PI-Gruppe Stuttgart: Seminar mit M. Mannheimer

PI-Gruppe Stuttgart: Seminar mit M. MannheimerDie PI-Gruppe Stuttgart veranstaltete am 14. Januar 2010 ein Seminar zum Thema „Strategien in der Islamkritik“ mit dem freien Journalisten und Autoren Michael Mannheimer, der im deutschsprachigen Raum durch seine fesselnden Essays bekannt geworden ist und mittlerweile in manchen Kreisen als der deutsche „Fjordman“ gilt. Knapp 30 streitbare, mutige und engagierte Islamkritiker der Stuttgarter PI-Gruppe waren in lockerer Runde versammelt.

Diskutiert wurden vor allem jene Aspekte, die uns zeigten, was wichtiges zu tun ist und was ein „Durchschnitts“-Islamkritiker tun kann. Die Aussage des CDU-Politikers Wolfgang Bosbach hat uns unter anderem bewusst gemacht, dass es vor allem in Bezug auf die Passivität der Menschen und ihrer tatsächlicher Bereitschaft zu Gegenaktionen eine Diskrepanz zwischen der öffentlichen und veröffentlichten Meinung gibt. In diesem Bewusstsein muss man sich auch die Zielgruppe aussuchen, die man ansprechen will. Überzeugte Islamkritiker anzusprechen wäre wie Eulen nach Athen zu tragen. Aber ebenso kann man sich den Dialog mit eingefleischten Freunden der Islamisierung sparen, denn diese sind allen Argumenten gegenüber resistent. Unter solchen meint Michael Mannheimer in erster Linie die Linken, Grünen, Medienleute etc.

Die anwesenden Islamkritiker nahmen wertvolle Informationen über Strategien, Diskussionsmöglichkeiten oder Diskussionsgrundlagen (wie z. B. geeignete Koranausgaben) mit. Einfache Möglichkeiten sind Leserbriefe, aber auch Anzeigen gegen Beamte, Richter, Staatsanwälte oder andere Personen des öffentlichen Lebens, wenn sie ihren Aufgaben nicht nachkommen. Als Beispiel gab Mannheimer die Frankfurter Amtsrichterin Dietz-Werner an, die 2007 ein Familien-Gerichtsurteil mit dem Koran begründet hatte. In solchen Fällen kann jeder Bürger eine Klage einreichen, mit der Begründung:

– Untätigkeit im Amt
– Verdacht der Rechtsbeugung
– alle sonst noch in Frage kommenden Rechtsverletzungen.

Diskussionsgrundlage bildete ein Arbeitsblatt mit Geert Wilders Zehn-Punkte-Plan zur Rettung des Westens. Die einzelnen Punkte wurden durchdiskutiert und auf ihre Anwendbarkeit durch den einzelnen Islamkritiker überprüft. Eine der wichtigsten Erkenntnisse, über die wir uns alle einig waren, ist die Tatsache, dass man bei allen Aktionen, Briefen, Dialogen und Anzeigen die Öffentlichkeit suchen muss. Es ist das derzeit bedeutendste Mittel der Islamkritiker und dank der Internetseiten, allen voran PI, welche mittlerweile die wichtigste islamkritische Seite in ganz Europa geworden ist, haben wir alle die Möglichkeit, die Handlungen, Beschlüsse und Antworten der Behörden und Politiker einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Danach konnten die Islamkritiker ihre eigenen Erfahrungen vortragen. Ein direkt betroffener und sehr engagierter Islamkritiker aus einer Stadt in der Nähe von Stuttgart hat über seine Erfahrungen berichtet. Voran der Bürgermeister und der Stadtrat halten sich aus einer Auseinandersetzung der Nachbarschaft mit der Milli-Görüs-Moschee heraus und lassen ihre Bürger in deren verzweifeltem Hilfeersuchen völlig allein. Er und auch andere Mitstreiter konnten wertvolle Ratschläge mitnehmen. Insgesamt war das Seminar sehr gelungen und wir sind Michael Mannheimer sehr dankbar, dass wir durch ihn langsam Licht im Tunnel erkennen können.

