Prof. Richard T. AntounEin 46-jähriger Student aus Saudi-Arabien an der Binghamton University wurde am Samstag verhaftet, weil er nach Behördenangaben einen pensionierten Professor für Anthropologie (Foto), der ein Spezialist für Islamkunde und Nahost-Studien war und mit dem er zusammengearbeitet hatte, getötet hat. Der Student, S. al-Abdulsalam Zahrani, wird angeklagt wegen Totschlag an Professor Richard T. Antoun, der am Freitagnachmittag in seinem Büro im Universitätsgebäude erstochen wurde, sagte Gerald F. Mollen, Staatsanwalt von Broome County. Er meinte weiter: „Wir glauben, dass wir die Tatwaffe sichergestellt haben“.

Mollen meinte in einer Erklärung, dass Zahrani und Professor Antoun einander durch „Mr. Zahranis Arbeit im Graduiertenkolleg gekannt hätten.“ Später in einem Interview sagte der Staatsanwalt, dass „sie sich einige Zeit gekannt haben.“ Der Grad ihrer Bekanntschaft war nicht sofort klar.

Zahrani, ein Bürger von Saudi-Arabien, ist Student der Anthropologie und wurde ohne Kaution im Gefängnis von Broome County festgehalten, nachdem er im Stadtgericht in Vestal angeklagt wurde, sagte Mollen.

Mollen machte keine Angaben darüber, ob Zahrani den Behörden gegenüber eine Aussage gemacht hatte. Er meinte, er sei nicht sicher, ob der Verdächtige einen Anwalt beauftragt hätte.

Professor Antoun, 77, promovierte in Harvard im Jahr 1963 und schloss sich der Binghamton Fakultät in den frühen 1970er Jahren an. Er war „ein Anthropologe, der soziokulturelle Forschungen über Bauern in Jordanien durchgeführt hatte, über Städter im Libanon, über Bäuerinnen und Bauern im Iran und über Migranten in Texas und Griechenland“, so die Universität auf ihrer Website. Im Jahr 1999 emeritierte der Professor.

„Er widmete sein Leben dem Versuch, die Menschen im Nahen Osten zu verstehen“, sagte seine Schwester, die Professorin Linda Miller, an der Holden Universität in Massachusetts. „Er sagte nie ein böses Wort gegen irgendwen in seinem Leben.“

Frau Millers Ehemann, Pfarrer David J. Miller, erklärte, Professor Antoun sei mit seiner Frau Rosalyn seit 17 Jahren verheiratet gewesen, und sie hätten einen Sohn, Nicholas (40).

Professor Antouns Arbeit konzentrierte sich auf die Religion und die soziale Organisation der Tradition im islamischen Recht sowie auf Ethik, wie die Web-Site der Universität erläutert. Laut seinem Lebenslauf lehrte er zuvor an der Univerität von Chicago, der Universität Manchester in England und der Universität Kairo.

Sein Tod so kurz vor dem Ende des Herbstsemesters erfüllt den Campus von Binghamton mit Trauer. An der Universität, die ein Teil der State University of New York ist, sind 15.000 Studenten immatrikuliert.

„Unsere ganze Gemeinschaft ist von dieser Nachricht tief betroffen“, sagte Gail C. Glover, eine Universitätssprecherin am Samstag. „Wir sind zutiefst traurig. Professor Antoun war ein langjähriges Mitglied unserer Campusgemeinschaft, und wir empfinden seinen Verlust tief.“

In seiner Erklärung sagte Mollen, es gebe „keine Hinweise auf religiöse oder ethnische Motive“ bei dem Totschlag. Es werde mit keinen weiteren Festnahmen zu rechnen sein.

Zu der Frage, ob der Verdächtige aus irgendwelchen Gründen vorher irgendeine Kontaktaufnahme mit den Amtsträgern der Universität gehabt hatte, sagte Frau Glover: „Ich bin sicher, all dies wird Teil der Untersuchung sein.“

Die Campus-Polizei wurde am Freitag etwa um 13.41 Uhr in das Büro von Professor Antoun im Erdgeschoss des Gebäudes „Informatik I“ gerufen, sagte Glover. Studenten eines des freiwilligen Rettungsdienstes „Harpur’s Ferry“ gingen ebenfalls mit, sagte sie. Der Professor, der mit mehreren Messerstichen erstochen wurde, wurde zunächst ins Wilson Regional Medical Center in Johnson City, New York verbracht, wo er später starb, erklärte Mollen.

Die Mitarbeiter der Universität brachen nach diesem Anschlag sofort den Unterricht ab. Wenige Stunden später wurde eine E-Mail-Nachricht versendet, in der berichtet wurde, dass sich ein „Verdächtiger in Untersuchungshaft befindet.“

Es war eine E-Mail-Nachricht von Lois B. DeFleur, der Präsidentin der Universität, die die Tötung als „einen Akt sinnloser Gewalt“ bezeichnete.

„Unsere Herzen sind bei der Familie von Mr. Antoun“, fügte sie hinzu.

(Übersetzung: LIZ, die-gruene-pest.com für PI, Originaltext von Al Baker, veröffentlicht am 5. Dezember 2009, Originaltitel: Student Held in Killing of Binghamton Professor)

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54 KOMMENTARE

  1. Ja so geht´s allen in Zukunft, die aus dem interislamsozialistischen System „Islam“ ausscheren und eine andere Weltsicht gegen den Islam propagieren.

  2. Jaja: wenn unser Bildungssystem nur „durchlässiger“ wird und mehr Muslime Abitur machen und studieren – dann wird schon alles besser…

  3. Liebe Freunde,

    Mitstreiter für Düsseldorf gesucht:

    pi-dsdf@gmx.de

    PS
    Leider habe ich bis heute keine Antwort zu der „offiziellen“ PI Gruppe in DSDF bekommen (pi-duesseldorf@web.de).

    Bis bald

  4. War der Professor ein Darwinist?
    Wenn ja, dann würde diese Feststellung einiges erklären. Wie kann ein gütiger Allah erlauben, dass die Moslems womöglich von Affen herstammen?

    So viel „Wahrheit“ könnte ein echter Moslem auf einmal nicht verkraften! 😉

  5. Das Abschlachten ist in islamischen Ländern das gängige Mittel um Zivilisation und Wissenschaft zu verhindern.

    Statt Argumenten (die sie ja nicht haben) haben sie das lange Schlachtermesser und das Hackebeil.

    Da kann man 10x in Harvard promoviert haben, wenn der Moslem nach dem Koran handelt ist zivilisiertes Verhalten unmöglich.

    Einfach dumm, diesen Leuten die Einreise zu gewähren.

    Mitten im Krieg.

  6. „The professor, who had been stabbed a number of times,“
    Ständig dieser Messerstechereien, ob „Jugendliche“ in London oder sonstwo, eine Seuche.
    Das ganze erinnert an den Fall Hassan Nidal

  7. „Wenn man in der Schweiz lebt, sollte man sich anpassen.“ Das sagt der Bürgermeister von Seehof. In seinem Ort haben 96 Prozent für das Minarettverbot gestimmt. Das Referendum bewegt die Politik in der Schweiz nachhaltig. Oberwasser haben nun die Rechtspopulisten. Sie denken schon über die nächsten Maßnahmen nach.

    Zwischen Seehof und dem nächsten Minarett liegen ziemlich genau 50 Kilometer. Von einem Dorf aus gesehen, in dem kein Zug, nicht einmal ein Bus hält und das auf über 600 Höhenmeter liegt, ist das eine ziemliche Entfernung. Muslime gibt es gar keine in Seehof, es gibt bloß das Berner Juragebirge, ein Dutzend Höfe, 80 Einwohner, 50 Wahlberechtigte.

    Genau die Hälfte von ihnen hat vorvergangenen Sonntag abgestimmt, und bis auf einen haben alle ihr Kreuz bei Ja gemacht. Das macht 96 Prozent Zustimmung für das Minarettverbot. Schweizer Zeitungen vermeldeten es als Rekord. Eine Woche nach dem politischen Beben, das sie mit ausgelöst haben, geht es den Seehofern wie vielen Schweizern, die für das Minarettverbot gestimmt haben. Sie sind zufrieden, aber etwas erschrocken über die Deutlichkeit des Ergebnisses und ärgern sich über die Regierung in Bern.

