sich aus Abenteuerlust oder leichtem Rechtsdrall mal auf vier Jahre verpflichtet hatten. Die Fachoffiziere waren auch nicht gerade die gr&#246;&#223;ten Leuchten, unser Leutnant war von Beruf Berufskraftfahrer gewesen…</p></blockquote>
<p>Ja, diese Erfahrungen habe ich in meiner Bundeswehrzeit (ebenfalls achtziger Jahre) auch gemacht, wobei ich den damaligen Anteil der L&#228;ngerdienenden aus Unterschichten in unserer Truppe auf etwa 70-75% sch&#228;tzen w&#252;rde.</p>
<p>Eines ist aber klar: In einer Berufsarmee w&#228;re der Prozentsatz von Soldaten mit geringer Qualifikation noch h&#246;her. Wer w&#252;rde beispielsweise mit einer IT-Ausbildung freiwillig zur Bundeswehr gehen, wenn er in der freien Wirtschaft ein Vielfaches an Gehalt verdienen k&#246;nnte?</p>
<p>Au&#223;erdem darf man nicht &#252;bersehen, da&#223; Wehrpflichtige mit Abitur oder sonst ein wenig Grips in der Birne manchen Unsinn minderbemittelter Zeitsoldaten/Vorgesetzter im Dienstalltag kompensieren k&#246;nnen. Ich kann mich noch ganz gut daran erinnern, wie wir unseren Uffzen mit dem richtigen Hinweis zur richtigen Zeit so manches mal als der (intellektuellen) Patsche helfen konnten <img src='http://www.pi-news.net/wp/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  In einer Berufsarmee w&#252;rde dieses &#8220;Korrektiv&#8221; weitestgehend wegfallen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Prach</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2009/11/junge-union-uebernimmt-biw-forderung/#comment-840058</link>
		<dc:creator>Prach</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 09:35:10 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Was aber spricht dagegen, trotzdem ein einj&#228;hrige Dienstpflicht f&#252;r jeden B&#252;rger einzuf&#252;hren? &quot;

Klingt ja auch f&#252;r meine Ohren gut - nur wie ich oben erw&#228;hnt habe, reicht das Geld doch nicht einmal aus, um all denen eine Stelle zu schaffen, die sich freiwillig zu einem sozialen Dienst bereit erkl&#228;ren. Da&#223; dann auf einmal genug Geld und Stellen da sind, um pl&#246;tzlich mit der zehnfachen Menge an Dienstleistenden zurechtzukommen, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

Au&#223;erdem k&#246;nnen viele Facht&#228;tigkeiten in den Pflegeberufen eben wirklich nur von einer ausgebildeten Pflegekraft mit medizinischem Fachwissen ausge&#252;bt werden, und da frage ich mich schon, ob ein so extrem hoher Bedarf an zwangsl&#228;ufig niederqualifizierten und aufgrund des Alters auch unreifen Dienstleistenden &#252;berhaupt besteht, um die Dienstpflicht tats&#228;chlich umsetzen zu k&#246;nnen.

Das war ja auch ein Problem mit fr&#252;heren Dienstpflichten in Deutschland wie dem Reichsarbeitsdienst (den ich in keinster Weise mit der neuen Dienstpflicht gleichsetzen will, das soll nur ein Beispiel aus der Geschichte sein), da&#223; die meisten T&#228;tigkeiten reine Arbeitsbeschaffungsma&#223;nahme waren und die &quot;Arbeit&quot; nur dadurch k&#252;nstlich generiert wurde, da&#223; man auf den Einsatz von auch schon damals vorhandenen Maschinen verzichtete. Dadurch hatte das ganze eher ideologischen Charakter denn tats&#228;chlichen Nutzen, da die effektive Wertsch&#246;pfung des einzelnen Arbeiters praktisch Null war. 

Obwohl billige deutsche Arbeitskr&#228;fte &#252;ber den Arbeitsdienst im &#220;berschu&#223; vorhanden waren, stockte beispielsweise der Bau der Autobahnen aufgrund Mangel an qualifiziertem Personal wie Technikern und Ingenieuren - das teilweise auch damals schon aus dem Ausland angeworben wurde (insbesondere aus Italien). 

&quot;Die zahlreichen &#220;bergriffe von US-Soldaten im Irak gegen die dortige Zivilbev&#246;lkerung und der insgesamt psychologisch unkluge Umgang mit der Bev&#246;lkerung ist auch eine Folge der Herkunft der GIs und deren Sozialisierung in der Unterschicht.
&#196;hnlich sieht die Situation &#252;brigens in den britischen Streitkr&#228;ften aus.&quot;

Als ich 1987 bis 1988 bei der Bundeswehr war, stammten die Unteroffiziere auch zu 90 % aus bildungsfernen Schichten, der Rest waren teilweise Abiturienten, die sich aus Abenteuerlust oder leichtem Rechtsdrall mal auf vier Jahre verpflichtet hatten. Die Fachoffiziere waren auch nicht gerade die gr&#246;&#223;ten Leuchten, unser Leutnant war von Beruf Berufskraftfahrer gewesen...

Wirklich erschreckend fand ich, da&#223; auch Feldwebel mit teilweise 20 Dienstjahren offensichtlich &#252;berhaupt keine Ahnung von Strategie hatten oder ihnen einfach alles egal war. Ich kann mich noch an eine 36-Stunden-&#220;bung erinnern, als wir mit unseren 20-mm-Flaks (die gab es damals noch) am Waldrand standen und die andere Gruppe dann nicht etwa &#252;ber das W&#228;ldchen, sondern &#252;ber das freie Feld angriff und im Ernstfalls mit den Flaks schon auf 1 km Entfernung h&#228;tte eliminiert werden k&#246;nnen. Oder an eine &quot;Panzerunterst&#252;tzung&quot;, bei der die Panzer uns und nicht den Gegner unter virtuellen Beschu&#223; nahmen, obwohl wir sie selbst angefordert hatten (&quot;friendly fire&quot;, alles unter der F&#252;hrung erfahrener Feldwebel :-). Wenn das im echten Krieg genauso abl&#228;uft, dann gute Nacht...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Was aber spricht dagegen, trotzdem ein einj&#228;hrige Dienstpflicht f&#252;r jeden B&#252;rger einzuf&#252;hren? &#8221;</p>
<p>Klingt ja auch f&#252;r meine Ohren gut &#8211; nur wie ich oben erw&#228;hnt habe, reicht das Geld doch nicht einmal aus, um all denen eine Stelle zu schaffen, die sich freiwillig zu einem sozialen Dienst bereit erkl&#228;ren. Da&#223; dann auf einmal genug Geld und Stellen da sind, um pl&#246;tzlich mit der zehnfachen Menge an Dienstleistenden zurechtzukommen, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.</p>
<p>Au&#223;erdem k&#246;nnen viele Facht&#228;tigkeiten in den Pflegeberufen eben wirklich nur von einer ausgebildeten Pflegekraft mit medizinischem Fachwissen ausge&#252;bt werden, und da frage ich mich schon, ob ein so extrem hoher Bedarf an zwangsl&#228;ufig niederqualifizierten und aufgrund des Alters auch unreifen Dienstleistenden &#252;berhaupt besteht, um die Dienstpflicht tats&#228;chlich umsetzen zu k&#246;nnen.</p>
<p>Das war ja auch ein Problem mit fr&#252;heren Dienstpflichten in Deutschland wie dem Reichsarbeitsdienst (den ich in keinster Weise mit der neuen Dienstpflicht gleichsetzen will, das soll nur ein Beispiel aus der Geschichte sein), da&#223; die meisten T&#228;tigkeiten reine Arbeitsbeschaffungsma&#223;nahme waren und die &#8220;Arbeit&#8221; nur dadurch k&#252;nstlich generiert wurde, da&#223; man auf den Einsatz von auch schon damals vorhandenen Maschinen verzichtete. Dadurch hatte das ganze eher ideologischen Charakter denn tats&#228;chlichen Nutzen, da die effektive Wertsch&#246;pfung des einzelnen Arbeiters praktisch Null war. </p>
<p>Obwohl billige deutsche Arbeitskr&#228;fte &#252;ber den Arbeitsdienst im &#220;berschu&#223; vorhanden waren, stockte beispielsweise der Bau der Autobahnen aufgrund Mangel an qualifiziertem Personal wie Technikern und Ingenieuren &#8211; das teilweise auch damals schon aus dem Ausland angeworben wurde (insbesondere aus Italien). </p>
<p>&#8220;Die zahlreichen &#220;bergriffe von US-Soldaten im Irak gegen die dortige Zivilbev&#246;lkerung und der insgesamt psychologisch unkluge Umgang mit der Bev&#246;lkerung ist auch eine Folge der Herkunft der GIs und deren Sozialisierung in der Unterschicht.<br />
&#196;hnlich sieht die Situation &#252;brigens in den britischen Streitkr&#228;ften aus.&#8221;</p>
<p>Als ich 1987 bis 1988 bei der Bundeswehr war, stammten die Unteroffiziere auch zu 90 % aus bildungsfernen Schichten, der Rest waren teilweise Abiturienten, die sich aus Abenteuerlust oder leichtem Rechtsdrall mal auf vier Jahre verpflichtet hatten. Die Fachoffiziere waren auch nicht gerade die gr&#246;&#223;ten Leuchten, unser Leutnant war von Beruf Berufskraftfahrer gewesen&#8230;</p>
<p>Wirklich erschreckend fand ich, da&#223; auch Feldwebel mit teilweise 20 Dienstjahren offensichtlich &#252;berhaupt keine Ahnung von Strategie hatten oder ihnen einfach alles egal war. Ich kann mich noch an eine 36-Stunden-&#220;bung erinnern, als wir mit unseren 20-mm-Flaks (die gab es damals noch) am Waldrand standen und die andere Gruppe dann nicht etwa &#252;ber das W&#228;ldchen, sondern &#252;ber das freie Feld angriff und im Ernstfalls mit den Flaks schon auf 1 km Entfernung h&#228;tte eliminiert werden k&#246;nnen. Oder an eine &#8220;Panzerunterst&#252;tzung&#8221;, bei der die Panzer uns und nicht den Gegner unter virtuellen Beschu&#223; nahmen, obwohl wir sie selbst angefordert hatten (&#8220;friendly fire&#8221;, alles unter der F&#252;hrung erfahrener Feldwebel <img src='http://www.pi-news.net/wp/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Wenn das im echten Krieg genauso abl&#228;uft, dann gute Nacht&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Chris</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2009/11/junge-union-uebernimmt-biw-forderung/#comment-840043</link>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 09:18:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pi-news.net/?p=100907#comment-840043</guid>
		<description>@Der Hammer

