Eveline Widmer-SchlumpfVielleicht müssen die Schweizer Stimmbürger ihre Regierung gar nicht zu einem Burka-Verbot zwingen. Justizministerin Eveline Widmer-Schlumpf (Foto), die einst noch auf Flügeln der Linken Christoph Blocher aus dem Bundesrat bugsierte, denkt auf einmal selbst laut über ein Gesetz gegen die islamische Ganzkörperverschleierung nach. Sie fühlt sich ihrerseits von den Burkas „diskriminiert“.

In einem Interview des Thurgauer Lokalfernsehens Tele D sagte Widmer-Schlumpf auf die Frage, ob sie persönlich für ein Burka-Verbot sei, sie könne sich vorstellen, „dass man sagen würde, in der Schweiz wollen wir das nicht“. Die Burka, so Widmer-Schlumpf weiter, „passt nicht zu unserer offenen und gleichberechtigten Kultur“. Für sie als Frau biete das Kleidungsstück einen „diskriminierenden Anblick“.

Sogar die Linken sind einem solchen Verbot nicht abgeneigt:

Auch von links erhält die Forderung nach einem Burka-Verbot Auftrieb. Die SP-Frauen halten in einem Positionspapier fest, obwohl es kaum Burka-Trägerinnen in der Schweiz gebe, sei „ein Verbot zu diskutieren, jedoch nur, wenn Begleit-, Sensibilisierungs- und emanzipatorische Maßnahmen damit einhergehen“. SP-Generalsekretär Thomas Christen sagt, die Burka diskriminiere die Frauen, da kaum eine das Kleidungsstück freiwillig trage. Einem Verbot gegenüber sei die SP offen, falls eine Zunahme der Burka-Trägerinnen festzustellen sei.

Den gutmenschlich Empörten, die sich gegen ein Burka-Verbot stellen, gehen langsam die Argumente aus.

(Spürnase: Jim K.)

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30 KOMMENTARE

  1. Natürlich sollte man die Taucheranzüge verbieten. Eine Ausnahme muß man machen: Claudia R. muß verpflichtet werden einen zu tragen.

    Gegen Burka – für die Freiheit!

  2. #1 Wien-1683 (09. Nov 2009 10:52)

    Ein Taucheranzug ist ein Schutzanzug, kein Käfig. Ich denke da liegen Welten zwischen diesem widerlichen Frauen verachtenden Käfig und einem Taucheranzug, der Sport- und Berufstaucher schützen soll.

  3. Hoppla – na so was.

    Ist die Burka nicht etwa das Zeichen der Befreiung der Frau?
    Ist die Burka nicht etwa Zeichen von Freiheit und Gleichberechtigung?

    Ist die Burka vielleicht doch keine
    „Kultur-Bereicherung“???

  4. Claudia R. muß verpflichtet werden einen zu tragen.

    Einen Taucheranzug? Nichts gegen figurbetonende Kleidung bei Frauen, aber nicht in jedem Fall!

  5. In wie weit es sich dabei um Wahlpropaganda handelt, kann ich nicht einschätzen. Der Worte hör ich wohl allein mir fehlt der Glaube.
    Andreas

  6. Was ist denn mit denen auf einmal los?

    Schlecht geschlafen und wirr geträumt?

    Ich glaube es erst wenn es durch ist!

    Ein komplettes Islamverbot wäre mit natürlich noch lieber, doch möchte ich das „unverschämte“ Forderungen stellen doch lieber den Angehörigen der Friedensreligion überlassen.

  7. Ich beglückwünsche die Linkspartei der Schweiz zu dieser Einsicht.

    Weiter gehe ich davon aus daß auch die deutsche Linke sich bald ebenso für die Rechte der Frauen einsetzen wird.

    Dies tat sie zwar bisher auch, aber leider vermisse auch ich bei der Partei die konsequente Linie, welche aber ganz bestimmt eingeschlagen wird, sobald da mal wer höflich nachfragt was diese zweigleisige Aktion real darstellen soll.

    Es kann nicht angehen daß einerseits das Emanzentum grad bei den Linken teilweise heftigst gefordert und gefördert wird, aber gleichzeitig Muselfrauen völlig ignoriert werden.

    (Außer natürlich es sind Muselinnen die völligst integriert sind, aber leider NUR Aktiv im notwendigen Kampf gegen Rassismus unterwegs sind)

  8. Wer sich im Doppelnamen Schlumpf nennt, bei dem man ja auch anders hätte wählen können, kann nur eine fröhliche Persönlichkeit sein.

    Das steht der burkisch-shariistischen Zwangs-Tristesse natürlich entgegen.

  9. Vielleicht hat die Dame einmal über die Plakataktion nachgedacht, in der Politikerinnen in Burkas steckten.

    http://www.pi-news.net/2009/11/schweizer-bundesraetinnen-in-der-burka/

    Ich persönlich glaube allah-dings, dass hier mal wieder Augenwischerei betrieben wird um so um eine Volksentscheidung -wegen dem Minarrettverbot- zu kommen.
    Nichts fürchten Politiker mehr als direkte Volksentscheidungen.
    Man hat es ja beim EU-Vertag gesehen.
    Sie will den Ball schön flach halten, damit sich Volkes Seele beruhigt.

