Der Evangelische Militärdekan, Pfarrer Karsten Wächter, beim Deutschen Einsatzkontigent „ISAF PRT Kunduz“ kritisierte im Januar die mittlerweile zurückgetretene EKD-Chefin Margot Käßmann in einem offenen Brief wegen ihrer verurteilenden Äußerungen zum deutschen Afghanistan-Einsatz. Dass Pfarrer Wächters Worte seither an Aktualität nichts eingebüßt haben und Aufklärung zum Bundeswehr-Einsatz weiterhin bitter Not tut, zeigt der heutige Eklat der Linken im Bundestag (PI berichtete), die einen Rauswurf provozierten, um Bessermenschlichkeit zu demonstrieren.

Militärdekan Wächter schreibt an die Adresse der selbsternannten Friedensstifter:

Sehr geehrte Frau Käßmann!

Seit dem vergangenen Montag sind Ihre Äußerungen zum Afghanistan-Einsatz auch hier bei uns im PRT-Kunduz im Gespräch. Ich bin derzeit mit der Begleitung der deutschen Soldaten als evangelischer Seelsorger beauftragt. Die gesamte Thematik ist sehr komplex, trotzdem möchte ich aus meiner Perspektive – und vielleicht darf ich hinzufügen: als Vertreter unserer Kirche dazu Stellung nehmen. Ich muss Ihnen leider gestehen, dass mich Ihre Äußerungen ärgern. Einerseits halte ich sie für sachlich nicht zutreffend. Andererseits sehe ich darin nicht gerade eine Unterstützung in meiner Aufgabe. Ich möchte dies wie folgt begründen:

1. Sie halten fest, dass die Militärseelsorge keinen Krieg absegnet, sondern Menschen begleitet. „Wir sprechen mit Traumatisierten, wir begraben die Toten (…) und stehen ihren Angehörigen bei.“ (BILD vom 04.01.) Wie aber soll ich Soldaten begleiten, die in einen Hinterhalt geraten sind, beschossen wurden und entsprechend der „Rules of Engagement“ das Feuer erwidert haben, dabei möglicher Weise auch einen Angreifer verletzt oder getötet haben, mit einer Botschaft im Rücken, die lautet: „Mit christlichem Verständnis ist dieser Krieg nicht vereinbar?“ Ist es unchristlich, sich selbst und seine Kameraden zu verteidigen? Soll ich den Soldaten, die aus einem Gefecht zurückkehren, sagen: „Das ist alles nicht richtig, was ihr macht. Mit meinem Verständnis als Christ kann ich das nicht vereinbaren.“ Das wäre absurd. Für die Bearbeitung eines Traumas oder die Bewältigung des Todes eines Kameraden (bzw. eines Angehörigen) spielt auch die Frage der Schuld eine Rolle, ebenso wie die nach dem Sinn. Aber wird man dann die Hilfe eines Menschen suchen, der das Signal aussendet: „Ich kann dein Handeln nicht mit meinem Glauben vereinbaren.“?

2. Die Überschrift „Krieg soll nach Gottes willen nicht mehr sein“ formuliert eine klare friedensethische Leitlinie, erwachsen aus dem Grauen und den Verbrechen zweier Weltkriege. Natürlich ist es richtig und wichtig, auf die furchtbaren Konsequenzen kriegerischer Handlungen gerade für Unbeteiligte hinzuweisen.

Auch wenn es in Deutschland eine lebhafte Debatte darüber gibt, ob hier in Afghanistan Krieg herrscht, halte ich es für geboten, sehr behutsam mit dieser Vokabel umzugehen. Vor allem muss man sehen, dass ein diametraler Unterschied zwischen den Erfahrungen unseres Volkes mit dem letzten Krieg und dem „nichtinternationalen bewaffneten Konflikt“ (so die zur Zeit gängige Definition) hier in Afghanistan besteht

Jesus sagte, „wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein“ (Johannes 8,7). Aber die Linken, die heute im Bundestag mit Vorwürfen um sich warfen, würden sich größtenteils auch selbst nicht als Christen bezeichnen. Sie haben das Christentum „überwunden“ und sind in die höheren geistigen Gefilde des Sozialismus aufgestiegen. Von dort aus fühlen sie sich berechtigt, andere zu be- und verurteilen.

