Die Time veröffentlichte einen Artikel über eine palästinensische Bierbrauerei, den die deutsche ZEIT thematisch aufgenommen hat. Bei genauerem Hinsehen fällt jedoch auf, dass die ZEIT beim Übertragen des Themas „zufällig“ all jenes weggelassen hat, was die Palästinenser in schlechtem Licht darstellen könnte: Intoleranz, Brandstiftung, tätliche Übergriffe und Mordversuche. Dass es sich bei der Braumeisterin und ihrer Familie um Christen handelt, hat die Zeit auch „vergessen“ zu erwähnen.

Das 2000 Seelen Dorf Taybeh, in dem die in beiden Berichten beschriebene Bierbrauerei steht, ist die einzige verbliebene vollkommen christliche Ortschaft im Westjordanland – was die Zeit bewusst ungenannt lässt. Viele Christen sind, seit die judäischen Berge sich unter palästinensischer Herrschaft befinden, wegen Verfolgung aus dem Land geflohen. Es kam auch in Taybeh zu Anschlägen: Das Auto des Bürgermeisters wurde angezündet, er selbst wurde angeschossen, ein neues Einkaufszentrum wurde in Brand gesetzt. 2005 brannten 14 Häuser und die Brauerei wurde beinahe zerstört, nur weil ein Christ aus Taybeh eine Beziehung mit einer Muslimin aus dem Nachbardorf hatte. Die 16 umliegenden muslimischen Ortschaften stehen der Bierbrauerei aber sowieso feindlich gegenüber, weil Alkohol im Islam verboten ist. Anders sehen das die israelischen Juden, sie deklarierten die Brauerei als „koscher“. Alles Informationen, die im Zeit-Bericht fehlen.

Dem Bürgermeister und seiner Familie geht es mit dem Projekt auch darum zu zeigen, dass nicht alle Palästinenser Terroristen sind – wenn sie Christen sind, sind sie’s offenbar nicht. Die ZEIT machte aus diesem Stoff der Times ein pro-palästinensisches Märchen (in dem von Christen nicht mehr die Rede ist):

Nadim Khoury ist mächtig stolz auf sein Lebenswerk: „Wir haben zwar kein eigenes Land, aber wir haben unser eigenes Bier.“ Die Hälfte davon verkaufen sie zu Hause, in der Westbank, 40 Prozent an Israel. Der Rest wird exportiert. 26 Khourys arbeiten hier täglich mit im Familienbetrieb. „Sogar meine Oma kam früher immer herunter, um die Pakete abzuzählen“, sagt Madees.

Fragt man sie nach ihren persönlichen Zielen, kommt sie schnell auf das geplante Studium in Weihenstephan, auf Bildungsreisen für Bierbrauer und die Expansion des Geschäfts zu sprechen. „Ich würde auch gerne ausziehen“, sagt sie. Direkt ins Dorf damit sie morgens pünktlich in der Brauerei sein kann. Es scheint, als gäbe es keinen Teil ihres Lebens, der nicht mit Bier getränkt ist. „Wenn man ein Familiengeschäft hat, ist alles damit verbunden.“ …

Bis zu ihrem zehnten Lebensjahr lebte Madees in Boston. Dann entschied ihr Vater die erste Brauerei Palästinas zu eröffnen. Aus der amerikanischen Millionenstadt zog die Familie um die halbe Welt in ein Dorf mit weniger als 1500 Einwohnern. Ein Kulturschock? Madees empfindet das nicht so: „Es war ja nicht das erste Mal das wir nach Taybeh kamen. Wir haben schon vorher jeden Sommer hier verbracht, hatten einen Pool und Kabelfernsehen und gingen auf die besten Schulen in Ramallah.“ Arabisch konnte sie schon, nur fürs Lesen und Schreiben gab es Nachhilfe.

Ein kleiner Kulturschock traf sie erst viel später, als sie ihr Studium an der Uni Birzeit in der Westbank begann. „Ich war geschockt, wie viele Mädchen dort mit Kopftuch herumlaufen. In Boston hat niemand seinen Kopf bedeckt, wir sind manchmal im Pyjama zum Unterricht gegangen.“ Wenn sie heute zur Uni geht, sie macht nur zwei Kurse am Samstagnachmittag, überlege sie sich immer genau, was sie anzieht.