    „Mittel, mittel“ sei die Stimmung in seiner Gemeinde, sagt Arthur Bongni, der Bürgermeister von Seehof. „Gut ist, dass die Regierung jetzt was tun muss. Aber ein bisschen schlecht fühlen wir uns schon wegen der Muslime. Man will ja Leuten nix, die ihre Arbeit korrekt machen.“ Die Seehofer seien nicht gegen Minarette oder Muslime, sondern gegen „Sonderregelungen“, sagt Bongni. „Wenn man in der Schweiz lebt, sollte man sich anpassen.“ Aber vor allem seien die Leute hier wütend auf die Regierung, die – statt die direkte Demokratie zu erläutern – sich dauernd entschuldige. Erst bei Gaddafi und jetzt für die Abstimmung.

    Das hört man oft in der Schweiz. Die Jasager wehren sich vehement gegen den Vorwurf der Fremdenfeindlichkeit und kritisieren die Regierung und ausländische Medien, verzichten aber auf Triumphgehabe. Der sogenannte Bundesrat, also das Kabinett, versucht, kein neues Öl ins Feuer zu gießen.

    Die rechtskonservative Justizministerin Eveline Widmer-Schlumpf versuchte nun, in einer parlamentarischen Fragestunde, die Ausweitung der Diskussion zu verhindern. Sie sehe keinen Anlass, über ein Burka-Verbot zu diskutieren, sagte die Ministerin, die erst kürzlich Sympathien für eine solche Maßnahme geäußert hatte.

    Über mögliche Folgen einer Verurteilung der Schweiz durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wollte sie gar nicht erst sprechen und sagte nur, eine Kündigung der Europäischen Menschenrechtskonvention sei kein Thema. Außenministerin Micheline Calmy-Rey sagte, die außenpolitische Situation habe sich durch den Volksentscheid „nicht verbessert“, der Schweiz sei aber bisher kein Vermittlerauftrag entzogen worden.

    Während die Regierung wieder um Harmonie ringt, versucht eine Vereinigung von 26 Intellektuellen, das Minarettverbot auf politischem Weg zu Fall bringen. Der „Club Helvétique“ will – ebenfalls per Volksabstimmung – erreichen, dass der Verbotsartikel durch einen Toleranzartikel ersetzt wird, der extremistische Tendenzen in allen Religionen verhindern soll.

    Ob die Vorlage die notwendige Unterstützung erhalten wird, ist jedoch fraglich. Bisher reagieren die zahlreichen Gegner der Minarettinitiative höchst unterschiedlich auf das Verbot: Der Präsident der Liga der Muslime im Tessin rief zur Gründung einer islamischen Partei auf. Der Chef der Christdemokraten forderte hingegen, auch den Bau islamischer und jüdischer Friedhöfe zu verbieten, musste sich aber bald dafür entschuldigen.

    Von der fehlenden Geschlossenheit profitiert vor allem die Schweizerische Volkspartei (SVP), deren Vertreter das Minarettreferendum initiiert haben. Sie ist zwar mit einem Minister in der Regierung vertreten, nutzt aber Volksabstimmungen, um Forderungen durchzusetzen, die im Regierungskollektiv keine Mehrheit finden. Nach dem jüngsten Überraschungssieg über die Muslime nimmt sie nun Zuwanderer allgemein ins Visier.

    Die Rechtspopulisten wollen das Freizügigkeitsabkommen mit der EU neu verhandeln und arbeiten an der sogenannten Ausschaffungsinitiative gegen kriminelle Ausländer. Schon eine Verurteilung wegen Einbruchs oder Missbrauchs von Sozialhilfe soll die sofortige Ausweisung zur Folge haben. Dass viele Juristen das für völkerrechtswidrig halten, kümmert die SVP nicht.

    Darüber hinaus hat Christoph Blocher, der Chefstratege der SVP, eine weitere Front eröffnet: Die „verwahrloste Lebensauffassung“ der Achtundsechziger und das „süße Gift des Sozialismus“ hätten sich ins Bildungswesen eingeschlichen, sagte er nun und forderte eine Rückbesinnung auf Disziplin, Fleiß und „Wohnstubenkraft“.

    „Erziehung und Betreuung eines Kindes müssen wieder Sache der Eltern und nicht der Staatsbeamten werden.“ Die SVP will deshalb, dass Eltern, die ihre Kinder selber betreuen, einen mindestens ebenso hohen Steuerabzug erhalten wie jene, die Kindergärten nutzen. Der Text der Initiative ist schon fertig.

    http://www.welt.de/politik/article5468536/Schweizer-Rechtspopulisten-planen-naechsten-Coup.html

  8. Ich bin mir sicher, der Professor hat diesen liebenswürdigen Menschen provozierend angeschaut, so dass er ihn unbedingt bereichern musste.

    Ich nehme mal an, dass das Schätzchen kulturell stark gestresst war, weil es in England auf die aus seiner Heimat gewohnten öffentlichen Hinrichtungen und Verstümmelungen verzichten musste.

    Diese Kfur aber auch!

  9. #4 Le Saint Thomas (08. Dez 2009 22:35)

    Sehr interessant. Leider ist mein französisch schlecht! Gibt es da keine deutschen oder englischen Quellen. Ich das jetzt erstmals.

    Falls das stimmt, wäre es nur ein Akt der Solidarität der Botschaft des Sozialscharotzer- und Terrorstaates ein paar Mails zu schreiben.

    👿

  10. #11 David08 (08. Dez 2009 22:50)

    Ich das jetzt erstmals.

    Muss heißen:

    Ich lese das jetzt erstmals. Sorry!

  11. Bischen länger der Text und von der Antifa, aber er lohnt sich:

    Der Feind meines Feindes…
    Vom Antisemitismus zur Moslemfeindlichkeit?
    Alexander Häusler in LOTTA

    Israel-Fahnen bei Demonstrationen der extremen Rechten und Verweise auf “christlich-jüdische Wurzeln” in deren Pamphleten werfen die Frage auf: Findet in Teilen der extremen Rechten ein Wandel der Feindbilder statt?

    “pro Israel”?

    In der Vergangenheit gehörten revisionistische Flugblätter und antijüdische Verlautbarungen zum Erscheinungsbild der Kölner Rechtsaußenpartei mit dem “pro” im Namen. Doch im Januar 2009 tauchte plötzlich eine israelische Fahne auf einer Kundgebung von pro Köln gegen den Moscheebau in Köln-Ehrenfeld auf. Die anwesenden Anhänger des muslimfeindlich ausgerichteten Web-Blogs politically incorrect (pi) positionierten an der Absperrung vor der Moscheebaustelle ein Transparent mit der Aufschrift “Solidarität für Israel” – pikanterweise neben einem symbolisch mit einem Kreuz bewaffneten bekannten Auschwitzleugner. Seitdem ist regelmäßig bei Aufläufen der extrem rechten pro-Bewegung die Israel-Fahne zu sehen, was zu Anfeindungen im Rechtsaußenlager führt. So etwa seitens der Neonazis der Freien Kräfte Köln: “Pro Köln wirbt um die Gunst der internationalen Israel-Lobby. Dazu paßt auch der Umstand, daß am 10. Januar dieses Jahres im Rahmen einer Mahnwache unter dem Motto ‚Nein zu türkischem Nationalismus und Chauvinismus – Das Schicksal der Armenier mahnt!’ mehrere Teilnehmer, darunter auch offizielle Vertreter von Pro Köln/NRW, mit Israel-Fahnen und proisraelischen Bannern (‚Unsere Freiheit wird in Israel verteidigt!’) ihre Solidarität mit dem Judenstaat öffentlich machten.”

