Eilt uns zur Hilfe, wir können nicht mehr!
Am Samstag, den 16. Januar 2010 fand nicht nur in Düsseldorf, sondern auch auf dem Stuttgarter Schlossplatz eine Demonstration anlässlich der Ermordung von sieben koptischen Christen durch fanatische Muslime am 6. Januar im oberägyptischen Nag Hamadi statt.

(Von „kartoffelpuffer“)

Der Schlossplatz in Stuttgart liegt inmitten der größten Fußgängerzone und war auch an diesem Vormittag sehr gut von Passanten besucht. Am Höhepunkt der Demo um 12.30 Uhr waren ca. 800 bis 1000 Teilnehmer anwesend, bei denen es sich hauptsächlich um Angehörige der Koptisch-Orthodoxen Kirche Baden-Württemberg handelte. Des weiteren waren auch nicht wenige aramäische Christen vor Ort, die Seite an Seite mit den Kopten standen. Ebenfalls beteiligten sich ca. zehn PI- und BPE-Aktivisten an der Kundgebung.

Die Demonstration wirkte auf mich wie ein regelrechter Hilfeschrei der koptischen Christen an die Öffentlichkeit. Mehrere Frauen forderten ein Stopp der systematischen Vergewaltigungen christlicher Mädchen durch Muslime. Obwohl die Redebeiträge zum Teil sehr emotional vorgetragen wurden, verlief die Veranstaltung friedlich.

Ich empfand es als sehr beschämend, dass sich keinerlei Vertreter der katholischen, evangelischen oder freikirchlichen Gemeinden mit den verfolgten koptischen Christen öffentlich solidarisierten. Scheinbar ist es diesen gleichgültig, was mit ihren Glaubensgeschwistern in anderen Ländern geschieht, solange sie selbst nicht betroffen sind.

Der Terroranschlag, wegen dem diese Demo stattfand, war der bisherige Höhepunkt einer beispiellosen Verfolgung der koptischen Minderheit in Ägypten, durch muslimische Mörderbanden.

Kopten werden als christliche Minderheit in Ägypten systematisch diskriminiert und gesellschaftspolitisch ausgegrenzt. Verbrechen gegen Kopten bleiben oftmals ungesühnt oder werden im Rahmen polizeilicher Ermittlungen nur schleppend behandelt. Es gibt Berichte über zum Teil systematisch durchgeführte Vergewaltigungen christlicher Mädchen und Frauen durch Muslime.

Hier die Forderungen der koptischen Christen an die ägyptische Regierung:

– Wirksame Strafverfolgung bei Verbrechen, existentieller Bedrohung und Benachteiligung gegenüber koptischen Christen in Ägypten.
– Respektierung der Menschenrechte, insbesondere der Religionsfreiheit.
1. Keine Zwangsislamisierung.
2. Bei Konvertierung zum Christentum keine Sanktionen gegen Konvertiten.
3. Wirksame Strafverfolgung bei Zuwiderhandlung.

– Verbot anti-christlicher Kampagnen in ägyptischen Schulen und Medien.
– Gesellschaftspolitische Chancengleichheit und Anti-Diskriminierung.
1. Wegfall der Religionszugehörigkeit in Ausweispapieren und allen anderen Dokumenten.
2. Gleichbehandlung von Kopten und Muslimen bei der Kandidatur für Staatsämter.
3. Adäquate Repräsentanz der Kopten auf allen gesellschaftspolitischen Ebenen.

– Integration der Koptologie als wissenschaftliche Disziplin an allen ägyptischen Schulen und Hochschulen.
– Einheitliche gesetzliche Regelung für den Neubau von Moscheen und Kirchen.
– Autonome Entscheidungen der Kopten bei Baumaßnahmen im Rahmen von Kirchenrenovierungen.

Bilder der Veranstaltung:

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83 KOMMENTARE

  1. Ich empfand es als sehr beschämend, dass sich keinerlei Vertreter der katholischen, evangelischen oder freikirchlichen Gemeinden mit den verfolgten koptischen Christen öffentlich solidarisierten. Scheinbar ist es diesen gleichgültig, was mit ihren Glaubensgeschwistern in anderen Ländern geschieht, solange sie selbst nicht betroffen sind.

    Das glaube ich jetzt wiederum nicht. Vielleicht wurde die Info auch nicht richtig durchgereicht. Nächste mal Email an Hartmut Steeb mit etwas Vorlauf, dann klappt das auch.
    Die Evangelikalen treten seit geraumer Zeit entschieden gegen weltweite Christenverfolgungen ein.

  2. Vielen Dank für den Beitrag!

    Das mit den Vergewaltigungen ist ja schrecklich!!! Langsam fällt einem dazu nichts mehr ein…

    @PIStuttgart: Habt ihr Kontakte mit koptischen Verbänden schließen können?

  3. Wieso findet man über die Christentötungen nichts in den deutschen Massenmedien?
    Wo bleibt die Forderung nach Religionsfreiheit von Seiten der Gutmenschen-Feuilletons?

    Man stelle sich vor, sieben Moslems wären in Deutschland, Österreich oder der Schweiz hingemetzelt worden. Lichterketten bis zum Ural …

  4. Auch in Berlin waren ca. 400 Menschen auf der Straße zum Demonstrieren. Die Kopten wissen, wie „Kuffar“ im „Haus des Friedens“ unterdrückt werden.

  5. Ich empfand es als sehr beschämend, dass sich keinerlei Vertreter der katholischen, evangelischen oder freikirchlichen Gemeinden mit den verfolgten koptischen Christen öffentlich solidarisierten. Scheinbar ist es diesen gleichgültig, was mit ihren Glaubensgeschwistern in anderen Ländern geschieht, solange sie selbst nicht betroffen sind.

    Ist leider so mit einem großen Teil unserer Kirchenvertreter. Ich konnte leider nicht an er Demo teilnehmen, da ich arbeiten musste.

  6. Das Vergewaltigen (christlicher Mädchen) und Morden (an Christen) und dazu Zwangsislamisierungen ist mir auch von PAKISTAN schon lange bekannt.

    Und wer weiß wo das noch überall ständig stattfindet.

    Diese SAUEREIEN sind ein unerträglicher Skandal.

