Käßmann schockiert über sich selbst

Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, Bischöfin Margot Käßmann, ist schockiert über sich selbst. Grund ist aber nicht der Heilige Geist, der der notorischen Islamversteherin Erleuchtung über den moralischen Wert ihrer gehässigen Äußerungen über unsere Soldaten in Afghanistan gewährt hätte, sondern der eher profane Weingeist, dem die Würdenträgerin mehr zugesprochen hatte, als die Polizei erlaubt.

Die FAZ berichtet:

Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Margot Käßmann, ist mit 1,54 Promille Alkohol im Blut am Steuer erwischt worden. Dies habe die Blutprobe ergeben, die die Bischöfin von Hannover abgeben musste, sagte Staatsanwalt Jürgen Lendeckel am Dienstag in Hannover. Laut eines Polizeisprechers hat die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit am Steuer eingeleitet.

Der 51-Jahre alten Käßmann drohen ein einjähriger Führerscheinentzug und eine Geldstrafe von einem Monatsgehalt. Ob die Bischöfin bei der abermaligen Beantragung des Führerscheins eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung – den sogenannten „Idiotentest“ – absolvieren muss, wird die Führerscheinstelle entscheiden müssen.

Käßmann ist seit Oktober 2009 Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland und damit die erste Frau in diesem Amt. Seit 1999 steht die Theologin als Bischöfin der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannover vor.

„Über mich selbst erschrocken“

Einem Bericht der „Bild“-Zeitung zufolge hatten Streifenpolizisten am vergangenen Samstagabend gegen 23 Uhr die Bischöfin in der Innenstadt von Hannover gestoppt, nachdem sie mit ihrem Dienstwagen eine rote Ampel ignoriert hatte. Einer EKD-Sprecherin hatte ursprünglich mitgeteilt, der Atemalkoholtest hätte 1,1 Promille ergeben, die „Bild“-Zeitung schrieb von „etwa 1,3 Promille“. Käßmann musste mit zur Polizeiwache, wo ihr eine Blutprobe entnommen wurde.

Käßmann zeigte sich schockiert über ihr eigenes Verhalten. „Ich bin über mich selbst erschrocken, dass ich einen so schlimmen Fehler gemacht habe. Mir ist bewusst, wie gefährlich und unverantwortlich Alkohol am Steuer ist. Den rechtlichen Konsequenzen werde ich mich selbstverständlich stellen“, sagte die Bischöfin der „Bild“-Zeitung.

Da viele Bürger den Schaden durch islamophile Predigten höher einschätzen als die vergleichsweise lässliche Sünde des kleinen Schwipps im Straßenverkehr, werden jetzt Forderungen laut, einen Idiotentest grundsätzlich auch vor dem Betreten einer Kanzel obligatorisch zu machen.