Keine Weihnachtslieder an Zürcher Schulen

WeihnachtsbaumChristliche Weihnachtslieder sind im Schulbezirk Zürich nicht mehr erwünscht, denn das Volksschulamt will keine religiösen Gefühle von muslimischen Kindern und vor allem nicht die ihrer Eltern verletzen. In den Richtlinien steht: „Von der aktiven Teilnahme an Handlungen und Liedern mit religiösen Inhalten – zum Beispiel solchen, die Jesus als Gottes Sohn bezeichnen – soll abgesehen werden“.

Zu den verbotenen Liedern gehören:

– Alle Jahre wieder (kommt das Christuskind auf die Erde nieder, wo wir Menschen sind)
– Der Heiland ist geboren
– Es ist ein Ros entsprungen (von Jesse kam die Art – gemeint ist die Wurzel Isais, des Vaters von König David, der als Stammvater des Messias gilt)
– Ihr Kinderlein kommet (o kommet doch all, zur Krippe her kommet in Bethlehems Stall)
– O du selige Nacht
– Stille Nacht, heilige Nacht

Weiterhin gesungen werden dürfen Lieder, in denen Jesus nicht und auch nicht indirekt vorkommt:

– O Tannenbaum
– Zimetschtern hani gern (modernes, politisch-korrektes Schweizer Weihnachtslied nach der Melodie von Jingle Bells)

Die Kommentatoren des Tagesanzeiger-Artikels fassen sich wegen der Zürcher Überkorrektheit ungläubig an den Kopf. Hier ein Paar Beispiele:

Paunovic Romy 15.09 Uhr:

Als ich vor 15 Jahre in der Schule war, hab ich mit Kids verschiednster Nationen Weichnatslieder gesungen , da hat sich nie wer beklagt. Im Gegenteil da wurde nach Guezli und Mandärli „gehamstert“. Da kamen auch die Eltern an die Anlässe und das nannte man dann Intergration. So sollte es sein, wir sind hier in der Schweiz. Zurzeit werden vorallem Schweizerwerte unterdrückt und keine fremden!

Hans Boll 15.07 Uhr:

Wie weit schreitet die permanente Verblödung unserer Politiker und Behörden noch fort? Haben wir keine wichtigeren Probleme, die gelöst werden sollten? Dieser ganze Religionsstunk haben wir ein paar Politikern zu verdanken, die damit das Volk aufhetzen – um sich dann als Retter zu präsentieren. Probleme kreieren wo keine sind. Wann endlich distanzieren wir uns bei Wahlen von solchen Politikern?

Peter Bauer 15.07 Uhr:

GANZ EINFACH: An Weihnachten werden Christenlieder gesungen wie seit eh und je. Nicht-Christen dürfen mitsingen oder zuhören. Und am entsprechenden Hauptfest-Heiligtag(e) des Islams, Hinduismus, Buddhismus und Judentums singt man deren Lieder. Das macht Spaß und fördert das Verständnis. Ganz sicher sollten wir aber nicht auf Weihnachtslieder verzichten. Das ist Teil unserer Kultur und Identität.

Rajjiv Turban 14.45 Uhr:

Unglaublich wie wir uns unterwerfen – oh heilige Nacht die Schweiz wird umgebracht.

Weihnachten politisch-korrekt mit dem Zimtstern-Song:

» Kontakt zum Volksschulamt des Kantons Zürich: info@vsa.zh.ch

(Spürnase: Bernd)




Mazyek ruft deutsche Moslems zur Mäßigung auf

Da sind wir mehr als beruhigt. Aiman Mazyek vom Zentralrat der Muslime bescheinigt den Deutschen mehrheitlich nicht islamophob zu sein. Manchmal sieht es so aus, ist aber nicht so gemeint. Gleichzeitig darf er in der WELT die Moslems dazu aufrufen, sich besser zu verstellen, damit die Deutschen endlich glauben, dass der Islam friedlich ist.

