© 2009 by Daniel Haw

Daniel HawDaniel Haw ist Dramatiker, Maler, Komponist, Regisseur und Leiter des jüdischen Theaters Schachars in Hamburg. Nach einer graphischen und künstlerischen Ausbildung studierte der 51-Jährige in Kalifornien Schauspiel und Regie. Haw, Vater der jüdischen Comicfigur Moishe Hundesohn, veröffentlicht seine Cartoons jeden Freitag exklusiv auf PI.

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(Aus aktuellem Anlass gibt es den neuen Moishe schon heute statt am Freitag)

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25 KOMMENTARE

  1. „Europa empört sich nur aus Scham, weil die Schweiz uns mal wieder schmerzhaft gezeigt hat, was echte Freiheit und Demokratie bedeuten“.

    Wunderbar…

  2. Na ich weiß nicht so recht? „Der Faschismus war eine europäische und keine Schweizer Krankheit!“ OK, doch nun „Und sollten sich daran nicht gerade die deutschen Kritiker erinnern?“ —- Das ist aber auch ne Nazi-Keule!!!!!!!!

    Könnten wir uns langsam mal davon befreien, egal von welcher Seite, diese bescheuerte Keule zu schwingen?

    Oder was hab ich falsch verstanden? War da eine versteckte Ironie?

  3. Ich schätze die Schweizer sind wohl eins der gebildetsten Völker in Europa ——- wir hätten diesen Irrsinn „Islam“ gar nicht hier, der so ziemlich alles was in der Aufklärung geschah konterkariert.

    Wirkliche Aufklärung wird sicherlich wieder vorangebracht ……… denn die wirklich wissen wollen sind die Basis des europäisch-menschlichen Entwickelns.

    ………und dies fand auf jüdisch-christlicher Grundlage statt ——- wenn die nötigen Schnitte in der Bibel durchgeführt werden (Paulusbriefe etwa, Matthäusevangelium) kommts sicherlich zu einem neuen Glaubensschub

    Das ist überall so wo der Sumpf vom bebaubaren Land getrennt wird………..

  4. Treffend auf den Punkt gebracht, und witzig dazu :-D!

    Dies sei ein Anlass, nochmal auf die unsäglichen Worte von Herr Wiefelspütz (SPD): „Demokratie ist riskant. Das Volk kann sich ja auch irren.“ zurückzukommen.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,664432,00.html

    Während Deutschland im 20. Jahrhundert zweimal von irren und inkompetenten Politikern in Katastrophen geführt wurde, besteht die Schweiz, nicht zuletzt dank ihrer direkten Demokratie seit mehreren Jahrhunderten ohne Krieg. Hätte damals das Volk zu entscheiden gehabt, hätte es diese beiden Katastrophen für Deutschland nicht gegeben. Und in der DDR gab es überhaupt keine Demokratie, und sie ist zu Recht untergegangen. Daraus kann man nur den Schluss ziehen, dass das Volk in seiner Gesamtheit eben doch klüger ist als einige Politiker, die sich anmaßend „Elite“ nennen.

    Diese Abstimmung war eine Warnung an die Politiker in der Schweiz. Hoffentlich ziehen sie daraus die richtigen Schlussfolgerungen.

    In der BRD gibt es leider keine direkte Demokratie, es ist schon zweifelhaft ob man das überhaupt noch Demokratie nennen kann, was wir hier haben. Deswegen wird die Schweiz auch noch das System „BRD“ überleben.

  5. Wiefelspütz (SPD): “Demokratie ist riskant. Das Volk kann sich ja auch irren.”

    Politiker können sich auch irren, Herr Wiefelspütz (SPD) ! !

  6. Immer wenn ein Volk seine Freiheit einfordert unterstellen ihm die Mächtigen Unzurechnungsfähigkeit. Wenn sie von ihm aber gewählt werden wollen appellieren sie an seinen Verstand.

    Da hast Du recht Moishe. Genau so ist es.