Was soll die Christin denn auch mit einem Kopftuch? Aber dass sie eine ist, erwähnt die ZEIT, der es um die Skizzierung einer modernen Palästinenserin geht, ja gerade bewusst nicht.

(Spürnase: Stephan)

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64 KOMMENTARE

  1. Die Zeit ist das Pflichtblatt für alle Bildungsbürger, die was auf sich geben. Ob sie es das Blatt tatsächlich lesen sei dahingestellt, aber es macht sich gut auf dem Wohnzimmertisch (ich kenne auch ein paar von diesen Leuten).

    Wenn das so stimmt mit den kreativen Weglassungen, wie in dem PI-Artikel beschrieben, dann ist das ein Preseskandal allererster Güte, der aber niemals ans Tageslicht kommen wird, denn schließlich hackt eine Krähe der anderen kein Auge aus. Da nur die wenigstens Bildungsbürger PI lesen, können sie weiter von ihrem Qualitätsblatt schwärmen. Nichts stört deren heile Welt.

  2. Lügen durch Weglassen! Ein alter bolschewistischer Trick. Damit ist man unangreifbar, denn man kann der blanken Lüge ja nicht überführt werden. Daran sieht man gleich, in welchen Kursus die Redakteure geschickt wurden. In den, wo man mit Hammer und Sichel isst, weshalb diese Kerle auch immer so verkniffene Fressen haben.
    Wird ZEIT daß der ZEIT die Leser abhanden kommen.

  3. Beside Topic:

    Montag, 08. Februar 2010, 19:44 Uhr
    Afrikaner auf Bahnhof angegriffen

    Auf dem Bahnhof von Ludwigslust (Mecklenburg-Vorpommern) ist ein Afrikaner (43) von einem Mann (39) auf die Gleise gestoßen worden. Der Staatsschutz ermittelt wegen Körperverletzung und Beleidigung mit ausländerfeindlichem Hintergrund. Der Täter wurde festgenommen. Er hatte den Asylbewerber unvermittelt angegriffen und dessen Rucksack auf die Gleise geworfen. Das Opfer holte ihn sich zurück. Anschließend wurde er mit Wucht auf die Gleise zurückgestoßen und verletzte sich am Bein. Die Szene wurde von einer Überwachungskamera aufgezeichnet.

    Es darf Nazigekeult werden …..

    und Staatsschutz ??? doch wohl eher STASI 2.0

  4. Da kann man nur gespannt sein, ob in Deutschland veroeffentlicht wird, dass nach einer neusten Studie des angesehen PEW institue die Palaestinser MEHRHEITLICH Fans von Obama und Nasrallah sind und zu 90% antisemitisch???

    http://aro1.com/wordpress/arye/ahmadinedjad/umfrage-normale-unschuldige-palaestinser-fuer-potentielle-vernichter-israels-sie-lieben-bin-laden-sie-lieben-nasrallah/

    Und die Sache mit den Christen macht man auch im Nahostkonflikt gern. Man nimmt christliche Palaestinenser und zeigt wie human, westlich und lieb sie sind und laesst einfach das Wort christlich weg… 😉

  5. Ein Palli aus dem schönen Ramallah
    Machte gern und viel Balla Balla
    Also brachten sie ihn um
    Mit ganz groß viel Bumm
    Jetzt steht er bibbernd vor Allah

    Aber zum Thema: dass man von den MSM nur noch belogen, beschissen, verarscht und vergutmenscht wird, das ist nun wirklich nichts neues mehr.

  6. Ja Ja die Zeit.

    Ich erinnere mich noch als Ende 2007 in München ein Rentner halb totgeprügelt wurde und gewisse Redaktuere der Zeit ihn danach als Spießer beschimpfte.

    Aber Hut ab vor den palästinensischen Christen. Die geben nicht so schnell klein bei, so wie das feige Pack bei uns.

    OT:
    hier noch ein schönes Zitat zu lesen heut auf Faz.net(Sparte Politik) zum Kinderschwund in Deutschland:

    „Niemand wird sich Kinder wünschen, wenn er nicht, wenn auch nur unbewusst, an die Zukunft glaubt, wenn er sich nicht danach sehnt, dass seine Nation und sein Vaterland über seine eigene Existenz hinaus fortbestehen“, schreibt Laulan. „Ist es Deutschland nach dem Krieg vielleicht zu gut gelungen, die Idee einer Nation abzutöten?“, fragt der Essayist.