(Text: PI-Gruppe Stuttgart)




„Amir I.“ durfte nicht im Bonner Münster reden

'Amir I.' durfte nicht im Bonner Münster redenEs geht auch anders: Nach einer Entscheidung des Erzbistums Köln haben Muslime bei katholischen Gottesdiensten Redeverbot (was sich ja eigentlich von selbst versteht). In Bonn hat nun Karnevalsprinz Amir I. (Foto), ein Muslim iranischer Herkunft, beim Gottesdienst im Münster Redeverbot erhalten. Das WDR-Fernsehen gibt sich tief betroffen. Der Prinz selbst musste angeblich mehrmals während des Gottesdienstes mit Tränen kämpfen, wie bei der Aktuellen Stunde vom 16.1. auf dem Fernsehbildschirm vermeldet wurde.

Prinz Amir wird es verschmerzen. Der WDR schon weniger, wo man die Erfahrung machen mußte, dass eben doch nicht alle Religionen gleich behandelt werden und man dem Islam nicht Tür und Tor überall öffnet.

Der Bonner General-Anzeiger berichtet:

Prinz Amir I. darf nicht im Münster reden

Erzbistum verbietet dem Moslem das Wort

Prinz Amir I. hat an diesem Samstagnachmittag im Karnevalsgottesdienst im Bonner Münster Redeverbot – und bedauert das. „Er findet das sehr traurig“, sagt Prinzenführer Christoph Arnold. Hintergrund ist eine Regelung der Deutschen Bischofskonferenz, „und das sieht auch der Kölner Erzbischof so“, wie Reinhard Sentis, Pressereferent am Bonner Münster Freirtagabend erklärte.

So werde am Samstag ein ökumenischer Gottesdienst mit katholischer Beteiligung gefeiert. Und da der Prinz ein Moslem ist, dürfe er dort nicht aktiv werden und reden. Es handele sich nicht um einen interreligiösen Gottesdienst, so Sentis.

Schon im November sei über die Regelung mit dem Festausschuss gesprochen worden. „Der Prinz war da einverstanden, dass die Bonna spricht“, sagt Sentis. Er geht davon aus, dass dies heute nun auch so passiere.

Stadtdechant Wilfried Schumacher habe mittlerweile entschieden, eine Klausurtagung in Ahrweiler abzubrechen, um den Gottesdienst selbst zu halten. Laut Sentis wolle er darstellen, worum es im Karneval geht.

Sentis betont: „Wir wollen keinen brüskieren.“

Und ShortNews schreibt:

Weil er ein Moslem ist: Redeverbot für Bonner Karnevalsprinzen in Kirche

Das Grußwort des amtierenden Karnevalsprinzen im Bonner Münster hat Tradition. Dieses Jahr jedoch soll der Prinz schweigen. Der Grund: Amir der Erste ist ein Moslem.

Der Hausherr der Kirche, Stadtdechant Schumacher, wollte sich zum Verbot nicht äußern. Ein Sprecher von ihm verwies auf eine Entscheidung des Erzbistums Köln, wonach Moslems das Reden während katholischer Messen verboten sei.

Amir der Erste ist gebürtiger Iraner. Von Diskriminierung möchte er nicht reden, obwohl viele seiner Landsleute von der Entscheidung tief enttäuscht gewesen sein sollen. Statt ihm soll nun die Karnevalsprinzessin (Bonna) Uta die Erste, die Ansprache an die Jecken halten. Sie ist eine Christin.

(Text: Leserin)




Istanbul – „Hauptstadt der Freiheit“

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat ausgerechnet Istanbul zu Beginn des Jahres zur europäischen „Hauptstadt der Freiheit“ erklärt und zum Schutz der kulturellen Vielfalt aufgerufen. Die Begründung: „Istanbul hat immer Richtung Europa geschaut und wird immer eine europäische Stadt sein“. Die ermordeten armenischen Christen, christlichen Geistlichen und anderen unterdrückten Minderheiten gehören wohl zu dieser „Vielfalt“ nicht. Und wenn islamische „Freiheit“ ähnlich zu verstehen ist wie islamischer „Frieden“, strebt Istanbul eher danach, islamisch-europäische Hauptstadt zu werden.




Demonstration der Kopten in Düsseldorf

Demonstration der Kopten in DüsseldorfDemonstranten tragen die Bilder der ermordeten Kopten in der oberägyptischen Stadt Nag Hammadi vor gut einer Woche.

