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Patrik Brinkmann und Markus BeisichtFür großes Aufsehen sorgt derzeit in den Medien der schwedische Unternehmer Patrik Brinkmann (Foto l. mit Markus Beisicht), nachdem beim Neujahrsempfang der Pro-Bewegung im Kölner Rathaus bekannt wurde, dass er in Köln ein „Haus für die Opfer des Islam“ errichten will (PI berichtete). Wer ist dieser ominöse Millionär und was bezweckt er mit seinem Kölner Engagement? PI hat sich mit ihm unterhalten.

PI: Herr Brinkmann, Sie haben in den letzten Tagen bundesweit für Schlagzeilen gesorgt, weil Sie der Pro-Bürgerinitiative beigetreten sind. Die Reaktionen sind, auch auf PI, sehr unterschiedlich. Fragen wir politisch inkorrekt und ganz direkt: Sind Sie ein Neo-Nazi, ein Rechtsextremer?

Brinkmann: Auch wenn ich damit womöglich nicht dem Bild eines Politikers entspreche, möchte ich genauso direkt antworten: Nein.

Bei Ihrer politischen Vita könnte man das anders sehen…

Nun, meine politische Vita hat ja angefangen, bevor ich nach Deutschland gekommen bin. In Schweden hat sich meine Sozialisation hauptsächlich über die Arbeit in kirchlichen Kreisen abgespielt. Als junger Mann habe ich zum Beispiel ein Entwicklungshilfeprojekt in Sri Lanka betreut. Das passt natürlich nicht so schön in das Schwarz-Weiß-Bild, was die Medien hierzulande immer zeichnen. In Deutschland wird man ja sehr schnell zum Neonazi. Das hat man ja nicht erst seit dem Fall Sarrazin gesehen. Man kann jahrzehntelang eine „Stütze der Gesellschaft“ sein: Wenn man das Falsche, also etwas politisch Unkorrektes sagt, dann rufen die Linken gleich nach einem Staatsanwalt.

Wie definieren Sie denn Ihre politische Position?

Ich definiere mich als Rechter, ich wäre auch mit konservativ einverstanden. Ich fühle mich als Patriot. Meine Mutter wurde 1945 in Berlin-Neukölln geboren und wuchs in Schweden auf. Ich habe einen schwedischen Vater. Ich liebe Schweden und ich liebe Deutschland. Das bedeutet: Ich liebe Europa. Ich fühle mich hier wohl. Ich schätze die Traditionen, die sich in Europa entwickelt haben, die Werte. Und ich möchte diese Traditionen erhalten. Unsere Werte werden durch eine planmäßig betriebene Islamisierung bedroht. Ich sehe es als Europäer als meine Pflicht an, mich gegen diese Islamisierung zur Wehr zu setzen. Schließlich bin ich als Patriot ein freiheitlich denkender Mensch: Ich lehne jede Art von gleichmachendem Sozialismus ab. Wir drohen heute in Deutschland zur Neo-DDR zu werden.

Warum haben Sie sich von der extremen Rechten, der NPD, abgewandt?

Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich dort niemals Mitglied war. Dann habe ich gehofft, dass aus dieser Partei eine moderne, freiheitliche Rechte werden könnte. Das scheint mir aber heute gänzlich unmöglich. Es scheint mir beinahe so, als würden die Verfassungsschützer geradezu ein Interesse haben, dass notorische Antisemiten und NS-Verherrlicher jeden ernst gemeinten Versuch zunichte machen sollen, eine moderne Rechte wie in Österreich und der Schweiz oder in Belgien zu bilden. Es ist ja paradox, dass diese Kreise, ich möchte sie noch nicht einmal Rechte nennen, im Iran und bei Islamisten ihre Freunde suchen und wie die Hamas am liebsten den Staat Israel abschaffen wollen. Eines sollten wir uns doch einmal verdeutlichen: Unser Schicksal in Europa ist dem Israels sehr ähnlich. Die Islamisierung wird uns irgendwann einmal verdrängen, so wie die Israelis verdrängt werden sollen. Wenn Israel geteilt wird, dann wird auch Europa geteilt.

Das werden manche Rechte aber nicht gerne hören.

Ich habe gelernt, dass wir keine Rücksichten mehr nehmen dürfen auf solche, die in der Vergangenheit leben. Ich bin sicher der Letzte, der ein gestörtes Verhältnis zur Geschichte hätte. Wir können die Geschichte ja nicht mehr verändern und sind auch nicht verantwortlich für das, was früher geschehen ist. Aber ich kann eben auch nicht begreifen, dass man das Dritte Reich notorisch weißwaschen muss. Das kann politisch kein Vorbild für uns sein. Ich möchte keine Partei haben, die die KZs von morgen plant. In Wirklichkeit haben wir ständig diese untergründige Tradition in Deutschland. Die 68er waren für mich mehr Neo-Nazis als linke idealistische Träumer. Selbst Adorno fühlte sich ja an die SA erinnert, als er in den 60ern den Mob marschieren sah und Ho-Chi-Min brüllen hörte. Und in den großen Parteien sitzen für mich heute solche, die ich durchaus in der Tradition totalitärer Regime sehe. Als ich nach Berlin zog, wurde ich von der CDU und FDP in Zehlendorf zur unerwünschten Person erklärt. In ihrem PC-Wahn benehmen sich die Leute von Linke bis CDU nicht viel anders als manche Leute der NPD. Man hat nur unterschiedliche Feindbilder.

Lassen Sie uns noch einmal auf den Antisemitismus zurückkommen. Wie ist ihre Haltung dazu?

Ich möchte eine Rechte ohne Antisemitismus. Um das klar zu sagen: Ich bin in diesem Sinne auch kein Anti-Islamist – auch wenn ich den Islam für eine mittelalterliche Religion erachte, die die Menschenrechte missachtet. Ich spreche mich gegen die Islamisierung aus und würde es gleichwohl als Fortschritt ansehen, wenn Muslime durch eine Reformation geläutert und sich zu den Grundwerten des Humanismus entwickeln würden. Die jüdische Kultur ist für mich untrennbar mit der christlichen verwoben. Wer Antisemit ist, stellt sich also gegen seine eigene Kultur. Es gibt ja auch das merkwürdige Phänomen des Heidentums in der nationalen Szene. Wer aber das Christentum hasst, der hasst einen Teil von sich. Denn unsere europäische Kultur ist jüdisch christlich.

Bei vielen von uns haben sich die Schicksale zwischen Juden und Christen verwoben. Viele Juden kämpften auf der Seite Deutschlands bei den Befreiungskriegen 1870/71 oder 1914. Künstler wie Max Liebermann waren Juden und trotzdem deutsche Patrioten. Ich selbst habe in meiner Familie ein tragisches Schicksal. Meine Großmutter hatte in den dreißiger Jahren ihre große Liebe gefunden: Ihr großes Pech für damalige Verhältnisse, der Mann war Jude. Das noch größere Problem aus damaliger Sicht: 1937 entstand aus dieser Beziehung ein Mädchen. Der jüdische Vater wurde später in ein Konzentrationslager verbracht und dort ermordet. Nach meinem ganz bescheidenen Verständnis ist das ein Verbrechen, das durch nichts gerechtfertigt ist. Da gibt es nichts schönzureden.

Ihre eigene Beziehung zum Judentum?

Nun, ich habe Israel besucht. Ich war in Yad Vashem nicht als Tourist, sondern weil ich getrauert habe. Ich fühle mich als Deutscher und Schwede, aber ich denke, dass das Judentum zur europäischen Kultur dazugehört. Insofern achte ich es.

Wie ist Ihre Beziehung zu den USA?

Die USA sind nicht Obama, um das ganz kurz und knapp zu sagen. Die Wurzeln der USA, denken wir etwa an George Washington, sind richtig und gut. Ein General Steuben zeigt, dass sogar preußische Traditionen hier zu Hause sind. Die USA-Feindlichkeit in Teilen der Linken und der Rechten halte ich für ebenso unproduktiv und falsch wie den Antisemitismus. Ich sagte Ihnen ja, ich bin Europäer. Die USA sind aus meiner Sicht gleichsam ein Verwandter Europas. Ziel der europäischen Politik muss es sein, die europäischen Kräfte in den USA zu stärken. Ich möchte mir außenpolitisch jedenfalls meine Bündnispartner nicht im Iran suchen. Auch meine kulturellen Bezugspunkte sind dort nicht gegeben. Die USA sind für mich ein natürlicher Verbündeter Europas.

Wie sehen Ihre politischen Pläne aus?

Nach meinem Eintritt in die Pro-Bürgerinitiative will ich mithelfen, für eine politische Veränderung zu sorgen. Wir brauchen in Deutschland eine moderne Partei wie die FPÖ oder SVP. Die Pro-Bewegung bietet hier gute Chancen. Zunächst einmal werde ich jetzt den Wahlkampf in NRW unterstützen und hoffe hier auf ein Signal. Danach werde ich selbst in Berlin antreten unter Pro Berlin. Berlin soll eine christliche Stadt bleiben. Berlin hat Symbolwert. Hier liegen im Preußentum positive Anknüpfungspunkte deutscher Kultur. Wenn wir in Berlin 2011 in das Abgeordnetenhaus einziehen können, dann ist das ein Signal, dass sich auch bundesweit eine neue Rechte etablieren kann.

Danke für das Interview.

Videos vom Neujahrsempfang von Pro Köln:

» Rede von Markus Beisicht, Teil 1Teil 2Teil 3Teil 4
» Rede von Johann Herzog (FPÖ), Teil 1Teil 2
» Rede von Josep Anglada i Rius, Teil 1Teil 2
» Rede von Stephan Stritter, Teil 1Teil 2
» Rede von Hilde Delobel (Vlaams Belang)

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148 KOMMENTARE

  1. Man kann tun und lassen was man will. Man wird stets als „Nazi“ diffamiert. Das gehört zur selbstgerechten Erziehung bei den Linken!

    mfg. ein EX-Linker

    Anhang:
    Ironie on:Mein nächster Nickname auf PI-News wird:“
    Your comment is awaiting moderation!“ Ironie off

  2. Für die, die noch die Augenbinde umhaben: Im Mai PRO wählen, es gibt nach Köhlers feiger Rückruderei keine Ausrede mehr, es nicht zu tun. Für die, die denken, man könnte vielleicht Kraft und damit R-R-G zur Macht verhelfen, wenn man nicht CIDU (Christlich-Islamische-Dhimmi-Union) wählt, bitte folgendes bedenken:

    Sind Kraft und co wirklich schlimmer als Moschee- Rüttgers und Dhimmi- Laschet? Nur wenn alle Patrioten in NRW rechts wählen (ich empfehle, wie gesagt, PRO), dann gibt es eine Chance, dass sich im Düsseldorfer Landtag was ändert.

  3. Was er sagt und wo er steht, das sehe ich als für die Zukunft richtige Position.

    Patriotisch deutsch
    Christlich
    Westlich
    Republikanisch
    Antirassistisch

    Das kann der richtige Weg sein, in Deutschland eine neue Rechte zu etablieren.

  4. Das wird der ganz Große Hoffnungsträger für Pro. Man kann ihm ja viel vorwerfen aber eins nicht: Selbst in der DVU hat er sich nie antiisraelisch oder antisemitisch geäußert. Also er hat dieser Partei nie nach dem Mund geredet, sondern ist seiner Linie treu geblieben. So musste sein Weg zwangsläufig zu Pro führen!

    Das Wortprotokoll der 5. Kölner Ratssitzung liegt vor!Kurze Knackige Rede von Manfred Rouhs: Rat Köln 05.S. 20100118 Sondersitzung des Rates zum Fall Jörg Frank

    Gruß Andre
    __________________
    Patriotisch, Antiislamisch, Proisraelisch

  5. Ich gestehe selbst ein, ebenso wie Brinkmann immer mit einem Auge auf die Entwicklung der NPD geschielt zu haben.

    Aber ich halte sie durchsetzt und vielleicht auch geführt von VS-Leuten, die schon dafür sorgen, dass die Hakenkreuz-Fetischisten und Rassisten ihren Platz innerhalb der Partei haben und eine entsprechende Außenwirkung erzielen.

    Deutschpatriotismus und Loyalität zum DEUTSCHEN VOLK sind hingegen für mich kein Rassismus.

  6. Ich muß zugeben, dass ich bis vor ein paar Tagen noch nie von diesem Patrik Brinkmann gehört habe.
    Dass er NPD unterstützt hat, mehr noch: dass er gehofft hat, aus ihr könne eine „moderne und freiheitliche Partei“ enstehen, macht mich etwas skeptisch. Wer sich auch nur ein bißchen mit der NPD beschäftigt, Personal oder Entstehungsgeschichte z. B., der kann Brinkmann zumindest viel Naivität vorhalten.

    Andererseits: Die Pro-Partei hier in NRW ist noch ein ungefestigter kleiner Trupp von sehr engagierten Bürgern, vorwiegend in Köln. Genau dort wehren sie sich schon lange als einzige gegen Islamisierung und Großmoscheen. Sie haben sicher auch schon Fehler gemacht, aber eines kann man ihnen nicht absprechen: zivilcourage.
    Und wenn man sich die verfilzten verklüngelten Altparteien in NRW und anderswo anschaut, müßten diese eigentlich beschämt schweigen anstatt die Pro-partei zu diffamieren.

    Die Rüttgers-CDU zwingt doch mittlerweile ihre alten Stammwähler, sie nicht mehr zu wählen. Als Alternative ist mir die Nichtwählerperspektive zu dünn. Daher bin ich gespannt auf Brinkmann…….

  7. PI-Interview mit Patrik Brinkmann

    Und der war in der DVU???

    Die Antworten klingen mehr nach PI, weniger aber nach jemandem, der in der faschistisch-antisemitischen Nazi-Partei DVU war.