&lt;blockquote&gt;Gerade f&#252;r junge Leute, die heute nirgendwo mehr der Notwendigkeit zur Sozialisation unterworfen sind, w&#228;re ein Pflichtjahr eine gute und n&#252;tzliche Schule. Dort lernt man, sich einzuf&#252;gen, man lernt, dass es auch Pflichten gibt, nicht nur Rechte, und letztendlich st&#228;rkt der Dienst an seinem Land, wenn er sinnvoll und flexibel gestaltet wird, die Identifikation mit der Gesellschaft – alles Dinge, die ich in einer Zeit schwindender Wertvorstellungen f&#252;r ein gutes und legitimes Mittel halte, dem Ego-Trip, auf dem sich viele Jugendliche heute bewegen, entgegenzuwirken.&lt;/blockquote&gt;

Das halte ich f&#252;r ein ganz wichtiges Argument, das hier noch gar nicht angesprochen wurde. Wenn man mit Arbeitgebern spricht, dann bekommt man immer wieder zu h&#246;ren, da&#223; die mit jungen M&#228;nnern, die ihre Wehr- oder Zivildienst abgeleistet haben, z.B. in der Lehre sehr viel besser klarkommen als mit Jugendlichen, die direkt von der Schule in den Beruf gewechselt sind. Ehemalige Wehrpflichtige oder Zivis gelten als eigenst&#228;ndiger und flexibler, eben weil sie es im Rahmen des Pflichtdienstes gelernt haben, au&#223;erhalb des Elternhauses auf eigenen F&#252;&#223;en zu stehen.

Die Pflicht zum Dienst an der Gemeinschaft ist zudem ein ganz wichtiges Instrument, um dem wachsenden Egoismus und der Ich-Bezogenheit in unserer Gesellschaft entgegenzuwirken. Der einzelne ist auch nach dem Menschenbild des Grundgesetzes kein blo&#223;er homo oeconomomicus, der nur nach seinem pers&#246;nlichen Eigennutz strebt, sondern vor allem  Staatsb&#252;rger, der in eine soziale Gemeinschaft eingebunden ist. Dieser Aspekt kommt in der gesellschaftlichen Realit&#228;t unseres Landes leider immer k&#252;rzer, was nat&#252;rlich auch Folge der wachsenden Politikverdrossenheit ist, die den Solidargedanken untergr&#228;bt. Ein Pflichtjahr f&#252;r alle w&#252;rde dieser Entwicklung entgegenwirken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Der Hammer</p>
<blockquote><p>Gerade f&#252;r junge Leute, die heute nirgendwo mehr der Notwendigkeit zur Sozialisation unterworfen sind, w&#228;re ein Pflichtjahr eine gute und n&#252;tzliche Schule. Dort lernt man, sich einzuf&#252;gen, man lernt, dass es auch Pflichten gibt, nicht nur Rechte, und letztendlich st&#228;rkt der Dienst an seinem Land, wenn er sinnvoll und flexibel gestaltet wird, die Identifikation mit der Gesellschaft – alles Dinge, die ich in einer Zeit schwindender Wertvorstellungen f&#252;r ein gutes und legitimes Mittel halte, dem Ego-Trip, auf dem sich viele Jugendliche heute bewegen, entgegenzuwirken.</p></blockquote>
<p>Das halte ich f&#252;r ein ganz wichtiges Argument, das hier noch gar nicht angesprochen wurde. Wenn man mit Arbeitgebern spricht, dann bekommt man immer wieder zu h&#246;ren, da&#223; die mit jungen M&#228;nnern, die ihre Wehr- oder Zivildienst abgeleistet haben, z.B. in der Lehre sehr viel besser klarkommen als mit Jugendlichen, die direkt von der Schule in den Beruf gewechselt sind. Ehemalige Wehrpflichtige oder Zivis gelten als eigenst&#228;ndiger und flexibler, eben weil sie es im Rahmen des Pflichtdienstes gelernt haben, au&#223;erhalb des Elternhauses auf eigenen F&#252;&#223;en zu stehen.</p>
<p>Die Pflicht zum Dienst an der Gemeinschaft ist zudem ein ganz wichtiges Instrument, um dem wachsenden Egoismus und der Ich-Bezogenheit in unserer Gesellschaft entgegenzuwirken. Der einzelne ist auch nach dem Menschenbild des Grundgesetzes kein blo&#223;er homo oeconomomicus, der nur nach seinem pers&#246;nlichen Eigennutz strebt, sondern vor allem  Staatsb&#252;rger, der in eine soziale Gemeinschaft eingebunden ist. Dieser Aspekt kommt in der gesellschaftlichen Realit&#228;t unseres Landes leider immer k&#252;rzer, was nat&#252;rlich auch Folge der wachsenden Politikverdrossenheit ist, die den Solidargedanken untergr&#228;bt. Ein Pflichtjahr f&#252;r alle w&#252;rde dieser Entwicklung entgegenwirken.</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Chris</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2009/11/junge-union-uebernimmt-biw-forderung/#comment-840027</link>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 08:51:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pi-news.net/?p=100907#comment-840027</guid>
		<description>@kreuzfahrer2k

Die USA sind gerade ein Beispiel daf&#252;r, welche Probleme eine Berufsarmee bei der Rekrutierung geeigneter Nachwuchssoldaten hat. Ob die US-Streitkr&#228;fte gute Leute bekommen oder nicht, h&#228;ngt entscheidend von der Arbeitsmarktslage ab. Derzeit ist das Angebot neuer Rekruten deutlich gr&#246;&#223;er als der Bedarf der Army, weil die Besch&#228;ftigungslage in der privaten Wirtschaft wegen der Konjunkturkrise miserabel ist. 

Vor ein bis zwei Jahren war das ganz anders, da sind die Anwerbetrupps verh&#246;hnt und aus manchen Schulen hinausgeworfen worden, weil keinerlei Interesse an ihren Infomationsveranstaltungen bestand. Also ist man in die Slums gegangen und hat dort h&#228;nderingend und mit allerlei Versprechungen versucht, Leute f&#252;r den Dienst in der Armee zu gewinnen. 

Deshalb ist auch die Personalqualit&#228;t der US-Streitkr&#228;fte keineswegs so toll, wie manche Diskutanten hier offenbar meinen. Die zahlreichen &#220;bergriffe von US-Soldaten im Irak gegen die dortige Zivilbev&#246;lkerung und der insgesamt psychologisch unkluge Umgang mit der Bev&#246;lkerung ist auch eine Folge der Herkunft der GIs und deren Sozialisierung in der Unterschicht.
&#196;hnlich sieht die Situation &#252;brigens in den britischen Streitkr&#228;ften aus.

Und wenn die US-Streitkr&#228;fte tats&#228;chlich so professionell sein sollen, dann frage ich mich mal, warum es die USA in 8 Jahren Krieg weder im Irak noch in Afghanistan geschafft haben, die milit&#228;rische Lage unter Kontrolle zu bringen. Und das trotz des Einsatzes modernster Technik.

Wenn Sie eine Wehrpflicht unzutreffend als &quot;Sklavenarmee&quot; bezeichnen, dann nenne ich eine Berufsarmee ein S&#246;ldnerheer ohne echte Verankerung in der Bev&#246;lkerung, das von seinen Geldgebern beliebig eingesetzt werden kann, im Zweifel auch gegen das eigene Volk. In dieem Zusammenhang der Hinweis, da&#223; eine Berufsarmee anders als die Wehrpflicht, die ja eine reine Staatsb&#252;rgerpflicht ist, auch ausl&#228;ndischen Staatsb&#252;rger offenstehen kann. Diese &#214;ffnung d&#252;rfte auch notwendig sein. Denn im Vergleich zu den USA und anderen Staaten ist der Patriotismus in Deutschland weit weniger entwickelt, was nat&#252;rlich in erster Linie ein Ergebnis der deutschen Geschichte. Deshalb ist auch die Bereitschaft geringer, freiwillig zur Bundeswehr zu gehen. Es ist deshalb davon auszugehen, da&#223; bei Einf&#252;hrung einer Berufsarmee die Rekrutierungskosten pro Soldat in Deutschland noch deutlich h&#246;her w&#228;ren als in den Vereinigten Staaten. Heute ist es die Wehrpflicht, die, wie bereits oben er&#228;whnt, entscheidend dazu beitr&#228;gt, diese Rekrutierungskosten bei der Anwerbung l&#228;ngerdienender Soldaten zu senken. F&#228;llt die weg, dann wird es richtig teuer.

