Breaking News: Angriff auf Papst Benedikt

Eine bisher unbekannte Person hat Papst Benedikt bei der Prozession zur Christmesse auf dem Petersplatz angegriffen. Der Papst kam zu Fall, blieb aber offenbar unverletzt und begann die Messe mit kurzer Verspätung. Über den Täter – andere Quellen sprechen von einer Täterin – und seine Motive ist noch nichts bekannt. UPDATE auf Seite 2

Nach Angaben des Focus  handelt es sich bei der Täterin um eine geistig verwirrte Frau:

Die Prozession mit dem 82 Jahre alten Papst Benedikt XVI. bewegte sich im Petersdom am späten Donnerstagabend gerade auf den Hauptaltar zu, als sich der Angriff ereignete. Die Frau sprang über eine Absperrung und riss Benedikt sowie Kardinal Roger Etchegaray nieder. Trotz der raschen Reaktion eines Sicherheitsbeamten bekam die Frau den Papst am Kragen zu fassen und zog ihn zu sich, der Papst fiel vornüber.

Benedikt verlor bei dem Angriff seine Mitra und seinen Bischofsstab. Seine Begleiter halfen ihm sofort wieder auf die Beine und führten ihn zum Altar. Der 82-Jährige wirkte erschüttert und musste sich bei Gehilfen abstützen. Mit der Messe wurde kurz nach dem Zwischenfall wie geplant begonnen. Benedikt erwähnte den Zwischenfall aber nicht. Er eröffnete die Messe mit den traditionellen Worten „Pax vobis“ („Friede sei mit Euch“).

Bei der Angreiferin könnte es sich um dieselbe Person handeln, die vor einem Jahr – am Ende der Mitternachtsmesse – ähnlich resolut auf das Kirchenoberhaupt zusteuerte, allerdings ohne dass der Papst dabei zu Fall kam. Auch damals trug die Frau einen roten Kapuzenpullover. Die Sicherheitsbeamten betrachteten die Episode damals als unerheblich. Es geschieht öfters, dass Gläubige während der Messen und Auftritte versuchen, Sperren zu überwinden, um sich Benedikt nähern zu können.

Leibwächter überwältigten die Frau und nahmen sie fest. Sie sei offenbar psychisch labil, sagte ein Vatikan-Sprecher. Wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete, sagte sie aus, sie habe den Papst lediglich umarmen wollen. Kardinal Etchegaray wurde aus dem Petersdom getragen und verbrachte die Nacht im Krankenhaus. Er hat sich offenbar ein Bein gebrochen.




Weihnachtliche Massenschlägerei auf Schulparty

Was letzte Nacht eine Weihnachtsparty an einem Luzerner Gymnasium hätte werden sollen, endete in einer brutalen Massenschlägerei zwischen zwei „rivalisierenden Gruppen von Jugendlichen“. Lucas Berger, der DJ aus dem Aargau der Mittwochnacht an der „X-Mas-Party 2009“ die Scheiben auflegte, ist geschockt. Was mit einer „echt coolen“ Schülerfete begann, wurde auf einmal bereichert: „Die Leute kletterten zu den Fenstern rein, drängten durch die Türe – es wurde immer aggressiver“.

Die Aggressionen entluden sich in einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen von Jugendlichen. „Sie prügelten aufeinander ein und warfen mit Flaschen“, so Berger. Die Security habe keine Chance gehabt.

Tatsächlich alarmierte der Sicherheitsdienst die Polizei, wie der zuständige Pikettoffizier, Daniel Orthaber, gegenüber 20 Minuten Online sagt. „Sie waren mit der Situation überfordert und boten uns auf“, so Orthaber. Die Polizei rückte mit mehreren Streifenwagen aus: Sie fand eine Spur der Verwüstung vor und einen Verletzten. „Er hat offenbar versucht, die Gruppen auseinanderzuhalten und kam dabei dazwischen.“ Von umherfliegenden Flaschen ist im Polizeirapport nichts vermerkt, die vermeintliche Weihnachtsfete wird die Polizei aber noch weiterbeschäftigen. „Wir werden aufgrund der verletzten Person weitere Ermittlungen einleiten“, so Orthaber.