    Der zweite Skandal dazu ist aber sogleich die Indifferenz unserer Massenmedien bei dieser Art TEUFLISCHER CHRISTENDEMÜTIGUNG UND VERFOLGUNG.

    Was denken sich unsere Redakteure eigentlich dabei ? Die Fakten kennen die doch (besser als ich – und besser als mancher von uns) ganz genau !

    Haben die sich jemals klargemacht, daß sie agieren, ALS OB DIE (letzten) CHRISTEN IM ORIENT SO EINE ART UNTERMENSCHEN WÄREN: entweder geschiehts ihnen recht, oder sie sind es jedenfalls nicht wert, daß man dafür in Deutschland einen „Aufruhr“ macht ?

  7. Nun also die Muslime sind schlimm. Da bemühen sich die Katholischen Repräsentanten darum, ihren Schäfchen klar zu machen, das Moscheen in Deutschland sein müssen, um den Muslimen zu zeigen wie gut Toleranz sei. Schaut her, wir sind tolerant, wollt ihr es nicht auch sein? Und was machen die Muslime? Sie legen unsere Toleranz als Schwäche aus und nutzen sie.

    http://www.faz.net/s/Rub8D05117E1AC946F5BB438374CCC294CC/Doc~EB39EC7CBCB184AE482F9E9168FB8090A~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell

    Die Kirche redet davon, das man die „Schriften“ in historischem Kontext lesen muss. Das machen die Christen, die Juden. Aber den Muslimen ist es verboten. Da interessiert die Kirchenvertreter auch nicht, das „moderate Muslime“ wie Prof. Bassam Tibi, sagen, das eine Reformation des Islam nicht möglich sei. Das es einem normalen Muslim nicht möglich sei, sich in ein demokratischen System zu integrieren.

    Schon Luther nannte den Papst den „Antichristen“. Heute wie damals verständlich.Denn die kath. Kirche hat nichts mit dem Christentum zu tun. Sagt die Bibel:“niemand kommt zum Vater als durch mich“ , sagt die Kirche: „du musst an die heilige römisch katholische Kirche glauben“.

    Auch das der Koran wörtlich zu nehmen sei, interessiert niemanden.

  8. Unsere christlichen Brüder und Schwestern in Ägypten sind durch diese islamische Satans-Brut hinterrücks ermordet worden. Wie lange wird es dauern, dass christliche Brüder und Schwestern durch diese satanische Mohammedaner hier in Deutschland abgeschlachtet werden ? Was machen die Christen hier in Deutschland dann ?? WAS ??? Seht es endliche klar, dass der Islam die Christen vernichten will !!! Der Islam, das Werk Satans und sein Dämon Mohammed ist einfach nur zum KOTZEN !!!

  9. Um 1900 wurde der Anteil der Christen in Ägypten auf 40 Prozent geschätzt.

    In der Türkei und unter den Palästinensern auf 30 Prozent.

    Im Libanon auf über 65 Prozent.

    Man vergleiche das mit den Aktuellen Zahlen.

    Wo sind die Christen hin?

    Die große Mehrheit wurde getötet, erschlagen, erschoßen, sind in Konzentrationslagern und auf Todesmärschen verdurstet und verhungert.

    Der nächstgrößere Teile wurde vertrieben.

    Zum geringsten Teil konvertierten sie zum Isalm, zum kleinsten Teil freiwllig.

  10. Der Mohammedanismus ist die Pseudo-Kultur
    a) des prinzipiellen Unfriedens und
    b) der Unterdrückung (oder Ausbeutung) Andersdenkender.
    Ziel des ganzen mohammedanischen Unternehmens ist schlicht und ergreifend
    c) die Weltherrschaft.
    Koran lesen!

  11. Ist ja gar zynisch in Deutschlandistan nach Hilfe zu rufen für verfolgte Christen im Islam.

    Bald werden wir hier in Europa selbst nach Hilfe rufen müssen weil sie unsere Familienangehörigen bereits am Baukraan erhängt haben und wir uns auf dem Weg dazu befinden.

    Wie sollen wir denen helfen?

    Zuerst sollten wir uns selbst helfen!

    Der Krieg „Kultur vs Rückständigkeit“ ist unvermeidbar, und wir haben weniger Soldaten, dafür mehr Unterhaltungselektronik Geräte.

    Das wars mit dem Wohlstand.

  12. „Jedes Leiden von Christen sei eine Wunde am Leib Christi, schrieb Kurienkardinal Kasper“, so Radio Vatikan.

    Radio Vatikan berichtet ständig über das Leiden der koptischen Christen in Ägypten.

    http://www.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=347673

    Da muß man gerechterweise fragen, warum auch kein Offizieller aus den Reihen der Katholiken bei der Stuttgarter Soldaritätsdemo anwesend war.

    Well, man wird den zuständigen Bischof befragen und ihn womöglich zum Augen-und zum Ohrenarzt schicken müssen. Ich mache ihm schon mal einen Termin….

  13. „Jedes Leiden von Christen sei eine Wunde am Leib Christi, schrieb Kurienkardinal Kasper“, so Radio Vatikan.

    Radio Vatikan berichtet ständig über das Leiden der koptischen Christen in Ägypten.

    http://www.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=347673

    Da muß man gerechterweise fragen, warum auch kein Offizieller aus den Reihen der Katholiken bei der Stuttgarter Soldaritätsdemo anwesend war.

    Well, man wird den zuständigen Bischof befragen und ihn womöglich zum Augen-und zum Ohrenarzt schicken müssen. Ich mache ihm schon mal einen Termin…..

  14. Der Feind meines Feindes ist mein Freund!

    Heisst übersetzt:

    NATO-Kreuz & Mondsichel contra Davidstern und Christus-Kreuz

    oder einfacher:

    Satan & Ismael contra Israel

  15. Ich empfand es als sehr beschämend, dass sich keinerlei Vertreter der katholischen, evangelischen oder freikirchlichen Gemeinden mit den verfolgten koptischen Christen öffentlich solidarisierten.

    Es IST beschämend.

    „Vertreter“ der Instituition Kirche? Genauso gut kann man einen Staubsaugervertreter um Solidarität bitten, der wird es eher sein als ein „Kirchenvertreter“.