    Ob die Aussagen im Interview glaubhaft sind?

    Ich habe Zweifel. Große Zweifel.

    Trotzdem bin ich dankbar für Sätze wie diesen:

    Ich möchte eine Rechte ohne Antisemitismus.

    Ich hoffe sehr, dieser Satz ist tatsächlich ernst gemeint.

  8. Ixh muss sagen ich bin kein Fan von der pro Bewegung. Mann viele Leute die die Wähler nicht gerne wählen.(ex-dvu mann schreckt ab).
    Ich hoffe auf herrn sarrazin und den bürgermeister von neu-köln.

  9. Klingt recht vernünftig der Mann.

    In den MSM werden sie solche Aussagen natürlich wohlweislich unter den Tisch fallen lassen und stattdessen die übliche Verleumdungskampagne fahren.

  10. super herr brinkmann!

    meine volle unterstützung für Ihre positionen!

    und übrigens:
    DER FASCHISLAM HAT IN DER FREIEN WELT HAUSVERBOT

  11. Dieser Mann ist mir sehr sympathisch.

    „Die 68er waren für mich mehr Neo-Nazis als linke idealistische Träumer. Selbst Adorno fühlte sich ja an die SA erinnert, als er in den 60ern den Mob marschieren sah und Ho-Chi-Min brüllen hörte.“

    Auch hiermit hat er Recht, denn der erste Nationalsozialismus war eine Bewegung der Linken – aus Böhmen, die den National-Sozialismus gründeten, weil die Etablierung des Sozialismus auf internationaler Ebene, also der Internationalsozialismus, utopisch erschien. Auch Goebbels war ein Rotfaschist, ein Sozialist, wenn man seinen Nazi-Sozi von 1936 liest. Also sollen die Linken die Fresse halten und sich dahin zurückziehen, wo sie hingehören, nämlich in die rechtsextreme Schmuddelecke… sorry, in die linksextreme Schmuddelecke, denn rechts bedeutet lediglich Konservatismus, Liberalismus, Traditionalismus, Patriotismus.

  12. @ johannwi: Naiv vielleicht. Wenn ich an die NPD denke, dann denke ich (nach der ersten Assoziation „Verfassungsschutz“) an Herrn Apfel, diesen häßlichen, kleinen Mann mit der Idee von der jüdisch-bolschewistischen Weltverschwörung, dem sozialistischen Traum vom Arbeiterparadies Deutschland und der peinlichen Hackfresse (ich bitte um Vergebung für die drastische Wortwahl).

    Allerdings kann man als echter Patriot und Konservativer, hat man die CDU erstmal als das erkannt, was sie ist (Linke light), kaum eine echte Wahl gehabt, bis PRO kam. Ich als (mittlerweile) wirtschaftsliberaler bin auf die FDP ausgewichen, bis das autogene Training zur Verdrängung der Existenz von Mayzek nicht mehr wirkte.

  13. @ ruhrgebiet: Dann hoffe, bis du tot umfällst (vergebung!) – das sind beides spd-ler, auch wenn sie einige korrekte dinge gesagt und gemacht haben, sie sind noch nicht aus diesem verein von volksverrätern ausgetreten, vergiß das nicht! spd oder cdu wählen ist landesverrat (wo ist nur killerbee, wenn man sie mal braucht???).

    Wähl im Mai PRO, auch wenn sie dich ankotzen. Die anderen sind noch viel schlimmer. Die brauchen eine Partei, die mit im Landtag sitzt und sie anpisst. Das ist vielleicht die Grundlage dafür, dass bis 2015 etwas aus PRO wird, was dir auch gefällt oder sich eine neue (r)echte Partei gründet. Wenn du Kraft oder Rüttgers wählst, kannst du auch gleich nach Duisburg- Marxloh gehen und vor der Moschee schreien: „Ich pisse auf euren Propheten!“ Viel Spass dabei!

  14. Und auf Knopfdruck erscheinen hier schon wieder die Reichsoberbedenkenträger…

    Ihr lernt es nie!!!
    Ich gönne Euch die Bereicherung von Herzen

  15. @ 19 chanuka: Danke für den Link, das ist ein Einblick in die „Meinungswelt“ derer, mit deren Gewalt wir schon bald in noch viel größerem Maßstab werden rechnen müssen als jetzt schon. Allesamt Einserkandidaten in der Schule der PC werden sie nicht müde, jeden, der ihre Meinung nicht teilt, als „NAZI“ zu diffamieren. Nur die Moslems dürfen alles, weil sie es ja nicht besser wissen. Wäre ich ein Moslem würde ich mich diskriminiert fühlen von diesen gutmenschlichen LRGs!

  16. @#19 chanukka (22. Jan 2010 22:12)

    Oh ja… wie Recht Sie haben!
    Hier ein Zitat aus dem roten Haufen:

    „In allen islamischen Ländern herrscht Demokratie, Glaubensfreiheit und Gleichberechtigung der Geschlechter, und alle Menschenrechte werden respektiert. Der Islam ist eine offene Gesellschaftsordnung, und die Scharia ist ein durchaus gerechtes Rechtssystem.
    Die Meldungen in dre Presse über Terroranschläge, Attentate, Ehrenmorde usw. sind nur eine Erfindung der Amerikaner, um den Westen gegen den Islam aufzuhetzen. Schließlich ist der Islam eine Friedensreligion. Nur die blöden Rechtsradikalen haben das noch nicht begriffen.“

    Oder es ist ein ironischer Beitrag eines PI-lers

  17. „Ich hoffe auf herrn sarrazin und den bürgermeister von neu-köln.“

    Die Liste kannst Du auch noch um ein paar Namen verlängern und dann warten, bis Du Schwarz bist. (Also ohne Erfolg bis zum Ende)

    Wir haben bereits viel zu lang gewartet.

    Ich werde nun bei Pro Berlin/Deutschland selbst Mitglied werden.

  18. Das meiste klingt für mich vernünftig.
    Manch kleine Differenzierungen („Ich war in Yad Vashem nicht als Tourist, sondern weil ich getrauert habe.“) gefallen mir, manche Vereinfachungen („Die USA sind nicht Obama, um das ganz kurz und knapp zu sagen.“) gefallen mir weniger.

  19. Ich habe in den letzten Tagen Post von Pro Deutschland bekommen, einmal per eMail und einmal per Briefe mit Karte wegen dem Beitritt Türkei zur EU.

    Er macht einen vernünftigen Eindruck.
    Natürlich kann man auch skeptisch sein, allerdings sollten wir über jeden froh sein, der uns in der Öffentlichkeit im Kampf gegen die Islamisierung unterstützt.

    Wir sollten alle Kräfte bündeln, oder darauf warten, dass Jesus nochmals wiederkommt! Will damit sagen, dass es nie jemanden geben wird, der alle Kritiker zufriedenstellt.

    Wer soll ihm den Rücken stärken, wenn nicht mal wir dazu in der Lage sind. Denkt mal nach!

  20. @Kairos

    …gerne geschehen 😉
    Habe da mal eine dumme Frage: Sind Moslems eigentlich „Links“? Dem Wahlverhalten nach ein klares „ja“ und auch die linken Parteien in der Türkei etc. scheinen ja darauf hinzudeuten, oder?
    Weiter: Wenn sie also Sozialisten sind, die Moslems, dann wären doch alle Menschen (mehr oder weniger) gleich für sie, oder? Dem ist aber anscheinend nicht so, denn sie halten bestimmte Gruppen von Menschen (Christen, Juden, „Ungläubige“) für „Untermenschen“, nämlich für Schweine etc. Also haben sie auch ein rassisches Element in ihrem Sozialismus.
    Weiter: Moslems schwärmen entweder für ihr „Vaterland“ (die Türken sind sehr nationalstolz) oder für die „Umma“ (also die weltweite Gemeinschaft aller Moslems). Das kann man durchaus als „national“ bezeichnen (natio = Geburt, Herkunft, Volk), oder nicht?

    Bedeutet das jetzt etwa, die seien nationale Sozialisten?!? Huch!

  21. #24 toetethans (22. Jan 2010 22:26)

    Also diesen Kommentar darf man doch getrost als Ironie bezeichnen.

    Ansonsten waren da nur 2, der Malte (sicher Mamas Liebling)und noch einer, die aber vom Islam keine Ahnung haben.

    Nur Parolen, das wars. Eigentlich tut mir unser Gegner schon fast leid!

  22. Das ist alles vernünftig, was der Mann da sagt, ich fürchte bloß für ihn, daß er mit Leuten wie Rouhs und Beisicht die ganz falschen Leute bei sich hat. Aus einer PRO-Partei kann nur was werden, wenn die Rouhs‘, Beisichts und andere mit sehr einschlägiger Vergangenheit in der Hierarchie ziemlich weit unten sind.

  23. @toetehans

    …wenn das nicht ironisch ist, dann wäre es ein Kandidat für den Dhimmi- oder Darwin-Award…! 😉

    Andere Kommentare scheinen ja durchaus „ernst“ gemeint zu sein; ein paar Auszüge:

    „Die braune Pest einfach und für alle Zeiten verbieten! Schon Adolf Hitler ist dank grosszügiger Spenden aus der Industrie an die Macht gekauft worden. Wehret den Anfängen! Nie wieder Faschismus!“ [sehr beliebt, weil: das passt immer!]

    „Schluß mit der rechten Hetze! Nein zum Islamhass! Der Islam gehört zu Deutschland! Nein zu Pro_NRW. Nie wieder Faschismus!
    Stoppt die braunen Rattenfänger!
    Nieder mit den braunen Pack
    Deutschland sagt nein zu Rechts! Für eine bunte multikulturelle Gesellschaft“ [OWND: „Deutschland“ sagt nein zu Rechts geht GAR NICHT – AUTOBAHN!]

    „Da kann ein schwedischer Multimillionär von den Geld, dass er aus seinen ausgebeuteten Arbeitern herausgepresst hat, deutsche Rechtsradikale hochpäppeln! Schweden, das im Zweiten Weltkrieg von den mordenden Nazischärgen verschont geblieben ist, darf nicht glauben, deutsche Faschisten wieder hochzupäppeln können! Von einer reaktionären Rechtsaußenregierung in Schweden, wo sich rechtsradikale ganz unverblümt gebärden können, ist leider kein Einschreiten zu erwarten!“ [Weil Schweden im WKII nicht von Nazideutschland besetzt wurde, wird es jetzt wegen eines Herrn Brinkmann von (ähnlichen) Sozialisten verbal erobert?!? ALLE Schweden sind Nazis? Haben doch so viele Moslems dort…]

    „Och wie süß… finden Sie sich damit ab dass der Rechte Dreck in Deutschland bedeutungslos ist und auch immer bleiben wird. Wenn sich unter- und minderbemittelte braunen Kleingeister jetzt aufspielen weil ein Haufen brauner Nazischeiße vielleicht statt 0,5 jetzt 0,8% Stimmen bekommt hat sie selbst nicht mehr alle. Ihr Hass und ihre Hetze gegen den Islam und die friedlichen Muslime sind erschreckend. Sie und ihre braune Kumpanen sind eine Gefahr für Deutschland Solches Gedankengut hat in diesem Land kein Platz! Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Islamophobie wird hier nicht geduldet! Gehen Sie nach Holland, da können sie den Rassisten Wilders unterstützen. Hier in Deutschland wird es sowas niemals geben! Und das ist auch gut SO!“ [Jetzt kommt Stufe 2: gegen die friedlichen Moslems wird gehetzt. „Es“ wird nicht geduldet – naja, der Föööhrer hat gesprochen! Und dann noch die Stufe 3: Wilders ist ein Rassist und wahrscheinlich auch ein Stück braune Sch…, denn er hat ja auch eine Weile in Israel gelebt. Da kann nur so etwas herauskommen…!]

    „Hat nicht der braune Ableger ProKöln schon vor 1 1/2 Jahren von den mutigen Kölnern auf die Schnauze bekommen, dass sie solch braunen Müll und den verbreiteten Hass und die Hetze gegen Muslime nicht in ihrer Stadt haben wollen? Dem braunen Rattenpack von ProNRW wird es ähnlich ergehen. Niemand braucht euch rechtes Gesindel! Verschwindet in eure Rattenlöcher!
    Der braune Spuk wird im Mai auch wieder zuende sein. Dann werden die WählerInnen zeigen, dass solch ein fremdenfeindliches Pack nichts in Deutschland zu suchen hat. Ihr seit eine kleine erbähmliche Minderheit. Ihr seid die Minderheit der Minderheit. Glaubt ja nicht das eure tiefbraunes menschenverachtendes islamfeindliches Gedankengut irgendwie mehrheitsfähig oder geschweige denn überhaupt irgendwo auf Zustimmung stößt. Ihr habt kein Platz in diesem Land. Verschwindet!“ [Jetzt wird’s lustig: selektive Wahrnehmung. Man fragt sich, wer hier „Hetze“ verbreitet. Wäre plapperstorch online, hätten wir wieder eine nette Diskussion über Gewalt von Links und Rechts. Hui – verschwinden soll Pro nun auch noch. Wie undemokratisch…]

    Der Brüller aber zum Schluss: „Nazis nehmen uns die Arbeitsplätze weg. Raus aus Deutschland mit dem Pack, die haben eh keine Lösungen, oder Ideen.“ [Nazis oder Inter-Nazis, die arbeiten und sich gegenseitig die Arbeitsplätze streitig machen – ich krich mich nich mehr ein…!!!! 🙂 ]

    So – jetzt seid ihr dran! 😉

  24. Zunächst einmal muss ich sagen, dass mir Herr Brinkmann vor allem aufgrund seiner früheren Kontakte zur NPD und — noch immer — zur fast genauso schlimmen DVU sehr suspekt ist. Bekanntlich verabscheue ich die NPD. Ich kann nicht nachvollziehen, wie jemand auf den Gedanken kommt, eine Partei wie die NPD, die in der geistigen Nachfolge der NSDAP steht, könnte je reformiert werden. Auch diese Ansicht von Herrn Brinkmann halte ich für äußerst bedenklich:

    Es scheint mir beinahe so, als würden die Verfassungsschützer geradezu ein Interesse haben, dass notorische Antisemiten und NS-Verherrlicher jeden ernst gemeinten Versuch zunichte machen sollen, eine moderne Rechte wie in Österreich und der Schweiz oder in Belgien zu bilden.

