Mina Ahadi in Erlangen: Koran ist ein Horrorbuch

Mina AhadiMina Ahadi ist mit Sicherheit die mutigste und schärfste Islamkritikerin in Deutschland. Die Exil-Iranerin weiß, wovon sie spricht. Schließlich wurden ihr Mann und fünf ihrer Freunde vom islamischen Khomeini-Regime umgebracht. Seit sie den „Zentralrat der Ex-Muslime“ im Jahr 2007 gegründet hat und dessen Vorstand ist, wird sie von besonders gründlichen Islam-Gläubigen auch in Deutschland verfolgt und mit Morddrohungen überhäuft.

Ahadis Formulierungen sind klar und deutlich: „Der Koran ist ein Horrorbuch. Moscheen sind hinderlich für die Integration. Das Kopftuch ist die Flagge des politischen Islam. Es muss unbedingt aus dem schulischen wie auch beruflichen Bereich herausgehalten werden“. Offensichtlich herrscht in der Öffentlichkeit großes Interesse an solch klaren Aussagen, denn der Frankenhof in Erlangen war mit über 100 Menschen bis auf den letzten Platz gefüllt. Manche standen sogar bis auf den Gang hinaus. PI München kam mit zwei vollbesetzten Fahrzeugen angereist und PI Nürnberg war auch vertreten, so dass wir die Versammlung mit einem Dutzend politisch Inkorrekten bereicherten.

Mina Ahadi in Erlangen: Koran ist ein Horrorbuch

Mina Ahadi konnte viel Bemerkenswertes aus dem Innenleben des Islam berichten. Der Titel ihres Vortrags lautete: „Leben ohne Allah? Von dem schwierigen Recht, den Islam zu verlassen“. Ihre eigenen Erfahrungen sprechen Bände: Als neunjähriges Mädchen schon unter den Tschador gezwungen, vom eigenen Bruder ihrer Freiheiten beraubt, vom Mullah-Regime verfolgt, den Ehemann verloren und schließlich auch noch aus ihrer Heimat vertrieben. Die 53-Jährige hat die ganze Bereicherung des Islams am eigenen Leib erfahren. Daher ist sie auch so erstaunt, dass die deutsche Regierung mitsamt der allermeisten Politiker sowie weiten Teilen der Medien die Gefahren der Islamisierung noch nicht so recht wahrhaben wollen.

Mina Ahadi in Erlangen: Koran ist ein Horrorbuch

Mina Ahadi weiß, welche Zustände herrschen, wenn der Islam an der Macht ist. Dann schält sich der Wolf aus dem Schafspelz und setzt Allahs Anordnungen eins zu eins um. Im Alter von 18 Jahren habe sie die erste Steinigung miterleben müssen. Sie dachte, wenn die Welt das erfährt, dann bleiben die Uhren stehen. Doch nichts dergleichen geschah. Wegschauen war die Devise. Als Kind durfte Mina nicht spielen wie ihr Bruder, sie durfte nicht studieren, sie musste schon um fünf Uhr morgens zum Beten aufstehen und riskierte ihr Leben, als sie einen Freund hatte. Der eigene Bruder hätte sie sofort und ohne mit der Wimper zu zucken umgebracht, wenn er dies erfahren hätte. Der sogenannte „Ehrbegriff“ des Islam sei ganz tief in ihrem Bruder verwurzelt gewesen, wie eben bei so vielen Menschen, die der Gehirnwäsche dieser „Religion“ erliegen.

Mina Ahadi in Erlangen: Koran ist ein Horrorbuch

Für die Exil-Iranerin steht völlig außer Frage, dass der Islam extrem frauenfeindlich ist. In einem demokratischen Land müsse es möglich sein, dass man sich mit einer solchen Ideologie kritisch auseinandersetzen könne, ohne um sein Leben fürchten zu müssen. Und sich nicht immer diese permanenten „beleidigten“ Vorhaltungen von muslimischen Verbänden anhören zu müssen. Wer frage denn sie, Mina Ahadi, ob sie von den vielen frauenfeindlichen Stellen des Koran beleidigt sei? Niemand. Dies habe man einfach so aus „Respekt“ vor einer „fremden Kultur“ zu akzeptieren. Daher seien all die gutmenschlichen Allesversteher eigentlich die größten Rassisten und Frauenunterdrücker, denn sie würden die allgemeinen Menschenrechte offensichtlich nicht jedem zugestehen.