  16. Während Moslems hierzulande wegen jedes Furzes,der sie drückt,Hilfe allerorts erhalten und während hierzulande „diskriminierten“ Muslimen schon fertge FORMBLÄTTER zur MELDUNG dieser „Diskriminierungen“ zur Verfügung stehen,
    müssen Christen in Ägypten und anderswo BETTELN(!),daß Ihre Mörder und Vergewaltiger von der dortigen Islamjustiz auch nur angezeigt werden. Von Verurteilungen ganz zu schweigen!
    Schöne neue Gutmenschenwelt!
    Ich rufe zur Aktion „0 Grad Toleranz für den Islam“ auf!

  17. Die evangelische Kirche ist keine Kiriche mehr! (die katholische Kirche auch nicht)

    Mit der Schlaftablette und der „Selig sind die Friedfertigen, Matth. 5,9 – Herausrednerin“ Frau Käßmann!

  18. Hat sich die „Grüne Jugend“ zum Thema schon zu Wort gemeldet, oder ist sie zu sehr mit Minarett-Aktionen beschäftigt?

  19. Weltverfolgungsindex 2010

    Rund 100 Millionen Christen werden weltweit aufgrund ihres Glaubens verfolgt, schätzt Open Doors. Jedes Jahr bewertet das Werk die Religionsfreiheit für Christen in 50 Ländern mit Verfolgung anhand von Befragungen vor Ort, Berichten über Übergriffe und Experteneinschätzungen.

    Hier werden Christen am stärksten verfolgt:

    Platz 1 Nordkorea
    Platz 2 Iran
    Platz 3 Saudi-Arabien
    Platz 4 Somalia
    Platz 5 Malediven
    Platz 6 Afghanistan
    Platz 7 Jemen
    Platz 8 Mauretanien
    Platz 9 Laos
    Platz 10 Usbekistan

    http://www.opendoors-de.org/index.php/de/weltverfolgungsindex_2010.html

    Platz 20 Ägypten

  20. Unter Ägyptens Kopten gibt es viele mutige und intelligente Menschen, die für die universellen Menschenrechte kämpfen und gegen die Tradierung des geheiligten Kulturrassismus der islamischen Orthodoxie.

    Ein Volk hat immer den Klerus, den es verdient … wir müssen den evangelischen und katholischen Klerikern, jedem einzelnen, intensiver Druck machen, damit sie sich zu den Kopten bekennen und die Menschenrechtsverletzungen der Islamisten an den Nichtmuslimen bzw. säkularen Muslimen endlich anprangern.

    99 % der deutschen Pfarrer / Pastoren sind zu feige und arbeiten darauf hin, dass es in London oder Paris in 50 Jahren so aussieht wie in Beirut oder Kairo, alles im Namen des ‚Dialogs mit dem Islam‘ – ohne wirkliche Not.

    Wir dürfen vermuten, dass es den christlichen Theologen Deutschlands verboten oder jedenfalls nahegelegt wird, wahrheitsgemäß zu sagen, dass die Scharia die Frau deklassiert. Man will das islamkonforme Christentum, in beiden großen Kirchen, der Gott des Jesus von Nazareth sei identisch mit dem Allahgott des Feldherrn Mohammed.

    http://www.google.com/hostednews/afp/slideshow/ALeqM5jXIQ9JvnslGT10QTKUHdgEFW562Q?index=0

  21. #2 Hagener (17. Jan 2010 19:50)
    #5 crusadah (17. Jan 2010 19:59)

    „Bild“ sagt doch schon alles.

    Aber selbst wenn das keine Ente ist: vielleicht läßt sich am Gesicht der Erzeuger feststellen.

    Und das Fleisch auf keinen Fall im gleichen Dorf verticken. 😉

  22. Katholiken und Protestanten – schämt euch! Ihr müsstet dort in vorderster Front mitmarschieren. Aber ihr seid zu feige! Hat es Ihnen die Sprache verschlagen, Herr Mixa? Was ist schlimmer, systematischer Mord an Christen oder militärische Tötung von Taliban, Frau Käsemann?
    Da bin ich ja noch eher Christ, als die!

  23. U.S.-Copts Association meldet am 16.01.2010:

    Die allahkratisch-revolutionäre Muslimbruderschaft hat einen neuen Führer. Islamofaschist Mohammed Badi attestiert dem Islam Ausgewogenheit (moderation) und Vielfalt (pluralism), Feministinnen, Menschenrechtler oder Islamkritiker sind in dieser Logik also maßlos und dogmatisch.

    http://www.copts.com/english/?p=3828

  24. #30 WahrerSozialDemokrat

    Nicht nur als Christ, auch als Menschenrechtler. Boykott von Produkten aus Regionen, in denen die allgemeine Erklärung der Menschenrechte offiziell bekämpft wird, ist ein sehr folgerichtiger Vorschlag.

    Ob man unter Umgehung der Despoten (Burma, Iran, Ägypten, Afghanistan, China) dabei Kleinbauerninitiativen oder säkulare Netzwerke (Medizin, Bildung) fördern kann, ist eine andere Überlegung.

    Nur die dummsten aller Kälber bezahlen ihre Metzger selber.

  25. #12 Herbert Klupp (17. Jan 2010 20:06)

    Nicht „diese Sauereien“ allein sind ein Skandal.
    Der wirkliche Skandal ist, daß es nicht Öffentlich gemacht wird.

  26. Auch sollten Bekannte und Verwandte für dieses Thema “ Kein Urlaub in islamischen Ländern“ sensibilisiert werden.
    Für Ägypten ist es eine der wichtigsten Einnahmequellen.

  27. Leider haben wir zu spät von der Demo erfahren.
    Ich habe mir extra für solche Fälle ein Faschingsutensil zugelegt: Ein Gummi-Messer mit viel Blut, das auf dem Rücken getragen wird
    und ein Schild mit dem Koran-Vers wie ein Christ erstochen werden soll.
    Vielleicht beim nächstenmal, aber bitte rechtzeitig. Stuttgart hat Plakettenzwang und ich einen Diesel ( leider rot ).
    In Gedanken war ich aber als Katholik dabei.

  28. Es ist schon sonderbar, wenn man bedenkt, dass Ägypten einst das Land der Kopten war.

    Dann ist der Islam gekommen und hat ihnen das Land genommen.

    Nun sind sie die von muslimischen Horden Verfolgten geworden.

