Ein 33-jähriger saudischer Prinz, angeblich ein Cousin von König Abdullah, steht unter dringendem Tatverdacht, seinen Diener im Londoner Luxushotel Landmark mit bloßen Händen erdrosselt zu haben. Das 32-jährige Opfer hatte außerdem schwere Verletzungen am Kopf, als das Zimmermädchen den Mann ermordet fand. Der Prinz wurde zur Befragung festgenommen.

Nach Angaben der Polizei genießt der Verdächtige keine diplomatische Immunität. Die saudische Botschaft war zu keinem Kommentar bereit, steht aber wohl bereits in Kontakt mit dem Tatverdächtigen, um ihm aus der Patsche zu helfen. Arabische Prinzen machen immer wieder durch „besondere Friedlichkeit“ von sich Reden.

(Spürnasen: Skeptiker und Rüdiger W.)

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28 KOMMENTARE

  1. Die Briten werden bestimmt nicht den „Fehler“ der Schweizer wiederholen, die den Gaddafi-Sohn inhaftiert haben und seitdem fast im Kriegszustand mit Libyen leben. Nein, die Briten werden den Prinzen zu einem Symbol-Sträfchen von 1 Woche verurteilen. Ich erinnere nur an Lord Ahmed, der jemand totgefahren hat und dafür zu 18 Tagen Haft verurteilt wurde (hier).

  2. Königshaus in Islamistenszene verstrickt?

    Nach bundesweiten Razzien in der Islamistenszene in Deutschland wegen des Verdachts auf Gründung einer kriminellen Organisation gibt es Hinweise auf eine Verstrickung des saudischen Königshauses in den Fall. In Ulm, Wiesbaden und Bonn waren Anfang Februar drei Männer verhaftet worden. Sie sollen zusammen mit vier anderen Personen rund 100 Menschen aus dem Bundesgebiet radikalisiert und an eine ägyptische Koranschule vermittelt haben sollen. Dort sollten die Männer für Ausbildungslager terroristischer Organisationen angeworben werden. Dem Magazin „stern“ zufolge handelt es sich um die saudi-arabische Stiftung „World Wide Association for Introducing Islam“ (WWAII). Nach Ermittlungen der Stuttgarter Staatsanwaltschaft wird die Stiftung direkt vom saudischen Königshaus gesponsert.

    bild.de

  3. Ich bin ja mal gespannt, ob die Saudi so ne ähnliche Platte auflegen wie Gaddhafi bei der Sache mit seinem Sohn.

    Wenn ja, kann es sehr spaßig werden.

    Und wenn die britische Regierung dann reagiert, wie die schweizerische, dann erlebt die Labour Party bei den kommenden Wahlen das größte Desaster aller Zeiten!

  4. Sein Diener ist bestimmt Atheist geworden, oder zum Christentum übergelaufen. Damit hat er dem Koran nach, den Tod verdient.

    Ironie OFF

  5. Es gab einst einen Araber vor knapp 1400 Jahren. Der hat die größte Intensivtäterakte unter allen „SÜDLÄNDERN“. Ich „glaube“ man nannte ihn MohamMAD … war er auch ein Prinz ?

  6. Wer Wahabiten unterstützt, whabitische Moscheen baut und andere Länder mit wahabitische Hasspredigern vergiftet, der ist zu mehr als nur Mord fähig.

  7. Sklavenhaltung, Leibeigenschaft, das Leben des Niederen gehört dem Herren, Saudi-Arabien, anno Domini 2010, bzw. 1431 anno Mohammed.

    Hat wieder mal alles nichts mit dem Islam zu tun!
    Ausnahmen bestätigen die Regel!

  8. So wie man den Christen jetzt noch gerne aufrechnenderweise die Kreuzzüge vorhält wird man vermutlich bald darauf hinweisen daß die europäischen Adligen früher auch hin und wieder Bedienstete einen Kopf kürzer machten.

  9. Angeblich sollen in Tripolis 300 EU-Bürger, darunter auch viele Deutsche, festsitzen.

    Nach dem Verlassen des Flugzeugs wurden ihnen von Libyschen Polizisten die Pässe abgenommen.

    Seither sitzen die 300 EU-Bürger im Flughafengebäude fest.

    Scheinbar hat man eine Nachrichtensperre verhängt und bemüht sich um eine
    diplomatische Regelung.

  10. Der Prinz hat sicher im Verbotsirrtum gehandelt! In Weitfortistan ist das Erdrosseln von Dienern kein Grund zur Aufregung.