    Dass sich solche Gestalten, namentlich Antisemiten und NS-Apologeten, in der NPD (z.T. aber auch in der DVU) wohlfühlen und dort seit Jahren ausleben können, ist m.E. keineswegs die Schuld des Verfassungsschutzes, sondern hat damit zu tun, dass der harte Kern der NPD (respektive der DVU) schon immer antisemitisch und faschistisch war.

    Allerdings will ich Herrn Brinkmann auch kein Unrecht tun. Ich kann nicht ausschließen, dass er aus seinen früheren Fehlern gelernt hat — auch wenn ich von der DVU ebenfalls eine sehr schlechte Meinung habe und sein Engagement dort missbillige.

    Diese Ansichten von Herrn Brinkmann hören sich jedoch sehr vernünftig an und verdienen, soweit ernst gemeint, Zustimmung:

    Es ist ja paradox, dass diese Kreise, ich möchte sie noch nicht einmal Rechte nennen, im Iran und bei Islamisten ihre Freunde suchen und wie die Hamas am liebsten den Staat Israel abschaffen wollen. Eines sollten wir uns doch einmal verdeutlichen: Unser Schicksal in Europa ist dem Israels sehr ähnlich.

    Ich möchte eine Rechte ohne Antisemitismus. Um das klar zu sagen: Ich bin in diesem Sinne auch kein Anti-Islamist – auch wenn ich den Islam für eine mittelalterliche Religion erachte, die die Menschenrechte missachtet. Ich spreche mich gegen die Islamisierung aus und würde es gleichwohl als Fortschritt ansehen, wenn Muslime durch eine Reformation geläutert und sich zu den Grundwerten des Humanismus entwickeln würden.

    Die USA-Feindlichkeit in Teilen der Linken und der Rechten halte ich für ebenso unproduktiv und falsch wie den Antisemitismus.

    Aber ich kann eben auch nicht begreifen, dass man das Dritte Reich notorisch weißwaschen muss.

    Gerade mit diesem letzten Satz spricht Herr Brinkmann ein sehr wichtiges Problem an. Ich frage mich nur, wie ernst er das meint. An seiner Integrität habe ich leider große Zweifel. Richtig ist in jedem Fall, dass es leider nur allzu viele gibt, die unter dem Deckmantel, die Freiheit verteidigen zu wollen, auch gegen den Islam, dem Nationalsozialismus das Wort reden und die beharrlich versuchen, die Gräuel des NS-Zeit zu relativieren; diese Leute streben allerdings meist heimlich selbst den Totalitarismus an, wenn auch den einer anderen Prägung. Derartige Ansichten und Bestrebungen sind schlicht nicht akzeptabel und müssen aufs Schärfste zurückgewiesen werden –- umso mehr, wenn freiheitszersetzende oder antisemitische Anschauungen von angeblichen „Islamkritiker“ geäußert werden; denn diese Leute sind geeignet, jedermann in Verruf zu bringen, am meisten die ernst gemeinte und notwendige Islamkritik.

    Bevor man jemanden aus diesen Reihen als politischen Verbündenen in Betracht zieht, sollte man daher genau prüfen, wie seine eigene Werteordnung in Wahrheit aussieht; dabei ist zuvörderst auf Taten abzustellen, nicht bloß auf Worte.

    Ich hoffe sonach, dass die Worte von Herrn Brinkmann nicht bloße Lippenbekenntnisse sind (oder gar Täuschungsversuche), sondern er in der Tat ein überzeugter Demokrat ist, der jedweden Antisemitismus wie Totalitarismus strikt ablehnt und bekämpfen will. Noch bin ich davon allerdings keineswegs überzeugt, auch wegen seiner nach wie vor bestehenden DVU-Verbindungen.

    Ausdrücklich lobend hervorheben möchte ich allerdings, wie das Interview von PI geführt wurde: In vielen Zeitungen hat sich längst die Unsitte eingebürgert, dass man über denjenigen, der das Interview gibt, weniger erfährt als über den Journalisten, der es führt. Hier aber gibt es kein unnötiges Geschwafel: Die Fragen sind knapp und konzise. Es werden u.a., wenn auch nicht umfassend, die unangenehmen Dinge thematisiert, so etwa Brinkmanns NPD-Vergangenheit, und das ohne unnötige Umschweife oder gar Schmeicheleien. Das ist gut so.

    Es ist aber auch grundsätzlich unerlässlich, zunächst eine gewisse Distanz zu solchen Personen zu wahren und abzuwarten, wie sie sich verhalten, zumindest wenn man nicht die Gefahr eingehen will, an den Falschen zu geraten und schließlich selbst diskreditiert zu werden.

    Daher scheint es mir ratsam, abzuwarten, ob Herr Brinkmann sein Wort hält — oder ob sich doch wieder anders besinnt; ausschließen kann man das nämlich leider nicht.

  25. Wenn ich in NRW wählen dürfte, würde ich jedenfalls auch pro NRW wählen. Ob ich es wiederholt tun würde, hängt davon ab, ob sie sich zu einer ernstzunehmenden politischen Gegenbewegung entwickeln.

  26. @ chanuka: Mit Verlaub, Ihre Frage ist dumm.

    Die Moslems sind so „links“ oder „rechts“ wie Hitler und Stalin es waren.

    Ihre Ideologie trennt Umma und Kuffar, wie die Nazis Arier und Untermenschen kannten UND die internationalen Sozialisten Bürgertum und Arbeiterschaft. Nur weil hier ein ökonomisches und kein rassisches Merkmal verwandt wird, heißt das nicht, dass sie nicht „bestimmte Gruppen von Menschen“ für „Untermenschen“ halten.

    Wie ich auf Hinweis von osimandias in meinem Blog darlege (und Sie im Video „history of politicval correctness“ erfahren) ist die Verschiebung von ökonomischen auf kulturelle Merkmale eine Verschärfung dieses Rassismus durch bewusste Täuschung. Die linkswestliche Taquiya (wie schreibt man das nochmal?) von Marcuse et al verzahnt sich mit der mittelalterideologie des massenmordenden kinderschänders, um „den westen“ und „“die westliche ideologie“, also unsere freiheit, zu vernichten.

  27. @ Frietz

    Dann schaue doch, was die pro-Köln-Fraktion von 2004 bis 2009 (erste Amtszeit im Kölner Rat) geleistet hat.

  28. Das ist doch mal eine Bereicherung, dieser Herr Brinkmann.
    Wie sagen unsere Volksverä..,SORRY Volksvertreter in Berlin immer.
    „Das ist ein ganz wichtiger Schritt in die richtige Richtung“.

  29. #18 Kairos (22. Jan 2010 22:03)
    Geht mir genauso. Bei der NPD stecken Verfassunschutz und andere Kreise ganz tief mit drin, schon allein wegen der vielen jobs, die da mit dran hängen….
    „Von Haus“ bin ich eigentlich CDU-Stammwähler, gewesen. Bis vor einiger Zeit gab es ja auch den einen oder anderen Poltiker dort, weshalb diese Partei wählen konnte.
    Seit Laschet und spätestens seit Merkels „Berliner Programm“ ist die CDU nicht mehr mit gutem Gewissen wählbar.
    Und überhaupt: Wer garantiert denn, dass am Ende nicht schwarz-grün in NRW herauskommt. Die Westpol-Umfrage von heute (CDU 36, Grüne 12) riecht verdammt stark nach CDU/Grüne ab Mai. Rüttgers/Laschet sehnen sich doch schon fast danach.
    Wie kann man bei dieser Unsicherheit noch CDU wählen? Das nur mal so an diejenigen, die noch etwas Skrupel vor Pro NRW haben…..

  30. @13 Mastro Cecco (22. Jan 2010 21:59)

    … der in der faschistisch-antisemitischen Nazi-Partei DVU war.

    Und diese DVU ist in Deutschland legal? Unglaublich! Jeder Kritiker Israel ist ein Nazi so wie jeder, der den Islam kritisiert. Stimmts Mastro?

  31. #5 Pro West (22. Jan 2010 21:48)

    Schön seine positiven Positionen zu Israel/Judentum und den U.S.A zu lesen.

    Damit ist er bei Pro ein Außenseiter. Nicht ohne Grund hat PI (lobenswerterweise!) gerade da so hartnäckig gebohrt.

  32. #2 Joeshe27 (22. Jan 2010 21:45)

    Man kann tun und lassen was man will. Man wird stets als “Nazi” diffamiert. Das gehört zur selbstgerechten Erziehung bei den Linken!

    mfg. ein EX-Linker

    Das perlt an uns mittlerweile doch ab wie Regentropfen auf einem neuen Auto!

  33. @ abberatio: schön, dass Sie wieder da sind, ist immer so langweilig ohne Sie…

    Ich teile Ihre Vorbehalte in der Sache, bin jedoch derzeit im Allgemeinen eher zugeneigt mir falsche Freunde rechts (Brinkmann) als links (Rüttgers, Laschet, Westerwelle, etc.) zu suchen. Ich glaube vor PRO gab es einfach für die Leute, die schon früh erkannt haben, was viele erst jetzt begreifen (und weswegen wir hier so viel schreiben) einfach keine richtige Adresse. So landeten Sie bei den Dummfaschos. Im Übrigen habe ich das „Verbotsverfahren“ und die Peinlichkeiten des VerfSch (mehr Spizel als echte Nazis in der NPD) genau verfolgt und muss ehrlich sagen, dass man bei aller Staatstreue geneigt ist in diesem Punkt dem Verschwörungstheoretiker zuzuneigen und die Behörde zumindest nicht ohne Schuld an der Entwicklung der NPD davonkommen zu lassen.

    Ich freue mich schon auf Ihre Erwiderung.

  34. @ johannwi: Bitte weitersagen: Pro NRW! Pro NRW! Pro NRW!

    @ all: Das ist euch zu stumpf? Dann hört euch mal an, was Laschet, Rüttgers und Kraft so erzählen! Dann fangt ihr auch an zu intonieren!!!!

  35. @Kairos
    …danke für die Antwort! Ich pflichte Ihnen nur zu gerne bei, dass sich Diktaturen (seien sie „braun“ oder „rot“ oder „grün“) stets eines Feindbilds bedienen, um eine Rechtfertigung für ihre Gräueltaten und die letztlich angestrebte Ausbeutung zu finden. Der Gegner muss „entmenschlicht“ werden, um auch den letzten Funken Menschlichkeit in den Kämpfern zu eliminieren! Ich wollte mit meiner Aussage „Links“ zum Ausdruck bringen, dass sich diejenigen, die sich als die „Guten“ bezeichnen und meistens als „Linke“ gebärden diese Taktik natürlich zu Eigen machen und ihr Gegenüber verleumden und – wie man in den Kommentaren bei „derwesten.de“ sehr schön sehen kann – zu entmenschlichen. Der wahre Gegner (der Feind der Menschlichkeit und der Freiheit) wird stilisiert und zur unantastbaren Gallionsfigur gemacht. Denke, dass wir uns da einig sind.

    Mag sein, dass ich mich etwas provokant ausgedrückt habe – ich geniesse gerade einen wundervollen 1996er Cahors… 😉

    Eine persönliche Sache noch am Ende: diejenigen, die es in den 20er und 30er Jahren des lezten Jahrhunderts fertig gebracht haben, MEINE Familie zugrunde zu richten und zu ermorden, bezeichneten sich selbst als „Links“ und „Sozialistisch“ und versuchten damit natürlich – wie Sie völlig korrekt feststellen, damit für ihre Taten zu rechtfertigen. Von Menschlichkeit natürlich keine Spur…

  36. Entweder ein Schwede,oder aber wieder ein Östereicher ! Ich hoffe nur,das Deutschland nicht so weit sinken wird,das man mich zum Bundeskanzler wählen muss , um hier wieder Ordnung zu schaffen ! Einen Griechen! Soweit sollte es nicht kommen,immer positiv denken Freunde!

  37. „Fragen wir politisch inkorrekt und ganz direkt“

    Meine Frage ist dann: Wie denkt Patrik Brinkmann über das Verhältnis von Ralf Giordano und ProKöln?

  38. Wer in der NPD und in der DVU mitgemacht hat, ist meines Erachtens politisch 100%ig diskreditiert. Auch eine spaetere Sinneswandlung hilft da nicht mehr. Brinkmann kann auch kein Verbuendeter der Islamkritiker sein, denn ein entscheidendes Kennzeichen der demokratischen und freiheitlich motivierten Islamkritik ist es, NICHT rechtsradikal und NICHT antisemitisch zu sein. Wer einmal einer Nazipartei angehoerte, wird dem berechtigten Anliegen der Islamkritiker, Demokratie und Freiheit gegen den Islam zu verteidigen, nur schaden. Ich meine daher, dass es besser waere, wenn sich PI nicht zu sehr mit diesem Politiker beschaeftigen wuerde.

    @Beitrag 32: Ein deutscher Geert Wilders wird Brinkmann mit Sicherheit nicht. Geert Wilders tritt ueberzeugend fuer Demokratie und Freiheit ein. Dies hat sich ein ehemaliger NPDler ein fuer allemal verwirkt.

