Moishe dankt der EU

Moishe dankt der EU

Moishe dankt der EU

© 2009 by Daniel Haw

Daniel HawDaniel Haw ist Dramatiker, Maler, Komponist, Regisseur und Leiter des jüdischen Theaters Schachars in Hamburg. Nach einer graphischen und künstlerischen Ausbildung studierte der 51-Jährige in Kalifornien Schauspiel und Regie. Haw, Vater der jüdischen Comicfigur Moishe Hundesohn, veröffentlicht seine Cartoons jeden Freitag exklusiv auf PI.

» Alle Moishe-Cartoons auf PI

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41 KOMMENTARE

  1. Für die neuen PI-Leser hierzu die kinderlose StudienabbrecherIn der Theaterwissenschaften, Claudia Fatima Roth:

    http://www.claudia-roth.de/pressemitteilungen-2009/pressemitteilungen-2007/not_cached/inhalt/sieg_der_demokratie_in_der_tuerkei/einzelansicht/?cHash=3ca98ede39

    Sieg der Demokratie in der Türkei

    PM Nr. 208/07 vom 23.07.2007

    Zum Wahlergebnis in der Türkei erklärt Claudia Fatima Roth, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen:

    „Wir gratulieren dem türkischen Ministerpräsidenten und seiner Partei zu diesem großen Wahlerfolg. Das ist ein klarer Sieg der Vernunft und der Demokratie in der Türkei.

    Die Wählerinnen und Wähler in der Türkei haben mit dem gestrigen Urnengang eine demokratische Entscheidung getroffen, die ein klares Ja zu Reformen, zu Europa, zu stabilen Verhältnissen und zur weiteren Demokratisierung des Landes bedeutet. Dies ist zugleich ein unmissverständliches Nein zum Nationalismus und Chauvinismus, zur Dominanz des Militärs, zu den alten Kräften und einer politischen Kaste, die die Türkei ausgebeutet hat.

    Auch der Erfolg von unabhängigen Kandidaten aus den kurdischen Gebieten und einigen Großstädten bietet die große Chance, dass endlich wieder kurdische Abgeordnete im Parlament mitbestimmen können. Es bleibt weiterhin eine zentrale Herausforderung für die türkische Politik, den Weg der Aussöhnung und des Wiederaufbaus zu gehen.

    Die neue Regierung hat nun den Auftrag, das klare Votum der Wählerinnen und Wähler und den offenbar großen Reformwillen in der Bevölkerung in Taten umzusetzen: Den Stillstand im Reformprozess zu beenden, den Paragraphen 301 abzuschaffen, die türkischen Justiz- und Strafverfolgungsbehörden weiterhin rechtsstaatlich zu reformieren, Minderheitenrechte und deren Umsetzung zu garantieren, das Militär und seine Rolle in der türkischen Politik zu zivilisieren. Auch außenpolitisch wird die neue Regierung viel zu bewältigen haben. Das Wahlergebnis ist eine klare Absage an aggressive und abenteuerliche Vorstellungen des türkischen Militärs im Nordirak.

    Die Bundesregierung darf sich nicht hinter einer doppelbödigen Türkei-Politik einiger EU-Länder verstecken. Sie steht in der Pflicht, den Integrationsprozess der Türkei in die EU klar zu unterstützen und endlich Abstand von Gedankenspielen mit einer so genannten Privilegierten Partnerschaft zu nehmen.“

  2. Moishe stellt eine sehr ernste Frage an das Entlein.

    Die nächsten Stunden werde ich nachdenklich in Schmerz und Gebet verbringen.

  3. Widerstand jetzt !

    Moishe trifft es wieder gut.

    Wir lassen uns das Handeln aus der Hand nehmen. Das kann so nicht weitergehen.