Die Demonstration der Kopten gegen die Ermordung ihrer Glaubensbrüder heute in Düsseldorf war ein voller Erfolg und verlief sehr friedlich. Erfreulich war die Unterstützung durch aramäische Gruppen und einiger PI-Leser (siehe PI-Vorankündigung). Sogar ein Muslim war auf der Demo.

Kurz nach meiner Ankunft am Hauptbahnhof Düsseldorf dauerte es nicht lange, bis sich die ersten Demonstrationsteilnehmer einfanden. In einem Gespräch mit Barino sicherten wir ihm unsere volle Unterstützung für das Anliegen der Kopten zu. Der eigentliche Versammlungsort über der Straße füllte sich alsbald mit ca. 200 Teilnehmern. Um ca. 11.30 Uhr setzte sich der Zug in Richtung des Düsseldorfer Rathauses in Bewegung. Mit Slogans wie „Nein zur Ungerechtigkeit der ägyptischen Regierung!“ oder „Warum wird geschwiegen?“ machten wir alle auf die Ermordungen und massiven Menschenrechtsverletzungen durch Muslime aufmerksam.

Unterwegs wurden Flyer verteilt und es ergaben sich viele Gespräche mit Passanten, die zum großen Teil schon erstaunlich gut informiert waren. Die emotionalen Sprechchöre, die im Laufe der Demonstration immer lauter wurden, machten deutlich, dass die Kopten die Ermordung und systematische Unterdrückung ihrer Glaubensbrüder in Ägypten nicht hinnehmen werden.

Außerdem konnten wir gute Kontakte zu anderen PI-Lesern und auch aramäischen Gruppen knüpfen. Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass es viele Menschen gibt, die den zunehmenden islamischen Einfluss mit Sorge beobachten und auch bereit sind, dagegen zu demonstrieren.

Fazit der Veranstaltung: Islamkritiker gibt es viele. Man muss sich nur finden und die sozialen Netzwerke sukzessive aufbauen. Dafür haben wir heute unseren Beitrag geleistet. Ein großes Dankeschön an alle Teilnehmer!

Video:

Fotos:

(Gastbeitrag von Pinchador)




Evangelikale: Tacheles gegen Arabische Liga

Die Arabische Liga hatte der Schweiz wegen des Minarettverbots vorgeworfen, sie würde die Menschenrechte nicht respektieren, was von den vereinten Dhimmis Eurabiens eifrig benickt und beklatscht wurde, den Mahnfinger hoch gegen die Eidgenossen erhoben. Blödsinn, wagen die bösen, evangelikalen Christen zu bemerken, denn in vielen islamischen Staaten werden Christen verfolgt und an Leib und Leben bedroht, vom Recht auf Kirchenbau ganz zu schweigen.

Die Schweizerische Evangelische Allianz … hat an Nabih Berri, den Präsidenten des Parlaments der Arabischen Liga, geschrieben.

Ein guter Dialog, wie es sich die Arabische Liga wünsche, müsse von einer Respektierung von Menschenrechten, besonders der Religions- und Meinungsäußerungsfreiheit, auch in den arabischen Ländern begleitet sein, heißt es im Brief.

Na ja, die Evangelikalen sind halt „extrem“ und nach Gutmensch so gefährlich wie die Taliban. Aber was genau, an ihren hier gemachten Aussagen unzutreffend sein soll, müsste erst jemand schlüssig erklären.

(Spürnase: Rainer P.)




Viel Blut im „Tal der Wölfe“

In der türkischen Fernsehserie „Tal der Wölfe“ wird überdurchschnittlich viel gestorben. Erst kürzlich sorgte sie für Aufregung, weil Israel sich dafür entschuldigen musste, vor den Kopf gestoßen gewesen zu sein, weil die Israelis darin als brutale Mörder hingestellt wurden (PI berichtete). Eine Studie einer Doktorandin der Gazi-Universität hat jetzt ergeben, dass in den 55 Folgen der ersten Staffel 411 Menschen ermordet und 152 verletzt werden. 111mal kommt es zu Schießereien, 110 Fälle von Folterung sind zu sehen und drei Vergewaltigungen.