  7. Guter Bericht…
    Immer heraus mit der Wahrheit…für sowas liebe ich PI.
    Wenn man soetwas hört weiß man was man vom Rest der Zeitung halten kann…immer hinterfragen so ist es richtig…

  8. Naja, dass die Zeit den TIME-Artikel aufgegriffen hat, kann ich nun nicht gerade behaupten. Hab mir beide durchgelesen. Der ZEIT-Artikel geht in eine andere Richtung. Auffällig ist aber in der Tat, dass nicht erwähnt wird, dass es sich um ein christliches Dorf auf der Westbank handelt.

  9. sehr schön!
    anhand solcher berichterstattung kann man klar und deutlich erkennen, wie man von zeit & co. beschissen und belogen wird.
    bewußtes weglassen wichtiger informationen nennt man auch manipulation oder propaganda.
    auf diesem niveau bewegt sich die zeit inzwischen.

    den hintern möchte ich mir mit soetwas nicht mehr abwischen.
    ich bleibe bei kloran feucht.

  10. Na wie heißt der charakterlose Feigling, der sich dafür verantwortlich zeichnet?

    JOSEF JOFFE

    Mit solchen Kriechertypen und Untertanen als tonangebende Redakteure ist für die Sache der Wahrheit und der Meinungsfreiheit nichts zu erwarten

  11. Das ist ein klassisches Muster unserer elitären Tendenz-Presse. Sie berichten zwar die Wahrheit. Aber sie verschweigen den wesentlichsten Teil davon. Sie desinformieren, ohne zu lügen.

  12. Deutsche Journalisten machen sich immer lächerlicher.

    Ob diese Veronique Brüggemann ihr Geschriebenes wirklich glaubt und die Realität nicht kennt, oder ob sie die Situation bewusst schön geschrieben hat, kann man nicht wissen. Beides spricht jedoch nicht für die vermeintliche deutsche Qualitätspresse.

    Vielleicht sollte man dort generell verhindern, dass Parktikantinnen Artikel über komplexe gesellschaftliche Schverhalte verfassen.

  13. Apropos Verdrehung: nicht nur bei den Pallinesen werden wir mit allen qualitätsmedialen Mitteln dem sozialistischen Pazifismus überantwortet sondern auch bei der CH Steuersünder CD.

    Eben gerade lese ich in der „Zeit“ dass die FDP den Kauf dieser ominösen CD „blockiert“.

    Wisst ihr was ich glaube Leute ?

    Diese Steuersünder CD gibt’s überhaupt nicht.

    Irgend so ein Journaillenarsch hat eine Ente in die Welt gesetzt um seinen Hass auf die „Reichen“ zu lüften.

  14. Diese Steuersünder CD gibt’s überhaupt nicht.

    Und ich denke die wurde schon längst gekauft und es wird denjenigen die da daruf sind ein „Angebot“ unterbreitet .. der Rest ist Medientheater um abzulenken und so zu tun als wenn das System noch funktioniert aber dieser Staat ist am Ende so oder so.

  15. Deutsche Zeitungen kaufe ich schon lange nicht mehr, lediglich online lese ich noch den einen oder anderen Artikel, meistens in der WELT. Die TIME ist um Welten besser als unsere linken Schmierblätter, außerdem trainiert sie ganz nebenbei die Englischkenntnisse.

  16. #24 ComebAck (08. Feb 2010 20:54)

    Diese Steuersünder CD gibt’s überhaupt nicht.

    Oh Mann, wenn ich da mal nix losgetreten habe. Wenn ich morgen tot aufgefunden werde dann lag ich wohl richtig mit meinem Verdacht 🙂

  17. Das ist so unglaublich. „Qualitätsmedium“???

    So schamlos lügt nicht mal der Spiegel!

    Das erinnert fatal an die Hitler-Tagebücher.

    Eigentlich noch schlimmer, hier wird bewusst gelogen!

  18. Halbwahrheiten sind Halblügen und deshalb gefährlich, weil sie sich als reine Wahrheiten tarnen.
    Beliebteste islamische Halbwahrheiten sind, dass der Selbstmord im Islam verboten ist oder dass das Töten eines Menschen so ist als ob man sich selbst tötet.
    Hey Leute die Zeit betreibt Taqiyya.

  19. #26 Linkenscheuche (08. Feb 2010 21:11)

    #24 ComebAck (08. Feb 2010 20:54)

    Diese Steuersünder CD gibt’s überhaupt nicht.