    Sie sollten aber allmählich aufpassen, die „Mächtigen“. Sie vergessen nämlich andauernd, daß sie die Diener des Volkes sind und nur von diesem gewählt wurden um seine Interessen zu vertreten. Sie sind nicht die Kritiker des Volkes. Sie haben den Willen des Volkes nicht nur zu akzeptieren sondern zu achten und umzusetzen.
    Schaut bloß daß ihr von Eurem hohen Roß herunterkommt!

  7. Köstlich ! 😀

    Ansonsten mußte ich mir jetzt mal die Augen reiben, was plötzlich in der Schweiz los ist:

    http://www.blick.ch/news/schweiz/politik/genossen-ueberlassen-feld-der-svp-nicht-kampflos-134827

    Ausländer-Debatte

    SP will weg vom Kuschelkurs

    BERN – Der Minarett-Schock wirkt: Die Genossen fassen Ausländer nicht mehr mit Samthandschuhen an. Wer hier bleiben will, muss eine Landesprache lernen.

    Zusammen mit den Mitteparteien bezog die SP bei der Anti-Minarett-Initiative eine bittere Niederlage – auch weil viele linke Frauen den «Macho-Muslimen» einen Denkzettel verpassen wollten. Die Siegerpartei SVP weitet die Debatte nun dementsprechend auf Fragen wie Gleichberechtigung oder Genitalverstümmelungen aus.

  8. Die Comics von D.Haw sind einfach nur gut.

    Gäbe es den Moishe als Plüschtier, würde ich mir den sofort als Maskottchen an den Innenspiegel hängen.

    Weniger gut ist hingegen das pseudointellektuelle Polit-Geschwurbel eines Bloggers auf scienceblogs.de, der sich verzweifelt bemüht, das Minarettverbot als „Demokratische Perversion“ zu verunglimpfen.

    Die bewährte Nazikeule darf da natürlich nicht fehlen:

    Es ist traurig aber heute ist einer dieser seltenen Abstimmungen wo ich deklarieren muss: Heute bin ich kein Demokrat in der Schweiz.

    Oder um es etwas weniger prosaisch mit den Worten von Max Liebermann zu sagen, der die Siegesmärsche der Nazis kommentierte: Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte.

    Lesebefehl an PI für:

    Taqiyya allererster Sahne

    lesen und staunen:

    http://www.scienceblogs.de/zoonpolitikon/2009/11/minarettverbot-in-der-schweiz-demokratische-perversion.php

  9. ist zwar egal, aber die Ente ist ganz schön dick… Nicht das sie schwanger ist und doch anfängt ne Burka zu tragen 😉

    Echt gelungener Moishe 😉

  10. Die erste Sprechblase ist wirklich genial. Besser kann man es einfach nicht auf den Punkt bringen. Sehr empfehlenswert.

  11. Wieviele Juden, die in die Schweiz fliehen wollten wiurden ins 3. Reich zurückgeschickt? Wieviele Leute, die vor den Nazis flohen und schon in der Schweiz waren wurden abgeschoben? WIeviel jüdisches Vermögen wurde von den Nazis in die Schweiz gebracht?

    Nein, die Behauptung, die Schweiz habe sich dem Faschismus nicht angebiedert ist absurd. Auch wenn ich die Minarettentscheidung nicht faschistisch nennen kann.

  12. Oh, ein mittwochlicher Daniel Haw. Sehr gut! Es muss nicht immer freitags sein, wenn es der Anlass gebietet. Wie immer treffend!

  13. Wohl wahr, die Schwyzer haben uns gezeigt, wie Demokratie funktioniert. Machen wir’s wie Moishe und eifern ihnen nach.

  14. #16 Mr. Skinner

    Nein, die Behauptung, die Schweiz habe sich dem Faschismus nicht angebiedert ist absurd.

    Aber das hat doch keiner behauptet. Vielleicht habe ich es auch nicht mitbekommen. Ein Zitat zu dieser „Behauptung“ währe nützlich.

  15. Sehr gelungener Comic ! Rabbi Birnbaum ist leider nur allzu repräsentativ für den bei den Juden überausgeprägten Gutmenschentypus …

  16. #20 Mike Melossa

    Gleich im ersten Bild „Der Faschismus war eine Europäische und keine Schweizer Krankheit“.

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