obama_buecklingUS-Präsident Barack Hussein Obama scheint ganz besondere Ehrfurcht vor einzelnen gekrönten Häuptern zu empfinden. Während für die britische Queen ein Kopfnicken reichte, machte Obama vor dem saudischen König Abdullah einen so tiefen Diener (Foto r.), dass er dessen Stiefel hätte küssen können (PI berichtete). Diese Unterwerfungsgeste wiederholte Barack Hussein jetzt in Japan vor dem Kaiser in Tokio (Foto l.) – sehr zum Missfallen der amerikanischen Bürger.

Obwohl die Verbeugung mit dem ganzen Oberkörper der japanischen Etikette entspricht, empörten sich viele konservative Kommentatoren über den vermeintlichen Kotau.

„Das ist grauenvoll“, befand CNN-Kommentator Bill Bennett. „Wir unterwerfen uns keinen Königen oder Kaisern.“ Auch der Obama-Kritiker William Kristol erklärte: „Ich verstehe nicht, warum Präsident Obama dachte, er müsste so etwas tun“.

„Er dachte wohl, das kommt gut an in Japan – aber für einen US-Präsidenten war das einfach deplatziert“, sagte er im Sender Fox News. Kristol sah in der Höflichkeitsgeste ein Sinnbild für die Schwächung der USA unter Obamas Präsidentschaft.

Bücklinge im Vergleich:

Obama vor dem saudischen König

Obama vor dem japanischen Kaiser

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148 KOMMENTARE

  1. Jeden Tag wird der „Messias“ weiter entzaubert! Schade, dass wir alle unter einem schwachen US-Präsidenten zu leiden haben.

  2. Übrigens hält sich Obama bei anderen Gesten sehr zurück, z.B. beim (in den USA eigentlich obligatorischen) Hand-aufs-Herz-Legen bei der Hymne.
    Ob diejenigen, die dahinter mangelnden Patriotismus vermuten, Recht haben?

  3. Die Amerikaner wollten „The One“ und jetzt haben sie ihn. Worüber beschweren sie sich eigentlich?

  4. Ich respektiere die japanische Kultur, deshalb würde ich dort auch knicksen.
    Bei dem retardierten Saudi würde ich vorher ordentlich Schweinewürstel essen, um sie dem Museldespoten gepflegt vor die Füße zu kotzen – man muss seinen Respekt eben gebührend ausdrücken!

  5. Der kommt ja aus dem Nicken und Verbeugen vor dem Kaiser gar nich mehr raus…..

    ..mal ne andere Theorie: Vielleicht hat Obama ja einfach nur Rückenprobleme? Oder der Mundgeruch beim saudischen Häuptling war bei der Begrüßung so stark, daß er sich wegducken mußte.

  6. Ich schätze gutes Benehmen und ich glaube es gibt bessere Gründe zur Kritik an Obama als die Etikette.

    Und ich glaube, dass ein Obama mit Cowboyhut und Westernstiefel, der dem Kaiser mit kräftiger Pranke die Hand schütteln und auf die Schulter schlagen würde, auch nicht jedermans Gschmack wäre.

  7. Was ist daran einzuwenden, wenn sich vor dem japanischen Kaiser höflich verbeugt wird ?
    Erbsenzählerei ist das manchmal hier…

  8. Japanische Kultur hat wenigstens was zu bieten. Und der Nippon Kaiser ist der letzte seiner Art.
    Aber ein Sau Discher Kamelenking ist eine suspekte Person, die ich nie begrüssen würde. Nicht eines Blickes würdigen.
    Im Geiste verbrenne ich täglich eine Sau Dische Staatsflagge.

  9. Allen Anschein nach zu urteilen handelt es sich nicht um Staatsbesuche sondern um Vorstellungsgespräche.Bleibt zu hoffen dass ihn Jemand anstellt,sonst sind Rückenprobleme und Haltungsschäden unvermeidlich.

  10. Auf einer Pressekonferenz während seines Japanbesuchs ist Obama nicht auf die Frage eines Journalisten eingegangen, ob er die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki für eine richtige Entscheidung halte.
    Anders als andere Präseidenten hat er sie nicht notwendigerweise aus Prinzip verteidigt.
    http://newsbusters.org/blogs/mark-finkelstein/2009/11/13/obama-fails-defend-u-s-bombing-hiroshima-nagasaki

    Angesichts der unleugbaren Kriegsverbrechen seitens der USA im Pazifikkrieg hat er damit evtl. bei selbstgerechten US-Nationalisten Minuspunkte gesammelt, jedoch auch, nicht nur bei Japanern, durch sein nicht arrogantes Auftreten Respekt gewonnen.

  11. #4 willanders (17. Nov 2009 11:40)

    auch das bisherige Obama-Fanmagazin Spiegel spuckt auf das enttäuschende Idol:

    Der Autor Christian Schwägerl hat sich im Auftrag der grünen Lobby im Antiamerikanismus gesuhlt, da kann der amerikanische Präsident nicht ungeschoren davonkommen, wenn er venünftig handelt:

    Die USA dagegen zögern und taktieren, wie schon unter George W. Bush. Weil die Welt außerhalb ihrer Grenzen für die meisten Amerikaner nur ein lästiger Störfaktor ist, nutzt der Verweis auf ertrinkende Bangladeschis, verdurstende Afrikaner und überflutete Inseln in Indonesien nichts. Mit Hollywood verfügen die USA über eine Bewusstseinsindustrie, die Milliarden Menschen mit dem materialistischen Idealbild von westlichem Wohlstand anfüttert und zugleich ständig mit Apokalypsefilmen zu Leibe rückt.

    Offenbar halten Amerikaner auch den realen Klimawandel für eine Ausgeburt der Unterhaltungsindustrie.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,661622,00.html

    Von einem solchen Schmierfink angepisst zu werden, ist ein Kompliment.

  12. #20 FreeSpeech:

    …ich ehrlich gesagt auch nicht.

    Um mal einen bösen Nazi-Vergleich zu bringen: jeder kennt wohl das Bild, wo sich der Hitler vor dem alten Hindenburg verneigt.
    Solche Gesten sagen über Charakter und Intentionen derer, die sie ausführen gar nichts.
    Japaner nicken und verneigen sich wegen jeder Kleinigkeit – insofern dürfte Obama da nicht dumm aufgefallen sein.

  13. Im Fall vom japanischen Kaiser finde ich nichts Schlimmes an der Verbeugung. Im Gegensatz zu den Menschen in islamischen Staaten besitzen Japaner nicht die Arroganz die Verbeugung als Geste der Unterwürfigkeit anzusehen. In meinen Augen drückt die Verbeugung hier eher den Respekt vor Japan und dem japanischen Kaiser aus.

  14. Eines gewählten Staatsoberhauptes unwürdige Geste. Die ungewählten Monarchen dieser Welt sollten vor jedem gewählten Präsidenten solch einen Diener machen, aber nicht umgekehrt.

  15. #19 Tammy
    Unleugbare Kriegsverbrechen im Pazifik.

    Irgendwie kommt mir das bekannt vor. Zuerst
    mal eine Frage. Wer hat den die Staaten im
    Pazifik überfallen ?
    Waren das die Amerikaner oder die Japaner?
    Es ist immer daselbe. In Südkorea haben die
    Amerikaner ihren Kopf hingehalten und heute
    hassen die Südkoreaner die Amerikaner.
    Irgendwie tun mir die Amerikaner leid. Halten
    ihren Kopf hin und werden im Nachhinein noch
    als Kriegsverbrecher hingestellt.
    Wie haben sich denn die Japaner in China
    verhalten ???
    Wenn ich etwas faschl verstanden haben sollte,
    bitte ich um Korrektur.

