Kirchenjournalist und Linksaußen-Politiker Stephan BraunKirchenjournalist und Linksaußen-Politiker Stephan Braun (SPD), der seine Lebensaufgabe darin sieht, die konservative Wochenzeitung „Junge Freiheit“ (JF) aufs rechtsextreme Abstellgleis schicken zu wollen, sprach am 4. November 2009 auf Einladung der Waiblinger SPD vor 40 interessierten Zuhörern im Waiblinger „Kulturhaus Schwanen“ zum Thema: “Junge Freiheit – kritische Anmerkungen zur neurechten Wochenzeitung”.

(Von Daniel J.)

Anlass war ein Interview, das die örtliche CDU- Vorsitzende, Susanne Gruber, anlässlich einer geplanten Kampf-gegen-Rechts-Veranstaltung der Jugendkulturwoche „bunt statt braun“, der JF gegeben hatte. Dass dies auch der eigentliche Grund der Veranstaltung sei, machte die Altenpflegerin und Waiblinger SPD-Landtagsabgeordnete Katrin Altpeter in ihrer Anmoderation deutlich.

Susanne Gruber wies im JF-Interview im Übrigen darauf hin, dass die Gefahr des Linksextremismus „größer sei als gedacht“. Sie fordert daher den Kampf gegen Rechtsextremismus auch auf linken Extremismus auszuweiten. Damit greift sie nur auf, was im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung auch steht, nämlich dass der mit Steuergeldern einseitig „gegen Rechts“ geführte Kampf auf Rechts-, Links- und islamistischen Extremismus gleichermaßen auszuweiten sei. Dass dies natürlich ein Dorn im Auge aller Linksextremisten und deren Sympathisanten ist, die bisher im Wesentlichen von den dafür bereitgestellten öffentlichen Mitteln alimentiert wurden, ist verständlich. Das Gezeter nimmt daher zu. Der sogenannte „Kampf gegen Rechts“, der mittlerweile schon den rechten Flügel der SPD erreicht hat (Sarrazin, Buschkowsky), ist zum Selbstläufer geworden und hat sich seiner ursprünglichen Aufgabe, nämlich jugendlichen Neonazis zum Ausstieg aus der Szene zu verhelfen, entledigt.

Stephan Braun mit der Altenpflegerin und Waiblinger SPD-Landtagsabgeordneten Katrin AltpeterVon den etwa 40 Zuhörern im „Schwanen“ waren, wie sich später in der Diskussion zeigte, etwa die Hälfte dem roten Herrn Braun und seinen Ausführungen eher kritisch zugeneigt. Leider waren auch einige wenige vermutlich dem Spektrum der freien Nationalisten zuzuordnende Pöbler dabei, die alles unternahmen, um ihrem schlechten Ruf gerecht zu werden und so Braun indirekt noch unterstützten.

Dem Vortrag des MdL Braun konnte ich keine neuen Erkenntnisse abgewinnen. Im Wesentlichen war es ein Abriss aus seinen Beiträgen zum einschlägigen Sammelband über die JF aus dem Jahr 2007, für den er auch heftig Werbung machte, der aber schon aufgrund des stolzen Preises wohl nur wenige Abnehmer findet. Darin dupliziert Braun nur kritiklos alles, was Wolfgang Gessenharter schon im Jahr 2004 über die „Scharnierfunktion“ der sog. „Neuen Rechten“ schrieb.

Neben dem zeitgeschichtlichen Hintergrund und der Auflagenstärke der JF befasste sich Braun neben einem zwanzigminütigen Exkurs zum verstorbenen Staatsrechtler und Altnazi Carl Schmitt vor allem damit, wer wo und wann schon einmal (und unter welchem Pseudonym) in der JF geschrieben hat. Dabei benutzte er die sattsam bekannten Vokabeln Gassenharters von „der offenen Flanke zum Geschichtsrevisionismus“ und der „Grauzone zum Rechtsextremismus“.

