Ulrike Putz auf der Flucht in die Fantasie

Dank der journalistischen Weisheit „Jews-are-news“ kann auch das allertiefste Eisloch gefüllt werden, da reicht schon ein sieben Jahre zurückliegender Familienstreit. Ulrike Putz fällt in SpOn erneut mit Lügen Falschangaben, maßlosen Übertreibungen und blühender Fantasie auf. Diesmal schreibt sie über eine 24-jährige, die mit 17 nach Zoff um die Lebensweise aus ihrem Elternhaus auszog.

Ein Anlass dafür findet sich immer, denn das Duo Spätpubertät und Generationenkonflikt gibt es weltweit in den besten Familien. Solch einen recht sensationellen banalen Vorfall hat nun Ulrike Putz zu einer „Flucht aus dem Mittelalter“ frisiert, um die Haredim anzufallen (von ihr ultraorthodoxe Juden genannt).

Die schätzungsweise 600-800.000 Haredim sind eine religiöse Minderheit in Israel. Sie fallen dadurch auf, dass sie an Traditionen sehr konservativ festhalten, sehr gläubig sind und ihr Kleidungsstil keinen Moden angepasst wird. Manche tragen Bart und Schläfenlocken, andere nicht. Im Zentrum ihrer Lebensweise stehen Familie, Studium und Erfüllung der Religionsgebote. Diese Religionsgebote gelten jedoch nur für das jüdische Volk. Im haredi Judentum, wie auch im Judentum allgemein, gibt es nämlich keine Verkündung einer Wahrheit für die ganze Welt und somit auch kein Interesse an der Bekehrung oder gar Unterwerfung von Nichtjuden unter jüdischem Religionsgesetz, ganz im Gegensatz zum Islam. Der Übertritt zum Judentum ist grundsätzlich zwar für jeden möglich, aber kompliziert und setzt jahrelanges Studium und das Bestehen einer schweren Prüfung voraus.

Nicht wenige säkulare Israelis halten die Haredim – im lokalen Kontext – für einen Anachronismus oder sogar für religiöse Spinner. Für die fernen Otto Normal-Spiegelleser sind sie allenfalls folkloristisch von Interesse, erst Recht im Vergleich zum – buchstäblich – nur wenige Kilometer weiter positionierten Islam.

Aber Augenmaß, wahre Fakten und gründliche Recherche sind nicht die Stärke von Ulrike Putz. Saftige Gerüchte und Anekdoten, vorschnelle Anschuldigungen, erfundene Tatsachen und sogar gemeinste Übertreibungen sind viel aufregender, wenn es um Juden geht und insbesondere um strenggläubige Juden.

Hier die Gegenüberstellung von einigen Putz-Zitaten mit der Realität:

Mayan wuchs in Beitar Illit auf, … Die Männer arbeiten nicht, sie widmen ihr Leben dem Bibelstudium. Die Frauen ernähren die Familien und ziehen zudem bis zu zwölf Kinder groß, die Paare oftmals haben.

Tatsächlich arbeiten laut Statistikamt im Städtchen Beitar Illit tausende Angestellte und Selbständige, die meisten Männer. Wohin man hinschaut, sieht man arbeitende haredi Männer. Wie soll auch eine Frau bis zu zwölf Kinder großziehen und diese, ihren Mann und sich ernähren?

Die Frommen schirmen sich radikal gegen die Moderne ab: Fernsehen ist genauso verpönt wie nichtreligiöse Musik, Telefone und Internet.

Tatsächlich genießen Haredim auch nichtreligiöse Musik. Hier ist ein Konzert, in dem drei der bekanntesten Haredi-Musiker O Sole Mio, das weltberühmte nichtjüdische Liebeslied, singen und von 3.000 zumeist haredi Konzertbesuchern frenetischen Beifall erhalten. Ein weiteres Konzert, diesmal des weltberühmten haredi Reggae-Musikers Matisyahu, – hier:

Fernsehen ist bei vielen (aber nicht allen) verpönt, aber nicht wegen der modernen Technik, sondern vor allem wegen der vielen Frauen-, Nackt- und Gewaltbilder. Viele Haredim benutzen TV und Internet, die zahlreichen Webseiten mit Haredi-Inhalten bezeugen dies. Haredi-Parteien schalten Wahlwerbung im israelischen Fernsehen, für ihre Wählerschaft.

