Christenverbot in ägyptischer Nationalelf

Die Medien- und Gutmenschbehauptung, dass der Islam tolerant gegenüber Angehörige anderer Religionen sei, wird zum x-ten Mal von der bitteren Realität Lüge gestraft. Hassan Schehata, der Fußball-Nationaltrainer Ägyptens, lässt ausschließlich Moslems in sein Team, selbst wenn ein Andersgläubiger besser mit dem Ball umgehen könnte. Auf diese Weise erhofft er sich, bessere Spielergebnisse zu erzielen.

Die Sueddeutsche schreibt dazu:

… Dennoch hat der ägyptische Nationaltrainer Hassan Schehata jetzt einen Zusammenhang zwischen der Frömmigkeit seiner Spieler und der Erfolgsbilanz der Elf hergestellt: Er will nur noch Sportler einsetzen, die ihr Leben in islamisch vorbildlicher Weise führen und regelmäßig zu Allah beten: „Ohne gottesfürchtiges Verhalten werde ich nie einen Spieler aufstellen, unabhängig von seinem Potential.“ …

Der letzte bekannte Christ am Ball war Hany Ramzy, der auch mal bei Werder Bremen spielte – und der ist seit den neunziger Jahren aus dem Geschäft. Heute sind die Spieler vom Nil allesamt Muslime. Bekannt als „Die Knieenden“ beten sie nach ihren Siegen gemeinsam auf dem Rasen. Mohammed Zidan, der bei Borussia Dortmund unter Vertrag steht und einer der besten ägyptischen Nationalstürmer ist, stand dabei immer gelangweilt am Rand. Das hat den Trainer zu einem mahnenden Zweiergespräch bewogen: Seit dem Treffen betet auch Zidan öffentlich – und kickt angeblich noch besser.

Ob gewollt oder ungewollt – mit seinem Ruf nach frommen Sportlern bedient der Coach die Neo-Islamisierung des ägyptischen Alltags. Diese ist seit längerem zu beobachten und schafft Probleme. In dem zu 90 Prozent muslimischen Land sind inzwischen fast alle Frauen verschleiert. Immer mehr von ihnen verhüllen sich nach Art mancher Araberinnen vom Persischen Golf sogar das Gesicht und wollen in dieser Kleidung an Universitäten studieren oder in Krankenhäusern arbeiten.

Fernsehsender und Internet-Seiten betreiben sowohl das kommerzielle als auch das radikal-ideologische Islamgeschäft – mit den bekannten Auswüchsen. Auch das Verhältnis der muslimischen Mehrheit zu den zwischen zehn bis zwölf Prozent koptischen Christen im Land wird dadurch nicht besser. Bei einem Massaker wurden vor wenigen Tagen sechs Christen getötet. Die Äußerungen des Trainers tragen sicher nicht zur Versöhnung zwischen den Religionen bei. …

(Gastbeitrag von Gnadenbrot)