Mina Ahadi in Erlangen: Koran ist ein Horrorbuch

Als im Iran die Mullahs unter Khomeini an die Macht kamen, sei es ganz schnell gegangen. Den Frauen wurde unmissverständlich klargemacht: „Entweder ihr setzt das Kopftuch auf, oder wir schlagen euch!“. So beginne der politische Islam seine Unterdrückung bei den Schwächsten – den Frauen. Dies funktioniere durch Einschüchterungen, Drohungen, Folterungen, Mord und Steinigungen. Tausende seien damals nach der Machtübernahme Khomeinis ermordet worden. Neben Frauen und Andersgläubigen übrigens auch viele Kommunisten, was Islam-Unterstützer in linken Kreisen gerne aus ihrer Wahrnehmung verdrängen. Vordringlichste Aufgabe für Deutschland sei laut Ahadi nun die Integration der Muslime in einen säkularen Staat. Permanente Moscheeneubauten seien hierfür eine völlig kontraproduktive Vorgehensweise, denn Moscheen seien nicht dafür bekannt, dass in ihnen Demokratietreue und westliche Lebensweisen gefördert würden. In ganz Europa trieben Hassprediger in Moscheen ihr Unwesen. Gerade diejenigen, die sich in der Öffentlichkeit immer gerne als Opfer hinstellten, hätten sehr viel Macht in Deutschland.

Mina Ahadi in Erlangen: Koran ist ein Horrorbuch

Mina Ahadi kommt in Fahrt. Der Zentralrat der Muslime sei ein absolut heuchlerischer Verein. So empöre er sich äußerst wortreich über den Mord im Dresdner Gerichtssaal, der natürlich aufs Schärfste zu verurteilen sei. Aber in Bezug auf die vielen Steinigungen, Verfolgungen, Diskriminierungen, Verstümmelungen und Morde in der islamischen Welt herrsche bei Mazyek & Co nur eisiges Schweigen. Obwohl all diese barbarischen Erscheinungen für jeden erkennbar in islamisch regierten Ländern wie Saudi-Arabien, Iran, Pakistan, Sudan und Nigeria – um nur einige zu nennen – auftreten. Damit beschäftige sich der Zentralrat der Muslime aber nicht so gerne, denn da wäre ja Selbstkritik angesagt, und die scheuen Moslems im Allgemeinen so wie der Teufel das Weihwasser. Außerdem sei der Zentralrat mit vielen politischen Institutionen dieser Länder verbunden, und wer hacke schon gerne die Hand ab, die einen füttere? Auf der anderen Seite sei der Zentralrat ungeheuer aktiv, was beispielsweise die Erlaubnis des Kopftuchtragens betreffe. Was also sei so wichtig am Kopftuch? Ganz einfach: Es sei das Symbol des politischen Islam für die Unterwerfung der Frau. Mit dem für westliche Maßstäbe lächerlichen Argument, dadurch sei die Frau vor der Erregung der Männer geschützt. Je mehr Frauen sich also mit Kopftüchern behängten, desto stärker könnten sich also die Vertreter des Politischen Islam fühlen.

Mina Ahadi in Erlangen: Koran ist ein Horrorbuch

Die Schlussfolgerung liegt für Mina Ahadi auf der Hand: In demokratisch-freiheitlichen Gesellschaften muss Religion unbedingt Privatsache bleiben. Was jeder in seinen eigenen vier Wänden treibe, sei seine Sache. Aber das Kopftuch dürfe niemals in Schulen, Universitäten oder am Arbeitsplatz zugelassen werden. Außerdem müssten das Kinderkopftuch und der Kinderhijab verboten werden. Wie könne ein Kind frei entscheiden, ob es solch verhüllende Kleidungsstücke tragen wolle? In Deutschland müsse endlich eine offene Diskussion über den Islam beginnen, damit man erkenne, was diese Religion alles an Inhalten, Forderungen und Gesetzen mit sich bringe. Vielleicht könnte dies auch eine dringend nötige Reform des Islam anstoßen – wenn dies allerdings überhaupt möglich sei, denn Allahs Wort gelte schließlich wörtlich und unverändert für alle Zeiten. Als Mina Ahadi all das erkannt hatte, schwor sie vor vielen Jahren dem Islam ab. Was übrigens auch der Titel ihres neuen Buches ist, das übrigens nicht leicht zu veröffentlichen war, denn: „Viele Verleger haben schlicht und ergreifend Angst vor dem Islam“.

