„Wir sind froh, dass ihr da seid“


Das wird Volker Kauders (Foto) Mitarbeiterin nicht bestätigt haben, als sie grundlos niedergeschlagen wurde (PI berichtete). Doch der CDU-Mann weiß Rat: Wir brauchen mehr männliche Lehrer und mehr mit Migrationshintergrund. Dann werden die bösen Buben ganz lieb.

Erst einmal werden alle Migranten in rassistischer Manier über einen Kamm geschoren. Aber wir haben keine Probleme mit Italienern oder Spaniern, sondern nur mit Moslems. Und die leiten ihr patriarchalisches Männlichkeitsverständnis direkt aus dem Koran ab. Aber das auszusprechen verbietet die Political Correctness. Focus schreibt:

Der Chef der Unionsfraktion, Volker Kauder, sieht patriarchalische Rollenmuster in vielen türkischen Familien als Problem der Integration. Als Gegenkonzept empfiehlt er mehr männliche Lehrer.

„Die Buben in türkischen Familien werden dann oft wie kleine Könige erzogen. Wenn sie in ein Umfeld kommen, in dem sie wie alle anderen behandelt werden, sind sie völlig irritiert“, sagte Kauder im Gespräch mit FOCUS. Eine mögliche Folge dieser Erziehung seien Gewaltausbrüche bei den Jugendlichen.

„Sie fordern oftmals mit Gewalt eine Vorherrschaft ein, die ihnen von zu Hause aus wie ein natürliches Recht vorkommt.“ In dieser Lage könnte es laut Kauder hilfreich sein, wenn Deutschland „an den Grundschulen mehr männliche Erziehungskompetenz“ und „insgesamt mehr Lehrer mit Migrationshintergrund“ hätte.

Kauder unterterstreicht mit seiner Forderung – es sei dahingestellt, ob nun aus Dummheit oder aus Unwissenheit – eben dieses Rollenbild, nach dem die kleinen Könige sich von deutschen Frauen nichts sagen lassen müssen, sondern nur von Männern, am besten solchen mit Zuwanderungshintergrund. Als wären die Probleme mit mehr mönnlichen Lehren gelöst! Das Gegenteil ist richtig. Im übrigen verbietet doch niemand Männern, Lehrer zu werden.

Kauder forderte im FOCUS-Interview auch Entgegenkommen von der deutschen Gesellschaft: „Wir müssen den Menschen, die aus dem Ausland zu uns kommen oder deren Vorfahren, immer vermitteln, dass sie willkommen sind. Wir müssen ihnen signalisieren: Wir sind froh, dass ihr da seid, macht mit, igelt euch nicht ein, wir setzen auf euch.“ Zuwanderern müssten Lebenschancen geboten werden.

(Spürnase: Thomas R.)