Die WELT lässt ihn sagen:

Die meisten feiern in wenigen Tagen Weihnachten. Dieses Fest ist christlich. Dennoch können auch Muslime ein wenig dazu beitragen, dass es in friedlichem und liebevollem Geist begangen wird. Muslime können sich darum bemühen, Feindbilder abzubauen, Ängste der Nichtmuslime zu entkräften und die Übereifrigen in ihren eigenen Reihen zur Besonnenheit zu ermahnen.
(…)
Wenn zum Beispiel eine Arbeitgeberin eine Kopftuchträgerin deswegen nicht einstellt, weil sie dies ihren Kunden nicht zumuten kann oder Pöbeleien gegenüber der Muslima befürchtet (solche Fälle gibt es), dann wird sie nicht gleich zur NPD-Anhängerin. Dennoch diskriminiert sie damit die Betroffene, obgleich ihr Motiv möglicherweise Fürsorge oder gar Mitleid war. Letztlich hat sich die Arbeitgeberin aber nur dem gesellschaftlichen Druck gebeugt.

Diese Entwicklung gibt durchaus Anlass zur Sorge, aber sie darf nicht in panische Undifferenziertheit münden, denn die gereicht nur den Extremisten zum Sieg.

Ausdrücklich lobt er die Besonnenheit seiner Landleute und tadelt den liebevoll als „Streetworker“ bezeichneten Pierre Vogel, manchmal über das Ziel hinauszuschießen, was der Sache (die Deutschen zu täuschen und zu umgarnen) nicht gerade dienlich sei.

Dennoch plädiere ich für mehr Differenzierungsfähigkeit und Besonnenheit auch unter Muslimen. Als vor Wochen (kurz nach dem Mord an Marwa El-Sherbini) aus Holland die Nachricht bekannt wurde, dass eine Kopftuch tragende Kindergärtnerin in Amsterdam ermordet wurde, war die Aufregung in der muslimischen Gemeinschaft groß. Aber viele Muslime haben besonnen reagiert und sind, Gott sei Dank, nicht mit Vorverurteilungen in die Öffentlichkeit gegangen, zumal der Mörder flüchtig und das Motiv zunächst unbekannt war.

Leider gab es aber auch genug Heißsporne, die bei mir angerufen oder uns beim Zentralrat der Muslime mit wütenden Mails überschüttet haben und sich beschwerten, warum wir uns nicht dazu geäußert hätten. Nur wenig später erwies sich unsere Zurückhaltung als richtig: Der Täter war ein türkischer Beschaffungskrimineller, der die muslimische Frau mit Kopftuch als Opfer ausgeguckt hatte.
(…)
ch hätte mir zum Beispiel mehr Behutsamkeit von den Gruppen rund um den (landläufig als Islamprediger bekannten) Pierre Vogel gewünscht, als diese fast zeitgleich zum Mord an Marwa El-Sherbini die Kampagne „Nicht ohne meine fünf Töchter” begannen.

Laut der Pierre-Vogel-Gruppe habe hierzulande ein Jude seiner muslimischen Ehefrau die Kinder weggenommen. Angeblich sollte er ihr die fünf Kinder nach der Scheidung sogar gewaltsam entrissen haben. Noch dazu von antisemitistischen Ressentiments beflügelt, schreckte man selbst bei Trauerkundgebungen für Marwa El-Sherbini nicht davor zurück, diesen Fall zu instrumentalisieren und gleichzeitig den Moscheegemeinden mangelnde Solidarität vorzuwerfen. Das war kein gutes Vorbild für die Umma, für die Gemeinschaft der Muslime in Deutschland.

Später haben diese Gruppen kleinlaut zugeben müssen, dass der Fall ganz anders lag und sie sich komplett geirrt hatten. Dieses Eingeständnis kam allerdings viel zu leise und viel zu spät angesichts der schrillen und lauten Kampagne zuvor. Als Streetworker rechne ich Pierre Vogel an, dass er Muslime im kriminellen Milieu für die Religion begeistert und so von der Straße gelockt hat.

Vertrauen würde eher aufgebaut, wenn der Zentralrat endlich einmal zugeben würde, dass es viele Missstände im Einflussbereich des Islam gibt und diese aktiv bekämpfen würde, statt sich nur immer als Opfer dunkler Machenschaften darzustellen. Mit diesem Gefasel kann er allenfalls Politiker vom Schlage Schäuble oder Laschet hereinlegen, das Volk aber nicht mehr.

(Spürnase: Paul D.)