Kirchenjournalist und Linksaußen-Politiker Stephan BraunWahrheitswidrig behauptet Braun, dass der baden-württembergische Innenminister Heribert Rech im Jahr 2008 erklärt habe, die JF würde durch den Landesverfassungsschutz beobachtet. Richtig ist, dass sich Rech zuletzt im Jahr 2006 unmittelbar nach einem gerichtlichen Vergleich mit der JF zuletzt öffentlich zur Sache geäußert hat und zwar auf Antrag Brauns hin, der verlangte, man möge die JF wieder im Verfassungsschutzbericht des Landes namentlich erwähnen. Der Antrag wurde seinerzeit vom Innenminister zurückgewiesen. Das alles hätte Braun sicher wissen müssen, schließlich hat er den Vorsitz des Landtagsausschusses zur parlamentarischen Kontrolle des Verfassungsschutzes inne.

Dass in der Vergangenheit von Egon Bahr über Peter Scholl-Latour bis zu Ephraim Kishon schon Dutzende prominenter Politiker, Schriftsteller und Wissenschaftler der JF Interviews gegeben haben, sei eine Folge der, wie Braun es nennt, „Interview-Falle“. Die Interviewpartner hätten keine Ahnung über die politische Ausrichtung der JF gehabt und das allesamt nicht getan, wenn sie über die JF „besser Bescheid“, d.h. mit Braun-Infos gefüttert, gewusst hätten. Um die naiven SPD-Politiker davor zu bewahren, in die „Interview-Falle“ zu treten, habe die SPD deshalb ein Interviewverbot für die JF beschlossen, das es ihren Mitgliedern untersagt, der JF ein Interview zu geben und er erwarte, dass auch die CDU sich dem anschließen werde. Die Nachfrage eines Zuhörers, ob das Interviewverbot auch für (im Gegensatz zur JF) tatsächlich im Verfassungsschutzbericht des Bundes namentlich erwähnte Presse-Erzeugnisse, wie z.B. dem Zentralorgan der Mauermörder-Partei „Neues Deutschland“, gelte, bestritt Braun mit Nichtwissen.

Kirchenjournalist und Linksaußen-Politiker Stephan BraunKeine Erwähnung fand dagegen in Brauns Vortrag über die Geschichte der JF der Brandanschlag von Linksextremisten auf die Druckerei der JF im Jahr 1994 in Weimar. Erst ein Zuhörer brachte das zur Sprache. Auf seine Nähe zu linksextremistischen Publikationen angesprochen, meinte Braun, er sei im Gegensatz zur Moderatorin Altpeter kein ausgesprochen Linker, sondern ein „Fan des Grundgesetzes“. Wie sich aber Interviewverbote mit dem Grundgesetz in Einklang bringen lassen, darauf blieb Braun die Antwort leider schuldig.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende im Waiblinger Stadtrat bedankte sich artig bei Braun und bat ihn um eine Stellungnahme zu PI. Braun outete sich überraschenderweise als regelmäßiger PI-Leser (Herzlich Willkommen auf PI, Herr Braun!), der über die neuesten Artikel sehr gut informiert schien, so über den erst Stunden zuvor eingestellten Artikel über die „vorerst abgesagte Steinigung der Susanne Gruber“, den er fast vollständig zitierte.

Dass Braun das Netzwerk PI als im „neurechten Bereich“ angesiedelt, als „islamophob“ und „rassistisch“ sehen will, war dagegen keine Überraschung. Mein persönlicher Eindruck von der Veranstaltung: Wäre sie ausgefallen, niemand hätte wirklich etwas vermisst.

Zum Glück fand am gleichen Abend noch das Treffen der Stuttgarter PI-Gruppe statt. So beschloss ich mich dorthin zu begeben. Es war noch ein sehr unterhaltsamer Abend in einer Stuttgarter Pizzeria mit alten und neuen Freunden. Und was sehe ich? Insgesamt sieben der zusammen mit mir achtzehn (!) anwesenden Freunde hatte ich kurz zuvor schon auf der Anti-JF-Veranstaltung gesehen.