    Die falschen Freunde sind gefaehrlicher als die schlimmsten Feinde!

  39. Für mich klingt der Mann integer und vernünftig.

    Aber eines muss ich auch sagen. Pro Köln/NRW könnten von mir aus einen Affen aus dem Kölner oder Duisburger Zoo als Spitzenkandidaten nominieren – ich würde sie trotzdem wählen. Schlechter als das was zurzeit die Geschicke Deutschlnds lenkt wäre selbst das nicht.

  40. Ich kann das rumgezicke hinsichtlich der Pro-Bewegung nicht mehr nach vollziehen.

    Pro wählen statt nicht wählen
    ist die z. Zt. einzige Alternative, oder halt das kleinere Übel wenn man so will. Dann schauen was passiert und wenn´s nichts war gewinnt die Gewissheit, was immer noch besser ist als weiter abzuwarten und den andern das Feld zu überlassen.

  41. @ chanuka: Prost (ich genieße mein Altbier!) – bitte wenden Sie sich, falls noch nicht geschehen, an http://kairos.myblog.de/ für Definitinen von „links“ und „grün.“

    Sie haben sich nicht provokant ausgedrückt, sondern den Fehler gemacht, den wir alle oft machen: Zu meinen, irgendwo wäre die „Mitte“, davon links stünden SPD, Linke und Grüne, davon rechts aber CDU und FDP – am linken Rand stünden MLPD und KPD und am rechten DVU und NPD.

    Es gibt nur EINE Front und nur EINEN Streit seit über hundert Jahren: Den zwischen inhumanem „Sozialismus“ und der einzigen halbwegs gerechten Lebensform, der kapitalistischen Demokratie. Diese beiden Wege stehen sich als TOTALIDEOLOGIEN (Popper) gegenüber. Der Islam steht auf der Seite des Sozialismus (vgl. Ulfkotte). Wie oft in der Geschichte heißt es Freiheit gegen Unterdrückung, wenige gegen viele. Der Stoff aus dem Legenden und gute Filme gemacht sind. Wenn wir aber den Mut verlieren, gibt es kein Happy End, sondern einen endlosen Alptraum – unterm Halbmond!

  42. #47 Megiddo

    „In Deutschland wird man ja sehr schnell zum Neonazi. Das hat man ja nicht erst seit dem Fall Sarrazin gesehen.“

    Inzwischen wird das auch an Necla Kelek durchexerziert. Darum würde mich seine Stellung zu Giordano wirklich interessieren.

  43. @ meggido: Mit der gleichen Argumentation könnten Sie einen Dieb, einen Geiselnehmer, einen Mörder, für alle Zeiten verdammen, bzw. zum Tode verurteilen. Wenn unser Rechtssystem schon vorsieht, diese Leute eine bestimmte Strafe absitzen zu lassen, nach der sie GESÜHNT und OHNE SCHULD wieder am gesellschaftlichen Leben partizipieren könnten, geben Sie doch bitte Leuten, die politische Fehler gemacht haben die gleiche Chance. Die Menschen sind danach zu beurteilen, was sie tun.

    Merkel sagte vor drei Jahren „Multi-Kulti ist vorbei!“ – was ist passiert – nix!

    Wenn Frau Merkel morgen den Einreisestopp beschließt wähle ich CDU.

  44. „Haus für die Opfer des Islam“ – bisschen happig. Woher kommt das Personal? Und wer zieht da ein? Was ist überhaupt ein „Opfer des Islam“? Sieht sich eine Muslimin, die von ihrem Mann halbtot geprügelt wird, als Opfer des Islam? –
    Diese Idee mit dem Opferhaus ist eine Kopfgeburt, die ich nicht ernst nehmen kann. Und das färbt auf den Ideengeber ab.
    – Dass man jetzt in NRW Pro wählen sollte, will ich als taktische Entscheidung gelten lassen, ich will da gar nicht stänkern. Aber seriös ist diese Bewegung nicht. Und sie wird in Deutschland nie nennenswerte Wählerschichten gewinnen. Eine konservative Sammlungsbewegung bräuchte Galionsfiguren wie Thilo Sarrazin.

  45. #53 Marmor
    Jemand wie Sarrazin wurde natuerlich zu Unrecht in die Nazi-Ecke gedraengt. Aber das heisst ja nicht, dass es nicht auch wirkliche Nazis gibt. Die NPD und die DVU gehoeren klar dazu.

    Ich meine, „Rechts“ hat mit „Islamkritik“ nichts zu tun.

  46. Danke für dieses interessante Interview. Das waren klare Positionen mit denen ich mich auch identifizieren kann.

    Von Rechtsextremen halte ich auch nichts, schon weil ich wie PI mit Israel und den USA sympathisiere. Allerdings muss ich sagen das ich die DVU nie für so krass gehalten habe wie die NPD. Ich war mal vor einigen Jahren privat zu einem Essen eingeladen bei jemand der zufällig auch ein hoher DVU Funktionär ist. Als im Gespräch der Name „NPD“ fiel, machte er einen angewiderten Gesichtsausdruck und meinte: „Iiigitt – mit denen wollen wir nichts zu tun haben, die sind zu nazistisch!“. Ich musste zwar innerlich grinsen und dachte mir „Was seid ihr denn?“ Aber ich glaube dennoch dass diese Äusserung damals ehrlich gemeint war. Man wollte sich damals noch von den krassesten Elementen abgrenzen. Das änderte sich allerdings als DVU und NPD ein gemeinsames Bündnis eingingen. Dadurch verseuchte die DVU vollends und besiegelte wohl auch ihr Ende.

  47. @Kairos
    …werde mich mit Deinem Blog beschäftigen! Danke für die Info – Nam vitiis nemo sine nascitur… 😉
    Prost!

  48. #41 Kairos

    Zunächst einmal: Ihre grundsätzliche Ablehnung der Politik von Laschet und Co. kann ich nachvollziehen.

    Ich teile Ihre Vorbehalte in der Sache, bin jedoch derzeit im Allgemeinen eher zugeneigt mir falsche Freunde rechts (Brinkmann) als links (Rüttgers, Laschet, Westerwelle, etc.) zu suchen.

    Diese Ansicht halte ich für gefährlich. Ganz grundsätzlich bin ich nicht bereit, Antisemiten und NS-Apologeten als Unterstützer meiner Sache zu betrachten. Besteht also Anlass zur Sorge, dass ich es mit einem Antisemiten oder NS-Apologeten zu tun haben könnte, so möchte ich mich zunächst vergewissern, ob diese Bedenken gerechtfertigt sind.

    Zu berücksichtigen ist vor allem aber, dass derjenige, der sich mit solchen „Freunden“ sehen lässt, sehr schnell ebenfalls in Verruf geraten kann, und zwar nachhaltig. Nun treibt mich, wie ich zugeben muss, auch eine gewisse Skepsis gegenüber pro NRW um. Dass die Partei in erheblichem Umfang Faschisten oder Antisemiten Zuflucht bieten würde, kann aber niemand behaupten, nicht einmal diejenigen, die pro NRW Schaden wollen. Wenn nun eine so junge Partei sich mit den falschen Leuten einlässt, sind ihre Aussichten, irgendetwas bewegen zu können, gleich null. Die Partei muss vielmehr davon ausgehen, selbst in den braunen Sumpf gezogen zu werden – umso mehr, wenn sie sich finanziell und personell ausliefert.

    Im Übrigen habe ich das “Verbotsverfahren” und die Peinlichkeiten des VerfSch (mehr Spizel als echte Nazis in der NPD) genau verfolgt und muss ehrlich sagen, dass man bei aller Staatstreue geneigt ist in diesem Punkt dem Verschwörungstheoretiker zuzuneigen und die Behörde zumindest nicht ohne Schuld an der Entwicklung der NPD davonkommen zu lassen.

    Die Unterwanderung der NPD durch V-Männer kann nicht in Abrede gestellt werden; finanzielle Unterstützung der Parteiarbeit findet dadurch (indirekt) allemal statt. Eine Verschwörung sehe ich dahinter indes nicht: Der Verfassungsschutz dürfte die NPD tatsächlich für eine gewisse Bedrohung halten; die ergriffenen Maßnahmen mögen überzogen und auch rechtsstaatlich fragwürdig erscheinen, entsprechen aber leider genau dem, was man von einer gutfinanzierten und kaum überwachten Behörde zu erwarten hat, denn wehe, die Beamten werden losgelassen. Ich bin trotzdem der Meinung, dass der harte Kern der NPD, ungeachtet staatlicher Einflussnahme, schon immer geprägt war von einem höchst eigenen Antisemitismus und einer Verklärung der NS-Zeit. An der Integrität so mancher V-Leute müssen leider auch Bedenken geäußert werden: So halte ich es für durchaus wahrscheinlich, dass regelmäßig auch überzeugte Verfassungsfeinde, um an Geld zu kommen, für den Staatsschutz spitzeln. Das Geld fließt dann wieder in die Partei.

    Das große Problem, das ich bei Herrn Brinkmann sehe, ist jedoch, dass er nach wie vor enge Kontakte zur DVU unterhält; bei der NPD hat er versucht, sich anzubiedern, blitzte dann aber wohl ab (was nicht unbedingt ein schlechtes Zeichen sein muss). Nun ist er bei pro NRW gelandet. Wie gesagt: Seine Äußerungen in diesem Interview sind zum Großteil vernünftig und verdienen, soweit ernst gemeint, Zustimmung; allein mir fehlt der Glaube.

    Im Übrigen bin ich der Ansicht, dass man etwas nur dann unterstützen sollte, wenn man sich seiner Sache gewiss ist, denn etwas zu unterstützen ist etwas anderes, als etwas hinnehmen zu müssen. Eine andere Ansicht mag hier mitunter pragmatischer sein, muss sich bisweilen aber auch den Vorwurf gefallen lassen, zum Opportunismus zu tendieren; vor allem aber besteht dann das Risiko, dass man sich selbst verleugnet – vielleicht noch mehr, als wenn man zusieht, wie ein Laschet durch die Talkshows tingelt.

    Die größe Befürchtung von mir ist jedoch, dass jede ernstzunehmende Islamkritik, die gerade in den letzten Monaten sich mehr und mehr Freiräume erarbeitete, im Handstreich wieder vernichtet werden könnte, wenn jetzt ein gravierender Fehler geschieht. Deshalb kann ich allen, auch pro NRW, nur empfehlen, zunächst vorsichtig zu sein.

  49. #54 Kairos
    Das ist grundsaetzlich richtig, was Sie sagen. In diesem Fall sehe ich aber eine Ausnahme: Schliesslich ist es wirklich unter keinen Umstaenden zu rechtfertigen, sich einer SA-aehnlichen Schlaegertruppe wie der NPD anzudienen. Und da niemand einen Anspruch darauf hat, POLITISCH rehabilitiert zu werden, meine ich, dass man hier kein Auge zudruecken kann.

    Selbst, wenn man das moralisch nicht so eng sieht wie ich, ist es praktisch extrem gefaehrlich, sich mit Ex-Nazis einzulassen. Man wird dann selbst angreifbar. Die Staerke der Islamkritik, und auch ihr gegenwaertiger Erfolg, liegt meines Erachtens gerade darin, dass sie demokratisch und freiheitlich motiviert ist. Aus diesem Grunde ist Geert Wilders auch so erfolgreich. Wir muessen uns darueber klar sein: Nazis wird zu Recht kein anstaendiger Buerger waehlen, selbst wenn sie islamkritisch sind.

  50. Ich meine, “Rechts” hat mit “Islamkritik” nichts zu tun.

    Doch. „Rechts“ hat zunächst mit Freiheits- und Vaterlandsliebe zu tun und führt zwangsläufig zu Islamkritik. Nationalsozialismus hat dagegen nichts mit rechts zu tun. Wenn du Nazis schon auf einer horizontalen Skala einordnen willst, sind sie links zu finden!

  51. Zu Brinkmann es ist unstreitig das er sowohl der DVU als auch der NPD nahesteht. Ferner hat er Verbindungen zu europäischen und insbesondere zur russischen rechten Szene. Ob die jetzt rechtsradikal sind sei mal dahingestellt. Soviel ich über die russische rechte Szene gelesen habe sind die ganz bestimmt nicht pro Israel.

    Nachdenklich macht folgende Aussage :

    Ich möchte eine Rechte ohne Antisemitismus. Um das klar zu sagen: Ich bin in diesem Sinne auch kein Anti-Islamist

    Diese Gleichstellung ist einfach falsch. Broder hatte die Gleichstellung widerlegt. Kann man hier bei PI nachlesen.
    Und wer kein Antiislamist ist, ist für Islamisten oder wie soll man eine solche Aussage deuten?
    Ich weiß jetzt kommt: Das ist aus dem Zusammenhang gerissen usw.
    Dann sollte sich pro jemanden suchen, der die Texte ordentlich lektoriert.

    Wie kann kann man Antisemiten mit Gegnern des Islamismus gleichsetzen?

    Ich hoffe doch das die meisten Deutschen Gegen Islamismus sind und die meisten Europäer auch.

  52. #60 Megiddo

    Nazis wird zu Recht kein anstaendiger Buerger waehlen, selbst wenn sie islamkritisch sind.

    Das haben Sie sehr treffend ausgedrückt! Grundsätzlich stimme ich Ihrer Auffassung zu (s.o.) und habe bezüglich Brinkmann ebenfalls große Bedenken.

    Schliesslich ist es wirklich unter keinen Umstaenden zu rechtfertigen, sich einer SA-aehnlichen Schlaegertruppe wie der NPD anzudienen.