    Hämisch verweisen die Neonazis auf frühere anderslautende Bekenntnisse der pros: “Heute Pro Israel – gestern Pro Palästina! Dabei stand diese neu entdeckte Solidarität nicht immer auf der Agenda der Pro-Bewegung. Insbesondere aus dem Munde der Pro-Köln-Funktionärin Judith Wolter waren in früheren Jahren durchaus kritischere Bekundungen zum Nahost-Konflikt zu hören”, womit auf ein Flugblatt der früheren Studentengruppe von pro Köln angespielt wird, das Solidarität mit der Intifada der Palästinenser einforderte. Davon ist heute nichts mehr zu hören, denn im proklamierten Kulturkampf gegen “Islamisierung” werden die Feindbilder ausgetauscht: Gegen einen “importierten Antisemitismus” möchten sich die pros plötzlich wenden, der – wen wundert’s – natürlich von den muslimischen Zugewanderten über das ach so geläuterte Vaterland hereinbricht. Populistisch forderte pro Köln in diesem Kontext im September 2009 von der Verwaltung die Erstellung eines “Maßnahmenkatalogs gegen Antisemitismus”. Dort heißt es: “Die größte Bedrohung für Mitbürger jüdischen Glaubens geht heute nicht von ein paar versprengten Rechtsextremisten sondern von dem importierten Antisemitismus zugewanderter islamistischer Migranten aus.” Daraus wird die Forderung abgeleitet: “Gegen orientalische Großmoscheen, Hassprediger, Minarette, Muezzinrufe, importierten Antisemitismus und Parallelgesellschaften kämpfen!”

    Die den deutschen Antisemitismus verharmlosende Verschiebung auf die Muslime ist jedoch keine Erfindung der pros: Das Schlagwort wie der Antrag wurden von den REP kopiert. Schon einen Monat vorher forderten die REP ein “bundesweites Sofortprogramm gegen den Antisemitismus”. REP-Chef Rolf Schlierer bekundete hierzu anbiedernd: “Judenfeindlichkeit muslimischer Einwanderer darf nicht länger ignoriert werden” und brachte in populistischer Manier das erwähnte Schlagwort auf die Agenda: “Die größte Bedrohung für unsere jüdischen Mitbürger geht heute vom importierten Antisemitismus muslimischer Einwanderer aus.”

    Zwar haben in Wirklichkeit die Moslems den Antisemitismus weder ins “Deutsche Reich” noch in die BRD importiert, sondern real ist der islamisierte Antisemitismus ein Produkt des europäischen Exports, der aktuell hierzulande auch (!) in der Zuwanderungsgesellschaft seinen – durchaus besorgniserregenden – Widerhall findet. Doch der deutschen Rechten geht es nicht um Fakten, sondern um Schuldentlastung, die durch Projektion auf äußere ‚Feinde’ vollzogen werden soll.

    »…von der Vergangenheit emanzipieren«

    Teile der extremen Rechten sehen in der proklamierten Abkehr von offenem Antisemitismus die Chance zur Modernisierung ihres rassistischen Weltbildes. So stilisierte sich die DVU nach ihrem Stabwechsel von Gerhard Frey an Matthias Faust in neuer Verpackung als “Neue Rechte”. Neu klang dabei die Forderung zum Austausch der Feindbilder – verkündet von dem schwedischen Unternehmer und DVU-Förderer Patrik Brinkmann und dem von der NPD zur DVU gewechselten Andreas Molau, die “nicht die Juden, sondern die Muslime” als das “Kernproblem” interpretieren. Brinkmann verdeutlicht zugleich das dahinter stehende völkische Gesellschaftsbild: “Ich möchte in Deutschland weder unter dem Halbmond, noch unter dem Davidstern leben, sondern unter einer deutschen Flagge.” Jedoch sei der Islam “gefährlicher für den Bestand der deutschen und europäischen Kultur”. Diese Positionierung sollte zugleich als Abgrenzung zur NPD verstanden werden, der Brinkmann in einem Interview bescheinigte, mit ihrem altbackenem Antisemitismus “keine Zukunft” mehr zu haben: “Die deutsche Rechte muss sich von ihrer Vergangenheit emanzipieren”, so die Erläuterung des DVU-Förderer zu seiner Aufforderung zum Wandel der Feindbilder.
    Hier wird versucht, das parteipolitisch nachzumachen, was neurechte Kreise schon in den siebziger Jahren erprobt hatten – die Modernisierung des Rassismus durch dessen Kulturalisierung. “Ethnopluralismus” war das dazu erkorene Schlagwort: Anstatt “Ausländer raus” zu brüllen, proklamierte man die “Verschiedenheit der Kulturen”, denen – ethnisch separiert – ein (nationalstaatlicher) Platz eingeräumt werden solle. Das Ergebnis wäre zwar gleich, das Schlagwort des Ethnopluralismus hatte jedoch den Vorteil, dass der dahinter stehende völkische Rassismus nicht mehr offen zutage tritt und die nazistische Tradition dieser Forderungen nicht mehr offensichtlich ist. Dasselbe vollzieht sich aktuell unter dem Banner der Moslemfeindlichkeit.

    Die “Israel-Connection”

    Genau diese proklamierte Abkehr vom nazistischen Antisemitismus ist es, was die neonazistische Szene aus NPD und “freien Kameradschaften” in Rage bringt. Denn dort gelten die Juden und Israel immer noch als Inbegriff des Bösen. Zwar sorgten die Nationalen Sozialisten für Israel (NASOFI), eine obskure Neonazi-Gruppe im Stil der Autonomen Nationalisten, kurzzeitig für Provokation und mediale Aufmerksamkeit. In der neonazistischen Szene jedoch stieß die obskure (virtuelle) Truppe auf einhellige Ablehnung.
    Denn inhaltlich steht als eine der deutlichen Trennlinien zwischen der neonazistischen und der modernisierten extremen Rechten das offene Bekenntnis zum Antisemitismus – plakativ symbolisiert in der vom Nationalen Widerstand Dortmund entworfenen Transparent-Aufschrift “Ob Dortmund, Erfurt oder Buxtehude – Der Feind ist & bleibt der …Kapitalismus.” Dahinter tritt die den modernen Antisemiten charakterisierende Projektion auf “den Juden” als personifizierte Chiffre für das unverstandene abstrakte Herrschafts- und Ausbeutungsverhältnis im Kapitalismus zutage. Zur Bekämpfung dieses personifizierten Feindbildes werden in neonazistischen Kreisen gar wiederkehrend Sympathiebekundungen für islamistischen Fundamentalismus und Terrorismus laut. Denn die antijüdischen Anfeindungen des islamisierten Antisemitismus stoßen im hiesigen Neonazismus auf Sympathie, was deutlich seinen Niederschlag in der Beteiligung deutscher Neonazis an der antisemitischen “Konferenz” zur Leugnung des Holocaust in Teheran auf Einladung des iranischen Präsidenten und Antisemiten Machmud Achmadineshad fand. Während demnach ‚der Islam’ im neonazistischen Weltbild lediglich personifiziert in den muslimischen Zugewanderten als ‚innere Feinde’ ein Problem darstellt, in Gestalt eines ‚äußeren Feindes’ zu Israel jedoch als tendenzieller “Bündnispartner” gesehen wird, steht in antisemitischer Manier “der Jude” sowohl als Chiffre für den ‚inneren’ wie zugleich den ‚äußeren Feind’.

    Praktisch lässt sich diese verquere Mixtur der Feindbilder anhand der internen Konflikte der NPD Hamburg im Umgang mit der Moscheebaufrage verdeutlichen: Während der heutige DVU-Vorsitzende Faust damals im Jahr 2007 zu den Unterstützern einer NPD-Kampagne gegen ein Moscheebauprojekt in Hamburg-Bergedorf auftrat, war es der orthodox-neonationalsozialistische Flügel um den kürzlich verstorbenen NPD-Vorständler Jürgen Rieger, der sich mit positiven Verweisen auf den islamistischen Antisemitismus gegen die Kampagne wendete.

    Die taktisch motivierte Abkehr vom offenen Antisemitismus wird in diesen Szenen als “Verrat” an der Sache – am Nationalsozialismus – gedeutet. Dies kommt im Cover der neonazistischen Zeitschrift Volk in Bewegung deutlich zum Ausdruck, dessen Schwerpunkt sich mit der “Israel-Connection” der extremen Rechten auseinandersetzt. Der argentinische NPD-Sympathisant Carlos Dufour deutet dort in klassisch antisemitischer Verschwörungstheorie den Wandel der Feindbilder in Teilen der extremen Rechten als Produkt zionistischer Geheimpolitik: “Laut verschiedener Quellen begannen seitens zionistischer Kreise zuerst vorsichtige Kontakte mit nationalen Gruppierungen in Europa, die bis dato als rechtsextrem galten”, heißt es dort und wird als Komplott gebrandmarkt: “Ob damit die Nationalisten ihre politische Identität preisgäben und sich in einen Interessensverband verwandelten, habe den Realpolitiker nicht zu kümmern.”
    Als “Beleg” für den eigenen Verschwörungswahn wird ein Presseschreiben der FPÖ dokumentiert, in dem sich deren Landtagsabgeordneter David Lasar, Mitglied der jüdischen Gemeinde in Wien, gegen die Kennzeichnung seiner Partei als rechtsextrem verwahrt.