Stadtkewitz zu Islam, Integration, Minarettverbot

René StadtkewitzAm 8. Dezember fand im Berliner CDU-Ortsverband Gartenstadt Schmargendorf eine Veranstaltung mit René Stadtkewitz statt, der einen Vortrag zum Thema „Islam und Integration“ hielt und sich auch zur aktuellen Minarettdebatte äußert. Wir haben über den Vortrag bereits vor zwei Tagen berichtet, nun liegt uns auch das Video des Abends vor. Stadtkewitz, Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin, spricht in den 42 Minuten wie gewohnt unbequeme Probleme an, anstatt sie unter den Tisch zu kehren.

Der Vortrag ist auch in fünf Teilen auf Youtube zu sehen: Teil 1Teil 2Teil 3Teil 4Teil 5




Schweiz: Linke wollen Köppel mundtot machen

Der Chefredakteur der Weltwoche, Roger Köppel (Foto), ist von Zürcher Sozialisten angezeigt worden. Grund: Er habe gegen das Antirassismusgesetz verstoßen. In Talkshows, so die Gedankenpolizisten, habe Köppel „Angehörige der islamischen Religion systematisch herabgesetzt und verleumdet und damit die Grenze zum Rassismus überschritten.“

Die Wächter der Political Correctness erstatteten daher Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat.

Die Jungsozialisten (Juso) Kanton Zürich haben Anzeige gegen den Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel wegen Verletzung der Anti-Rassismus-Strafnorm eingereicht. Köppel habe in mehreren Artikeln und einer Fernsehsendung rassistische Aussagen gemacht, lautet der Vorwurf.

Gemäss Mitteilung vom Donnerstag geht es um die Sendung «Talk Täglich» des Lokalfernsehsenders «Tele Züri» vom 16. November sowie Editorials in mehreren Ausgaben der «Weltwoche». Dabei ging es um die Anti-Minarett-Initiative und den Islam.
(…)
Mit solchen Aussagen würden gezielt diffuse Ängste geschürt, die Diskriminierung in der Schweiz angeheizt und die Musliminnen und Muslime stigmatisiert. Mit ihrer Anzeige wolle die Juso ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Intoleranz setzen.

Roger Küppel, der sich in Talkshows im Gegensatz zu den linken Niederschreiern stets zu benehmen weiß und immer fundiert argumentiert, des Rassismus zu beschuldigen, ist an Lächerlichkeit kaum zu überbieten. „Diffuse Ängste“ schüren allenfalls die Linken, indem sie jede Kritik am Islam mit der ultimativen Totschlagkeule des Rassismus oder Faschismus im Keim zu ersticken versuchen. Gut für die Menschen, dass sie beim Verlust der Deutungshoheit ihre wahre, undemokratische Fratze zeigen und versuchen, jede gegensätzliche Meinung abzuwürgen.

Stolz verkünden sie:

Roger Köppel, Verleger und Chefredaktor der Weltwoche, hat in den Editorials der Ausgaben 43 und 47 der Weltwoche mit zahlreichen Aussagen klar gemacht, dass die in der Schweiz lebenden Menschen muslimischen Glaubens aus seiner Sicht wegen ihrer Religionszugehörigkeit eine grundlegende Gefahr für die Sicherheit und Ordnung des Landes darstellen würden und dass ihnen deshalb keine Toleranz entgegen zu bringen sei. Er unterstellt den Musliminnen und Muslimen pauschal eine „unerfüllte Sehnsucht nach politischer Machtergreifung“, weil sie „bis heute den Verlust ihres Weltreichs nicht überwunden [hätten]“. Der heutige Islam sei „ein politisches Herrschaftssystem“, gar eine „politreligiöse Eroberungsideologie“, die der hiesigen Ordnung „feindlich gegenübersteht“ und die auf „Ausdehnung, Unterwanderung und Eroberung“ angelegt sei. In der oben erwähnten Fernsehsendung von „Tele Züri“ hat er ähnliche Aussagen gemacht und passend dazu auch noch die Meinung geäussert, die in der Schweiz lebenden Musliminnen und Muslime seien Angehörige „eine[r] feindliche[n] Armee“.

Mit diesen Äusserungen hat Roger Köppel eindeutig gegen Art. 261bis StGB verstossen, indem er nämlich die Angehörigen der islamischen Religion systematisch herabgesetzt und verleumdet hat.