Eine spätere Zählung aus anderer Quelle ergab bis zur Folge 76 eine Gesamtzahl von 2400 Leichen, eine erschreckend hohe Quote von mehr als 31 Toten pro Film, die fast jede westliche Krimi-Serie als Kindergartenthriller aussehen lässt. Aber das ist alles ganz „normal“ und wer was anderes behauptet, ist ein beleidigender Staatsfeind der Türkei, der sich offiziell entschuldigen muss.

Filmausschnitt mit den „bösen“ Israelis, die von den türkischen Wölfen erledigt werden:

(Spürnase: Rechter Europäer)




Kopftuch: Nur bei Musliminnen schlecht

Heute gibt die Presse einer Ingrid Thurner (Foto) viel Raum, um dem Leser zu erklären, dass das islamische Kopftuch doch nur ein Stück Stoff sei, vergleichbar etwa mit dem Kopftuch, dass die Köchin trägt, damit kein Haar in die Suppe fällt, oder die Krankenschwester aus hygienischen Gründen. Und außerdem würde das christliche Kopftuch doch viel älter sein.

Meist wird demnach das Kopftuch freiwillig getragen, Zwänge von Ehemännern oder Vätern seien ebensolche Einzelfälle™ wie Zwangsheiraten und Ehrenmorde. Aha.

So schreibt sie etwa:

Die Muslimin, das arme Opfer von Männermacht – so wird sie medial stilisiert, so wird sie von einer breiten Öffentlichkeit imaginiert. Denn wie jedermann zu wissen glaubt (es steht ja so gut wie täglich in Zeitungen zu lesen): Die Frauen werden von Männern, von Vätern, Brüdern, Ehemännern, Söhnen geknechtet, genötigt, gezwungen. Sie werden zwangsverhüllt, zwangsbeschnitten, zwangsverheiratet, ehrengemordet – anders kommen Musliminnen im veröffentlichten Diskurs heutzutage nicht mehr vor. Sie werden als Kopftuchmächen verunglimpft, als Schleier und Leid Tragende bedauert oder höchstens noch als sogenannte Fundamentalistin stigmatisiert. Denn die Frauen, die ihre Körper, ihre Haare, ihre Knie, selbst das Gesicht freiwillig verbergen, was könnten sie anderes sein als Radikale? Als solche werden sie gar in einen Kontext mit dem Ku-Klux-Klan gestellt. Das ist entweder blanker Zynismus oder eine Verdrehung der Opfer/Täter-Rollen.

Selbst wenn es Zwangsverhüllungen und Zwangsverheiratungen kaum geben würde, so wäre jedes einzelne Mädchen, dem dergleichen wiederfährt, zu bedauern und nicht zu verhöhnen. Aber in islamischen Ländern sind diese Dinge Regel, nicht Ausnahme! Wir glauben nicht, dass Thurner in Saudi-Arabien leben möchte. Zwangsverhüllt und mit einem Mann verheiratet, den ihr Vater ausgesucht hat.

Und der Begriff „Kopftuchmädchen“ diskriminiert nicht die kleinen Trägerinnen. Die entscheiden kaum bereits im Kleinkindalter, dass sie unbedingt ein Kopftuch tragen wollen, sondern deren Eltern. Ihn in diesem Kontext zu nennen, soll einzig den Kritiker dieser Zustände diffamieren. „Sehr her, der geht sogar auf Kinder los“.

Die Ablehnung des Kopftuchs in westlichen Gesellschaften ist zur Metapher der Islamophobie geworden. Daraus folgt in logischer Ableitung, dass das Kopftuch selbst als Symbol für den Islam schlechthin herhalten muss. Das ist mindestens fragwürdig, wenn nichtfalsch. Denn zunächst einmal ist das Kopftuch nichts weiter als ein Stück Stoff

Soso. Mit dem freiwillig getragene Kopftuch, das ja laut Verfasserin die Regel sein soll, grenzt sich die Trägerin bewusst von der Mehrheitsgesellschaft aus. „Ich bin eine reine Muslimin, ihr dagegen ungläubige Schlampen.“

Dann geht sie sich ausführlich darauf ein, dass das christliche Kopftuch älter sei, viele Omas eins tragen und es bei manchen – etwa Nonnen – zur Berufsbekleidung gehört. Aus dieser Aufzählung nimmt sie noch nicht mal die heraus, die aus hygienischen Gründen eins tragen.