Laut den Gelben Seiten befinden sich in Beitar Illit und den anderen Haredi-Wohngegenden unzählige Telefonanschlüsse von Elektrikern, Rechtsanwälten, Computerläden, Internet-Dienstleister (und was nicht?).

Viele Haredim dienen in Kampfeinheiten der israelischen Armee, die meisten jedoch nicht. Haredi-Parteien entsenden Abgeordnete ins Parlament und sind oft Teil der Regierungskoalition.

Die für die Gemeinschaft wichtigen Nachrichten werden über Wandzeitungen verbreitet.

Tatsächlich gibt es gleich drei Haredi Tageszeitungen und unzählige Haredi Webseiten, die über Lokales und Internationales eifrig berichten:

Hamodia – Tageszeitung auf Hebräisch und Englisch, Wochenblatt in Französisch, Internetausgabe in Englisch

Yated Neeman – Tageszeitung auf Hebräisch, Wochenblatt auf Englisch

Hamevasser – Tageszeitung auf Hebräisch

Lesen und Schreiben können alle, aber in Mathe war nach dem Einmaleins Schluss

Diese Verallgemeinerung ist unvereinbar mit den von Haredim ausgeübten Berufen und Inhalten der Haredi Tageszeitungen (s.o.), auch wenn sich das Bildungsinteresse vieler Haredim auf den religiösen Bereich konzentriert.

Das alles führt zum bedauerlichen Schluss, dass Ulrike Putz selbst dann Tatsachen nicht erkennen kann, wenn sie ihr ins Gesicht springen und in die Nase beißen.

„Nicht alles Gedachte sollte gesagt werden, nicht alles Gesagte sollte geschrieben werden, nicht alles Geschriebene sollte veröffentlicht werden und nicht alles Veröffentlichte sollte gelesen werden“, hat der haredi Rabbi Menachem Mendel von Kotzk zu bedenken gegeben, und das mehr als zwei Jahrhunderte bevor man die Schwierigkeiten erahnen konnte, einen seriösen Nahostkorrespondenten zu finden.

(Gastbeitrag von Daniel Katz, Middle-East-Info.org)




Ein Thriller mit Happy End


Am Ende ist der Bösewicht tot und das Team verschwunden. Die Behörden in Dubai veröffentlichen den chronologischen Zusammenschnitt von Aufnahmen aus den zahlreichen Überwachungskameras im Lande, um den rätselhaften Tod des arabischen Terroristen und Gaza-Waffenschiebers Mahmoud al-Mabhuh aufzuklären.

Die Rekonstruktion zeigt ein hochprofessionell arbeitendes Team echter Spezialisten, die mit gefälschten Pässen verschiedener europäischer Staaten nach Dubai einreisten, einen klassischen Geheimdienstjob wie aus einem Hollywood-Thriller vorbildlich erledigten und anschließend spurlos verschwanden. Über die Herkunft und Identität der Akteure ist nichts bekannt, obwohl es einige naheliegende Spekulationen gibt.

Die Moral des spannenden und lehrreichen Filmchens: Judenmörder leben zum Glück immer noch gefährlich und manchmal nicht allzu lang – Operation gelungen, Patient tot.

» Ulrich Becker: Kleine Anmerkung zur Dubaiaktion




Saudischer Prinz unter Mordverdacht

Ein 33-jähriger saudischer Prinz, angeblich ein Cousin von König Abdullah, steht unter dringendem Tatverdacht, seinen Diener im Londoner Luxushotel Landmark mit bloßen Händen erdrosselt zu haben. Das 32-jährige Opfer hatte außerdem schwere Verletzungen am Kopf, als das Zimmermädchen den Mann ermordet fand. Der Prinz wurde zur Befragung festgenommen.

Nach Angaben der Polizei genießt der Verdächtige keine diplomatische Immunität. Die saudische Botschaft war zu keinem Kommentar bereit, steht aber wohl bereits in Kontakt mit dem Tatverdächtigen, um ihm aus der Patsche zu helfen. Arabische Prinzen machen immer wieder durch „besondere Friedlichkeit“ von sich Reden.

(Spürnasen: Skeptiker und Rüdiger W.)




Mit Migranten Facharbeitermangel beheben?

In Deutschland herrscht Facharbeitermangel und Migranten sollen die Lücken füllen. Doch fast die Hälfte des Zuwanderernachwuchses erreicht in der Schule nur Grundschulniveau. Angeblich erkennen sie und ihre Eltern den Wert einer guten Ausbildung nicht. Schuld sind wir.