Was als wilde Party bis in die Morgenstunden geplant war, endete nach der Massenschlägerei: Die Polizei entschied sich gemeinsam mit dem Sicherheitsdienst, aufgrund der negativen Stimmung die Party zu beenden. „Es hätte unter den Umständen keinen Sinn mehr gemacht, weiterzufeiern“, so Orthaber. Diese Einschätzung teilt auch Berger: „Das Aggressionspotenzial war extrem – ich habe so etwas noch nie gesehen.“

Was das wohl für verfeindete „Gruppen von Jugendlichen“ gewesen sein mögen…




Sarajevo: Metropole saudischer Minarette

In Sarajevo, einst das „Jerusalem des Balkans“, werden so viele Moscheen gebaut wie kaum anderswo auf der Welt. Finanziert wird das ganze Treiben mit arabischen Ölmillionen. Zehntausende Alteingesessene sind im Bosnien-Krieg ermordet worden oder geflohen. Sarajevo ist mittlerweile eine zu 80 Prozent moslemische Stadt. Die Minarette zahlreicher seit Kriegsende erbauter Moscheen zieren jetzt den Talkessel wie Zinnen eine Festung. Dies ärgert sogar so manchen bosnischen Moslem.

„Moscheen zu bauen ist eine Art, das Terrain zu markieren“, sagt der Stadtplaner Said Jamakovic: „Aber diese neuen, größenwahnsinnigen Bauten machen mich krank mit ihrer Hässlichkeit.“ Die allermeisten Muslime wollten „doch nicht in einem islamischen Staat leben“.

Die Veränderungen seien ausländischen Missionaren geschuldet, sagt Mustafa Spahic, Professor an der Gazi-Husrev-Beg-Koranschule: „Zuerst waren es Saudi-Araber, inzwischen zahlen steinreiche Geschäftsleute aus den Ölstaaten am Persischen Golf.“

Spahic versteht sich als Gelehrter in der mehr als halbtausendjährigen Tradition liberaler bosnischer Sunniten. Seine Überzeugung, dass der von arabischen Sponsoren beförderte Vormarsch radikaler Eiferer in Bosnien gestoppt werden müsse, verpackt er in ein Gleichnis. „Wer unsere Pflaumenbäume hier fällen will, weil man Sliwowitz daraus machen kann, und wer stattdessen Dattelpalmen pflanzen will, weil schon der Prophet Datteln aß, dem sagen wir: Datteln wachsen bei uns nicht.“

Die allermeisten Moslems wollen nicht in einem islamischen Staat leben – interessant. Ob der verteufelte Westen wohl doch ein paar unislamische Annehmlichkeiten bietet? Doch die Zukunft gehört wohl dem islamischen Extremismus.

Die Muslime weltweit seien „Teil ein und desselben Körpers“, sagt der baumlange Imam nach der Predigt. Er war im Bosnien-Krieg Brigadekommandeur und weiß sich bis heute zu wehren – wortreich etwa gegen den Verdacht, er biete unter dem Dach seiner Moschee radikalen Salafiten saudischer Prägung Unterschlupf.

„Den Westen irritiert doch nur, dass nun viele Muslime zu ihrem Glauben zurückkehren, statt wie früher hinter der Moschee in die Bar zu schleichen, Alkohol zu trinken und Schweinefleisch zu essen“, sagt er. „Aber diese Rückbesinnung auf den Islam ist nur logisch nach einem Krieg, in dem es genügte, beschnitten zu sein, um umgebracht zu werden.“ Dann lädt Halilovic zum Rundgang durch das angrenzende Kulturzentrum, das der Botschaft Saudi-Arabiens untersteht.

158 Moscheen landesweit seien mit saudi-arabischem Geld in Bosnien-Herzegowina neu erbaut oder restauriert worden, sagt er. Von Büchereien, Lehrlingsheimen, Kindergärten nicht zu reden. Eine Milliarde Dollar hätten die Scheichs aus Riad seit Kriegsende ihren balkanischen Glaubensbrüdern zukommen lassen. …

Was während der Freitagspredigten von den Kanzeln ertönt, ist da eine verlockende Option. Als Teil der Umma, der weltweiten Gemeinschaft der Muslime, können gläubige Bosniaken eine neue Heimat finden.

Den vollständigen SpOn-Artikel lesen Sie hier.