    Oh Mann, wenn ich da mal nix losgetreten habe. Wenn ich morgen tot aufgefunden werde dann lag ich wohl richtig mit meinem Verdacht 🙂

    @linkenscheuche – lol dann müsste ich schon lange Tod sein ….

    Zu einem der ersten Verdachtsmomente die ich äusserte war seinerzeit Susi Osthoff und zwar einige Zeit bevor die 10.000$ aus Ihren Taschen quollen das diese ganze „Entführung“ ein Fake war oder auch das es die Koffer zum Attentatsversuch von Koblenz bei einem Möbeldiscounter gab und die Gasflschen bei einem entsprechenden Billigbaumarkt und die Informationskombi aus beidem wohl eine Einkreisung zuliess anders rum gesagt BKA fragt Freitag Mittag wer kennt solche Koffer und solche Gasflaschen und …… naja und Samstag morgen wird einer in Kiel geschnappt also was ich damit sagen will keine Sorgen machen so schnell geht das nicht mit der Leiche.

    🙂

  20. #17 kongomüller; Wieso inzwischen, war die denn jemals anders. Die gehört doch dem Schmidt und da kann man zumindest erahnen in welche Richtung die schaut.

  21. Gratuliere, da habt Ihr einen Scoop gelandet. Unglaublich, was sich die Zeit da für eine Desinformation geleistet hat.

  22. Und sobald der Leser kommentieren darf, braucht es plötzlich mehr Zensoren als Journalisten.

  23. Qualitätsmedien wie man sie kennt. Ich hatte dieses Gutmenschenblatt vor Jahren im Abo. War damals schon so scheiße wie heute.

  24. Sogar der Spiegel verheimlicht nicht, dass es sich um eine christliche Brauerei handelt. Er spricht sogar völlig politisch unkorrekt von den „Moslems“ in seinem Artikel von 1996.Das ist heute auch nicht mehr denkbar.
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8857831.html
    Und hier hat die Zeit wieder eine Diskriminierung von Türken aufgedeckt, die sich bei genauerem Hinsehen aber fast schon als erschreckend wenig diskriminierend herausstellt.Türkische Bewerber haben eine nur 14% geringere Chance auf Anstellung als Deutsche. Da können sie aber nicht meckern.
    http://www.zeit.de/gesellschaft/2010-02/studie-bewerber-auslaendische-namen

  25. Jaja, die ZEIT kennt halt viele Abarten der Wahrheit: die halbe, die politisch-korrekte, etc. – die „ganze Wahrheit“ kennt man bei der ZEIT allerdings nur vom Hörensagen.

    Vielen Dank für diesen Hinweis und die Aufdeckung an PI und die Spürnase!!

    P.S.: Weiß man inzwischen Näheres zu der „Beziehungstat“ in Bremen? Polizeibekannt, Bremen, illegale Waffe – da macht man sich so seine Gedanken… Einheimischer Müll oder Import-Ware ?
    http://www.abendblatt.de/region/article1373369/Mann-erschiesst-18-Jaehrige-und-sich-selbst.html

  26. # 41 lorgoe

    nachdem die Türken angeblich ja nur 3 Millionen hier in Deutschland sind, müßte eigentlich die Quote bei 95% liegen..

    Bei 14% werden doch die Deutschen gewaltig diskriminiert…

  27. Die ZEIT hat seit einigen Jahren die intellektuelle Redlichkeit sowie die geistige Freiheit des „Neuen Deutschland“ anno 1975….dem Prantl-Jünger sei Dank….

    Auf spon gab´s gestern übrigens einen neuen putzigen Artikel des Pali-Groupies Uli Putz, die über das schlimme Schicksal der nahöstlichen Floristikavantgarde (palästinensische Nelkenzüchter)berichtete, die durch die pösen, pösen Juden daran gehindert wurden, teutschen Menschen das Valentinsherz mit ihren Nelken zu erwärmen….

    PS: was machten solche Kreaturen wie Putz und Co eigentlich vor der staatlichen Zwangsalimentierung der deutschen Einheitsmedien?