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41 KOMMENTARE

  1. Die Reaktion Jeschoa auf eine Frage eines Soldaten war sehr eindeutig……..

    Da war nichts von einer Verpönung zu merken, gar nichts !

  2. So einen furchtbaren Argumentierkrampf habe ich schon lange nicht mehr gelesen.

    „Du sollst nicht töten.“
    „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst.“

    Kann man klarer sein als mit solchen Worten?

    An Krieg gibt es nichts zu beschönigen.
    Die Menschen sollen sich bessern, nicht sich tausend Ausreden erfinden, um das nicht zu tun.

    „Ich muss Ihnen leider gestehen, dass mich Ihre Äußerungen ärgern.“ => Wer zornig ist auf seinen Bruder, der hat ihn schon in seinem Herzen getötet. Wer mit seinem Bruder keinen Frieden hat, dessen Gebet ist wertlos. Und dann kommt so ein Militärdekan daher und will das alles umdrehen? Hallo? Bessere Dich gefälligst! Wie kannst Du dich sonst gläubig nennen? Rücktritt!

  3. Bundestagspräsident Lammert ließ lediglich ein paar Abgeordnete, die mit Plakaten herum wedelten, nach der Geschäftsordnung aus dem Bundestag entfernen. Der Rest der Linken verließ dann ebenfalls „aus Protest“ den Saal. Eine Art Werbegag der Partei der Neokommunisten. Seht es bitte richtig, auf diese Weise wollten sie auf sich aufmerksam machen in der Art „Die Linke tut was gegen den Krieg“.