Überfall: Polizei erschießt 19-jährigen Türken

Im baden-württembergischen Leimen wurde in der Nacht zum Heiligen Abend ein 19-jähriger Täter türkischer Nationalität nach einem bewaffneten Raubüberfall auf eine Esso-Tankstelle von Polizeikugeln tödlich getroffen. Zwei Mittäter konnten festgenommen werden.

mrn-news berichtet:

Drei maskierte Täter überfielen in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, kurz nach Mitternacht, die ESSO-Tankstelle in der Schwetzinger Straße. Unter Vorhalt einer Schusswaffe erbeuteten sie einen geringen Geldbetrag.
Beim Verlassen des Verkaufsraums trafen die Täter auf eine Streifenwagenbesatzung, die sofort die Verfolgung aufnahm. Unweit der Tankstelle kam es im Banater Weg zu einem Schusswechsel zwischen den Beamten und einem der Täter. Dabei wurde der 19-jährige türkische Staatsangehörige aus Ludwigshafen tödlich getroffen. Den beiden anderen Tatverdächtigen gelang zunächst die Flucht. Ein 20jähriger türkischer Staatsangehöriger aus Mannheim wurde wenig später in einem Auto, das die Tatverdächtigen vor der Tat in einer Seitenstraße, unweit der Tankstelle, abgestellt hatten festgenommen.
Die weiteren Ermittlungen führten die Fahnder auf die Spur des dritten Tatverdächtigen. Wenige Stunden später wurde der 19jährige Deutsche in seiner Wohnung in Mannheim festgenommen.

(Herzlichen Dank den vielen Spürnasen)




Europa importiert Terrorismus

Nahezu geräuschlos haben sich die EU-Mitgliedsstaaten zur Aufnahme von sechs der „schlimmsten“ in israelischer Gefangenschaft befindlichen palästinensischen Terroristen bereit erklärt. So berichtet zumindest die Jerusalem Post, die auch die in Großbritannien ansässige Zeitung Al-Mustaqba dafür anführt. Die deutschsprachigen Medien berichten bislang noch nebulös von „Drittstaaten“, ohne zu erwähnen, dass diese die Staaten ihrer Leserschaft sein sollen.

Zumindest ist es der PI-Redaktion bislang nicht gelungen, eine deutschsprachige Quelle zu finden. Die Jerusalem Post teilt es hingegen mit: Es geht für 13 Terroristen (Foto) in das islamophobe Europa.

Möglicherweise halten es die deutschsprachigen Medien im Sinne der Erfolgsaussichten der Integration in die Aufnahmegesellschaft Europa für besser, wenn die Länder, die nach dem Willen ihrer Eliten Terroristen aufnehmen, nichts von ihren neuen Nachbarn wissen.

Alles andere könnte die Idee befördern, islamistischer Terror könnte was mit dem Islam zu tun haben.

Beispielgebend war die Verbringung von den 13 Terroristen im Jahr 2002 nach Europa, von der damals noch berichtet wurde. Diese haben teilweise auch schon Anträge auf Familiennachzug gestellt.

Es ist insgesamt noch zu früh, um über die Abschiebung von irgendwelchen Gefängnisinsassen zu reden, die in einem möglichen Austausch für den entführten (israelischen) Soldaten Gilad Schalit entlassen werden, teilte ein hochrangiger europäischer Offizieller am Mittwoch in Zusammenhang mit Berichten mit, laut derer Israel die Ausweisung von ungefähr 130 der „schlimmsten“ Terroristen in den Gaza Streifen oder noch weiter weg verlangt.

Der hochrangige offizielle Vertreter sagte, er wisse von keiner offiziellen oder inoffiziellen Anfrage seitens Israel oder des deutschen Verhandlers, der zwischen Israel und der Hamas vermittelt, an nur eines der EU-Mitgliedsländer, diese um die Erlaubnis zu bitten, die Gefangenen in deren Länder einreisen zu lassen.

Allerdings hat die Abschiebung von 13 gesuchten Palästinensern im Jahre 2002 einen Präzedenzfall für Vereinbarungen solcher Art geschaffen. Die 13 hatten sich für ca. 40 Tage in der Geburtskirche in Bethlehem verschanzt gehabt. Zusätzlich wurden weitere 26 der mehr als 200 Palästinenser, die ursprünglich in die Anlage eingedrungen waren, nach Gaza verwiesen.