Ich spekuliere mal, da&#223; das Rekrutierungsargument der entscheidende Grund f&#252;r die FDP war, in Sachen Wehrpflicht schlie&#223;lich einzulenken und ihre Forderung nach einer Freiwilligenarmee fallenzulassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@kreuzfahrer2k</p>
<p>Die USA sind gerade ein Beispiel daf&#252;r, welche Probleme eine Berufsarmee bei der Rekrutierung geeigneter Nachwuchssoldaten hat. Ob die US-Streitkr&#228;fte gute Leute bekommen oder nicht, h&#228;ngt entscheidend von der Arbeitsmarktslage ab. Derzeit ist das Angebot neuer Rekruten deutlich gr&#246;&#223;er als der Bedarf der Army, weil die Besch&#228;ftigungslage in der privaten Wirtschaft wegen der Konjunkturkrise miserabel ist. </p>
<p>Vor ein bis zwei Jahren war das ganz anders, da sind die Anwerbetrupps verh&#246;hnt und aus manchen Schulen hinausgeworfen worden, weil keinerlei Interesse an ihren Infomationsveranstaltungen bestand. Also ist man in die Slums gegangen und hat dort h&#228;nderingend und mit allerlei Versprechungen versucht, Leute f&#252;r den Dienst in der Armee zu gewinnen. </p>
<p>Deshalb ist auch die Personalqualit&#228;t der US-Streitkr&#228;fte keineswegs so toll, wie manche Diskutanten hier offenbar meinen. Die zahlreichen &#220;bergriffe von US-Soldaten im Irak gegen die dortige Zivilbev&#246;lkerung und der insgesamt psychologisch unkluge Umgang mit der Bev&#246;lkerung ist auch eine Folge der Herkunft der GIs und deren Sozialisierung in der Unterschicht.<br />
&#196;hnlich sieht die Situation &#252;brigens in den britischen Streitkr&#228;ften aus.</p>
<p>Und wenn die US-Streitkr&#228;fte tats&#228;chlich so professionell sein sollen, dann frage ich mich mal, warum es die USA in 8 Jahren Krieg weder im Irak noch in Afghanistan geschafft haben, die milit&#228;rische Lage unter Kontrolle zu bringen. Und das trotz des Einsatzes modernster Technik.</p>
<p>Wenn Sie eine Wehrpflicht unzutreffend als &#8220;Sklavenarmee&#8221; bezeichnen, dann nenne ich eine Berufsarmee ein S&#246;ldnerheer ohne echte Verankerung in der Bev&#246;lkerung, das von seinen Geldgebern beliebig eingesetzt werden kann, im Zweifel auch gegen das eigene Volk. In dieem Zusammenhang der Hinweis, da&#223; eine Berufsarmee anders als die Wehrpflicht, die ja eine reine Staatsb&#252;rgerpflicht ist, auch ausl&#228;ndischen Staatsb&#252;rger offenstehen kann. Diese &#214;ffnung d&#252;rfte auch notwendig sein. Denn im Vergleich zu den USA und anderen Staaten ist der Patriotismus in Deutschland weit weniger entwickelt, was nat&#252;rlich in erster Linie ein Ergebnis der deutschen Geschichte. Deshalb ist auch die Bereitschaft geringer, freiwillig zur Bundeswehr zu gehen. Es ist deshalb davon auszugehen, da&#223; bei Einf&#252;hrung einer Berufsarmee die Rekrutierungskosten pro Soldat in Deutschland noch deutlich h&#246;her w&#228;ren als in den Vereinigten Staaten. Heute ist es die Wehrpflicht, die, wie bereits oben er&#228;whnt, entscheidend dazu beitr&#228;gt, diese Rekrutierungskosten bei der Anwerbung l&#228;ngerdienender Soldaten zu senken. F&#228;llt die weg, dann wird es richtig teuer.</p>
<p>Ich spekuliere mal, da&#223; das Rekrutierungsargument der entscheidende Grund f&#252;r die FDP war, in Sachen Wehrpflicht schlie&#223;lich einzulenken und ihre Forderung nach einer Freiwilligenarmee fallenzulassen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: kreuzfahrer2k</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2009/11/junge-union-uebernimmt-biw-forderung/#comment-839951</link>
		<dc:creator>kreuzfahrer2k</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 06:05:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pi-news.net/?p=100907#comment-839951</guid>
		<description>Die Wehrpflicht geh&#246;rt abgeschafft. Die Bundesrepublik soll nicht durch eine Sklavenarmee verteidigt werden, sondern durch eine professionelle Armee von Berufssoldaten. 

Die Amerikaner, Weltmacht Nr.1, machen es vor. Die Wissen wie Kriege gef&#252;hrt werden, und die werden nicht mit Amateursoldaten gef&#252;hrt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wehrpflicht geh&#246;rt abgeschafft. Die Bundesrepublik soll nicht durch eine Sklavenarmee verteidigt werden, sondern durch eine professionelle Armee von Berufssoldaten. </p>
<p>Die Amerikaner, Weltmacht Nr.1, machen es vor. Die Wissen wie Kriege gef&#252;hrt werden, und die werden nicht mit Amateursoldaten gef&#252;hrt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: BUNDESPOPEL</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2009/11/junge-union-uebernimmt-biw-forderung/#comment-839937</link>
		<dc:creator>BUNDESPOPEL</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 04:27:25 +0000</pubDate>
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		<description>Testing by courtesy...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Testing by courtesy&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Der Hammer</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2009/11/junge-union-uebernimmt-biw-forderung/#comment-839917</link>
		<dc:creator>Der Hammer</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 01:01:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pi-news.net/?p=100907#comment-839917</guid>
		<description>Ich w&#228;re ebenfalls f&#252;r eine qualitativ hervorragend ausgebildete und daf&#252;r aber mit dem besten Material ausgestattete Berufsarmee anstelle einer Wehrpflichtigenarmee, denn nur auf eine Berufsarmee ist wirklich Verla&#223; und nur diese kann den heute an sie herangetragenen speziellen Anforderungen dauerhaft gerecht werden.
Was aber spricht dagegen, trotzdem ein einj&#228;hrige Dienstpflicht f&#252;r jeden B&#252;rger einzuf&#252;hren? Gerade f&#252;r junge Leute, die heute nirgendwo mehr der Notwendigkeit zur Sozialisation unterworfen sind, w&#228;re ein Pflichtjahr eine gute und n&#252;tzliche Schule. Dort lernt man, sich einzuf&#252;gen, man lernt, dass es auch Pflichten gibt, nicht nur Rechte, und letztendlich st&#228;rkt der Dienst an seinem Land, wenn er sinnvoll und flexibel gestaltet wird, die Identifikation mit der Gesellschaft - alles Dinge, die ich in einer Zeit schwindender Wertvorstellungen f&#252;r ein gutes und legitimes Mittel halte, dem Ego-Trip, auf dem sich viele Jugendliche heute bewegen, entgegenzuwirken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich w&#228;re ebenfalls f&#252;r eine qualitativ hervorragend ausgebildete und daf&#252;r aber mit dem besten Material ausgestattete Berufsarmee anstelle einer Wehrpflichtigenarmee, denn nur auf eine Berufsarmee ist wirklich Verla&#223; und nur diese kann den heute an sie herangetragenen speziellen Anforderungen dauerhaft gerecht werden.<br />
Was aber spricht dagegen, trotzdem ein einj&#228;hrige Dienstpflicht f&#252;r jeden B&#252;rger einzuf&#252;hren? Gerade f&#252;r junge Leute, die heute nirgendwo mehr der Notwendigkeit zur Sozialisation unterworfen sind, w&#228;re ein Pflichtjahr eine gute und n&#252;tzliche Schule. Dort lernt man, sich einzuf&#252;gen, man lernt, dass es auch Pflichten gibt, nicht nur Rechte, und letztendlich st&#228;rkt der Dienst an seinem Land, wenn er sinnvoll und flexibel gestaltet wird, die Identifikation mit der Gesellschaft &#8211; alles Dinge, die ich in einer Zeit schwindender Wertvorstellungen f&#252;r ein gutes und legitimes Mittel halte, dem Ego-Trip, auf dem sich viele Jugendliche heute bewegen, entgegenzuwirken.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Zitronenkuchen</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2009/11/junge-union-uebernimmt-biw-forderung/#comment-839845</link>
		<dc:creator>Zitronenkuchen</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 22:52:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pi-news.net/?p=100907#comment-839845</guid>
		<description>#53 Chris

Das BVerfG hat sich um eine abschlie&#223;ende Bewertung dieses Sachverhaltes gerade in den letzten Jahren eher gedr&#252;ckt. Dass es die Wehrpflicht nicht gekippt hat, als es Gelegenheit hierzu hatte, halte ich f&#252;r falsch und bedauerlich. Was ich in meinem obigen Beitrag geschrieben habe, ist freilich meine pers&#246;nliche Ansicht.