  4. Der Brief ist – warum auch immer – nicht vollständig wiedergegeben. Hier ist die Fortsetzung:

    Es geht in dieser Diskussion sicher darum, dass mit offenen Augen wahrgenommen wird, mit welcher Intensität der Konflikt hier geführt wird und nichts beschönigt oder verschleiert wird. Die Bezeichnung „Krieg“ soll aber vor allem deutlich machen, unter welcher Bedrohung deutsche Soldaten durch die Taliban bzw. „Aufständische“ stehen und dabei täglich ihr Le-ben riskieren. Seit den letzten Jahren gibt es hier in Kunduz eine permanente Eskalation, die aber nicht von deutscher Seite, sondern von den „Aufständischen“ herbeigeführt wurde. Die zunehmende Gewalt richtet sich dabei nicht nur gegen ISAF, sondern auch gerade auch gegen die Zivil-bevölkerung. Taliban und andere Kräfte halten sich dabei an kein Kriegsvölkerrecht oder die allgemeinen Menschenrechte. Ich habe mich daher in einem Interview mit dem ZDF sogar soweit geäußert, dass ich eher den Eindruck habe, dass wir zu wenig gegen diese Gewalt tun und ihr nichts entgegensetzen. Wir sind auf dem besten Wege, das Vertrauen der Zivil-bevölkerung zu verlieren, weil ISAF der Zivilbevölkerung keinen Schutz bietet. Hier kommt für mich das in der Friedensdenkschrift der EKD ausgesprochene Prinzip der „Rechtserhalten-den Gewalt“ zum Tragen. Die Anwendung militärischer Gewalt ist in dieser Situation m.E. sehr wohl mit christlichem Verständnis vereinbar und möglicherweise sogar geboten.
    3. Auch ihre Äußerung, es sei zum Verzweifeln, dass die militärische Option schon wieder in den Vordergrund rücke, kann ich nicht mit meinen Beobachtungen hier decken. Den Taliban ist es in hervorragender Weise gelungen, das deutsche Konzept von Sicherheit und Wieder-aufbau zu torpedieren. Dies braucht die offene Kommunikation mit der zivilen Bevölkerung. Als Folge der vielen Anschläge verlassen die Soldaten nur noch in gepanzerten und bewaff-neten Fahrzeugen das Lager. Das hat wiederum zur Folge, dass der notwendige Kontakt unterbrochen ist und auch ein ganz anderer Eindruck über die Deutschen entsteht, der nicht förderlich ist. Ich habe schon von mehreren Seiten gehört, dass man aus Dörfern, in denen man früher freundlich begrüßt wurde und mit den Einheimischen Gespräch geführt werden konnten, nunmehr beschossen wird. Wie soll man mit einem Gegner verhandeln und Ge-spräche führen, wenn man beschossen wird, bevor man überhaupt nur in die Nähe kommt, um ihm zu helfen?
    4. Belastend für die Soldaten ist vor allem der nicht greifbare und heimtückische „Gegner“. Ein Mann, der eben noch eine Waffe getragen hat, taucht im nächsten Moment als harmloser Bauer auf, der sein Feld bestellt – oder umgekehrt. Der friedliche und zivile Fahrradfahrer, der sich nähert, entpuppt sich als Selbstmord-Attentäter… Von daher ist die Diskussion über Zivilisten oder Nichtzivilisten von hier aus nicht nachvollziehbar und schlichtweg unzutref-fend. Jeder Tote oder verwundete Soldat, Polizist oder Angehörige von Regierungs- oder Nichtregierungsorganisationen ist Opfer der von Ihnen so bezeichneten Zivilisten. Man hat den Eindruck, dass Sie auf abstrakter und theoretischer Ebene über eine Sache dis-kutieren, ohne sich selbst erstens einen persönlichen Eindruck von der Realität vor Ort ver-schafft zu haben und zweitens Ihre Verbesserungsvorschläge in Allgemeinplätzen, wie z.B. „mehr Phantasie für den Frieden“ verbleiben. Wenn man die militärische Option grundweg ablehnt, muss man mindestens Alternativvorschläge mit konkreten Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Sonst fällt das Ernstnehmen schwer.
    5. Sie stellen fest, dass der Einsatz militärischer Gewalt keinen Frieden gebracht habe.
    Sicherlich ist es notwendig, die Anwendung militärischer Mittel immer wieder zu überprüfen und auch zu hinterfragen. Ich habe aber in meinen siebeneinhalb Jahren als Seelsorger in der Bundeswehr noch keinen Soldaten getroffen, der die Ansicht vertreten hat, dass das Mili-tär Frieden schaffen könne. Bestenfalls Sicherheit. Und auch dies wird klar nur als ein Teil in einem komplexen Prozeß auf dem Weg zum Frieden gesehen. In meinen Augen macht auch die internationale Gemeinschaft einen Fehler, wenn sie gerade im zivilen Wiederaufbau zu wenig tut und dies darüber hinaus auch schlecht koordiniert und halbherzig in Angriff nimmt. Konzeptionelle Klarheit in Bezug auf das, was man in Afghanis-tan will, ist in der Tat überfällig. Soldaten fühlen sich immer wieder auch als Opfer dieser Un-klarheit! Ich habe große Hochachtung für die Männer und Frauen, die ihr eigenes Leben und ihre Ge-sundheit , ihren Komfort und ihren Wohlstand aufgeben, um hier den Afghanen ein Leben ohne Bedrohung und Unterdrückung in einem friedlichen Umfeld so zu ermöglichen, dass diese befähigt werden dieses in absehbarer Zeit in eigene Hände zu nehmen. Ich würde mir wünschen, dass unsere Kirche besser und genauer verstehen lernt, was die Soldaten leisten und ertragen, gerade dann, wenn sie zur Durchsetzung des Auftrages und damit auch zum Schutz anderer Menschen eine Waffe in die Hand nehmen und das Risiko eingehen, damit töten zu müssen. Und ich würde mir wünschen, dass etwas mehr von diesem Verständnis von unserer Kirche in die Öffentlichkeit getragen werden würde. Ihre öffentlichen Äußerun-gen tragen leider dazu bei, dass auf Kosten der Soldaten zwischen zivilen und militärischen Optionen polarisiert wird, anstatt anzuerkennen, dass – zumindest hier in Kunduz – beide zusammen wirken. Sehr geehrte Frau Käßmann, ich bin nur ein einfacher Militärgeistlicher, aber ich möchte Ih-nen den Vorschlag unterbreiten, sich selbst ein Bild von der Situation der Soldaten in Afgha-nistan, am Besten sogar hier in Kunduz zu machen. Der gegenseitige Austausch wäre be-stimmt sehr fruchtbar. Und ich glaube, darin würde auch ein Stück Wertschätzung der Kirche zum Ausdruck kommen. Denn für die Soldaten ist nichts so bitter, als zu spüren, dass sie keinen Rückhalt haben. Das gilt für die familiäre Ebene, aber auch für die gesellschaftliche. In der Hoffnung, die Diskussion etwas voranzubringen verbleibe ich mit freundlichen Grüßen hochachtungsvoll Karsten Wächter, Militärdekan