Mina Ahadi in Erlangen: Koran ist ein Horrorbuch

Die Frauen im Iran, die jetzt zu Hunderttausenden auf die Straßen gehen, kämpfen laut Mina für ihre Freiheit und skandieren: „Wenn wir im Namen einer Religion geschlagen und erniedrigt werden, stehen wir auf und tun was. Wenn Gott so etwas sagt, dann bin ich gegen diesen Gott.“ Mina Ahadi steht auch unermüdlich für Frauen ein, die im Iran vom Tode bedroht sind. So schafft sie es mit ihrem „Komitee gegen Steinigungen“, das sie 2001 gegründet hat, immer wieder bedauernswerte Frauen vor einem grausamen und langsamen Hinrichtungstod zu bewahren. Dies mache klar, dass sie nicht gegen Muslime kämpfe, wie von ihren Gegnern in Deutschland immer wieder fälschlicherweise behauptet werde. Ganz im Gegenteil: Sie kämpfe für Musliminnen, für ihr Recht auf Freiheit, Leben und Unversehrtheit. Es sei geradezu pervers, dass gerade auch selbsternannte FrauenrechtlerInnen ihre schärfsten Kritiker seien.

Mina Ahadi in Erlangen: Koran ist ein Horrorbuch

Der Kampf gegen den politischen Islam müsse unverzüglich und öffentlich begonnen werden. Denn er versuche gerade, sich in Deutschland auf allen Ebenen durchzusetzen und eine immer größere Rolle zu spielen. Auf eine ganz geschickte und schleichende Weise. Hier eine scheinbar unbedeutende Forderung und dort eine scheinbar belanglose Sondererlaubnis. Bis irgendwann der Boden bereitet sei, um auch die härteren Gesetze der Scharia aufs Tablett zu bringen. Da Deutschland auch wirtschaftliche Interessen in islamischen Ländern habe, werde von der deutschen Regierung gerne die Auseinandersetzung mit den islamischen Verbänden vermieden und diese oft sogar weitestgehend kritiklos unterstützt.

Publikum

Nun wurde es spannend. Es durften Fragen gestellt werden, und zwar – wie es in demokratischen Verhältnissen eigentlich üblich sein sollte – in freier Rede und ohne Zensur. Nicht so, wie es vor zwei Wochen im Münchner Rathaus (PI berichtete) bei der Veranstaltung „Islam entdecken“ des Muslimrates in Verbindung mit der Städtischen Stelle für interkulturelle Arbeit praktiziert wurde: Nur schriftlich und mit Vorauswahl.

Mina Ahadi in Erlangen: Koran ist ein Horrorbuch

Da auch etliche Moslems im Raum waren, kamen natürlich Stellungnahmen zu Ahadis Vortrag. So trug einer erkennbar erregt vor, dass er die „Vorwürfe“ zum Islam empört zurückweise und es schließlich „keinen Zwang in der Religion“ gäbe. Die Angesprochene entgegnete, dass der Koran zu mindestens 97 Prozent frauenfeindlich, menschenrechtsverletzend und höchst ungläubigengefährdend sei. Er sei voll von Vorschriften und Gesetzen, die den Moslem in ein regelrechtes Zwangskorsett drückten. Sogleich stand der nächste Rechtgläubige auf: Das Arabische sei schwer zu übersetzen, da dort ein Begriff 20 verschiedene Bedeutungen haben könnte.