    Dem muss jedoch entgegengehalten werden, dass viele, die der echten SA angehörten oder der NSDAP, anschließend weitestgehend „rehabilitiert“ wurden (soweit man das so ausdrücken kann). Zweifel blieben oft, und ein unschöner Nachgeschmack bleibt wohl immer. Aber Menschen können sich ändern. Die Frage ist m.E. aber auch, wieweit sich jemand mit dieser Vergangenheit überhaupt noch politisch exponieren kann. Denn das kann der Partei, die dies zulässt, wie Sie richtig schrieben, stets zu sehr viel Schaden gereichen, unabhängig davon, ob dieser Politiker nun seine Ansicht geändert hat oder nicht.

  53. #61 Andreas:
    Also ich bin kritisch gegenueber dem Islam, ohne das mit irgendwelchen weiteren politischen Meinungen zu verbinden. Ich habe z.B. keine Lust auf Scharia.

    Deswegen bin ich noch lange nicht „rechts“.

  54. @abberatio: Vielleicht versuchen Sie in Zukunft Ihre Kommentare ein wenig mehr Richtung vox populis und ein wenig weniger Richtung homo academicus zu halten, ich versuche das auch. Ansonsten können wir uns nämlich auch allein (bei Interesse: kairostheos@aol.com) unterhalten.

    Unser Problem besteht ja vor allem in der hochgradig artifiziellen Sprache, die kaum jemand außerhalb akademischer Kreise versteht. Da ich derzeit beruflich mit Schülern aus der Unterschicht zu tun habe bin ich für dieses Problem einigermaßen sensibilisiert. Ich schlage Ihnen also einfach vor ein wenig verbale Hybris abzubauen, in aller Freundschaft.

    Zu den von Ihnen angesprochenen Themen:

    1. Ich lehne ebenfalls jede Zusammenarbeit mit Sozialisten, Antisemiten und anderen Extremisten ab. Ich wollte nur sagen, dass Menschen wie Brinkmann auch oft zu Unrecht in diese Ecke gestellt werden (vgl. den von Ihnen angesprochenen WilderS)

    2. Ich sehe keine „Verschwörung“ bei der Unterwanderung der NPD durch den Verfassungsschutz, sondern eine gut dokumentierte Tatsache. Selbst das Verbotsverfahren scheiterte ja bekanntlich daran, dass man nicht unterscheiden konnte, was genuine Parteimeinung war und was von den V Männern eingestreut – mann, was waren das für Undercover-Profis- echter als die Echten! als „Verschwörung“ nimmt Otto N. (und Kairos) das wahr, weil, wie Sie schreiben die Aktionen des VerfS „entsprechen aber leider genau dem, was man von einer gutfinanzierten und kaum überwachten Behörde zu erwarten hat, denn wehe, die Beamten werden losgelassen.“

    und 3. Wie Sie dachte ich bis vor ein paar Tagen, dass man Pro nicht wählen kann, weil man (ich) nicht 100% dahintersteht. Aber dann habe ich mir die Alternativen angesehen…

  55. #56 Megiddo (22. Jan 2010 23:19)

    „#53 Marmor
    Jemand wie Sarrazin wurde natuerlich zu Unrecht in die Nazi-Ecke gedraengt. Aber das heisst ja nicht, dass es nicht auch wirkliche Nazis gibt. Die NPD und die DVU gehoeren klar dazu.“

    Darf ich p.i. deine Stellung zu ProKöln erfahren? – den Satz „‚Rechts‘ hat mit ‚Islamkritik‘ nichts zu tun“ unterschreibe ich.

  56. #21 chanukka (22. Jan 2010 22:12)

    Wollt ihr auch mal die geballte Intelligenz der Antifa lesen? Dann schaut euch die Kommentare zu Herrn Brinkmann hier einmal an:

    http://www.derwesten.de/nachrichten/Schwedischer-Millionaer-will-Pro-NRW-Millionen-Summe-spenden-id2426520.html

    ICH weiss zwar noch nicht, was ich von jemandem wie Herrn Brinkmann halte, aber dieses Antifa-SA-Gelaber ist ja dümmer als 3m Feldweg!!!!

    ScHaut mal rein, der Zensor scheint Feierabend zu haben… 😆

  57. @ 60 meggido: Ich sehe das genau umgekehrt (aber auch erst seit man meinen Blog temporär gesperrt, mich wiederholt als „drecksnazi“ beschimpft hat, usf.). WIR ALLE SIND FÜR DIE LRGS SCHEISSDRECKSNAZIS! Also ist es natürlich an uns die Unterschiede zu klären. Aber wenn ich meine ganze Kraft dazu aufwenden muss, Vorwürfe des Antisemitismus etc. zu entkräften, dann komme ich ja gar nicht mehr dazu die echten Antisemiten (Moslems) zu kritisieren. Meiner Ansicht nach hat nur Israel und in geringerem Maße die USA dieses Dilemma erkannt und handelt entpsprechend.

    Zudem finde ich einfach an den Kernaussagen der NPD („Kriminelle und arbeitslose Ausländer raus“) bei allem wiederholt geäußerten Abscheu für Apfel und Konsorten einfach nichts falsches.

  58. #69 Kairos
    Ich befuerchte, da werden wir uns nicht einigen. Ich habe auch andere Erfahrungen gemacht als Sie: Ich trete in Diskussionen unter Bekannten und Freunden ausgesprochen islamkritisch auf, ohne in die Nazi-Ecke gedraengt zu werden. Moeglicherweise sollten Sie sich deutlicher von Nazis abgrenzen, dann muessten Sie keine weiteren Ressourcen darauf verwenden, Antisemitismusvorwuerfe zu parieren.

    Die von Ihnen genannte Forderung der NPD erscheint mir viel zu militant.

  59. @nicht die mama
    ja es scheint so, dass hier zzt (noch) nicht/nicht mehr zensiert wird! Denn es kommen solche Kommentare durch:

    „Warum braucht ihr eigentlich immer einen Sündenbock?
    Warum könnt ihr keine Befriedigung in euerer Arbeit finden?
    Müßt ihr immer andere Menschen knechten?
    Diesmal schlagen wir euch aufs maul, so wahr mir der Teufel hilft.
    Brauner Schaum soll in den Gulags schäumen.“

    PACK! Feinde einer freiheitlichen Gesellschaft!

  60. #69 Kairos

    Vielleicht versuchen Sie in Zukunft Ihre Kommentare ein wenig mehr Richtung vox populis und ein wenig weniger Richtung homo academicus zu halten, ich versuche das auch.

    Sie sollten das Niveau der PI-Leser hier nicht unterschätzen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele durchaus in der Lage sind, dem zu folgen, und auch auf hohem Niveau antworten. Eine bewusste Attitüde steht dahinter jedenfalls nicht. Im Übrigen sehe ich darin auch keine „verbale Hybris“; dem käme allenfalls der Stil eines Adorno nahe…

    Selbst das Verbotsverfahren scheiterte ja bekanntlich daran, dass man nicht unterscheiden konnte, was genuine Parteimeinung war und was von den V Männern eingestreut

    Die Entscheidung war denkbar knapp und im Detail etwas anders: Bis zur Frage, ob die Partei tatsächlich verfassungswidrig sei, war das BVerfG nämlich noch gar nicht durchgedrungen. Die Frage, was nun von der Partei selbst ausging und was vom Verfassungsschutz, sollte erst im Hauptverfahren geklärt werden. Allein die erhebliche Einflussnahme durch den Verfassungsschutz genügte aber schon, um das Vorverfahren zu kippen.

    Ich wollte nur sagen, dass Menschen wie Brinkmann auch oft zu Unrecht in diese Ecke gestellt werden

    Brinkmanns früheren NPD-Verstrickungen sind aber bewiesen, auch seine Nähe zur DVU steht außer Frage. Es wäre daher an ihm, sich aus dieser Ecke zu befreien, und das geht nun einmal nicht von heute auf morgen.

  61. Ein sehr schönes Interview mit Patrik Brinkmann, dem ich vorbehaltlos zustimmen kann.
    Vielen Dank an PI für diesen Beitrag.

  62. Ich möchte hier noch einmal allen Bedenkenträgern empfehlen ihre eigene Partei zu gründen, in der sie vor drei Mitgliedern den Gröfaz spielen können, um ihr Ego zu befriedigen.

    Leute eine Partei (Bewegung) kann nicht in allen Punkten jedem gerecht werden.
    Die Linie muß stimmen.
    Genauso funktioniert das bei den Anhägern unserer „demokratischen Parteien).

  63. @ 70 meggido: Sie als PI Leser finden also die Kernforderung (neben Einreisestopp und Islamverbot)dieser Bewegung „zu militant“?!

    Wer in unser friedliches und demokratisches Land kommt hat, gerade wenn er in seinem Heimatland verfolgt wird, die Pflicht und Schuldigkeit sich an unsere Regeln zu halten. Wer straffällig wird, sollte ausgewiesen werden, statt weiterhin vom Steuerzahler mit drei Mahlzeiten am Tag (wenn auch nicht mehr mit Reisefreiheit) ausgehalten zu werden. Wenn einen Barbaren in Afrika (oder im Kosovo)der Tod erwartet und er als Dank für die Rettung hier Frauen, Kinder oder alte Männer, die Karikaturen zeichnen, mit dem Tode bedroht, dann können wir ihn nicht gebrauchen.

    Arbeitslose Ausländer wurden zuletzt zu fast 100 Prozent ausgewiesen aus: DUBAI!

    Und jeder andere Staat der Welt, der überleben will, hat das in der Wirtschaftskrise getan. Nur D und EU spielen das Weltsozialamt. Selbst bei uns lebende Türken sagen, sie wollten keine weitere Einwanderung ihrer Landsleute – weil ohnehin schon zu wenig Arbeit da ist.

    Gerne komme ich dem Aufruf nach zu differenzieren. Ich gebe aber zu bedenken, dass Kritik wie die Ihre sich in den Fallstricken der PC verfängt („was die NPD mal gesagt hat kann nicht richtig sein“). Immer das Argument prüfen, nicht (nur) den Argumentierenden!

  64. So redet jemand der fühlt wie er redet. Danke für das Interview, PI. ….Europäer…. was in dem ganzen Multikulti-Muselfusel ganz untergegangen ist..

  65. #70 Megiddo

    Ich trete in Diskussionen unter Bekannten und Freunden ausgesprochen islamkritisch auf, ohne in die Nazi-Ecke gedraengt zu werden

    Derartige Vorwürfe kommen leider hin und wieder vor, und zwar, ohne dass hierfür irgendein Anlass bestehen würde. Ich habe es hin und wieder schon selbst erleben müssen, und mir kann man sicherlich keinerlei Nähe zum Antisemitmsus nachsagen. In aller Regel sind diese Vorwürfe dann aber so unbegründet und zeugen von so viel offensichtlicher Böswilligkeit, dass derjenige, der sie erhebt, sich dadurch eher selbst diskreditiert.

    #69 Kairos

    WIR ALLE SIND FÜR DIE LRGS SCHEISSDRECKSNAZIS!

    Es gibt aber auch ein Totschlagargument dieser Art, das bei PI gerne und oft Verwendung findet: der Vorwurf, man sei ein linker oder islamischer Forentroll. Es sind also längst nicht nur „LRGS“, die sich solcher Mittel befleißigen.

  66. @ steppenwolf: Das ist genau mein Punkt!
    @ abberatio: Ich wollte nicht den Intellekt der PI Leser bezweifeln, ich langweile mich manchmal nur selbst, wenn ich rede wie Hegel oder Adorno (ich kann das auch, wenn ich will) und habe schon oft Kommentare gelesen, die Sie als „schwülstig“ empfinden. Nichts gegen eine gewisse Eloquenz, aber man neigt doch manchmal dazu, der Rhetorik den Vorzug vor der Logik zu geben – dies zu vermeiden wollte ich Ihnen in aller Bescheidenheit anraten.

    Zu Brinkmann: Wenn Sie sagen, die Lösung von NPD, DVU geht nicht von jetzt auf gleich, dann räumen Sie ja die Chance ein, dass Brinkmann sich irgendwann genug distanziert hat. Das reicht mir vorerst. Danke.

  67. #76 Steppenwolf

    Ich möchte hier noch einmal allen Bedenkenträgern empfehlen ihre eigene Partei zu gründen, in der sie vor drei Mitgliedern den Gröfaz spielen können, um ihr Ego zu befriedigen.

    Ich möchte gar keinen „Gröfaz“ haben, und selbst will ich ihn schon gar nicht geben.

  68. #12 johannwi
    #13 Mastro Cecco
    auch hier sind schon die uboote, die zersetzer
    am werk…….
    wenn es überhaubt noch eine rettung deutschlands geben kann, müssen alle an einem strang ziehen…..
    ich komme aus duisburg…..
    ihr begreift einfach nicht dass es schon 5 nach 12 ist !

  69. „ich habe Israel besucht. Ich war in Yad Vashem nicht als Tourist, sondern weil ich getrauert habe.“

    Wenn ich z.B. wüsste, wie ich dieses Zitat richtig zu deuten habe, dann wäre der Fall für mich eindeutig, vermutlich eindeutig, „gelöst“.

  70. #73 Weiberfastnacht (22. Jan 2010 23:55)

    Guten Abend, Sondosable aka Goku.

    Na, wiedermal Deine Psychopharmaka vegessen?

    Oder nur ne Überdosis Pilze gefressen?

    Leute, gebt dem rot-grünen Faschisten keine Klicks auf sein antisemitisches Forum.

  71. Ach, es wär so schön, könnte ich eines Tages ein solches Interview von einem Deutschen Bundeskanzler lesen.
    Man wird ja noch mal träumen dürfen… .

