Noch ein Mossad-Thriller?

Kaum haben sich die Wogen über einen angeblichen Mossad-Anschlag in Dubai geglättet, gibt es neue Gerüchte. Diesmal soll der israelische Auslandsgeheimdienst im ungarischen Budapest zugeschlagen haben. Und wieder erscheint der Aufwand, um eine einzelne Person auszuschalten, für den besten Geheimdienst der Welt reichlich übertrieben – es sei denn, man würde aus nicht bekannten Gründen Wert darauf legen, möglichst auffällig zu agieren.

Während bei der Liquidierung eines arabischen Waffenhändlers in Dubai mindestens 18 Agenten in unterschiedlichen Teams operiert und dabei in jede auffindbare Überwachungskamera gegrinst  haben sollen (PI berichtete), klingt die neueste „Mossadstory“ aus Ungarn fast noch abenteuerlicher. Dieses mal war zwar anscheinend nur eine Person nötig, um einen Syrer in Budapest zu töten und eine Aktenmappe zu entwenden –  allerdings soll der Mann am Boden Unterstützung von zwei geheimnisvollen Spionageflugzeugen aus der Luft erhalten haben. Das berichtet die israelische Nachrichtenseite Ynet News.

Demnach meldeten ungarische Medien die Sichtung zweier israelischer Spionageflugzeuge in der Nähe des Budapester Flughafens, die allerdings nicht gelandet seien. Den Berichten zufolge hätten die Flugzeuge sich auf einer Spionagemission befunden, die mit der Tötung eines syrischen Geschäftsmannes in Budapest zusammenhängen soll.

Die zwei Gulfstream-Jets (Foto), die mit modernster Spionagetechnik der israelischen Luftwaffe ausgestattet sein sollen, flogen über die Türkei, Bulgarien und Rumänien in den ungarischen Luftraum ein. Nach dem Ende ihrer Mission verließen die Flugzeuge Ungarn, ohne dort gelandet zu sein.

Ein Sprecher des ungarischen Verteidigungsministeriums antwortete auf Presseanfragen, die Flugzeuge hätten sich auf einer diplomatischen Mission befunden.

Das ungarische Außenministerium lehnte jede Stellungnahme ab und verwies auf die Zuständigkeit der Luftverkehrsbehörde.

Die Identität des syrischen Staatsangehörigen, der offenbar zeitgleich am Boden getötet wurde, ist noch nicht bekannt gegeben worden. Ein unbekannter Täter erschoss den 52-Jährigen, während dieser sein Auto fuhr und entkam unerkannt mit einer schwarzen Brieftasche des Toten.

Ob seinerzeit bei der Dubaiaktion tatsächlich eine ganze Schulklasse israelischer Agenten sich so ungeschickt verhalten hat, dass die arabischen Behörden aus Überwachungsbildern nach kurzer Zeit einen kompletten Tatort-Krimi zusammenschneiden konnten, oder die ganze Geschichte von welcher Seite auch immer gefaket wurde – darüber gab es schon damals bald ernstzunehmende Zweifel. Jetzt also folgt offenbar der zweite Teil der rätselhaften Serie um einen angeblich Hollywood reif agierenden, wenig geheimen Geheimdienst.




Eine Milliarde für Bildungsoffensive

Mit einer Milliarde Euro, die sie sich von den Schülern borgt, will Bundes-Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) eine „Bildungsoffensive“ für bildungsschwache Schüler an jeder Grundschule starten. Die Schulen sollen etwa mit Vereinen, Wirtschaft oder Kommunen zusammenarbeiten. Also noch mehr Geld in eine gescheiterte Zuwanderungspolitik!

Web.de schreibt:

An Grundschulen sollen verstärkt Bildungsbündnisse entstehen, um benachteiligte Kinder besser zu unterstützen. Dafür stellt der Bund in dieser Legislaturperiode eine Milliarde Euro bereit, wie Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) auf der Bildungsmesse didacta in Köln ankündigte.