  16. Gestern waren die ersten Worte in den Tagesthemen: „Er kann doch nicht alles. Obama entäuscht die Europäer im Kampf gegen die globale Erderwärmung“.
    „… darin unterscheidet er sich nur geringfügig von seinem Vorgänger …“

    „Krönung“ in diesen Tagesthemen ist übrigens der Kommentar von Sonia Mickich (ab 12:50): „Und jetzt es mal zynisch: Die Menschheit braucht mal wieder große Flutkatastrophen, möglichst in einem reichen Industrieland oder Tsunamis mit Zehntausenden Opfern (…). Dann setzt vielleicht ein Ökoruck ein….“

    Ich kommentiere hier selbst gerne zynisch (bei dem ganzen Wahnsinn bleibt einem nichts anderes übrig). Aber so ein Zynismus geht entschieden zu weit. Wenn sich jemand 10.000de Todesopfer wünscht, dann ist das schlicht menschenverachtend! Das erinnt mich an einen Bekannten,der radikaler Kernkraftgegner war, und der ca. 1 Jahr vor Tschernobyl sagte: Er hoffe, dass so ein AKW mal in die Luft fliegt, damit die Leute merken, wie gefährlich die sind. Ein perfekter Beweis, dass Ideolgien über Menschenleben gehen.

    Und davon abgesehen: Was um Himmels Willen haben Tsunamis mit der Klimakatastrophe zu tun???? Diese werden durch Erdbeben oder Meteoriteneinschläge verursacht. Hier kann man den Menschen auch mit den schlimmsten Klimmzügen nicht verantwortlich machen!

  17. Leider finde ich das Bild und den Artikel nicht mehr über das Zusammentreffen von Bush und Akihito. Da hat Bush dem Tenno nicht die Hand gegeben. Über das kaiserliche Protokoll bestehen offensichtlich unterschiedliche Meinungen. Mishiko soll über den tiefen Bückling irriert gewesen sein, aber Obama ist hat so viel länger als das Ehepaar. Ich finds eher lustig.

  18. #28 Feuersturm

    In Pearl Harbour wurde eine Armee angegriffen, keine Zivilbevölkerung. Hiroshima und Nagasaki jedoch waren keine Armeelager, sondern Städte voller unschuldiger Menschen. Die Atombombenabwürfe waren ein Kriegsverbrechen, und Obama sollte sich im Namen der USA dafür entschuldigen. Das er es nicht tut ist nur insofern zu begrüßen, als das es den Mythos um ihn weiter bröckeln lässt.

  19. Ich finde das auch deplatziert, genau wie Jürgen Trittins Knicks vor der englischen Königin bei ihrem Staatsbesuch vor ein paar Jahren. Ein König ist ein Staatsoberhaupt wie jedes andere auch, überzogene Ehrerbietungen sind ein Zeichen von Unterwerfung.

    Andererseits kann man diese Gesten auch als Obamas Versuch werten, einen Kontrapunkt zu Bushs „G1“-Politik zu setzen.

  20. Bush hat sich korrekt verhalten. Es ist
    m.E. unüblich sich in Japan die Hand zu
    geben.
    Man begrüßt den Anderen, in dem man aus der
    Hüfte heraus den Oberkörper nach vorne beugt.
    Ein Diener ist nicht erforderlich.

  21. barack beugt sich fast wie ein sklave und michelle greift der „lisbeth“ an die schulter.

    etiquette ? da besteht bedarf.

  22. obama ist zweifellos unzweckmaessig gekleidet.
    kriechen kann er in diesem dress einfach nicht, ohne den anzug an knie und ellbogen zu beschädigen. ein neues staatsbesuchs-outfit waere angebracht mit schuhsohlenartigen leder-pads an den entsprechenden stellen.

  23. Ich habe großen Respekt vor der japanischen Kultur.
    Das man sich in Japan -und gerade vor dem Kaiser- verneigt ist normal und wird als Zeichen der Höflichkeit und des gegenseitigen Respekts gewertet und hat nichts mit Unterwerfung zu tun.

    Vor dem Sau’ischen König hätte ich mich an Obamas Stelle nicht verneigt.
    Wir erinnern uns aber wie seinerzeit Bush und der sau’ische König zusammen knutschten.

    Dort gelten wirtschaftliche Interessen eben höher als die Moral.

  24. #28 Feuersturm

    du bist im Bilde, dass die USA alleine bei einem EINZIGEN Brandbomben-Terrorangriff auf Tokio, bei dem ca. 130.000 Menschen lebendig verbrannt wurden, mehr als DOPPELT soviele Zivilisten getötet haben, als INSGESAMT US Soldaten im Pazifikkrieg ums Leben kamen??

    Von den Atombomben mal ganz zu schweigen…

    Und der US-Luftwaffengeneral Curtis LeMay hat selber freimütig gesagt, er würde zu Recht vor ein Kriegsverbrechergericht gestellt, wenn er nicht zu den Siegermächten gehören würde.

  25. Naja, jetzt übertreibt mal nicht. In Japan gehört die Verbeugung zum guten „Ton“. Allein die Wahl des falschen Beugungswinkel kann beruflicher Selbstmord sein. Häneschütteln hingegen ist dort nicht angesagt.
    Grundsätzlich gilt: Der Keno verbeugt sich max. um 15 Grad. Der Gast beim Kaiser aber 45 Grad in der Hüfte plus 45 Grad zwischen Kopf und Oberkörper. Macht zusammen 90 Grad.
    Selbst der Bankangestellt verbeugt sich dort vor seinen Kunden im 90 Grad Winkel in der Hüfte.

    Und vor den Japanern ist ein wenig Respektbekundung sicher auch mal ganz angebracht. Schließlich haben die unter immenser Kraftanstrengung was erreicht, wovon andere nur träumen können. Zwar haben die mitunter auch komische Ehrvorstellungen. Aber im Vergleich zum arabischen Raum halten die sich wohl eher in Grenzen. Und Anspruch auf Weltherrschaft pflegen die Japaner auch nicht. Alles sehr angenehme Menschen.

  26. @Tammy

    Ach so, du bezeiehst das auf einen vorherigen Kommentar von Feuersturm.

    Allerdings pflichte ich ihm bei. Aus heutiger sicht kann man das natürlich verurteilen. Aber haben die Japaner die USA angegriffen, nicht umgekehrt. „Terrorangriffe“ haben die Amerikaner nicht nötig und das Kriege grausam sind, liegt leider in der Natur der Sache.

  27. @ #4 willanders

    In der Tat kann man an diesem Erguss des SpOn sehr schön sehen, wie grantelig die sonst so eifrig politisch korrekten Gutmenschenjournalisten werden können.

    Erstaunlich…:

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,661622,00.html

    Klimakiller Obama

    Ein Kommentar von Christian Schwägerl

    Der Hoffnungsträger versagt: Mit seiner Unfähigkeit, den Klimagipfel von Kopenhagen zum Erfolg zu führen, heizt US-Präsident Barack Obama globale Konflikte an.

    Obama hat die Europäer belogen

    Als „Weltbürger“ hat Barack Obama sich inszeniert, als er im Sommer 2008 im Berliner Tiergarten eine viel beachtete Rede hielt. Doch diesen Anspruch hat der US-Präsident nun verraten.

  28. # 37
    Der Luftangriff auf Tokio forderte 89 000 Tote.
    Es war der schwerste Luftangriff des Krieges inkusive der Antombombenabwürfe.

    Warum hat eigendlich Japan nicht im März kapituliert?
    Und warum nicht nach dem Abwurf der ersten Atombombe?
    Warum nicht nach den Kriegseintritt der Sowjet-Union?
    Warum nicht am 9. August?
    Warum gab es am 14. – 15. August nochmal in Tokio einen Militärputsch, um die Kapitulation zu verhindern?

    Und wieviele Zivilisten sind jeden Monat im japanischen Machbereich ums Leben gekommen?

  29. Ich glaube nicht, dass der WW II beim Grad von Obamas Verbeugung noch eine Rolle gespielt hat. Obama hat wohl wieder einmal etwas übertrieben. Wie schon vor dem Saudi meine ich den Schalk in ihm zu sehen, wenn er so was macht.

  30. Zum Teil wieder mal sehr unterirdische Kommentare!

    Wenn man nur ein bißchen Ahnung hat, weiß man, dass es in Japans Kultur grundsätzlich zur Höflichkeit gehört, sich tief zu verbeugen. Das ist keine Unterwerfungsgeste.