  5. Frieden muss verteidigt werden !

    Wer immer nur die andere Backe hinhält, hat irgendwann keinen Kopf mehr. So einfach ist das.

    Wenn wir dem Islam gegenüber immer nur mit Liebe und Toleranz gegenübertreten würden, schliesslich sind die Moslems ja „unsere Brüder“, dann wäre das Christentum bald futsch…was nicht im Sinne des Erfinders sein kann.

    Mord ist nicht gleich Mord und Tötung ist auch nicht gleich Tötung.

  6. Lukas 3,14

    Jeschoa…….

    Da fragten ihn auch die Soldaten und sprachen: Was sollen denn wir tun? Und er sprach zu ihnen: Missbraucht Gewalt nicht und seid zufrieden mit eurem Sold!

  7. Frau Käßmann sucht jetzt eine Beschäftigung in der Hannoverschen Landeskirche. In Niedersachsen sind aber nur wenige Pfarrerstellen frei schreibt die BILD heute – ich wette, sie geht als Militärdekanin nach Afghanistan.

    Aufmerksamkeit wäre ihr gewiss.

  8. Mord ist nicht gleich Mord und Tötung ist auch nicht gleich Tötung.

    Genau sowas wird den Richtern, die mit zweierlei Maß messen, hier immer vorgeworfen.

  9. Offenbar mag jemand Herrn Wächter ganz oben.
    Offenbar mahlen Gottes Mühlen doch schnell.

    Frau Kässmann ist weg und widmet sich ab sofort der Harald Juhnke Stiftung.

  10. Confluctor, ich meine das im Kriegssinn.

    Ist es Mord, wenn ein Soldat einen Menschen umbringt, der ihn umbringen will ?

  11. Der Gott der Sinistren heisst nicht mehr Gott, er heisst Sozialismus und steht ueber Gott und alles was da ist, und dieser Uebergott berechtigt -falls fuer die sozialistische Sache notwendig – Zensur, Luege, Volksbetrug und die systematische Beugung von Demokratie, notfalls natuerlich auch deren Abschaffung.

  12. DieLinke ist eh amerika-feindlich. Darum wollen sie auch keine Kriege unter US-Banner unterstützen. Das ist deren Motivation. Ihre eigenen hingegen schon, egal wie blutig die sein mögen.

  13. Und in Deutschland gibts tatsächlich Leute die meinen, dass eine Imamausbildung in DEUTSCH die Lösung aller Probleme bringe …… Herr Schäuble, Herr Schünemann – ich bitte sie ihren Ansatz zu realisieren und mit deutschen Koranversionen nach Afghanistan zu reisen.

