Wunder von Marxloh verblasst

In der wegen ihrer „Transparenz“ von der Politik als „Wunder von Marxloh“ hochgejubelten Moschee in Duisburg weichen liberale Vorstandsmitglieder den starken konservativen Kräften der DITIB. Und so ist es überall (siehe auch das Beispiel Mannheim). Diejenigen Moslems, die wirklich mit uns leben wollen, werden von denen verdrängt, die den Koran richtig interpretieren.

RP online schreibt:

Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB) hat Vorwürfe als „unhaltbare Unterstellung“ zurückgewiesen, wonach es in der Moschee Duisburg-Marxloh extremistische Bestrebungen gebe.

Es handele sich um eine „verleumderische Kamapagne“, heißt es in einer am Donnerstag veröffentlichten gemeinsamen Erklärung des Dachverbandes, der Moscheegemeinde und der angeschlossenen Begegnungsstätte. Der Moscheevereins-Vorsitzende Mehmet Özay war zurückgetreten und hatte dies mit einer konservativ-traditionellen Ausrichtung der Gemeinde begründet.

DITIB wertete den Rücktritt Özays als „persönlichen Rachefeldzug gegen bestimmte Vorstandsmitglieder“. Die fünf anderen, seit mehr als fünf Jahren tätigen Vorstandsmitglieder seien weiterhin aktiv. Der Dachverband sprach von einer „verleumderischen Kampagne gegen das friedliche Miteinander der Kulturen und Religionen“.
(…)
Die im Oktober 2008 eröffnete Moschee mit dem Begegnungszentrum galt bislang als Vorzeigeprojekt für einen transparenten Islam, der für das Gespräch zwischen den Kulturen und Religionen offen ist. Die EU und das Land NRW förderten das 7,5 Millionen Euro teure Projekt mit 3,2 Millionen Euro. Die übrigen Kosten übernahm die DITIB, die der staatlichen Religionsbehörde in der Türkei untersteht.

Natürlich: Nichts dran, Verleumdung, wir armen Opfer. Überall übernehmen die Rückwärtsgewandten – die „echten“ Dialogpartner -das Ruder…

(Spürnase: FangdenHut)