Weihnachtliche Massenschlägerei auf Schulparty

Was letzte Nacht eine Weihnachtsparty an einem Luzerner Gymnasium hätte werden sollen, endete in einer brutalen Massenschlägerei zwischen zwei „rivalisierenden Gruppen von Jugendlichen“. Lucas Berger, der DJ aus dem Aargau der Mittwochnacht an der „X-Mas-Party 2009“ die Scheiben auflegte, ist geschockt. Was mit einer „echt coolen“ Schülerfete begann, wurde auf einmal bereichert: „Die Leute kletterten zu den Fenstern rein, drängten durch die Türe – es wurde immer aggressiver“.

Die Aggressionen entluden sich in einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen von Jugendlichen. „Sie prügelten aufeinander ein und warfen mit Flaschen“, so Berger. Die Security habe keine Chance gehabt.

Tatsächlich alarmierte der Sicherheitsdienst die Polizei, wie der zuständige Pikettoffizier, Daniel Orthaber, gegenüber 20 Minuten Online sagt. „Sie waren mit der Situation überfordert und boten uns auf“, so Orthaber. Die Polizei rückte mit mehreren Streifenwagen aus: Sie fand eine Spur der Verwüstung vor und einen Verletzten. „Er hat offenbar versucht, die Gruppen auseinanderzuhalten und kam dabei dazwischen.“ Von umherfliegenden Flaschen ist im Polizeirapport nichts vermerkt, die vermeintliche Weihnachtsfete wird die Polizei aber noch weiterbeschäftigen. „Wir werden aufgrund der verletzten Person weitere Ermittlungen einleiten“, so Orthaber.

Was als wilde Party bis in die Morgenstunden geplant war, endete nach der Massenschlägerei: Die Polizei entschied sich gemeinsam mit dem Sicherheitsdienst, aufgrund der negativen Stimmung die Party zu beenden. „Es hätte unter den Umständen keinen Sinn mehr gemacht, weiterzufeiern“, so Orthaber. Diese Einschätzung teilt auch Berger: „Das Aggressionspotenzial war extrem – ich habe so etwas noch nie gesehen.“

Was das wohl für verfeindete „Gruppen von Jugendlichen“ gewesen sein mögen…