Hohe Steuern und eine enorme Staatsverschuldung sind sehr wohl zu ber&#252;cksichtigen, wenn eine solche Dienstpflicht gerade die Betreuung und Versorgung von &#228;lteren Menschen zum Zweck haben sollte. Falls eine solche allgemeine Dienstpflicht eingef&#252;hrt werden sollte, d&#252;rfte aber alles gerade darauf hinauslaufen. Dann w&#228;re der Grundrechtseingriff n&#228;mlich umso schwerwiegender, denn ein Gro&#223;teil der Steuern d&#252;rfte f&#252;r die Sozialkassen verwendet werden. Die angeh&#228;ufte Staatsverschuldung ist ebenso eine Last, die j&#252;ngeren Generationen, zus&#228;tzlich zu der genannten Dienstpflicht, aufgeb&#252;rdet werden soll. Nach alledem m&#252;ssten diese Aspekte auch bei einer staatsrechtlichen &#220;berlegung zur Zul&#228;ssigkeit und Verh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeit einer solchen Dienstpflicht eine Rolle spielen. Denn der Grundrechtseingriff durch die Dienstpflicht wird hierdurch noch deutlich verst&#228;rkt. 

Mir ist bewusst, dass es Staatsrechtler gibt, die hierzu eine andere Ansicht vertreten als ich. Alles andere w&#228;re auch reichlich &#252;berraschend. Nach meiner Auffassung ist eine solche allgemeine Dienstpflicht wie oben beschrieben unter der Geltung des GG gleichwohl schlechterdings unvorstellbar. Gr&#252;nde daf&#252;r habe ich genannt, kann ich aber auch noch vertiefen, sofern dies erforderlich sein sollte.

Eine Wahlfreiheit w&#252;rde daran wenig bis nichts &#228;ndern, denn Zwangsarbeit bleibt Zwangsarbeit. Eine m&#246;gliche Wahlfreiheit w&#252;rde an der Schwere des Eingriffes sowohl in Art. 1 als auch in Art. 2 GG grunds&#228;tzlich wenig bis nichts &#228;ndern, denn das Recht auf freie Entfaltung w&#228;re dem solcherma&#223;en zum Dienst Verpflichtet gleichwohl genommen. Dar&#252;ber hinaus d&#252;rfte durch das Dienstbarmachen von Menschen f&#252;r den Staat auch deren Menschenw&#252;rde unmittelbar betroffen sein -- insbesondere wenn dies zum Zweck der Alten- oder Krankenf&#252;rsorge geschehen sollte. 

Der Freiheitsbegriff des Grundgesetzes verbietet nach meinem Daf&#252;rhalten eine solche allgemeine Dienstpflicht in jedem Fall – besonders, wenn sie darauf hinausl&#228;uft, j&#252;ngeren Generationen ein Sich-Aufopfern f&#252;r &#228;ltere Generationen abzuverlangen. Dieser – meiner Ansicht nach im Kern zwingende – Freiheitsbegriff des GG kommt auch in dem von mir zitierten Satz zum Ausdruck, der beim Herrenchiemsee-Entwurf als Art. 1 vorgesehen war, aber leider nicht ins GG aufgenommen wurde. 

Ich halte es nicht f&#252;r so abwegig, Zwangsdienste mit totalit&#228;ren Staaten zu assoziieren. Schaut man sich um in der Welt, findet man keine Diktatur, die auf die Wehrpflicht verzichten w&#252;rde, aber viele Demokratien, die sie abgeschafft haben. 

Einen Menschen zu einem Dienst gegen seinen pers&#246;nlichen Willen zu zwingen halte ich f&#252;r einen der schwerwiegendsten Eingriffe, die &#252;berhaupt denkbar sind. Ein Staat, der seinen B&#252;rgern leichtfertig eine solche Pflicht abverlangt – ohne eine unmittelbare oder st&#228;ndig zu erwartende Bedrohung f&#252;r seine Existenz zur seiner Rechtfertigung bem&#252;hen zu k&#246;nnen – ist kein Staat, f&#252;r den ich mich zu verwenden geneigt bin. 

In meinem Kommentar wollte ich dar&#252;ber hinaus grunds&#228;tzlich aufzeigen, dass man in diesem Land offenbar dazu tendiert, das Selbstbestimmungsrecht des Individuums gering zu achten. Diese Praxis halte ich nicht nur f&#252;r &#246;konomisch sch&#228;dlich, sondern auch f&#252;r grundlegend falsch. Was das BVerfG sagt, gilt. Das hei&#223;t nicht, dass das immer richtig sein m&#252;sste. Eine Abstimmung mit den F&#252;&#223;en ist in unserem Land gl&#252;cklicherweise noch immer m&#246;glich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>#53 Chris</p>
<p>Das BVerfG hat sich um eine abschlie&#223;ende Bewertung dieses Sachverhaltes gerade in den letzten Jahren eher gedr&#252;ckt. Dass es die Wehrpflicht nicht gekippt hat, als es Gelegenheit hierzu hatte, halte ich f&#252;r falsch und bedauerlich. Was ich in meinem obigen Beitrag geschrieben habe, ist freilich meine pers&#246;nliche Ansicht.</p>
<p>Hohe Steuern und eine enorme Staatsverschuldung sind sehr wohl zu ber&#252;cksichtigen, wenn eine solche Dienstpflicht gerade die Betreuung und Versorgung von &#228;lteren Menschen zum Zweck haben sollte. Falls eine solche allgemeine Dienstpflicht eingef&#252;hrt werden sollte, d&#252;rfte aber alles gerade darauf hinauslaufen. Dann w&#228;re der Grundrechtseingriff n&#228;mlich umso schwerwiegender, denn ein Gro&#223;teil der Steuern d&#252;rfte f&#252;r die Sozialkassen verwendet werden. Die angeh&#228;ufte Staatsverschuldung ist ebenso eine Last, die j&#252;ngeren Generationen, zus&#228;tzlich zu der genannten Dienstpflicht, aufgeb&#252;rdet werden soll. Nach alledem m&#252;ssten diese Aspekte auch bei einer staatsrechtlichen &#220;berlegung zur Zul&#228;ssigkeit und Verh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeit einer solchen Dienstpflicht eine Rolle spielen. Denn der Grundrechtseingriff durch die Dienstpflicht wird hierdurch noch deutlich verst&#228;rkt. </p>
<p>Mir ist bewusst, dass es Staatsrechtler gibt, die hierzu eine andere Ansicht vertreten als ich. Alles andere w&#228;re auch reichlich &#252;berraschend. Nach meiner Auffassung ist eine solche allgemeine Dienstpflicht wie oben beschrieben unter der Geltung des GG gleichwohl schlechterdings unvorstellbar. Gr&#252;nde daf&#252;r habe ich genannt, kann ich aber auch noch vertiefen, sofern dies erforderlich sein sollte.</p>
<p>Eine Wahlfreiheit w&#252;rde daran wenig bis nichts &#228;ndern, denn Zwangsarbeit bleibt Zwangsarbeit. Eine m&#246;gliche Wahlfreiheit w&#252;rde an der Schwere des Eingriffes sowohl in Art. 1 als auch in Art. 2 GG grunds&#228;tzlich wenig bis nichts &#228;ndern, denn das Recht auf freie Entfaltung w&#228;re dem solcherma&#223;en zum Dienst Verpflichtet gleichwohl genommen. Dar&#252;ber hinaus d&#252;rfte durch das Dienstbarmachen von Menschen f&#252;r den Staat auch deren Menschenw&#252;rde unmittelbar betroffen sein &#8212; insbesondere wenn dies zum Zweck der Alten- oder Krankenf&#252;rsorge geschehen sollte. </p>
<p>Der Freiheitsbegriff des Grundgesetzes verbietet nach meinem Daf&#252;rhalten eine solche allgemeine Dienstpflicht in jedem Fall – besonders, wenn sie darauf hinausl&#228;uft, j&#252;ngeren Generationen ein Sich-Aufopfern f&#252;r &#228;ltere Generationen abzuverlangen. Dieser – meiner Ansicht nach im Kern zwingende – Freiheitsbegriff des GG kommt auch in dem von mir zitierten Satz zum Ausdruck, der beim Herrenchiemsee-Entwurf als Art. 1 vorgesehen war, aber leider nicht ins GG aufgenommen wurde. </p>
<p>Ich halte es nicht f&#252;r so abwegig, Zwangsdienste mit totalit&#228;ren Staaten zu assoziieren. Schaut man sich um in der Welt, findet man keine Diktatur, die auf die Wehrpflicht verzichten w&#252;rde, aber viele Demokratien, die sie abgeschafft haben. </p>
<p>Einen Menschen zu einem Dienst gegen seinen pers&#246;nlichen Willen zu zwingen halte ich f&#252;r einen der schwerwiegendsten Eingriffe, die &#252;berhaupt denkbar sind. Ein Staat, der seinen B&#252;rgern leichtfertig eine solche Pflicht abverlangt – ohne eine unmittelbare oder st&#228;ndig zu erwartende Bedrohung f&#252;r seine Existenz zur seiner Rechtfertigung bem&#252;hen zu k&#246;nnen – ist kein Staat, f&#252;r den ich mich zu verwenden geneigt bin. </p>
<p>In meinem Kommentar wollte ich dar&#252;ber hinaus grunds&#228;tzlich aufzeigen, dass man in diesem Land offenbar dazu tendiert, das Selbstbestimmungsrecht des Individuums gering zu achten. Diese Praxis halte ich nicht nur f&#252;r &#246;konomisch sch&#228;dlich, sondern auch f&#252;r grundlegend falsch. Was das BVerfG sagt, gilt. Das hei&#223;t nicht, dass das immer richtig sein m&#252;sste. Eine Abstimmung mit den F&#252;&#223;en ist in unserem Land gl&#252;cklicherweise noch immer m&#246;glich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: hallo</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2009/11/junge-union-uebernimmt-biw-forderung/#comment-839844</link>
		<dc:creator>hallo</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 22:52:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pi-news.net/?p=100907#comment-839844</guid>
		<description>hallo,
Antwort an #54 Prach  (23. Nov 2009 23:22): Da k&#246;nnen wir uns nur gratulieren, da&#223; die Geheimdienste offensichtlich gepennt haben, oder war das Alles nur ein Spiel?
Ich war in den 1970igern bei der NVA mit einem analogen Resultat. Bei einem Regimentsalarm sprangen rund 30% der Kfz gar nicht erst an, weitere 30% kamen mit M&#252;he und Not bis zum Tor, die n&#228;chsten 20% schafften es bis zum Sammelraum und die restlichen Truppen irrten in der Gegend umher. Das Ergebnis war nat&#252;rlich unbefriediegend. Es wurde also geprobt. Nach einer Woche war denn der n&#228;chste &quot;unangemeldete&quot; Regimentsalarm. Als Resultat waren jetzt ganze 10% p&#252;nktliche Kfz im Sammelraum. Das waren alle St&#228;be und Kommandeure. Und jetzt regnete es Orden und Sterne.
Heute bin ich richtig froh, dass offenesichtlich keiner die Schw&#228;chen des Anderen kannte. Wer wei&#223;, was das sonst gegeben h&#228;tte ... .
Gru&#223; von
hallo
Nachsatz: Bei uns war es schlicht und ergreifend die desolate Technik. Aber bei den Waffen war es nicht viel besser. Unsere Kappos (Uffz.) waren auch nicht viel besser.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hallo,<br />
Antwort an #54 Prach  (23. Nov 2009 23:22): Da k&#246;nnen wir uns nur gratulieren, da&#223; die Geheimdienste offensichtlich gepennt haben, oder war das Alles nur ein Spiel?<br />
Ich war in den 1970igern bei der NVA mit einem analogen Resultat. Bei einem Regimentsalarm sprangen rund 30% der Kfz gar nicht erst an, weitere 30% kamen mit M&#252;he und Not bis zum Tor, die n&#228;chsten 20% schafften es bis zum Sammelraum und die restlichen Truppen irrten in der Gegend umher. Das Ergebnis war nat&#252;rlich unbefriediegend. Es wurde also geprobt. Nach einer Woche war denn der n&#228;chste &#8220;unangemeldete&#8221; Regimentsalarm. Als Resultat waren jetzt ganze 10% p&#252;nktliche Kfz im Sammelraum. Das waren alle St&#228;be und Kommandeure. Und jetzt regnete es Orden und Sterne.<br />
Heute bin ich richtig froh, dass offenesichtlich keiner die Schw&#228;chen des Anderen kannte. Wer wei&#223;, was das sonst gegeben h&#228;tte &#8230; .<br />
Gru&#223; von<br />
hallo<br />
Nachsatz: Bei uns war es schlicht und ergreifend die desolate Technik. Aber bei den Waffen war es nicht viel besser. Unsere Kappos (Uffz.) waren auch nicht viel besser.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Prach</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2009/11/junge-union-uebernimmt-biw-forderung/#comment-839814</link>
		<dc:creator>Prach</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 22:22:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pi-news.net/?p=100907#comment-839814</guid>
		<description>Also, wie gesagt war ich vor &#252;ber 20 Jahren selbst mal f&#252;r 15 Monate als Wehrpflichtiger bei der Bundeswehr (das war noch zu Zeiten des Kalten Krieges, kurz vor der Mauer&#246;ffnung). 