  10. Die Schweiz ist da wesentlich fortgeschrittener ( und weitsichtiger ) als unsere Regierungskasperle.
    Im Übrigen wäre die einzige optische Verbesserung für C. „Fatima“ Roth, die auch Wirkung zeigen würde, eine Enthauptung….

  11. Die Bundesrat und VBS haben einen Sicherheits-Bericht erstellen lassen,der wird NICHT veröffentlich, weil es darin um Hassprediger geht. (zb. in Genf wurde ein Moderater Iman rausgeckelt und durch einen Hassprediger ersezt).
    Es geht Um dokumente die bei einen Islam-Vertreter der CH, gefunden wurde mit brisanten inhalt (wie der Islam Europa übernehmen will) und um eine Umfrage wieviele Moslems wollen die Scharia in der CH.
    Frau Schlumpf hatte schon einblick in diesen Bericht!

    Würde die Veröffentlichung des Berichts die Abstimmung beinflussen…??

    Denke JAA und wie darum wird er NICHT Veröffentlicht..

  12. Wir müssen uns die Schlüsselbegriffe zurückerobern, z.B. DISKRIMINIERUNG.
    Deshalb denke ich, ist die Frau Widmer-Schlumpf völlig auf dem richtigen Weg:
    Nicht die Moslems werden diskriminiert, sondern Burkatragen diskriminiert die Frauen!

  13. @#19 ozzy666

    Ja, Frau Widmer-Schlumpf hatte schon Einblick – und damit den niemand anders auch bekommt, macht sie jetzt einen scheinbar guten Vorschlag. Sie hat ihrem Ministerposten durch hinterhältigen Verrat erworben und wird ihn auch durch hinterhältigen Verrat verteidigen.

  14. Mein Gott – wen interessiert es, ob die Eulen das Ding freiwillig anziehen. Wenn in Europa endlich gesagt wird: Burka ist verboten“ – dann ist das eben so.
    Wir müssen uns nicht über jeden Scheißdreck Gedanken machen.

  15. In der Steinzeit konnte man Geister nur in der
    Nacht bewundern!

    Aber die Welt ist fortschrittlicher geworden!

    Heute gibt es sie schon Tag und Nachts!

  16. Willkommen in der Burkarepublik Deutschland. Heute feiern wir 20 Jahre Mauerfall. Doch was feiern wir in 20 Jahren?

  17. Nein, Widmer-Schlumpf will die Burka nicht verbieten. Sie versucht sich beim Volk anzubiedern mit Bemerkungen in Interviews, wie: wenn die Burkas überhand nehmen, muss sich der Bundesrat damit befassen – und schon rufen die Medien: Justizministerin erwägt Burka-Verbot. Widmer-Schlumpf nimmt es mit der Wahrheit nicht so genau, und die Medien sind noch schlimmer.

  18. Widmer-Schlumpf – erstaunlich. Wenn die das hinkriegt, hat sie sogar Chancen, als Bundesrätin doch noch wiedergewählt zu werden.

  19. Verschleierungsverbot im moslemischen Malaysia

    In Malaysia ist -bei 60% moslemischem Bevölkerungsanteil- der Islam Staatsreligion.
    Der Bundesstaat Kelantan wird von der strengreligiösen Partei PAS regiert. Der ChiefMinister Kelantans, Nik Aziz Nik Mat, gilt als islamischer Hardliner.

    Er hat nun angekündigt, das Tragen des Gesichtsschleiers (Purdah oder Niqab) in seinem Staat zu verbieten. Zum einen verlange der Islam diese strenge Form der Verhüllung nicht, zum anderen sehe er große Sicherheitsrisiken durch Mißbrauch durch Selbstmordattentäter und andere Verbrecher.

    Wenn also in einem islamischen Staat das Tragen eines Geschichtsschleier verboten wird – wieso sollten wir in Europa dessen Tragen und erst recht die Totalverhüllung mittels Burka gestatten ?

  20. @19

    Würde die Veröffentlichung des Berichts die Abstimmung beinflussen…??
    Denke JAA und wie darum wird er NICHT Veröffentlicht..

    Ich denke nein. Es wird keine Dhimmidämmerung geben. Die Minarett-Initiative hat zwar das Problem Islam auf die Tagesordnung der Desinformationsmedien gebracht, die die Diskussion nicht mehr unterm Deckel halten können, aber sie zeigt zugleich, wie die bisherige langjährige Verdummungsstrategie schon gewirkt hat. Die Initiative hat keine guten Prognosen. Obwohl niemand mehr sagen kann, er habe von nichts gewusst.

    Bundesrätin Widmer-Schlumpf (hier lacht sie schon wie Calmy-Rey, fehlt nur noch die Burka-Frisur überm Hirn) ist als Sprachrohr der offiziellen proislamischen Hirnverschlammung mit Schadensbegrenzung und Abwehr der offenen Islamkritik im Abstimmungskampf beauftragt.