» JF: Die offene Flanke der SPD – Der Fall Stephan Braun und die Zusammenarbeit von Sozialdemokraten mit Linksextremisten

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67 KOMMENTARE

  1. Der von Braun zitierte PI-Beitrag „vorerst abgesagte Steinigung der Susanne Gruber“ erschien erst am 4. November. Wie kann er ihn am 7. Oktober erwähnt haben?

  2. Linksextremist Braun und der islamistische Schläfer Näger – viel zu tun für den Verfassungsschutz in BW. Vielleicht sollte Herr Mappus seinen Innenminister einmal entsprechende Weisungen geben. Bei der Gelegenheit könnte die Finanzverwaltung auch die Zahlungszuflüsse auf der Grundlage des Geldwäschegesetzes prüfen. Viel zu tun, um den Feinden der Deutschen das Handwerk zu legen.

  3. Moschee mit Schweineblut entweiht
    http://www.sueddeutsche.de/bayern/847/492207/text/

    Nicht-Muslimische Schlachter sind die größter Verlierer der schleichenden Islamisierung in Deutschland. Kaum eine Berufsgruppe wird bald so stark verdrängt werden wie sie. Halal-Produkte und der Dönerspieß machen ihnen das Leben schwer.
    Ginge ich also zu einem Schlachter und würde um Schweineblut fragen. Müsste ich dann mit unangenehmen Fragen rechnen, nämlich was ich damit anstellen wolle? Mit Sicherheit nicht.
    Mein Fazit also ist …ehm …oh, es ist mir grad entfallen.

  4. Näher natürlich, das Näger war eine freudsche Fehlleistung, weil ich immer das Bild eines Nagers vor mir habe. Die grauen Viecher mit dem langen nackten Schwanz. Aber die sind nicht so fett, dass sie in jungen Jahren schon Diabetes mellitus (Altersdiabetes) haben. In dem Alter meist durch falsche Ernährung und Übergewicht verursacht.

  5. Hallo PI (Gemeinde) !

    Um 23:15 kommt auf Kabel 1 ne Reportage über Migrantengewalt in u.a London, die OFF Stimme sprach von Europas Hauptstädten !

    Hatte das ganze als TV-Tipp zu euch gesandt, aber irgendwie habt ihr mich vergessen ?!

  6. Die SPD und deren Politiker sind politisch tot.
    Als JF Abonnent sehe ich die Anfeindungen gelassen, obwohl ich diese überhaupt nicht nachvollziehen kann.

  7. @Pi guter Artikel aber die Veranstaltung war gestern und nicht am 7 Oktober. Da ist euch wohl ein „Druckfehler“ unterlaufen.

  8. #8 rubuckduck (05. Nov 2009 20:52)
    obwohl ich diese überhaupt nicht nachvollziehen kann.

    …das ist ja das Dilemma der SPD-ler – Sie haben sich selbst abgeschafft – wird (m.E.) so schön anschaulich in dem Artikel (Bürgerliches Manifest) von Sloterdijk im aktuellen Cicero dargestellt.

  9. Braun ist bestimmt kein PI Leser weil ihm die Artikel so gut gefallen.

    In Wahrheit ist er ein Zuträger und Denunziant beim Verfassungsschutz, ganz wie seine Genossen von der Mauermörderpartei es bei der Stasi gemacht haben.

  10. Sorry – hab versehentl. falsch reinkopiert – bezog mich auf die Aussage: Die SPD und deren Politiker sind politisch tot.

  11. „Neurechts“ – was soll das denn bedeuten?

    Gab es bisher keinen politisch rechtsstehenden Standpunkt, oder wird durch die JF eine reformierte „Rechte“ (möglicherweise im Sinne der altlinken und linkslinken Wortvereinnahmer und Umdeuter) vertreten, die es so bisher nicht gab?

    Da kann man nur mit der Beredtsamkeit eines Alan Poseners kontern: BULLSHIT!

    Die JF ist ein stockkonservatives Wochenblatt, das mehr staatskonform als staatskritisch wirkt und zudem ihren Schwerpunkt auf Kultur und Geschichte legt. Vor zwanzig Jahren hätte „man“ sie wohl noch als Sprachrohr der CSU verunglimpft. Heutzutage muß sie vor das BverfG ziehen, um überhaupt publiziert werden zu dürfen. Das macht sie wohl „umstritten“ (von wem?).