    Zu # 28 Feuersturm: Natürlich waren die beiden Atombombenabwürfe ein schweres Kriegsverbrechen der Amerikaner. Schon mal was von der Haager Landkriegsordnung und Genfer Konvention gehört? Ein Angriff auf die Zivilbevölkerung (und das waren die Atombomben wohl in höchstem Maße) ist ein schwerer Verstoß gegen die Haager Landkriegsordnung und somit nach Völkerrecht ein Kriegsverbrechen. Bei aller Sympathie zu USA: Wahrheit bleibt Wahrheit, auch wenn das manche nicht hören wollen.

  31. Obama hat sich vor dem japanischen Volk verbeugt. Gemäß der von den USA auferlegten japanischen Verfassung ist der Kaiser ein Symbol des japanischen Volkes. Dieses Volk, sein Staat und sein Kaiserhaus haben eine weitgehend ungebrochene 2600jährige Genealogie / historische Kontinuität.

  32. Es gibt weitaus bessere Gründe, gegen Obamao zu sein, als ein Verbeuger in Japan. Die Japaner sind ein überragendes Kulturvolk, das innerhalb weniger Jahrzehnte den Sprung vom Mittelalter in die Neuzeit vollzogen hat, eine weltweit bedeutende Industrie (Elektroartikel, Automobile, Motorräder, Schwerindustrie) aufgebaut hat und nebenbei die Welt auch noch kulturell bereichert hat. Denkt nur mal an den Mann hier:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Akira_Kurosawa

  33. Gegenüber dem Japaner war das schon in Ordnung. Schließlich handelt es sich nicht um einen gewöhnlichen Feld-, Wald- und Wiesenkönig, sondern um einen richtigen Kaiser. Wenn wir noch einen deutschen Kaiser hätten würde ich dieses Verhalten doch sehr wünschen.
    (Kleiner Spaß am Rande)

  34. Außerdem legen die Japaner großen Wert auf ihre kulturelle und nationale Identität. Komm einem Japs bloß nicht mit Multikulti und Moschee und Minarett!

  35. Die politische, kulturelle und genetische Kontinuität des japanischen Volkes und Staatswesens sind vielleicht der markanteste heute existierende Gegenpol zum Multikulturalismus. Hoffen wir mal, dass Obama diesem Gedanken seine Reverenz erwiesen hat.

  36. @ Thomas A
    “Terrorangriffe” haben die Amerikaner nicht nötig

    Apologet des Massenmordes….

    Es war sogar ausgemachte Strategie der USA und der Engländer, Luftkrieg gegen die Zivilbevölkerung zu führen (Area Bombing Directive).
    Zivilopfer Japans durch US-Terrorangriffe: über 500.000
    Zivilopfer USA: nahe 0

  37. BTW, da fällt mir ein „Fehler“ in dem Zitat aus dem Artikel auf: Kotau, den gabs in China, nicht in Japan.

  38. Der Argumentation, man habe Atombomben werfen müssen, da eine Eroberung ohne Atombomben 1 mio Tote gefordert hätte, kann ich schwer folgen. Wer hat denn die USA gezwungen, Japan zu erobern? Andererseits gehen auf das Konto der japanischen Armee auch Millionen ziviler Toter, so dass die wenig Grund haben, sich zu beklagen.

  39. Das Geschwafel über Kriegsverbrechen geht mir gegen den Strich. Nach damals gültigem Völkerrecht war der gezielte Angriff auf die Zivilbevölkerung ein Kriegsverbrechen. Es ist hierbei völlig egal wer einen Krieg begonnen hat oder was ein Gegner tut. Dass die Sieger des Krieges das nicht hören wollten, liegt in der Natur der Sache begründet. Sieger klagen sich äußerst selten selber an. So ist das nun einmal.

  40. #38 Tammy
    Ich habe nicht von Soldaten geredet, die ums
    Leben kamen sondern von Zivilisten.
    Ich habe die Länder bereist wo die Japaner
    ehemals gewütet haben. Also habe ich mein
    Wissen nicht aus dem Film “ Die Brücke am ..“.
    Ich kann nur sagen, dass die grausamst gewütet
    haben. In Malaysia haben die wahre Orgien
    unter den dort lebenden Chinesen angerichtet.
    Von den Soldatenpuffs ganz zu schweigen.
    Ausserdem, wie schon gesagt, haben die
    Japaner die Amerikaner angegriffen. Und wenn
    Du jetzt noch behauptest, dass bei dem Angriff
    auf Pearl Harbour keine Zivilisten ums Leben
    gekommen sind, dann verstehe ich nichts mehr.
    Merke Dir!
    Die Aggression, also rechtswideriger Angriff,
    ging von Japan aus.

  41. @cattivista
    zu den A-Bomben gibt es auch einen „internen“ Kommentar:

    Admiral Leahy, Chief of Staff to presidents Roosevelt and Truman:

    It is my opinion that the use of the barbarous weapon at Hiroshima and Nagasaki was of no material assistance in our war against Japan … The Japanese were already defeated and ready to surrender because of the effective sea blockade and the successful bombing with conventional weapons … My own feeling was that in being the first to use it, we had adopted an ethical standard common to the barbarians of the Dark Ages. I was not taught to make war in that fashion, and wars cannot be won by destroying women and children.

    Was mich nur wundert: Hier werden sich immer „die Menschenrechte“ auf die Fahnen geschrieben, und die entsprechenden Widersprüche, die der Islam mit sich bringt völlig zu Recht aufs Schärfste kritisiert. Bei offenkundigen Kriegsverbrechen, und das war der Bombenkrieg (er trägt auch insb. im Pazifikkrieg Merkmale eines Völkermordes) wird von einigen Kommentatoren die Existenz universeller Menschenrechte jedoch ad acta gelegt.

  42. In Saudi Arabien war wenigstens noch der Kratzfuß dabei!

    Aber für so ein rückständiges Land wie Japan reicht´s allemal aus.

  43. Ich sehe da kein Problem, der japanische Kaiser ist im Gegensatz zum amerikanischen Präsidenten(Selbst zu den guten wie Reagan oder Bush) eine aus ihrer Herkunft ehrwürdige Person und ein einfacher Bürger sollte sich vor ihm verbeugen.

  44. @#55 HoraNoster

    Das meine ich nicht, jedenfalls nicht zwischen „einfachem Bürger“ und wem auch immer auf welchem Thron. Wir haben doch die Adelsprivilegien nicht abgeschafft, um vor Königs zu kriechen und ein Atheist muss auch nicht den Papstring küssen. Ratzi zuckt jedesmal zusammen, wenn jemand das macht, jedenfalls war es am Anfang so. Vielleicht hat er sich ja mittlerweile dran gewöhnt.

    Der Bückling von Obama ist einfach Protokoll und Staatsräson, oder wat ähnliches, eben Theater.

  45. Krieg führen gegen Völkermörder ist kein Kirchentag.

    Japan,Hitlerdeutschland, Stalin, Mao, PolPot bekämpft man nicht mit einem Aufkleber oder Blog.

    Genauso braucht der Islam seinen Feuersturm wie über Dresden oder Hiroshima.

  46. Pro-Amerikanisch heisst nicht, dass man ungefragt jeden Quatsch von Fox News hier als „wahre News“ bringen muss.

    Und es wäre schon schön gewesen, wenn man etwas besser recherchiert hätte, denn dann wüsste man, dass sich sogar Ronald Reagan vor dem japanischen Tenno verbeugt hat. Und zwar genau vor dem, der den Angriff auf Pearl Harbor befahl. Ach ja, Bush sen. hat sich auch schon verbeugt und Bush jun. hat sogar mal einen Saudi-Prinzen geküsst.

    Bitte nicht noch mehr Fox-News-Quatsch bringen. Danke.

  47. ach Gott, jetzt regen wir uns über die Einhaltung der Etikette auf? Die grundsätzliche Haltung Saudi Arbiens gegenüber zu kritisieren: [+], die Einhaltung der Etikette auf internationalem Parkett als Zeichen der Schwäche auszulegen: [lächerlich]

  48. Das Ganze erinnert mich an Rosendorfers „Briefe in die chinesische Vergangenheit“. Dort richtete der Protagonist den Grad seiner Verbeugungen auch immer nach dem Rang des jeweiligen Gegenübers.