Aber Musliminnen sind durchaus nicht nur die armen Unterdrückten. Und sie bedürfen nicht beständig jenes Mitgefühls, das sie hierzulande bekommen. Tragisch ist, dass ein historisch und sozialwissenschaftlich schlecht informierter europäischer Feminismus ausgerechnet gemeinsam mit manchen Medien zur Verteidigung der muslimischen Schwestern antritt, die diese Verteidigung weder wollen noch brauchen.

Denn Musliminnen sind auch selbstbewusste Frauen, die ihr Kopftuch aus Überzeugung tragen, aus religiösen Gründen, aus Gründen der Überlieferung, sie zeigen damit, dass sie gemäß den Regeln ihrer Religion leben möchten, dass sie nicht belästigt werden wollen.

Schlimm genug, wenn frau nur dann nicht belästigt wird, wenn sie eins trägt. Dass alle anderen Freiwild sind, ist offenbar deren Schuld.

Frauenrechtsaktivistinnen und andere Verteidiger der Rechte Unterjochter – mögen sie im guten Glauben handeln, dann sind sie naiv. Denn wenn sie vorgeblich für die Rechte der muslimischen Schwestern kämpfen, rechtfertigen sie tatsächlich die eigene Position, indem sie behaupten, dass die anderen schlechter dran sind. Man erhöht die eigene Stellung, indem man die fremde erniedrigt, man demonstriert an der fremden Unterlegenheit die eigene Superiorität – ein seit der Antike erprobtes Instrument der Unterdrückung. Sie erreichen damit das Gegenteil dessen, was sie vorgeblich wollen, nämlich machen sich zu Handlangern der Mächtigen, kaschieren nicht den eigenen Rassismus, sondern zeigen ihn offen vor, dienen in Wirklichkeit nationalistischen Interessen.

Ach so, wir bilden uns nur ein, dass unser System besser ist als eins, dass zwangsverheiratete Frauen ins Haus sperrt, ihnen grundlegende Menschenrechte, wie das Recht auf Selbstbestimmung, vorenthält, und sie zu Menschen zweiter Klasse macht.

Man zieht Einzelfälle heran, stilisiert sie medial hoch, reiht sie aneinander, man erklärt die islamische Kultur zur Kultur der Gewalt und nimmt sich so das Recht, die Religion als Ganzes zu diffamieren; einige irregeleitete Ausprägungen à la Taliban sind vorzüglich geeignet, solche Standpunkte zu erhärten. Man zeigt, wie schlecht die Muslime sind, und hat so allen Grund, ihnen den Eintritt nach Europa zu verwehren.

Dazu fällt uns nur Betsy Udinks Buch „Allah und Eva“ ein, in dem sie sagt:

Die Menschen hier gehen miteinander um wie die Bestien. Sie stehen nicht einmal am Anfang der Zivilisation

Zum Schluss tröstet Thurner uns damit, dass es ja in manchen Ländern weniger schlimm sei. Man solle doch mal die Musliminnen selbst frage. OK, Necla Kelek hat sich dazu geäußert. Schließlich wollen doch die Frauen nur nicht belästigt werden, von lüsternen, dauergeilen, gläubigen Männern. Vielleicht sollte man denen besser die Augen verbinden…

(Spürnase: Mister Chaos)




Weitere Islamaufklärungs-Flyer zum Ausdrucken

Ich verfolge regelmäßig PI und bin der Meinung, dass dringend weitere Aufklärung der Bevölkerung über den Islam erforderlich ist. Sehr angetan war ich unter anderem von dem tollen Flyer von Ludwig Rand. Ich halte die Inhalte darin für wichtig, allerdings erscheint mir die Form verbesserungswürdig, da viel Text gelesen werden muss. Ich möchte mich gerne an der Aufklärung beteiligen und habe aus diesem Grund insgesamt 14 DinA4-Plakate mit der Überschrift „Islam=Frieden?“ entworfen, die jeweils einzelne Fakten oder Zitate enthalten.