  29. Und wer berichtet von den Demonstrationen in deutschsprachigen Onlinepresse, wenn ich ‚Google News‘ mit den Stichwörtern ‚kopten ägypten demonstration‘ befrage?

    Evangelischer Pressedienst
    Radio Vatikan
    Kathweb
    (PI kommt nicht vor, weil Google PI als Newsquelle diskriminiert)

  30. #17 Kooler (17. Jan 2010 20:13)

    Das hat auch was mit der irrsinnigen Geburtenrate der Musels zu tun. Sie vermehren sich wie die Lemminge überall! Sie wollen mit den Bäuchen ihrer Kopftücher die Welt erobern. Das wird der Untergang der Erde sein.

  31. Es ist leider so, daß sich die westlichen Christen einen Dreck dafür interessieren, wie es ihren Glaubensbrüdern in moslemischen Ländern ergeht. Ich war schon in mehreren verschiedenen Kirchen, von katholisch bis freikirchlich, und da wird für jeden Furz gebetet, nur nicht für die verfolgten Christen. Oder man handelt das ganz schnell in einem Halbsatz ab, wie in der katholischen Kirche, wo dann mal eben für die Christen in der „Diaspora“ gebetet wird, ohne daß man näher darauf eingehen will.

  32. Ich finde es erschreckend, dass eigentlich fast niemand von der ev. oder kath. Kirche dabei waren. SCHÄMT EUCH !!!!!!!!!!!!!!!! Ihr lasst EURE Brüder und Schwestern im Stich !!!! SCHÄMT EUCH !!!!!

  33. #41 Frietz (17. Jan 2010 21:03)
    Und wer berichtet von den Demonstrationen in deutschsprachigen Onlinepresse, wenn ich ‘Google News’ mit den Stichwörtern ‘kopten ägypten demonstration’ befrage?

    Wo googelst DU denn wieder rum!… bei mir kommt’s!

  34. Wenn sich jeder daran hält, seinen Urlaub aus Protest nicht im islamischen Ausland verbringt, sonder lieber in Europa, Amerika oder auch Israel, wird diesen Ländern der Geldhahn etwas abgedreht. Keiner von uns sollte mehr Urlaub in diesen Ländern machen.

  35. Auf das Auswärtige Amt vermag ich in der Angelegenheit „Christen in Ägypten“ nicht zu hoffen.

    Die momentan da tätigen Herren kümmern sich erstrangig um ihre Freunde…

    http://www.fact-fiction.net/?p=3581

    Es sei auch erinnert an Dresden, wo der ägyptische Botschafter ungerügt sagen konnte:

    „Wir haben die Höchststrafe verlangt, wir haben die Höchststrafe bekommen.“

    Aha, hat Ägypten beim Gericht bestellt und bekommen ?

    http://www.pi-news.net/…/dresden-muslime-fordern-verbot-von-islamkritik/

  36. „Lasset uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen.“ (Gal. 6,10) – das ist der Aufruf.

  37. #43 red cross knight (17. Jan 2010 21:13)

    Was kommt Dir?

    Frage mich, wo Du googelst: Vermutlich unter ‚Google WEB‘, ich meinte aber ‚Google NEWS‘.

  38. Die systemantischen Entführungen und Vergewaltigungen sind seit Jahren ägyptische Praxis. Die Polizisten des vom Westen gehätschelten Mubarak machen mit bzw. unternehmen nichts…

    Übrigens: Die ägyptischen Christen waren vor den Muslimen da. Jetst stellen sie noch 10 – 15 Prozent der Bevölkerung. Etwa gleich viel wie 1915 die armensichen Christen in der Türkei, bevor sie von der damaligen nichtislamistischen(!) Regierung der Türkei massakriert wurden.

    http://www.csi-schweiz.ch/aegypten_wo_ist_amira.php

    Das sind die Steinzeitlehren der als die tolerantesten Muslims geltenden Äegypter:

    Islaminstitut – Aktuelle Fatawa (Rechtsprechungen): Im Islam kann eine Schwangerschaft vier (4) Jahre dauern, das Badezimmer muss zuerst mit dem linken Fuss betreten werden und Abtrünnige, die nicht sofort widerrufen, müssen getötet werden etc. http://www.islaminstitut.de/Fatawa-Rechtsgutachten.10.0.html
    http://islam-deutschland.info/forum/viewtopic.php?p=103924 (Islam: von Sklaverei bis Zwangsehe…)

    Das Zeugnis des ehemaligen ägyptischen Universitätsprofessors Gabriel

    http://www.aaronedition.ch/Islam_und_Terrorismus_Mark_Gabriel_Zitate.pdf

  39. Malediven auf Platz 5 vom OpenDoor Index. Wenn ich das schon 2008 gewusst hätte, wär ich nie dahin zum Urlaub machen

  40. #18 Kooler (17. Jan 2010 20:13)

    Wo sind die Christen hin?

    – spricht mir aus der Seele !!!

  41. Christen sind Scheiße!

    Aber das Geld von Christen stinkt zum Glück nicht!

    Keine Entwicklungshilfe mehr für Ägypten bis
    Nichtmuslime so behandelt werden wie Muslime!

  42. Einmal mehr zeigt die Kirche, auf wessen Seite sie steht.

    Wenn der große Knall kommt, werden sich die Christen hoffentlich an diesen Verrat erinnern….

  43. Laut CSI sind in den letzten Jahren Hunderte von koptischen Christinnen entführt, vergewaltigt und zwangsislamisiert worden!

    http://www.csi-schweiz.ch/aegypten_wo_ist_amira.php

    Alle sind ägyptische Staatsbürgerinnen. Das « moderate » Ägypten kann seine Minderheiten nicht besser schützen?
    Und Tausende von europäischen Touristen bringen Jahr für Jahr viel Geld in so ein Land?

  44. Es ist einfach beschämend, wie sich die Kirchen um ihre Gleubensbrüder und Schwestern kümmern.

    Ich habe hier auch einen Hilferuf, er wird lang zu lesen sein, aber es muss sein:

    MODERNE CHRISTENVERFOLGUNG IN ISLAMISCHEN LÄNDERN

    Irakische Christen werden mit unvorstellbarer Grausamkeit von Muslimen verfolgt, gefoltert und umgebracht.