Und das war ja wohl der gr&#246;&#223;te Witz und die gr&#246;&#223;te Zeitverschwendung &#252;berhaupt: 

Gewehre, die 10 Meter neben das Ziel schossen und daher &quot;eingeschossen werden mu&#223;ten&quot; (Lauf verzogen), Funkger&#228;te, mit denen man vielleicht auf 5 Meter Empfang hatte, Pistolen, die sich bestenfalls als Wurfgeschossen eigneten und dazu Unteroffiziere mit sehr beschr&#228;nktem geistigen Horizont, aber sehr lauter Stimme. Dazu &quot;&#220;bungsmunition&quot;, die bei jedem zweiten Schu&#223; zu einem kapitalen Klemmer am MG f&#252;hrte, der dann zeitaufwendig beseitigt werden mu&#223;te. Usw. usw.

Ich kann mich noch an eine &#220;bung erinnern, bei der ich auf einer Art Erdbunker mit einem Doppel-MG auf einer v&#246;llig eingerosteten ZwiSoLa stand (Zwillingssockellafette hie&#223; das wohl), die sich nicht drehen lie&#223;, neben mir ein FFOBZB (so eine Art Feldfernsprecher) mit abgerissenen Kabeln. Da stand ich und stand und wurde vergessen, bis mich gegen 2 Uhr nachts ein Unimog abholte... und am n&#228;chsten Tag gab es ein gro&#223;es Lob f&#252;r diese gelungene &quot;Nato-&#220;bung&quot; des Geschwaders und Bestnoten. 

Und so absolut daneben lief das immer... irgendwann resignierte jeder, versuchte, sich durchzumogeln, und z&#228;hlte die Tage bis zum Ausscheiden... 

Die Leute, die sich da als Unteroffiziere verpflichtet haben, waren &#252;berwiegend hart an der Grenze zum Asozialen, irgendwie gest&#246;rt, Alkoholiker oder gern auch leicht rechtsradikal. Als Offizier lie&#223; sich ein einziger Wehrpflichtiger anwerben, weil er sonst sein Maschinenbaustudium nicht h&#228;tte finanzieren k&#246;nnen...

Nur gut, da&#223; diese &quot;Armee&quot; nie irgendwo eingesetzt wurde.

Was wir brauchen, ist eine kleine, gut ausgebildete und motivierte Berufsarmee mit l&#228;nger dienenden Soldaten und einer wirklich guten zeitgem&#228;&#223;en Ausr&#252;stung.

Zwangsverpflichtete Jugendliche, die demotiviert rumh&#228;ngen, mit v&#246;llig veralteten und teilweise &#252;berhaupt nicht funktionsf&#228;higen &quot;Waffen&quot; ausgestattet sind und ihre Zeit verplempern, braucht meines Erachtens damals wie heute niemand.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also, wie gesagt war ich vor &#252;ber 20 Jahren selbst mal f&#252;r 15 Monate als Wehrpflichtiger bei der Bundeswehr (das war noch zu Zeiten des Kalten Krieges, kurz vor der Mauer&#246;ffnung). </p>
<p>Und das war ja wohl der gr&#246;&#223;te Witz und die gr&#246;&#223;te Zeitverschwendung &#252;berhaupt: </p>
<p>Gewehre, die 10 Meter neben das Ziel schossen und daher &#8220;eingeschossen werden mu&#223;ten&#8221; (Lauf verzogen), Funkger&#228;te, mit denen man vielleicht auf 5 Meter Empfang hatte, Pistolen, die sich bestenfalls als Wurfgeschossen eigneten und dazu Unteroffiziere mit sehr beschr&#228;nktem geistigen Horizont, aber sehr lauter Stimme. Dazu &#8220;&#220;bungsmunition&#8221;, die bei jedem zweiten Schu&#223; zu einem kapitalen Klemmer am MG f&#252;hrte, der dann zeitaufwendig beseitigt werden mu&#223;te. Usw. usw.</p>
<p>Ich kann mich noch an eine &#220;bung erinnern, bei der ich auf einer Art Erdbunker mit einem Doppel-MG auf einer v&#246;llig eingerosteten ZwiSoLa stand (Zwillingssockellafette hie&#223; das wohl), die sich nicht drehen lie&#223;, neben mir ein FFOBZB (so eine Art Feldfernsprecher) mit abgerissenen Kabeln. Da stand ich und stand und wurde vergessen, bis mich gegen 2 Uhr nachts ein Unimog abholte&#8230; und am n&#228;chsten Tag gab es ein gro&#223;es Lob f&#252;r diese gelungene &#8220;Nato-&#220;bung&#8221; des Geschwaders und Bestnoten. </p>
<p>Und so absolut daneben lief das immer&#8230; irgendwann resignierte jeder, versuchte, sich durchzumogeln, und z&#228;hlte die Tage bis zum Ausscheiden&#8230; </p>
<p>Die Leute, die sich da als Unteroffiziere verpflichtet haben, waren &#252;berwiegend hart an der Grenze zum Asozialen, irgendwie gest&#246;rt, Alkoholiker oder gern auch leicht rechtsradikal. Als Offizier lie&#223; sich ein einziger Wehrpflichtiger anwerben, weil er sonst sein Maschinenbaustudium nicht h&#228;tte finanzieren k&#246;nnen&#8230;</p>
<p>Nur gut, da&#223; diese &#8220;Armee&#8221; nie irgendwo eingesetzt wurde.</p>
<p>Was wir brauchen, ist eine kleine, gut ausgebildete und motivierte Berufsarmee mit l&#228;nger dienenden Soldaten und einer wirklich guten zeitgem&#228;&#223;en Ausr&#252;stung.</p>
<p>Zwangsverpflichtete Jugendliche, die demotiviert rumh&#228;ngen, mit v&#246;llig veralteten und teilweise &#252;berhaupt nicht funktionsf&#228;higen &#8220;Waffen&#8221; ausgestattet sind und ihre Zeit verplempern, braucht meines Erachtens damals wie heute niemand.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Chris</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2009/11/junge-union-uebernimmt-biw-forderung/#comment-839813</link>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 22:21:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pi-news.net/?p=100907#comment-839813</guid>
		<description>@Zitronenkuchen