Nun, nachdem diese Schutzbehauptung immer wieder kommt, muss an dieser Stelle einmal unmissverständlich eine Grundsatzerklärung aller Islamkritiker vorgenommen werden. Damit wir nicht jedes Mal die gleichen ermüdenden und sinnlosen Schattendiskussionen führen müssen: Den Koran gibt es in verschiedenen Übersetzungen, die sich aber alle nicht sonderlich voneinander unterscheiden. Töten bleibt Töten, genauso wie Schlagen, Handabhacken, Unterwerfen, Erniedrigen, Bekämpfen etc. Und wer noch den letzten Zweifel hegt, informiere sich bei der offiziellen muslimischen Stelle in Deutschland, dem Zentralrat der Muslime. Auf deren Internetseite www.islam.de ist der gesamte Koran abgespeichert. Und auch diese Ausgabe entspricht der Horrorversion, von der Mina Ahadi spricht. Unter dessen Anordnungen schließlich auch Millionen Menschen in der ganzen Welt zu leiden haben. Außerdem wäre es wirklich mal interessant zu erfahren, wo die sagenumwobene „richtige“ Übersetzung des Koran denn nun vor sich hinschlummert. In der arabischen Welt wird der Koran schließlich auch exakt so verstanden wie in den hiesigen Übersetzungen. Die Charta der Hamas spricht eine deutliche Sprache, der Mörder von Theo van Gogh garnierte sein Opfer mit einer Liste einschlägiger Koranverse und hunderte muslimischer Terroristen inklusive derer vom 11. September beriefen sich vor ihrem Kampfestod stolz und inbrünstig auf bekannte Koranstellen. Aber es ist natürlich schöner, wenn man behaupten kann, all das habe „nichts mit dem Islam zu tun“. Wenn es denn so wäre, dann sollte man Osama Bin Laden & Co. schnellstmöglich die „richtige“ Version von Mohammeds geistigen Ergüssen ohne Mord und Totschlag zukommen lassen, dann bleibt der Welt in Zukunft einiges erspart. Aber diese geheimnisvolle friedliche Ausgabe hat bisher noch kein Mensch zu Gesicht bekommen. Sie existiert ganz offensichtlich nur im muslimischen Argumentationshandbuch für die Auseinandersetzung mit unwissenden Ungläubigen.

Als nächstes erhob sich eine Muslima, die sich beschwerte, dass Frau Ahadi ihr wohl das Tragen des Kopftuches verbieten wolle. Sie aber sei glücklich damit, studiere und fühle sich frei. Nun, Frau Ahadi entgegnete ihr, dass sie das für sie freue, aber Millionen anderer Frauen würden eben gegen ihren Willen dazu gezwungen. Wer privat ein Kopftuch tragen wolle, dem sei das schließlich unbenommen, aber nicht als politisches Symbol im schulisch-beruflichen Bereich.

Mina Ahadi in Erlangen: Koran ist ein Horrorbuch

Besonders spannend war es, dass auch Dr. Sabine Schiffer vom „Institut für Medienverantwortung“ in Erlangen anwesend war. Nachdem wir uns bereits vergangene Woche bei ihrem Vortrag an der Stuttgarter Uni (PI berichtete) über ihre tiefe Überzeugung gewundert haben, der Islam würde nur als “Feindbild der Medien“ so schlecht dargestellt, wollten wir bei der Gelegenheit diesem „Institut“ einmal einen Besuch abstatten. Nun, wir trafen auf folgende Wohnung im Erdgeschoss dieses Hauses:

Mina Ahadi in Erlangen: Koran ist ein Horrorbuch

Als Klingelschild fungiert dieses etwas verschmutzte, kaum lesbare „MV“:

Türklingel

Wir müssen ehrlich zugeben, wir hatten uns unter einem „Institut“, das dermaßen oft in den Medien mit seiner islamverharmlosenden Meinung vertreten ist, das sogar bis in den Iran bekannt ist und das sich in der Vergangenheit sogar mit dem Zusatz „Uni Erlangen“ schmücken durfte, etwas anderes vorgestellt.