    Ihr Ansatz wird sicher reichlich durchdacht sein und so werden sie bei ihrer Mission auch keinen Schutz von deutschen Soldaten benötigen.

    …..ich gebe jedoch zu bedenken, dass afghanisch bzw arabisch koranisch inspirierte Koranisten ihre Meinung nicht annehmen könnten…….und deren Verdacht, dass ihre Mission eine nicht-koranische sein könnte die für solches im Koran vorgesehenen üblichen Folgen haben kann.

  14. OT und Spürnasen-Tipp :

    Zoll-Beamte finden den Staat Palestina auf der Weltkarte. Soda-Streamer sind keine israelischen Produkte sondern palästinensische (was das auch immer sein mag).

    „Für die EU-Kommission gilt als Staat Israel aber nur das, was in den Grenzen von 1967 liegt. Nicht dazu zählen die von Israel seitdem besetzten Gebiete wie das Westjordanland, der Gaza-Streifen, die Golanhöhen und Ostjerusalem“

    Quellen : SpOn 25.02.10

    Soda-Club-Urteil stellt Israel bloß

    und etwas älter : SpOn 29.10.09

    EU straft Israel ab

  15. #2 Confluctor (15:40)

    So einen furchtbaren Argumentierkrampf habe ich schon lange nicht mehr gelesen.
    “Du sollst nicht töten.” (…)

    Das im Hebräischen verwendet Wort im 5. Gebot lautet „morden„!
    Und selbstverständlich sind z.B. die britischen Soldaten, die das KZ Bergen-Belsen befreit haben, keine „Mörder“ oder verstießen gar gegen die christliche Lehre.

  16. #3 BUNDESPOPEL (26. Feb 2010 15:41)

    In die heuchlerische „Gewissensnot“ gelangt nur wer den Matthäusglauben huldigt.

  17. @ 16 Cherub Ahaoel

    Gewissensnot ist ein tiefer Schmerz, Kommentator.

    Nichts, was sich in Schubladen ablegen läßt. Die koptischen Christen sind uns geliebte Schwestern und Brüder. Der Heilige Vater liebt sie.

    Gewissensnot tut weh.

  18. OT:

    Es ist in der Entwicklung der Kriminalgeschichte ein „Meilenstein“: Die Entwicklung des Spezialberufes des Profilers ……..

    ……..dass die Lehren des Muhamed und die Lehren des Matthäus dennoch noch bestehen ist irgendwie auch ein Schandfleck am Revers jedes Profilers.

  19. Auch im Krieg?

    Gerade im Krieg zeigt sich Gott auf wundersame Weise. In den Ruinen von Stalingrad war er, wie in den Wüsten Afrikas. Im eisigen Wasser der Ostsee, auf den Flüchtlingsstraßen.

    Überall wo Menschen in Not waren, riefen sie zu Gott, zu Jesus Christus.

    Und auch in Afghanistan, wo um sie herum nur Anbeter eines Mondgottes sind, werden sie ihn rufen.

    Unsere Soldaten sind dort keine Missionare aber auch wenn es nicht mehr auf den deutschen Koppeln steht, so ist Gott doch immer mit uns.

    Mit uns, nicht mit unseren Waffen. 🙂

  20. #9 Confluctor (26. Feb 2010 15:51)

    Genau sowas wird den Richtern, die mit zweierlei Maß messen, hier immer vorgeworfen.

    Da spricht er, der „tapfere“ Zivilist, der seinen Senf doch nur deshalb dazugeben darf und kann, weil es Streitkräfte gibt.

    Lt. Confluctors „Logik“ wäre dann auch Selbstverteidigung, oder sogar die Verteidigung eines anderen Mord. Denn, offensichtlich, ist jeder Mord und jede Tötung gleich.