  12. wo bekommt ihr bloß immer die bilder her.
    der typ sieht aus wie aus area 51 entlaufen.
    derartige veranstaltungen erreichen meist genau das gegenteil von dem, was gewollt ist. es werden sich sicher eine ganze reihe von leuten die frage nach dem sinn des vortrages stellen und dabei auch die quellen (jf) in augenschein nehmen. je offensichtlicher die lügen und halbwahrheiten verbreitet werden und je aggressiver die linksaußen agieren, desto unglaubwürdiger werden sie. ich sehe diese art veranstaltungen deshalb nicht so pessemistisch, eher als werbung für unsere sache.

  13. Sorry für mein ewiges OT.

    Meine Mutter hat gestern Nacht „Deutschlandradio Kultur“ gehört.

    Dort haben sie kurz angesprochen, dass in gewissen Stadtteilen Hamburgs, also Stadtteile für die Oberschicht, dass dort schon „Bürgerwehren“ unterwegs sind?

    Bin im Internet leider nicht fündig geworden. Weiss da jemand vielleicht genaueres?

  14. Ich habe mir das Buch „Die offene Flanke der SPD“ (Der Fall Stephan Braun und die Zusammenarbeit von Sozialdemokraten mit Linksextremisten) gekauft und aufmerksam gelesen.

    Es ist ein aufschlussreiches, gut recherchiertes und mit entsprechenden Verweisen sorgfältig ausgestattetes Werk der EDITION JF, das ich jedem Anhänger der Demokratie als lesenswerte Lektüre nur empfehlen kann.

    In dieser Studie wird deutlich, wie die Krake Linksextremismus unter aktiver Beihilfe der SPD unsere Demokratie und unseren Rechtsstaat unterwandert.

    Einer der Haupttäter: Stephan Braun!

  15. #21 Klopperhorst (05. Nov 2009 21:18)

    Ist mir als Hamburger unbekannt !

    Könnte es mir aber gut vorstellen, Volksdorf(Walddörfer) und Blankenese !

    Das Grenzt alles an Ghettos an !

  16. #23 bertony (05. Nov 2009 21:23)Die offene Flanke der SPD – (Der Fall Stephan Braun und die Zusammenarbeit von Sozialdemokraten mit Linksextremisten)

    Dankeschön für diesen Hinweis – habs gerade schon bei amazon bestellt!

  17. #24 Nordisches_Licht (05. Nov 2009 21:24)

    Ja, von Blankenese war auch die Rede. Sie hatte mir das heute erzählt, und ich dachte sie nimmt mich auf den Arm.

    Ich habe zu ihr gesagt, dass dort bestimmt ein Sicherheitsdienst seinen Dienst tut. Aber sie meinte ganz sicher von Bürgerwehr war die Rede.

  18. #25 Nordisches_Licht (05. Nov 2009 21:24)

    geh’/fahr doch mal schaun & berichten! (…die sind bestimmt auf der Strasse zu sehn?)

  19. Immer die selben debilen Lügen und Verdrehungen. Seit 2 Jahren bin ich Abonennt dieser in Niveau und Intelligenz die restlichen sog. ,,Medien“ meilenweit überragenden Zeitung, nicht ein einziges Mal habe ich dort irgendeinen braunen Satz gelesen. Vor Kurzem dort Praktikum gehabt – alles aufrechte Deutsche mit politischem Durchblick. Wann macht Herr BRAUN eine Veranstaltung mit ,,kritischen Anmerkungen“ zur SED-Zeitung ,,Neues Deutschland“, oder anderen linksextremen Hetzpostillen wie ,,Junge Welt“, ,,Jungle world“, ,,konkret“ etc.?

  20. #26 Lockheed (05. Nov 2009 21:30)

    Dankeschön für diesen Hinweis – habs gerade schon bei amazon bestellt!

    Gern geschehen! 🙂

    Aber nachdem ich mein Exemplar 3-mal gelesen habe, hätte ich es dir auch geschenkt.