    Ich glaube durchaus, dass solcherart Symbolik von Obama ganz bewusst verwendet wird, um damit die jeweilige Wertschätzung des Gesprächspartners auszudrücken. Wie ja auch seine Rede von Kairo nur so gespickt war mit symbolhaften Andeutungen in Bezug auf den Islam. Nur: im profan-modernistischen, von Symbolik gänzlich befreiten Europa neigt man dazu, solche Zeiten zu übersehen.

    So hat man bis heute noch nicht ganz begriffen, dass Amerika unter Obama einen Paradigmenwechsel – weg von Europa – vorgenommen hat. Der fehlende Diener vor der Queen war dafür ebenso beredtes Zeugnis wie die Tatsache, dass Obama zu den Feierlichkeiten des Mauerfalls es nicht für nötig befand, mit persönlicher Anwesenheit zu glänzen, sondern seine Ministerin zu schicken. In diesem Kontext ist auch Obamas Aussage zu lesen, die er während seiner Asienreise machte, wonach er der erste pazifische Präsident Amerikas sei.

    Und nimmt man dann noch die Abkühlung des Verhältnisses zu Israel hinzu, bei gleichzeitiger Aufwertung der Beziehungen zu den islamischen Ländern, dann fügt sich dies zu einem Gesamtbild, hinter dem aufmerksame Beobachter nichts anderes als eine grundlegende Neuausrichtung amerikanischer Politik erkennen können.

    Ob er sich damit wird durchsetzen können in Amerika, das steht allerdings auf einem anderen Blatt. Denn die amerikanische Verfassung und auch die Öffentlichkeit, das amerikanische Wertebewusstsein können solchen Bestrebungen sehr schnell ein jähes Ende bereiten.

  49. Danke spamdef für deinen Kommentar.

    Man kann sich wirklich über einiges aufregen, aber über das Einhalten von einfachen Höflichkeiten / der Etikette auf eine wie auch immer geartete Schwäche von Obama zu schliessen, ist schon sehr abenteuerlich.

    PI-News: Schwach!

    Noch etwas: Bin Mitglied einer PI-Gruppe. Aber ich nehme mir das Recht heraus Quatsch als das zu benennen was es ist.

  50. MIT DEM HUTE IN DER HAND, KOMMT MAN DURCH DAS GANZE LAND.

    Mit dem Bückling aber macht man sich lächerlich, mitunder sogar verdächtig.

  51. Das Wesen des sinistren ist das Wesen des Wurms.

    und er steckt nicht selten da drinnen wo man ihn gar nicht vermuten wuerde.

    Keinen weiteren Kommentar

  52. Die Verbeugung vor dem japanischen Kaiser war völlig in Ordnung. In Japan ist das einfach ein Zeichen des Respekts und hat ähnliche Bedeutung wie bei uns das Händeschütteln.

    OT zu den Atombombenabwürfen:
    Diese waren durch nichts gerechtfertigt. Die USA hatten den Krieg schon gewonnen und es war nur noch eine Zeit von Wochen/Monaten bis Japan kapitulieren würde. Die Amis wollten aber a) ihre neue Superwaffe testen und b) keinen einzigen US-Soldaten mehr opfern. Ganz nach dem Motto:“Lieber 1000 von denen, als einer von uns“.

    Deutschland kann glücklich sein, dass wir rechtzeitig kapituliert haben, ansonsten wären wir dran gewesen…

  53. Wenn sicvh zwei Staatsoberhäupter treffen, dann verbeugt sich nicht der eine vor dem anderen. Das entspricht nicht dem Protokoll. Obama hat jedoch gleich mehrere Faux-pas begangen: Beim Japanischen Verbeugen ist die Tiefe der Verbeugung ein Indikator für die Hierarchie. Zu Beobachten, wenn japanische Reisegruppen sich am Flughafen treffen, die einzelnen Reisenden machen eine kleine Verbeugung voreinander, dem Reiseleiter gegenüber verbeugt man sich jedoch tiefer. In jedem Fall jedoch, streckt man nicht auch noch gleichzeitig die Hand aus! Damit zeigt Obama, daß er absolut keinen Schimmer von diplomatischem Protokoll hat, und macht sich einfach nur zum Affen.

    Bizarrerweise hatten er und seine Berater Bush immer vorgeworfen sich auf dem Internationalen Parkett unangemessen zu verhalten.

  54. Irgendwie geht unter das Nanking Massaker im Dezember 1937, wo – je nach der Quelle 200000 bis 500000 Menschen brutal umgebracht wurden. Die japanischen Gräueltaten waren nicht minder, als die der Nazis. Die Chinesen bis heute erwarten die japanische Entschuldigung und Gutmachung.
    Man darf nicht vergessen, dass die Chinesen waren USA-UK-UdSSR Verbündete.

  55. Was die Atombomben angeht (warum auch immer das hier diskutiert wird). Die Amerikaner wußten, daß ein Häuserkampf enorme Verluste mit sich bringen würde, und wollten den Krieg schnell und ohne große Verluste beenden. Nach einer halbe Millionen Gefallener wollte man nicht noch mehr Soldaten sinnlos verheizen, nur damit die Japaner ihren Ehrenkodex aufrecht erhalten onnten.

    Dieser Ehrenkodex war der Grund, warum die Japaner auch nach Deutschlands Niederlage weiterkämpften, sie zogen es vor im Kampf zu sterben, als sich dem Feind zu ergeben.

    Durch den Atombombeneinsatz wurde auch dem letzten Japaner klar, daß es einen Kampf mehr geben würde. Der Abwurf dieser Bomben rettete vermutlich rund 100000 Amerikanischen Soldaten das Leben.

  56. Obama wirkt in der Szene wie ein Schuljunge im
    neunzehnten Jahrhundert vor seinem Schulrektor.
    Eine derartige Verbeugung vor einem Monarchen ist heutzutage nicht mehr angebracht, weil die Zeit der Monarchien und ihrer Macht schlicht und ergreifend vorbei ist, zumindest in den westlichen Ländern.
    Diese Szene finde ich ebenso erscheckend wie
    das Dienern vor dem Saudikönig. Was ist Obama für ein Schleimer und Weichei, vor was dienert er denn noch so alles, vermutlich ebenso vor den Großkonzernen und dem Finanzkapital. Kein Wunder, dass er in seinem eigenen Land in rasender Geschwindigkeit an Akzeptanz verliert.

  57. @ B.Adler
    1. Die Stellung des japanischen Kaisers mit der eines Reiseleiters zu vergleichen…wie treffend
    2. Warten wir auf den nächsten Skandal, wenn bei einem Staatsbesuch der Siegelring des Papst geküsst wird…der Punkt: Der jap. Kaiser nimmt eine herausragende Stellung in der japanischen Gesellschaft und Kultur ein (Unter anderem ist er auch der oberste Priester der Shinto). Ihm Respekt zu zollen ist kein Faux Pas, zumal es auch nicht das erste Mal ist, das ein US-Präsident sich vor dem Kaiser verbeugt.

  58. #58 fight4israel

    nach anerkannten Kriterien begingen die USA und UK im WW2 auch Völkermord. Bei den Amerikanern war auch eine gute Portion Rassismus in Bezug auf Japan im Spiel.
    Und wer Völkermord als notwendiges Übel eines „gerechten“ Krieges relativiert, will eher alttestamentarischen Rachegott spielen als moralische Prinzipien verstehen.

    #73 B. Adler
    welche 1/2 Mio? Insgesamt hat die USA im Pazifikkrieg 50.000 Gefallene gehabt und so gut wie keine zivilen Opfer. Alleine durch einen einzigen Terrorangriff wurden doppelt soviele ZIVILISTEN in Japan getötet.
    Es gibt genügend Quellen, die die Legende vom Krieg beendenden Atomschlag mindestens in Frage stellen. Der Atomwaffeneinsatz war in erster Linie ein militärisches Experiment und eine politische Machtdemonstration (z.B. gegen Stalin).

  59. Der macht ja der Aussenministerin der Schweiz Konkurrenz. Die glaubte, beim Empfang Amadinedschads, ein Kopftuch tragen zu müssen.