  28. Das im Artikel erwähnte Boston ist übrigens auch keineswegs eine Millionenstadt, sondern hat rund 600.000 Einwohner.

  29. Eigentlich sind es 2 Berichte in einem . Der erste :

    Madees Khoury
    Junge palästinensische Brauerin
    Die Königin der Biere

    und der zweite:

    Veronique Brüggemann
    Junge deutsche RedakteusIn
    Die Königin der Qualitätsmedien

    Beim Vergleich der beiden Damen tendiert man dann logischerwiese eher zum Alkoholiker anstatt zum Bücher- und Zeitungswurm.
    Bierbrauen ist ehrlicher.

  30. SETZEN … 6 Fräulein Brüggemann
    Für eine 22 jährige Studentin ist der Artikel hundsmiserable kopiert und noch viel übler aus dem Englischen übersetzt …

    Ich glaube nicht , das man sowas auf der Uni gelehrt kriegt

  31. Die Autorin dieses palästinensischen Wintermärchens, Veronique Brüggemann, „wurde 1987 als interkulturelles Kind eines Israelis und einer Deutschen geboren und wird seit jeher für türkisch gehalten. Qua Geburt also zum interreligiösen Austausch gezwungen entschied sie sich zum Journalismus und absolvierte Praktika bei der WAZ, der Jüdischen Allgemeinen, dem NDR und momentan bei haaretz.com. Sie lebt und studiert derzeit für ein Jahr in Tel Aviv aber eigentlich Politik, Geschichte und Jüdische Studien in Heidelberg. Veronique Brüggemann schreibt unter anderem für die Jüdische Allgemeine und Zeit Campus Online.

    http://marcroehlig.bplaced.net/wordpress/?author=6

  32. Jaja die Zeit.
    Wie heißt es so schon:
    Wer mit 20 keine Affinität zum Sozialismus besitzt, ist kein politisch Interessierter. Wer es mit 40 immer noch ist, hat den Sozialismus nicht verstanden.
    So ähnlich verhält es sich mit dem Konsumieren des typischen Gutmenschlehrerblättchen „Zeit“.
    Eines der wenigen Highlights waren:
    – „Auf eine Zigarette“ mit Helmut Schmidt –

    „Journallie“ kupfert ab und „vergißt“ vielfach relevante oder „unliebsame“ Informationen (man hat ja einen „Auftrag“). Widerlich so etwas.
    Seltsam dass die gleichen Fratzen gewissen Blogs mit diesem Vorwurf ganz bööse kommen.

    Das Erstaunlich dabei ist, dass diejenigen die nurmehr von DPA und Co. ungeprüft abschreiben oder deren Qualifikationen darin liegen dass sie in den 70ern mit einem französischen Wrackomobil ne´Marakesch-Tour unternommen und dabei möglicherweise unterwegs mit nem Pali üdie eigene Herzensdame besamt haben als weltgewandte Spezialisten für Orientalistik oder gar dem nonexistenten Fachgebiet „Islamwissenschaften“ dienen.
    Die „ausgelesene“ Zeit lese ich ab und an. Das Beste wozu dieses Blat meiner Meinung nach taugt, ist es als Anfeuerung für den Kamin zu nutzen (schön dick).

  33. Besonders perfide sind Medien wie die Zeit, die besonders einen auf seriös und korrekt machen und wo dann doch verdreht, weggelassen und zweckorientiert gearbeitet wird. Das ist dann noch schlimmer wie bei einem Hetzblatt, weil man da weiß, was man in den Händen hat.

  34. #5 vlad Wird ZEIT daß der ZEIT die Leser abhanden kommen.

    Hilf mit, mach mit! Beim Kauf der Zeitung deines Vertrauens, verlege versehentlich die ZEIT-Exemplare, z.B. unter andere Zeitungen. Wo keine ZEIT gefunden, kann sie auch nicht gekauft werden! 🙂

  35. Das weglassen von wesentlichen Informationen ist eine Form der manipulativen Meinungsmache. Da die Informationen zur Meinungsbildung und Entscheidungsfindung führen sollen, und das soll ja normalerweise der Auftrag der Presse, als Wächter sein. Es ist gut möglich das solche PR-Aktionen direkt von Pallywood gesteuert werden, da sie ja bei diesem Bolschewistenblatt offene Türen einrennen. Ideologisch ebenfalls indoktriniert wie die Pallis, werden die Verantwortlichen der Zeit es noch umsonnst machen.

  36. #44 ratloser (09. Feb 2010 01:30)
    Die ZEIT hat seit einigen Jahren die intellektuelle Redlichkeit sowie die geistige Freiheit des “Neuen Deutschland” anno 1975….dem Prantl-Jünger sei Dank….