Als Quelle habe ich nur für jeden nachprüfbare Ausschnitte genommen. Das meiste stammt aus der deutschen Wikipedia, aus dem Koran oder aus Wikiquote – damit möchte ich verhindern, dass man den Plakaten „Unseriösität“ vorwerfen kann. Das sind Fakten, die für jeden zugänglich sind – man muss nur darauf aufmerksam machen.

Ich verzichte ausdrücklich auf jede Urheberrechte und gestatte eine beliebige Nutzung und Vervielfältigung durch die PI-Leser. Eventuell lässt sich ja irgendwie eine Plakataktion auf Spendenbasis organisieren.

Gruß, Jonathan




Aus dem Innenleben einer Elite-Universität

Aus dem Innenleben einer Elite-UniversitätWie in jedem Jahr findet an der Freien Universität Berlin eine der kuriosesten Wahlen Deutschlands statt. Gewählt wird der allgemeine Studierendenausschuss (Asta), der eigentlich die Aufgabe hat, die Studentenschaft zu vertreten und zu verwalten. Dass es mit diesem Anspruch nicht weit her sein kann, zeigt schon die traditionell geringe Wahlbeteiligung von meist nicht zehn Prozent.

Aber es gibt doch einige Gründe, sich mal mit so einer Wahl und besonders dem dazugehörigen Wahlkampf auseinanderzusetzen. Immerhin werden dieselben Studenten, die jetzt studieren, in einigen Jahren vielleicht schon die Geschicke unseres Landes bestimmen. Was also passiert an unseren Universitäten? Wie geht die Studentenschaft mit Meinungsfreiheit um? Welche politische Ideologie wird hier transportiert?

An der FU Berlin dominiert seit Jahrzehnten ein linker Studentenklüngel, der ein jährliches Budget von immerhin 600.000 Euro verwalten und auf den Kopf hauen darf. Finanziert werden davon so unerlässliche Referate wie das „Schwulenreferat“, von dem man nichts anderes hört, als dass es zu jedem Semesterstart eine „schwule Kennenlern-Tour“ organisiert und sich ansonsten den Rest des Jahres lieber tot stellt, um ja nicht den Eindruck zu erwecken, dass es eigentlich völlig überflüssig ist. Fehlen darf natürlich auch nicht das obligatorische „AusländerInnen“-Referat, welches ganz überraschend und selbstverständlich den „strukturellen“ Rassismus anprangert, der – wenn schon nicht real wahrnehmbar -, eben irgendwie strukturell doch da sein müsse. Dass es neben dem „Frauenreferat“ noch ein „LesBiTrans*InterA-Referat“ gibt, kann nur noch für Kopfschütteln sorgen. Alle diese Institutionen dienen selbstverständlich auch als Denunziationsstelle, bei denen man auch „anonym“ seine Mitstudenten und Dozenten anprangern und diffamieren darf. Der Blockwart von heute hat es sich in den Universitäten sichtbar sehr bequem gemacht.

Welche Rückschlüsse sich nun auf die aktuelle und wohl auch zukünftige Zusammensetzung des Asta ergeben, liegt auf der Hand. Es dominiert eine Listenkoalition, der nicht mal der SDS (Hochschulverband der Linkspartei) links genug ist und die außerhalb des Hochschulbiotops bestenfalls so noch bei der DKP agieren könnte. Federführend sind so schillernde Listen wie die „Antifaschistische Linke Liste“, die Liste „Zusammen gegen Rassismus“, die besonders ulkige „Multi-Kulti-Liste“ und natürlich die „unabhängige antifaschistische Liste“. Gemein ist den 54 Listen, dass man sie, bis auf den RCDS und vielleicht noch die liberale Hochschulgruppe, ohne weiteres in das linke, linksextreme und kommunistische Spektrum verorten muss.

Dementsprechend sieht auch der Wahlkampf aus. Bei den politischen Wahlfloskeln dominieren in diesem Jahr die üblichen Verdächtigen ein weiteres Mal. „Emanzipatorisch“, „Antirassistisch“ und der „Antisexismus“ sind nach Meinung der linken Asta-Listen in diesem Jahr die Themen, die den Studenten in Zeiten von Bachelor und Bologna-Reformen unter den Nägeln brennen müssten.