    Es sind helle und wache Augen, die den Interviewpartner anschauen und ihm ein Empfinden von der Glaubensstärke und dem unermüdlichen Einsatz dieser bescheidenen Ordensfrau geben. Doch wenn die syrisch-orthodoxe Schwester Hatune Doganüber die Erlebnisse in ihrer Heimat erzählt, schießen Tränen in ihre Augen. Kurz vor Pfingsten ist die 38-jährige in der Türkei geborene Assyrin mit deutscher Staatsangehörigkeit kurzzeitig aus dem Nahen Osten nach Deutschland gekommen, um die europäischen Christen wachzurütteln und um Hilfe zu bitten.

    In den Wintermonaten kümmert sich die engagierte Gründerin der indischen Hilfsorganisation „Schwester Hatune Stiftung“ (Sister Hatune Foundation) mit 2.000 Helfern um die Ärmsten der Armen auf dem indischen Subkontinent. Dort baut sie Wasserbrunnen und sorgt für medizinische Betreuung sowie Nahrung und Kleidung für tausende Familien. In den Sommermonaten widmet sie sich mit großem Engagement der Hilfe der Christen in ihrer kleinasiatischen Heimat. Die syrischen Christen sind stolz darauf, daß sie als einzige Christen in der Welt aramäisch sprechen, die Muttersprache Jesu. Nur im Irak spricht und schreibt man heute noch aramäisch.

    Was sich diese kleine Schwester bei ihrer letzten Reise in den Nahen Osten aber nun an leidvollen Erlebnissen ihrer irakischen Freunde anhören mußte, ist unvorstellbar furchtbar. Im Rahmen einer ökumenischen Tagung in Rothenburg ob der Tauber berichtete Schwester Hatune nun ausführlich über die systematische Verfolgung irakischer Christen in ihrer Heimat sowie in den Flüchtlingsländern Syrien, Jordanien, dem Libanon und der Türkei, von der wir uns im sicheren Europa keinerlei Vorstellungen machen können.

    Während sich im Irak die beiden größten muslimischen Glaubensrichtungen, die Sunniten und die Schiiten, bekämpfen, werden die Christen zwischen diesen muslimischen Konfessionen zermahlen wie zwischen zwei Mühlrädern. „Ich erlebe tagtäglich Märtyrer“, sagt Schwester Hatune, und Tränen steigen ihr in die Augen. Christen bekommen Morddrohungen. Ihre irakischen Landsmänner bedrohen die Christen massiv: „Entweder werdet ihr Moslems oder ihr verschwindet von hier oder ihr müßt sterben!“ Die muslimischen Iraker erklären ihren christlichen Landsleuten: „Ihr habt kein Recht, hier zu leben. Das Land gehört zum Islam. Ihr als Ungläubige müsst verschwinden, sonst seid ihr morgen tot.“ Schließlich heißt es im Koran über die Christen: „Fast möchten die Himmel darob zerreißen, und die Erde möchte sich spalten, und es möchten die Berge stürzen in Trümmer, daß sie dem Erbarmer einen Sohn beilegen, dem es nicht geziemt, einen Sohn zu zeugen.“ (19. Sure, Vers 92f).

    Früher waren noch 13 % der Iraker Christen, heute sind es aufgrund der Verfolgung nach Angaben von Schwester Hatune nur noch 3 %. Es handelt sich um Chaldäer, Anhänger assyrischer Kirchen des Ostens, syrisch-orthodoxe, syrisch-katholische, armenisch-katholische, chaldäisch-katholische, römisch-katholische, evangelische und freikirchliche Christen.

    Von der systematischen Christenverfolgung im Nahen Osten erfahren wir in Europa kaum etwas. Mitte März wurde lediglich bekannt, dass der Ende Februar im Nordirak entführte Erzbischof der chaldäisch-katholischen Kirche, Paulos Faradsch Raho, tot sei. Seine Leiche sei in der Nähe der Stadt Mossul gefunden worden, seine Kidnapper hätten ihn begraben. Tatsächlich wurden jedoch jüngst 13 Priester auf bestialische Weise getötet. Die Geistlichen wurden auf erniedrigende Weise ermordet, indem sie bei lebendigem Leib in Teile zersägt wurden. Schwester Hatune erfuhr dies von einem irakischen Christen, der nach Jordanien flüchten konnte und ihr schilderte, wie Muslime einen Priester in sieben Teile geschnitten hätten. Der irakische Christ sammelte die Leichenteile, barg sie in eine Decke, ließ den Leichnam im Krankenhaus zusammennähen und bestattete den Priester. Vielfach würden sich die Christen nicht mehr trauen, die zerstückelten Leichenteile ihrer Glaubensbrüder aufzusammeln, weil diese anschließend mit Sprengsätzen versehen würden.

    Erst fünfjährige christliche Mädchen werden grausam vergewaltigt

    Häufig würden muslimische Entführer christliche Mädchen kidnappen und anschließend von der christlichen Familie ein Lösegeld fordern. Doch selbst wenn die Familie zahle, seien die Opfer bereits traumatisiert oder würden trotzdem umgebracht. Es handele sich dabei um 5- bis 20-jährige Mädchen bzw. junge Frauen. Vergangene Woche sprach Schwester Hatune mit einem 7-jährigen Mädchen, das bereits als 5-Jährige mehrfach vergewaltigt worden war. Das Mädchen habe man anschließend im Genitalbereich aufgeschlitzt. Noch heute, nach Jahren, reagiere es völlig phlegmatisch (empfindungslos, verstört). Schwester Hatune stockt, als sie davon erzählt. Sie sagt, die Bilder dieses kleinen Mädchens, das mit ausdruckslosem Gesicht auf ihrem Schoß saß, dumpfe Laute von sich gab und nicht in der Lage war, sich richtig zu artikulieren, würden ihr nicht mehr aus dem Kopf gehen. Man sieht der jungen Ordensfrau, die in Deutschland Theologie studiert hat, an, daß sie von diesen Augenzeugenberichten selbst zutiefst traumatisiert ist. Schwester Hatune berichtet von einem chaldäischen Priester, dessen Frau vor seinen Augen vergewaltigt wurde. Der Priester und Vater von zwei Kindern wurde anschließend von Kidnappern verschleppt und sexuell mißbraucht. 72.000 € brachten Verwandte auf, damit er befreit werden konnte. Mittlerweile konnte die Familie in die USA fliehen.

