Ute BankwitzUnter dem Motto „Mut zum Rückzug!“ fand am 1. Februar in Potsdam erneut eine friedliche Demonstration gegen die gegenwärtige rot-rote Landesregierung von Brandenburg statt. Eine der Rednerinnen war die Ex-Frau von Matthias Platzeck, Ute Bankwitz (Foto), die der SPD vorwarf, lieber mit den Linken zu kuscheln als aufzuklären.

Die BILD berichtet:

Sie haben drei Kinder, waren ein Ehepaar. Doch jetzt hat Matthias Platzeck (56, SPD) Ärger mit seiner Ex-Frau Ute Bankwitz (54, BürgerBündnis). Auf der Potsdamer Montags-Demonstration hielt die streitbare Lokalpolitikerin eine flammende Rede gegen Brandenburgs rot-rote Koalition.

„Ich habe lange überlegt, ob ich hier sprechen soll“, rief Bankwitz gestern Abend vor rund 100 Demonstranten ins Mikrofon, „aber die Verhältnisse kann man nicht einfach so hinnehmen. Die SED-Nachfolger sind kein Garant für Demokratie und Menschenwürde!“

Seit Mitte der Achtziger ist das Paar geschieden. Die drei Töchter (30-32) zog Ute Bankwitz allein auf. Noch heute wohnt die Wirtschaftsförderin in Platzecks Potsdamer Elternhaus. Jetzt kritisierte sie erstmals öffentlich den Regierungschef.

Bankwitz: „Die SPD will lieber mit den Linken kuscheln als aufklären. Es ist unerträglich, wie die ertappten Spitzel jetzt die Birthler-Behörde kritisieren. Von Stolpes kleiner DDR zum Stasiland – mir ist es peinlich, wenn ich darauf angesprochen werde.“

Tosender Applaus. Dann zogen die Demonstranten mit „Stasi raus!“-Rufen durch Potsdams Innenstadt. Hier wird das alte Stadtschloss, 1960 von der SED gesprengt, als Parlamentssitz wieder aufgebaut.

Bankwitz: „Dass diejenigen, die das Schloss abgerissen haben, zum Schluss als Gutsherren darin regieren – das ist mehr als ein Treppenwitz!“

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28 KOMMENTARE

  1. OT:
    Ein Moslem sticht aus gekänkter Ehre auf den Bruder seiner ehemaligen Lebensgefährtin ein (Motiv: gekränkte Ehre und archaischen Frauenbild)

    http://www.suedkurier.de/region/linzgau-zollern-alb/kreis-sigmaringen/Mann-mit-Messerstichen-schwer-verletzt;art372548,4150925

    Gleichzeitig weigert sich ein Schulleiter aus Toleranzgründen die von ihm persönlich abgehängten Kruzifixe in seiner Schule wieder aufzuhängen.

    Was die Widersprüche gegen die Kruzifixe betrifft betone er ausdrücklich die Toleranz der andersgläubigen Schüler gegen die christlichen Symbole.

    http://www.suedkurier.de/region/linzgau-zollern-alb/messkirch/Schulleiter-nimmt-Stellung-zu-abgehaengten-Kruzifixen;art372566,4150217

  2. Das Plakat auf dem Foto ist beachtenswert:

    „STAZIS RAUS !!!“

    Dieses Wortspiel kommt sofort in mein Vokabelheft.

  3. hochachtung vor einer solchen Frau definitiv ein mutiger schritt sich offen gegen die schwachsinnige politik ihres mannes zu stellen

  4. #3heldener: Ex-Frau 😉

    Auch ich hebe meinen Hut vor Frau Bankwitz!

    Ich bin immer wieder entsetzt über die Dummheit der Wähler. In meinem teilweise linken Bekanntenkreis habe ich schon so einigen von den DDR-Erfahrungen meiner Familie (z.B. die Inhaftierung meines Vaters und die tagelangen Verhöre) erzählt. Aber die scheinen es nicht zu begreifen. Ich gönne Ihnen so manches Mal eine Kültür-Beraisherung.

  5. #6 SEDophobie (03. Feb 2010 10:28)

    Ich bin immer wieder entsetzt über die Dummheit der Wähler. In meinem teilweise linken Bekanntenkreis habe ich schon so einigen von den DDR-Erfahrungen meiner Familie (…) erzählt. Aber die scheinen es nicht zu begreifen.

    Vor allem ist vielen nicht klar, daß sie in im Arbeiter- und Bauernstaat wegen § 249 DDR-StGB im Gefängnis gesessen hätten.

  6. gerade mal 20 jahre ist es her als die genossen drübern in der ur-ddr
    ihre erschießungskeller unterhielte. natürlich zum wohle des volkes.
    schwammdrüber—

  7. #1 Stahlbesen (03. Feb 2010 10:16)
    der nickwechsel ist gut, Stahlbesen hört sich besser an als talkingkraut (stimmt doch, oder?)