Das Handelsblatt schreibt:

Duale Ausbildung in die Zwickmühle: Schon 2009 gab es teilweise nicht genug qualifizierte Bewerber am Lehrstellenmarkt, Tendenz massiv steigend. Es gibt nur einen Ausweg aus dem Dilemma: „Wir müssen das Reservoir der Migranten besser ausschöpfen“, sagt Telekom-Personalvorstand Thomas Sattelberger, Sondergesandter der Arbeitgeber und des BDI für Bildung.

Politik und Unternehmen haben das Thema lange vernachlässigt – die Migranten schneiden in den Schulen weit schlechter ab als ihre Kameraden. Jetzt drängt die Zeit: Schon 2015 fehlen nach einer Prognos-Studie fast drei Millionen Fachkräfte auf allen Ebenen. (…) „Der Meister der Zukunft ist Türke“, hat es Handwerkspräsident Otto Kentzler auf den Punkt gebracht. Doch bisher ist das nur ein frommer Wunsch.

Das Potenzial ist riesig: Fast jeder fünfte Bewohner Deutschlands hat einen Migrationshintergrund, Tendenz steigend. Unter den Kindern bis zehn Jahre ist es sogar ein Drittel, in den Industrieregionen des Westens mehr als 40 Prozent.
(…)
Am Ende gelten viele Migranten als „nicht ausbildungsfähig“. Um das zu ändern, „stellen sich hier – neben der Sprachförderung – die gleichen Fragen wie bei Risikoschülern ohne Migrationshintergrund“, sagt die Berufsbildungsexpertin des DIHK, Sybille von Obernitz. Nach Pisa sind fast 40 Prozent der Migranten sogenannte Risikoschüler, die auch mit 15 Jahren nur Grundschulniveau erreichen – doch auch unter Nicht-Migranten sind es 15 Prozent.

Natürlich haben nur wir eine Bringschuld. Wir müssen Migranten besser fördern:

Das Problem beginnt im Kindergarten, den Migranten seltener besuchen, und der noch immer mangelhaften Sprachförderung in den Grundschulen. Danach trennen sich die Wege: Vor allem türkischstämmige Jugendliche und Aussiedler aus der Sowjetunion besuchen viel häufiger als andere die noch vorhandenen Hauptschulen.

Merkwürdigerweise bilden Migranten wenig Migranten aus. Das überlässt man lieber bösen deutschen Kapitalisten.

Vorreiter bei der Integration von Migranten sind im übrigen die freien Berufe: Sie weisen mit 7,7 Prozent die höchste Quote an ausländischen Azubis auf – vor allem bei Ärzten und Apothekern lernen viele Migrantinnen als Helferin.

Umgekehrt bilden auch Migranten selbst nur unterdurchschnittlich aus.

Die Deutschen plagt indes nur eine Sorge:

Schwerer ist es im gewerblichen Bereich. Im Handwerk sind fünf Prozent der Azubis Ausländer, im Reich der IHK sogar nur 3,9 Prozent. Das liegt auch daran, dass die klassische deutsche duale Berufsausbildung bei Migranten nicht so hoch im Kurs steht, weil sie ihren Wert nicht erkennen, heißt es bei beiden Verbänden. Deshalb „brauchen wir dringend eine Elternkampagne, denn wenn wir die Eltern nicht vom Wert einer Ausbildung überzeugen, nützt alles andere wenig“, sagt von Obernitz.
(…)
Damit nicht genug: „Mittlerweile schulen wir sogar Imame zum deutschen Ausbildungssystem.“ All das reicht jedoch nicht, meint Scheuerle. „Was wir brauchen ist eine bundesweite Imagekampagne mit Migranten, die mit dualer Ausbildung Karriere gemacht haben.“

Aber wozu arbeiten für sein Leben? Hier kriegt man doch prima alles geschenkt! Alle werden HartzIV.

(Spürnase: Puseratze)




Petition gegen antisemitische ‚Kölner Klagemauer‘


Gegen die seit nunmehr fast 20 Jahren auf der Kölner Domplatte existierende sogenannte „Kölner Klagemauer“ von Initiator Walter Hermann (Foto l.) ist nun eine Petition ins Leben gerufen worden. Vor allem Klagemauer-Karikaturen wie die, die einen Juden zeigt, der mit Messer und Gabel ein palästinensiches Kind zerstückelt (Foto r.), haben eine Gruppe engagierter Netzwerker zu diesem Schritt bewogen.