    Die Schweizer Medien haben die Zensur vorübergehend etwas gelockert, täuscht euch nicht, bis zur erhofften Ablehnung der Initiative. Die Gegner behaupten, statt eines Minarettverbots müsse man die „wirklichen Probleme“ angehen – eben die, deren Debatte die Schweizer Meinungsaufseher bisher verhindert haben, als „populistisch“ diffamiert, als „rassistisch“ denunziert und kriminalisiert, und an deren Bekämpfung sie nicht im Traum denken. Die „Erwägung“ eines Burkaverbots ist der plumpe Versuch von Widmer-Schlumpf, mit einer Placebopille vor der Abstimmung noch schnell Stimmung zugunsten der Initiativgegner zu machen, denen die Islamgegner immer das grössere Ärgernis waren als all Greuel des Islam.

    Interessant auch die übrigen magistralen Manöver gegen die „Ängste der Bevölkerung“, die mit lausigen Argumenten beschwichtigt werden sollen: Da tönt es aus dem Lager der Verbotsgegner (notabene eine Antivolksfront aus Linken, Landeskirchen, Rat der Religionen, sowie allen Parteien ausser den verteufelten „Populisten“), man solle doch bitte nicht über die Landesgrenzen schauen, wo die Islamisierung in Europa schon so fortgeschritten ist, man sei hier in der Schweiz! Gleichzeitig werden die Stimmbürger aufgefordert, über die Grenzen nach Arabien zu blicken, um sich von den möglichen „Reaktionen“ aus aller Muslimwelt einschüchtern zu lassen. Die Diskussion findet vor dem Hintergrund dieser Drohkulisse statt, soviel zum „Ängste schüren.“

    Widmer-Schlumpf erklärte in der Arena von SF, die Scharia sei für sie niemals ein Thema!!! Kein Problem in der Schweiz! Als Nationalrat Freysinger, SVP, das Problem in der Schweiz konkret gut belegte, wurde schnell abgeblockt und das Wort hatte der Grüne Muezzin Morin von Basel, der ebenfalls keine Probleme mit dem Islam kennt. Dummdreistigkeit ist Trumpf von Widmer-Schlumpf bis in den Grünen Kollaboranten-Sumpf.

    Aber auch der von blauäuigen Deutschen, die laut nach einem Leitbullen lechzen, verehrte ex-SVP-Präsident und ex-Bundesrat Christoph Blocher, der zur Zeit des heissen Abstimmungskampfs, wo Unterstützung der Initianten gegen die Netzwerke von Allahs Ölmacht und Islamfinance, der die oben genannte rot-grün-schwarze Front näher steht als den Islamverfolgten, dringend geboten wäre, in Nordkorea wandern geht, gewusst warum, lässt sich schwerlich gegen das islamische Recht aufbieten. Ging’s nach den Altpatriarchen, die auch hier ihr Biotop gefunden haben, gäb’s in der Schweiz noch das türkische Eherecht. (Es handelt sich übrigens nicht um „Benachteiligung“, sondern um Sklaverei. Soviel zum Sprachnebel.)

  21. Vertraue Widmer-Schlumpf sicher nicht. Die gummiartige Formulierung schon: „Sie könne sich vorstellen, dass man sagen würde…“
    Damit versucht sie evtl. Abweichler davon abzuhalten, die Partei zu verlassen oder was anderes wählen. Die ohnmächtigen Wähler sollen sich beruhigt zurücklegen und denken es wäre alles in Ordnung. Die Linken werden noch lange brauchen um ihre Glaubwürdigkeit wieder herzustellen.

  22. 2011 ist die sehr whrscheilich weg vom Fenster.
    Und die Linken werden auch so langsam von der Platte gefegt.

    Viele Schweizer sind empört über ihre Auftritte betreffend Minarett-Initiative,sie bedient sich total verdrehter Propaganda,und das kommt bei vielen schlecht an.

  23. „Den gutmenschlich Empörten, die sich gegen ein Burka-Verbot stellen, gehen langsam die Argumente aus.“

    Um „Argumente“ ging es in Bezug auf den Islam noch nie. Was für ein Argument gibt es denn, überwiegend integrationsunwillige, bildungsunwillige und unserer Rechts- und Verfassungsordnung feindlich gesinnte Menschen ins Land zu holen, die darüber hinaus noch die Sozialkassen belasten?

    Es geht also nicht um Argumente, es geht um Deutungsmacht. Es geht darum, dass gegenüber dem irrationalen Verhalten in der Vergangenheit die kritischen Stimmen mehr Öffentlichkeit bekommen, damit sich endlich mehr Verantwortliche in Politik und Wirtschaft trauen, gegen diese irrationale Politik ihr Wort zu erheben.

  24. Ich bin total schockiert von diesem Bericht, denn ich als Schweizer habe nicht gewusst, dass die bei uns auch schon so rumlaufen. Unmöglich, haben wir doch ein Vermummungsverbot ! Super für Terroristen und Selbstmordattentäter mit einer Sprengstoffveste unter der Burka. Es könnte auch ein Mann darunter sein. U N M Ö G L I C H ! ! !

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