  21. Muslime hassen die Wahrheit bis zum Stürzen —— und während des Sturzes ihrer Seelen an ihren Personen entlang merken diese in welch dunkle Höhen ihre Personen gewachsen sind ……

  22. Der Koran kann uns Christen nichts anhaben. Der Koran handelt nicht von Gott.
    Er ist das Ergebnis eines 22 Jahre andauernden Gesprächs zwischen Mohammed und einigen Schriftgelehrten.
    Erst nach Mohammeds Tod wurde er überhaupt in Textform gebracht.

    Koranforscher wissen das mittlerweile sehr genau.

    Der Koran, nach dem die Mohammedaner beten wurde das erste Mal 1928 in Kairo gedruckt.

    Übrigens: Im Magrebh existiert eine andere Koranversion als in der übrigen arabischen Welt.

    Der Koran ist NICHT das Wort Gottes.

    Wißt ihr woran man erkennt, daß die Menschen, die diesem Glauben anhängen verloren sind?

    Sie verhüllen ihr Gesicht mit Bärten. Sie beten zu ihrem Gott aber sie bringen so viel Leid über die Menschen. Sie verhüllen ihre Frauen in dunkle Tücher.

    Es ist Hass, keine Liebe, die sie zu Gott führt.

    Allah ist nicht Gott, das hat auch die evangelische Kirche gesagt.

  23. Ist es Mord, wenn ein Soldat einen Menschen umbringt, der ihn umbringen will?

    Notwehr ist natürlich gerechtfertigt.

    Aber wie soll man es nennen, wenn sich zwei Duellanten gegenüberstehen?

    Notwehr? Mord? Dummheit? Tragik? Verblendung?

  24. Upps… Wollte schreiben, daß das was die Mohammedaner fühlen Hass ist und das allein die Liebe zu Gott führt 🙂

  25. Aber wie soll man es nennen, wenn sich zwei Duellanten gegenüberstehen? Notwehr? Mord? Dummheit? Tragik? Verblendung?

    Freiheit.

  26. #28 Confluctor (16:57)

    Aber wie soll man es nennen, wenn sich zwei Duellanten gegenüberstehen?

    Was soll diese Haarspalterei jetzt? Weiter oben waren Sie knapp davor (sinngemäß nicht nur davor), Soldaten als Mörder zu bezeichnen und nun kommen Sie mit Duellanten. … Also, bei allem Respekt, aber wo ist jetzt der rote Faden, den Sie verfolgen?

  27. wo ist jetzt der rote Faden

    Ich kann mich mit der ganzen Töterei einfach nicht anfreunden. Wir sollen alle Menschen lieben wie uns selbst, d.h. bei allen Besserung herbeiführen.
    Gott hat keinen Gefallen am Tod des Sünders.
    Auch der Sünder ist nach Gottes Ebenbild geschaffen, nutzt „nur“ seine Talente falsch. Für mich ist daher jeder Krieg Brudermord. Selbst bei legitimer Notwehr tötet man (sofern man ihn nicht lebend abwehrt) seinen Bruder. Man muss es in gewissen Abwehrfällen wohl tun, aber was ändert das? Auch da wird eine Mutter trauern. Krieg ist ein absolutes Übel. Und wie viele Unschuldige kommen darin um! Einmal losgetreten, eine zermahlende Lawine. Und oft schon wurde daraus eine Rache ohne Ende, über Jahrhunderte, Jahrtausende.
    Um Krieg zu verhindern bzw. zu stoppen, muss jeder Hochmut, jede Überheblichkeit verschwinden, müssen Demut und Vergebung sich ausbreiten, und echte Liebe.
    Davon sind wohl praktisch alle noch weit entfernt.

    Solche Art Worte erwarte ich von einem Geistlichen. Keine Anästhesie des Gewissens, sondern dessen Schärfung.