    Es wird Zeit, dass der Republikaner zusammen mit dem Sozialdemokraten Hand in Hand für unsere freiheitliche Demokratie eintritt.

    http://www.youtube.com/watch?v=ocEhZgeHtWA

    Macht mit in den PI-Gruppen. Gründet eigene, kleine Iniativen.

    pi.mainkinzgig at yahoo.de Hanau- Main Kinzig Kreis.

  4. @ #4 Nordisches_Licht,

    Ach jaaaaa ?

    Dann mach doch mal ! 🙂

    Ich meine…in 60 Minuten Magix und Gimp kriegt man kaum was besseres hin.

    Aber vielleicht pack ich ja auch noch AFX aus…

  5. So wie es aussieht will man im eigenen Land, der Türkei, überhaupt nichts mit Juden und Christen zu tun haben. Selbst im 0,X% Bereich drangsaliert man sie noch. (Mor Gabriel)

  6. Das Video wird wohl nicht lange auf Youtube bleiben. Man sollte es sichern und auf vielen Portalen einstellen.

  7. Judenhasser sind Ewiggestrige oder eben Muslime, die ja auch noch immer glauben, Ihr Koran sei vom Himmel gefallen! Das vom Himmel-Fallen war vor rund 2000 Jahren zur Zeit des Apostel Paulus auch schon grosse Mode. Die Apostelgeschichte 19 legt davon Zeugnis ab:

    „19,34 Als sie aber erkannten, daß er ein Jude war, erhob sich eine Stimme aus aller Mund, und sie schrien etwa zwei Stunden lang: Groß ist die Artemis der Epheser! 19,35 Als aber der Stadtschreiber die Volksmenge beruhigt hatte, spricht er: Männer von Ephesus, welcher Mensch ist denn, der nicht wüßte, daß die Stadt der Epheser eine Tempelpflegerin der großen Artemis und des vom Himmel gefallenen [Bildes] ist? 19,36 Da nun dies unbestreitbar ist, so geziemt es euch, ruhig zu sein und nichts Übereiltes zu tun. 19,37 Denn ihr habt diese Männer hergeführt, die weder Tempelräuber sind noch unsere Göttin lästern. 19,38 Wenn nun Demetrius und die Kunsthandwerker mit ihm gegen jemand eine Sache haben, so werden Gerichtstage gehalten, und es sind Statthalter da. Mögen sie einander verklagen!“

    Die Himmelskönigin Artemis ist ein Synonym zu Namen wie Al-Lat (arabische Himmelskönigin bzw. Mondgöttin, von der der Begriff Allah abgeleitet wurde!), Isis, Semiramis, Kybele, Astarte, Aschera, Astarot, Inanna und – wenig bekannt – der Europa!!! am 15.8.1950 machte der Vatikan ebenfalls die einfache Magd Maria bzw. Myriam zur Himmelskönigin (Dogma/Fatwa von Maria Himmelfahrt!). Offensichtlich ist auch die Himmelskönigin Europa in letzter Zeit wieder mal vom Himmel auf den Kopf gefallen und leidet seitdem an aktuem Gedächtnisverlust und Repetitis!

  8. #1 Faust84 (20. Nov 2009 08:45)

    ist, jtzt hab ich vor lautr Vorfrude minn kaba in di tastatur gkippt

  9. #1 Faust 84:

    You made my day, herzlichen Dank! Auf diese Szene habe ich vorgestern im Kino geschlagene 2 1/2 Stunden warten müssen 🙂

    #4 Nordisches Licht:

    Nicht reden, machen! Wir sind alle schon sehr gespannt..

  10. @#10 NordischesLicht

    Das stimmt. Aber wozu AFX wenn die Qualität des Originalvideos schon grottig ist ?!
    Ich hab nur einigermaßen gute Keying Funktionen gebraucht.

    Der Link zum Original : http://www.youtube.com/watch?v=YzAJIXwc49A

    ( Ist glaube ich anamorph aufgenommen worden )

    @Brazenpriss
    Achte mal drauf…ich glaube es ist in ganz youtube das einzige Video zu dem Thema.