    »…sind meine Freunde«

    In der Tat fährt die FPÖ zweigleisig mit ihren Feindbildern. Die antisemitischen Ressentiments sind nicht verschwunden, und die erklärte Solidarität mit “den Palästinensern” ziert gar ein Positionspapier “Wir und der Islam”. Zugleich wird versucht, von allzu offenem Antisemitismus Abstand zu nehmen und sich mit Verweis auf jüdische Mitglieder – wie etwa den ehemaligen FPÖ-Europaabgeordneten Peter Sichrovski – als “nicht rassistisch” darzustellen.

    Ähnlich verfährt die British National Party (BNP), die wiederkehrend auf ein jüdisches Ratsmitglied, die Nordlondoner Stadträtin Patricia Richardson als “Beweis” für die Abkehr vom Antisemitismus verweist, während sie zugleich mit Nick Griffin einen erklärten Holocaustleugner zum Vorsitzenden hat. Mit der English Defence League (EDL) ist dieses Jahr in Großbritannien gar eine aus Skins und Hooligans zusammengesetzte extrem rechte Radautruppe gegründet worden, die sich den (Straßen-)Kampf gegen Muslime auf die Fahnen geschrieben hat und ihren Anhängern schwarze T-Shirts mit rotem Georgskreuz auf weißem Grund anbietet – als Symbol antimuslimischen Kulturkampfes auf britische Art.
    Deutlich tritt eine solche Melange der Feindbilder beim Vlaams Belang (VB) zutage. Die Aktivisten der separatistischen Rechtsaußenpartei im Norden Belgiens zeichneten sich bis in die jüngste Vergangenheit durch antisemitische Äußerungen als Vertreter klassisch nazistischer Feindbilder aus. Seit einigen Jahren hat die rassistische Partei einen propagandistischen Schwenk vollzogen: So nahm der VB schon im Jahr 2004 in Brüssel und Antwerpen lokale antijüdische Vorfälle aus der arabisch- und türkischstämmigen Community zum Anlass, um sich großspurig als Verteidiger der “westlichen Demokratie” mit ihren “christlich-jüdischen Wurzeln” gegen die “arabische Bedrohung” zu inszenieren. Bei den Kommunalwahlen warb der VB offensiv um Sympathien bei der Jüdischen Gemeinde in Antwerpen, indem “große Besorgnis wegen des zunehmenden Antisemitismus einiger radikaler einheimischer Moslems” bekundet wurde. Filip Dewinter, Fraktionsvorsitzender im flämischen Parlament, verstieg sich im Kommunalwahlkampf in Antwerpen 2006 gar zu der Behauptung, dass die Juden die “Waffenbrüder im Kampf gegen den extremistischen Islam” seien. Und in einem Interview mit der Zeitung Haaretz Ende des Jahres 2008 erklärte sich der VB-Führer Franck Vanhecke zum “glühendste(n) Verteidiger Israels”.

    Eine solche ‚Modernisierung’ der Feindbilder ist taktischer Natur: Sie trägt der weit verbreiteten Islam- und Moslemfeindlichkeit ebenso Rechnung wie der Erkenntnis, dass dieser neue, weit verbreitete Kulturrassismus bei gleichzeitiger altnazistischer Propaganda gegen die Juden nicht öffentlich verankert werden kann. Der VB versucht, mit der Aufstachelung zum Kulturkampf neues Terrain zu erobern und macht sich dabei soziale und integrationspolitische Konflikte zunutze: Als im Jahr 2003 arabischstämmige Jugendliche in Antwerpen einen jüdischen Schüler getötet hatten, verteilte der VB Flugblätter bei Mitgliedern der Jüdischen Gemeinde mit dem Slogan “Die Feinde meiner Feinde sind meine Freunde”.

    Von Rechts zur Mitte?

    Auf offensichtliche Gegenliebe stoßen solche Parolen beim neuen Star des niederländischen Rechtspopulismus, Geert Wilders, der öffentlich den VB und die FPÖ als potenzielle Bündnispartner für seinen antiislamischen Kulturkampf erkor. Der Kopf der Partei für die Freiheit (PVV) gilt in der Öffentlichkeit nicht als ‚rechtsextrem’. Jedoch verweisen seine Positionen deutlich auf ein extrem rechtes Gesellschaftsbild. So verkündete Wilders auf der “Facing Jihad Conference” in Jerusalem, zu welcher der rechtsnationale Knesset-Abgeordnete Aryeh Eldad Ende 2008 eingeladen hatte: “Die Essenz meines kurzen Vortrags heute ist, dass Europa sich im Prozess der Islamisierung befindet, und dass wir diese bekämpfen müssen. Denn, wenn wir die Islamisierung nicht bekämpfen, werden wir alles verlieren: Unsere kulturelle Identität, unsere Demokratie, unseren Rechtsstaat, unsere Freiheiten, unsere Unabhängigkeit.” In einem Interview mit der FAZ deutete er die “Islamisierung” als einen “Krieg, der mit den Waffen Demographie und Masseneinwanderung” geführt und gestoppt werden müsse.

    Das Schlagwort der Islamisierung als Synonym für kulturelle und religiöse “Überfremdung” steht im Zentrum des neuen kulturalisierten Rassismus von Rechtsaußen. Auf einer Podiumsdiskussion zur Tagung “Feindbild Islam” im Herbst 2008 in Köln zur inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem als “Antiislamisierungskongress” angekündigten rechtspopulistischen Spektakel vertrat der Erziehungswissenschaftler Micha Brumlik, Mitglied der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, die Ansicht, dass die Auseinandersetzung über den Islam das “zentrale semantische Feld” in der extremen Rechten sein wird: “Sämtliche andere Motive des Rechtsextremismus und des Rechtspopulismus sind nicht mehr verwendungsfähig. Offener Antisemitismus und NS-Ideologie sind aus nachvollziehbaren Gründen nicht mehr verwendungsfähig”, so Brumlik, der den Antiislamismus als die “letzte verbliebene kulturalistische Semantik” der Rechten bezeichnete.

    Dem wäre hinzuzufügen, dass der Antisemitismus damit natürlich nicht verschwunden ist. Zudem ist das “Feindbild Jude” nicht mit dem “Feindbild Moslem” deckungsgleich. Denn beim modernen Antisemitismus stellt die Personifizierung “des Juden” als “unsichtbarem Dritten”, der geheim die Fäden zur Lenkung aller Übel – der unverstandenen abstrakten Herrschaftsverhältnisse – in der Hand hält, zugleich einen in sich geschlossenen “Welterklärungsansatz” dar. Die Moslemfeindlichkeit hingegen beinhaltet kein verschwörungstheoretisches Weltbild, sondern einen kulturell und religiös überformten Rassismus, der sich lediglich aus Versatzstücken des Antisemitismus speist. Allerdings bietet sie einen gefährlichen Anknüpfungspunkt für öffentlich breit akzeptierte Kulturkampfparolen auf Kosten des interkulturellen Friedens und der muslimischen Zugewanderten. Damit droht die Moslemfeindlichkeit zu einem propagandistischen Transformator neuer Verbindungslinien zwischen der extremen und der demokratischen Rechten zu werden, der eine wesentlich breitere Wirkungsmächtigkeit entfalten könnte, als es der Antisemitismus der heutigen Neonazis vermag.