Leider fehlt mir zu sp&#228;ter Stunde die Zeit, ausf&#252;hrlich auf Ihren umfangreichen Blogbeitrag einzugehen. Soviel nur: W&#228;re Ihre Argumentation zutreffend, die Wehrpflicht sei nach dem Ende des Kalten Krieges wegen Art. 1 und 2 GG verfassungsrechtlich nicht mehr haltbar, dann h&#228;tte das Bundesverfassungsgericht die Wehrpflicht l&#228;ngst gekippt. Genau das hat Karlsruhe aber nicht getan, sondern die Wehrpflicht auch nach 1990 in seinen Entscheidungen gest&#252;tzt. Selbst die nur teilweise Einberufung der zur Verf&#252;gung stehenden jungen M&#228;nner hat das BverfG als grundgesetzkonform angesehen, obwohl hier zus&#228;tzlich der Gleichheitsgrundsatz aus Art. 3 GG ber&#252;hrt ist (eine allgemeine Dienstpflicht w&#252;rde das Problem der Ungleichbehandlung &#252;brigens l&#246;sen und vermeiden, da&#223; sich junge M&#228;nner durch allzu gro&#223;z&#252;gige Musterungskriterien Wehrpflicht und Ersatzdienst entziehen k&#246;nnen). 

Sicherlich gibt es Rechtsgelehrte, die die verfassungsrechtliche Zul&#228;ssigkeit der Wehrpflicht anders bewerten. Doch darauf kommt es nicht an. Die entscheidende Instanz ist das Bundesverfassungsgericht.

Hohe Steuern oder die enorme Verschuldung der &#246;ffentlichen Haushalte sind f&#252;r die Beurteilung der Wehrpflicht oder einer allgemeinen Dienstpflicht aus staatsrechtlicher Sicht - und die war ja Ausgangspunkt Ihres Beitrags - wie schon gezeigt ohne Relevanz.

Zu widersprechen ist Ihrer Behauptung, eine allgemeine Dienstpflcht sei unter Geltung des Grundgesetzes &quot;schlechterdings unvorstellbar&quot;. Tats&#228;chlich ist diese Frage unter Juristen umstritten. Letztlich w&#252;rde es darauf ankommen, wie eine solche Dienstpflicht in der Praxis ausgestaltet ist. Denkbar w&#228;re es zum Beispiel, das Einsatzfeld &#252;ber den sozialen Bereich hinaus zu erweitern und den Dienstverpflichteten eine weitgehende Wahlfreiheit einzur&#228;umen.

Ich halte eine allgemeine Dienstpflicht durchaus f&#252;r sinnvoll. Der Freiheitsbegriff des Grundgesetzes ist kein absoluter, sondern war immer schon Einschr&#228;nkungen unterworfen. Die von einigen Diskussionsteilnehmern angestellten Vergleiche mit Zwangsdiensten in totalit&#228;ren Regimen sind deshalb daneben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Zitronenkuchen</p>
<p>Leider fehlt mir zu sp&#228;ter Stunde die Zeit, ausf&#252;hrlich auf Ihren umfangreichen Blogbeitrag einzugehen. Soviel nur: W&#228;re Ihre Argumentation zutreffend, die Wehrpflicht sei nach dem Ende des Kalten Krieges wegen Art. 1 und 2 GG verfassungsrechtlich nicht mehr haltbar, dann h&#228;tte das Bundesverfassungsgericht die Wehrpflicht l&#228;ngst gekippt. Genau das hat Karlsruhe aber nicht getan, sondern die Wehrpflicht auch nach 1990 in seinen Entscheidungen gest&#252;tzt. Selbst die nur teilweise Einberufung der zur Verf&#252;gung stehenden jungen M&#228;nner hat das BverfG als grundgesetzkonform angesehen, obwohl hier zus&#228;tzlich der Gleichheitsgrundsatz aus Art. 3 GG ber&#252;hrt ist (eine allgemeine Dienstpflicht w&#252;rde das Problem der Ungleichbehandlung &#252;brigens l&#246;sen und vermeiden, da&#223; sich junge M&#228;nner durch allzu gro&#223;z&#252;gige Musterungskriterien Wehrpflicht und Ersatzdienst entziehen k&#246;nnen). </p>
<p>Sicherlich gibt es Rechtsgelehrte, die die verfassungsrechtliche Zul&#228;ssigkeit der Wehrpflicht anders bewerten. Doch darauf kommt es nicht an. Die entscheidende Instanz ist das Bundesverfassungsgericht.</p>
<p>Hohe Steuern oder die enorme Verschuldung der &#246;ffentlichen Haushalte sind f&#252;r die Beurteilung der Wehrpflicht oder einer allgemeinen Dienstpflicht aus staatsrechtlicher Sicht &#8211; und die war ja Ausgangspunkt Ihres Beitrags &#8211; wie schon gezeigt ohne Relevanz.</p>
<p>Zu widersprechen ist Ihrer Behauptung, eine allgemeine Dienstpflcht sei unter Geltung des Grundgesetzes &#8220;schlechterdings unvorstellbar&#8221;. Tats&#228;chlich ist diese Frage unter Juristen umstritten. Letztlich w&#252;rde es darauf ankommen, wie eine solche Dienstpflicht in der Praxis ausgestaltet ist. Denkbar w&#228;re es zum Beispiel, das Einsatzfeld &#252;ber den sozialen Bereich hinaus zu erweitern und den Dienstverpflichteten eine weitgehende Wahlfreiheit einzur&#228;umen.</p>
<p>Ich halte eine allgemeine Dienstpflicht durchaus f&#252;r sinnvoll. Der Freiheitsbegriff des Grundgesetzes ist kein absoluter, sondern war immer schon Einschr&#228;nkungen unterworfen. Die von einigen Diskussionsteilnehmern angestellten Vergleiche mit Zwangsdiensten in totalit&#228;ren Regimen sind deshalb daneben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: hallo</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2009/11/junge-union-uebernimmt-biw-forderung/#comment-839801</link>
		<dc:creator>hallo</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 22:11:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pi-news.net/?p=100907#comment-839801</guid>
		<description>hallo,
wenn mich meine geschichtlichen Erinnerungen nicht im Stich lassen, dann wurde die allgemeine Wehrpflicht in Deutschland 1813 zun&#228;chst in Preu&#223;en eingef&#252;hrt. Damals war es ein neues B&#252;rgerRECHT. Daher denke ich, dass die Abschaffung der Wehrpflicht die Kassierung eines allgemeinen B&#252;rgerrechts ist.
Gru&#223; von
hallo</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hallo,<br />
wenn mich meine geschichtlichen Erinnerungen nicht im Stich lassen, dann wurde die allgemeine Wehrpflicht in Deutschland 1813 zun&#228;chst in Preu&#223;en eingef&#252;hrt. Damals war es ein neues B&#252;rgerRECHT. Daher denke ich, dass die Abschaffung der Wehrpflicht die Kassierung eines allgemeinen B&#252;rgerrechts ist.<br />
Gru&#223; von<br />
hallo</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: lobotomium</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2009/11/junge-union-uebernimmt-biw-forderung/#comment-839794</link>
		<dc:creator>lobotomium</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 21:57:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pi-news.net/?p=100907#comment-839794</guid>
		<description>@#49 Chris

&lt;blockquote&gt;Schon aus diesem Grund w&#228;re es fatal, die Wehrpflicht abzuschaffen und statt dessen auf eine Berufsarmee zu setzen, die wegen des knappen Arbeitskr&#228;fteangebotes zwangsl&#228;ufig hohe Personalkosten aufwerfen w&#252;rde.&lt;/blockquote&gt;

Die Wehrpflicht ist gegenw&#228;rtig zu teuer und auch nicht mehr zeitgem&#228;&#223;, weil die milit&#228;rischen Anforderungen andere sind. Wie es in der Zukunft aussieht, ist eine andere Frage (die sich nun aber nicht hinreichend beantworten l&#228;&#223;t). Wenn i.&#252;. k&#252;nftig so wenig Arbeitskr&#228;fte zur Verf&#252;gung stehen werden, wie Sie sagen (was ich ebenfalls bef&#252;rchte), d&#252;rfte eine allgemeine Wehrpflicht sowieso nicht mehr zu finanzieren sein. Irgendjemand mu&#223; schlie&#223;lich den Staatshaushalt erwirtschaften. Ich sehe f&#252;r eine so gro&#223;e Armee auch keine rechte Verwendung.

&lt;blockquote&gt;Ganz besonders wichtig ist das Recht zu w&#228;hlen und gew&#228;hlt zu werden.&lt;/blockquote&gt;

Dieses Recht wollen einige auf Kommunalebene l&#228;ngst auf alle ausdehnen, die in Deutschland dauerhaft ihren Wohnsitz haben. Viele sehen in diesem Recht zu w&#228;hlen, davon einmal abgesehen, offenbar ohnehin schon lange nichts Besonderes mehr. Jedenfalls l&#228;&#223;t nicht nur die Wahlbeteiligung in den letzten Jahren und Jahrzehnten auf derartigen Verdru&#223; schlie&#223;en.