    Für die Freilassung eines 9-jährigen christlichen Mädchens zahlte deren Familie 33.000 €. Zuvor war das kleine Mädchen 19 Tage lang gefangen gehalten und jeden Tag von fünf Männern vergewaltigt worden. Bevor man sie freiließ, schnitt man ihr den Genitalbereich auf. Schwester Hatune sprach mit acht Mädchen, denen es genauso erging. Insgesamt begegnete die Ordensschwester 202 vergewaltigten Mädchen und jungen Frauen zwischen 5 und 25 Jahren, Christinnen aus dem Irak, die systematisch von militanten Muslimen geschändet wurden. Sogar in der Moschee werde gepredigt: „Es ist die Zeit des Schwertes über die Christen gekommen.“

    Die Berichte darüber gelangten nicht in den Westen. Die UNO in Syrien habe zwar Berichte über diese Greueltaten bekommen, viele muslimische Mitarbeiter würden diese Anzeigen gegen ihre eigenen Glaubensbrüder jedoch nicht weitergegeben, sondern zerreißen.

    Christen wurden von Muslimen zu Koteletts verarbeitet oder gekreuzigt

    In Bagdad lebte eine christliche Familie, die sich ihren Lebensunterhalt als Jäger und Verkäufer von Wildfleischwaren verdiente. Schwester Hatune sprach mit einer Schwester der Familie und der Ehefrau der drei später auf grausamste Weise ermordeten Männer. Nach Saddams Sturz wurden die Männer von militanten Muslimen überfallen und gefesselt, so daß sie sich nicht wehren konnten. Mit einer Metzgersäge schlitzte man die beiden Brüder und den Schwager vom Fuß bis zum Kopf bei lebendigem Leib auf und verarbeitete sie zu menschlichen Koteletts. Die Leichenteile wurden anschließend in Müllsäcke gepackt und von den bestialischen Verbrechern mit einem Zettel versehen, auf dem geschrieben stand: „Ihr habt den Muslimen Schweinekotelett verkauft; deswegen seid ihr selbst Schweine und werdet als Koteletts verkauft.“

    Eine andere christliche Familie betrieb im Irak ein Weingeschäft. Schwester Hatune sprach mit einer Frau der Familie, die sich nach Jordanien flüchten konnte. Zwei Brüder und ein Sohn wurden von Muslimen gefesselt. Mit Schwertern schnitten sie bei lebendigem Leib große Taschen in deren Körper und füllten diese mit Salz.

    Am Karfreitag 2007 wurde mitten auf der Straße in Bagdad ein 14-jähriger Christ an ein Kreuz genagelt und dann mit einem Schwert von unten aufgespießt. Daraufhin verspotteten sie den gekreuzigten Teenager: „Du sagst, Du gehörst zu Jesus; dann soll er kommen und dich retten.“ Tags zuvor, am Gründonnerstag, kam ein katholischer Priester in seine Kirche. Dort lagen zwei enthauptete Ministranten auf dem Altar. Daneben lag ein Zettel mit der Aufschrift: „Ihr bringt Opfer für Gott. Hier haben wir zwei Opfer für Euch.“

    Im Februar diesen Jahres wurde eine christliche Irakerin, Mutter von 6 Kindern, die nur mit einem Kopftuch ihr Haupt bedeckt hatte und nicht mit dem vorgeschriebenen muslimischen Tschador, in Bagdad mitten auf der Straße erschossen. Zwölf Kugeln durchsiebten ihren Körper. Der jüngste Sohn war erst drei Monate alt. Der Vater war zuvor bereits von militanten Muslimen umgebracht worden. Schwester Hatune sagt mit stockender Stimme über diese Massaker: „Es gibt nichts Grausameres.“

    Christliche Flüchtlingsfamilien sind zur Prostitution gezwungen

    Wem es als irakischem Christen gelingt, der flieht in die Nachbarländer. Doch dort geht es ihnen nicht viel besser. In Jordanien haben die christlichen Familien nichts zu essen, so daß die Mädchen gezwungen sind, sich zu prostituieren. Eine Familie, die keine Töchter hat, schickt ihre Söhne auf den Strich. In der Türkei sprach Schwester Hatune mit einem 13-jährigen Mädchen. Ihr Vater wurde getötet, die Oma lag krank im Bett, die Mutter litt an Migräne, die 15-jährige Schwester war gerade „arbeiten“. Die Familie teilt sich einen Raum in einem Keller, wo Ratten hin- und her rannten und es keine Kanalisation gab. Nach ein paar Monaten hatte die Familie nichts mehr zu essen. Die Mutter forderte die 15-Jährige auf, sich zu prostituieren, um Geld für die Familie zu beschaffen.

    Durch die Vermittlung von Spendengeldern gelang es Schwester Hatune, das Mädchen aus der Prostitution zu befreien, das daraufhin dankbar ausrief: „Du hast mich aus der Hölle gerettet.“ Da es Muslimen verboten ist, fremde muslimische Frauen anzufassen, stürzen sie sich auf die christlichen Prostituierten, an denen sie ihren ganzen Glaubenshaß ausließen. Die 15-jährige hatte Brandwunden am ganzen Körper von Zigaretten, die die Freier auf ihrer nackten Haut ausdrückten. Die Familie konnte mittlerweile in die USA flüchten. Es gehört zur Ehre der Muslime, sich nicht an muslimischen Frauen zu vergehen. Mit der Benutzung christlicher Prostituierter will man die Ehre der Christen bewußt schänden. In Syrien wurden in den letzten drei Jahren 30 neue Bordells eröffnet. 99% der Prostituierten sind christliche Flüchtlinge aus dem Irak, die auf diese Weise den Lebensunterhalt für ihre Familien aufbringen müssen. 5% der Prostituierten sind männlich, weil deren Familien keine Mädchen haben, die sie auf den Strich schicken können.