  72. Hier im Forum gibt´s wohl den ein oder anderen, der nicht darauf klar kommt, dass die Pro-Bewegung auch Leute aus dem rechten Lager rekrutiert, sprich, ehemalige DVU oder sogar NPD Anhänger. Nun, denen möchte ich sagen, die Pro Bewegung nimmt sogar ehemalige Grüne auf. Was ist nun schlimmer? Ein ehemaliges Mitglied einer Partei zu sein, die die Vergangenheit „fehldeutet“ oder ein ehemaliges Mitglied einer Partei zu sein, die das deutsche Volk im Hier und Jetzt verrät und den nächsten Krieg geradezu heraufbeschwört? Nur so ein Gedankengang, ich hab hier nämlich noch von keinem gehört, dass er die Pro-Bewegung deswegen nicht wählen will, weil nun auch manch ein Ex-Grüner beigetreten ist. Denkt mal drüber nach…

  73. #80 Kairos

    Nichts gegen eine gewisse Eloquenz, aber man neigt doch manchmal dazu, der Rhetorik den Vorzug vor der Logik zu geben – dies zu vermeiden wollte ich Ihnen in aller Bescheidenheit anraten./blockquote>

    Dann müssen Sie mir diese Verfehlung nun aber auch nachweisen…

    Wenn Sie sagen, die Lösung von NPD, DVU geht nicht von jetzt auf gleich, dann räumen Sie ja die Chance ein, dass Brinkmann sich irgendwann genug distanziert hat. Das reicht mir vorerst. Danke.

    Diese Möglichkeit habe ich von Anfang an eingeräumt. Aber Sie wissen selbst, dass ich nicht das Maß aller Dinge bin. Nur weil ich der Meinung bin, er habe sich genug distanziert, muss das nicht jeder andere genauso sehen. Dass er noch immer so enge Verbindungen zur DVU unterhält, ist jedenfalls ein Problem.

  74. @ abberatio:

    Aus meinem Gästebuch:

    afdcd> (18.1.10 23:56)
    scheiß drecksnazi!

    Kairos (19.1.10 21:27)
    Ich freue mich immer über sachliche und konstruktive Kritik meiner Bloginhalte.

    – Ich erlebe bei „Linken“ immer wieder das gleiche Schema: „Ich hab Recht, nur wer meine Meinung hat, darf sie sagen, alle anderen sind Faschisten!“

    Das mit dem „Forentroll“ ist natürlich auch ein guter Trick um sich der Diskussion zu entziehen. Von mir werden Sie solche Äußerungen aber nicht lesen. Ich beschäftige mich mit den Inhalten von Aussagen, nicht mit der Diffamierung der Aussagenden. Nur wenn die Aussagen eines Diskutanten für mich zweifelsfrei belegen, dass er ein Extremist ist, breche ich das Gespräch meist ab, weil ich weiß, dass es an dieser Stelle fruchtlos ist.

    Bitte verstehen Sie meine differenzierte Ansicht zu Brinkmann nicht falsch: Ich bin auch Gegner jedes Antisemitismus, wie Sie auf meinem Blog und in meinen PI Kommentaren auch nachlesen können. Ich wehre mich nur dagegen sofort ein Blatt vor den Mund zu nehmen wenn ein linker Forentroll (hihihi) das verlangt.

  75. #89 Kairos

    Ich erlebe bei “Linken” immer wieder das gleiche Schema: “Ich hab Recht, nur wer meine Meinung hat, darf sie sagen, alle anderen sind Faschisten!”

    Wenn Sie meine Beiträge hier bei PI ab und an lesen, werden Sie feststellen, dass mir hier oft genau die gleiche Reaktion entgegenschlägt — nur dass das Wort „Faschist“ dann durch „linkes U-Boot“ zu ersetzen ist.

    Von mir werden Sie solche Äußerungen aber nicht lesen.

    Das wollte ich auch nicht unterstellen.

    Ich wehre mich nur dagegen sofort ein Blatt vor den Mund zu nehmen wenn ein linker Forentroll (hihihi) das verlangt.

    ?

  76. #87 Krefelder

    Stimme Ihnen voll zu. Wenn wir jeden, der vor 100 Jahren mal einen Fliegenschiss auf dem Hemd hatte hier und heute ablehnen, könnten wir es gleich lassen mit der Demokratie.

  77. @91 abberatio:

    Zu Ihrem ? – haben Sie irgendwo in einem tiefen Winkel Ihrer Juristenseele einen Funken Humur versteckt? Nein? Dachte ich mir!

    Zu den Reaktionen auf Ihre Beiträge: Ich fühle mich in meiner Kritik Ihrer Eloquenz bestätigt: Nicht jeder versteht gleich was der Herr Akademikus sich so zusammenschreibt. Da entstehen Vorurteile. Mit den Linken ist es oft das Gleiche: Gewohnt, jede Abweichung von der PC als „rechts“ einzuordnen stecken Sie jede islamkritische Aussage auch in diese Schublade, obwohl sie, wenn die Aussage sich gegen das Christentum wenden würde, mit Blut unterschreiben würden.

    Eine klare Sprache (so Border) und ein unbändiger Wille (Sie respektieren Wilders ja auch) sind die Vorraussetzungen für eine fundierte Islamkritik.

    Gute Nacht!

  78. #87 Krefelder (23. Jan 2010 00:08)

    „Leute aus dem rechten Lager … sprich, ehemalige DVU oder sogar NPD Anhänger“

    Tut mir leid, aber „Rechts“ beginnt für mich bei Helmut Schmidt, Wolfgang Clement und anderen.

    Das Wort „Rechts“ mit Rechtsextremismus gleichzusetzen ist inakzeptabel und leider der Trick. mit dem die 24 Mio. Staatsgelder im „Kampf gegen Rechts“ sogar an ausgewiesene Linksextremisten ausgezahlt werden und so zur Bekämpfung unseres „Schweinesystems“ dienen. Ein Wahnsinn, der mit Worten beginnt und im Terror endet.

    Diese Wortwahl kann ich einfach nicht mehr hören!

  79. #46 chanukka (22. Jan 2010 23:03)
    eine Nachfrage: „in den 20er Jahren“, wer hat ihre Familie zugrundgerichtet?
    Oder sollte das Zugrunderichten der Weimarer Republik mit den Folgen gemeint sein? Dann möchte ich aber darauf hinweisen, dass noch 1932 Hitler nicht „programmiert“ war, sondern im Gegenteil es genau da noch anders hätte aussgehen können. Erinnert sei an die Verluste (!) bei der Reichstagswahl.

  80. Der Brinkmann wird sein Geld in diesem Falle so oder so investieren. Was glauben wir denn, dass dieses Geld bewirken wird? Mehr Faschismus? Weniger Demokratie?

  81. Erst sprachen sie von „gegen Rechtsextremismus“. Ist o.k., aber schon damals fehlte der Kampf gegen Linksextremismus und es gab ein Ungleichgewicht.

    Dann sprachen sie vom „Kampf gegen Rechts“. Ein paar haben dann noch aufbegehrt und angemerkt, daß es heißen muß „Kampf gegen Rechtsextremismus„.

    Aber es war kein Versehen oder Schlampigkeit der tapferen Kämpfer. Sie meinten wirklich Kampf gegen Rechts. Die CDU, die ja eigentlich den rechten Flügel in der Demokratie besetzen soll (und auch stets besetzt hatte), kämpfte von da an gegen sich selbst. Als vorerst letzte Etappe ist die CDU nun selbst nach links gerückt, wo jetzt ein starkes Gedränge herrscht. Und „Rechts“ ist bei vielen in Mißkredit geraten. Die Linken haben insofern ein Teilziel erreicht.

    Die Demokratie ist damit gefährdet, denn „der Adler kann nur mit zwei Flügeln fliegen“ (Zitat M. Beisicht). Sonst gerät er ins Trudeln.

  82. #94 Kairos

    Zu Ihrem ? – haben Sie irgendwo in einem tiefen Winkel Ihrer Juristenseele einen Funken Humur versteckt? Nein? Dachte ich mir!

    Juristen haben naturgemäß keinen Humor. Und wenn ich Sie hier als „Fascho“ bezeichnen würde, nachdem Sie es so oft gehört haben, fänden Sie’s vielleicht auch nicht besonders witzig.

    Zu den Reaktionen auf Ihre Beiträge: Ich fühle mich in meiner Kritik Ihrer Eloquenz bestätigt:

    Das ist ein argumentum ad hominem, um es im Jargon meines Standesdünkels auszudrücken — wie Ihre ganzen Ausführungen zu meiner Art zu schreiben ein argumentum ad hominem darstellen. Ich erkenne aber keine Argumentationskette oder ein Ziel. Ich könnte auch sagen: Verarschen kann ich mich alleine!

    Im Übrigen gibt es auch positive Reaktionen auf meine Beiträge; es kommt nur darauf an, was geschrieben wird, und das beweist, dass es eben doch nicht um die Sprache geht, sondern um die Inhalte.

    Ich verstehe aber, ehrlich gesagt, nicht, warum Sie mich nun vergräzten wollen. Auf weitere Diskussionen mit dem Herrn Akademikus können Sie offenbar gut verzichten. Gute Nacht.

  83. Tja, wie hat „Dr.“ Brinkmann -:) im Interview gesagt, er war KEIN Mitglied der NPD.

    Vorausgesetzt dies stimmt, kann man ihm aber natürlich grenzlose politische Naivität bzw. Unkenntnis der deutschen Parteienlandschaft vorwerfen. Aber kein Meister ist vom Himmel gefallen.

    Ich darf den ehemaligen deutschen Aussenminister Joschka Fischer in Erinnerung rufen. Der hat in den 1970er Jahren deutsche Polizisten VORSÄTZLICH verprügelt ! Oder wieso geht man sonst mit einem Motorradhelm auf eine friedliche Demo? Solche Untaten sind natürlich für Müsli-Fans verzeihlich…

    @ alle Bedenkenträger und Nicht-Wähler:

    Schenkt PRO-NRW eure Stimme, die bekommen auch bei nur 4,9 % Wahlergebnis immerhin 5 € Wahlkostenerstattung pro Stimme.

    Und auch mit 5,1 % wird keine konservative Revolution ausgerufen werden. Aber ein wichtiges STOP-Signal würde gegen die Islamisierung an die regierenden Politiker der CDU und FDP gesendet werden! Keine Volksverarsche mehr und eine schöne Platform um dann auch im Landtag der großen Öffentlichkeit über die multi-kriminellen Probleme in D. aufzuklären.

    Sollte sich NACH der Wahl in den darauffolgenden 4 Jahren Pro-NRW als Rohrkrepierer erweisen ist mit einem Kreuzchen mal an der richtigen Stelle nix Gutes, aber auch nix Negatives (im Sinne der Bedenkenträger) passiert, bei (hoffentlich) 5,1 % hebt keine Partei die Welt aus den Angeln.

    Hallo NRW-Wähler, ermutigt mit eurer Stimme für Pro-NRW die übrigen deutschen Landsleute, so wie es die Schweizer Wähler bei der Minarett Volksabstimmung Europa ermutigt haben !

    ————–

    PS: ich kann leider (noch) nicht PRO wählen, da ich im „Südland“ der BRD beheimatet bin -:)

  84. #101 Krefelder (23. Jan 2010 00:38)

    „@ #95 Marmor Ich hoffe, Sie haben trotzdem verstanden, was ich meinte.“

    Sie dürfen mich jederzeit duzen. Übrigens hat die innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Ulla Jelpke, Ministerin Köhler vorgeworfen, sie versuche mit ihrer Verteilung der Gelder gegen Extremismus auch auf Linksextremismus und Islamismus ein „kapitalismuskritisches und antifaschistisches Gedankengut“ zu ächten.

    WAHNSINN, oder?

  85. Zweimal OT:

    Mitarbeiterin Volker Kauders von Ausländern niedergeschlagen
    http://www.bild.de/BILD/politik/2010/01/23/cdu-csu-fraktionschef-volker-kauder/mitarbeiterin-von-auslaendern-niedergeschlagen.html

    Kauder reagierte empört. Gegenüber BILD forderte er, es müsse endlich Schluss gemacht werden „mit der Verharmlosung der Gewaltbereitschaft von Migranten“. Er verstehe, dass in der Bevölkerung der Zorn wegen der sich ausbreitenden Gewalttätigkeit wachse.
    Und deshalb müssten auch die Migranten selber einsehen: „So geht es nicht.“

    Und: Moslems jagen Christen in Nigeria, 500 Tote
    http://www.bild.de/BILD/politik/2010/01/22/nigeria-blutiger-religions-krieg/zwischen-christen-und-moslems.html

  86. Ich fühle mich auch als Europäer aber der Kerl ist ein Idiot. Dass man in einer globalisierten Welt ein Land christlich halten kann, ist utopisch und die Arbeit der „Pro-Bewegung“ entsprechend sinnlos. Aber dennoch viel Spaß beim Protestwählen, wenn ihr schon so nicht richtig demonstrieren könnt und nur am Meckern seid!

  87. #41 Ingmar (22. Jan 2010 22:55)

    Offensichtlich stört es Sie nicht, wenn Personen aus der rechtsextremen Szene auftauchen und schnell mal den verfassungstreuen Bürger vorspielen. Entspricht dies Ihrer Gesinnung oder sind Sie einfach nur leichtgläubig-naiv?

    NPD und DVU: Jeder sollte sich genau überlegen, ob er wirklich mit solchen Typen zusammenarbeiten will. Ich will es jedenfalls nicht.

    Ich bin knallharter Islamgegner. Aber ich bin auch ANTIFASCHIST! Und daher ziehe ich eine Grenze: NEIN zur Zusammenarbeit mit harten Rechtsextremisten!

    Übrigens bin ich mir sicher: Gäbe es eine linke islamkritische Partei, dann wären die allermeisten Islamkritiker (auch die meisten PI-Leser) längst dort aktiv. Um gemeinsam mit Menschen wie Ralph Giordano gegen den Islamfaschismus zu kämpfen.