    Falls jemand mein Exemplar geschenkt haben möchte, bitte melden unter bertony(at)web.de

  21. #2 Noddy (05. Nov 2009 20:48)
    #12 weizenbier (05. Nov 2009 21:02)
    7. Oktober ??? Wo ist der 7.Oktober erwähnt?
    7.Oktober war 60 Jahre DDR…für die völligen Betonköpfe.

  22. So ists fein. Die islamischen und linken Veranstaltungen gezielt Unterwandern und mit unseren Argumenten befeuern. Gegen Ideologie helfen nur Fakten und Argumente.

  23. Da kenn ich nur eine Antwort, die JungeFreiheit unterstützen.
    Ich bin schon seit 11 Jahren stolzer Besitzer eines JF-Abos.Wer noch nicht sein Abo abgeschlossen hat sollte es schnellstens nachholen.
    Mehr unter http://www.jungefreiheit.de
    Jedes neue Abo bedeutet stärkung unserer Demokratie!

  24. Was haben Braun und Sarrazin gemeinsam?

    Beide tun alles, um aus der Nomen-est-Omen-Ecke herauszukommen.

  25. Die JF kann man auch (so wie ich) manchmal am Kiosk kaufen und dann z. B. während der Zugfahrt lesen; das bringt oft interessierte Gegenübermitleser…….

  26. …meinte Braun, er sei im Gegensatz zur Moderatorin Altpeter kein ausgesprochen Linker, sondern ein „Fan des Grundgesetzes“.

    Auch wenn er sein Lager verleugnet … er gibt in der Sache zu, dass ein „ausgesprochen Linker“ kein „Fan des Grundgesetzes“ ist.

    Und dann im mer wieder dieer geistlose Vorwurf an gestandene Grundgesetz-Fans, sie seien in die „Interview-Falle“ der JF getappt. Mit solchen Schlauscheissereien kann er einen unerfahrenen Piraten über die Planke laufen lassen – aber Bahr, Geis, Scholl-Latour oder auch Gruber kennen die JF genau. Besser jedenfalls als er.

  27. #11 islaminfo

    Auch das ist keine Rechtfertigung für „Altnazi“. So dürfte man ihn nur dann bezeichnen, wenn er Zeit seines Lebens Nationalsozialist geblieben wäre.

  28. Leider waren auch einige wenige vermutlich dem Spektrum der freien Nationalisten zuzuordnende Pöbler dabei

    Wie sahen sie denn aus? So richtig wies sich gehört? Erinnert ihr euch noch an die vom WDR gekauften Klischeenazis beim Antiislamisierungskongress von Pro Köln?
    Denen ist doch alles zuzutrauen.

  29. Peter Scholl-Latour ist sogar Gastautor in der jf und Ephraim Kishon hat sich ausdrücklich zur jungen freiheit bekannt, gerade weil sie von totalitären Kräften bekämpft wird.

  30. Ein gern und oft gelesener Kommentator bei der JF ist übrigens Jürgen Liminski. (Wer ihn nicht kennt und auch keinen Deutschlandfunk hört, kann mal googlen.)
    Die Beiträge von Torsten Hinz (alias-Name) sind auch jedes Mal lesenswert.

  31. Für die JF schreiben regelmäßig zahlreiche hochangesehene Autoren, u.a. Jürgen Liminski (Moderator und Journalist beim Deutschlandfunk), Karl Feldmeyer, der 30 Jahre lang Hauptstadtkorrespondent der FAZ war, Klaus Peter Kraus (viele Jahre Leiter des Wirtschaftsressorts bei der FAZ) und Peter Scholl-Latour. Norbert Geis (MdB der CSU) ist Kolumnist der Zeitung, regelmäßig veröffentlicht auch Peter Kuntze (30 Jahre lang Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung) Artikel in der JF.