Jede der 16.400 Grundschulen in Deutschland braucht nach Ansicht Schavans ein Bildungsbündnis, in dem Schulen etwa mit Vereinen, Wirtschaft oder Kommunen zusammenarbeiten. Ein besonderes Augenmerk soll auf Schulen in sozialen Brennpunkten gelegt werden. Jede Brennpunktschule soll deshalb über ein Bildungsbudget von 20.000 bis 40.000 Euro verfügen, um damit für mehr Bildungsgerechtigkeit zu sorgen. Das Geld soll im Rahmen der Bildungsbündnisse zum Beispiel für Förderunterricht, Ferienkurse, aber auch für kulturelle oder sportliche Angebote eingesetzt werden.

Ein Grund mehr, seine Kinder keinesfalls in staatliche Schulen zu schicken!

(Spürnase: pb)




„Bin Laden des Internets“ will Jihad gegen USA

Er gilt als „Bin Laden des Internets“, seine Predigten begleiteten die Flugzeugentführer vom 11. September 2001 ebenso wie den Amokläufer von Fort Hood. Jetzt hat der in den USA geborene Anwar al-Awlaki (Foto) in einer Tonbandbotschaft zum Heiligen Krieg gegen die USA aufgerufen. Der ehemalige Imam, der sich im Jemen versteckt halten soll, forderte andere Muslime auf, seinem Beispiel zu folgen.

Die WELT berichtet:

«Nach der US-Invasion im Irak und fortgesetzter Aggression gegen Muslime ist es für mich nicht in Einklang zu bringen, Muslim zu sein und in den USA zu leben», zitierte CNN am Mittwochabend (Ortszeit) aus der Aufnahme. «Deshalb bin ich… zum Schluss gekommen, dass ich dem Dschihad gegen Amerika genauso verpflichtet bin wie jeder andere Muslim auch.»

Nach Angaben von CNN, dem die 12 Minuten lange Tonbandaufnahme exklusiv vorliegt, gehen Experten davon aus, dass die Stimme auf dem Band die Al-Awlakis ist. Dem Islamisten wird großer Einfluss vor allem bei englischsprachigen Muslimen nachgesagt. So soll der fanatische Prediger, der in den USA geboren wurde, mit dem Amokschützen von Fort Hood einen regen E-Mail-Verkehr unterhalten haben. US-Major Nidal Malik Hasan hatte im November auf dem texanischen Militärstützpunkt 13 Soldaten erschossen.

Auch mit dem mutmaßlichen Flugzeugterroristen Umar Farouk Abdulmutallab soll der Hassprediger in Verbindung gestanden haben. Der 23 Jahre alte Nigerianer war am Weihnachtstag mit dem Versuch gescheitert, einen Sprengsatz in einem Passagierflugzeug über Detroit zu zünden.

US-Geheimdienste haben Al-Awlaki, der bis 2002 in einer Moschee im Norden des US-Bundesstaates Virginia predigte, bereits seit längerem im Visier. Er soll sich im Süden des Jemen versteckt halten und unter dem Schutz eines mächtigen Familienclans stehen.

Der Jemen hat sich in den vergangenen zwei Jahren nach Einschätzung von Experten zu einem Rückzugsraum für Terroristen des Al-Kaida-Netzwerkes entwickelt. Die Regierungstruppen von Präsident Ali Abdullah Salih haben in einigen Regionen des Landes keine Kontrolle, daher fällt es ihnen schwer, dort Verdächtige zu verhaften.

