Zivilcourage gezeigt – Job verloren

Weil er einem Siebenjährigen gegen zwei Dreizehnjährige beistand, verlor ein Busfahrer in Dülmen – wie berichtet – seinen Job. Jetzt blieb der erste Einigungstermin vor Gericht ohne Ergebnis. „Das ist eine Gratwanderung. Der Fall hat Außenwirkung. Was ist, wenn die Schüler Angst vor Ihnen haben oder die Eltern ihre Kinder nicht mit Ihnen fahren lassen wollen?“, fragte die Richterin. Ja, ist wirklich schrecklich, wenn Halbstarke sich an Schwächere nicht mehr rantrauen. Das Opfer und seine Eltern werden kaum Angst vor dem Busfahrer haben. Am 12. Februar gehts mit einem Kammertermin vor dem Arbeitsgericht in Coesfeld weiter. „Ich bin nicht gerade begeistert““, sagte die Richterin, „denn jetzt muss ich eventuell Kinder als Zeugen vernehmen.“ Mehr…

(Spürnase: Florian G.)