    Und übrigens, ich wüsste nicht wieso man das Video löschen sollte. Man kann sicher auch Trailer von 2012 sehen in denen der Petersdom einstürzt.

  11. Wenns nen Contest gibt, mach ich nochmal was neues !

    Ich denke da an eine Druckwelle, Einschnitte von Kampfflugzeugen oder Meteoren, Camera-shake, 3D Tracking etc. 😉

  12. #1 Faust84 (20. Nov 2009 08:45)
    #12 brazenpriss (20. Nov 2009 09:19)
    #11 vollmuffel (20. Nov 2009 09:19)

    Wie ein Moslem wohl ankreuzen würde ?

    Der Komet schlug ein weil…

    A: es ein Zufälliges Naturphänomen war.

    B: es Gottes Rache war.

    C: es zum Zionistischen Plan der Juden gehört.

  13. Entschuldigung, aber ich kann keinen Spaß, keinen Gefallen oder irgendeine Freude bei diesen Bildern empfinden.
    Es tut mir weh, sowas anzusehen, vor allem noch der blutige Arm, der durchs Bild fliegt. In all dieser Zerstörung, auch im Emmerich-Film, sind es doch immer wieder eifache Menschen, die ihr Leben lassen müssen, nicht nur in Naturkatastrophen, sondern noch vielmehr wegen des Versagens der Obrigkeiten.
    Ich geh auch nicht in den feigen Emmerich-Film, denn ich weiß, das Ende kommt noch früh genug und mit großen Schrecken für alle Menschen auf dieser Welt, auch und wohl gerade für die Moslems. Falls der Islam sich weltweit durchsetzen würde, was ich nicht glaube, was aber im Blick auf das Verhalten der Verantwortungsträger in der westlichen Welt nicht ganz auszuschließen ist, wird es noch lange keinen Frieden weltweit geben. Die Geschichte lehrt uns, dass überall, wo der Islam regiert, der Terror regiert. Gerade auch in ihren eigenen Ländern. Sie jagen bis heute ihre eigenen Kinder und Moscheen in die Luft, warum sollte dieser Islam in der Lage sein, die Welt zum Positiven zu verändern? Er ist es nicht. Dieses Potential haben nur ganz wenige Religionen und Weltanschauungen. Das Christentum gehört dazu. Deswegen bin ich überzeugt, dass letztendlich die christlichen Symbole die islamischen überdauern werden bzw. mit ihnen gleichzeitig untergehen.

  14. Das Ende der Welt ist gekommen, wenn die Sonne verglüht und die Erde verbrennt…aber bis dahin haben wir noch ein paar millionen Jahre 😉

    Das Ende der Menschheit allerdings ist soweit ich weiß nach mathematischer Wahrscheinlichkeit in 8000 Jahren 🙂

  15. Erheiterndes zum Wochenende:

    islamische Selbst-Bereicherung:

    Ägyptische Fußballfans belagern algerische Botschaft

    Aus Enttäuschung über das WM-Aus ihrer Nationalmannschaft haben Tausende ägyptische Fußballfans vor der algerischen Botschaft in Kairo randaliert. Die aufgebrachte Menge skandierte Schmährufe, verbrannte Flaggen, Steine flogen. Erst nach mehreren Stunden griff die Polizei ein.

    Da es bei dem Relegationsspiel in der sudanesischen Hauptstadt Khartum zu weiteren Ausschreitungen gekommen war, hatte Ägypten am Donnerstag seinen Botschafter aus Algerien zu Konsultationen nach Kairo zurückberufen. Bei den Krawallen wurden außerdem ägyptische Firmen in Algerien verwüstet.

    http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,662352,00.html

    Algerier verwüsten ägyptische Firmen, und Ägypter belagern die algerische Botschaft. Diese bewundernswerte orientalische Kultur ………

  16. # Faust84

    Ich finde der Clip könnte Preise auf dem internationalen Kurzfilmfestival abräumen!