Damit hat Roger Köppel die Grenze zum Rassismus überschritten. Mit solchen Aussagen werden gezielt diffuse Ängste geschürt, die Diskriminierung in der Schweiz angeheizt und die Musliminnen und Muslime stigmatisiert. Dies kann und will die JUSO nicht akzeptieren. Mit ihrer Anzeige will sie ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Intoleranz setzen, denn für sie ist klar: Rassismus wird in der Schweiz, egal von wem und gegen wen, nicht toleriert.

Wahrscheinlich sind die Linken einfach nur schlechte Verlierer und können Köppel nicht verzeihen, dass er von Anfang an auf seiten der Sieger gestanden hat. Im Verlieren zeigt sich der wahre Demokrat…

» Email an die Jusos Kanton Zürich: info@juso.org

(Spürnase: Marti)




Klimaerwärmung wird immer realer…

„Kommt jetzt Eisnachten? Bibber-Kälte und Wetter-Chaos in ganz Europa“ titelt heute die BILD und auch Kopenhagen meldet heute Schneefall und Minustemperaturen. Da kann wohl auch der Messias nichts dran ändern, der heute den Klimagipfel „nicht mit Worten“ sondern „mit Handeln“ retten will. Wir veröffentlichen zum Thema einen sehr informativen Text von Bruno Bandulet, den er im Vorfeld der Klimakonferenz für die aktuelle Ausgabe von Eigentümlich frei geschrieben hat.

Klimawahn und Kapitalvernichtung – eine Zwischenbilanz vor Kopenhagen

Je näher der für Dezember in Kopenhagen anberaumte Weltklimagipfel rückt, desto mehr heizt sich zwar nicht die Erde, aber doch die Debatte auf. Konkret geht es darum, wer wie viele Milliarden an wen zahlt, damit die Erde nicht „kocht“, wie das einflussreiche, extrem systemkonforme Wirtschaftsmagazin „Economist“ in seiner Ausgabe vom 17. Oktober unterstellt.

Im „DeutschlandBrief“ vom August/September 2008 (und in eigentümlich frei vom September 2008) habe ich mich schon einmal ausführlich mit der Klimadebatte befasst. Seitdem ist die Kampagne eher noch schriller geworden, und auch die neue Bundesregierung macht keine Anstalten, zu einer rationalen Energiepolitik zurückzukehren. Zeit also, das Thema noch einmal aufzugreifen.

Denn es geht um sehr viel Geld. Im Zeitraum von 2008 bis 2020 werden die klimapolitischen Maßnahmen der Bundesregierung und der EU-Kommission allein die Verbraucher und die Industrie in Deutschland schätzungsweise 420 Milliarden Euro kosten, nachzulesen in der Nummer 8/2008 des „Manager Magazins“. Eine enorme Summe in Zeiten leerer Staatskassen und stagnierender Einkommen, die mit den irrsinnigen Kosten der Bankenrettung auf eine Stufe gestellt werden kann.

Zunächst einige grundlegende Fakten. Erstens ist das Spurengas Kohlendioxid kein Gift, sondern eine Voraussetzung allen Lebens auf der Erde. Zweitens ist der Gehalt in der Atmosphäre in den letzten hundert Jahren von 0,03 auf 0,038% gestiegen, und im selben Zeitraum hat sich die durchschnittliche Oberflächentemperatur der Erde um etwa ein Grad Celsius erhöht. Drittens produzieren menschliche Aktivitäten nur einen Bruchteil des CO2, das ständig durch die Natur freigesetzt wird. Viertens wird das Klima auf der Erde durch die Sonne bestimmt, was schon daraus hervorgeht, dass sie auf unseren Planeten mehr als das 10.000-fache dessen abstrahlt, was von der Weltbevölkerung an Energie umgesetzt wird. Fünftens haben sich in der Erdgeschichte auch vor der Industrialisierung kalte und warme Perioden abgewechselt; die mittelalterliche Warmzeit dauerte je nach Region bis zum 14. oder bis Anfang des 15. Jahrhunderts, die darauf folgende Kleine Eiszeit etwa bis Mitte des 19. Jahrhunderts. Und sechstens zeigt die Erdgeschichte zwar einen losen Zusammenhang zwischen CO2 und Klima – es lässt sich jedoch nicht belegen, dass mehr CO2 die Ursache für höhere Temperaturen war. Die Abfolge war auch schon umgekehrt.