In einem Text zur Petiton heißt es:

Antisemitismus im Herzen der Narrenstadt

Liebe Freunde,

Antisemitismus geht uns alle an und zwar überall – deshalb bitte ich euch von ganzem Herzen die untenstehende Petition zu unterschreiben und an möglichst viele Freunde weiterzuleiten.

Eine Gruppe engagierter Netzwerker hat eine Petition veröffentlicht gegen die andauernde Aktion „Kölner Klagemauer“, die tagtäglich auf der Domplatte Kölns nicht nur anti-israelische Vorurteile schürt, sondern mit ihren Darstellungen auch antisemitische Karikaturen verbreitet.

Während das Motto „Arsch huh, Zäng ussenander!“ zehntausende Menschen auf die Kölner Straßen brachte, um gegen den „Anti-Islam-Kongress“ zu protestieren, bedient eine Installation von Walter Herrmann bereits seit 2004 anti-israelische Antipathien.

Die tatsächliche Intention zeigt sich erst im Detail – eine Karikatur zeigt einen mit Davidstern präsentierten Juden, wie er sich mit Messer und Gabel einem palästinensischen Jungen widmet. Die „Kölner Klagemauer“, die schon im Begriff selbst diffamierend wirkt, schürt ungehindert antisemitische Ressentiments.

Der Inhalt der Aktion ist schlimm genug, doch die Reaktion auf diese Installation ist ebenso unglaublich. „Arsch hoch? Zähne auseinander? Nicht für Juden!“ empört sich Gerd Buurmann in seinem Weblog „Tapfer im Nirgendwo“. Und tatsächlich gibt es keinen öffentlichen Aufschrei, auch keinen Versuch der Stadt, diese diffamierende Aktion zu beenden.

Die Mitglieder zweier deutsch-israelischer Netzwerke der Austauschplattform Xing wollen nicht mehr untätig daneben stehen und haben eine Petition ins Leben gerufen, die das Ausmaß der Aktion öffentlich machen soll. „Against antisemtism in Cologne“ ist ein Aufruf, sich gegen so dreist präsentierten Antisemitismus zu stellen. „Arsch hoch und Zähne auseinander“ muss immer dort gelten, wo Vorurteile geschürt und Menschen ausgegrenzt werden.

» Die Petition im Internet
» XING-Gruppen „Jerusalem“ und „Deutsch-Israelisches Netzwerk“
» Tapfer im Nirgendwo: „Arsch hoch? Zähne auseinander? Nicht für Juden!“
» PI-Beiträge zur Kölner Klagemauer




Sicherheit in Schulen: Frankreichs Lehrer streiken


Frankreich ist uns einen Schritt voraus und zeigt uns, wie es künftig in Brennpunkten wie Neukölln/Kreuzberg oder Wedding ablaufen wird. Die Lehrer in den Vorortschulen haben die Schnauze voll. Zu Tausenden streiken sie, und die Politik stellt sich dumm. Um die Sicherheit in den Schulen zu gewährleisten, sollen die alten und erfolglosen Konzepte intensiviert werden. Als ob Perspektivlosigkeit und zerfallende Familien das Motiv halbwilder Horden unzivilisierter Zuwanderer und ihrer Nachkommen wäre.

Die WELT berichtet unter emsigen Betätigen der Löschfunktion im Kommentarbereich:

Die zunehmende Gewalt an französischen Vorortschulen lässt die Unmut beim Lehrpersonal wachsen. Sie demonstrieren für mehr Wachpersonal. Erst wenn dieses verdoppelt wird, findet an der Schule in Vitry-sur-Seine wieder der Unterricht statt. Die Regierung hingegen plädiert für eine Bestandsaufnahme der Sicherheit.

Die zunehmende Gewalt an den französischen Vorortschulen treibt nun die Lehrer auf die Barrikaden. Am Dienstag demonstrierten vor allem Unterrichtskräfte der Departements Seine-Saint-Denis und Val de Marne in der französischen Hauptstadt.

Auf dem Gebiet dieser Departements befinden sich zahlreiche Vorstädte, die beschönigend als „sensibel“ bezeichnet werden, weltweit aber spätestens seit der Krawalle von 2006 als problemgeplagte Vorstädte bekannt sind.

Arbeitslosigkeit, Armut, zerfallene Familien, geringe Bildung und jugendliche Delinquenz sind hier weit verbreitet. Auch die Zahl der Gewalttaten an Schulen dieser Gegenden ist alarmierend.