Der offizielle Vertreter teilte mit, es sei wahrscheinlich, dass wenn sowohl Israel als auch die Palästinenser – wie schon 2002 – die EU anflehten, manche der Mitgliedsländer der Aufnahme einiger der Gefangenen zustimmen würden. Zugleich seien aber die früheren Erfahrungen zu beachten, als sich zeigte, dass die Aufnahmestaaten die Gefangenen beobachten mussten. Das sei etwas, das örtliche Polizeikräfte binde und Geld koste.

Der offizielle Vertreter sagte, die Gefangenen müssten auf mehrere Länder verteilt werden. Es sollte kein Land gebeten werden, die gesamte Last alleine zu tragen.

Von den 13 aus der Geburtskirche nach Europa verbrachten gingen drei nach Italien, drei nach Spanien, je zwei nach Griechenland und Irland und je einer nach Belgien, Portugal und Zypern. Gemäß der mit Israel erreichten Vereinbarung dürfen diese nicht zurückgebracht werden bis Jerusalem hierzu „grünes Licht“ gibt. In manchen Fällen baten die Männer ihr Aufnahmeland ihnen den Nachzug ihrer Familienangehörigen zu erlauben.

Das (israelische) Verteidigungsministerium gab an, Israel prüfe die Abschiebung der gefährlichsten von Hunderten Gefangenen unter dem Schlit Übereinkommen in den Sudan und Tunesien und möglicherweise auch in den Libanon.

Die Al-Mustaqba Zeitung mit Sitz in Groß Britannien berichtete inzwischen, die Hamas habe der israelischen Forderung, 123 palästinensische Gefangenen auszuweisen, zugestimmt. Laut der Zeitung werden 97 der Gefangenen nach Gaza abgeschoben, mehr als 20 nach Katar und sechs in die EU-Mitgliedsstaaten, die sich bereit erklärten, sie aufzunehmen.

Heißen wir also die Feinde unseren freiheitlichen Gesellschaft herzlich willkommen, auf dass sie von hier aus, die Beseitigung unserer Gesellschaft planen können. Schließlich ist Weihnachten.

(Gastbeitrag von nockerl, PI-München)




Verbotene Musik

Das Weihnachtsoratorium von J.S. Bach in einer Aufführung mit dem weltbekannten Tenor Peter Schreier als Dirigent und Evangelist. Eine besonders gelungene Aufnahme als weihnachtlicher Gruß an PI-Leser in aller Welt, an verfolgte Christen und besonders an die Menschen in Bethlehem, denen die mohammedanischen Besatzer diese Musik zu Weihnachten 2009 verboten haben.




Nidal Hasans Imam wusste vom Terror-Plan

Eigentlich gilt die Schweigepflicht für Geistliche nur solange, bis für jemanden Gefahr in Verzug ist, dann kann man sich von der Schweigeverpflichtung entbinden lassen. Doch daran war Major Nidal Malik Hasans radikal-islamischer Imam, der schon vor der Bluttat von dem geplanten Anschlag auf Fort Hood wusste, wohl kaum interessiert, im Gegenteil. Er half Hasan seit 2008 bei der Planung.

Er erörterte mit ihm die Frage, ob die Tötung amerikanischer Soldaten und Offiziere legitim sei, sagte der inzwischen im Jemen lebende Imam Anwar el Aulaki in einem Interview mit dem arabischen Fernsehsender El Dschasira. Aulaki behauptet:

„Ich habe Nidal Hasan nicht rekrutiert, in Wirklichkeit war es Amerika selbst, das ihn durch seine Verbrechen und Ungerechtigkeiten rekrutierte – und das ist etwas, was sich Amerika nicht eingestehen will.“

Der Westen ist eben doch an allem Schuld.

(Spürnase: Christophorus)




Minarett-Debatte erhitzt Gemüter in Frankreich

Die französische Staatssekretärin für Senioren Nora Berra (Foto), Muslimin mit algerischem Migrationshintergrund, musste sich bei einer Fraktions-Sitzung zur Burka-Frage der UMP, der Partei von Staatspräsident Nicolas Sarkozy, eine „abschätzige Bemerkung gegen den Islam“ gefallen lassen. Die Staatssekretärin verließ deswegen erbost den Sitzungssaal.

Der Inhalt der „abschätzigen Bemerkung“ war jedoch nichts als die Wahrheit: Der UMP-Abgeordnete und frühere Justizminister Pascal Clément sagte, Frankreich werde an dem Tag nicht mehr Frankreich sein, an dem es dort „so viele Minarette wie Kathedralen“ gebe.

