Muammar Al-Gaddafi hat seinen Streit mit der Schweiz (PI berichtete) jetzt auf fast ganz Europa ausgedehnt. Libyen erteilt ab sofort keine Einreiseerlaubnis mehr für die Mitgliedstaaten des Schengen-Abkommens, auch bereits ausgestellte Visa sind unwirksam. Einzig die Briten dürfen noch einreisen, vermutlich weil sie so entgegenkommend waren, den Lockerbie-Massenmörder freizulassen. Die Außenministerien von Deutschland, Frankreich und Italien bestätigten die Sperre.

Der Spiegel schreibt:

In einem Reisehinweis des Auswärtige Amtes, der am Montagnachmittag auf der Website des Ministeriums veröffentlicht wurde, hieß es, „dass bis auf weiteres für Bürger des Schengen-Raumes einschließlich Deutschland keine Visa mehr erteilt werden“. Auch bereits erteilte Visa würden nicht zur Einreise taugen.

Zwischen den Staaten des Schengen-Raums in Europa gibt es keine Grenzkontrollen mehr. Dazu gehören auch Nicht-EU-Länder wie die Schweiz. Großbritannien und mehrere andere EU-Mitglieder gehören der Schengen-Zone dagegen nicht an.

Ein Mitarbeiter des Flughafens in Tripolis sagte der Nachrichtenagentur Reuters am Montag, diese Regel gelte ab sofort. „Es stimmt. Diese Entscheidung ist gefallen. Keine Visa für Europa, außer für Großbritannien“, zitierte die Agentur den nicht namentlich genannten Angestellten. …

Die Bundesregierung protestierte energisch gegen die Abriegelung des Landes. Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes sagte, es handele sich um einen „einseitigen und bedauerlichen Schritt“ Libyens. Im Namen der Regierung forderte er die Regierung in Libyen unmissverständlich auf, die Maßnahme rückgängig zu machen.

Die Entwicklung dürfte den Ruf Libyens als verlässlicher Geschäftspartner beschädigen. Seit der Aufhebung von Uno-Sanktionen gegen das Land 2003 haben die ausländischen Investitionen zwar zugenommen, manche Geschäftsleute klagen aber, dass Behördenwillkür ihre Arbeit behindere. Deutschland gehört neben Großbritannien und Frankreich zu den wichtigsten Handelspartnern, seit der schrittweisen Öffnung des Landes durch Gaddafi sind vielfältige Geschäftsbeziehungen entstanden.

Ja, wenn der „verlässliche Geschäftspartner“ plötzlich Geiseln nimmt, wie im Fall der Schweiz geschehen und die Grenzen für die Europäer mit Ausnahme der Oberdhimmis dicht macht, dann dürfte es wohl jetzt auch den „wichtigsten Handelspartnern“ dämmern, dass es mit der „schrittweisen Öffnung des Landes durch Gaddafi“ eben doch nicht so weit her war.

(Mit Dank an alle Spürnasen)

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51 KOMMENTARE

  1. Ob diese Sperre auch für den lybischen Luftraum gilt? Ich meine wenn man gar nicht landen, sondern nur etwas abladen will.

  2. OT

    PI Südbaden (Lörrach, Rheinfelden, Bad Säckingen) will an den Start und sucht Mitglieder!
    Bitte Interesse unter diesem Artikel bekunden. Eine e-mail-Adresse steht in Kürze zur Verfügung!

  3. Bitte nicht solche Bilder.

    Wenn ich eine Frau wäre, wäre ich nach dem Anblick des Revolutionsführers eine Sekunde später lesbisch und unfruchtbar wie die libysche Wüste.

    Was gibts eigentlich tolles in Libyen, das ich jetzt auf immer und ewig verpassen werde?

  4. Ooochhh, das tut mir jetzt aber leid! Hatte ich doch schon meinen Urlaub im Reich der grünen Bibel gebucht.

    Aber ich will ja nicht selbstsüchtig sein. Ich denke, die FDP und ihre Araber-Lobbiesten trifft es viel härter.

  5. Ja, und was wird passieren? GENAU das was der Hurensohn will: Die EU wird gegen die Schweiz schlagen- mit sicherheit.

  6. @LinksLiegenLassen (15. Feb 2010 22:59)
    na bravo…dann wünsch ich dir viele eifrige Mitstreiter aber vergiss die taffe D.nicht:-)die interessiert mich!
    Gruß isa

  7. Was??
    Ich darf nicht mehr nach Libyen??
    Wie soll ich nur ohne die libysche „Kultur“ überleben??

    Und die Schweiz ist schuld an dieser „Strafe“??