    Titel: „2012 reloaded“ (in der nicht politisch korrekten Fassung)

  17. Nun hab ich doch glatt das eigentliche vergessen: Daniel Haw und Moishele!

    Tja, woran erinnert mich das bloß…

    Aber andererseits möchten hierzulande bestimmt auch so viele Menschen keine Moslems in wirklich verantwortungsvollen Ämtern.
    Diese Diskrepanzen und geschichtlich gewachsenen Ressentiments zwischen Moslems, Juden und Christen werden unsere Deppenpolitiker und (bestmmte) -kirchenvertreter in tausend Jahren nicht ändern können.

  18. Tja, woran erinnert mich das bloß…

    Also mich erinnert das zuerst an die NS-Gräuel, aber auch daran, dass der Spruch „Geschichte wiederholt sich nicht“ völlig falsch ist. Sie wiederholt sich sehr wohl, weil die Menschheit einfach nicht dazulernt.

  19. Der freitägliche Moishe ist für mich der mal fröhlichhe, mal ernste Start ins Wochenende – DANKE dafür , Daniel Haw!

  20. 28 KDL (20. Nov 2009 10:24)

    Tja, woran erinnert mich das bloß…

    Also mich erinnert das zuerst an die NS-Gräuel, aber auch daran, dass der Spruch “Geschichte wiederholt sich nicht” völlig falsch ist. Sie wiederholt sich sehr wohl, weil die Menschheit einfach nicht dazulernt.

    Solche Vergleiche hinken meistens und ich lehne sie entschieden ab wie ich allerdings auch ablehne, dass etwas mit Gewalt zusammengefügt wird was nicht zusammengehört.

    Wir wehren uns zu recht auch gegen die Nationalsozialismuskeule und das „Islamophobie“ = Antisemitismus Geplapper.

    Wenn ich die Kommentare bei PI richtig deute (inklusive meiner eigenen) ist die Begeisterung für Mohammedaner als Nachbarn oder beim Militär, Polizei, etc. mehr als gebremst. Ich kann es den Türken nicht verübeln, wenn sie es für die Türkei ähnlich halten.

    Wenn es schon um „nu, an was erinnert Dich das“ geht, kommt mir das letzte Elaborat von Heitmeyer in den Sinn, der in europäischen Ländern zu ähnlichen Ergebnissen kommt.

    Es ist entscheidend, was daraus gemacht wird. Wenn die taz den schönen Titel erfindet Europa der Vorurteile“, ist das Ideologie, wenn es diese „Vorurteile“ weltweit gibt und Europa respektive Deutschland im Weltmaßstab gar nicht so „schlecht“ abschneidet. Hier wird Handlungsbedarf konstruiert, wo keiner ist.

    Am deutschen(bzw. EU-) Wesen, sei es Multikulturalismus, Ökowahn und Gesundheitsfetischismus, will schon lange keiner mehr genesen.

    Was Heitmeyer als „alarmierend“ bezeichnet, ist im weltweiten Maßstab schlichte Normalität. Das gilt es zu erkennen und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen anstatt hunderte von Millionen in unsinnigen Projekten zu verheizen und ein Klima des Generalverdachts zu schaffen.

  21. Lieber Moishe Hundesohn 40 % der Türken lehnt jüdische Nachbarn und 30 % christliche Nachbarn ab . Das wäre empörend ,wenn deutsche Medien nicht wie Hüttchen Spieler wären. Wer schon mal Hüttchen Spieler in der Fußgänger Zone beobachtet hat . Ein Gewinn ist unmöglich sie spielen einfach falsch . Genau das, Falschspieler das ist der ganze linke Schlamm von der Bild bis zum Spiegel und den GEZ-TV-Radio Medien . Während die Bevölkerung sich darüber zermartert:, warum einige gleicher als andere sind werden Fluchs die Regeln geändert , siehe Dresden Marva. Prozess, ein Türke hätte für die Tat 6-8 Jahre wegen Totschlag eingefahren . Und so können Moslems fröhlich Juden ins Gas rufen ohne das sich auch nur ein Journalist darüber aufregt . Die vorherrschend linke Presse benutzt die Juden nur zum draufschlagen . Das wird sich auch nicht ändern , denn die Presse ist in ihrem „Wahngebäude“ fest eingezogen . Deshalb PI und andere Anti-Politically-Correct Medien , sollten massiv unterstützt werden . Denn, „Wer aus der Geschichte nicht lernt, der ist dazu verdammt sie zu wiederholen“.