    Das UNO-Flüchtlingskommissariat UNHCR berichtete im März 2007, dass Christen im Irak ihres Lebens nicht mehr sicher seien: Religiös motivierte Gewalttaten nähmen im Land weiter zu. Daher versuchten jeden Monat Christen das Land zu verlassen, um den vielfältigen Verfolgungen zu entgehen. Nach Roland Schönbauer (UNHCR-Österreich) habe im Irak die Gewalt gegen Christen und ihre Kirchen seit Jahresbeginn explosionsartig zugenommen, was einen regelrechten Exodus (eine regelrechte Flucht) orientalischer Christen zur Folge habe. Laut der französischen Zeitung Le Monde vom 24. März 2008 haben inzwischen weit mehr über die Hälfte der ehemals ca. 700.000 irakischen Christen das Land verlassen müssen.

    Über die dramatische Situation der irakischen Christen schrieb kürzlich auch eindrucksvoll Klaus Barwig in seinem Artikel Flüchtlinge in der Sackgasse in der Herder Korrespondenz (3/2008, S. 142-147). Doch über das tatsächliche Ausmaß dieser Gräueltaten erfahren wir durch die Medien in Europa kaum etwas. Schwester Hatune sagt, niemand traue sich, darüber zu schreiben. Teilweise spielten wirtschaftliche Gründe eine Rolle. Auch würden Nachrichten darüber unterdrückt. Überall herrsche Angst. Mehrfach bekam die tapfere Christin selbst Morddrohungen. Doch Schwester Hatune kann über das, was sie gesehen und gehört hat, nicht schweigen. Die Mädchen erzählen ihre traumatischen Geschichten und zeigen ihre Wunden. Sie könne nicht mehr ertragen, was sie gesehen und gehört habe. Die Bilder der vergewaltigten Mädchen verfolgten sie nachts im Schlaf.

    Europäische Union und UNO, die Kirchen müssen helfen

    Das Leid der irakischen Christen ist unvorstellbar. 2.200.000 irakische Christen befinden sich als Flüchtlinge in Syrien, 54.000 im Iran, 13.000 in der Türkei, 40.000 im Libanon, 750.000 in Jordanien, 100.000 in Ägypten. Am 21. Mai wird Schwester Hatune im Europäischen Parlament in Straßburg die Situation der irakischen Flüchtlinge erläutern. Sie will das Parlament auffordern, eine Schutzzone für die irakischen Christen in deren Heimat zu schaffen. Diese dürfte jedoch nicht durch Kurden bewacht werden, die in der Türkei bekanntlich ebenfalls Christen verfolgten. Dringend appelliert die Ordensschwester an die UNO und an die EU, eine solche Schutzzone für einheimische Christen im Irak zu schaffen, die dort Land besitzen und keinesfalls aus ihrem Eigentum vertrieben werden dürften.

    Zweitens will Schwester Hatune das europäische Parlament dazu aufrufen, denjenigen irakischen Christen, die in die Nachbarländer geflüchtet sind und dort unter menschenunwürdigen Bedingungen dahinvegetieren, in EU-Ländern als Asylanten aufzunehmen. In den muslimischen Nachbarländern hätten die irakischen Christen keinen Lebensschutz, würden als Illegale betrachtet und hätten keine Arbeitserlaubnis.

    Alle Flüchtlinge, die die orthodoxe Ordensschwester bislang interviewt hat, hätten ihren dringenden Wunsch zum Ausdruck gebracht, nie wieder in den Irak zurückkehren zu müssen, da sie dort permanent von Muslimen bedroht würden. Sämtliche Flüchtlinge baten aber auch eindringlich darum, ihren derzeitigen Aufenthaltsort verlassen zu dürfen und in sichere Länder aufgenommen zu werden, in denen sie nicht von Repressalien bedrängt würden und nicht mehr unter menschenunwürdigen Bedingungen dahinvegetieren müßten. Christen in sicheren Ländern sowie Europäer und Amerikaner trügen diesbezüglich eine besondere Verantwortung und könnten helfen, wenn sie wollten. Das deutsche Aufenthaltsgesetz böte den gesetzlichen Rahmen dafür, weshalb sich die in Rothenburg ob der Tauber versammelten Christen nun in einer Resolution an Bundeskanzlerin Merkel wandten.

    Finanziell kann man die verfolgten irakischen Christen durch eine Spende auf das Konto von Schwester Hatune Dogan, „Helfende Hände für die Armen“, Konto 11 00 82 32 bei der Sparkasse Paderborn (BLZ 472 501 01) unterstützen. Schwester Hatune überreicht den existenziell bedrohten Familien die Spendengelder persönlich, damit ihre Töchter sich nicht mehr zwecks Sicherung des Lebensunterhaltes prostituieren müssen, und kauft Nahrungsmittel, die sie den betroffenen Familien gemeinsam mit christlichen Helfern überreicht. Ein Nahrungspaket für 30 Euro ernährt eine Flüchtlingsfamilie einen ganzen Monat lang. Nicht zuletzt bittet die syrisch-orthodoxe Ordensschwester um das Gebet für die verfolgten irakischen Christen und deren Helfer.

    Weitere Infos: http://www.sisterhatunefoundation.com

    Da sollten sich die Kirchen engagieren und nicht für die Palaraber, wie es so viele tun, das ist Elend, das ist Not.

    Schwester Hatune Dogan – Germany – Email: india_charity@hotmail.de

  45. #62 Zahal

    So einen ähnlichen Text habe ich mal ein paar Freunden im Bibelkreis geschickt, weil sie mir nicht glauben wollten, das die Christen die meist verfolgte Religionsgemeinschaft sind.

    Antwort: „Das stimmt doch alles nicht, sonst würde man ja im Fernsehen davon hören und man würde das unterbinden!“

    Hinweis auf die Quellen!

    Antwort: „Ach, die sind doch bestimmt nicht seriös, sonst würden wir doch in der Messe und bei kirchlichen Veranstaltungen davon hören. Und bestimmt ist das alles nur hochgespielt!“

    Bei solchen Leuten brauch ich mit Islamkritik gar nicht anzufangen!

    Dennoch danke für den Text, hab ihn abgespeichert und wird ihn morgen lesen!

  46. #65 WahrerSozialDemokrat (17. Jan 2010 23:07)

    ja, ich weiss auch nicht auf welchem Planet die meisten leben, das prangern sie das „Leid“ der Palästineser an, wie „unmenschlich“ sie doch dort unter den Juden leben müssen, aber die wirklichen Probleme gehen sie nicht an, mich kotzt diese Heuchelei einfach nur noch an.