    DANKE, SCHWEIZ :mrgreen:

  8. Bei dieser Geschichte geht es um beduinisches Stammesrecht. Klingt skurril, ist aber so. In der Schweiz hat das bald jeder begriffen. Der Ghadaffi-Clan fühlt sich tief beleidigt, weil 20 Polizisten eine Hotelsuite betreten haben, nachdem dort Schreie zu hören waren.

  9. #4 killerbee (15. Feb 2010 23:00) Wenn ich eine Frau wäre, wäre ich nach dem Anblick des Revolutionsführers eine Sekunde später lesbisch und unfruchtbar wie die libysche Wüste.

    Brüll :-)) :-))

    Mann, Mann, Mann, was für eine widerliche Hackfresse, da wird einem ja schlecht.

    Europa wird sicher gegen die Schweiz „losschlagen“, weil die europäischen Politiker zu Dumm sind um zu kapieren was da abläuft. Hoffentlich bleibt die Schweiz standhaft. Go Schweiz, go !!!

  10. Auf so einen Scharlatan fallen unsere Politiker rein. Sind die so blöd oder tun die nur so?? Lybien auf die schwarze Liste setzen, alle Lybier einschließlich Diplomaten rausschmeissen, Grenze dicht, fertig!

  11. seit wann gehört die Schweiz zum EU Schengen-Raum und an der Grenze gibts keine Kontrollen mehr??

  12. @ #19 hundertsechzigmilliarden

    Die Helveten unterzeichneten 2008 nach Volksabstimmung das Schengener Abkommen. Seither gibt es zwischen der Schweiz und Europa keine Personenkontrollen mehr, wohl aber Zollkontrollen. Versteckte Geldbündel usw. 😉

  13. „Who the Fuck..“ will nach Lybien?
    Problematisch wirds aber für die „Mittelmeerunion“ (Euromed.)
    Der freie „Personennahverkehr“ wird wohl unilateral.

  14. #23 survivor
    Problematisch wirds aber für die “Mittelmeerunion” (Euromed.)
    Der freie “Personennahverkehr” wird wohl unilateral.

    Die Völker zählen leider nicht, wenn man dafür „böse“ Schweiz rufen kann. Es fehlt den EU-Sammlern nur noch die Schweiz und die Türkei, darauf konzentriert sich zur Zeit sehr viel und daran wird gezerrt. Alles andere ist Kollateralschaden. Diese Zwei Länder noch …

  15. So So und das nachdem die USA/EU** den „anti Terror Kurs“ von Muammar AL G. gelobt haben…

    Tja Ihr Genderschu*etten** in den diversen Gremien Parteien etc. offenbar bricht euer Gutmenschenkurs der eigenen Selbstzerstörung langsam seinen Weg.

    @#3 Mehr Moscheen für den Rotweingürtel (15. Feb 2010 22:59)

    Nee,… Steven Tylor hat ja Talent 😉

  16. Eine super Idee. Wir bekommen keine Visa mehr bei denen – und die nicht mehr bei uns. Abgemacht!

  17. Genau diese Gesichter haben C-Darwin zu seinen Ideen gebracht.Zu welcher These wäre er wohl gekommen wenn er erst den Eiertolla oder Arafat gesehen hätte.Da könnte man doch fast behaupten,das ein teil der Menschheit,aus der Kloake entstanden sein muss.Im Volksmund auch Analgeburten genannt.

  18. Great Britain – der „Grosse Bund“ der Lügner und Propagandisten? – täuscht sich selber immer am besten und will – wie seine „Brüder“ andernorts – nur eins: herrschen! Um das zu erreichen, veranstaltet man die unmöglichsten Sachen und False Flag Actions – bis es dann ins eigene Auge geht. Da wird dann auch the Order of the Garter, der Hosenbandorden, und die versteckte Unterwürfigkeit unter den Pontifex Maximus nicht mehr helfen können…

  19. auch franzosen duerfen offensichtlich libyen nicht mehr bereisen. ich schlesse daraus, dass
    sarkozy seine kernkrafttechnologie vereinbarungsgemaess schon vollstaendig gelieferet hat.

