Lammert will mehr Migranten einbürgern

Auch der Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert (Foto, CDU) wirbt jetzt fleißig bei Migranten um deren Einbürgerung: „Unser Problem in Deutschland ist nicht eine zu hohe Zuwanderung, sondern die zu geringe Einbürgerung.“

Die Berliner Morgenpost berichtet:

Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) wirbt bei Migranten für eine verstärkte Bereitschaft zur Einbürgerung. „Unser Problem in Deutschland ist nicht eine zu hohe Zuwanderung, sondern die zu geringe Einbürgerung“, sagte Lammert. Außerdem könne Integration nur gelingen, wenn sowohl die Migranten als auch die Bundesbürger dies wollten. Dieser „durch nichts zu ersetzende Wille auf beiden Seiten“ sei „allerdings nicht immer in der notwendigen Weise vorhanden“.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) forderte die in Deutschland lebenden Muslime zu einem „ehrlichen Dialog“ auf. Ziel sollte ein Abbau der „emotionalen Vorbehalte vieler Bürger gegenüber stärker werdenden islamischen Einflüssen“ sein. Man müsse diese Sorgen und Ängste ernst nehmen. Der CSU-Politiker fügte hinzu: „Islamkritik pauschal als ‚Phobie‘ zu diffamieren, führt nicht weiter.“

Auch Lammert kritisierte die jüngsten Warnungen vor einer Islamophobie in Deutschland. Hierbei handele es sich um eine „unnötige Dramatisierung“. Richtig sei aber, „dass viele Bürger mit Sorge und auch mit wachsender Nervosität auf die jahrelange Vernachlässigung oder Verharmlosung der Probleme reagieren, die es bei der Vermeidung oder Verdrängung der notwendigen Auseinandersetzung mit Chancen und Risiken von Multikulturalität zweifellos gegeben hat“.

Jetzt wird bestimmt alles gut…

(Spürnase BePe)