  22. ….der kleine Sichtwechsel zu denen die obig nicht ihre „Prozente“ fürs Koranische gegeben haben – ——- daraus ist ablesbar, dass viele den Mut haben in der Türkei aufzustehen gegen einen verlogenen Wertekonservatismus und viele dieser sind im Andenken wohl auch bei ihrem Staatsgründer Atatürk…….. und wie dessen Worte in Bezug auf Muhamed gewesen sind dürfte den meisten hier Mitlesenden bekannt sein.

    Ich kenne gegenwärtig keinen Politiker, der je deutlichere Worte gegen Muhamed sprach.

  23. Tja, wenn man in den Umfrageergebnissen das Wort „Türkisch“ gegen „Deutsch“ ersetzen würde….

  24. Wie immer zutreffend!

    Aber ich schlage meinem Norddeutschem Mitbürger Daniel Haw vor: Bitte weniger Text!

    Es stimmt ja fast immer alles, was sie in Ihren Cartoons schreiben, aber das Volk ist lesefaul, erst recht, wenn es über Cartoons stolpert.

    Kurz und Knapp gewinnt da mehr Aufmerksamkeit. Diesmal hat mir besonders die Jaffa-Kiste gefallen.

  25. #31 brazenpriss

    Bei dem meisten, was du gesagt hast bin ich völlig deiner Meinung. Dennoch ist der Vergleich mit den 30er Jahren richtig. Auch damals fing alles ganz harmlos an. Es gab nur wenige Warner vor den drohenden Gefahren und in der Politik war Appeasement angesagt – genau wie heute auch. OK, ich erwarte nicht, dass es zu ähnlichen Verbrechen kommen wird wie ab ’33 (nicht mal annähernd), aber die Gefahr eines Totalitarismus ist sehr groß, und hat im Kleinen ja auch bereits angefangen.

  26. #39 HRdN: Die typisch miese Rechtschreibung in diesem Video verrät die Herkunft des Urhebers: Türken schreiben so, wie sie sprechen! Und ich finde es immer wieder klasse, wenn ausgerechnet Musels PI als „faschistisch“ darstellen – Gerade in diesem Milieu gilt Hitler als „gutte Mann“, wie mir ein leutseliger Alttürke mal anvertraute…

  27. PI: Löscht endlich den User HRdN, was soll das ?

    Dann zu Moishe, danke, wieder einmal getroffen. Die Türkei ist eh ein Wackelkandidat in Bezug auf Verlässlichkeit. Mich ärgert halt immer nur, wenn dann die Israelis und Europa ihre 20 % Muslime lieben sollen und wenn sie es nicht so mögen, wie westliche Politiker und Ihre Medien das gerne hätten, gibt es Aufschreie wie „Israel will ethnische Säuberungen!“ „Europa Ausländerfeindlich“ Welch Heuchelei.

    Nun aber zu einem aktuellen Problem: Durch die Medien geistert wieder einmal Entrüstung über die angeblichen Siedlungen und deren Ausbau. Obama gibt die Palli Propaganda wider, alle schreien nach.

    Tatsache aber, die deutschen Medien wissen nichts darüber, was Siedlungen sind und was dazu gehört. So hat z. B. die Lausitzer Zeitung heute einen Bericht veröffentlicht, der genau die Unwahrheiten und Verfälschungen darstellt, die allgemein, ohne weitere Prüfungen unter die Leute gebracht wird.