Die erzürnte Berra erklärte gegenüber dem Radiosender „Europe 1“:

„Religion ist eine private Sache und als Regierungsmitglied bin ich Garantin der Trennung von Kirche und Staat“. … Cléments Äußerungen hätten gegen diesen Grundsatz der Laizität verstoßen. … In Frankreich, wo über fünf Millionen Muslime leben, werde zudem erst seit dem Schweizer Votum über Minarette diskutiert. „Das ist eine falsche Debatte, die wir importiert haben“.

So „laizistisch“ ist der Islam aber nur solange, wie es darum geht, die christliche Mehrheit beiseite zu schaffen. Kein Wunder, dass Frau Berra die Diskussion über den Islam und die Minarette nicht mag – das geht dem schleichenden Dschihad eindeutig gegen den Strich.

Clément seinerseits erklärt im Video auf „RMC“, er habe sich nicht despektierlich gegenüber dem Islam geäußert und könne die ganze Aufregung nicht begreifen – er wird vom Sender auch prompt als Lügner hingestellt:

(Spürnase: Jo)




Straftäter droht zu Weihnachten Abschiebung

Pünktlich zum Heiligen Abend finden sich in der Gutmenschen-Presse wieder zahlreiche traurige Weihnachtsgeschichten. Wir berichten von einer ganz traurigen, wo einem armen moslemischen Straftäter, der irgendwie zu Weihnachten gefunden hat, nach reichlich Diebstählen, Einbrüchen, schweren Körperverletzungen und einer versuchten Vergewaltigung jetzt die Abschiebung droht.

Die Qualitätsjournalistin Anja Mader der Südwest Presse berichtet:

Er ist Muslim und freut sich auf Weihnachten. Er spielt im Theaterstück mit, backt und genießt die Gemeinschaft. Gleichzeitig lenken ihnen die Feiertage davor ab, dass ihm die Abschiebung droht.

„Weihnachten“, sagt Fatih K. (Name von der Redaktion geändert), „hat für mich eine tiefe symbolische Bedeutung.“ Zwar ist er Moslem, aber das Fest verbindet er mit Familie und Liebe, es ist für ihn die Zeit, „die man mit Menschen verbringt, die einem nahe stehen und die einem viel bedeuten“.

Wobei er dieses Fest oftmals nicht im Kreis seiner Familie verbrachte, sondern meist „hinter Schloss und Riegel“. Bereits als Jugendlicher wurde er straffällig, hat Autos aufgebrochen, gestohlen und geraubt, später kamen schwere Körperverletzungen hinzu und am Ende eine versuchte Vergewaltigung. Er war drogenabhängig und geriet immer mehr außer Kontrolle. Seit eineinhalb Jahren ist er in der Klinik für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie des ZfP Südwürttemberg in Zwiefalten.

Doch nun droht ihm die Abschiebung. Nach Tunesien, in ein Land, das er nicht kennt und dessen Sprache er kaum beherrscht. Er ist in Deutschland geboren und aufgewachsen, seine ganze Familie lebt hier. Im ZfP wird er auf diese mögliche Abschiebung vorbereitet, auch wenn ein solcher Schritt völlig unlogisch wäre. Schließlich, so Hannes Moser, Chefarzt der Forensik, sei es unverständlich, dass er seit eineinhalb Jahren in Deutschland eine Therapie mache, und nun soll er abgeschoben werden.

Der Bescheid hat Fatih dazu gebracht, dass er sich immer mehr isoliert und von der Gemeinschaft ausgeschlossen hat. Er habe, erzählt Moser, wieder einiges Chaotisches geliefert, weshalb Vollzugslockerungen zurückgenommen wurden. Auch über die Feiertage erhält er deshalb keinen Ausgang, so wird es für ihn „wieder ein Jahr, das ich an Weihnachten nicht mit der Familie verbringen kann“. Doch auch wenn er traurig ist, hat die Vorweihnachtszeit ihre guten Seite. Sie hat in ihm viel bewegt und verändert. Fatih schließt sich wieder mehr der Gemeinschaft an, er spielt im Theaterstück für die Weihnachtsfeier mit, er backt Brötchen und genießt diese kreative und besinnliche Zeit, die ihm die Gelegenheit gibt, nicht an die drohende Abschiebung zu denken.

