Milde Strafen für 20 cent-Mörder?

Sie töteten aus Habgier, indem sie auf das Opfer eintraten, bis der Schädel brach (PI berichtete). Wie eigentlich sieht Mord aus, wenn dies „Körperverletzung mit Todesfolge“ oder „versuchter Totschlag“ ist, noch dazu in der Bewährungszeit? Ist die Anklage so formuliert, damit es milde „Strafen“ gibt? Werden die „zarten Pflänzchen“ mit einer „Erziehungsmaßnahme“ belohnt?

Die BILD schreibt:

Weil der Dachdecker zwei Jugendlichen kein Kleingeld geben wollte, musste er sterben! Die Schläger prügelten und stiefelten ohne Gnade auf ihr längst bewusstloses Opfer ein. Im März stehen die Täter in Hamburg vor Gericht.

Der unfassbare Fall passiert im vergangenen Juni. Der Dachdecker und ein Kumpel sind auf dem Heimweg, als sie am Bahnhof Hamburg-Harburg auf Onur K. (17) und Berhan I. (17), zwei polizeibekannte Gewalttäter, treffen. Die Anklage: Die Halbstarken fordern 20 Cent. Als der 44-Jährige abwinkt, rasten sie aus. Sie schlagen auf ihn ein, als er am Boden liegt, treten sie ihm immer wieder auf den Kopf – er erleidet einen Schädelbruch.

Den Anruf aus dem Krankenhaus wird seine Mutter nie vergessen: „Ihr Sohn wurde überfallen, zusammengeprügelt. Es sieht nicht gut aus.“ Er stirbt nach drei Wochen Todeskampf an den Folgen seiner Verletzungen. Die mutmaßlichen Täter werden mithilfe von Videokameras identifiziert, verhaftet.

Die Friseurmeisterin kann seitdem kaum schlafen, hat Albträume. Oft sind die Weinkrämpfe so schlimm, dass ein Notarzt kommen muss.

Die Mutter mag sich trösten. Ihr Sohn war nur ein hinzunehmender Kollateralschaden auf dem Weg zur multikulturellen Gesellschaft, über den nicht gesprochen werden darf. Vermutlich hat die deutsche Dachdeckerkartoffel noch den Unterhalt für die beiden Schätzchen bezahlt…

(Herzlichen Dank an alle Spürnasen)