    Leider warten wir darauf wohl noch sehr lange vergeblich.

    Immerhin gibt es einen Aaron König, der in der von Linksfuzzis verseuchten Piratenpartei einen kleinen Strohhalm der Vernunft darstellt. Er sitzt sogar im Bundesvorstand. In seinem privaten Blog hat er schon mehrere islamkritische Beiträge veröffentlicht. Auf solche Menschen setze ich meine Hoffnungen -und nicht auf DVU-Fuzzis.

  88. @ rango

    Dieser „Kauder“ kommt mir bekannt vor. Dem wird eine erstaunliche Nähe zum ex CDU-Generalsekretär und Unions-Fraktionsführer nachgesagt. Vielleicht könnte er mal mit dem sprechen, um das Problem aus der Welt zu schaffen!

    „CDU – Die tun was!“

  89. @#64 Megiddo

    Ich habe nicht von dir verlangt, rechts zu sein. Islamkritik kann nicht nur aus politisch rechten Positionen resultieren. Ob man nun rechts oder links ist, wer einen gesunden Menschenverstand hat, wird automatisch islamkritisch.
    Aber deine Aussage, Rechts habe nichts mit Islamkritik zu tun, impliziert, man könne nicht rechts und islamkritisch sein. Das stimmt einfach nicht.
    Im Gegenteil: Wer rechts denkt, MUSS islamkritisch sein.
    Dass du daraus den Umkehrschluss herstellst, zeugt nicht grade von deiner Intelligenz.

  90. Ein schönes Interview: Klare Standpunkt, ein Bekenntnis zu Demokratie und Humanismus.
    Aber in der Vergangenheit hat sich der gute Mann schon arge Verfehlungen geleistet – und in welche Richtung sich PRO entwickeln wird ist auch nicht sicher.

  91. Was Brinkmann sagt, hört sich für mich im Großen und Ganzen ganz vernünftig an. An seiner Rhetorik erkennt man zwar noch, daß er der NPD nahestand, aber der Mann ist geläutert, wenn er sich sowohl zu Israel als auch zum Judentum in Europa bekennt. Jetzt kann man der PRO-Bewegung nur noch viel Glück wünschen, und daß sie bald in allen Bundesländern vertreten sind. Meine Stimme würden sie bekommen.

  92. @ Mastro Cecco

    Die Typen, die vom „deutschen Faschismus“ sabbeln, sind meist orthodoxe Kommunisten. Mit einer Selbstbezeichnung als „Antifaschist“ wäre ich an deiner Stelle vorsichtig. Nenne dich besser Antitotalitarist, denn damit bekundet man nach außen seine Ablehnung von Rechts-, Links- und Islam-Extremismus.

  93. An PI.

    Bitte unbedingt HEUTE darüber berichten !!!!!!!!!!!!

    CDU/CSU-Fraktionschef Volker Kauder Mitarbeiterin von Ausländern niedergeschlagen

    http://www.bild.de/BILD/politik/2010/01/23/cdu-csu-fraktionschef-volker-kauder/mitarbeiterin-von-auslaendern-niedergeschlagen.html

    500 Tote in Nigeria
    Moslems jagen Christen

    http://www.bild.de/BILD/politik/2010/01/22/nigeria-blutiger-religions-krieg/zwischen-christen-und-moslems.html

    Mein Name darf als Spürnase verwendet werden.

    Gruß
    Thomas Lachetta

  94. #109 Mastro Cecco

    Ich darf sie vielleicht auch daran erinnern, dass Salonkommunisten wie Lula, Morales und Chavez einen Ahmadeninjah umarmten sehr zur Verstörung eines großen Teils der Bevölkerung hier in Brasilien.
    Die „Linke“ setzt international auf den Islam.

  95. @109 Mastro Cecco (23. Jan 2010 01:19)

    #41 Ingmar (22. Jan 2010 22:55)

    Ich bin knallharter Islamgegner. Aber ich bin auch ANTIFASCHIST!

    Und wie halten Sie es mit jenen Faschisten, die sagen, sie wären die Antifaschisten?

  96. hallo,
    sind Mohammedaner eigentlich links?
    Dazu lesen wir in der Einleitung zum „Der Koran“, aus dem Arabischen übersetzt …, Verlag Philipp Reclam jun. Leipzig, 1965 auf Seite 32: „Der Islam fördert die Ideale der Freiheit und die Befreiung vom Joch des Imperialismus“, erklärte Gamal abd an-Nassir (zu Deutsch Nasser) 1964 auf einem „Islamischen Studentenkongreß“ in Kairo.
    Noch Fragen?
    Gruß von
    hallo

  97. @ aberratioictus # 79

    Ich stimme Ihnen vollumfänglich zu !

    Und ich bitte ausdrücklich um Fortsetzung Ihrer lesenswerten Kommentare !

  98. Danke für das Interview. Meine Wahlentscheidung bei der NRW-Wahl steht jetzt fest.
    Man muss kein Großer Fan dieser bisweilen diletantisch agierenden Pro-Truppe sein. Es bestehen aber nun dank dieser prominenten Unterstützung ernsthafte Hoffnungen auf eine positive Entwicklung der Partei. Ein Parteiangebot analog SVP, FPÖ oder bloc identitaire wäre in Deutschland ein großer Fortschritt. Vielleicht bringt das Jahr 2010 die große Wende.

  99. Naja, so richtig wird ProNRW außerhalb der Szene der eingefleischten Islamkritiker (sowie der Antifa) noch nicht wahrgenommen. Heute spekulierte die FAZ über mögliche Wahlausgänge und Koalitionsvarianten – und die Variante dass eine rechte Partei einzieht kam nicht vor. Bei den letzten Kommunalwahlen lagen sie dort, wo sie angetreten sind (überwiegend städtische Wahlkreise), knapp um die 5% (in Bonn noch darunter), d.h. da muss noch etwas mehr kommen. Sie haben zwar eine durchgestrichene Moschee als Symbol, aber ein wirklich Islam-kritisches Profil haben sie aus meiner Sicht bislang nicht (ganz davon abgesehen dass sich nicht jeder Islamkritiker gegen den Bau von Moscheen wendet). Auf der (grottenschlechten)Internetseite finde ich praktisch keine Hinweise was am Islam so schlecht ist. Ich denke dass diese Radikalablehnung von Moscheen selbst in Köln nicht angekommen ist, die meisten Kölner haben nichts Prinzipielles gegen eine Moschee, schließlich haben wir ja Religionsfreiheit, und an dem vorgesehenen Standort stört sie auch niemanden wirklich (die Sache hätte vielleicht anders ausgesehen wenn man „Nein zur Erdogan-Moschee“ gesagt hätte). Und was natürlich bislang fehlt ist eine Persönlichkeit mit Bekanntheitsgrad.

  100. Patrik Brinkmann, was für neue und hoffnungsvolle Töne !

    Gottes Segen für Sie und alle Ihre Aktionen !

    (Besonders für das Haus für die Opfer des Islam !)

  101. #28 chanukka (22. Jan 2010 22:32)

    Habe da mal eine dumme Frage: Sind Moslems eigentlich “Links”?
    …..
    Moslems schwärmen entweder für ihr “Vaterland” (die Türken sind sehr nationalstolz) oder für die “Umma” (also die weltweite Gemeinschaft aller Moslems). Das kann man durchaus als “national” bezeichnen (natio = Geburt, Herkunft, Volk), oder nicht?

    Bedeutet das jetzt etwa, die seien nationale Sozialisten?!? Huch!

    Rechnet man in der Türkei die national-bewußten Muslime und die sozial-bewußten Islamkräfte heraus, bleiben vielleicht (maximal?) 3% übrig !!!

  102. Der nationale und sozialistische Islam wir von unseren Links-Reaktionären-Gutmenschen mit allen (unfairen) Mitteln verteidigt

    = Türöffnung für die nächste Diktatur

  103. Sehr gut, Herr Brinkmanns eintritt bei der Pro Bewegung düfte die Partei stärken.
    ProNRW Wählen !!!!

  104. #109 Mastro Cecco (23. Jan 2010 01:19)

    Übrigens bin ich mir sicher: Gäbe es eine linke islamkritische Partei, dann wären die allermeisten Islamkritiker (auch die meisten PI-Leser) längst dort aktiv.

    – – –
    Das vermute ich auch. Es KANN aber keine linke islamkritische Partei geben, vom Selbstverständnis und der Ideologie der Linken her. Sie müßten sich dann ihre ideologischen Lebenslügen eingestehen.

    Die Realität wird ihr Lehrer sein. Das wird langwierig, leidvoll, teuer und verlustreich. Eben wie alles, was aus einem konsequent durchgezogenen Sozialismus, sei er links oder rechts, resultiert.

  105. Nicht nur zur NRW Wahl die ProNRW wählen sondern auch Spenden wenn man kann damit die Partei stärker wird!!

  106. Er hätte ja die Pro-Bewegung unterstützen können – aber nicht beitreten sollen.

    Der Mann wird einen riesen Schaden anrichten.
    Pünktlich zur Wahl(nicht jetzt) sehe ich schon die Schlagzeile: „Wieder ein Neonazi bei Pro-Köln eingetreten“
    Seine Aussagen bei PI werden nie das Licht der Öffentlichkeit erblicken, da ist ja wohl klar.

  107. Ein ehrliches Interview mit ehrlichen Antworten. Wenn ich daran denke, wie das die MSM ganz anders aufgezogen und ins falsche Licht gerückt hätten, dann wäre wie immer der „antisemitische Ausländerfeind“ draus gebastelt worden. In sofern ist es ein Riesengewinn, daß die falsch informierenden Medien an Mediengewalt im Internetz verlieren. Auch wenn die GEZ-Staats-Mafia schon in den Löchern sitzt, um die mEinungsfreiheit weiter schön zu manipulieren. Aber nicht mit mir!

  108. #130 GutenAbendMorgenland (23. Jan 2010 13:32)

    Diese Schlagzeilen wird es immer wieder geben.

    Aber wenn ein Ex-Grüner (oder Sozi) zu pro Köln wechseln würde, dann würde die Schlagzeile lauten:
    „Grüner wird zum Neonazi“

    Also, was soll’s?

  109. „Ich bin in diesem Sinne auch kein Anti-Islamist – auch wenn ich den Islam für eine mittelalterliche Religion erachte, die die Menschenrechte missachtet. Ich spreche mich gegen die Islamisierung aus und würde es gleichwohl als Fortschritt ansehen, wenn Muslime durch eine Reformation geläutert und sich zu den Grundwerten des Humanismus entwickeln würden.“

    Die Antworten sind ganz gut. Obiger Satz zeugt allerdings von Naivität und/oder Unkenntnis über den Islam, denn der Islam lässt keinerlei humanistische Läuterung zu. Wenn sich Moslems zu den Grundwerten des Humanismus bekennen würden dann würden Sie die Grundwerte des Islams ignorieren. Es gibt in dieser Sache keine Kompromisse. Das eine schließt das andere kategorisch aus. Die Pro-Bewegung ist mir Suspekt. Ich denke, das Gedankengut ist eher dem Neofaschismus zuzuordnen und die Islamkritik nur Mittel zum Zweck. Mangels Alternativen kriegen Sie aber trotzdem meine Stimme.

  110. #128 Leserin (23. Jan 2010 13:07)

    Wenn ich sage, daß ich mir eine „linke“ islamkritische Partei wünsche, dann meine ich damit nicht die ideologische Schublade, in der DKP, MLPD, LINKSPARTEI, GRÜNE und die sogenannte „Antifa“ sitzen.

    Mit solchen fanatischen Kommunisten kann man keine islamkritische Partei schaffen, es ist klar, daß das nicht geht.

    Ich meine was anderes: Die Masse des Volkes, die übergroße Mehrheit, ist sozusagen „Mainstream-links“, d.h. „man ist halt links“, wie (fast) alle anderen – nicht aber knallhart ideologisiert wie die Personenkreise, die in o.g. Parteien aktiv sind.

    Wer von uns ist denn nicht „irgendwie links“? Viele Leser hier (auch ich) haben früher sogar DIE GRÜNEN gewählt. Nun, die Zeiten ändern sich und man lernt dazu.

    Mir geht es darum, daß die große Masse der Bevölkerung, die nun mal „mainstream-links“ ist, endlich eine islamkritische Partei erhält. Denn eines ist doch klar (wenn man sich die Mehrheitsverhältnisse in der Bevölkerung anschaut): Mit der sehr kleinen Minderheit an Rechtskonservativen (und der noch sehr viel kleineren Minderheit der klassisch rechtsradikal Denkenden) hat man kaum eine Chance, die Islamkritik in die Parlamente zu bringen. Und die Chance, Politik zu gestalten (was Mehrheiten erfordert!) ist gleich null.

    Hier auf PI mögen die Meinungen über jemanden wie den Herrn Brinkmann sehr vielfältig sein. Die Masse der Normalbürger hat jedoch eine eindeutige Meinung: Eine Partei, in der sehr viele ehemalige Mitglieder von NPD, DVU, DLVH und REP sitzen, die ist unwählbar. Schaut euch das Ergebnis der letzten NRW-Kommunalwahl an: Obwohl wirklich SEHR VIELE Bürger große Sorgen wegen der Ausbreitung des Islam haben und für die Islamkritik grundsätzlich erreichbar sind, haben in Köln gerade mal 5,4% PRO gewählt.