Besonders dreist sieht der Wahlkampf der Fachschaftsinitiative des Otto-Suhr-Instituts für Politik aus. Diese hat sich in diesem Jahr dem Phänomen der „neuen Rechten“ angenommen. Diese „neue Rechte“ sei etwas ganz und gar gefährliches, allen voran natürlich mit ihrer Islamkritik. Um das nun zu verdeutlichen, hat man Flyer und Plakate (Foto l.) geklebt, die in jedem, der nicht allabendlich in der Mao-Bibel schmökert, den Zweifel aufsteigen lassen, man hätte es hier mit erwachsenen Menschen zu tun, die über ein Minimalwissen an Politik und Gesellschaft verfügen. Auch PI kommt dabei wie zu erwarten nicht zu kurz. Zu sehen auf der Vorderseite sind Henryk M. Broder, Thilo Sarrazin, der Philosoph Peter Sloterdijk, der Schriftzug der Jungen Freiheit und, man halte sich fest, der verstorbene NPD-Politiker Jürgen Rieger.

So wird der Eindruck erweckt, dass jemand wie Broder, der immer wieder unsere westlichen Errungenschaften gegenüber einem werterelativistischen Mob verteidigt, die gleichen Ziele hätte wie ein Jürgen Rieger. Keine Collage und keine Behauptung ist anscheinend dumm genug, als dass sich nicht doch eine chronisch unbedeutende Studentenvereinigung finden würde, um die Lügen, die schon gestern nicht funktioniert haben, in einem neuen Gewand unters Volk zu bringen.

Wie weit diese Leute es in dieser Sache zu treiben bereit sind, habe auch ich, als regelmäßiger Leser der Jungen Freiheit, schon mitbekommen müssen. Haben doch einige sehr hysterisch anmutende Studenten versucht, mich in ein „anti“faschistisches Gebet zu nehmen, um mir doch endlich klar zu machen, was für ein „Schwein“ ich doch sei. Es könne ja schließlich nicht angehen, dass nun auch Nichtlinke die Presse- und Meinungsfreiheit in Anspruch nehmen. Mir hat dieser Zwischenfall gezeigt, was man in diesen Kreisen unter „Toleranz“ versteht. Es ist die Toleranz, all das zu hassen, was in politischen Denkwelten jenseits von taz und „gemäßigten“ Taliban lebt.

Es ist beängstigend, was für eine Ideologie da an unseren Universitäten, die immerhin von allen Steuerzahlern finanziert werden, heranreift. Ich möchte mir gar nicht ausdenken, was diese Irren machen, wenn man ihnen die Möglichkeiten in die Hand gibt, in unser aller Leben hineinzupfuschen.

Aber ist die Situation wirklich so trostlos wie es scheint? Es stimmt, im studentischen Aufenthaltsraum am Geschichtsinstitut hängt ein Bild des 30 Mio. Schlächters Mao, anti-israelische Propaganda in „Stürmer“-Manier ist viel zu oft anzutreffen und auch an Aggressivität gegenüber Andersdenken mangelt es in diesen linken Kreisen nicht. Aber diese Propagandisten, freiberuflichen Blockwarte und Vollzeitstudienversager sind eben nicht in der Mehrheit, auch wenn sie nicht müde werden, diesen Eindruck, zwecks fehlender anderer Legitimation, immer wieder zu erwecken. 90 Prozent der Studenten gehen angewidert von diesen antifaschistischen Exzessen gar nicht erst zur Wahl, zeigen sich also desinteressiert am linken Verdächtigungsvokabular. Spricht man mit anderen Studenten unter vier Augen, wird immer deutlich, dass man das elitäre und arrogante Gehabe sowohl dieser studentischen als auch bundespolitischen Schreihälse gehörig satt hat. Der Thilo Sarrazin-Fanclub bei Studivz ist mittlerweile fast 200x größer als derjenige, der in Sarrazin einen „chauvinistischen und faschistoiden Hetzer“ sieht. Der Unterschied von öffentlicher und veröffentlichter Meinung ist auch an der FU Berlin so groß wie nie. In diesem Sinne habe ich doch noch Hoffnung, dass wir unsere westlichen Werte in Deutschland gegen alle Edathys, Roths und auch Möchtegerndutschkes verteidigen können. Wenn schon nicht für uns, dann doch wenigstens für unsere Kinder.