Allein diese Fakten entziehen der offiziellen Klimadoktrin den wissenschaftlichen Boden. Mit anderen Legenden und Irrtümern hat sich jetzt Ian Plimer, Professor für Erd- und Umweltwissenschaften an der australischen Universität Adelaide, in einem neuen Buch befasst. Plimer ist Träger zahlreicher wissenschaftlicher Auszeichnungen und hat zweimal den australischen Eureka Prize erhalten. Seine Gegner beschimpfen ihn als „climat change denialist“, als Klimawandelleugner. Sein Buch trägt den Titel „Heaven and Earth: Global Warming, the Missing Science“ und ist in Europa bei dem britischen Verlag Quartet Books erhältlich.

Erste Feststellung von Professor Plimer: Es gibt kein Problem der globalen Erwärmung. „Sie endete 1998.“ Und dies, obwohl seitdem 25 Prozent mehr fossile Brennstoffe verbraucht wurden. Noch erstaunlicher: Am 16. November durchbrach der „Spiegel“ die selbstverhängte Nachrichtensperre und teilte seinen Lesern mit, dass die globale Durchschnittstemperatur seit zehn Jahren nicht weiter ansteigt und in weiten Gebieten Nordamerikas, im westlichen Pazifik und auf der Arabischen Halbinsel sogar absinkt. Seit zehn Jahren! Dasselbe konnten Sie in eigentümlich frei schon im September 2008 lesen: dass die jüngste Temperaturspitze auf das Jahr 1998 fiel und dass seitdem der globale Temperaturanstieg zeitgleich mit einem Rückgang der Sonnenfleckenaktivität zum Stillstand gekommen ist.

Professor Plimer zitiert dann eine Reihe von wissenschaftlichen Studien, die die Behauptung widerlegen, die Atmosphäre funktioniere wie ein Treibhaus, und er betont, dass die Klimapolitiker keine Erklärung dafür haben, warum sich die Erde in früheren Zeiten – ohne Industrialisierung – überhaupt erwärmen konnte.

Dubios seien auch die Geschichten vom Aussterben der Eisbären, die immer wieder vom Fernsehen wegen ihres hohen Emotionsgehaltes verbreitet werden. Tatsächlich haben die Eisbären über Tausende von Jahren sowohl kalte als auch warme Perioden überlebt. In der kanadischen Baffin Bay, wo die Temperaturen seit einigen Jahren zurückgehen, haben gleichzeitig die Eisbären abgenommen. Und dort wo es wärmer wurde, wie zum Beispiel an der Beringstraße, ist die Anzahl der Eisbären gestiegen. Gefährdet sind die Eisbären nicht durch eine globale Erwärmung, sagt Plimer, sondern durch „Ökotouristen, Bürokraten und Jäger“.

Auch sei der Eindruck falsch, die von den Medien verbreitete Klimatheorie werde durch die überwiegende Mehrheit der Wissenschaftler gedeckt. Allein in den USA haben Tausende von Wissenschaftlern die Oregon-Petition unterschrieben, in der die These von der menschengemachten Erderwärmung abgelehnt wird. Initiator der Petition ist Frederick Seitz, der Vorsitzende des Oregon Institute of Science and Medicine und ehemaliger Präsident der National Academy of Sciences (nachzulesen unter www.oism.org). Ähnlich der Heidelberger Appell, den bis heute über 4.000 Wissenschaftler aus mehr als hundert Ländern unterschrieben haben, darunter 74 Nobelpreisträger und davon wiederum sechs deutsche (siehe auch: www.eike-klima-energie.eu). Frage: Wann haben Sie das letzte Mal in einer deutschen Zeitung von diesen Petitionen gelesen?

Stattdessen stützen sich die Medien unbesehen auf die Berichte einer Regierungsorganisation, des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), die angeblich von 2.500 Wissenschaftlern verfasst werden. „Tatsächlich“, sagt Plimer, „werden die Berichte von 25 Wissenschaftlern geschrieben, die von einer noch kleineren Zahl kontrolliert werden“. Das IPCC gebe Regierungsansichten wieder, nicht aber irgendeinen wissenschaftlichen Konsens.