(Spürnase: Niflheim)




Karahamza – vom Muslim zum Christen

Dundar KarahamzaDer aus der Türkei stammende ehemalige Rechtgläubige Dundar Karahamza (Foto) fand als Deutschlehrer in seiner Heimat keine Anstellung. 1993 heiratete er nach islamischem Recht eine deutsche Urlauberin und wollte sie davon überzeugen, Muslimin zu werden, weil ihm die islamische Frömmigkeit viel bedeutete, obwohl er darin keinen Frieden finden konnte. Doch sein Umzug nach Hannover und seine intensive Auseinandersetzung mit christlichem Gedankengut führte 1999 dazu, dass Dundar Karahamza sich am Reformationstag öffentlich im Gottesdienst der Elia Gemeinde in Langenhagen zum Christentum bekannte.

Der Ex-Muslim begann daraufhin sogar mit einem christlichen Theologiestudium.

Die Borkener Zeitung berichtet:

Inzwischen ist er als Diakon anerkannt in seiner Hannoverschen Landeskirche.

Als seine Mutter in der Türkei von seiner Konversion hörte, wurde sie todkrank, hatte man ihr doch gesagt, dass Christen ihren Sohn in dunklen Kellerräumen psychisch unter Druck gesetzt hätten. Karahamza flog sofort in die Türkei und seiner Mutter ging es sehr schnell besser, als sie einen fröhlichen, ausgeglichenen Sohn in die Arme schließen konnte. Seine Familie hat seitdem seine Hinwendung zu Jesus akzeptiert.

Bei einem Vortragsabend wollte ein Zuhörer wissen, ob denn die Religionswahl nicht einfach Geschmacksache sei. Darauf antwortete Karahamza,

dass der wahre Gott sich dem Suchenden offenbart. „Und dann überwältigt es einen und man kann von dem Gott nicht mehr lassen“.

Der suchende Deutschlehrer hatte den Gott des Krieges im Herzen und ist auf seiner Suche einem Gott begegnet, der ihn echten Frieden finden ließ.

Fecisti nos ad te et inquietum est cor nostrum, donec requiescat in te – Du hast uns zu dir hin erschaffen und unruhig ist unser Herz, bis dass es Ruhe findet in dir. (Aurelius Augustinus 354-430)




Rakete aus Gaza auf Israel tötet Zivilisten

Am heutigen Donnerstag Vormittag wurde ein Arbeiter im nördlichen Negev von einer Kassamrakete aus dem Gazastreifen getötet. Es war die dritte Rakete auf Israel innerhalb der letzten 24 Stunden. Die erste Kassamrakete schlug am Mittwochabend in der Nähe von Sderot ein. Zwei Personen erlitten einen Schock. Gegen 1 Uhr nachts schlug eine zweite Rakete nördlich von Sderot ein.

Alon Schuster, Kreisvorsitzender von Shaar Hanegev, sagte Ynet: „Einerseits haben wir es gelernt, mit den Angriffen der Hamas umzugehen, andererseits wird ihr Waffenarsenal immer größer. Dieses Problem muss gelöst werden. Das Jahr war bisher relativ ruhig, was sich auf die Bevölkerung ausgewirkt hat: Einwohner beginnen, zurückzukehren, unsere Einwohnerzahl ist gestiegen und Gewerbetreibende beginnen ihre Geschäfte auszubauen.“

Der Bürgermeister von Sderot, David Buskila, sagte: „Die Bewegung in einer Stadt wie Sderot von Routine zu Alarmbereitschaft, ist eine ständige Bewegung an die wir uns gewöhnt haben. Wir erwarten nicht, dass die Ruhe ewig anhält. Zwei Personen wurden wegen ihres Schocks behandelt, aber ich bin mir sicher, dass es noch eine viel größere Zahl von Menschen gibt, die sich geschockt und in Panik in ihren Häusern aufhalten.“

Die tödliche Rakete, die am Donnerstag Vormittag abgefeuert wurde, während die EU-Außenministerin Catherine Ashton den Hamas-kontrollierten Gazastreifen besuchte, schlug in einem Gewächshaus in Netiv Ha“asara in der Küstenregion von Ashkelon ein und tötete dort einen thailändischen Gastarbeiter. Nachdem der Rote Alarm ausgelöst wurde, der auf Raketenbeschuss hindeutet, versuchte sich die Bevölkerung in Sicherheit zu bringen. Nach 20 Sekunden jedoch gab es eine laute Explosion im Gewächshaus, das bei dem Einschlag zerstört wurde, und traf einen Arbeiter tödlich.