    Egon Bahr, der der JF sein Interview im Willy-Brandt-Haus gab, sagte über die JF:

    „Ich habe die Zeitung über Monate ein bißchen verfolgt, fand sie interessant, intelligent, rechtskonservativ –aber nicht nazistisch– und habe gedacht, nachdem ich auch gesehen habe, daß sie auch den 20. Juli fabelhaft behandelt haben, einschließlich der dortigen Sozialdemokraten, ich könnte ein Interview geben. Mir kommt es doch auf den Inhalt an! Ich sehe mit Entsetzen, daß man sich darauf beschränkt, zu diskutieren, ob ich der Zeitung ein Interview hätte geben sollen.“

    Herr Braun mag selbst entscheiden, ob er Herrn Bahr tatsächlich „Unwissenheit“ vorwerfen will. Auf Braun trifft eigentlich nur ein Satz zu: Jeder blamiert sich so gut, wie er kann! Und ich bezweifle einfach mal, daß sich irgendein SPD-Urgestein von einem unbedeutenden Landespolitiker wie Braun Interviews verbieten lässt. Mit Hans Apel hat ja schon ein weiterer großer Politiker der SPD offen mit der JF zusammengearbeitet. Vor 2 Jahren erschienen sowohl ein Interview als auch ein Artikel von ihm in der JF.

    Brauns Thesen sind schlicht abwegig.

    Wes Geistes Kind er ist, erkennt man auch daran, daß er vor ein paar Jahren offen Leserbriefschreiber und Unterstützer der JF denunziert hat. Er hatte damals tatsächlich Namenslisten auf seiner Webseite veröffentlicht – viele Namen ergänzt durch Kommentare darüber, wo irgendwer schon Artikel veröffentlicht oder auf dem Scheißhaus (Klo) gesessen hat.

    Wenn ich recht informiert bin, wird Braun Gott sei Dank dem neuen Landtag in BW nicht mehr angehören.

  32. Wenn die Junge Freiheit nach Ansicht führender SPD-Genossen tatsächlich so übel „neurechts“ ist, dann komm ich wohl nicht darum herum mir mal ein Probeabo zu bestellen … ;D

  33. Dieser Braun hat einen pathologischen Hass auf die JF. Er steht genau für den typisch linksextremen Schreibtischagitator. Eigentlich ein Zwilling von Edaty mit zweifelhaften Querverbindungen.
    ———————————————
    Ich lese die JF seit 1991 und habe ein online Abo. Bequemer geht’s nicht, Freischaltung pdf Mittwochs 19uhr.
    Auch die jüdische Autorin Salcia Landmann hat in den 90er regelmäßig Beiträge in der JF veröffentlicht. Sie ist leider 2002 mit 90 verstorben.
    Die Hetzkampagnen der Linksjournaille und Edaty Polittypen war seinerzeit hemmungslos und hat die SAntifa zu Kioskzerstörungen bis zu Brandanschlägen auf die JF Druckerei verleiten lassen.
    Die Beobachtung durch Vs NRW war nur ein Frei und-Steckbrief um die Redakteure der JF für Vogelfrei zu erklären. Dabei gab es bestenfalls nur an den Haaren herbei gewünschte und typisch nach linker Machart verdrehte Sätze aus Beiträgen die noch dazu,- wie kann es anders sein,-aus dem Zusammenhang gerissen waren. Das war dann der „Berweis“ für die Stigmatisierung. Wer Inserate schalten wollte wurde sofort an den medialen Pranger gestellt bis hin zu SAntifa Gruppen die vor der Firma laut krakelten.

    Also der Zustand hat sich nicht verändert. Nur die Standhaftigkeit der JF hat ihr heute Respekt verschafft. Man ignoriert sie wie man glaubt ein Kind bestrafen zu müssen.

    Kritiker,-auch hier in der Leserschaft,-mögen sich bitte vor Augen halten, das eine Zeitung anders aufgestellt sein muss als ein Internetblog oder eine Fachzeitschrift. Die Ausrichtung muss thematisch ein breites Spektrum haben um viele zu erreichen. Eine pol. Tendenz sehe ich eher als sekundär.
    Auf die PI Inhalte kommt es an. Erst das macht ein Forum glaubwürdig und vertraut.
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    Abonniert die JF ihr stütz dadurch unsere Bewegung mehr als es auf den ersten Blick erscheinen mag.
    Wenn PI bei Plaßberg und die JF im Presseclub sitzt, könnt ihr sagen „die Denk und-Redefreiheit ist zurück“
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  34. Der Kampf gegen Rechts muss verstärkt werden, damit die SPD es das nächste Mal über die 5% Hürde schafft, wenn sie nicht schon bereits vorher mit der SED vereinigt wurde.