    Die politische Sprengkraft dieses kulturreligiös überformten antimuslimischen Rassismus zeigt die von zwei rechtspopulistischen Parteien inszenierte und gewonnene Volksabstimmung gegen Minarettbau in der Schweiz: Für die rechtspopulistisch modernisierte extreme Rechte in Europa hat diese Volksabstimmung “Vorbildcharakter” – von Italien über Österreich bis in die Niederlande wurden Stimmen zur Nachahmung laut. Zugleich wurden auch in der konservativen Rechten – wie etwa in Nicolas Sarkozys rechter Regierungspartei UMP – Sympathien für eine solche Kampagne laut. In Deutschland übernahmen Politiker wie der CDU-Innenausschussvorsitzende Wolfgang Bosbach unhinterfragt die von Rechtsaußen inszenierte Kampfparole der “drohenden Islamisierung unserer Gesellschaft”. In medial inszenierten Online-Abstimmungen im Spiegel, der Welt und anderen Zeitungen über Minarettverbote im Anschluss an die Bekanntgabe des schweizerischen Abstimmungsergebnisses wurde diese Parole wortwörtlich aufgegriffen und damit weiter wirkungsmächtig gemacht. Somit droht das politisch inszenierte Schlagwort der “Islamisierung” zum Einfallstor von Rechtsaußen in die politische Mitte zu werden.

    Aus: Lotta – antifaschistische Zeitung aus NRW, Nr. 37/Winter 2009

    http://www.linksnet.de/de/artikel/25121

  12. Für jeden von denen, den man ins Gefängnis steckt, wachsen oder kommen zwei neue nach. Man wird das Problem nicht mehr los.

  13. Wer ist der Koch?

    Eine Integration von Ausländern hat es in Deutschland immer gegeben. Ein Beispiel dafür sind jene beiden Herren, die ihr Ausbleiben zur Zeit am schärfsten kritisieren: Heinz Buschkowsky, Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, und Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin. Beider Familiennamen verweisen auf ethnische Anteile, die nicht eben kerndeutschen Ursprungs sind. So war es immer: Leute kamen her (oder gingen weg), weil sie sich anderswo bessere Chancen ausrechneten.

    Sie schlugen ihre Zelte auf, befolgten die geltenden Gesetze und waren besorgt, niemandem zur Last zu fallen. Ganz im Gegenteil, sie arbeiteten hart, weil ihre Kinder es einmal besser haben sollten. Ihre Sitten und Gebräuche verschmolzen sich mit den deutschen, der Erwerb der deutschen Sprache war eine Selbstverständlichkeit. Dieser Prozeß verlief nicht konfliktfrei und brauchte in der Regel drei Generationen, doch er funktionierte. Und das alles ohne Integrationsexperten und Kanzlerrunden, ohne den Riesenapparat von Ausländer- und Integrationsbeauftragten und was der parasitären Substrukturen mehr sind.

    Preußen bestimmte die Konditionen

    Dieser Prozeß ist ins Stocken gekommen beziehungsweise erfährt eine Umkehrung. Statt Ausländerintegration erleben wir die Desintegration der Sozial- und Bildungssysteme, aber auch elementarer lebensweltlicher Bereiche wie des öffentlichen Nahverkehrs, der Schwimmbäder, ganzer Straßenzüge, die für die Polizei und den deutschen Normalbürger gefährliche Zonen darstellen.
    Die alteingesessene Bevölkerung wird verdrängt. Vor diesem Hintergrund löst der Begriff „Integration“ vielerorts allergische Reaktionen aus. Die Bürger spüren, daß er zum sprichwörtlichen Sand gehört, den die politische und mediale Klasse ihnen in die Augen streut.

    Michael Paulwitz hat in der vorigen Woche richtig festgestellt, daß für eine gelungene Integration die Quantität und Qualität der Zuwanderer entscheidend sind. Für die Bundesrepublik muß seit Jahrzehnten konstatiert werden: Die Quantität ist zu hoch, die Qualität zu niedrig. Damit sind wir beim Versagen des bundesdeutschen Staates, dem die Sortierung obliegt, der sie jedoch vorsätzlich unterläßt.

    Eigentlich ist der Staat die Instanz, mit dem ein Volk sich zum politischen Handeln befähigt: Nach innen sorgt er für Ordnung und Ausgleich, nach außen wahrt er seine Gesamtinteressen. Ein solches Gesamtinteresse war die Einladung an die Hugenotten durch den preußischen König. Der preußische Staat bestimmte die Konditionen und stellte ihnen Hilfe zur Selbsthilfe zur Verfügung; die Hugenotten haben es ihm durch Fleiß, Talent und Loyalität vielfach vergolten. Soll Integration gelingen, dann muß klar sein, wer der Koch und wer der Kellner ist!

    Gerade wird die Idee eines „Vertrags“ zwischen Staat und Zuwanderern lanciert, der die gegenseitigen Rechte und Pflichten festlegt und damit die juristische Gleichberechtigung beider Seiten suggeriert. Praktisch steht damit das Recht des Zuwanderers, seinen Lebensmittelpunkt in Deutschland zu setzen, über dem Recht des Staates, ihn auf seine Nützlichkeit für das Gemeinwesen zu prüfen und gegebenenfalls zurückzuweisen. Er darf ihm lediglich Mittel zur Verfügung stellen, damit er sich möglichst reibungslos einfügt.

    Damit macht der Staat sich von fremden Interessen abhängig, er verrechtlicht und verfestigt das gegenwärtige Chaos.

    Die elementare politische Frage: Wer darf rein, wer nicht?, wird unterdrückt und auf eine soziale Frage reduziert. Damit exekutiert der Staat zugleich eine politische Entscheidung gegen die autochthone, die deutsche Bevölkerung: Die Deutschen sollen – und zwar in elementaren Konfliktfällen – über ihr politisches, wirtschaftliches, kulturelles, gesellschaftliches, soziales Schicksal, über ihr Territorium und ihre finanziellen Ressourcen nicht selber bestimmen dürfen. Damit wird das Wort „Integration“ endgültig vergiftet. Es bedeutet unter diesen Umständen nichts anderes, als daß der Staat respektive die Inhaber staatlicher Macht dem eigenen Volk sukzessive den Boden unter den Füßen wegziehen.

    Lebensweltlicher Primat der Deutschen

    Damit entfällt auch jedes Interesse der Zuwanderer an einer positiven Integration. Denn erstens gibt es dafür keine äußere Notwendigkeit mehr, zweitens kann man sich gemäß den psychologischen Wahrscheinlichkeiten nur in etwas integrieren, was einem Respekt abnötigt. Ein schwacher Staat, der sich im vorauseilenden Gehorsam übt, ist eine zwar nützliche, aber auch verächtliche Angelegenheit. Diese Verächtlichkeit betrifft auch die Gesellschaft.

    Als der CDU-Politiker Friedrich Merz im Herbst 2000 die Einhaltung einer „deutschen Leitkultur“ forderte, die nichts anderes ist als der selbstverständliche, lebensweltliche Primat der Deutschen in Deutschland, keifte ein mächtiger Verbandspräsident: „Ist es etwa deutsche Leitkultur, Fremde zu jagen, Synagogen anzuzünden, Obdachlose zu töten?“

    Der solcherart konditionierte, entpolitisierte, pazifizierte Homo bundesrepublicanus läßt sich nicht mehr bloß durch den Vorwurf des Faschismus und der Ausländerfeindlichkeit mundtot machen, er läßt sich auch ohne Gegenwehr verprügeln. Die Erwartung, die Zuwanderer möchten sich in seine Alltagskultur integrieren, ist beinahe schon obszön.

    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M5d999bd3488.0.html

  14. Da sollten wir versuchen mit einer PI-Gruppe dran teil zu nehmen!!!!!!!!!!

    Der islamische Religionsunterricht in Deutschland steht im Mittelpunkt einer Tagung der Universität Osnabrück, der Konrad-Adenauer-Stiftung und des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge. Mehr als 30 Experten aus dem In- und Ausland diskutieren am Freitag und Samstag (11. und 12. Dezember) die Erwartungen und Ziele der islamischen Religionspädagogik. Neben pädagogischen und didaktischen Fragen soll es auch um das Problem gehen, wie die religiösen Bedürfnisse von Muslimen in Deutschland erfüllt werden können.

    http://www.bild.de/BILD/regional/bremen/dpa/2009/12/08/islamischer-religionsunterricht-tagungsthema.html

  15. Ein bedauerlicher Einzelfall der natürlich mit dem Islam gar nichts zu tun hat, denn Islam heißt ja Frieden.

  16. “Er widmete sein Leben dem Versuch, die Menschen im Nahen Osten zu verstehen”

    Ich denke er hat jetzt verstanden.