    Wenn ihr solche Berichte lest, schreibt an die Redaktionen, denn die sollten sich der Aufgabe der Meinungsbildung als Medium schon sehr bewusst sein, gewissenhafter recherchieren und nicht die arabische Propaganda 1 zu 1 übernehmen. DENN DAS IST EIN HINDERNIS ZUM FRIEDEN.

    So schrieb die Zeitung:
    Der Baubewilligung für 900 Wohneinheiten im Ostjerusalemer Viertel Gilo folgte die Grundsteinlegung für Nof Zion. Dazwischen annullierte die gleiche Baukommission, die Gilo durchgewunken hatte, die Bewilligung von 200 Wohnungen für Palästinenser im arabischen Viertel Zur Bachar. Womit sie die faktisch unwahre Behauptung der israelischen Regierung und des Jerusalemer Oberbürgermeisters Nur Barkat, Araber könnten ebenso frei wie Juden ihre Häuser bauen, öffentlich Lügen strafte.

    Tatsache ist:

    1.) Der Gilo-Bezirk ist seit mehr als 30 Jahren bewohnt und in einer früher unbewohnten Gegend entstand, die direkt an den Westen Jerusalems grenzt. Das Gebiet gehörte nie zu irgendeinem „arabischen Teil“ Jerusalems und auch nicht zum arabischen „Westjordanland, weil Grenzen bis heute nicht rechtsverbindlich sind, die Palästinenser beanspruchen diese Gebiete, mehr aber auch nicht. Es wurde ausserdem durch die Juden nach der Wiedervereinigung Jerusalems im Jahre 1967 aufgebaut.

    Weiter schrieb er:

    Gilo wurde, wie auch das neuere Har-Homa-Viertel, tatsächlich nicht im arabischen Wohngebiet Ostjerusalems, sondern auf südlich gelegenem palästinensischem Ackerland errichtet. Die meist christlichen Bauern verloren ihre Existenzgrundlage und wanderten gezwungenermaßen aus – meist nach Chile.

    Die Behauptung des Artikels, ob christliche Bauern dadurch ihre Existenz verloren haben und gezwungen waren auszuwandern, lassen wir gerade rechtlich prüfen. Dennoch ist es eine Provokation, hier soll dargestellt werden, daß Juden an der Vertreibung von Christen Schuld hätten, was bei dem deutschen Leser Empörung (zu Recht, wenn es stimmen würde) hervorrufen soll, also Hetze gegen Juden.

    2.) Er ist unwahr, weil die neuen jüdischen Bezirke wie Gilo, Ramat Eshkol und French Hill kein Gegenstand der Verhandlungen sind. Selbst die extremsten Friedensvorschläge, die von einer Teilung Jerusalems sprechen, beabsichtigen nicht, dass diese Bezirke Teil des palästinensisch-arabischen Staates werden. Diese Vorschläge besagen, dass arabische Bezirke den Arabern und jüdische Bezirke den Juden gehören sollen.

    3.) Weiterhin ist es unnötig, weil sowohl die israelische Regierung wie auch die Opposition sich völlig einig sind, dass diese Bezirke für immer zu Israel gehören werden.

    4.) Die internationale Aufregung ist unproduktiv, weil sie nur den arabischen Extremismus weiter anheizt. Seit die Obama-Regierung die PA-Forderung akzeptierte, dass die Siedlungsfrage das Haupthindernis für den Frieden wäre, was sie nicht ist, werden die PA-Forderungen immer extremer. Das Gesamtergebnis ist, dass die Regierung von Mahmud Abbas seit fast einem Jahr Verhandlungen mit Israel ablehnt. Nach fast zwei Jahrzehnten Verhandlungen mit der PA sollten die USA und die EU gelernt haben, dass die Wahrscheinlichkeit eines Friedens nicht größer wird, wenn man in den Extremistenchor einstimmt.