  60. Ist es nicht üblich, sichin Japan auf diese Weise zu bergüßen?

    Gibt sogar verschiedene Formen.
    Tiefer Bückling,halbtiefer Bückling …

    Und Japaner haben ein ganz anderes Ehrgefühl als wir.

  61. Was bitte ist denn daran verkehrt sich als Gast in einem Land an die Umgangsformen anzupassen?
    Ist doch eine Kernkritik auf PI an Zuwanderern die das nicht machen. Und es ist ja nicht so als könnte man an Obama nicht genug sachliche, inhaltliche Kritik anbringen. Und wo sind die Sensibilitäten sich einem Japaner gegenüber höflich zu verhalten? Das Land verhält sich in der globalen Gemeinschaft gut. Und was sind die Alternativen? Handschütteln? High Five? Keine Alternative wenn man als Gast höflich rüberkommen mag.

  62. #83 Big_Bang (17. Nov 2009 17:02)

    Ist es nicht üblich, sichin Japan auf diese Weise zu bergüßen?

    Verbeugen *und* Hände schütteln? Eher nicht.

  63. Meiner Meinung nach sollte kein deutsches (also in de Ableitung auch amerikanisches) Staatsoberhaupt sich so verbeugen, daß es als Zeichen der Unterwürfigkeit verstanden würde. Allerdings finde ich die Argumente, daß diese Konventionen in Ostasien anders ausgelegt werden und daß man es dem Präsidenten selber überlassen sollte, doch sehr treffend. Jeder hat eigene Vorstellungen, aber wirklich RICHTIG machen kann man es wohl in diesem Fall nicht.

    Zur Atombomben-Diskussion möchte ich sagen, daß mich besonders der Kommentar von fight4Israel abstößt:

    1.) Der Beginn der Kampfhandlungen durch Japan gegen die USA ist weder ein Grund, Japan die alleinige Kriegsschul in die Schuhe zu legen (Ölembargo, Geheimverträge USA – GB)
    noch
    2.) wird es nach Völkerrecht so gesehen, daß dam Aggressor eines Krieges nicht auch der Schutz des Völkerrechts zusteht.
    3.) Sind Massen- bzw. Völkermorde nicht zu rechtfertigen, egal durch welches Argument
    4.) hatte Japan schon um Kapitulation ersucht, zuletzt vor dem Atombombenabwurf (nämlich zB in Moskau). Lediglich die Grauen-Vorstellung einer bedingungslosen Kapitulation, die es so vorher noch kaum in der Geschichte gegeben hatte (und man sah ja, was für Pläne von den Aliierten gegen Deutschland nach der Kapitulation in Gang gesetzt wurden) war der Hinderungsgrund.
    5.) sehen wiele Amerikaner selber die Atombombenabwürfe als Kriegsverbrechen und
    6.) Quasi jedes Verbrechen, jeder Massen- und Vöölkermord läßt sich rechtfertigen mit Bezug auf Verbrechen der Gegenseite. Auch die Nazis haben etwa die Reichspogromnacht mit einem Alibi-Grund gerechtfertigt, genauso wie alle Stufen und Ausprägungen der Judenvefolgung immer irgendwie legitimiert waren. Auch „Jugendliche“ fühlen sich „Provvoziert“, wenn sie einen Menschen „bereichern“. Archaische Rache- und Vernichtungsfantasien dürfen im Denken zivilisierter Mnschen keinen Platz haben.

  64. Obama is GUT – gut fuer die naechste Praesidentenwahl in 3 (?) Jahern. Dann schwingt das Pendel 100% in die richtige Richtung und Typen wie Obama sind fuer 10+ Jahre weg vom Fenster!

  65. Was soll dieser blödsinnige Artikel? Die Verbeugung ist in Japan einfach eine Begrüßungsformel wie bei uns das Händeschütteln. Es ist ein Zeichen der Höflichkeit und Etikette. Zwar stimmt es, dass man sich nach japanischer Sitte nicht zu tief verbeugen sollte, um nicht Unterwürfigkeit zu demonstrieren. Aber bei Ausländern sind die Japaner sehr großzügig und es kommt ihnen da eher auf den Willen an als auf die 100 prozentig korrekte Ausführung.

    Man kann Obama einiges vorwerfen, aber nicht dass er sich japanischen Staatsoberhäupertn gegenüber zu höflich geben würde. Immerhin sind sie unsere mit großem Abstand wichtigsten westlichen Verbündeten in Ostasien!

  66. Sorry, lächerliche Diskussion.
    Andere Präsidenten haben sich auch verbeugt, Bush hat sogar mit dem s.arabischen König Händchen gehalten und geküsst haben sie sich auch… Sorry, PI – das ist wirklich hier eine NON-Story und reines Obama-Bashing! Don’t we have other things to do???

  67. Bin PI auch für solche Artikel dankbar. Nicht jeder Beitrag muss immer einen fassungslos machenden oder Blutdruck-in-die-Höhe-treibenden Riesenskandal aufdecken. Manchmal ist allein ein Indiz oder eine feine Beobachtung, die andere Medien unterlassen, schon interessant. Wer die Debatte hierüber „blödsinnig“ oder „lächerlich“ findet, kann ja gern drüber lachen, nur muss er das hier kundtun? Das ist doch weit lächerlicher.

  68. Also das sich Obamsa vor einem so alten und würdigen Königshaus wie dem japanischen tief verneigt und gern auch bißchen den Boden leckt, als linke Knalltüte die er ist find ich nicht so schlimm
    Schlimm war der Kotau vor dem Scheich.
    Aber naja, linke halt.

  69. Wenigstens hat er den saudischen könig nicht geküsst, wie einst george w. bush…

    aber ein bißchen überrascht über die empörung hier bzgl der offiziellen etikette bin ich schon: sind das die 68er auswirkungen und deren haltung, dass gute manieren nichts mehr zählen??

  70. @ #91 Orianus (17. Nov 2009 18:09)
    ähm das ist weder ein Indiz noch eine „feine“ Beobachtung gerade darum kommt soviel negative Kritik…aber bitte, dann freuen wir uns zu Ostern über einen Artikel, dass Obama Lamm gegessen hat und das zeigt, dass er als Unterwerfungsgeste Schweinefleischessen aufgegeben hat…yeix

    Ps: Und die Reaktionen in den USA auf Obamas Verbeugung finden sich so ziemlich überall, Welt,focus,handelsblatt, yahoo uvm.

  71. Als Japanologe sage ich folgendes:

    Die Verbeugung war zu tief. Tatsache. Obamas Verbeugung wird so nur im Fall einer sehr starken Entschuldigung gemacht. Man sieht im Foto und im Video wie der Kaiser den Augenkontakt sucht, aber Obama diesen mit diesem völlig übertriebenen Kotau verweigert.

    Wer auch immer Obamas Berater für solche Fragen sind, sie haben keine Ahnung.

    Obama hat sich mittlerweile auch zu „einem China“ bekannt, und damit Taiwan verraten.

  72. #92 Ernst_Ellert
    was meinst du denn, wovon wir „ablenken“ wollen?? rede Klartext.
    Die Diskussion um USA/Atombombe/Japan fing doch damit an, dass ich auf eine weitere diplomatische Note hingewiesen habe, die in Japan evtl. (zu Recht) mehr Beachtung gefunden hat als die Art der Verbeugung. Und ich fand es erschreckend, dass anscheinend viele US-Nationalisten es von einem Präsidenten „erwarten“, die Atombombenabwurfe aus Prinzip zu rechtfertigen.
    Und ich habe ergänzt, dass Obama durch sein nicht arrogantes Auftreten damit Respekt gewonnen hat. Also schleich dich mit deinem „ihr woll ablenken“ oder rede Klartext.

  73. Obama bückt sich wieder

    Er wollte sich nur davon überzeugen, dass die Schuhe seiner Gastgeber auf Hochglanz poliert sind. Andernfalls hätte er Wichse und Bürste hervorgeholt.

  74. Tammy

    Meine Fragen kannst du wohl nicht beantworten!

    Da braucht man auch Kenntnisse über die Vorgänge in der japanischen Regierung und der Militärführung.

    Wie hieß denn der 1945 gültige japanische Plan des Militärs?