    Jeder von uns muß sich erst mal klar darüber werden, was genau er eigentlich will:

    1. Will ich einfach nur die Islamisierung stoppen?

    2. Oder: Verfolge ich weitere Ziele, will ich z.B. einen allgemeinen Rechtsruck in Gesellschaft und Politik erreichen?

    Punkt 1: In dem Fall kann ich auch mit Leuten zusammenarbeiten, die mal bei den GRÜNEN und anderen linken Parteien waren.
    Punkt 2: In dem Fall ist es klar, daß man mit allem, was irgendwie „links“ ist (auch mit dem mainstream-linken Durchschnittsbürger) größte Schwierigkeiten hat. Denn man will ja eine über das Islam-Thema weit hinausgehende, grundsätzliche gesellschaftlich-politische Wende erreichen. Und da wird die Auswahl an Mitstreitern und Bündnispartnern automatisch sehr stark eingeschränkt.

    Was also wollen wir?

  111. #114 Ingmar (23. Jan 2010 08:25)
    Und wie halten Sie es mit jenen Faschisten, die sagen, sie wären die Antifaschisten?

    Wenn Sie die sogenannte „Antifa“ meinen: Das sind Polit-Terroristen. Das sind hochideologisierte Fanatiker. Demokratische Bürger können mit solchen Extremisten nicht zusammenarbeiten. Absolut unmöglich.

    Wenn ich sage, ich bin „Antifaschist“, dann heißt das, daß ich JEDE Art von Faschismus strikt ablehne, also den Nazi-Faschismus genauso wie den „Antifa“-Faschismus der kommunistischen Schlägertrupps bzw. Brandstifter und natürlich auch den menschenverachtenden Islamfaschismus der Musels.

  112. #81 sugambrer (23. Jan 2010 00:05)

    Duisburg??? Na, da kann ich Ihre Verzweiflung gut verstehen.

    Aber zum Glück ist nicht das ganze Land in einem derart schlimmen Zustand wie Duisburg.

    Ich bin ja im Allgemeinen nicht so für´s wegrennen. Aber wenn´s hier bei uns dermaßen schlimm käme (wie es z.B. in Duisburg jetzt schon ist), ich glaube, dann würde ich auch gehen. Jeder Mensch hat -auch was das soziale Umfeld betrifft- sozusagen eine „Schmerzgrenze“.

    Duisburg – wie kann man das nur aushalten???

  113. „Aber wenn ein Ex-Grüner (oder Sozi) zu pro Köln wechseln würde, dann würde die Schlagzeile lauten:
    “Grüner wird zum Neonazi”“

    Da hast Du wohl nicht aufgepaßt!?

    Es ist einer, sogar ex Mandats- und Funktionsträger zu Pro gegangen.
    Aber die Schlagzeile war:
    „….“

    Genau, nichts, denn es war halt nicht negativ genug.

  114. Die Masche, dass man sofort ins „Rechte Eck“ gestellt wird, wenn man sich dem Diktat der PC nicht unterwirft hat doch Methode und hat bis dato auch immer ganz gut funktioniert! Das Klima ist schon soweit vergiftet, dass man zögert, öffentlich zuzugeben, dass man „Rechter“ ist! Vergessen werden dabei zwei Dinge! Erstens ist es vollkommen legitim, Rechts zu sein und zweitens tun Linke ALLES, um ihre pol. Gegner und Konkurrenten mundtot, unmöglich, platt zu machen und schrecken dabei paradoxerweise auch vor faschistoiden Methoden nicht zurück! Mir ist mittlerweile egal, was irgendwer von mir denkt und wenn mich Leute wie Claudia Roth und Konsorten nicht mögen, weiß ich, dass ich auf dem richtigen Weg bin!

  115. Patrik Brinkmann ist in den letzten Tagen in aller Munde. Der aus Schweden stammende Unternehmer Patrik Brinkmann wird für die Bürgerbewegung pro Deutschland bei den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus 2011 in den Ring steigen. Wir berichteten bereits darüber.

    „Auch die Hauptstadtpresse hat sich ausführlich des Themas angenommen und schnell Patrik Brinkmann zum Rechtsradikalen und Neonazi erklärt.

    Wer aber ist nun Patrik Brinkmann wirklich? Was will er erreichen, was ist wirklich seine politische Ausrichtung? Das Team von PI-NEWS hat nun ein Interview mit Herrn Brinkmann geführt, das wir hier veröffentlichen wollen:“
    http://www.paukenschlag.org/?p=1441

  116. „Dann habe ich gehofft, dass aus dieser Partei eine moderne, freiheitliche Rechte werden könnte. Das scheint mir aber heute gänzlich unmöglich.“
    Die NPD hat abgedankt,ist in ihren Positionen veraltet und arbeitet teilweise gegen deutsche Interessen!Ich unterstütze die Aussage von Herrn Brinkmann voll und ganz.Wir brauchen eine neue politische Rechte und ich glaube auch,daß die Pro-Bewegung im ganzen Bundesgebiet Erfolg haben könnte!
    Ich werde sie auf jeden Fall unterstützen!

  117. Naja, wenn ich mir die Vergangenheit von den
    ProNRW-Funktionären so anschaue beschleicht (wohl nicht nur) mich das ungute Gefühl, dass hier einige die Islamkritik als DIE Chance gefunden zu haben, endlich mal weltmännisch aufzutreten anstatt deutschzutümeln (Deutsche Liga für Volk und Heimat war ja schon vom Namen her ein Overkill). Was der Partei völlig fehlt sind Kandidaten und Führungsmitglieder, denen man es abnimmt dass für sie die Islamkritik Herzenssache ist. Warum haben die es nicht geschafft, einfach mal ein paar Koranzitate in ihr Wahlprogramm zu drucken oder auf ihre Website zu bringen?

  118. #8 fraktur (22. Jan 2010 21:53)

    Es ist mehr als traurig, dass erst ein Schwede kommen muss, um unsere Interessen zu vertreten.
    ——————————-

    Die Zeit ist jetzt reif, Herr Brinkmann winkt mit dem Zaupfahl.

    Tun wir es Ihm gleich.

  119. @ abberatio ictus:

    „Juristen haben naturgemäß keinen Humor. Und wenn ich Sie hier als “Fascho” bezeichnen würde, nachdem Sie es so oft gehört haben, fänden Sie’s vielleicht auch nicht besonders witzig.“

    wenn man es von jemandem hört, der es gut meint und einen nur aufziehen will…

    „Das ist ein argumentum ad hominem, um es im Jargon meines Standesdünkels auszudrücken — wie Ihre ganzen Ausführungen zu meiner Art zu schreiben ein argumentum ad hominem darstellen. Ich erkenne aber keine Argumentationskette oder ein Ziel. Ich könnte auch sagen: Verarschen kann ich mich alleine!“

    Hier verlassen Sie leider den Bereich der logischen Argumentation und fangen an zu phantasieren. Ein argumentum ad hominem (wie sich MEIN Standesdünkel auszudrücken pflegt und die Juristen es lediglich übernommen haben) wäre eine Beleidigung Ihrer Person anstelle der Diskussion des Themas. Eine Reflexion über den Status und die möglichen kausalen Verkettungen Ihrer rhetorischen Finessen hat mit einem solchen logischen Fehlschluss nichts zu tun. Zudem lag es mir fern mit der Kritik an Ihrer Art zu schreiben Ihre Persönlichkeit anzugreifen.

    „Im Übrigen gibt es auch positive Reaktionen auf meine Beiträge; es kommt nur darauf an, was geschrieben wird, und das beweist, dass es eben doch nicht um die Sprache geht, sondern um die Inhalte.“

    NEIN! Natürlich gibt es positive Reaktionen, Ihre Beiträge gehören zu den interessantesten in den Kommentarbereichen. Mein Einwand zielte mehr in die Richtung einer generellen Überlegung, ob eine direktere und einfachere Sprache nicht noch mehr Menschen von der Richtigkeit der von Ihnen geäußerten Ansichten überzeugen könnte. Vergessen Sie bitte nicht, dass Linksextremisten sich einer hochartifiziellen Sprache bedienen (sie erwähnten ja selbst gestern das Vorbild Adorno) und gestatten Sie mir die Vermutung, dass Ihre Beiträge für Leser ohne akademische Vorbildung ähnliches Kauderwelsch ergeben könnten wie MEL.

    „Ich verstehe aber, ehrlich gesagt, nicht, warum Sie mich nun vergräzten wollen. Auf weitere Diskussionen mit dem Herrn Akademikus können Sie offenbar gut verzichten. Gute Nacht.“

    Nun ja, Humorlosigkeit ist eine Sache, chronisches Beleidigtsein eine andere. Als ich gegen kurz nach Mitternacht „Gute Nacht“ sagte, bezog sich das auf meinen dringlichen und in der Folge auch durchgeführten Wunsch auf Matratzenhorchdienst. Ich habe Ihnen mehrmals zu erkennen gegeben, dass ich ebenfalls ein homo academicus bin, nur eben mit entschieden aufklärerischer Tendenz und einer Abscheu vor Obskurantismus.

    Unser eigentliches Thema – wie rechts darf ich sein – fiel dabei leider ein wenig unter den Tisch.

    Ich freue mich auf weitere angerechte Diskussionen zum nächsten Thema.

  120. #143 dergeistderstetsverneint

    Dann schaue dir mal an, welche Nazis nach 1945 in der CDU plötzlich „staatsmännisch“ auftraten.

  121. Welche „Gefahr“ die Nazi-Deppen für unsere Verfassung darstellen, wird jedes Jahr aufs Neue bei Wahlen unter Beweis gestellt (nada).

  122. #146 Kairos

    Ich habe Ihnen mehrmals zu erkennen gegeben, dass ich ebenfalls ein homo academicus bin, nur eben mit entschieden aufklärerischer Tendenz und einer Abscheu vor Obskurantismus.

    Ich weiß nicht, ob ich lachen soll: Sie unterstellen mir „Obskurantismus“, „Humorlosigkeit“ und „chronisches Beleidigtsein“. Sie würzen Ihre Ausführungen mit Unterstellungen (die Sie freilich nicht belegen können), wonach ich der Rhetorik den Vorzug vor der Logik geben würde. Sie stellen außerdem immer wieder darauf ab, ich würde ein angebliches Akademiker-Deutsch pflegen, das für andere User unverständlich sei. Dann heben Sie auch noch darauf ab, dass ich ein Jurist sei. Und doch glauben Sie ernsthaft, dass das kein Angriff sei, der der persönlichen Kompromittierung diene, kein argumentum ad hominem?

    Ich sagte bereits: Ich weiß nicht, was Sie damit bezwecken wollen; ob Sie vielleicht, aus mir unerfindlichen Gründen, gekränkt oder verärgert sind. Falls ja, es lag mir fern, Sie zu kränken oder zu verärgern. In jedem Fall habe ich für den Einsatz solcher Mittel ausschließlich im Rahmen einer erhitzen Debatten Verständnis, und die haben wir hier erkenntlich nicht geführt.

    Leider entsprechen Sie in Ihren hier zur Schau gestellten Bemühungen aber lediglich Ihrem (offensichtlich) großen Vorbild Karl Popper, der selbst ein Meister des ad personam war und der Belehrung Andersdenkender und Andersschreibender (!) – ohne dass er sich freilich selbst seiner darin zu sehenden Verfehlungen bewusst gewesen wäre.

    Ich denke übrigens: Wenn meine Beiträge für manche User hier unverständlich sein sollten, so dürften Ihre nicht verständlicher sein. Und von dem Deutsch eines Adorno, den ich übrigens trotz allem für einen großen Denker und Autor halte, sind wir beide hier noch immer weit entfernt.

    Als ich gegen kurz nach Mitternacht “Gute Nacht” sagte, bezog sich das auf meinen dringlichen und in der Folge auch durchgeführten Wunsch auf Matratzenhorchdienst.

    Mir ging es auch nicht um Ihr „Gute Nacht“, sondern um die Anmaßung und Frechheit, die ich darin sehe, mir den Versuch der Selbstüberhöhung unterstellen zu wollen. Bedauerlicherweise sind aber in aller Regel diejenigen, die die vorgebliche Selbstüberhöhung anderer geißeln wollen, selbst längst einer viel schlimmeren Hybris verfallen. Sie bemerken es nur nicht.

    wenn man es von jemandem hört, der es gut meint und einen nur aufziehen will…

    Wir beide kennen uns aber nicht persönlich. Deshalb weiß ich nicht, ob Sie es gut meinen. Grundsätzlich kann ich aber nicht verstehen, weshalb es nötig sein sollte, einen anderen im Rahmen einer ernsthaften Diskussion „aufzuziehen“, also zu ärgern, wenn das nicht ebenfalls ein rhetorisches Mittel sein soll. Und ich empfinde es zudem als rechte (oder, wenn Sie es so wünschen, linke) Unverschämtheit, einem anderen zu unterstellen, er wolle einem den Mund verbieten, und sei es auch nur im Spaß. Das will ich nicht und wollte ich auch nie. Vielleicht bemerken Sie nun aber, dass Sie dem hier bisweilen recht nahe gekommen sind – mit großer Wahrscheinlichkeit, ohne es selbst zu merken; aber das habe offensichtlich nicht nur ich so empfunden (s.o.)…

    Ich entschuldige mich übrigens dafür, dass ich in diesem Fall selbst nur mit einer gewissen Schärfte antworten kann, denn ich freue mich grundsätzlich, dass Sie zu PI gefunden haben; aber wenn es etwas gibt, was ich hasse, dann ist es unnötige, weil nicht einmal in der Hitze des Gefechts vorgetragene Respektlosigkeit. Und die habe ich in diesem Fall gesehen.

    Unser eigentliches Thema – wie rechts darf ich sein – fiel dabei leider ein wenig unter den Tisch.

    Dann haben wir beide uns auch dort auf kein Thema einigen können: Mir ging es nur um Herrn Brinkmann und die Frage, ob man sich als Islamkritiker auf ehemalige NPD-Unterstützer einlassen sollte. Sie sehen aber selbst, dass dieses Thema durch die andere leidige Debatte untergegangen ist. Ich halte diese Debatte damit für beendet.

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