  17. #12 FreedomWriter (08. Dez 2009 22:51)
    Ein “46-jähriger Student” —- BITTE WAS? Was für Idioten sind mit 46 den immer noch Studenten?

    das ist nicht nett. was ist, wenn der junge student eine schwere kindheit hatte, mehr fæcher studiert oder aufgrund seiner wirtschaftlichen lage arbeiten muss, um das studiumj zu finanzieren. darwin hætte mit sicherheit seine helle freude an solchen evolutionæren bindegliedern.

  18. Es ist eine absolute Frechheit von PI zu behaupten, die Türken, Araber und andere Moslems hätten sich in Deutschland nicht gut integriert

    Ich behaupte, die sind sehr, sehr gut integriert – in unsere Sozialsysteme –

  19. #22 klausklever (08. Dez 2009 23:10)
    Kannst du vielleicht noch Uhrzeit und Ort der Veranstaltung bringen? Könnte vielleicht kommen.

  20. Mörder al-Zahrani

    Abdulsalam al-Zahrani war gerade an de Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit [dissertation] über die frühe arabische Kultur [early Arabic culture] befasst.

    Drei Wochen vor dem Mord am pensionierten Professor zeigte al-Zahrani seinem Mitstudenten und Zimmernachbarn eine Klinge [blade], ein Messer: „Hast du Angst, zu sterben?“ der Kommilitone zeigte seine Abscheu vor dieser Diskussionsebene: „Wenn du die Antwort doch nicht hören willst, stelle mit doch gar nicht erst eine solche Frage!“

    Einmal habe er, der sich von drei Studenten aufgrund seiner Zugehörigkeit zum islamischen Glauben verfolgt wähnte, seinen Kameraden gegenüber unvermittelt geäußert: „Ich fühle mich wie ein Weltzerstörer.“

    Täter und Mordopfer kannten einander eine längere Zeit [quite some time].

    http://www.cbsnews.com/blogs/2009/09/21/crimesider/entry5327348.shtml

  21. Der in den USA geborene Professor Richard T. Antoun betrieb zwischen 1959 und 1972 Feldforschung in Jordanien, im Libanon, im Iran, in Griechenland (Kateríni) und (zu arabischstämmigen Einwanderern) in den USA.

    [Kateríni, gut 50.000 Einwohner, hatte einen gewaltigen Flüchtlingsstrom von Pontos-Griechen (türkische Schwarzmeerküste) zu integrieren, die großteils nicht griechisch-orthodox waren, sondern Erweckungsbewegungen angehörten.]

    www.
    armenianbiblechurch.org/food corner/anatolia/chapter30.htm

    Später forschte Professor Antoun [‚Understanding Fundamentalism‘] zum Fundamentalismus unter Juden, Christen und Muslimen.

    1980 veröffentlichte er zu Thema ‚Scharia-Gesetz, Scharia-Gerichte. Ihre Auswirkungen auf bäuerliche Familien in Jordanien‘ (“The Impact of Islamic Law, Islamic Courts and Court Brokers on Peasant Families: A Jordanian Case”),

    im Folgejahr legte er ein Papier vor zum Thema ‚Islamisierung, islamischer Wiederaufstieg. Zur Bedeutung des sozialen und ethischen Anspruchs des schariatischen Rechts [Islamic Corpus] für die Gesellschaft der Moderne. („Islamization, Islamic Resurgence and the Social and Ethical Implications of the Islamic Corpus in the Modern World“).

    Prof. Antoun, 1986: ‚Der Anstieg des Fundamentalismus in Jordanien‘, („The Growth of Islamic Fundamentalism in Jordan“)

    http://www.meforum.org/1510/understanding-fundamentalism

    Antoun hätte zum Fachgremium gehört, die die Arbeit des Mörders al-Zahrani hätten bewerten müssen: ‚Geheiligte Stimme, weltlicher Blick: Sinneswahrnehmung, Kosmologie und [„Sacred Voice, Profane Sight: The Senses, Cosmology, and Erkenntnistheorie in Early Arabic Culture“] [es geht also um: Schariadoktrin versus wissenschaftsnahe Umweltbildung, islamische Orthodoxie und der Begriff von der Welt].

    http://en.wikipedia.org/wiki/Richard_T._Antoun

  22. Herr al-Zahrani, der seinen Professor ermordete, arbeitete am Text:

    “Geheiligte Stimme, weltlicher Blick: Sinneswahrnehmung, Kosmologie und Erkenntnistheorie früharabischer Kultur“

    [„Sacred Voice, Profane Sight: The Senses, Cosmology, and Epistemology in Early Arabic Culture“]

    http://en.wikipedia.org/wiki/Richard_T._Antoun

  23. So, so, erstochen wurde der professor.

    Das machen die musels in der regel mit dem messer – und das ist dann totschlag….?

    Nicht nur
    Theo Retisch
    sind die verhältnisse in kleinbritannien auf ein niveau gesunken, das man nicht mehr europäisch und zivilisiert bezeichnen kann.

  24. erstochen

    Weist auf einen Südländer als Täter hin. Oder noch eher auf einen Nazi mit auffälliger Schlangentätowierung, der ein Lebkuchenmesser auf der Türschwelle des Professors vorgefunden hat.

  25. interessant, dass erstechen anscheinend europaweit als totschlag gilt. kann mir irgendjemand (vielleicht ein jurist?) erklären, warum das absichtliche töten eines menschen – noch dazu auf eine bestialische art und weise, die das überschreiten einer hohen hemmschwelle und einen starken tötungswillen erfordert – kein mord ist?

  26. al-Zahrani, Abdulsalam:

    „Sacred Voice, Profane Sight: The Senses, Cosmology, and Erkenntnistheorie in Early Arabic Culture“ [Text, Binghamton University]

    http://www.scribd.com/doc/23770867/I-Abdulsalam-Al-Zahrani-Binghamton-University

    aus dem Ankündigungstext:

    „Nach dem Jahre 700 nach Christus und bis um das Jahr 1050 entwickelte sich in städtischen Zentren die Hadith-Wissenschaft, problembeladen aufgrund ihrer Suche nach dem wahren isnâd, dem korrekten Überlieferungsweg der nachzuahmenden und allein heilssichernden Prophetentradition. Lassen Sie mich [ich, al-Zahrani] dieses Streben der Schariawissenschaftler in drei Kategorien einteilen:

    -> sinnesbezogen wahrnehmend,
    -> kosmologisch und
    -> erkenntnistheoretisch (senso-somatic, cosmological, and epistemological).

    Sinnesbezogen wahrnehmend (senso-somatic) umfasst zwei Untergruppen, die wichtigere ist der wertschätzend-intuitive (audiocentric model) Zugang zu Fallbesprechung, Rechtsgutachtenerstellung und Sakraljurisprudenz nach der Technik des Case Law, weniger bedeutend ist der mechanisch-nüchterne, universalistisch-abstrakte (ocularcentric model) Zugang.

    Auch das ‚kosmologische Herangehen‘, die Einbettung des Einzelfalles in [*die der Scharia zu unterwerfenden Güter der irdischen] Natur (cosmological model) besteht aus zwei Bereichen,

    -> das augenblicklich, sinnlich-konkret Vorfindbare (the world of presence), (*unlösbar verbunden mit ad-dunya, dem belangloseren Diesseits) und

    -> das lediglich Erinnerungsbezogene beziehungsweise das nur dem Wissensbestand zuzurechnende (the world of absence), (*verschmolzen mit al-âkhira, dem Jenseits).“

    (*Hinzufügungen von tayac. Der das Hochschulgebäude saubermachende und dabei mit dem Küchenmesser betende az-Zahrânî (al-Zahrani) nennt das manichäische Welt- und Lebensgefühl, Basis des repressiven islamischen Gehorsamskultes, zumindest hier gar nicht), az-Zahrânî weiter:

    „Die islamische Erkennnistheorie (epistemological model) hat geradezu parasitär an die beiden erstgenannten Ansätze heranzutreten.