Gruppe vor MV Haus

Natürlich war uns Dr. Schiffer dessen unbenommen herzlich willkommen, da wir selbstverständlich andere Meinungen tolerieren und uns rein sachlich damit auseinandersetzen. Trotzdem fühlte sie sich offensichtlich etwas unwohl, denn wie ein Mitglied von PI Nürnberg unfreiwillig aus nächster Nähe mitbekam, schrieb sie folgende SMS: „Hilfe, ich sitze hier inmitten von PI-lern“. Obwohl sie eigentlich wissen dürfte, dass wir zivilisierte Demokraten sind und sie von uns nichts zu befürchten hat, denn wir tun keiner Fliege etwas zuleide. Da müsste sie bei ihrer eigenen Klientel, die ja religionsbedingt eher mal zum Zuschlagen und ähnlich tatkräftigem Unterstützen verbaler Kommunikation zugeneigt ist, mehr Befürchtungen haben. Und Frau Schiffer durfte selbstverständlich auch ihre Frage stellen.

Schiffer

Nun, sie warf dabei Frau Ahadi vor, die Begriffe „Säkularität“ und Säkularismus“ verwechselt zu haben, was aber die Anwesenden eher wenig interessierte. Bei all den unfassbaren Darstellungen des real existierenden Islam wären dutzende anderer Themenbereiche weitaus aufschlussreicher gewesen. Aber Frau Dr. Schiffer dürfte angesichts der Geldgeber ihrer Vorträge wenig Antrieb haben, Islamkritik zu betreiben. Ihr Engagement im Frankenhof beschränkte sich darauf, ein Verbot von Fotos ihrer Person zu erwirken. So übermittelte sie dem Veranstalter diesbezügliche Instruktionen. Nun, Frau Schiffer, Sie sind als Geschäftsführerin eines Medieninstitutes und öffentliche Rednerin mit Sicherheit keine Privatperson. Außerdem haben sie schließlich selbst fleißig fotografiert:

Schiffer fotografiert

Und Sie haben eine Frage in einer öffentlichen Versammlung gestellt. Wenn es in Deutschland ein Gesetz gibt, das ein diesbezügliches Foto verbietet, entschuldigen wir uns selbstverständlich und ziehen diese Aufnahme sogleich zurück. Wir sind schließlich gesetzestreue Bürger dieses (noch) demokratischen Landes und setzen uns im Übrigen auch für den Erhalt desselbigen ein. Wobei wir aber ganz offensichtlich von diversen Kräften massiv daran gehindert werden sollen. Denn während wir ein Interview mit Mina Ahadi vorbereiteten, kam ein hocherregter Moslem auf uns zu, der sich bei seiner Fragestellung kurz zuvor als örtliches SPD-Mitglied beschrieb, und verlangte in barschem und lautem Ton wörtlich: „Zeigen Sie mir sofort Ihren Presseausweis, sonst hole ich die Polizei“.

Einen derartig aggressiven Umgang sind wir nicht gewohnt. Und wir möchten uns auch nicht vorstellen, was uns droht, wenn solche Kräfte in diesem Land einmal das Sagen haben sollten. Außerdem, liebe Frau Schiffer, werden Sie uns auch nicht einschüchtern können, indem Sie schriftlich ankündigen, dass Strafanzeigen gegen PI-Autoren aus muslimischen und / oder Ihren Kreisen in Vorbereitung seien. Wir stehen mit beiden Beinen fest auf dem Boden des Grundgesetzes, wir verteidigen die Demokratie und lassen uns nichts zuschulden kommen. Mina Ahadi in Erlangen: Koran ist ein HorrorbuchVielleicht wählen Sie dagegen in Zukunft Ihre Auftraggeber etwas genauer aus, denn da sind offensichtlich welche darunter, die vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Wir sind übrigens auch schon hochinteressiert an Ihren nächsten Veranstaltungen, die Sie im Frankenhof ja auch schon kräftig bewarben (Foto l.).

Zum Abschluss dieses aufschlussreichen Abends führten wir noch ein bemerkenswertes Interview mit Frau Ahadi, lernten äußerst nette Exil-Iraner kennen, deren Mitteilungen wir den geneigten Lesern hier ebenfalls nicht lange vorenthalten wollen, hatten noch einige absolut sinnfreie Diskussionen mit kopftuchbehangenen Musliminnen samt ihren Begleitern, bis wir uns dann entschlossen, den Abend harmonisch in einer gemütlichen Erlanger Gastwirtschaft zu beschließen. Wie es sich gehört, schön haram bei Wein, Bier und leckerem Schweinebraten.

Gastwirtschaft

(Gastbeitrag von byzanz / Fotos: RChandler)