  11. Zwar leicht OT, betrifft aber ebendalls das saudische Königshaus:

    Königshaus in Islamistenszene verstrickt?
    Nach bundesweiten Razzien in der Islamistenszene in Deutschland wegen des Verdachts auf Gründung einer kriminellen Organisation gibt es Hinweise auf eine Verstrickung des saudischen Königshauses in den Fall. In Ulm, Wiesbaden und Bonn waren Anfang Februar drei Männer verhaftet worden. Sie sollen zusammen mit vier anderen Personen rund 100 Menschen aus dem Bundesgebiet radikalisiert und an eine ägyptische Koranschule vermittelt haben sollen. Dort sollten die Männer für Ausbildungslager terroristischer Organisationen angeworben werden. Dem Magazin „stern“ zufolge handelt es sich um die saudi-arabische Stiftung „World Wide Association for Introducing Islam“ (WWAII). Nach Ermittlungen der Stuttgarter Staatsanwaltschaft wird die Stiftung direkt vom saudischen Königshaus gesponsert

  12. Gewalttätigkeit hat definitionsgemäss nie etwas mit dem Islam zu tun!

    Die saudischen Prinzen müssen jetzt Gaddafis Expertenmeinung einholen, wie man mit einem solchen Zwischenfall in einem europäischen Land islamkonform umgeht.

  13. Ich verstehe euch nicht. Was macht ihr soviel aufhebens wegen eines Dieners?
    Wenn dieser Hüter der heiligen Stätten ihn erwürgt hat, gab es wohl gute Gründe das zu tun.
    Ausserdem was wollt ihr Ungläubigen Allah weis es besser!!!
    Also beruhigt euch wieder Leute, beruhigt euch!
    Nehmt euch ein Beispiel an der ehrwürdigen Haltung der anderen saudischen Prinzen. In deren Augen starb nur ein unwürdiger Hund, Sohn eines Kojoten und einer Schlange. Al Ham Du Lilah
    Lasst euch in schöner Ermahnung sagen, dass ihr euch nun wieder den Schönheiten des Islam und der Lehren Propheten (S.was.ha.s.kawas) orientiert.
    Widmet euch einer 11jährigen in einer Zeitehe. Dies wir euch eure trüben Gedanken vertreiben. Das gilt gerade für euch unausgelasteten Rentner.
    AllahInNacktbar!

  14. Diskriminierende, belehrende westliche Welt.
    Was geht es unwürdige Ungläubige an, was die Herrenrasse mit ihrem Eigentum macht?
    Mohammed fing, hielt und handelte mit Sklaven..ähm..Untergebenen, da muss man dem Rechtgläubigen dasselbe erlauben.

    Bevormundung ist anmassend und imperialistisch, alle Kulturen sind gleichwertig, auch „Kulturen“.

    *zyn.aus*

  15. Bei alldem sind die Saudis die verlässlichsten Verbündeten der USA und ihrer Freunde in der Region und zudem das unerreichte Vorbild für alle Versuche, in der Region so etwas wie „moderate Taliban“ zu kreieren.

  16. Achtung, die Meinungsfreiheit im Internet ist mal wieder in Gefahr

    Diesmal im Namen des Jugendschutzes.
    Wenn erstmal dort der Durchbruch gekommen ist, kann sich jeder selbst ausmahlen, was dass dann für anonyme Blogs bedeutet (Verstoß gegen Impressumspflicht). Auch auf unseren “Gotteslästerungsparagrafen” §166 StGB sei hingewiesen. Unsere Politiker stören sich schon länger am freien Internet. Und sie haben gute Chancen es zu zerstören.

  17. Auch wenn keine Immunitaet besteht, wird es doch ueber Umwege wieder einen Scheich geben, der einen unserer lieben Wirtschaftsbosse oder Politiker anruft, um zu intervenieren.
    Zum K***en.
    Genauso schlimm finde ich es, dass es unsere Volksverraeter zulassen, dass sich Saudis Aktienmehrheiten in unserer Schluesselindustrie sichern…

  18. Jeder Mensch ist gleich, doch manche Menschen sind gleicher.

    Ich finde es erschreckend dass diese tollwütigen Biester quasi öffentlich ihr Faktotum ermorden können ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden. Das sind doch alles gestörte Psychophaten. Undunsere Volksverräter kriechen ihnen in die Ärsche dass sie oben wieder aus kommen und schreien Hurra.

    Ich kann jedem, der einen kleinen Einblick in den Eispalast in Riad werfen möchte folgendes Buch empfehlen:

    Ich Prinzessin aus dem Hause A Saud
    Ein Leben hinter 1000 Schleiern

    Hab gestern sehr verwundern gelesen dass die Emirate 58 Maschinen des Types A380 (diese Riesen Doppelflieger) bestellt haben. Wofür zum Geier brauchen die 58 (???????) dieser Wuchtbrummen? Lufthamna orderte lediglich 15 !!

    Sorgen schon mal für den Dhihad vor! 😉

  19. OTOTOT

    @ALL

    Wegen der verfolgung und Diffamierung von Mitgliedern der PI-Gruppe in diesem Video…

    http://de.sevenload.com/videos/tkRL3Fw-PImaten-Alarm-2

    …welches sich inzwischen auf mehren Videoportalen befindet ( Youtube, Break )hat sich die PI-Gruppe Dresden dazu entschlossen eine Sammelklage einzureichen.
    Wer diese unterstützen will, sei es finanziell oder durch aktive Teilnahme soll
    sich bei mir melden.

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