    Natürlich merken die Soldaten selbst, dass Krieg schlecht ist, sind sie traumatisiert. Wie viele Veteranen werden von ihren schlimmen Träumen verfolgt, sind hinterher nicht mehr in die Gesellschaft integrierbar, zerrüttete Ehen, Selbstmorde. Das alles kann sowieso keiner einfach so wegreden. Besser ist, man nennt die Dinge beim Namen und wird für Besserung aktiv, statt zum Gestank „Rosenduft“ zu sagen.
    Und diejenigen, die zum Krieg aufrufen, sind ja nur selten diejenigen, die ihn vor Ort austragen.

  28. Warum hat sich die mehrfach umbenannte SED, die sich jetzt Linke nennt, nicht gegen den damaligen Einmarsch der kommunistischen Sowjetunion nach Afganistan in der Volkskammer der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands durch Hochhalten von Plakaten gewand? Für mich sind die Linken nur kommunistische Heuchler wie man an vielen Beispielen zeigen kann.

  29. Was macht Deutschland in Afghanistan?
    Die ehemalige „Deutschfreundlichkeit“ der Afghanen beruhte wohl auf einem Irrtum und ist nun nachhaltig zerstört, in wessen Interesse?
    Mir tun die armen Jungs in Afghanistan einfach leid.
    Die „Verteidigung Deutschlands am Hidukusch“ ist wohl etwas undeutlich und bedarf dringend einer Erläuterung. Es ist der gleiche Stil wie die Bezeichnungen „Linkspopulist“ oder „Rechtspopulist“. Diese Bezeichnungen erklären nichts, sie verschleiern nur, ja sie diskriminieren, wie die gestrige Monitorsendung zeigte.
    Wer Truppen nach Afghanistan schickt, um „moslemische Ausrutscher“/Taliban zu bekämpfen und gleichzeitig Moslems massenweise nach Deutschland holt, handelt meiner Meinung nach (mit Verlaub) sehr seltsam und undurchsichtig.
    Hier stimmt offensichtlich manches nicht, was uns erzählt wird!

  30. #33 Confluctor (26. Feb 2010 18:04)

    Ich kann mich mit der ganzen Töterei einfach nicht anfreunden. (…) Für mich ist daher jeder Krieg Brudermord. Selbst bei legitimer Notwehr tötet man (sofern man ihn nicht lebend abwehrt) seinen Bruder. Man muss es in gewissen Abwehrfällen wohl tun, aber was ändert das? Auch da wird eine Mutter trauern. Krieg ist ein absolutes Übel.

    SI VIS PACEM PARA BELLUM

  31. Matthäus 8

    5 Als aber Jesus nach Kapernaum hineinging, trat ein Hauptmann zu ihm; der bat ihn
    6 und sprach: Herr, mein Knecht liegt zu Hause und ist gelähmt und leidet große Qualen.
    7 Jesus sprach zu ihm: Ich will kommen und ihn gesund machen.
    8 Der Hauptmann antwortete und sprach: Herr, ich bin nicht wert, daß du unter mein Dach gehst, sondern sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund.
    9 Denn auch ich bin ein Mensch, der Obrigkeit untertan, und habe Soldaten unter mir; und wenn ich zu einem sage: Geh hin!, so geht er; und zu einem andern: Komm her!, so kommt er; und zu meinem Knecht: Tu das!, so tut er’s.
    10 Als das Jesus hörte, wunderte er sich und sprach zu denen, die ihm nachfolgten: Wahrlich, ich sage euch: Solchen Glauben habe ich in Israel bei keinem gefunden!

  32. #27 Krzyzak (26. Feb 2010 16:41)

    Gott möge solche guten Christen wie dich schützen. Du musst schon im jenseits gewesen sein. Du bist ja ein allwissender!

    Du Bokfresser! wieviel Bücher kennst du! die 14 Jahrhunderte es geschafft haben noch beliebt und im Trend sind.

  33. Nein, ich bin universalgebildet. Außer, daß ich Mohammedaner war, Islamwissenschaften studiert habe und mich nun zum Christentum bekehrt habe, kann ich mit dem Jenseits nicht dienen.
    Auch wenn ich schon Menschen auf ihrem Weg beigestanden habe.

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