Kopenhagen: Klimarealisten ärgern Establishment

Kopenhagen: Klimarealisten ärgern EstablishmentNach der Klimatagung am 4. 12. in Berlin – mit Greenpeace-Protest – versammeln sich dieser Tage erneut IPCC-kritische Wissenschaftler in Kopenhagen. Alle großen dänischen Medien sowie zahlreiche ausländische Journalisten (selbstverständlich keine Deutschen, man will ja keinen Ärger) kündigten an, darüber zu berichten.

(Franziska Grübner berichtet aus Kopenhagen)

Auf einer zweitägigen Konferenz, nur einige 100 Meter Luftlinie vom IPCC-Kongress entfernt, wollen die Experten den letzten Stand der Wissenschaft präsentieren und zugleich ihrem Unmut über das wissenschaftsfeindliche Gebaren der IPCC Ausdruck verleihen.

Zu den Vortragenden gehörten heute Prof. Nils Axel Moerner (Schweden), ein Meereshöhenexperte, Prof. Cliff Ollier (Australien), der über das Wachstum (!) vieler Gletscher berichtete, Prof. Ian Plimer (Australien), der den wissenschaftlichen Ansatz der IPCC scharf angriff, der Däne Prof. Svensmark, Entdecker des Zusammenhangs zwischen Sonneneruptionen und Klima der Erde, und der amerikanische Agrarexperte Stuart Wheeler, der über die Auswertung von über 2000 (!) wissenschaftlicher Studien über die positiven Wirkungen von CO2 auf das Pflanzenwachstum berichtete. Der bekannte IPCC-Gegner Lord Monckton sprach über die Konsequenzen des Betrugs der Hadley-Wissenschaftler.

Bei dieser Gelegenheit wiederholte Prof. Moerner die Geschichte eines Baumes auf den Malediven, der von australischen Umweltaktivisten gerodet wurde, da er jedem Passanten zeigte, dass dort unmöglich ein Meeresspiegelanstieg (wie dauernd behauptet) stattgefunden haben konnte.

Ansonsten erweisen sich die Kopenhagener sehr gastfreundlich: Zwar hängen überall Willkommensgrüße. Doch mit einem Lächeln wurden die Hotelpreise angehoben. Parken dürfen in der gesamten Innenstadt nur Anwohner (und auch die müssen Monatslizenzen erwerben). Ob Hotels oder Kopierläden – alles wird als CO2-arm und energiesparend angepriesen und ist entsprechend teurer.

Das ganze gibt einen Vorgeschmack auf die kommende Öko-Diktatur: Öko-Schick und freie Fahrt für die ideologisch verblendeten oberen 10.000. Der Rest radelt mit Kindern und Gepäck bei ca. 4° C, schluckt die hohen Kosten und darf sich noch von den Medien für den „überzogenen westlichen Lebensstil“ beschimpfen lassen.

Zum Ausgleich läuft vor dem Rathausplatz ein buntes Programm ab. Demnächst treten die Backstreet Boys auf (offenbar finanziert von der EU, deren Presseverantwortlicher heute für die ahnungslosen Sänger die Fragen auf der Pressekonferenz beantwortete).

So sollte jedem klar sein, wer diesen „Spaß“ finanziert. Der einzige Lichtblick sind die Aktivitäten der IPCC-Gegner, darunter CFACT, das deutsche EIKE und Gruppen aus Schweden, Norwegen, Australien, Großbritannien und anderen Ländern, die so zumindest vor dem vor der Außenwelt geheimgehaltenen Vertragstext warnen können. Insider berichteten, dass die Zahl der IPCC-Gegner noch bei keinem Klimameeting so hoch war wie in diesem Jahr.

Noch ein Lichtblick: Es entstanden ca. zwei „grüne“ Jobs. Eine Firma aus Deutschland ist für das Soundsystem der IPCC-Konferenz verantwortlich.

» Copenhagenclimatechallenge.org: Open Letter to Secretary-General of United Nations

(Karikatur: Wiedenroth)