Die drei ??? und die verbrannte Moschee

Am Abend des zweiten Weihnachtsfeiertags brannten die Moschee der englischen Stadt Cradley Heath (West Midlands) und das nebenan gelegene islamische Bildungszentrum bis auf die Grundmauern nieder. Die Feuerwehr vermutet Brandstiftung und die Polizei ermittelt gegen Unbekannt.

(Von Israel_Hands)

Es handelt sich um den bereits zweiten Bandanschlag gegen diese Einrichtung, deren Nutzer nun auf längere Zeit „heimatlos“ geworden sind, da die auf einem angrenzenden Grundstück in Bau befindliche neue Moschee unter anderem wegen Finanzierungsproblemen erst in mehreren Jahren fertig gestellt sein wird.

Geht man diesem Vorfall nach, fällt zunächst auf, dass der Brand in den britischen Medien kaum ein Echo findet. Während der misslungene Brandanschlag gegen die Moschee der mittelhessischen Kleinstadt Stadtallendorf vom März 2009, der kaum Schaden verursachte, es ins Fernsehen und bis in die Berichterstattung von Bild-Online schaffte, findet man – reichlich knappe – Berichte über den Moscheebrand von Cradley Heath fast nur in der Lokalpresse, auf einigen wenigen anti-islamischen und auf vielen islamischen Websites. Unter den überregionalen Mainstream-Medien schreibt bislang lediglich der Telegraph am 1. Januar in seiner Online-Ausgabe in wenigen Worten darüber.

„Warum hat die BBC nicht darüber berichtet?“, fragt ein Kommentator namens ‚Slave of God’ auf der Website der Islam-Partei Hizb ut-Tahrir und direkt darunter assistiert ihm ‚Reader’: „Warum macht das keine Schlagzeilen in den Mainstream-Medien?“ Gute Frage!

Warum? Haben die Briten über den Kanal geblickt und sich die voreiligen Fehlschlüsse der Berichterstattung beim legendären Ludwigshafener Hausbrand als Warnung genommen? ‚Mullah Lodabullah’, der auf der islamkritischen Website Sheik Yer Mami’s Winds of Jihad kommentiert, gibt zu bedenken: „Bestünde irgendein Verdacht auf ein ‚Hass-Verbrechen’, würden die servile Polizei und Presse sich längst vor Meldungen überschlagen.“ Wenn aber der Moscheebrand kein ‚islamophobes’ Hass-Verbrechen war – was dann?

Dazu existieren verschiedene Mutmaßungen: „Es könnte die Tat einer rivalisierenden Muslimgruppe gewesen sein.“ (‚Darrin Hodges’, Kommentator bei Winds of Jihad.) „Wer sagt denn, dass der Anschlag von Europäern verübt wurde und nicht von einer anderen Muslimgruppe oder sonstigen nicht-europäischen Einwanderern? Oder vielleicht erkannte jemand politischen Nutzen darin, die Moschee abzufackeln und laut ‚Rassismus’ zu rufen?“ (‚painlord2k’, Kommentator bei Hizb ut-Tahrir.)

„Für mich riecht das nach einem dieser vorgetäuschten ‚Hass-Verbrechen’. (…) Oder es konnte sich um Gewalt zwischen rivalisierenden religiösen Gruppen handeln, wie in Pakistan üblich.“ (‚Anthony’ bei Talk Islam; inzwischen offenbar gelöscht.) „Offen gestanden halte ich es für Versicherungsbetrug – falls sie versichert sind. (…) Mit dem Versicherungsgeld könnten sie die neue, in Bau befindliche Moschee ausstatten.“ (‚Dhumme Dhimmi’, Kommentator bei Winds of Jihad.)

Und wenn es ein islamfeindliches Hass-Verbrechen war? Dann handelt es sich – wie übrigens in den oben von den Internet-Kommentatoren vermuteten Fällen auch – um ein Verbrechen, das scharf verurteilt und konsequent geahndet werden muss. Und um einen Hass, den die britische Regierung und Justiz mit ihrer feigen, rückgratlosen Dhimmi-Strategie (die den Gerechtigkeitssinn, den Stolz und das gesunde Eigeninteresse des britischen Volkes von Tag zu Tag tiefer verletzt), nach Kräften schürt. Wer Udo Ulfkottes Buch „Vorsicht Bürgerkrieg!“ gelesen hat, weiß, dass Britannien zu den Hauptkampfzonen des von „unseren“ Eliten heraufbeschworenen europaweiten Blutvergießens zählen wird.