Eine ganz doll rührende Weihnachtsgeschichte, die sicherlich auch die Opfer des moslemischen Straftäters fürchterlich bewegt…




Patriarch Bartholomäus I. an die Christenheit

Seine Allerheiligkeit Patriarch Bartholomäus I., Erzbischof von Konstantinopel, ist Kirchenoberhaupt von 300 Millionen orthodoxen Christen und weltweit das zweitwichtigste Kirchenoberhaupt neben dem Papst in Rom. Bartholomäus lebt in der Türkei in einem islamischen Land, in dem Christen verfolgt werden (PI berichtete). Die Christen in der islamischen Welt spüren in dieser Zeit wenig von Weihnachtsfreude, sie fühlen sich „wie gekreuzigt“.

Obwohl das Patriarchat von Konstantinopel direkt bis auf die Urkirche zurückgeht, kann sich Bartholomäus, der „Papst Ostroms“ in seiner Heimat nicht mehr sicher fühlen. Die Christen werden bedroht, Kirchen und christliche Schulen werden geschlossen. Der Patriarch selbst lebt trotz seiner hohen Würden in eher bescheidenen Verhältnissen und muss 24 Stunden am Tag von Wachen beschützt werden. „Wir werden bedroht, weil die christliche Tradition hier viel älter ist als der Islam“, erklärt Bartholomäus. Die Kirchen in Konstantinopel sind 1000 Jahre älter als der heutige Vatikan. Die christliche Vergangenheit Konstantinopels zu leugnen, sei eine Geschichtsleugnung.

Video Teil 1:

Im einst griechischsprachigen Land der ältesten Kirchen aus dem 5. Jahrhundert, in dem verfolgte Christen aus dem Heiligen Land und Rom Zuflucht fanden, aus dem der Apostel Paulus stammt und in dem viele Schreiber des Neuen Testaments wohnten, wird die Existenz der christlichen Vergangenheit verleugnet und ausgelöscht. Selbst die theologische Fakultät in Konstantinopel wurde geschlossen, damit Bartholomäus kein nächster Patriarch, der aus der Türkei stammen muss, nachfolgen kann. „Die Türkei ist heiliges christliches Land, wie Jerusalem. Wir wollen hier bleiben, sogar wenn wenn das manchmal unsere Kreuzigung bedeutet. Im Evangelium steht, dass wir nicht nur an Christus glauben, sondern die Leiden für Christus auf uns nehmen sollen. … Wir fühlen uns oft wie gekreuzigt.“

Video Teil 2:

(Spürnase: Anastasios)




Kolat fordert Integrationsgesetz


Eine „Integrations-Agenda 2010“ fordert Kenan Kolat (Foto), Vorsitzender der Türkischen Gemeinde in Deutschland. Das multikulturelle Miteinander soll durch ein Quotensystem gestärkt werden. Damit wird sicher alles gut und die Probleme sind gelöst. Migranten kriegen Arbeitsplätze, ob geeignet oder nicht, spielt keine Rolle, ohne dass sie sich dafür groß anstrengen müssen.

(Spürnase: Rüdiger W.)




Weihnachten 1970 in Stasi-Haft

3. Internationaler Bachwettbewerb am 20. Juni 1968.

Mit meinem Bruder Eckhard hatte ich die Auslösemechanik für das Protestplaket gegen die Sprengung der Leipziger Universitätskirche gebaut. Nun saß ich schon acht Monate in der Stasi-Haft Leipzig Beethovenstraße.

(Von Dr. Dietrich Koch)

„Wenn Sie endlich einmal bereit sind, von sich aus wahrheitsgemäß auszusagen, melden Sie sich morgens beim Posten zum Vernehmer“, hatte mir Leutnant Donat gesagt. Am 24. Dezember 1970 war es soweit. Nach dem Wecken meldete ich mich beim Wachhabenden: „Zum Vernehmer.“