    Auch ja, lass den alten Admiral aus dem Spiel!
    Es ist immer einfach, Zitate aus ihrem Zusammenhang zu lösen.

  75. Das sind die „schwarzen“ Gene, und stammen noch aus den Zeiten als Schwarze sich auf den Baumwollfeldern bücken mussten.

  76. @#98 Tammy (17. Nov 2009 19:27:
    Ich lese und schreibe hier seit fast 5 Jahren mit, von Dir lese ich nur dummes Zeusgs, als „schleich dich“ in deinen linken Strickkurs!

  77. Ulfhednar, deine Fragen ändern nichts daran, dass niemand die USA gezwungen hat, sich die bedingungslose Kapitulation Japans als Kriegsziel zu setzen und folglich mit diesem Kriegsziel begründete Rechtfertigungen für den Abwurf der Atombomben nicht schlüssig sind.
    Natürlich kann man immer sagen, der Kriegsgegner sei das Böse schlecht hin und müsse egal mit welchem Mittel unbedingt ganz niedergekämpft werden. Diese Behauptung ist allerdings im Falle Japans erheblich weniger glaubwürdig als im Falle Deutschlands, denn bei allen Greueltaten des Militärs wurde das Land nicht von einem genozidbesessenen Fanatiker sondern von Beamten und Militärs, die lediglich durch das Machtvakuum in den Nachbarländern und die Konkurrenz mit europäischen Kolonialmächten auf Abwege geraten waren.

  78. PS muss heißen:

    Natürlich kann man immer sagen, der Kriegsgegner sei das Böse schlecht hin und müsse egal mit welchem Mittel unbedingt ganz niedergekämpft werden. Diese Behauptung ist allerdings im Falle Japans erheblich weniger glaubwürdig als im Falle Deutschlands, denn bei allen Greueltaten des Militärs wurde das Land nicht von einem genozidbesessenen Fanatiker regiert, sondern von Beamten und Militärs, die lediglich durch das Machtvakuum in den Nachbarländern und die Konkurrenz mit europäischen Kolonialmächten auf Abwege geraten waren.

    D.h. auch bei einer Lösung im Stil des ersten Irakkrieges, d.h. Wegnehmen aller eroberten Gebiete aber keine Besetzung des Landes, wäre Japan wahrscheinlich auf einen einigermaßen gesunden Weg gekommen.

  79. Cattivista

    Alles Leerformeln und Spekulationen!
    Warum wollte denn nun trotz des Abwurfes von zwei Atombomben und dem „August-Sturm“ der Russen das japanische Heer nicht kapitulieren?

    Zu solchen Fehlbeurteilungen kann man nur kommen, wenn man alle japanischen Quellen ignoriert!
    Na, wie hieß denn der japanische Kriegsplan?

  80. Was auch immer das japanische Heer glaubte, auf dem chinesischen Festland noch ausrichten zu können: das Mutterland stand unter hinreichend starkem Druck, um auch ohne Atombomben einem für die USA und China erträglichen Frieden zuzustimmen.

  81. #38 Tammy

    Den Atombombeneinsatz der Amerikaner kann man aus heutiger Perspektive natürlich mit verschiedensten Argumenten verurteilen. Das geschieht indes aus der sehr wohlfeilen Position, selbst in keinen Krieg verwickelt zu sein.

    Es ist auch ganz unbestritten, dass bei den Bombenabwürfen damals viele unschuldige Zivilisten auf schreckliche Weise ihr Leben ließen. Fakt ist jedoch, dass die USA eine blutige und verlustreiche Bodenoffensive in Japan vermeiden wollten. Allein deshalb war der Einsatz von Atomwaffen militärisch gerechtfertigt, denn die Verluste während des gesamten Zweiten Weltkrieges waren gravierend. Ebenso spielten wohl auch damals schon Überlegungen eine Rolle, der Sowjetunion die eigene Macht zu demonstrieren.

    Wenn Sie nun aber auf all die „Kriegsverbrechen“ hinweisen wollen, die die Amerikaner während des Zweiten Weltkrieges begangen haben, so darf ich Sie doch fragen, ob Sie je von diesen Dingen hier gehört haben?

    http://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Nanking

    http://de.wikipedia.org/wiki/Einheit_731

    Falls Sie des Englischen mächtig sein sollten, ist überdies dieser Wikipedia-Artikel sehr empfehlenswert, sollte er Ihnen doch dabei helfen, Ihre äußert einseitige Sichtweise dieser Angelegenheit etwas differenzierter zu gestalten:

    http://en.wikipedia.org/wiki/Japanese_war_crimes

    Wenn ich Sie richtig einschätze, so dürften Ihnen die Opfer der japanischen Truppen, die im Pazifik und in China wüteten, indes ziemlich egal sein; dazu verlieren Sie somit auch kein Wort. Ich frage mich: wieso?

    Ist die Antwort vielleicht: weil man das alles nicht den Amerikanern anlasten kann, weil es nicht in Ihr Weltbild passen würde?

    Zum Schluss zitierte ich noch einen Satz aus dem oben verlinkten Artikel, der Ihnen zu denken geben sollte, was Ihren heroischen Einsatz hier bei PI angeht, die Wahrheiten des Zweiten Weltkrieges, und sei es bloß durch falsche Akzentuierung, um keinen Preis zu beschönigen oder zu relativieren:

    „R.J. Rummel, a professor of political science at the University of Hawaii, states that between 1937 and 1945, the Japanese military murdered from nearly 3,000,000 to over 10,000,000 people, most likely 6,000,000 Chinese, Indonesians, Koreans, Filipinos, and Indochinese, among others, including Western prisoners of war.“

  82. Das war aber nicht die Lagebeurteilung des japanischen Heeres!

    Die japanischen Kriegspläne enden immer mit „Go“.

  83. Erste und einzige Priorität des damaligen japanischen Premierministers war schon seit Monaten die „Wahrung der Staatssubstanz“ (kokutai goji), d.h. Vermeidung von Besatzung, Teilung, Verurteilung des Tenno und dergleichen. Das Ziel war denkbar niedrig gesteckt, und die Amerikaner haben auch schließlich inoffiziell zugesichert, dass sie den Tenno (Kaiser) nicht antasten.

  84. #113 cattivista

    Quellen für Ihre Behauptung?

    Japan war vor der Bombadierung ein Ultimatum gesetzt worden, auf das man jedoch nicht einging.Vielmehr rechneten die USA damit, dass eine Invasion mit Bodentruppen erhebliche Verluste zur Folge haben würde. Eine zügige Kapitulation Japans schien damals niemandem zu erreichen — außer durch den Einsatz der neuentwickelten Waffe.

  85. Dann erkläre mir doch mal die Stellungnahme des japanischen Premierministers zur Potsdamer Erklärung!
    Wäre doch ein guter Zeitpunkt für Verhandlungen gewesen…

    Wenn Fachwissen irrelevant ist, regiert die Oberflächlichkeit!

  86. george w. bush küsste seinerzeit den saudischen herrscher –> held!

    belusconi küsst und umarmt gaddafi aufs herzlichste –> held!

    obama verbeugt sich vor dem saudischen könig und dem japanischen kaiser (wie es die etikette verlangt) –> loser, schwarze gene, sklave etc.

    leute, ihr seid mir nicht böse, wenn ein normaler mensch eure logik nicht mehr nachvollziehen kann…

  87. #118 little miss sunshine

    Sorry, aber Vorwürfe dieser Art sind an bestimmte Personen zu richten, nicht aber an die Allgemeinheit.

    Abgesehen davon meine ich, hier oft genug gelesen zu haben, dass Usern das Verhalten von Berlusconi im Hinblick auf Gaddafi deutlich missbilligen. Ich bin mir sogar ziemlich sicher, weil ich mal etwas zu diesem Thema geschrieben habe.

    Auch George W. Bushs Verwicklungen hinsichtlich der Saudis sind hier bereits kritisiert worden.