&lt;blockquote&gt;Versammlungsfreiheit&lt;/blockquote&gt;

Richtig, nach dem Grundgesetz ist das so, nach den Versammlungsgesetzen hat inzwischen aber jeder das Recht, sich zu versammeln. F&#252;r die Freiz&#252;gigkeit im Bundesgebiet gilt ganz genau dasselbe, au&#223;er nat&#252;rlich, man ist Asylbewerber. Diese angeblichen staatsb&#252;rgerlichen Rechte sind somit kaum noch mehr als leere Phrasen. Sie stehen inzwischen allen zu. Was n&#252;tzt es mir da, da&#223; sie f&#252;r mich sogar Verfassungsrang haben, wenn sie ohnehin allen gew&#228;hrt werden? 

Was die Steuern angeht: damit wollte ich gerade darauf hinaus, da&#223; der deutsche Staat in einer globalisierten Welt nicht ohne weiteres erwarten kann, da&#223; seine (jungen) Staatsb&#252;rger (insbesondere die qualifizierten) ihm auch die Treue halten und weiterhin brav im eigenen Land arbeiten und die Steuern im eigenen Land zahlen.

Ich mu&#223; zugeben, da&#223; Sie ein paar gute Argumente genannt haben. &#220;berzeugt bin ich aber nicht. Was sagen Sie denn zu dem Einwand, da&#223; all dies eine heutzutage, nach dem Ende des Kalten Krieges, nicht mehr zu rechtfertigende Beschneigung von Rechten darstellt? Das haben einige vorangegangene Kommentatoren bereits gut auf den Punkt gebracht. 

Au&#223;erdem w&#252;rde mich interessieren, welchen milit&#228;rischen Nutzen Sie im Wehrdienst sehen? Nach meiner Erfahrung endet das vorwiegend damit, da&#223; die Wehrdienstleistenden nach der Grundausbildung f&#252;r sinnlose B&#252;ro- oder Lagert&#228;tigkeiten abgestellt werden und die meiste Zeit herzlich wenig zu tun haben. 

Wenn Sie Zeit haben, w&#252;rde ich mich auch noch &#252;ber die Quelle freuen, um die ich Sie oben gebeten hatte. Ich zweifle n&#228;mlich immer noch daran, da&#223; es 75 Prozent sein k&#246;nnten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@#49 Chris</p>
<blockquote><p>Schon aus diesem Grund w&#228;re es fatal, die Wehrpflicht abzuschaffen und statt dessen auf eine Berufsarmee zu setzen, die wegen des knappen Arbeitskr&#228;fteangebotes zwangsl&#228;ufig hohe Personalkosten aufwerfen w&#252;rde.</p></blockquote>
<p>Die Wehrpflicht ist gegenw&#228;rtig zu teuer und auch nicht mehr zeitgem&#228;&#223;, weil die milit&#228;rischen Anforderungen andere sind. Wie es in der Zukunft aussieht, ist eine andere Frage (die sich nun aber nicht hinreichend beantworten l&#228;&#223;t). Wenn i.&#252;. k&#252;nftig so wenig Arbeitskr&#228;fte zur Verf&#252;gung stehen werden, wie Sie sagen (was ich ebenfalls bef&#252;rchte), d&#252;rfte eine allgemeine Wehrpflicht sowieso nicht mehr zu finanzieren sein. Irgendjemand mu&#223; schlie&#223;lich den Staatshaushalt erwirtschaften. Ich sehe f&#252;r eine so gro&#223;e Armee auch keine rechte Verwendung.</p>
<blockquote><p>Ganz besonders wichtig ist das Recht zu w&#228;hlen und gew&#228;hlt zu werden.</p></blockquote>
<p>Dieses Recht wollen einige auf Kommunalebene l&#228;ngst auf alle ausdehnen, die in Deutschland dauerhaft ihren Wohnsitz haben. Viele sehen in diesem Recht zu w&#228;hlen, davon einmal abgesehen, offenbar ohnehin schon lange nichts Besonderes mehr. Jedenfalls l&#228;&#223;t nicht nur die Wahlbeteiligung in den letzten Jahren und Jahrzehnten auf derartigen Verdru&#223; schlie&#223;en.</p>
<blockquote><p>Versammlungsfreiheit</p></blockquote>
<p>Richtig, nach dem Grundgesetz ist das so, nach den Versammlungsgesetzen hat inzwischen aber jeder das Recht, sich zu versammeln. F&#252;r die Freiz&#252;gigkeit im Bundesgebiet gilt ganz genau dasselbe, au&#223;er nat&#252;rlich, man ist Asylbewerber. Diese angeblichen staatsb&#252;rgerlichen Rechte sind somit kaum noch mehr als leere Phrasen. Sie stehen inzwischen allen zu. Was n&#252;tzt es mir da, da&#223; sie f&#252;r mich sogar Verfassungsrang haben, wenn sie ohnehin allen gew&#228;hrt werden? </p>
<p>Was die Steuern angeht: damit wollte ich gerade darauf hinaus, da&#223; der deutsche Staat in einer globalisierten Welt nicht ohne weiteres erwarten kann, da&#223; seine (jungen) Staatsb&#252;rger (insbesondere die qualifizierten) ihm auch die Treue halten und weiterhin brav im eigenen Land arbeiten und die Steuern im eigenen Land zahlen.</p>
<p>Ich mu&#223; zugeben, da&#223; Sie ein paar gute Argumente genannt haben. &#220;berzeugt bin ich aber nicht. Was sagen Sie denn zu dem Einwand, da&#223; all dies eine heutzutage, nach dem Ende des Kalten Krieges, nicht mehr zu rechtfertigende Beschneigung von Rechten darstellt? Das haben einige vorangegangene Kommentatoren bereits gut auf den Punkt gebracht. </p>
<p>Au&#223;erdem w&#252;rde mich interessieren, welchen milit&#228;rischen Nutzen Sie im Wehrdienst sehen? Nach meiner Erfahrung endet das vorwiegend damit, da&#223; die Wehrdienstleistenden nach der Grundausbildung f&#252;r sinnlose B&#252;ro- oder Lagert&#228;tigkeiten abgestellt werden und die meiste Zeit herzlich wenig zu tun haben. </p>
<p>Wenn Sie Zeit haben, w&#252;rde ich mich auch noch &#252;ber die Quelle freuen, um die ich Sie oben gebeten hatte. Ich zweifle n&#228;mlich immer noch daran, da&#223; es 75 Prozent sein k&#246;nnten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: max.w</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2009/11/junge-union-uebernimmt-biw-forderung/#comment-839779</link>
		<dc:creator>max.w</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 21:38:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pi-news.net/?p=100907#comment-839779</guid>
		<description>Alle Zwangsdienste m&#252;ssen abgeschafft werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Alle Zwangsdienste m&#252;ssen abgeschafft werden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Chris</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2009/11/junge-union-uebernimmt-biw-forderung/#comment-839776</link>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 21:37:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pi-news.net/?p=100907#comment-839776</guid>
		<description>@lobotomium #47

&lt;blockquote&gt;Da&#223; viele, die ohnehin zur Bundeswehr gehen wollen, zuerst ihren Wehrdienst ableisten, sollte man dabei auch bedenken.&lt;/blockquote&gt;

Sicher gibt es die auch. Entscheidend ist aber, da&#223; junge M&#228;nnern durch die Wehrpflicht die Bundeswehr &#252;berhaupt erst kennenlernen, am Milit&#228;r Gefallen finden und sich deshalb f&#252;r eine l&#228;ngere Zeit verpflichten. Ich war selbst bei der Bundeswehr und habe Kameraden gehabt, die in den ersten Wochen der Grundausbildung den Laden verfluchten und einige Monate sp&#228;ter - zu meiner &#220;berraschung - dann Zeitsoldaten und Unteroffiziers- oder Offiziersanw&#228;rter waren.

&lt;blockquote&gt;Die Bundeswehr hatte in den letzten Jahren keinen Bedarf, deshalb sind so viele ausgemustert worden.&lt;/blockquote&gt;

Der Grund f&#252;r die zahlreichen Ausmusterungen war vor allem das gro&#223;e Angebot an jungen M&#228;nnern, die als Wehrpflichtige zur Verf&#252;gung standen. Das waren deutlich mehr, als man bei den Streitkr&#228;ften brauchte. Genau das aber wird sich in Zukunft wegen der Bev&#246;lkerungsentwicklung &#228;ndern. Schon aus diesem Grund w&#228;re es fatal, die Wehrpflicht abzuschaffen und statt dessen auf eine Berufsarmee zu setzen, die wegen des knappen Arbeitskr&#228;fteangebotes zwangsl&#228;ufig hohe Personalkosten aufwerfen w&#252;rde.

&lt;blockquote&gt;Wo sehen Sie denn noch die staatsb&#252;rgerlichen Rechte, die diese Pflicht rechtfertigen w&#252;rden?&lt;/blockquote&gt;

Es gibt zahlreiche Grundrechte, die allein deutschen Staatsb&#252;rgern vorbehalten sind. Ganz besonders wichtig ist das Recht zu w&#228;hlen und gew&#228;hlt zu werden. Auch das Recht, politische Vereine zu gr&#252;nden, die Versammlungsfreiheit oder das Recht auf Freiz&#252;gigkeit sind B&#252;rgerrechte, die laut Grundgesetz allein deutschen Staatsangeh&#246;rigen zustehen (was nicht ausschlie&#223;t, da&#223; diese Rechte durch einfache Gesetze auf Ausl&#228;nder ausgedehnt werden. Sie genie&#223;en dann aber keinen Verfassungsrang).