Der jüngste Fall trug sich am Montag im Gymnasium Guillaume Apollinaire in Thiais (Val-de-Marne) zu, als ein Schüler von einer Gruppe Jugendlicher mit einem Teppichmesser verletzt wurde. Die Täter gehörten selbst nicht der Schule an. Deshalb fordern Lehrergewerkschaften vom Erziehungsministerium jetzt eine Ausweitung der Wachmaßnahmen.

Am 2. Februar war es zu einem ähnlichen Vorfall im Gymnasium Adolphe Chérioux in Vitry-Sur-Seine gekommen. Dort waren sieben Jugendliche in die Schule eingedrungen und hatten einen Vierzehnjährigen verprügelt. Am 8. Januar war ein 18-Jähriger mit drei Messerstichen im Lycée Darius Milhaud in Kremlin-Bicêtre (Val de Marne) getötet worden

Na, wer da wohl das Messer rasch bei der Hand hatte. Die Politiker stellen sich wie immer dumm und kommen über Phrasendrescherei nicht hinaus.

Minister Chatel zeigte sich erstaunt: „Wenn man einen Mediator verlangt, dann macht man das, weil man nicht mit einander spricht. (…) Angesichts des wachsenden Unmuts des Lehrpersonals kündigte er jedoch am Dienstag an, für Anfang April eine „allgemeine Bestandsaufnahme der Sicherheit in den Schulen“ durchzuführen. Im Schulwesen seien „neue Phänomene“ aufgetaucht, hat Chatel erkannt: „Erpressung, gefährliche Spiele auf den Pausenhöfen, Bestrafungsaktionen.“

Wir fragen uns: Wieviele Bestandsaufnahmen wird es noch geben, bevor endlich der Wahrheit ins Gesicht geblickt wird?

(Spürnasen: Thomas R. und UnbequemerDemokrat)




FDP stellt Westerwelle-Thesen zur Wahl

Kann man in Deutschland Wahlerfolge haben, wenn man sich wie Sarrazin und jetzt Guido Westerwelle mit politisch unkorrekten Thesen gegen den sozialistischen Mainstream stellt? Die Qualitätsmedien suggerieren mit ihren Umfragen: Nein. Kritik am Linkskurs vergrault Wähler. Die FDP in NRW, wo im Frühjahr der Landtag neu gewählt wird, will es wissen und stellt sich mit einer klaren Haltung pro Westerwelle zur Wahl. Mutig!

Die Rheinische Post berichtet:

Am 9. Mai steht die Landtagswahl in NRW an. Die NRW-FDP bangt um die Macht. In den Umfragen dümpelt sie bei sechs Prozent. Die Liberalen müssen sich profilieren – und wollen im Wahlkampf mit den umstrittenen Hartz-IV-Thesen ihres Parteichefs, Guido Westerwelle, punkten. Die Bundespartei fiel in einer Umfrage auf den neuen Tiefstwert von sieben Prozent.

„Wir werden die Thesen von Guido Westerwelle mit Nachdruck vertreten. Auch im Landtagswahlkampf wollen wir eine Debatte über mehr Leistungsgerechtigkeit führen“, sagte der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Düsseldorfer Landtag, Gerhard Papke, der Nachrichtenagentur ddp. Zuvor hatte bereits FDP-Landeschef Andreas Pinkwart den Vorstoß Westerwelles verteidigt. Sozialleistungen müssten präziser und kinderfreundlicher werden, forderte Papke. „Und wer arbeitet, muss deutlich mehr in der Tasche haben als der, der von vornherein auf staatliche Transferzahlungen setzt“, verlangte der FDP-Fraktionschef.

Westerwelle habe „eine längst überfällige Debatte über den Sozialstaat“ ausgelöst. „Die Politik muss sich nicht nur um die Menschen kümmern, die ‚Hartz IV‘ beziehen, sondern auch um jene, die ‚Hartz IV‘ bezahlen“, sagte Papke. „Den Versuch der politischen Linken in Deutschland, Westerwelle zu diffamieren und mundtot zu machen, weisen wir entschieden zurück.“ Soziale Leistungen fielen „nicht wie Manna vom Himmel, sondern müssen erarbeitet werden“, sagte der FDP-Politiker weiter. (…)

Ob die FDP mit einem Hartz-IV-Wahlkampf wird punkten können, ist fraglich. Oftmals wird der Ton Westerwelles als schrill empfunden. Im Wahlkampf kommt das oftmals nicht besonders gut an, wenn es eine Regierungspartei ist, die es derart donnern lässt. Die FDP registriert jedoch andere Signale. Aus FDP-Kreisen verlautete, Westerwelle bekäme derzeit überwiegend Zuspruch aus der Bevölkerung. Von den 3000 Briefen, die der Parteichef binnen weniger Tage bekommen habe, seien zwei Drittel positiv formuliert gewesen.