Als ich ins Vernehmungszimmer gebracht wurde, saß der Leutnant in freudiger Erwartung da:
„Herr Koch, Sie haben sich zum Vernehmer gemeldet? Sie haben mir etwas zu sagen?“
„Ja, ich habe Ihnen etwas sehr Wichtiges zu sagen: Es begab sich aber zu derselbigen Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augusto ausging, dass alle Welt…“ – Der Leutnant wurde unruhig, und ich kürzte: „Da machte sich auch auf Josef aus Galiläa …“
„Koch, was soll das“, unterbrach er mich. „Warten Sie, Herr Leutnant, ich bin noch nicht fertig; das Wichtigste kommt noch“, setzte ich fort: „… mit Maria, seinem vertrauten Weibe, die war schwanger“ – erregt erhob sich der Leutnant etwas von seinem Stuhl, so dass ich noch einmal kürzte: „… und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln …“
Der Leutnant brüllte: „Koch, Sie wollen mich wohl verarschen? Heute ist Heiligabend. Und gerade da lassen Sie mich wegen so was von zu Hause holen. Ich dachte, Sie wollten mir etwas Wichtiges sagen.“
„Aber das ist doch wichtig, auch für Sie“, erwiderte ich. „Das ist die frohe Weihnachtsbotschaft. Herr Leutnant, auch für Sie ist heute der Heiland geboren.“
Der Vernehmer guckte mich wie einen Irren an. Ich fuhr fort: „Jetzt weiß ich endlich, warum ich hier in Haft bin.“ – „Wegen Ihrer Straftaten, das ist doch klar“, schrie der Leutnant.
„Mir war es nicht klar“, sagte ich, „weil ich keine Straftaten begangen habe. Jetzt weiß ich, dass ich allein deshalb hier bin, weil Gott mich Ihnen geschickt hat, um Ihnen heute die frohe Weihnachtsbotschaft zu verkünden.“

Ein Protokoll wurde nicht aufgenommen. Der Leutnant ließ mich in meine Zelle zurückbringen.

„Heiligabend konnten wir die Glocken der nahegelegenen Peterskirche hören“ – hatte ich in einem Brief an meine Eltern geschrieben, den die Stasi wegen dieser verbotenen Mitteilung zurückhielt. Aber warum? Dass ich in der Beethovenstraße gefangen war, wussten sie. In der Erwähnung der Peterskirche eine Anspielung auf das Plakat gegen die Sprengung der Universitätskirche zu sehen, wäre reichlich paranoid. Ärgerte sich die Stasi, dass sie mich nicht vollkommen von der Welt isolieren konnte, und dass meine Wahrnehmung von Glockengeläut sie an eine Sphäre erinnerte, auf die sie keinen Zugriff hatte – auch nicht in der „Bearbeitung“ meiner Person?

Auch in der Peterskirche hatten wir bei Kantor Heinz Bernstein zu Weihnachten musiziert. Ich dachte sehnsüchtig an die Musik, die für mich untrennbar zu Weihnachten gehörte, und erinnerte mich an die Aufführungen der Bachschen Weihnachtskantaten in der Thomas- und der Universitätskirche und an die Freunde, mit denen ich sie zusammen erlebt hatte.

Am nahesten aber war mir die Schützsche Weihnachtsgeschichte aus unseren Aufführungen in der Nikolaikirche, in denen ich eine der beiden Blockflöten gespielt hatte. Anders als im jauchzenden Jubel der hochbarocken Oratorien mit Pauken und Trompeten hörte ich hier das ungeheure Elend des Dreißigjährigen Krieges nachklingen. Bei der sich im Schlusschor entfaltenden Freude über die Christgeburt wird schon auf die Kreuzigung verwiesen, und der Chor singt eine Danksagung für die Geburt und die von Schütz eindringlich beschworene Erlösung von des Teufels Gewalt – von des Teufels – des Teufels – von des Teufels – des Teufels Gewalt – von des Teufels Gewalt.

Nach weiteren 15 Monaten Verhören wurde ich verurteilt zu zweieinhalb Jahren Haft und anschließender unbefristeter Unterbringung in der Psychiatrie, „um dem Wiederholen derartigen Verhaltens vorzubeugen und damit die Gesellschaft vor staatsfeindlichen Angriffen zu schützen“ (Urteil 13.3.1972, S. 12). In meinem Urteil (S. 7) steht: „Der Angeklagte ist in den wesentlichsten Punkten des ihm zur Last gelegten strafbaren Verhaltens nicht geständig.“

(Dietrich Koch: Nicht geständig: Der Plakatprotest im Stasi-Verhör. Dresden 2008)




Wir wünschen unseren Lesern frohe Weihnachten