BILD: „Allah will Frieden zwischen den Menschen“

Die Druckausgabe der Bild-Zeitung veröffentlichte an Heiligabend auf Seite 2 einen kleinen Leitartikel von Ernst Elitz, in dem der frühere Intendant des Deutschlandradios beschreibt, was Christentum und Islam gemeinsam haben. Einige Passagen darin sind sehr verwunderlich und man muss sich fragen, ob Elitz jemals ernsthaft Geschichtsunterricht gehabt hat.

Er schreibt:

„In sieben (!) Kreuzzügen mordeten christliche Ritter Zehntausende muslimische Männer, Frauen und Kinder. Moscheen wurden geschändet.“

Elitz führt darin die neuerdings um sich greifende Kreuzzuglüge an. Wenn man sich Geschichte so zurechtbiegt wie er, dann sind wir natürlich verpflichtet, jetzt die Muslime viele schöne große Moscheen in unser Land setzen zu lassen, da wir ja zu Zeiten der Kreuzzüge Moscheen „geschändet“ hätten.

Hat Elitz noch nie etwas davon gehört, dass in einigen muslimischen Ländern Kirchen zu Schafställen umfunktioniert werden? Dass Kirchen in ehemals christlichen Ländern zu Moscheen umgewandelt wurden? Dass sich der Islam auch in Ländern, in denen zuvor die Bevölkerung christlich war, mit dem Schwert ausgebreitet hat und das Abendland sich mit vielen Kriegen gegen die Eroberung durch Türken wehren musste (und sich damals auch noch zu wehren wusste)? Das sieht Ernst Elitz so:

„Christen und Muslime lebten friedlich zusammen.“

Und schließlich noch als Krönung:

„Aber der eine Gott, den die Muslime Allah nennen, will Frieden zwischen den Menschen.“

Ja, das stimmt. Der muslimische Allah will Frieden zwischen den Menschen. Aber erst, wenn überall D?r al-Isl?m, das Haus des Friedens herrscht. Und das Haus des Friedens bezeichnet alle Gebiete muslimischer Herrschaft.

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(Gastbeitrag von Leserin)