Der aufgeklärte Islam

Matthias Drobinski von der Süddeutschen Dawa ZeitungIch muss meine Meinung über die SZ grundsätzlich revidieren. Bislang habe ich sie immer als Süddeutsche Dhimmi Zeitung bezeichnet, das war falsch, es handelt sich um die Süddeutsche Dawa Zeitung. Der Schleier ist gelüftet, auch wenn nach wie vor für die Erlaubnis der Verhüllung geworben wird. In seinem gestrigen Leitartikel wirbt Matthias Drobinski (Foto) unverhohlen für einen „aufgeklärten Islam“ und für islamische Theologie an deutschen Universitäten.

(Von Epistemology)

Das bedeutet ja nun wirklich, den Bock zum Gärtner zu machen. Man könnte genauso einen Lehrstuhl für die Erforschung des Nasenbohrens einrichten, man würde das Geld mit Sicherheit nicht weniger zum Fenster herausschmeißen.

„Aufgeklärter Islam“ das ist schon ein Oxymoron, ein Widerspruch in sich. Laut Aussage eines islamischen Theologen, der uns bei der Eugen-Biser-Stiftung beglückte, sei der Koran Gottes Wort und Botschaft, insofern erübrige sich die Aufklärung für den Islam von selbst, sie sei schlechterdings unmöglich. Drobinski hingegen ist anderer Meinung.

Im Islam sahen sie (die Denker des christlichen Abendlandes) jene Selbstbegrenzung des Religiösen durch Vernunft und Aufklärung verwirklicht, die sie im Christentum schmerzlich vermissten.

Es liegt mir fern, daran zu zweifeln, dass im Christentum einiges, was Vernunft und Aufklärung betrifft, im Argen lag, aber sollte gerade eine so irrationale und wissenschaftsfeindliche Ideologie wie der Islam die Lösung sein?

Der deutsche Wissenschaftsrat … hat im Gegenteil vorgeschlagen, auch die islamische Theologie an deutschen Universitäten zu verankern, mit eigenen Instituten und dem gleichen wissenschaftlichen Anspruch wie die christliche Theologie.

Aha, jetzt sollen wir also an der Uni lernen, wie man auf wissenschaftlicher Basis steinigt, Ehrenmorde durchführt und Zwangsverheiratungen in die Wege leitet. Die wissenschaftliche Begründung für Pädophilie wird selbstverständlich nachgereicht, in dreifacher Ausführung versteht sich.

Die aufgeklärte Theologie … tut es um der Religion selber willen, weil eine Religion, die keine Grenzen und Zweifel mehr kennt, erstarrt oder zu eiferndem Fundamentalismus wird.

Welch aufklärerische Erkenntnis, nur wo gibt es Grenzen und Zweifel im Islam?

Dem Islam fehlen in dramatischer Weise Gläubige und Gelehrte, die in dieser Form fromm und aufgeklärt zugleich sind. Sie fehlen nicht, weil der Islam prinzipiell bildungsfeindlich, reformunfähig und aggressiv ist, wie jene platte Islamkritik annimmt, die sich derzeit ausbreitet und die sich der Stereotypen des 19. Jahrhunderts bedient, wonach Muslime so exotisch wie erotisch wie denkunfähig sind.

Den ersten Satz kann man stehen lassen, der zweite bedarf der Korrektur. Der Islam ist von Grund auf „bildungsfeindlich, reformunfähig und aggressiv“, überzeugte Muslime sind denkunfähig, aber nicht erotisch, vielmehr sexuell pervertiert, aufs Bespringen jedweder säugetierähnlicher Kreatur ausgerichtet, ob menschliche weibliche Wesen, oder anderes Begattbare, das lassen wir mal dahingestellt.

Es geht um die Zukunft der Theologie insgesamt, um die Zukunft einer Religiosität, die den wachsenden Fundamentalismen entgegensteht. Sie sind ja kein rein muslimisches Problem.

Genau darum geht es nicht, Herr Drombinski, es geht vielmehr darum, eine als Religion getarnte faschistische Ideologie zu entlarven und zu bekämpfen.

…Sie können aber dem Islam, der in Europa eine Heimat sucht, Raum für Zweifel und Fragen geben. Einen Raum, um die Fähigkeit zu Reflexion und Selbstbeschränkung zurückzugewinnen, die er einmal hatte.

Nun ja, suchen kann jeder, aber in Europa findet der Islam keine Heimat, dazu sind die Denkungsweisen zu grundverschieden, wobei ich bei Moslems von Denkungsweise eigentlich nicht sprechen möchte, eher von religiös anerzogenem Schwachsinn.

Diese Idee von Reflexion und Selbstbeschränkung – das sind schöne Worte und Hoffnungen, irgendwie typisch westliche, naive Vorstellungen. Nach dem Motto, was wir durch die Aufklärung mal geschafft haben, das geht doch auch jetzt ganz locker im Islam. Wann sollte es im Islam jemals irgendwelche Vorstellungen von Reflexion und Selbstbeschränkung gegeben haben? Als der selbsternannte Prophet die Juden von Yathrib tötete, oder als er die Karawanen aus Mekka überfiel? Vielleicht sollte man in späterer Zeit suchen, als die Moslems Spanien und Indien eroberten, oder als die Türken Wien belagerten, oder als Chomeini die Macht in Teheran ergriff.

Der Islam war immer aufklärungsfremd, jedweder Kritik abhold und knallhart auf die Weltherrschaft bedacht. Jede Art von Zivilisation und Kultur sind dem Islam zutiefst fremd und verhasst. Und daran kann auch Matthias Drobinski leider nichts ändern.

» matthias.drobinski@sueddeutsche.de