    5.) Letztlich hat die Verurteilung des israelischen Bauprojekts einen ziemlich heuchlerischen Unterton. Zur selben Zeit, als die 900 Gilo-Appartements genehmigt wurden, waren mehr als 5.000 Wohnungen in den arabischen Vierteln in Ostjerusalem in unterschiedlichen Genehmigungsstufen der Jerusalemer Stadtverwaltung: 2.000 in Tel Adash, 2.500 in a-Swahra, 500 in Dir al-Amud und 172 in Jabel Mukaber. Hat irgendjemand gehört, wie die USA oder die EU diese Projekte verdammte? Und wie können öffentliche jüdische Bauprojekte in Jerusalem ein Hindernis für den Frieden sein, aber private arabische Bauten, die noch dazu illegal sind, nicht? Anstatt den Frieden und die Ordnung zu fördern, polarisieren die Äußerungen der USA und der EU in diesem Konflikt und untergraben die Gerechtigkeit.

    Tatsache ist auch:

    5000 neue Wohneinheiten für Araber in Jerusalem.

    Die Stadtverwaltung von Jerusalem treibt gegenwärtig Pläne zum Bau von mehr als 5000 neuen Wohneinheiten für die arabische Bevölkerung voran. Allein in Tel Edesa im Norden der Stadt sollen rund 2000 neue Wohneinheiten entstehen. Ein Masterplan für den Bau von 2500 Wohneinheiten in Aswahara ist ebenfalls in Planung. Weitere Stadtteile, in denen der Wohnraum für Araber stark erweitert werden soll, sind Dir Al-Amud und Al-Muntar in Beit Tsafafa, Jebel Mukhaber sowie Abu Tor und Tzur Bakher. Die Jerusalemer Stadtverwaltung setzt dabei die relevanten Gerichtsentscheidungen und das geltende Rechte durch. Bürgermeister Nir Barkat betonte in diesem Zusammenhang, dass die Stadt alles tue, um der Nachfrage der Bürger nach Wohnraum nachzukommen, unabhängig davon, ob es sich um Juden oder Araber handele. Unterdessen hat Barkat im Ostjerusalemer Stadtteil Beit Tsafafa eine neues, 750 Quadratmeter umfassendes Sportzentrum eröffnet, dass sowohl der örtlichen Schule als auch den Anwohnern zugute kommen soll. (Außenministerium des Staates Israel, 19.11.09)

    In dem im Artikel aufgeführtem Ort Zur Bachar ist gleichbedeutend mit Tzur Bakher, also auch dort besser recherchieren, ansonsten werden aus einem Streitobjekt gleich Mehrere.

    Dass die Berichterstattung seit langem tendenziös israelfeindlich berichtet, wird wahrgenommen, aber Falschaussagen werden wir in Zukunft entgegentreten. Bitte seien Sie sich Ihrer Verantwortung bewusster. Der Antisemitismus/Antizionismus (beides nur zwei Seiten der gleichen Medaille) hat gerade in Deutschland seit 1945 einen Höchststand erreicht und daran sind die Medien und deren Formulierungen nicht ganz unschuldig. Wir bitten dieses zu berücksichtigen, danke.

    PS: Ich beziehe mich auf folgenden Artikel:

    http://de.news.yahoo.com/16/20091119/tde-lausitzer-rundschau-politische-provo-56bb076.html

    den übrigens auch die Finanznachrichten ungeprüft übernommen haben.

    http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2009-11/15519257-lausitzer-rundschau-politische-provokation-zum-siedlungsbau-in-israel-007.htm

    Schreibt also, wenn ihr so etwa lest.

  28. #25 Faust84
    Es ist beleidigend, zu sagen das seien Tiere.
    Mein Hund unterscheidet ganz eindeutig zwischen Spiel und Ernst. Wenn wir spielerisch kämpfen, gibt er zwar gefährlich klingende Laute von sich, aber er packt mit immer nur so fest am Arm, dass er mich nicht verletzt.

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