Erdogan: Schweizer Entscheidung ist faschistisch


So spricht ausgerechnet jener, der folgendermaßen zitiert wird: „Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“ Und da wundert sich der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan (Foto), dass die Schweizer das Spielchen nicht mitmachen wollen?

Die österreichische Seite nachrichten.at berichtet:

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat das Neubau-Verbot von Minaretten in der Schweiz als Zeichen einer „zunehmenden rassistischen und faschistischen Haltung in Europa“ kritisiert.

Da würden wir ihm den guten Rat geben, sich von Europa abzuwenden. Aber das Geld der islamfeindlichen Europäer stinkt nicht, und Erdogan nimmt es gerne:

Islamophobie sei wie Antisemitismus ein „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, sagte Erdogan am Dienstag vor der Parlamentsfraktion seiner Regierungspartei AKP in Ankara, wie der Fernsehsender Kanal 7 berichtete. Die Entscheidung zum Minarett-Verbot müsse korrigiert werden.

Wir schlagen Erdogan vor, erstmal vor der eigenen Tür zu kehren. In der Türkei gibt es schlimmere Menschenrechtsverletzungen als Bauverbote.

Auch Staatspräsident Abdullah Gül kritisierte den Ausgang der Volksabstimmung in der Schweiz vom Sonntag, bei der sich die Mehrheit der Wähler gegen den Neubau von Minaretten ausgesprochen hatte. Die Entscheidung sei eine „Schande“ für die Schweizer und zeige, wie weit die Islam-Feindlichkeit in der westlichen Welt vorangeschritten sei.

Das wirklich Schlimme ist, dass es im Westen genügend nützliche Idioten gibt, die genau diesen Blödsinn nachplappern und sich wahnsinnig tolerant und fortschrittlich dabei vorkommen.

» Spiegel: Erdogan sieht Minarett-Votum als Zeichen von Faschismus

(Spürnase: Antivirus)