    Ungeachtet der entstehenden ausgedehnten Scharialitaratur (literacy) hatte die allahkratische Jurisprudenz und Stadtverwaltung die Gewinnung von Wohlverhaltensdoktrin und Rechtsfindung mit der mühseligen, fortwährenden Arbeit der Hierarchisierung von Allahs Anweisungen zu begleiten, und das für ungefähr dreieinhalb Jahrhunderte.“

    Tayaq ergänzt: al-haqq (HQQ; huqûq usw.: dem Gottesrecht entspringt und entspricht das gesunde, heilsbringende Menschenrecht) ist dem orthodoxen Islam bis heute eben beides, Gotteswille wie Wahrheit, Offenbarung wie Wissenschaft.

    Mustafa Ceric spricht ‚Recht‘ und ‚Wahrheit‘ zugleich, wenn er sagt: ‚opening the way for the Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law‘, die Zweitfrau, der Hidschabzwang, die elfjährige schwangere Braut ist ‚gerecht‘, dem Großmufti zu widersprechen ‚ungerecht‘ (harâm).

    ECFR-Scheich Mustafa Ceric zitiert nach: IDFR, Ministry of Foreign Affairs Malaysia

    http://www.idfr.gov.my/en/index2.php?option=com_content&do_pdf=1&id=144

  27. Arbeit der Hierarchisierung und Strukturierung (Strukturdeutung der Vorschift für die flexible Scharia, Grenzfestsetzung für das jeweils top-aktuelle (Ceric: ‚moderne‘) Fallrecht des fiqh) von Allahs Anweisungen

  28. Nochmal ganz wichtig: Der Prof. wurde in den USA erstochen.

    In dem Land, in dem es seit 9.11. zig islamisch motivierte und begründete Mikro-Anschläge mit Toten gab, auch schon „Ehrenmorden“, Judenmorden, von Mohammedanern vorgetäuschten Anschlägen auf Mohammedaner, weil trotz Mohammedaner-Propaganda die fiesen Verbrechen (Hate crimes) ausblieben. ALso pinselten sie – wie in Deutschland – ihre eigenen Moscheen an, erfanden Menschen, die am Kopftuch zupften, oder fabulierten von Menschen, die „Moslems „jagen“ oder „töten“ wollten.

    Ja, in den USA, die so strikte Einwanderungsbestimmungen und Gesetze u.a. für kluge Europäer und echte Asiaten haben, die aber Mohammedaner dank humanitärer Quoten(kontingente), Studentenvisa, Familienzusammenführungen und Verbandelungen und Interessenkonflikten mit Ölscheich-Reichümern genauso reinlassen wie die EU.

    Ich sage und schreibe es immer wieder: In den vermeintlich toughen Einwanderungsländern USA, Kanada, Australien et. al. sind die Mohammedaner inzwischen stark.

    Quotenflüchtlinge, Studentenvisa, Familienzusammenführungen, Asyl, humanitäre Kontingente, Touristenvisa, Geschäftsfreunde, Einladungen; was meint ihr, was da alles einreist und in den mittlerweile großen mohammedanischen Gemeinden z. B. der USA oder Australien versickert – dort Bangladeshis, Pakistanis, Indonesier, Sri Lankesen, Malaysier, massenweise Moslems, alles Asylanten, alles Flüchtlinge, alles Studenten, alles Familienangehörige; woher kommen die „Problemlibanesen und Ägypter in OZ, die Türken?

    In Europa, den USA (und Kanada und Australien)ist die politische Korrektheit als alles überwuchernde Staatsdoktrin ähnlich der Europas, die Legislative, Judikative und Exekutive erfasst hat.

    Das ist die akute, momentane Schwäche („Wir meinen es nur gut, Chancen, yes you can, wir Reichen müssen helfen, oh Karim Popal, fordere, wir sind so tolerant, selbst Blutgeld als Zeichen unsere interkulturellen Kompetenz zu zahlen) der Demokratien, die sich – noch – heilen ließe, so „man“ wollte.

    So verheerend wie in Europa sind dort Linke und grüne Utopien, ist der Glaube an „alles wird gut, wenn wir immer netter und konzilianter und toleranter werden“. Und auch dort benehmen sich die fleissig ansiedelndenden und vermehrenden Mohammedaner kein bißchen anders als in ihrer Heimat oder in Europa.

    Sie sind schließlich nicht „arm“ oder „reich“. Wer glühend eine Ideologie verfolgt, dem ist sein materieller Status juck. Hauptsache, er setzt seine Fähigkeiten für Allah ein.

    Keine gute Aussicht.

  29. Zahal (Dubai-Thread, #10, 08. Dez 2009 21:13) hat das auch schön am „Pali“-Beispiel erklärt, wie alle halbwegs westlichen Länder der Welt, u.a. mit Hilfe der antiwestlichen UN, aus „humanitären Gründen“ die Kuckuckseier der Mohammedaner untergeschoben bekommen, sie begeistert freiwillig aufnehmen und frohgemut und ganz humanitär ausbrüten:

    Christian Science Monitor berichtete, dass die USA 1.350 palästinensische Flüchtlinge aufnehmen will, die zur Flucht aus dem Irak gezwungen worden waren.

    Seltsamerweise dreht die Headline das so hin, als würde dies „Israels Zorn erregen“.

    Die Quelle für diese Idee ist anonym (was mich auch tierisch auf die Palme bringt). Der Monitor schreibt:

    Die USA weigern sich deshalb, den Begriff „Palästinenser“ zu gebrauchen, weil sie „nicht wollen, dass das Flüchtlingsprogramm Gegenstand ihrer Beziehungen zu Israel wird“, so ein Diplomat in der Region, der anonym bleiben will, weil ihm der Kontakt zur Presse untersagt worden ist. Aber diese Palästinenser, so fügt er hinzu, werden als irakische Flüchtlinge eingestuft.

    Bemerkenswert daran ist, dass es über das Büro des UN-Flüchtlingskommissars (UNHCR) geht und nicht über UNRWA.

    Natan Sharansky erläutert den Unterschied:

    Anstatt daran zu arbeiten, die Not der Flüchtlinge zu mindern, haben die Vereinten Nationen mit der UNWRA eine komplett eigene Agentur etabliert, die diesen Zustand aufrechterhält.

    Für den Rest der Flüchtlinge weltweit arbeitet die UN ((über das Hochkomissariat für Flüchtlinge UNHCR))unermüdlich, um deren Bedingungen zu verbessern, sie an anderen Plätzen neu anzusiedeln und ihnen zu helfen, ihr Leben schnellstmöglich wieder eigenverantwortlich zu führen.

    Mit den Palästinensern macht die UN ((über das UNWRA, die UN-Hilfs-Komission ausschließlich für „Palästinenser“)) genau das Gegenteil, indem sie den Urenkeln derer, die 1948 geflohen waren, weiterhin Flüchtlingsstatus zubilligt. Sie unternimmt nichts, um die Lager abzubauen und tritt als Vermittler für die Ziele der Terroristen auf, die Zivilgesellschaft vollständig zum Stillstand zu bringen. Nirgendwo sonst erhalten Terroristen so viel Unterstützung durch die Freie Welt.

    Wenn, dann verdient ein Präzedenzfall, der ohne Zutun der UNRWA geschah, israelische Anerkennung. Die UNRWA und arabische Regierungen haben keinen Palästinensern geholfen. Der Libanon z.B. schließt Palästinenser von 70 Berufsfeldern aus, und (Wunder über Wunder) beschränkt rigoros das natürliche Wachstum der UNRWA-geführten Flüchtlingslager.

    Dank UNHCR und nicht UNRWA leben heute etwa 350.000 Menschen palästinensischer Abfalls als integrierte Gemeinschaft in Chile –und das nicht in Lagern.

    Die oben angesprochenen 1.350 verdanken ihr Glück der Tatsache, dass sie sich im Irak befanden, als die US-Soldaten einrückten. Die anderen 1,3 Millionen, die in 58 UNRWA-Lagern im Libanon, Jordanien, Syrien, der West Bank und Gaza verstreut sind, haben dieses Glück nicht.

    http://backsp.wordpress.com/2009/07/11/anonyme-quellen-zur-wie

  30. „Islamkunde und Nahost-Studien“

    Da hat der Herr Professor anscheinend nicht gründlich genug rumstudiert.

  31. Krd. hat recht, ich glaube auch: des Herrn Professors Forschungen haben vielleicht zu Ergebnissen geführt, die eine Beleidigung der Umma als bester aller Gesellschaften darstellen. Da gab es keine Wahl: es mußte korangetreu gehandelt werden.
    Aber jetzt bloß keine Vorverurteilungen oder gar ein Generalverdacht! Ein Einzelfall. Hat garantiert nix mit dem I-Wort zu tun.