  8. OT
    SCHÖPPINGEN
    Prozessauftakt gegen irakischen Asylbewerber
    http://www.westfaelische-nachrichten.de/aktuelles/top_thema_3/1264033_Prozessauftakt_mit_Gestaendnis_Mit_dem_Kuechenmessser_zugestochen.html

    Eine dreiste Lügengeschichte tischte der Iraker gleich am ersten Tag auf: Er habe in Wirklichkeit eine 18jährige vor den Zudringlichkeiten des später von ihm erstochenen Mannes retten wollen. In der Folge habe er mit einem Küchenmesser auf den jungen Mann eingestochen (18 cm tief!!).

  9. Die Frau hat wirklich Mut.
    Ich kenne ihre Vorgeschichte nicht.
    Aber sie hat Mut.

    Ich hoffe, es kommen noch mehr Leute zur Demo.

  10. #10 johannwi (03. Feb 2010 11:36)

    Eine dreiste Lügengeschichte tischte der Iraker gleich am ersten Tag auf: Er habe in Wirklichkeit eine 18jährige vor den Zudringlichkeiten des später von ihm erstochenen Mannes retten wollen.

    Na, wenn das so ist – Freispruch!!!

  11. #12 Plondfair (03. Feb 2010 11:42)
    Dazu ist die Faktenlage wohl zu erdrückend. Auch die besagte 18jährige widerspricht der Geschichte des Irakers völlig.

    Die Berichterstattung zu Schöppingen verfolge ich in den hiesigen Medien, da es in meiner Region liegt.
    Die Presse bringt m. W. fast nichts dazu, erst der Prozessauftakt ist wieder Anlass zu größerer Berichterstattung.
    Im WDR-Lokalfernsehen waren die wenigen Beiträge zu Schöppingen ebenfalls davon gepräät, ja nichts „ausländerkritisches“ zu berichten.
    Obwohl (oder gerade weil) in Schöppingen die „Volksstimmung“ immer noch kocht, wird es medial heruntergefahren.
    Tatsache ist: Seit dem Abzug von englischen Einheiten Ende der 80er Jahre ist die dortig Kaserne in eine zentrale Asylaufnahmestell verwandelt worden.
    In den 90ern zeitweise mit DDR-Übersiedlern belegt, dann nur noch mit den bekannten Problemgruppen (oft muslimische Männer). Probleme gibt es schon lange mit manchen dieser Asylbewerber. Sie machen auf der Suche nach Abwechslung die Gegend unsicher, wenn sie z. B. uneingeladen auf privaten Veranstaltungen auftauchen und „mitfeiern“ wollen.
    So war wohl auch der Hergang im aktuellen Mordfall.
    Die Bitte des Schöppinger Statdtrats, das Lager zu schließen, wurde erwartungsgemäß vom Regierungspräsidium abgewiesen. Klar, weil dann einige hundert alleinstehende, junge, muslimische Männer irgendwo anders untergebracht werden müssen.
    Nur etwas mehr Polizeistreifen wurden versprochen, und natürlich mehr „Dialog“.

    Ohne besondere Kenntnisse von Schöppingen zu haben: Ich glaube, dass die Aufstellung einer Art „Bürgerwehr“ der nächste Schritt sein dürfte, was für den bedächtigen Menschenschlag dort schon revolutionär wäre.

    Interessant dürfte ebenfalls das Ergebnis von Pro NRW im Mai dort sein.

  12. #1 Stahlbesen (03. Feb 2010 10:16)

    So wie die Geschichte bisher lief, will man unbedingt Gras darüber wachsen lassen.

    Die Union ist in Baden-Württemberg sowas von korrupt. Man glaubt es gar nicht.

    Das war in den 70ern schon so. Da hat ein CDU-Ortsverein-Vorsitzender eine alte Frau um ihr mühsam erspartes gebracht. Mein Vater wollte schon aus der Union heraus. Da haben sie den OrtsVereinVorsitzenden abgesägt.

    Man liess dan Gras drüber wachsen. Dann tauchte dieser Betrüger in einer anderen AmtEigenschaft auf.

  13. Was ist mit pi-news.net los?

    Hallo, Leute! Es ist wieder zeitraubend auf die Website von pi-news.net zu gelagen. Geht es euch auch so?

  14. @#9 johannwi: Stimmt nicht. Aber ich lese ebenfalls den Südkurier. Bin ein aufmerksamer pi-news-Leser, da müssen doch noch mehr aus der Ecke sein!