    Auf spon gab´s gestern übrigens einen neuen putzigen Artikel des Pali-Groupies Uli Putz, die über das schlimme Schicksal der nahöstlichen Floristikavantgarde (palästinensische Nelkenzüchter)berichtete, die durch die pösen, pösen Juden daran gehindert wurden, teutschen Menschen das Valentinsherz mit ihren Nelken zu erwärmen….
    ______________________________________

    Die Frau mit dem Putztuch ist der absolute Hammer, ich habe mehr als 20 Artikel von ihr gespeichert, in denen sie Terroristen beweint, Tatsachen verdreht und auf die Tränendrüse drückt. Wenn SPON-Redakteurin Ulrike Putz aus dem Nahen Osten berichtet, dann kann man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass von Wortungetümen, adjektivischen Rundumschlägen und mehr oder weniger versteckt geäußertem Verständnis für Terrorbuben wie die Hamas oder Hisbollah inflationär Gebrauch gemacht wird. Eines ihrer Glanzstücke war dieser Artikel: Die Braut, die aus dem Tunnel kam.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,653614,00.html

    Lest es einmal und auch diese Kommentierung dazu:

    http://spiritofentebbe.wordpress.com/2009/10/08/liebe-auf-den-ersten-tunnelblick/

    Zu diesem putzigen Artikel mal ein paar Anmerkungen:
    U.P. schreibt: „In einer ärmlichen Wohnung im Flüchtlingslager Nusairat in der Mitte des Gaza-Streifens hat sich die gesamte Familie Warda eingefunden.“

    Dazu gibt es dankenswerterweise ein Bild von Google Maps, wo sich denn Nusairat tatsächlich befindet. Und zwar eindeutig im nördlichen Teil des Gaza-Streifens und – wenn man sich die Legende ansieht – etwa 2-3 km vom Meer entfernt. Warum ist das so wichtig?

    Deswegen: „Das Mittelmeer ist im Auto keine 20 Minuten vom Haus ihrer Schwiegereltern entfernt. May hat es seit ihrer Ankunft noch nicht gesehen.“

    1. ob man für eine Strecke von knapp 3 km tatsächlich 20 Minuten braucht, mag dahingestellt sein … da müssen die Strassen schon ziemlich hinüber sein aber

    2. laut Artikel hat der Mann keine Arbeit und sie wohl auch nicht; eine Strecke von 3 km zu Fuß zurückzulegen dauert – selbst bei langsamer Gangart – gerade einmal 30 Minuten (deswegen Zweifel an den 20 Minuten mit dem Auto!). Sie ist laut Artikel 23 und er 26 Jahre alt. Ist das wirklich so ein Problem, wenn der Mann seine Herzallerliebste eines Tages an der Hand nimmt und mit ihr einen Spaziergang zum Meer macht? Und muß Frau Putz dies als Ding der Unmöglichkeit darstellen, so daß es einem deutschen Gutmenschen das Steinherz zerreißt?

  37. Die Presse lügt 24 Stunden am Tag und das 365 Tage im Jahr . Journalisten begreifen sich nicht mehr als neutrale Berichterstatter .
    Aus einem mir unerfindlichen Grund , sammeln die Redaktionen all die linken Ideologen ,die Marks Lenin und Stalin heimlich wie Götter verehren .
    Deshalb wird kein anderer Gott geduldet es wird die Kirche bekämpft , seit einer Woche steht jeden Tag eine halbe Seite voll mit dem neusten Missbrauchskandal der Kirche der 30 Jahre her ist , das ein Uwe K. der neun Mädchen vergewaltigt hatte nach nicht einmal 11 Jahren wieder frei rumläuft hat die Zeitung überhaupt nicht gestört war ihnen nicht mal 10 Zeilen Wert . In der USA würde dieser Täter zu 200 Jahre Haft verurteilt werden .

    Die Opfer interessieren die Presse nicht , sie sind nur das Rohmaterial , um eine Kampagne gegen ihre Gegner zu starten .

    Anfang Oktober 2000 wurde auf die Düsseldorfer Synagoge ein Anschlag mit Molotowcocktails verübt. Die Tat wurde von vielen Medien sofort als rechtsradikales Verbrechen ausgeschlachtet , obwohl es keinerlei Hinweise gab. Die Presse startete eine Rufmordkampagne die Kohl als geistige Urheber des Düsseldorfer Anschlags diffamierte .

