TV-Serie „Lost“ beliebter als Obama

US-Präsident Barack Hussein Obama hätte nach dem unerwarteten Sieg der Republikaner bei der Senatsnachwahl am 2. Februar eine Rede zur Lage der Nation halten wollen, aber das Interesse seines Volkes galt viel mehr der letzten Staffel der Kultserie „Lost“, die wegen der Ansprache hätte verschoben werden sollen. Nach einer Protestkampagne im Internet wurde der Präsident in die Knie gezwungen.

Obamas Pressesprecher Robert Gibbs beruhigt die „Lost“-Fans:

Die Rede wurde auf 27. Januar vorverschoben. Ein Termin, der wieder nicht passte, weil die Ansprache beinahe mit „American Idol“ kollidiert wäre – der US-Version von DSDS. Doch zum Glück für den Präsidenten hatte der Sender FOX Mitleid und verlegte die Musiksendung um eine Stunde nach vorne. Sonst hätte Obama seinen Redetermin noch einmal verlegen müssen.

Seine Botschaft an die Amerikaner wird im Wesentlichen lauten: „Yes, I get it“ – ja, ich habe kapiert, worum es euch geht. Nur interessiert das bereits keinen mehr.