So entpuppt sich der nicht zuletzt von der „Klimakanzlerin“ Angela Merkel propagierte Mythos als krude Mischung aus Lobbyismus, Halluzination und Ersatzreligion. Mit dem Hinweis auf Fakten ist dieser Manie nicht so schnell beizukommen. Dafür profitieren zu viele davon: die Wissenschaftler, die von Regierungsaufträgen leben; die Mitarbeiter der Umweltschutzorganisationen, die auf Spenden und öffentliche Mittel (auch solche der EU) angewiesen sind; die Lobby der in Deutschland völlig unrentablen Photovoltaik (Solartechnik), die sich auf Kosten der Verbraucher mästet; die Atomindustrie, die mit der CO2-Vermeidung endlich ein schlagkräftiges Argument gefunden hat; multinationale Konzerne wie BP, die sich mit verlogenem Greenwashing als Umweltschützer aufspielen; die Regierungen und ihre Bürokratien, die eine neue Existenzberechtigung darin finden, dass sie den Planeten retten müssen; und die Sozialisten jeder Couleur, die selbstverständlich nach allem greifen, mit dem sich mehr Staatseinfluss, mehr Planwirtschaft und höhere Steuern und Abgaben begründen lassen.

Und schließlich ist die wahnhafte Klimapolitik, die ein nicht vorhandenes Problem zu lösen vorgibt, auch aus moralischer Sicht höchst fragwürdig. Mit den immensen Geldern, die sie versenkt, könnte man Wälder aufforsten, die Überfischung der Meere beenden, die Schwarzafrikaner mit sauberem Trinkwasser versorgen und – besonders wichtig – die Erforschung preiswerter neuer Energiequellen vorantreiben. Ein Scheitern der Klimakonferenz in Kopenhagen wäre jedenfalls keine schlechte Nachricht.

Weiterführende Links:

» EIKE: Bericht von der 2. Internationaln Klimakonferenz in Berlin
» EF: Klimakonferenz in Kopenhagen: Skeptiker nennt Krakeeler „Hitlerjugend“
» Antibürokratieteam: Video: Lord Monckton vs. IPCC
» EIKE-Pressesprecher Michael Limburg bei „Harald Schmidt“ am 17.12.2009




Neues aus der EUdSSR

Neues aus der EUdSSREine europaweite Provinzposse leistet sich die Europäische Kommission noch bis zum 31. Januar 2010 in Sachen künftiges EU-weites Bio-Logo. Sie ruft die EU-Bürger dazu auf, in einer Online-Abstimmung das neue Logo mit „bestmöglicher Assoziation mit der EU und dem biologischen Landbau“ basisdemokratisch auszuwählen.

Mit dem Logo sollen der Verbraucherschutz verbessert und der biologische Landbau gefördert werden. „Durch diese Online-Abstimmung möchte die Europäische Kommission sicherstellen, dass das neue Logo so viele Menschen wie möglich anspricht“, heißt es in der entsprechenden Pressemitteilung.

Nicht dass gegen Verbraucherschutz und ein attraktives Logo etwas einzuwenden wäre. Aber es ist doch eine Farce, für ein ansprechendes Logo die Bevölkerung zu befragen – sie bei der Frage nach einer „ansprechenden EU“ aber tunlichst außen vor zu halten. Dies gilt insbesondere für die Frage nach einer „Verfassung“ oder dem möglichen EU-Beitritt der Türkei.

Aber wie EU-Technokraten funktionieren, beschreiben uns die Veranstalter dieses Votings ja sehr entlarvend in ihrer Wettbewerbsbeschreibung: Man nehme die Einsendungen von 3.400 Design- und Kunststudenten (oder Meinungen!), wähle mit einer „internationalen Jury“ (oder Fachleute, Abgeordnete!) drei davon aus und lässt dann großzügig das Volk entscheiden. Wollen wir nur hoffen, dass im Zeitalter der politischen Korrektheit nicht sehr bald vom möglichen politischen Gedankenspektrum auch nur noch ein trauriges Promille übrigbleibt.

(Gastbeitrag von Thorsten)




Neue Rubrik: PI-TV

Einige werden es schon entdeckt haben, andere womöglich noch nicht: Wir haben eine neue Rubrik namens „PI-TV“ ins Leben gerufen, in der Sie in übersichtlicher Form Eigenproduktionen von PI, aber auch externe Filme finden, die wir für wichtig erachten und unseren Lesern ans Herz legen möchten. Schauen Sie doch mal rein!