    Der Blick nach Links hätte der SPD nicht geschadet, aber jetzt ist es zu spät. Die Stasi-Koalition in Brandenburg wird ihr den Rest geben.

  35. Irgendwie scheint die linke Kamerilla ihre Felle davon schwimmen zu sehen! Die Hysterie ist jedenfalls verdächtig!

  36. Ich habe mir mal die Junge Freiheit und die Jüdische Allgemeine in Frankfurt an der U-Bahnstation Konstablerwache an einem Kiosk gekauft. Der Verkäufer nahm die Zeitungen und wollte sie in eine Tüte packen. Ich sagte brauche ich nicht. Will sie gleich lesen. Da meinte er das sein nicht gut. Eine „Menge“Jugendlicher die sich hier rumtreiben würden, würden das als Grund sehen, um Ärger zu machen….

    Ich weis nicht ob es den „Bayernkurier“ der CSU noch gibt. Aber die Junge Freiheit ist von Inhalt uns Stil her mit ihm vergleichbar.

    pi.mainkinzig@yahoo.de

  37. #51 20.Juli 1944: Mit „Jugendlichen“ meinte der Kioskbesitzer die marokkanischen Jungdealer, die ganztags die „Konsti“ bevölkern und dadurch unsere Rente sichern und dem „Kampf gegen Rechts“ dienen…

  38. Welches Publikum hat dieser Braun? Wer sitzt in Vorträgen wie diesen? Je mehr gegen die JF und PI gehetzt wird, umso neugieriger werden die Zuhörer, wenn es sich nicht ausschließlich um die Spezies handelt, die nur Bestätigung sucht und einen netten Abend im Kreise gleichgesinnter Gehirngewaschener verbringen will. Wenn es allerdings noch einige darunter gibt, die ihren klaren und gesunden Verstand auch mal nutzen, erkennen sie die aufgebauschte Hetze eines kleinen Landtagsabgeordneten, der sich in der Rolle des tapferer Widerstandskämpfer meint, aber in Wahrheit nur ein mieser Gesinnungsschnüffler ist.

  39. FORDERUNGEN von den Moslems und VERBOTE von der SPD. Es wächst endlich zusammen, was zusammen gehört.

  40. Das Interview mit Ephraim Kishon hatte ich seinerzeit gelesen. Er wußte ganz genau, welcher Zeitung er ein Interview gab. „Ihre Zeitung ist nicht Rechtsextrem und auch nicht Rechts, sonst hätte ich Ihnen kein Interview gegeben“. So (oder ähnlich) hat er sich dazu geäußert. Von wegen Falle!

  41. Dieser Brief von JF Chefredakteur Dieter Stein wird aktuell per email verbreitet um die gegenwärtige Abokampagne der Jungen Freiheit zu unterstützen:

    Lieber Freund,

    endlich gibt es eine Zeitung, die den linken Medien Kontra gibt. Die JUNGE FREIHEIT, eine Wochenzeitung aus Berlin, macht das Woche für Woche.

    Der “Fall Sarrazin” hat eben erst gezeigt, wie eine freie Debatte durch “Politische Korrektheit” und linke Tabus behindert wird.

    Eine junge Mannschaft kämpft in der Hauptstadt mutig gegen den Zeitgeist. Regelmäßig schreiben in der JUNGEN FREIHEIT auch große Publizisten wie Peter Scholl-Latour oder Ex-FAZ-Redakteure wie Karl Feldmeyer und Klaus Peter Krause.