    Übrigens: WER DEN FILM „ALLAHS BRÄUTE“ DOWNLOADEN MAG KANN ES HIER TUN: Und weiterreichen, verteilen.

    http://www.fcg-schwabach.de/download.htm

  47. #64 survivor (17. Jan 2010 23:04)
    #63 Zahal (17. Jan 2010 22:50)

    Beim Anklicken dieses Links erscheint eine
    Virenwarnung!

    Weitere Infos: http://www.sisterhatunefoundation.com
    ___________________________________________

    OHHHHHHHHHHH, ich habe es ausprobiert, bei mir auch, dabei habe ich es nur so weitergegeben, kann man etwas tun? Sorry, Sorry…..

    BITTE AN ALLE – NICHT DIE WEBADRESSE IM BEITRAG 63 ANKLICKEN, lieber der Schwester eine Mail schreiben, werde ich auch gleich tun, danke für den Hinweis.

  48. #64 survivor (17. Jan 2010 23:04)
    #63 Zahal (17. Jan 2010 22:50)

    Welcher Virenscanner zeigt das an?

    Ich nutze AVG, der zeigt nichts. Allerdings war Java aktiv, nachdem ich die Seite aufgerufen hatte.

  49. Gott fordert sein Volk (die Christen) auf, die Hure Babylon (islamische Länder) zu verlassen. (Offenbarung 18, 4-6)

    „4. Und ich hörte eine andre Stimme vom Himmel, die sprach: Geht hinaus aus ihr, mein Volk, dass ihr nicht teilhabt an ihren Sünden und nichts empfangt von ihren Plagen!
    5. Denn ihre Sünden reichen bis an den Himmel und Gott denkt an ihren Frevel.
    6. Bezahlt ihr, wie sie bezahlt hat, und gebt ihr zweifach zurück nach ihren Werken! Und in den Kelch, in den sie euch eingeschenkt hat, schenkt ihr zweifach ein!“

  50. Leider war dies AFP scheinbar keine Zeile wert.
    Die Demonstranten sollte beim naechsten Mal sehen, dass Sie eine Pressemitteilung an AFP faxen, ansonsten geht die ganze Demo in den Medien unter.

  51. Man stelle sich einfach mal vor, all das, was die Muslime in islamischen Ländern den Christen antun, würde umgekehrt geschehen. Ach Gott !
    Claudia Roth, wäre auf allen Fernsehkanälen mindestens einmal pro Stunde in den Nachrichten sich am empören.
    Aber da die Muslime für die Grünen höherwertige Menschen sind, wird sich schön weggeduckt.

  52. #18 Kooler (17. Jan 2010 20:13)

    „Um 1900 wurde der Anteil der Christen in Ägypten auf 40 Prozent geschätzt.“

    „In der Türkei und unter den Palästinensern auf 30 Prozent.“

    „Im Libanon auf über 65 Prozent.“

    40% Christen in Ägypten um 1900 ist völlig übertrieben, es waren wohl im Höchstfall 20%.

    Die Zahlen für den Libanon dagegen sind realistisch.

    30% Christen in der Tükei ist eher eine Maximalschätzung, es könnten auch 25% oder minimal 20% gewesen sein.

    30% unter Palästinensern ist wohl ebenfalls zu hoch.

    Mit falschen Zahlen bietet man Kritikern unnötige Angriffsflächen.

  53. 77 Marti

    Mit falschen Zahlen bietet man Kritikern unnötige Angriffsflächen

    Nach deinen EIGENEN Angaben sind die Zahlen nicht falsch, sondern möglicherweise nur etwas zu hoch !

    Und die Frage bleibt in derselben Schärfe bestehen:

    Wo sind die Christen hin ?

  54. Das Anliegen dieser Leute ist sehr berechtigt und es wäre die Pflicht von Medien, Politik und besonders eine Pflicht der Kirchen, sie zu unterstützen.

    Es geht den Machthabern und Verantwortungsträgern heute aber nicht mehr um Prinzipien – deshalb lässt man sie im Stich.

    (Danke, dass wenigstens ihr der Sache eine Plattform bietet berichtet, PI)

  55. „Eilt uns zuhilfe, wir können nicht mehr!“

    Liebe koptische Christen,
    auf den Rentnerladen Europa würde ich nicht hoffen. Die sind nämlich noch nicht einmal mehr in der Lage sich selbst zu helfen… Sorry!

  56. @ #62 Zahal (17. Jan 2010 22:50)

    Diese Informationen sind schlicht kaum zu ertragen.

    Es kann doch nicht sein, dass die Kirchen, Medien und die Politik schweigt…?

  57. Ich empfand es als sehr beschämend, dass sich keinerlei Vertreter der katholischen, evangelischen oder freikirchlichen Gemeinden mit den verfolgten koptischen Christen öffentlich solidarisierten.

    Katholiken, Protestanten: feiges Gesindel.

  58. #81 schmibrn (18. Jan 2010 13:20)
    @ #62 Zahal (17. Jan 2010 22:50)

    Diese Informationen sind schlicht kaum zu ertragen.

    Es kann doch nicht sein, dass die Kirchen, Medien und die Politik schweigt…?
    ___________________________________________

    und doch, so unerträglich das ist, schweigen sie, lieber wird Israel in den Fokus der „Menschenrechtsverletzungen“ gestellt. Frag mich nicht aus welchem Grund.

    Weisst du, ich gehe täglich die News durch und ich sehe da frappierende Ungleichheiten in der deutschen Berichterstattung, so scheint Israel in den deutschen Medien als zweitwichtigstes Land der gesamten Welt, warum? Nun gehe heute die News durch.

    Israel – Treffer: 518.000.000
    Saudi Arabien Treffer: 8.980.000
    Spanien Treffer: 73.600.000
    Russland Treffer: 35.600.000
    USA – das wichtigste Land der Welt – Treffer: 1.470.000.000

    Verstehst du die Diskrepanz? Ich nicht. Anstatt sich für die wirklichen Menschenrechtsverletzungen zu engagieren, und die in meinem Bericht sind unerträglich, mutieren diese Kirchen, Medien, Politiker zu einem einheitlichen Brei, der da heisst, GEGEN ISRAEL, alles andere interessiert nicht.

    Shalom, vielleicht eines Tages.

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