Auch CDU Bremen meldet Vollzug beim Linksruck

roewekampDen bundesweiten Trend der ehemals christlich-konservativen Volkspartei CDU, sich erheblich auf die politische Linke zuzubewegen, hat jetzt auch die CDU in Bremen vollzogen. Der Landes- sowie Fraktionsvorsitzende, Thomas Röwekamp (43, Foto), hat sehr gute Arbeit geleistet: Der Weg für eine zukünftige Koalition mit den Grünen ist frei.

Der Weser Kurier berichtet:

Es waren Türklinken, die die Knäufe an den Chefzimmern ersetzten. Diese handwerklichen Eingriffe symbolisierten ebenso unverzüglich wie augenfällig, dass sich ab Mai 2008 im CDU-Haus die Atmosphäre änderte. Thomas Röwekamp trat die Nachfolge von Bernd Neumann an der Spitze der Partei an und wurde Chef im Haus am Wall. Geheimniskrämerei gegenüber Beschäftigten, Ausgrenzung durch Herrschaftswissen sollten nicht das Tagesprogramm in der Zentrale prägen. Klinken statt Knäufe, Wandel durch Annäherung.

Vor einer Woche erklärte der ehemalige Senator und heutige Abgeordnete Hartmut Perschau, er werde sich zum Jahreswechsel aus der Politik zurückziehen. Das ist für die CDU fraglos eine personelle Zäsur, aber sie eignet sich nicht, einen demonstrativen Charakter abzuleiten, der dem vollzogenen Machtwechsel schärfere Konturen verleihen könnte. Perschau war vor allem Perschau – außen angesehen, aber intern kein Risikofaktor, weder für die eine noch für die andere Seite. Ein profilierter Parteisoldat und weder von den alten Strippenziehern vom Schlage eines Helmut Pflugradt noch den Erneuerern zu vereinnahmen. Perschau handelte nie gegen seine Partei, was nicht alle, die im CDU-Haus ein- und ausgingen, von sich behaupten können.

(…) Neben den personellen Veränderungen gibt es auch deutliche Signale, die auf die inhaltliche Aufforstung der CDU weisen. Erstmals in der Nachkriegsgeschichte wurde unter Röwekamp ein Grundsatzprogramm erarbeitet – auffällig unter anderem, dass die Umweltpolitik darin eine unübersehbare Rolle einnimmt. Zudem wurde mit André-Michael Schulz erstmals ein Integrationsbeauftragter gewählt.

Damit dürften alle konservativen Widerständler entmachtet und gegangen worden sein. Die Verbliebenen werden sich für’s gut bezahlte Pöstchen fügen…

» thomas.roewekamp@drschmel.de




Schandmord an 15-jähriger Tochter

Tulay und ihr VaterDer 49-jährige in London lebende Türke Mehmet Goren (Foto l.) hat seine 15-jährige Tochter Tulay (Foto r.) umgebracht, weil sie schwanger war von einem Mann, der noch nichtmal ein „Ungläubiger“ war – er gehörte einfach zur „falschen“ islamischen Gruppierung. Gorens sind Aleviten, der Freund der Tochter ein Sunnit und nicht reich genug. Tulay suchte bereits vor ihrer Ermordung Schutz bei der Polizei, doch ihre Hilferufe wurden nicht ernst genommen.

Am 6. Januar 1999 hatte der Vater die Tochter zuhause auf einem Stuhl festgebunden, als die Mutter nach Hause kam und sie befreite. Als die Tochter daraufhin davonrennen wollte, wurde sie mit Schlaftabletten ruhig gestellt. Am nächsten Tag schickte der Vater die Familie in das Haus seines Bruders und blieb mit der Tochter allein zuhause – sie „verschwand“.

Als die Familie nach Hause kam, hatte der Vater das erste Mal in seinem Leben seine eigenen Kleider gewaschen. Der Garten sah aus, wie ein frisch gepflügtes Feld. Zwei Küchenmesser, die Wäscheleine und eine Rolle Müllsäcke fehlten. Tulay wurde vom eigenen Vater umgebracht.