    Neun Wochen später wurden die Täter, zwei junge Männer aus dem arabischem Raum, einer mit einem deutschen Pass, gefasst. Der Fahndungserfolg schlug keine hohen Wellen in den Medien, ebenso wenig die Verurteilungen der beiden. Ganz im Gegenteil, denn Teilen der SPD und der Grünen, ihnen nahe stehenden Printmedien und den öffentlich-rechtlichen Radio- und TV-Sendern war die Herkunft der Täter keineswegs genehm – deutsche Glatzen hätten ihnen viel besser gepasst.
    Jahre später, hat der einstige oberste Chef der ARD immer noch nicht die Fakten auf die Reihe gekriegt. In einem Beitrag für die FAZ schrieb er am 23.7. unverdrossen “vom rechtsradikalen Anschlag auf die Synagoge in Düsseldorf”. Wovon vermutlich auch viele Zuschauer, die damals von den Desinformationskampagnen der Wickerts überzogen wurden, bis auf den heutigen Tag ausgehen.

    Wenn wir hier über die Gutmenschen herziehen muss bewusst werden , das wie in der NS-Zeit oder in China oder Nordkorea die Menschen manipuliert werden . Ziel sollte es sein diese Presse zu eliminieren und die Leute aufzuklären .

  38. #54 the third option (09. Feb 2010 09:56)
    Das weglassen von wesentlichen Informationen ist eine Form der manipulativen Meinungsmache. Da die Informationen zur Meinungsbildung und Entscheidungsfindung führen sollen, und das soll ja normalerweise der Auftrag der Presse, als Wächter sein. Es ist gut möglich das solche PR-Aktionen direkt von Pallywood gesteuert werden, da sie ja bei diesem Bolschewistenblatt offene Türen einrennen. Ideologisch ebenfalls indoktriniert wie die Pallis, werden die Verantwortlichen der Zeit es noch umsonnst machen.
    ______________________________________

    Es werden Millionen für antiisraelische Pallipropaganda ausgegeben, weltweit, das weiss man, und auch dass Palaraber das Geld und Unterstützung von dubiosen Quellen beziehen, auch wegen der Haftbefehle, wer würde sonst ein Interesse daran haben?

    “Nähe korrumpiert”, warnt Peter Zudeck seine Journalisten-Kollegen in “Ein Schmiergeld namens Nähe”, und es sei entscheidend, “Nähe und Distanz zu den Kontrollierenden und den Kontrolleuren richtig zu dosieren. Wer zu weit weg ist, kann keine Neuigkeiten liefern. Wer zu nah dran ist, gerät in die Gefahr der Abhängigkeit.” meint Siegfried Weischenberg zum Korrespondenten-Dilemma in “Diener des Systems”.

    Denn warum sonst berichten deutsche Nahostkorrespondenten Jahre lang neutral und auf einmal nur noch antiisraelisch?

  39. @zahal
    Danke für diesen weiteren „putzigen“ Artikel – Ulrike Putz ist wirklich ein Garant für ballastinenserfreundliche Desinformation.
    Ihre Artikel sind mir auch in anderem Zusammenhang schon übel aufgestoßen, aber nach Perlen wie „Ach wie schön ist Hamastan“, einer Lobpreisung des Hamas-Regimes, hab ich mir ihre „Werke“ mal genauer angeschaut und teile deine Einschätzung: „Pali-Groupie“ passt hervorragend.
    Ob ihre Begeisterung – wie oft kolportiert- wirklich a la Osthoff für die „richtigen Männer“ herrührt oder politisch-ideologische Gründe hat, ist dabei zweitrangig; ihre Artikel bürgen so oder so stets für Aufreger, sachliche Fehler und ein üblen Voreingenommenheit. Ihre selektiven, falschen Berichte sind gegenüber zahlenden Informationssuchenden wie z.B. den Lesern einer Zeitschrift in meinen Augen reiner Betrug.

  40. Wie sagte schon George Orwell in seinem Science Fiction-Roman „1984“: „Unwissenheit ist Stärke!“ Da hat er vermutlich die Leser der ZEIT gemeint, die 2010 glauben, dass die Redakteure ihres Leib- und Magenblattes nur einem verpflichtet sind: Der todesmutigen Verbreitung der Wahrheit!