    Peter Scholl-Latour begründete seine Mitarbeit bei der JUNGEN FREIHEIT mit dem Satz: „Die JF bedeutet für mich, daß es noch unabhängige Geister in der deutschen Medienlandschaft gibt und Journalisten das Risiko eingehen, gegen den Strom zu schwimmen.“

    Die JUNGE FREIHEIT will gerade mit einer Großen Abokampagne darum kämpfen, bis Jahresende 2.000 neue Abonnenten dazuzugewinnen. Mit dann 17.000 Abonnenten wäre diese mutige Zeitung endgültig finanziell gesichert und nicht mehr zu stoppen.

    Aktuell (Stand 4. November) hat die JF 15.500 Abonnenten. Es fehlen also noch 1.500 Abonnenten.

    Bitte helfen Sie mit, daß die JF ihr Ziel packt.

    Sie können folgendermaßen am besten konkret helfen:

    –> Wenn Sie noch nicht selbst Abonnent sind: Abonnieren Sie jetzt! http://www.jungefreiheit.de/Normal-Abo.75.0.html

    –> Wenn Sie erst einmal kostenlos probelesen wollen: http://www.jungefreiheit.de/Probe-Abo-frei.probeabo.0.html

    –> Und: Leiten Sie diese Nachricht an möglichst viele Freunde weiter!

    Es gibt Anzeichen für eine konservative Trendwende. Immer mehr Deutsche haben die Nase gestrichen voll vom linkskonformistischen Zeitgeist – gerade junge Leute! Es wird wieder „modern“, konservativ, freiheitlich und nicht-links zu sein. Die „68er“ haben abgewirtschaftet. Jetzt muß nur noch die JF zu den von der politischen Klasse enttäuschten jungen Deutschen kommen … jeder Tag zählt!

    Die JUNGE FREIHEIT macht als Wochenzeitung seit 15 Jahren politisch ernst mit einer Gegenposition gegen die linke Schlagseite in Politik und Medien und bietet hierfür die wachsende Plattform. Die Zeit ist so günstig wie nie. Bitte helfen Sie mit und bestellen Sie noch heute.

    Herzlichen Grüße

  42. Begriffe wie „Scharnierfunktion“, „Grauzone zum Rechtsextremismus“ etc verraten weniger über die Wirklichkeit als über die Mentalität ihrer Anwender. Diesen geht es darum, der gesamten Presse eine informelle Zensur aufzuerlegen. Vorgebliches Ziel dieser Zensur ist es, zu verhindern, dass verbotenes Gedankengut artikuliert, thematisiert oder irgendwie begünstigt werden könnte. Willkommener Nebeneffekt dieser Zensur ist, dass nur ein politisch-korrekt linker Diskurs geführt werden kann.

  43. Ich habe nichts dagegen, wenn sich die linksextremen Randgruppen zu einem linksextremen Vortrag versammeln. So sind sie beschäftigt und können keine Dummheiten anrichten.

  44. Man darf nie aus den Augen verlieren, dass die Nazis in erster Linie Sozialisten waren, denn wie ihr Name sagt, sie waren nationale Sozialisten! Schaut man sich die heutigen UltraLinken an, die von sich selbst behaupten, ebenfalls Sozialisten zu sein, dann wird die geistige Verwandtschaft dieses roten (und auch grünen) Abschaums mit dem braunen Abschaum sichtbar.

    Sozialisten aller Schattierungen waren schon immer und bleiben auch immer erklärte Feinde von Freiheit und Demokratie. Der Linksextremist und Sozialist Stephan Braun zeigt ganz deutlich diese hässliche Fratze.

    Die SPD ist deshalb für mich schon lange nicht mehr wählbar. Ich will keine Aufwertung der rotlackierten Nazis, wie z.B. Stephan Braun einer ist.

  45. „vermutlich dem Spektrum der freien Nationalisten zuzuordnende Pöbler dabei, die alles unternahmen, um ihrem schlechten Ruf gerecht zu werden und so Braun indirekt noch unterstützten.“

    Klingt nach der alten Masche, wo dann die Linken selber die Hakenkreuze malen, um dann dagegen zu wettern. Wer sagt, das dies nicht bestellte Antifa war?

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