&lt;blockquote&gt;Steuern zahlen i.&#252;. logischerweise ganz vorwiegend ebenfalls Staatsb&#252;rger.&lt;/blockquote&gt;

Das ist keine quantitative, sondern eine qualitative Frage. Entscheidend ist, da&#223; alle Einwohner Deutschlands, die ein Einkommen erzielen, Steuern (und Abgaben) bezahlen m&#252;ssen. Diese Pflicht ist nicht auf Deutsche beschr&#228;nkt, weshalb es sich definitionsgem&#228;&#223; nicht um eine staatsb&#252;rgerliche Pflicht handelt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@lobotomium #47</p>
<blockquote><p>Da&#223; viele, die ohnehin zur Bundeswehr gehen wollen, zuerst ihren Wehrdienst ableisten, sollte man dabei auch bedenken.</p></blockquote>
<p>Sicher gibt es die auch. Entscheidend ist aber, da&#223; junge M&#228;nnern durch die Wehrpflicht die Bundeswehr &#252;berhaupt erst kennenlernen, am Milit&#228;r Gefallen finden und sich deshalb f&#252;r eine l&#228;ngere Zeit verpflichten. Ich war selbst bei der Bundeswehr und habe Kameraden gehabt, die in den ersten Wochen der Grundausbildung den Laden verfluchten und einige Monate sp&#228;ter &#8211; zu meiner &#220;berraschung &#8211; dann Zeitsoldaten und Unteroffiziers- oder Offiziersanw&#228;rter waren.</p>
<blockquote><p>Die Bundeswehr hatte in den letzten Jahren keinen Bedarf, deshalb sind so viele ausgemustert worden.</p></blockquote>
<p>Der Grund f&#252;r die zahlreichen Ausmusterungen war vor allem das gro&#223;e Angebot an jungen M&#228;nnern, die als Wehrpflichtige zur Verf&#252;gung standen. Das waren deutlich mehr, als man bei den Streitkr&#228;ften brauchte. Genau das aber wird sich in Zukunft wegen der Bev&#246;lkerungsentwicklung &#228;ndern. Schon aus diesem Grund w&#228;re es fatal, die Wehrpflicht abzuschaffen und statt dessen auf eine Berufsarmee zu setzen, die wegen des knappen Arbeitskr&#228;fteangebotes zwangsl&#228;ufig hohe Personalkosten aufwerfen w&#252;rde.</p>
<blockquote><p>Wo sehen Sie denn noch die staatsb&#252;rgerlichen Rechte, die diese Pflicht rechtfertigen w&#252;rden?</p></blockquote>
<p>Es gibt zahlreiche Grundrechte, die allein deutschen Staatsb&#252;rgern vorbehalten sind. Ganz besonders wichtig ist das Recht zu w&#228;hlen und gew&#228;hlt zu werden. Auch das Recht, politische Vereine zu gr&#252;nden, die Versammlungsfreiheit oder das Recht auf Freiz&#252;gigkeit sind B&#252;rgerrechte, die laut Grundgesetz allein deutschen Staatsangeh&#246;rigen zustehen (was nicht ausschlie&#223;t, da&#223; diese Rechte durch einfache Gesetze auf Ausl&#228;nder ausgedehnt werden. Sie genie&#223;en dann aber keinen Verfassungsrang).</p>
<blockquote><p>Steuern zahlen i.&#252;. logischerweise ganz vorwiegend ebenfalls Staatsb&#252;rger.</p></blockquote>
<p>Das ist keine quantitative, sondern eine qualitative Frage. Entscheidend ist, da&#223; alle Einwohner Deutschlands, die ein Einkommen erzielen, Steuern (und Abgaben) bezahlen m&#252;ssen. Diese Pflicht ist nicht auf Deutsche beschr&#228;nkt, weshalb es sich definitionsgem&#228;&#223; nicht um eine staatsb&#252;rgerliche Pflicht handelt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: LeKarcher</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2009/11/junge-union-uebernimmt-biw-forderung/#comment-839771</link>
		<dc:creator>LeKarcher</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 21:35:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pi-news.net/?p=100907#comment-839771</guid>
		<description>Die BIW-Mitglieder k&#246;nnen ja die Zwangsdienste &#252;bernehmen, damit der Rest seiner Wunscharbeit bei &#252;blichen Geh&#228;ltern nachgehen kann. Das war wohl nichts, BIW.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die BIW-Mitglieder k&#246;nnen ja die Zwangsdienste &#252;bernehmen, damit der Rest seiner Wunscharbeit bei &#252;blichen Geh&#228;ltern nachgehen kann. Das war wohl nichts, BIW.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: lobotomium</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2009/11/junge-union-uebernimmt-biw-forderung/#comment-839735</link>
		<dc:creator>lobotomium</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 20:59:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pi-news.net/?p=100907#comment-839735</guid>
		<description>@#42 Chris 

&lt;blockquote&gt;Wehrdienstleistende k&#246;nnen auf freiwilliger Basis an Kampfeins&#228;tzen mitwirken.&lt;/blockquote&gt;

Soweit ich wei&#223;, nur wenn Sie sich l&#228;ngerfristig verpflichten, ist also dasselbe wie eine Berufsarmee. 

&lt;blockquote&gt;Die Bundeswehr rekrutiert 75 Prozent ihrer l&#228;ngerdienenden Soldaten aus dem Kreis der Wehrpflichtigen.&lt;/blockquote&gt;

Quelle? 

Da&#223; viele, die ohnehin zur Bundeswehr gehen wollen, zuerst ihren Wehrdienst ableisten, sollte man dabei auch bedenken. 

&lt;blockquote&gt;Wie gesagt, mit der Wehrpflicht hat die Bundeswehr die Zugriffsm&#246;glichkeit auf alle jungen M&#228;nner eines Jahrgangs. Ohne Wehrpflicht nicht!&lt;/blockquote&gt;

Die Bundeswehr hatte in den letzten Jahren keinen Bedarf, deshalb sind so viele ausgemustert worden. Die Verweigerung steht au&#223;erdem auch noch im Raum. Diese Praxis l&#228;&#223;t sich nicht fortsetzen. 

&lt;blockquote&gt;Wehrpflicht und Zivildienst (oder auch eine Dienstpflicht) treffen dagegen nur deutsche Staatsb&#252;rger.&lt;/blockquote&gt;

Wo sehen Sie denn noch die staatsb&#252;rgerlichen Rechte, die diese Pflicht rechtfertigen w&#252;rden? Steuern zahlen i.&#252;. logischerweise ganz vorwiegend ebenfalls Staatsb&#252;rger.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@#42 Chris </p>
<blockquote><p>Wehrdienstleistende k&#246;nnen auf freiwilliger Basis an Kampfeins&#228;tzen mitwirken.</p></blockquote>
<p>Soweit ich wei&#223;, nur wenn Sie sich l&#228;ngerfristig verpflichten, ist also dasselbe wie eine Berufsarmee. </p>
<blockquote><p>Die Bundeswehr rekrutiert 75 Prozent ihrer l&#228;ngerdienenden Soldaten aus dem Kreis der Wehrpflichtigen.</p></blockquote>
<p>Quelle? </p>
<p>Da&#223; viele, die ohnehin zur Bundeswehr gehen wollen, zuerst ihren Wehrdienst ableisten, sollte man dabei auch bedenken. </p>
<blockquote><p>Wie gesagt, mit der Wehrpflicht hat die Bundeswehr die Zugriffsm&#246;glichkeit auf alle jungen M&#228;nner eines Jahrgangs. Ohne Wehrpflicht nicht!</p></blockquote>
<p>Die Bundeswehr hatte in den letzten Jahren keinen Bedarf, deshalb sind so viele ausgemustert worden. Die Verweigerung steht au&#223;erdem auch noch im Raum. Diese Praxis l&#228;&#223;t sich nicht fortsetzen. </p>
<blockquote><p>Wehrpflicht und Zivildienst (oder auch eine Dienstpflicht) treffen dagegen nur deutsche Staatsb&#252;rger.</p></blockquote>
<p>Wo sehen Sie denn noch die staatsb&#252;rgerlichen Rechte, die diese Pflicht rechtfertigen w&#252;rden? Steuern zahlen i.&#252;. logischerweise ganz vorwiegend ebenfalls Staatsb&#252;rger.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Max79</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2009/11/junge-union-uebernimmt-biw-forderung/#comment-839734</link>
		<dc:creator>Max79</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 20:58:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pi-news.net/?p=100907#comment-839734</guid>
		<description>ZitronenKuchen

Sehr aufschlussreich geschriebener Beitrag
Danke</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ZitronenKuchen</p>
<p>Sehr aufschlussreich geschriebener Beitrag<br />
Danke</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Heinrich Heine</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2009/11/junge-union-uebernimmt-biw-forderung/#comment-839733</link>
		<dc:creator>Heinrich Heine</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 20:58:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pi-news.net/?p=100907#comment-839733</guid>
		<description>Wann werden diese nutzlosen und teure Zwangsdienste endlich abgeschafft? 
Jeder junge Erwachsene kann und sollte selbst
entscheiden, was er m&#246;chte. Diese Bevormundung,
geh&#246;rt endlich zu beenden!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wann werden diese nutzlosen und teure Zwangsdienste endlich abgeschafft?<br />
Jeder junge Erwachsene kann und sollte selbst<br />
entscheiden, was er m&#246;chte. Diese Bevormundung,<br />
geh&#246;rt endlich zu beenden!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
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