  88. ulfhednar, eine Stellungnahme gab es mW nur von Außenminister Togo, nicht von Premierminister Suzuki.
    Das Kabinett konnte sich nicht auf die von der Erklärung geforderte bedingungslose Kapitulation einigen.
    Es hoffte immer noch, etwas bessere Bedingungen herauszuhandeln, insbesondere eben jene „Wahrung der Staatssubstanz“, zu der auch gehörte, dass der Kaiser nicht als Kriegsverbrecher behandelt wird.
    Manche Kabinettsmitglieder wollten auch um jeden Preis eine Besetzung des japanischen Kernlandes vermeiden.
    Verhandlungsversuche, insbesondere über eine erhoffte sowjetische Vermittlung, waren seit Juni in Gange.

  89. little miss sunshine #118, sehr gut gesagt.
    Weder an Berlusconis noch an Obamas Verhalten gibt es viel zu feiern oder beanstanden. Es hat alles seinen Sinn.

  90. #121 cattivista

    Noch einmal:

    1. Quellen für Ihre Behauptung?

    2. Ultimatum von Potsdam?

    Mit nichts von alledem wäre zudem widerlegt, dass die amerikanischen Militärs befürchteten, je länger man Japan Zeit geben würde, desto eher wäre es in der Lage, Widerstand zu leisten. Eine durchaus nachvollziehbare Überlegung, selbst wenn das, was sie schreiben, stimmte.

  91. aberratioictus, meine quellen sind vor allem japanischsprachig, wie z.B.
    http://mugentoyugen.cocolog-nifty.com/blog/2007/08/post_48e6.html
    und einige Bücher.
    Was du sagst, stimmt genau so wie das was tammy sagt. Greif hat in #87 die verschiedenen Aspekte auch hervorragend synthetisiert.
    Inakzeptabel finde ich vor allem eine Logik, wonach die USA einen Anspruch auf unbedingte Durchsetzung der Potsdamer Erklärung einschließlich Besetzung des japanischen Kernlandes hatten und zu diesem Zweck zu opfernde japanische Zivilisten gegen zu opfernde japanische Soldaten aufrechnen durften. Ebenso zweifelhaft ist die Aufrechnung mit den Opfern japanischer Kriegsgreuel. Jedenfalls sollte man merken, dass man sich mit solcher Argumentation auf ein recht anspruchsloses moralisches Niveau begibt. Ob es denjenigen, die schon längst vorher auf so einem Niveau gewütet und damit die ganze Katastrophe erst verursacht haben, zustehen soll, den Finger in die Wunde zu legen, ist eine andere Frage.

  92. PS korrektur: in „zu opfernde japanische Zivilisten gegen zu opfernde japanische Zivilisten“ das zweite „japanische“ zu „Soldaten“.
    PI braucht eine Korrekturfunktion.
    PI braucht überdies UTF-8-Kodierung statt des dämlichen Latin-1, mit dem man nur westeuropäische und somit nicht einmal koranische Begriffe darstellen kann. Das will ein Islamkritik-Forum sein?

  93. aberratioictus, die Lage Japans war längst verzweifelt, Okinawa war schon im Juni nicht mehr zu halten, und das japanische Kernland war eine brennende Trümmerwüste, in der die Zeit auch gegen Japan arbeitete. Pläne des Heeres wie „ichigo sakusen“, in China unabhängig vom Mutterland weiter zu agieren, waren da auch nicht mehr ernst zu nehmen.

  94. #124 cattivista

    Ich kann kein Japanisch, daher kann ich Ihre Quellen nicht nachprüfen. Was Sie in Bezug auf die Notwendigkeit des militärischen Handelns des USA zum damaligen Zeitpunkt schreiben, entspricht jedoch ganz überwiegend NICHT dem Stand der historischen Forschung. Es ist verbürgt, dass man es seitens der USA aus nachvollziehbaren Gründen für geboten hielt, die Atombombe einzusetzen.

    Zum Teil hat Greif mit seinem Beitrag zwar Recht, wie Sie übrigens auch, gerade der Hinweis auf das angebliche Ersuchen um eine Kapitulation vonseiten Japans ist jedoch kaum haltbar (Potsdamer Ultimatum?). Auch der Hinweis auf das ÖL-Embargo als Ursache für den Krieg stößt mir, obwohl zum Teil berechtigt, übel auf, weil Japan gleichwohl und schon davor eine brutale, imperialistische Politik in Asien verfolgte.

    Wenn man hier die USA anklagen will, bitte. Man sollte dabei aber nicht die Umstände vergessen. Man sollte insbesondere nicht vergessen, wie viele amerikanische Soldaten auf den Schlachtfeldern Europas und Asiens während des Zweiten Weltkriegs ihr Leben ließen (hatten sie etwa eine Einstandspflicht für andere?), um das imperialistische Japan und Nazi-Deutschland zu bekämpfen. Man sollte überdies nicht vergessen, dass die Bombenabwürfe in den USA aufgearbeitet wurden und auch dort zum Teil kontrovers diskutiert worden sind — Japan aber weigert sich bis heute beharrlich, seine Kriegsverbrechen aufzuarbeiten. Zum Teil werden sie sogar offensiv geleugnet.

    Entschieden widerspreche ich daher der Feststellung, tammys Ausführungen stimmten; sie sind schon alleine so einseitig, dass sie im Ganzen nicht mehr zu gebrauchen sind.

  95. #127 cattivista

    Dieses Argument ist sehr fragwürdig, denn die Lage der Japaner war oft verzweifelt — und doch kämpften die Soldaten nicht selten bis zum letzten Mann und opferten sich auf.

    Überdies galt: Je mehr Zeit die Japaner bekommen, desto mehr Verluste wird es für die Alliierten (höchstwahrscheinlich) geben. Eine einfache, aber nachvollziehbare Rechnung.

  96. Dass Japan seit Juni nach Wegen einer nicht ganz bedingungslosen Kapitulation suchte, ist wohl auch in Wikipedia und vielen englischsprachigen Quellen zu lesen.
    Dass Japan seine Kriegsverbrechen nicht aufarbeite, kann man nicht sagen. Richtig ist jedoch, dass sie von sehr vielen Leuten dort in erschreckender Weise offensiv geleugnet werden.
    Mir liegt nichts daran, die Amerikaner zu „verurteilen“ oder zu behaupten, sie wären „auch nicht besser als …“ gewesen. Mir geht es lediglich darum, gewisse Widersprüche in mancher allzu naiv „pro-amerikanischer“ Argumentation aufzuzeigen.

  97. Wenn Obama das alles gewusst hätte, wäre er sicher erst gar nicht nach Japan gereist. Ich hoffe, es gelingt noch, das Problem zu lösen. N8!

  98. #130 cattivista

    Der japanische Staat hat diese Verbrechen nie richtig aufgearbeitet. Das Urteil, er habe es praktisch gar nicht getan, ist durchaus treffend. Das belegt nicht zuletzt die Schulbuchkontroverse zwischen Japan und China: Damals hieß es in Bezug auf das Massaker von Naking in japanischen Schulbüchern, es habe sich um einen „Zwischenfall“ gehandelt. Das muss man sich mal vorstellen: ein „Zwischenfall“!

    Dass Japan kaum ernstlich an einer Kapitulation interessiert gewesen sein kann, belegt, wie gesagt, schon allein der Umstand, dass man auf das Postdamer Ultimatum nicht einging. Von weiteren ernsthaften Bemühungen um eine Kapitulation ist mir nichts bekannt — ernsthaft waren solche Bemühungen (oder teils treffender Hoffnungen) schon allein deshalb nicht, weil man sich in Japan weigerte, größere Gebietsverluste hinzunehmen.

    Kritik an einer „naiven pro-amerikanischen“ Sichtweise finde ich grundsätzlich vollkommen in Ordnung, nur sollte man dabei, wie gesagt, nicht aus den Augen verlieren, was Japan zuvor für Verbrechen begangen hatte und vor welcher Wahl das amerikanische Militär damals stand. Dies alles hat Tammy leider in m.E. völlig inakzeptabler Weise vernachlässigt. Daher auch meine Ausführungen hierzu.

  99. #131 plapperstorch

    Ich darf annehmen, Ihre Bemerkung bezieht sich auf diese Diskussion, ja?

    Wenn Ihnen eine solche Diskussion nicht notwendig und/oder ergiebig erscheint, kann man von Ihnen wohl ohne weiteres verlangen, dass Sie sich dazu auch nicht äußern, oder ist das zu viel verlangt? Soweit sie Diskussionen wie diese zum Gegenstand haben, sind solche Bemerkungen jedenfalls nur dämlich und daher entbehrlich.