Der Täter konnte überführt werden, nachdem die 45-jährige Mutter Hanim das traditionelle Schweigen brach und ihren Mann vor Gericht denunzierte. Auch Nuray, die Schwester der ermordeten Tulay, sprach sich gegen den Vater aus, um, wie sie sagte, weitere solche Vorfälle zu verhindern. Die Leiche der Ermordeten wurde nie gefunden. Die Mutter hofft, dass die Überreste noch aufgefunden werden, damit sie ihre Tochter ordentlich begraben kann.

(Spürnase: Stephane)




Skateboard-Todesfahrer als Straftäter verurteilt

Der Türke, der nach dem tödlichen Skateboard-Unfall in Frankfurt als Halter des Unfallwagens verhaftet worden war, war wohl doch nicht der Fahrer. Verdächtigt wird jetzt sein Sohn, ein verurteilter Straftäter, den ein verständnisvoller Richter zur besseren Wiedereingliederung in die Gesellschaft auf freien Fuß gesetzt hatte. Er ist untergetaucht.

Die FAZ schreibt:

Der geflüchtete mutmaßliche Todesfahrer von Frankfurt-Rödelheim ist ein verurteilter Straftäter. Der 25 Jahre alte Mann sei vom Landgericht Gießen wegen drei Überfällen auf Supermärkte im Mai 2006 zu sechs Jahren Jugendstrafe verurteilt worden, berichtete der Sprecher der Gießener Staatsanwaltschaft Reinhard Hübner. Ende vergangenen Jahres sei er auf Bewährung entlassen worden. Der Mann wird verdächtigt, mit dem Wagen seines Vaters am Samstagabend einen 14 Jahre alten Skateboard-Fahrer angefahren und tödlich verletzt zu haben.

Nach dem Unfall war der Todesfahrer noch aus dem Auto ausgestiegen und sei dann geflüchtet, bestätigte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Frankfurt, Doris Möller-Scheu, einen Bericht von Radio FFH.

Ob der Richter noch Schlaf findet? Sein Kuscheln mit einem Straftäter hat einen Jungen umgebracht. Ihn kann niemand mehr in die Gesellschaft eingliedern.

(Danke an alle Spürnasen)




KZ-Schild am Eingangstor in Auschwitz gestohlen

Arbeit macht freiNach Polizeiangaben ist heute in den frühen Morgenstunden zwischen 3.30 und 5 Uhr das Schild vom Eingangstor zum Stammlager des ehemaligen deutschen Konzentrationslagers Auschwitz mit der zynischen Aufschrift „Arbeit macht frei“ (Foto) gestohlen worden. Ein Gedenkstättesprecher bestätigte der Deutschen Presse-Agentur Berichte der polnischen Medien.

Die Museumswächter hätten als erste heute Früh den Diebstahl bemerkt und die Behörden alarmiert. Die Polizei hat die Suche nach den Tätern verstärkt, doch von ihnen fehlt nach wie vor jede Spur, sagte ein Sprecher. Man gehe „verschiedenen Theorien nach“. Inzwischen wurde eine Kopie der Original-Tafel, die während der Renovierungsarbeiten angefertigt worden war, angebracht. „Arbeit macht frei“ gilt als ein Symbol des tragischen Schicksals von Millionen ermordeten Opfern des totalitären Naziregimes.




Moishes Chanukka-Wunder

Moishes Chanukka-Wunder

Moishes Chanukka-Wunder

Moishes Chanukka-Wunder

Moishes Chanukka-Wunder

© 2009 by Daniel Haw

Daniel HawDaniel Haw ist Dramatiker, Maler, Komponist, Regisseur und Leiter des jüdischen Theaters Schachars in Hamburg. Nach einer graphischen und künstlerischen Ausbildung studierte der 51-Jährige in Kalifornien Schauspiel und Regie. Haw, Vater der jüdischen Comicfigur Moishe Hundesohn, veröffentlicht seine Cartoons jeden Freitag exklusiv auf PI.

» Alle Moishe-Cartoons auf PI

(Während der christlichen und jüdischen Feiertage legt Moishe eine Pause ein, der nächste Cartoon erscheint dann an Neujahr. Moishe wünscht allen PI-Lesern ein friedvolles gesegnetes Weihnachtsfest, einen besinnlichen Jahresausklang und einen guten „Rosch“ ins neue Jahr!)