  32. Wäre wirklich super, wenn PI Berlin diese Veranstaltung besuchen könnte.

    1. Die Redner sind keine Muslime (sieht so aus) und sie sollen gute Integration darstellen. Als Gegenbeispiel ist es schon gut.

    2. Wenn einer oder anderer doch Muslim ist, dann ist es sinnvoll die Beziehung seiner Religion zu seine Integration zu klären. Und mit Islam zu konfrontieren.

    P.S. ich habe lieder keine e-Mail Adressen von PI Berlin

    pi-berlin@gmx.de

  33. @#41 blumentopferde

    das ist schnell erklärt.
    Ein Messer gehört zur Grundausstattung eine jeden Rechtgläubigen.
    Wie jedes Kind weiß heißt Islam Frieden. Folglich kann ein Messer in Händen eines Rechtgläubigen keine Waffe sein. Anders als z.B. bei deutschen Studenten. Das berücksichtigt auch das Gesetz in Europa.

  34. Der international renommierte deutsche Islamwissenschaftler, der unter dem Pseudonym „Christoph Luxenberg“ ein Buch über die dunklen Anfänge des Islam veröffentlichte, „zittert um sein Leben“, wie mir ein Professor, der ihn persönlich kennt, unter vier Augen mitteilte.

    Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Kamel.(Beduinenweisheit) 🙂

  35. Neulich im Baumarkt:
    Stehe an der Kasse vollgepackt mit „Krempel“. 3 Leutchen gammeln provokativ am Eingang und warten auf Etwas oder Jemanden. Dem Aussehen „Südländer“; Vater mit 2 Goldproppen (?!?) Mein Blick bleibt bei Einem hängen weil der dummprovokativ herüberglotzt- kenn´ich den ? Nein.. ergo: Schaue weg, gehe zum Ausgang, spukt der mir vor die Füße. Reflex: Ein Laminatpacket fallengelassen, dass andere (versehntlich) in seinen Ziegenbeschälerkörper gerammt. Großes Tohuwabuh, 2. Stammler schreitet ein und bekommt ebenfalls mächtig Einen mit; Vater bölkt wie am Spieß… rechne mit Amoklauf der Spastis. Was war: Nichts ! Meine Erkentniss: „Unsere“ Sozialromantiker und Total-Theoretiker haben recht: Asoziales Verhalten scheint tatsächlich so etwas wie völlig normales Diskussionsgehabe/ Dialogsignalisierungsbereitschaft von diesen zivilisationsfernen, zu nichts zu gebrauchenden, hier schamrotzenden und unerwünschten Peoples zu sein. Man muß deren Sprache sprechen, dann klappts auch mit dem Dialog.
    Die Bereitschaft zur Agression, großkotziges Gehabe bei weitestgehendem Versagen in unserer Zivilisation scheinen weit verbreitet zu sein. Selbst die FAZ berichtet über das Lügengebäude „notwendige und positive Einwanderung“.
    Ich danke PI für alle Erkenntnisse die zwar im wahrsten Sinne auf der Strasse liegen (gammeln), die man aber weil sie so abstruss unglaublich sind vielfach nicht wahrhaben möchte – so was würde unser Gemeinswesen doch nicht zulassen- oder ? Doch, tut es !
    Es wird Zeit sich adäquat zu wehren. Laßt Euch von diesem „Gesocks“ und unseren „Eliten“ nicht weiter das Erwirtschaftete abnehmen und Euch glauben machen Heimat wäre ein Treppenwitz. Auch solche „Multiplikatoren“ die mit offensichtlichen Feinden der Geselllschaft (aus welchen Gründen heraus eigentlich) an einem runden Tisch „Dialoge“ führen und dann vom gleichen Ressort als verfassungsfeindliche Organisationen eingestuft werden, Lebkuchenmesserverletzte die man auf einem goldenen Schild trägt weil sie von unbekannten Nazi-Phantasmen überfallen wurden oder Versager aus der Kommune die einem eine Gebetsbaracke mit Raketenturm für Barbaren vor die Tür knallen (natürlich nicht vor die Eigene seltsamerweise) und komunale Gelder in „Integrationsvereine“ versenken die nichts Anderes betreiben als Agitation und Schmarotzertum am Gemeinwesen sollten niemanden resignieren lassen. Der Wind dreht sich allmählich.

    Was den Prof. angeht: Wahrscheinlich fühlte sich der (Saudi- ?!?) Araber „offended“. Was macht einen Mohammedanisten aus einem vom „Wahabismus“ schwer infizierten Land „offended“ ? (Selbst andere Mohammedaner haben schwerwiegende Probleme mit diesen Leuten- was sie aber auch nicht sympathischer macht)
    Alles ! Selbst simple Wissenschaft und deren Erkentnis. KOmme da doch keiner mit der „kritischen Methode“ (das wäre Selbsttötung). Eine „falsche“ Geste, ein „falsches“ Wort und unter der „scheißenfreundlichen“, hundsäugig unterwürfigen Fassade explodiert die Ego-Psychobombe die durch Blut,Ehre,Moahmmdanismus,Großkotzertum-Erziehung induziert wurde. Sich von Mythen zu emanzipieren ist für diese „““Opfer“““ nur schwer möglich. Es ist wie mit den Kinderfi*****. Viele werden kriminellerweise auf die Gesellschaft losgelassen (2. Chance,3.Chance,4.Chance usw.) und man kann ihnen nur vor den Kopf schauen – Sie bewähren sich nicht, trotz allem bekommen sie von unseren „Eliten“ eine weitere „Freifahrt“ +Kost&Logie. Ohne Gesellschaftsumerziehung – einer Art von Entnazifizierung – wie sie hier nach dem Krieg gelaufen ist wird das nicht funktionieren. Und solange dass nicht gelaufen ist, sollte niemand von dort in unsere Gesellschaften hineinkommen können. Wir haben genug mit unseren Retardierten zu tun als das wir solche aus fremdem Ländern bei uns und auf unsere Kosten therapieren sollten.
    Daneben hat der Mord sicher überhaupt Nichts mit dem Mohammedanismus zu tun- denn Mohammedanismus heißt ja Frieden und Toleranz (Ein Blick in die vom Mohammedanismus heimgesuchten Länder zeigt das ja ganz deutlich).

  36. @#5 Le Saint Thomas

    Ich hoffe doch, dass es bald auch eine FATWA gibt, die jedem Moslem, bei Todesstrafe, dazu auffordert das islamfeindliche Europa zu verlassen?!?

    Na? Ihr lieben Moslems? Ihr macht doch sonst keine halben Sachen! Entäuscht mich nicht! Boykotiert das islamfeindliche Europa und zieht Eure Gläubigen (lt. Erdogan Eure Soldaten) ab

  37. #53 Platow
    Ich hoffe, dass es bald eine FATWA gibt, die Moslems, bei Todesstrafe, dazu auffordert das islamfeindliche Europa zu verlassen?!?

    Jeder Irre, der sich dazu berufen fühlt, kann eine Fatwa erlassen. Die Frage ist nur, wie es um die Glaubwürdigkeit des Imams bestellt ist und wie es unter den verschiedenen Richtungen angenommen wird.

    Auf der Seite von Thomas Tartsch steht z.B. unter
    6. Dar al-Islam, Dar al-Ahd, Dar al-Harb

    Im Dar al-Islam (Haus des Islams) herrscht der Islam, was sich durch Geltung der Schari’a manifestiert. Alle anderen Gebiete werden zum Dar al-Harb (Haus des Krieges) gezählt. Eine Zwischenkonstruktion stellt das Dar al-Ahd (Haus des Vertrages) dar. Manche islamische Fundamentalisten charakterisieren die Situation der Moslems im Dar al-Ahd auch als Waffenstillstand (Hudna) für höchstens 10 Jahre, da sie zu schwach sind, um gegen die Ungläubigen den Jihad aufzunehmen zu können. Die Hudna kann aber jederzeit aufgegeben werden, wenn die islamischen Kräfte stark genug sind, um das Dar al-Islam auszuweiten.
    http://spengler.sebjo.de/3ms/DerIslam/

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