  100. Der japanische Kaiser geniesst in seinem Land ganz besonderen Respekt. Da Obama sich dort als Gast befindet, ist sein Bückling sinnvoll und absolut angemessen. Meine Meinung.

  101. #109 aberratioictus

    Bei Abwägung aller Umstände, die Sie (durchaus nachvollziehbar) als Begründung für den A-Bomben-Abwurf auf Japan anführen, frage ich mich seit langem, warum EIN Angriffsziel für eine neue Waffe mit dieser fürchterlichen Wirkung – die war ja den US-Militärs hinreichend bekannt – nicht ausreichend war. Warum auch noch Nagasaki?

  102. #135 Der Hammer

    Gute Frage. Die zweite Atombombe kam zum Einsatz, weil sich die Regierenden in Japan trotz der Detonation der ersten Bombe NOCH IMMER NICHT zu einer Kapitulation durchringen konnten — jedenfalls nicht zu akzeptablen Bedingungen.

    Gleichwohl muss der zweite Atombombeneinsatz zweifellos noch kritischer gesehen werden als der erste. Er scheint aber aus militärischen Erwägungen ebenfalls in vielerlei Hinsicht schlüssig. Die zweite Bombe sollte endgültig klarstellen, dass die USA eine solch mächtige Waffe besaßen — und sie auch wieder einsetzen könnten und würden. Auf diese Weise sollte so rasch wie möglich und endgültig jeder Widerstand gebrochen werden.

  103. Tja, „the One“ ist eben doch nicht everyone’s darling. Hoffentlich wird seine ersatzmessianische Ehre auf null sinken. Beim nächsten Bückling sollte dann vielleicht ein kleiner Kung-Fu-Schub ins Hinterteil den Rest besorgen.

    Merke: Der Islam hat nur wenig Gescheites zustande gebracht.

  104. aberratioictus, japanische Schulbücher triefen zwar nicht immer so vor Zerknirschung, wie es einige Leute in den Nachbarländern fordern, aber das Nankinger Massaker samt kursierenden Angaben zu Opferzahlen erwähnen sie durchaus. Die Schulbücher stammen von unterschiedlichen Verlagen und haben unterschiedliche Tendenzen. Sehr häufig kommen antinationale Schulbücher zum Einsatz, da linke Lehrergewerkschaften (Nikkyouso) im Schulwesen viel Einfluss ausüben.
    In Wissenschaft, Zeitungen und öffentlich-rechtlichen Medien wird die Geschichte des japanischen Militarismus auch ohne viel Beschönigung dargestellt. Es gibt allerdings sehr viele Japaner, die dieses „masochistische Geschichtsverständnis“ ganz schlimm finden. Diese Leute sind im Internet sehr gut vertreten und schimpfen unbändig auf „Qualitätsmedien“. Sie führen zudem einen kalten Krieg gegen China und Korea, der einerseits eine unmittelbare Fortsetzung des 1945 wohl noch nicht beendeten Krieges ist. Alles was China anzuschwärzen geeignet ist, glauben diese Leute begierig. Sie betreiben das Geschäft der Phobie um ihrer selbst willen, welches man gern den hiesigen „Islamophoben“ vorwirft. Sie hassen China vor allem deshalb, weil sie in den Spiegel ihrer eigenen Geschichte nicht schauen mögen. Es ist interessant und erschreckend, dies von ferne zu beobachten, denn es zeigt, dass der Mechanismus der Xenophobie für sein Funktionieren eines echten Anlasses nicht bedarf.

  105. PS wenn man http://www.youtube.com/user/SakuraSoTV anschaut, findet man manchmal auch englische Filmchen eines Herrn Gemki, der darin auch seiner Sinophobie Ausdruck verleiht. Der Fernsehsender Sakura So TV ist ein rechtes Graswurzelmedium, das PI und JF vor Neid erblassen lassen muss, und er bringt große Demos zustande. Leider triefen die nur meistens vor selbstbeschönigender xenophober Geschichtssicht. Wo sie recht haben, haben sie aber recht, nämlich beim Kampf gegen Ausländerwahlrecht, Gender Mainstreaming und sonstige „Pläne zur Auflösung Japans“, die bei der im September gewählten Regierungspartei in der Schublade liegen oder schon im Parlament aufgetraucht sind.

  106. Ich bin schockiert! Einige Kommentare hier sind wirklich rein rassistisch. Pres. Obama in Zusammenhang mit Schuhputzern und Baumwollpflückern zu stellen, ist wirklich einfach nur schrecklich. Ich hätte mir gewünscht, dass diese Kommentare entschieden abgelehnt würden – von den anderen Kommentatoren.

    PI hat seine Berechtigung aber der Grad ist schmal!

  107. Wiesel84

    Ich bin schockiert! Einige Kommentare hier sind wirklich rein rassistisch. Pres. Obama in Zusammenhang mit Schuhputzern und Baumwollpflückern zu stellen, ist wirklich einfach nur schrecklich. Ich hätte mir gewünscht, dass diese Kommentare entschieden abgelehnt würden – von den anderen Kommentatoren.

    Einige Kommentatoren haben as entschieden abgelehnt, s #119 little miss sunshine. Andere haben es als eine Art Humor / Spiel mit Tabus übergangen und vielleicht düber gelacht.

    PI hat seine Berechtigung aber der Grad ist schmal!

    Ja. Dabei kommt es jedoch weniger auf das Forum als auf die Redaktion an. Überall dort, wo sie aufhetzende Vorwürfe erhebt, muss sie besonders gut recherchieren.

  108. #141 Wiesel84

    Deshalb sage ich ja auch: keine Vorwürfe an die Allgemeinheit, sondern an die Betreffenden, die solchen Mist verzapfen. Auf Blowfishs „Kommentar“ bin ich beispielsweise leider erst jetzt aufmerksam geworden. Dieser „Kommentar“ war in der Tat dämlicher, widerlicher und rassistischer Unfug, der auf PI nichts zu suchen hat!

    Allerdings sind nicht alle PI-Kommentatoren so, und es ist leider auch nicht möglich, immer alle Kommentare zu lesen. Wenn solche Ausfälle entdeckt werden, sollten sie daher klar mit Anschrift benannt werden. Für solchen rassistischen und primitiven Dreck haben hier nämlich viele kein Verständnis.

  109. Im Juli 1945 reiste Fürst Konoye nach Moskau, um dort Stalin ein Kapitulationsangebot zu unterbreiten.
    Das muß den amerikanern bekannt gewesen sein, soweit ich weiß, haben sich auch Churchill und Truman darüber ausgetauscht.

    # aberratioictus
    Natürlich muß man Japan seine imperialistische Politik in der Vorkriegszeit anlasten; allerdings ist sie vor allem und zweifelsfrei eine Reaktion auf die schonungslose und brutale Eroberungspolitik von Rußland und England (und weiterer euroäischer Mächte, zu einem geringen Teil auch Deutschland), später auch Amerika. Zuvor war Japan ein Musterbeispiel an Nichteinmischung, ganz in seiner Isolation versunken. Erst die Erkenntnis, daß Großbritannien (Opiumkrieg) Holland oder die USA (Aufstand auf den Philippinen in Folge des von den USA entfachten Spanisch-Amerikanischen Krieges 1898) vor nichts zurückschrecken würden, um sich Ostasien gefügig zu machen, hat sie zu der Raserei getrieben. Im Gegensatz zur „friedliebenden“ Sowjetunion und den chinesischen Kommunisten muß die Epansion Japans wirklich als eine Art offensive Vertedigung und Vorfeldbereinigung verstanden werden.

  110. So ein Quatsch.
    Was kommt als nächstes, dass er sich an einer Brezel verschluckt hat?
    Ich würde ja nichts sagen, wenn man sich daran stört, dass er sich vor Ahmadinejad oder dem Saudikönig verbeugt, aber das hier ist einfach nur Quatsch!
    Es ist ja nicht so, dass es keine Ansatzpunkte für sachliche Kritik gäbe.

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