(Gastbeitrag von: Cash!)




Alle Vergewaltigungen in Oslo durch Zuwanderer

Und noch etwas begleitet Multikulti: Die Vergewaltigung einheimischer Frauen, worüber allerdings ein Mantel des Schweigens zu breiten ist. In Oslo wurde jetzt bekannt, dass im Jahre 2009 alle Vergewaltigungen durch Moslems und/oder Afrikaner verübt wurden, die Opfer aber in neun von zehn Fällen ethnische Nowegerinnen waren. Darf man das sagen oder rückt einen das in rechte Schmuddelecken? Mehr…

(Spürnase: Rüdiger W.)




Polizeieinsatz im Gericht

Multikulti vom Feinsten gabs gestern im Amtsgericht Geislingen (Foto), wo es in einem Prozess gegen türkische Jugendliche um „gefährliche Körperverletzung“ ging. Ihre – ebenfalls überwiegend polizeibekannten – Kumpels und Verwandte versammelten sich daraufhin im Gericht und bedrohten Zeugen. Der zuständige Amtsrichter holte die Polizei.

Die Südwestpresse schreibt:

Der Geislinger Amtsrichter Reinhard Wenger hat gestern die Polizei um Hilfe gerufen. Vor Beginn einer Verhandlung gegen fünf Jugendliche hatten mehrere Gruppen junger Männer versucht, Zeugen zu bedrohen.

Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften hat die Polizei gestern Nachmittag auf einen Anruf von Amtsrichter Reinhard Wenger reagiert. Der hatte gegen 13.30 Uhr Polizeischutz angefordert, weil sich vor Beginn einer Verhandlung annähernd 40 Jugendliche, überwiegend türkischer Abstammung, auf der Eingangstreppe und im Flur des Amtsgerichts aufhielten. Dort versuchten sie, die zahlreich geladenen Zeugen einzuschüchtern oder zu bedrohen. Einem wurde sogar eine Ohrfeige verpasst.

Die Polizisten, die sowohl mit Streifenwagen als auch vom nahen Revier zu Fuß anrückten, bugsierten die jungen Männer aus dem Gebäude, notierten ihre Personalien und machten Videoaufnahmen. Nach Angaben von Revierleiter Manfred Malchow sind die meisten Personen polizeibekannt. Entsprechend gering war der Respekt vor den Uniformierten – was durch entsprechendes Verhalten zum Ausdruck kam.

Amtsrichter Wenger hatte auf 13.30 Uhr eine nichtöffentliche Verhandlung gegen fünf Jugendliche terminiert (15 bis 17 Jahre alt). Den jungen Männern, ebenfalls überwiegend türkischer Abstammung und in Geislingen und Umgebung wohnhaft, wurde gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. An dieser Tat, die sich am 8. April in der Parkstraße ereignet hat, waren offenbar zwei rivalisierende Gruppen beteiligt gewesen – die einen aus dem Raum Geislingen, die anderen aus dem Bereich Donzdorf. Was damals genau geschehen ist, konnte die Polizei aufgrund widersprüchlicher Aussagen nur mühsam ermitteln. Jedenfalls wurde mit Baseballschlägern auf Personen und ein Auto eingedroschen, wobei offenbar die Auswärtigen den Kürzeren gezogen haben. Offenbar sollte es einen Monat später am Gingener Bahnhof um eine Revanche gehen. Doch dank eines Hinweises war die Polizei schnell zur Stelle und konnte Schlimmeres verhindern. Die Ermittlungen jedoch bezogen sich auf die „Bildung einer bewaffneten Gruppe.“
(…)
Innerhalb des Amtsgerichts sollen sie derart massiv in Erscheinung getreten sein, dass sich Zeugen nicht mehr getrauten, das Gebäude zu betreten oder das Zeugenzimmer zu verlassen. Erst als die Polizei hinzugerufen wurde, konnte die Verhandlung ungehindert vonstattengehen.

Wir müssen uns eben an etwas robustere Lebensformen gewöhnen. Sind das nicht herrliche Zeiten?

(Spürnase: Reiner H.)