  20. Scheiße, wir können nicht mehr nach Libyen reisen ! Was machen wir denn jetzt nur ? La grosse catastrophe ! 😀

  21. Das versteh ich net, diesen sympathischen mann also so was was machen denn die Schwyzer nun wieder.

  22. Wer will denn schon nach Libyen???? Schöne Kamele gibt es auch im duisburger Zoo. Hoffentlich gilt das Einreiseverbot auch umgekehrt. Wir brauchen keine Libyer hier. Haben schon genug Musel-Müll.

  23. Interessant. Wenn ich bedenke wie viele libysche Staatsbürger sich in Deutschland medizinisch behandeln lassen. Es gibt ja direkte abkommen mit der libyschen Regierung für die Behandlung libyscher Politiker in Deutschland. Besonders seien hier einiger Berliner kliniken erwähnt.Aber Libyen ist da nicht alleine:

    „Silvio Rahr, Geschäftsführer bei Helios Privatkliniken GmbH, nennt das „unser All-inclusive-Angebot“. […] „Im Zehlendorfer Emil-von-Behring-Krankenhaus lassen sich derzeit sieben Ausländer behandeln. Sie kommen aus den Arabischen Emiraten, aus Libyen und Spanien“, verrät r.“

    und nicht nur Lybien

    Andererseits sei auch die finanzklamme Charité an reichen ausländischen Kranken interessiert. „Derzeit liegt unser Umsatz in dem Bereich im einstelligen Prozentbereich“, rechnet Fritsche vor und räumt ein: „Der Anteil ist nicht so hoch, wie wir es gerne hätten.“

    „Für Abhilfe könnte da die Berliner Organisation „NBMC“ sorgen. Das Kürzel steht für „Network for Better Medical Care“ und ist ein Zusammenschluss von inzwischen zwölf Berliner Krankenhäusern, die neben AOK-Versicherten auch reiche kranke Ausländer versorgen wollen. NBMC-Organisator Professor Hans-Jochen Brauns hat für diese Kliniken eine gute Nachricht parat: „NBMC verhandelt derzeit mit der Gesundheitsbehörde eines Landes aus der Golfregion über die Behandlung von Patienten.“

    „Die arabischen Staatsangehörigen gehörten der Oberschicht an, seien Geschäftsleute, leitende Angestellte, Beamte und Selbstständige. Der Staat werde die medizinische Versorgung für seine Bürger zahlen. Auch die Indikationen seien vertraglich fixiert. Dazu gehörten die Herzchirurgie, die Endoprothetik, die Orthopädie, Kinderchirurgie, Prostata- und Brustkrebs.“

    http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article291663/Berliner_Kliniken_buhlen_um_reiche_Auslaender.html

    Vielleicht sollten wir Gadaffis Schergen an ihrem krebs verrecken lassen… nur so eine Idee.

  24. Einreiseverbot für Europäer?
    Die logische Konsequenz der Volkszertreter ist dann wohl, dass wir mehr Libyer aufnehmen?

    Gut das unsere Kassen gut gefüllt sind und diese Menschen hochqualifiziert und motiviert sind.

  25. Das sollten alle Muselstaaten machen, die von versoffenen Heuchlern und hirngeschädigten Islam-„Wissenschaftlern“ drangsaliert werden. Wenn ihnen die Vaseline ausgeht, werden sie vielleicht irgendwann vernünftig. Bis dahin wünschen wir Herrn Gaddafi „Bloodwoarscht! Und natürlich Bye-Bye!“

  26. Ich frage mich was wohl wäre wenn ich ein Flugticket nach Libyen hätte.

    Bekäme ich die Kosten von der Fluggesellschaft nun zurückerstattet, jetzt, wo mein Visum ungültig ist?

  27. @#30 Architekt der Zukunft

    Genau diese Gesichter haben C-Darwin zu seinen Ideen gebracht.

    Aaaaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhaaaaaahaaaahaaaaaaaaaaaaaaaa, ich kann nicht mehr vor Lachen! Der ist Spitze!
    😆
    😆
    😆

  28. @#30 Architekt der Zukunft

    Im Phantasialand bei Brühl suchen sie noch eine neue Attraktion für die Geisterbahn, allerdings, die Gäste sollen ja auch wieder lebend rauskommen.

  29. wer will schon freiwilllig in das drecksloch? ist ja nicht mal klar, ob du wieder rauskommst…

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