Ein gutes Wahlergebnis der FDP nach einem mutigen Wahlkampf könnte auch manchen Politiker anderer Parteien zum Nachdenken bringen. Auch dort ist nicht jeder mit dem Generalkurs links in Deutschland zufrieden. Oft fehlt es aber angesichts einer medialen Übermacht von links am Mut, sich gegen die allgemeine Nickmeinung zu positionieren.

Wer einen Kurswechsel wünscht und die vom CDU-Ministerpräsidenten schon offen anvisierte schwarz-grüne Landesregierung verhindern will, hat in NRW mit der klaren Position der FDP endlich eine wählbare Alternative, statt seine Stimme in fruchtlosem Protest zu verschenken.




Schikanen gegen jüdische Familie

Es ist wieder soweit. In Berlin – und gewiss nicht nur dort – werden deutsche Juden wieder wegen ihres Glaubens schikaniert und drangsaliert. Diesmal geht die Verfolgung von einem antisemitischen muslimischen Mob aus, der sich unter der schützenden Hand rotgrüner Multikulti-Scharlatane ungestört in unserem Land breit machen konnte, und sich mangels klarer Regeln zu jeder Frechheit berechtigt fühlt.

Aus dem Berliner Polizeibericht:

Wegen des Verdachts der Volksverhetzung ermittelt die Polizei gegen noch unbekannte Jugendliche. Ein Familienvater hatte gestern Abend gegen 18 Uhr 50 angezeigt, dass mehrere Jugendliche und Kinder mit türkischem und arabischem Migrationshintergrund die Fenster seiner Wohnung mit Schneebällen beworfen hatten. Bei der Anzeigenaufnahme führte er aus, dass seine gesamte Familie seit einiger Zeit wegen ihres jüdischen Glaubens schikaniert und beleidigt werde. Die Kinder und Jugendlichen, die auch schon mit Steinen geworfen haben sollen, stammen aus der Wohnumgebung oder der Schule der beschimpften Kinder.

65 Jahre nach Auschwitz ist die stille Judenverfolgung in Deutschland wieder gang und gäbe. Immer öfter hört man, dass jüdische Kinder, besonders in muslimisch geprägten Gegenden, die allgemeinen Schulen verlassen, weil feige linke Lehrer unfähig sind, sie gegen die Aggressionen antisemitischer Zuwanderer zu schützen, die in Moscheen, Familien und dort konsumierten arabischen und türkischen Hetzsendern gegen Juden aufgehetzt werden. Presseberichte dazu sind selten, denn sie würden das allgemein angestrebte Bild vom guten Immigranten in gefährliche Schieflage bringen. Zudem wird der islamische Antisemitismus von weiten Teilen der deutschen Linken geteilt. Unser Foto zeigt einen Angehörigen der IG-Metall (Mützenaufdruck) bei einer antiisraelischen Hassdemo in Düsseldorf, auf der Juden mit Nazis gleichgesetzt wurden. Das ist das politische Klima in Deutschland, in dem sich der muslimische Mob darin bestätigt fühlt, Juden zu drangsalieren und zu beleidigen.

(Spürnasen: Meier, Biodeutscher, Westfale)




Der Nutzen der Meinungsfreiheit

Zensur bei der WELTDie Meinungsfreiheit ist eine der Grundsäulen unserer Demokratie. Die Meinung eines anderen muss man nicht teilen. Sie kann einen berühren oder nicht interessieren, in manchen Fällen sogar verärgern. Unterdrücken aber darf man sie nie.

(Von Claudia B.)

Wenn Fakten unterschlagen, Positionen nicht berücksichtigt und Argumente tabuisiert werden, wird das Herausarbeiten einer Lösung unmöglich. Dies gilt in Wissenschaft und Forschung, in Politik und Wirtschaft und ebenso bei der Diskussion über die Folgen der Islamisierung.

PI ist gelebte Meinungsfreiheit. Zugegeben: So mancher Artikel wirkt krawallig, lässt einen seriösen, sachlichen Stil vermissen. Nicht jeder Beitrag ist ausrecherchiert und vor allem im Kommentarbereich finden sich immer wieder Formulierungen, die emotional vielleicht nachvollziehbar, dennoch aber hart an der Grenze zur Beleidigung sind – manchmal auch darüber.

