„Die ziehen einfach ihr Ding durch“

Nach dem Erfolg, in Duisburg-Marxloh eine der größten Moscheen Europas errichtet zu haben, prüfen die Mohammedaner, ob es wohl noch etwas dreister ginge. Jetzt fordert man ein noch größeres trojanisches Pferd für das benachbarte Walsum. Dort möchte der laut einer Studie der Kölner Polizei  antijüdische, antidemokratische und antiwestliche Verein VIKZ auf 7000 Quadratmetern ein islamisches Kulturzentrum mit Basar und Internat für Kinder bauen.

Der WESTEN berichtet:

Jetzt also soll sie doch kommen. Der VIKZ (Verband islamischer Kulturzentren) mit Sitz in Köln hat bei der Stadt Duisburg den Antrag auf die Errichtung eines Kulturzentrums mit Läden und Übernachtungsmöglichkeiten erneut gestellt. Nach Protesten aus Walsum hatte der VIKZ den Bauantrag zurückgezogen.

Dabei war zugesagt worden, man werde die Pläne überarbeiten und das Raumprogramm reduzieren. Ob das jetzt auch geschehen ist, geht aus den Unterlagen wohl nicht hervor.

Der VIKZ in Köln hatte schon vor einiger Zeit einen Bautrag auf eine Begegnungsstätte gestellt. Dieser Bau wäre um ein vielfaches größer geworden als die Moschee an der Warbruckstraße (siehe Bild oben). Weil aber der Bau sehr tief in das Grundstück hineinreicht, fällt das nicht so auf. Aber 7000 Quadratmeter Nutzfläche sind schon üppig.

Aber nicht nur das. Vor allem die 60 Betten für die Wochenend- und Ferienbetreung von Kindern waren den Politikern aufgestoßen. Dass hier auch noch viele Ladenflächen integriert werden sollen, sahen die Verantwortlichen als Bedrohung des Handelszentrums Franz-Lenze-Platz. Jetzt sind die Ladenfläche zwar weniger geworden und die Zahl der Betten, wo Kinder übernachten können, hat man auf 40 verringert, aber für die Politiker hat das keine entscheidende Auswirkung. Ihre Skepsis ist geblieben.

Mit dieser Entscheidung steht zwischen dem nördlichsten Stadtteil und der Zentralverwaltung ein neuer Konflikt bevor. Denn nach erneuter Information der örtlichen Politiker ist die Begeisterung für das Projekt nicht größer geworden, im Gegenteil. „Wir lehnen das Projekt in dieser Form ab”, sagt beispielsweise Jürgen Feuchter, Fraktionsvorsitzender der SPD in der Bezirksvertretung Walsum. Für Feuchtner stellt allerdings auch fest: „Gegen eine Moschee hat niemand was.”

Ulrike Bergmann, CDU-Ratsfrau aus Walsum, stellt, wie viele andere auch, fest: „Ich habe nichts gegen eine Moschee, wenn gewährleistet wird, dass die Jugendlichen nicht einseitig beeinflusst werden.” Sie setzt sich für ein vernünftiges Miteinander ein: „Wenn hier Integrationsarbeit gleistet wird, wenn Sprache und Ausbildung gefördert werden, dann ist das okay.” Allerdings hat sie da ihre Zweifel: „Das seh‘ ich im Moment nicht.” Stattdessen hat sie Angst, dass schon die kleinsten türkischen Kinder „mit Scheuklappen aufwachsen. Was da geschehe, sei mehr als fraglich: „Wer kontrolliert das denn?”

„Ich weiß, dass wir baurechtlich schlechte Karten haben, aber wir werden das ablehnen”, betont auch Peter Hoppe, CDU-Fraktionsvorsitzender in der Bezirksvertretung, „aber wir machen Politik und müssen Stellung nehmen.” Dennoch ist er in Teilbereichen mit dem Moscheeverein auf einer Linie: „Die Hucke, in der sie jetzt sind, da können sie nicht drin bleiben.”

Hoppe ist stinksauer über die Vorgehensweise: „Was haben die vorher getönt zur Zusammenarbeit und jetzt ziehen die einfach ihr Ding durch.” Abgesehen von einem Termin, bei dem das Vorhaben den Politikern der Bezirksvertretung erläutert worden sei, hat es wohl nichts an Zusammenarbeit gegeben.

Für die Behörden ist das juristisch völlig egal, eb es sich bei den Internatsbetreibern um Protestanten, Katholiken oder auch Muslime handelt. Internate müssen nicht nur vom Bau her besondere Bedingungen erfüllen sondern auch was die Qualifikationen des Personals angeht, liegt die Messlatte sehr hoch. Zuständig für Prüfung und Genehmigung ist das Landesjugendamt in Köln. Das einzige muslimische Internat in Duisburg steht in Hochfeld. Anders sieht es bei den Übernachtungsmöglichkeiten für die Wochenenden und die Ferien aus. Da sind die Anforderungen eher baulicher Art.

Deshalb ist die Befürchtung, hier könnten klammheimlich Internatsbetriebe aufgezogen werden. Da setzt allerdings Thomas Krützberg, Leiter des Jugendamtes, auf die Wachsamkeit der Nachbarn. Das habe sich schon in Hochfeld bewährt: „Kaum waren da Kinder, standen die Telefon Tag und Nacht nicht mehr still.”

Soll wohl heißen: Erstmal bauen lassen und darauf hoffen, dass die von den Moslems bedrohten verbleibenden deutschen Nachbarn die Aufsichtsaufgaben übernehmen, für die die zuständigen Behörden zu feige sind. Auch die Aussage, alle Religionen seien gleich zu behandeln, ist eine bewusste Irreführung der Öffentlichkeit. Denn anders als die christlichen Kirchen ist der Islam in Deutschland – anders als in Österreich – noch keine anerkannte Religion mit Staatsvertrag und darf daher eben keine eigenen Schulen betreiben.

Die Umtriebe des islamfaschistischen Vereins, die in Neu-Ulm bereits ein illegales Internat betrieben haben und ihre einheimischen Helfershelfer in Politik und Medien waren bereits in der Vergangenheit unter anderem von Ralph Giordano heftig  kritisiert worden (PI berichtete). Bisher leider ohne Erfolg.

(Foto: Funktionäre und „Frauenbeauftragte“ des VIKZ)