  15. Na das ist ja toll. Vielleicht weiss ja die Gattin auch, wie das damals mit der „Weissen Flotte Potsdam“ , der „Tourismus GmbH Potsdam“ ,den Herrn Genossen Erwerbern (WFG), und den Wassergrundstücken war …….. wer weiss wer weiss

  16. Weiss einer wie hoch die Teilnehmerzahl war?
    Ich verfolge gespannt die Entwicklung der Potsdamer Montagsdemo, da ich diese für das einzige probate Mittel halte in diesem Land noch etwas zu ändern…

  17. Die Bild-Zeitung berichtet jetzt schon von den Demos? Na, das wäre ja schon was. Man kann von dem Blatt halten, was man will, sie erreichen nun einmal viele Leute.

  18. Ganz still und heimlich,wollen die alten Seilschaften wieder zum Zuge kommen,weil sie annehmen,daß jetzt alles wieder tief und fest schläft.
    Und mit dieser Annahme haben sie gar nicht so unrecht.
    Unsere Schläfrigkeit ist ihr Sieg.

    Wisst ihr noch,wie der Krenz in den letzten Tagen der DDR „seine“ Leute noch motiviert hat.

    Ihr werdet doch jetzt nicht wie ein wilder Hühnerhaufen auseinanderlaufen.

    Der hat sehr wohl gewusst,daß der Kampf gegen Deutschland weitergeht.

    Der „antifaschistische Schutzwall“ ist weg,aber der „Krampf gegen Rechts“ ist geblieben.

    Gute Verdienstmöglichkeiten für alte STASI-Verräter,die sich wie einst ihr Chef Karl Marx als Demokraten tarnen.

  19. Friedliche Revolution das ich nicht lache, die einzige Sprache die die Genossen zur Wendezeit verstanden hätten, das wäre die einzig mögliche Auszeichnung des Volkes gewesen, der Hanfstrick an der eisernen Laterne und Milke und Co würden keine Probleme mehr bereiten.

    ein zorniger Artus

  20. In Nietzsche’s and Hitler’s works,

    a fundamental concept is the clash between the „whole man“ and „half man.“ Similar terms that are oriented around this concept are: the Jew, blood poisoning, spiritual convictions, and blond beast. These terms define both Nietzsche and Hitler’s determinants and restraints to achieving a new order, in addition to the clash between „whole men“ and „half men.“ Nietzsche refers to the „whole man“ and „half man“ mostly as master morality and slave morality. The slave morality consists of noble morality and slave morality [huh?]. Noble morality was the belief that the majority of human beings are led by insatiable, destructive, human desires, and it is the noble’s obligation to instill fear in order to protect civilization from a state of anarchy and chaos.

    Both Hitler and Nietzsche refer to the clever slaves as the Jews. Hitler’s Mein Kampf is an attack on the Judeo-Christian ethic, as is The Genealogy of Morals. Nietzsche addressed the Jews as being responsible for the slave revolt and victory over the master race

    t is easier to understand the Judeo-Christian ethic, in respect to Nietzsche, as a mirror with which the slaves use to make the masters feel guilty and self-hating. By making the master empathize with the Slave, the master resents the qualities that make him strong, that is, actions that are in the interest of self-preservation. Nietzsche identifies the slave with the Jew because they are responsible for the existence of the Judeo-Christian ethic.

    In Mein Kampf, Hitler also identifies Jews as the creators of moral slavery (Hitler, 178):

    The most unbeautiful thing there can be in human life is and remains the yoke of slavery. Or do these schwabing decadents view the present lot of the German people as ‚aesthetic‘? Certainly we don’t have to discuss these matters with the Jews, the most modern inventors of this cultural perfume. Their whole existence is an embodied protest against the aesthetics of the lord’s image.

    Hitler describes Jews as slaves in the same sense as Nietzsche. Hitler points to „slavery“ as the ugliest aspect of human life in the past and present, while linking the Jews and their influence (i.e. „cultural perfume“) to the deterioration of values, which is manifest in the „schwabing decadents.“ Hitler describes the product of the cultural perfume as the „whole man“ and „half man,“ which are terms used to describe individuals motivated by self-preservation, as opposed to those whose individual guilt is ridden by morality, seeking to help others.

  21. @ Denker

    Dieses Wortspiel kennzeichnet leider die Wirklichkeit in Brandenburg unter der Regierung Platzeck.

    Bei dem Internetauftritt http://www.runder-tisch-niederbayern.de fand ich folgende Formel:

    SPD/SED/Stasi/Die Linke = Stazis

    Der SPD Denkfabrik unter Ypsilanti gesellen sich noch die linksextremen Grünen dazu.

    Diese neue politische Wirklichkeit sollten wir überall einstellen. Twittern wir sie in die ganze Welt. Jeder muß wissen was bei uns vorgeht.

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