Aber PI gibt sich und dem Nutzer Raum für die Meinung. Eine Möglichkeit zu sehen, ob die Argumenten einer Diskussion standhalten oder ob die eigene Position überdacht werden muss. Nur in den seltensten Fällen greift PI regulierend ein.

Was ein privater Blog an Meinungsfreiheit vorlebt, sollte für eine große Tageszeitung eine Selbstverständlichkeit sein. Wer Pressefreiheit fordert, muss Meinungsfreiheit gewähren.

Für den Kommentarbereich von WELT.de gilt dies leider nicht. Mein Kommentar zu einem politisch korrekten Artikel über Gewaltprobleme an französischen Vorortschulen wurde gestern zumindest gleich mehrfach gelöscht. Der Euphemismus Netiquette fungiert hier offenbar als Alibi für die Unterdrückung der Meinungsfreiheit. Der Begriff Zensur wäre deutlich ehrlicher.

Hier mein ursprünglicher Kommentar, den ich nach jedem Löschen um ein „Edit“ ergänzt habe (siehe Screenshots unten):

Herzlichen Glückwunsch, liebe WELT!
Der Autor Sascha Lehnartz schafft es tatsächlich, mit keinem einzigen Wort die tatsächliche Tätergruppe zu erwähnen: nordafrikanische (muslimische) Einwandererkinder. Wie vermisse ich die Zeiten, als sich Journalisten noch der Wahrheit verpflichtet fühlten und unbequeme Fakten nicht dem verzerrenden Zeitgeist der „political correctness“ geopfert wurden. Einzig das Wort „rassistisch“ im letzten Satz deutet auf die Ethnie der Täter hin – natürlich nicht ohne damit gleichzeitig die Tätergruppe von ihrer Verantwortung freizusprechen und zum Opfer eines angeblichen französischen Rassismus hochzustilisieren.

1. Versuch:

Zensur bei der WELT

2. Versuch:

Zensur bei der WELT

3. Versuch:

Zensur bei der WELT

4. Versuch:

Zensur bei der WELT

5. Versuch:

Zensur bei der WELT

Die Kommentarfunktion zum Artikel wurde inzwischen deaktiviert.

» forum@welt.de




Streit in Asylantenheim: Ein toter Polizist

In Karlsruhe ist ein Polizist, der seinen Kollegen helfen wollte, am Montagabend beim Zusammenprall mit einer Straßenbahn tödlich verletzt worden. Seine Kollegen sahen sich einer Meute von rund zwanzig Asylbewerbern gegenüber, als sie einem Inder Erste Hilfe leisten wollten, der von einem Algerier mit einem Messer schwer verletzt worden war.

Ka-news schreibt:

Unter dem dringenden Verdacht, im Verlauf einer Auseinandersetzung in der Landesaufnahmestelle für Asylbewerber in der Durlacher Allee einen 44 Jahre alten Inder mit einem Messer im Gesicht sowie am Rücken schwer verletzt zu haben, nahmen Polizeibeamte am späten Montagabend kurz vor Mitternacht einen 18 Jahre alten Algerier fest.

Die vom Pförtner der Einrichtung alarmierten Polizeibeamten hatten nach Angaben der Polizei zunächst durch etwa 20 sich in den Weg stellende Bewohner der Aufnahmestelle erhebliche Schwierigkeiten, zu dem in einem Zimmer im ersten Obergeschoss befindlichen Verletzten vorzudringen und diesem Erste Hilfe zu leisten.

Die Kommentarbereiche der Artikel wurden wegen angeblicher Verstöße gegen die Regeln schnell geschlossen. Verstößt es nicht auch gegen die Regeln, Nationalitäten zu benennen?

(Spürnase: Tobias K.)




Mit gekauftem Doktortitel in den Bundestag?

Das viele Politiker zu allem fähig sind, ist für erfahrene PI-Leser in keinster Weise eine Neuigkeit. Der für die CDU in den Deutschen Bundestag gewählte Politiker Dr. Dieter Jasper (Foto) hat allerdings ein klasse Glanzstück hingelegt. Der Kaufmann „studierte“ nebenbei im Fernstudium bei der für „Titelmühlen“ bekannten Freien Universität in Teufen (Schweiz) und erwarb seinen Doktortitel. Gültig ist der Titel nicht – gewußt habe er davon nichts.