  41. #59 Roland (09. Feb 2010 12:03)

    Stimme deiner Einschätzung hundertprozentig zu. Die Nähe macht es wohl bei Ihr, obwohl sie seit 2007 aus Beirut hautnah berichtet. 🙂

    Na, vielleicht reist sie ja auch zur Stippvisite nach Tel Aviv, dort haben unsere „Nahost Korrespondenten“ alles zusammen, Kaffeetrinken am Strand und den „Kriegsschauplatz“ gleich vor der Haustür. Die kugelsichere Weste wird dann nur für die Übertragungen angezogen, so weiss der deutsche Leser gleich – Aha, dort, in Israel geht es um die Wurst, das ist der mächtigste Schauplatz der Welt, was interessiert schon, daß in Dafur in drei Jahren mehr als 180 000 Menschen ermordet wurden.

    Hier noch ein Prachtstück voller Mitgefühl für die Bombenbauer:

    In der Raketenwerkstatt des Dschihad
    Aus Gaza berichtet Ulrike Putz

    Sie schlagen auf Feldern ein, in Dörfern und Kibbuzen. Jeden Tag gehen archaische Kassam-Geschosse aus dem Gaza-Streifen auf von Israelis bewohntem Gebiet nieder. Junge Männer wie Abdul gehen tagsüber studieren – und bauen nachts Raketen für den „Islamischen Dschihad“.

    Der junge Mann zieht die Tür des Taxis hinter sich zu. Er ist nass, draußen geht ein dünner Nieselregen auf Gaza herab. Er dreht sich kurz um, begrüßt die Fahrgäste auf der Rückbank mit knappem Handschlag. „Seid ihr bereit?“, fragt er sie. „Ab jetzt können wir jede Minute ins Paradies eingehen.“ Die Autoinsassen schweigen, der Fahrer des Mercedes tritt aufs Gas. „Ich hätte meine Frau anrufen sollen“, sagt er nach einer Weile. „Sie soll schon mal nach einem neuen Ehemann Ausschau halten.“

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,druck-531452,00.html

    Dann der Kommentar von CC. 🙂

    Um die Frage gleich zu beantworten, warum Israel den Medienkrieg verliert: Es liegt, eigentlich wenig überraschend, an den Medien. Wer Terroristen als „Militante“ verniedlicht, ihnen bereitwillig ein Forum bietet und ihre Opfer ausblendet, macht sich zum Komplizen der Fanatiker. Und genau das tut der Großteil der Reporter, die deutlich überzählig in Israel und den Gebieten herumlungern, bereit, auch noch aus der kleinsten Blähung eine Nachricht zu machen. Nirgendwo tritt diese unheilige Allianz zwischen Journalisten und Terroristen offensichtlicher zutage als in jenen Reportagen, die Bombenbastler oder Raketenbauer bei der Arbeit zeigen.

    http://spiritofentebbe.wordpress.com/2008/01/29/uli-im-wunderland/

    Viel Vergnügen bei Lesen.

  42. „Die Zeit“ objektiv? Ich habe mich ja lange gefragt, ob ich als „normaler Deutscher“, christlich geprägt, nicht einmal antisemitisch eingestimmt, irgendetwas nicht ganz richtig sehe. Seit Joffe Chefredakteur ist, ist das Blatt einfach unerträglich und inzwischen zu Israels Hauszeitung geworden. Macht doch einmal einen Test und schreibt eine Meinung die sich gegen Israel oder gegen die jüdische Gemeinschaft richtet. Wenn Euer Kommentar nicht schon nach weniger als einer Stunde von den Aufpassern wegradiert ist, könnt Ihr sicher sein von anderen Leserbriefschreibern mit Negativkommentaren überhäuft zu werden. Aber schreibt um Himmelswillen nicht unter Eurem richtigen Namen! Ich bin sicher, das inzwischen schon schwarze Listen erstellt sind. (Wahrscheinlich stehe ich mit meiner IP jetzt auch schon drin).

  43. @Ohmann
    Wieviele 1000 Islamseiten stehen dem gegenüber, die keine Kritik am Islam,bezüglich Palästinenser zulassen. Darüber hinaus Hamaspropaganda u. Israelhass schüren.

  44. @zahal
    Danke, den kannte ich schon- dieser Anschlag auf meinen Blutdruck ist dir also mißlungen 😉
    Leider werden wir wohl noch des öfteren von Frau Putz lesen

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