Der Spiegel berichtet:

Politiker der SPD, der Grünen und der Linken fordern den Rücktritt des Bundestagsabgeordneten Dieter Jasper aus dem Münsterland. Ihr Vorwurf: Der CDU-Politiker habe die Wähler mit einem Doktortitel getäuscht, den er von einer Schweizer Titelschleuder bekam. Muss in Steinfurt neu gewählt werden?

Der münsterländische CDU-Bundestagsabgeordnete Dieter Jasper steht wegen eines umstrittenen Doktortitels in der Kritik. Er hat selbst eingeräumt, dass er einen in Deutschland nicht anerkannten Doktortitel geführt und inzwischen darauf verzichtet hat. Die Emsdettener Linke-Bundestagsabgeordnete Kathrin Vogler beschwerte sich laut „Bocholter-Borkener Volksblatt“ schriftlich bei Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) über Jasper.

Bei der Bundestagswahl im September 2009 hatte Jasper für die CDU im Wahlkreis 129 – Steinfurt III das Direktmandat gewonnen. Sein Sieg fiel jedoch mit einem Vorsprung von zwei Prozentpunkten vor dem SPD-Bewerber nur knapp aus.

„Als Abgeordnete und Wählerin aus dem Wahlkreis 129 möchte ich Sie bitten, das Wahlergebnis für die Direktwahl in diesem Wahlkreis zum 17. Deutschen Bundestag überprüfen zu lassen und Neuwahlen in diesem Wahlkreis zu veranlassen“, schrieb Vogler dem Zeitungsbericht zufolge an Lammert. Die Grünen hatten ebenso den Rücktritt des CDU-Bundestagsabgeordneten verlangt wie sein unterlegener Wahlkreis-Rivale Reinhold Hemker (SPD), früherer SPD-Abgeordneter, gelernter Theologe und promoviert. (…)

Mit Regionalzeitungen hatte Jasper zuvor aber gesprochen und erklärt, wie es zum Titel kam: Den akademischen Grad eines Doktors der Wirtschaftswissenschaften habe ihm die Freie Universität Teufen Schweiz verliehen, sagte er der „Münsterschen Zeitung“. Das Thema seiner Arbeit: „Elemente und Strukturen von Managementsystemen in KMU (Klein- und Mittelständische Unternehmen) – Betriebswirtschaftliche Analyse für einen Betrieb der Metall verarbeitenden Industrie“. Die Uni habe er deshalb ausgewählt, weil „die Kriterien in der Schweiz für einen Doktortitel nicht so streng sind“ und er die Arbeit „berufsbegleitend“ habe schreiben können, ohne seine Behälter- und Apparatebau-Firma in Hopsten vernachlässigen zu müssen.

» dieter.jasper@bundestag.de




Hamburg: Polizei fahndet nach brutalen Schlägern

In Hamburg wurde der 19 Jahre alte Auszubildende Marcel F. vor wenigen Tagen Opfer brutaler Migrantengewalt eines Einzelfalles™. Die zwei Talente auf dem Bild wurden von Marcel F. gebeten, ihre überlaute Musik im Bus zu dämpfen. Der Aufforderung folgten brutalste Schläge, Tritte und sogar Sprünge auf den Kopf des Opfers bis zu dessen Bewustlosigkeit. Die Polizei veröffentlichte jetzt ein Video.

Die BILD berichtet:

Sie prügelten einen Lehrling ins Koma – weil er sie gebeten hatte, ihre Handy-Musik leiser zu stellen!

Mit den Bildern aus der Überwachungskamera im Bus fahndet die Mordkommission jetzt nach dem Prügel-Duo.

Die Täter schlugen und traten ohne Gnade auf Opfer Marcel F. (19) ein, als er schon bewusstlos am Boden lag. Sie sprangen ihm sogar auf den Kopf! Mutige Fahrgäste griffen ein, zerrten die Schläger von ihrem Opfer weg. Die zwei jungen Männer bepöbelten und bespuckten die Helfer, ergriffen dann die Flucht.

Der 19-Jährige kam mit Verdacht auf ein Schädel-Hirn-Trauma ins Krankenhaus, erlitt Prellungen und Schürfwunden. Er lag mehrere Stunden im künstlichen Koma. Ein Fahnder: „Der Junge hatte einen Schutzengel. Die Angreifer haben seinen Tod billigend in Kauf genommen.“

Hier das Video:

Unter der Rufnummer (040) 4286-56789 freut sich die Polizei in Hamburg über Hinweise!

(Spürnase PS)