Diese tödliche Rakete war eine von mehr als Hundert Raketen auf israelisches Gebiet seit der Militäroperation Israels im Januar 2009.

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon verurteilte die Raketenangriffe aus dem Gazastreifen auf Israel. Er betonte, dass alle terroristischen Akte gegen Zivilisten völlig inakzeptabel seien und eine Verletzung des internationalen Rechts sei. Der britische Außenminister Ivan Lewis verurteilte ebenfalls die Angriffe auf Israel und sagte, sie müssten von jedem verurteilt werden, der an Frieden in Nahost interessiert sei.

Der stellvertretende Verteidigungsminister Israels, Matan Vilnai: „Israel ist nicht an einer militärischen Konfrontation interessiert, aber wird keine Raketenangriffe auf seine Bürger dulden. Die Hamas muss jede Art von Angriff auf Israel unterbinden, um eine Verschlechterung der Situation zu verhindern.“

Der Gesandte des Staates Israel, Emmanuel Nahshon erklärte, dass diese Raketenangriffe auf Israel die direkte Folge der Hetze des Terrorregimes der Hamas im Gazastreifen gegen Israel sind: „Israel hat das Recht, sich und seine Bürger gegen diese Angriffe zu verteidigen. Ich rufe jeden, der an einem Frieden in der Region interessiert ist, dazu auf, vehement gegen diese Terrorangriffe auf Israels unschuldige Bürger zu protestieren!“

(Quelle: Newsletter der israelischen Botschaft / Spürnase: Daniel Katz)




DPolG: Erich Rettinghaus löst Rainer Wendt ab

Auf dem heutigen Landeskongress der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) in Köln wurde der 45-jährige Duisburger Kriminalbeamte Erich Rettinghaus (Foto links) mit einem sozialistischen Ergebnis von rund 95 % der Delegiertenstimmen zum neuen Landesvorsitzenden in NRW der Gewerkschaft gewählt. Rettinghaus übernimmt damit den Aufgabenbereich des langjährigen Landesvorsitzenden Rainer Wendt (Foto rechts), welcher sich auf seine Aufgaben als Vorsitzender des Bundesverbandes der Gewerkschaft konzentrieren wird. Wendt ist den PI-Lesern als Gegenpol zu den extremlinken Funktionsträgern der Gewerkschaft der Polizei in NRW bekannt, die auf Parteitagen der SED den Hof machen oder die Bewerbung des Ulfkotte-Buches in ihrer Mitgliederzeitung ablehnen. Wir wünschen Erich Rettinghaus viel Erfolg!




Das Konformitätsexperiment von Asch

„Der Himmel ist grün, die Kuh gibt Bier und Islam bedeutet Frieden“ – ja, das wollen uns Medien und Politiker einbleuen: Islam bedeutet Frieden. Von allen Seiten reden sie auf uns ein. Dadurch entsteht ein gewaltiger Gruppenzwang, sich der vermeintlichen Mehrheitsmeinung anzuschließen. Wie ein Gruppenzwang Konformität erzwingt, bei der man sich eine ganz offensichtlich falsche Mehrheitsmeinung zu eigen macht, zeigen die klassischen Experimente von Solomon E. Asch.

Eine Reihe von Personen, zumeist acht, saß an einem Konferenztisch. Der Versuchsperson, die diesen Raum betrat, wurde gesagt, es handle sich um andere freiwillige Teilnehmer an dem Experiment. In Wahrheit waren jedoch alle Anwesenden außer der Versuchsperson Vertraute des Versuchsleiters. Alle Teilnehmer waren männliche College-Studenten.

Auf großen Tafeln wurde den Teilnehmern eine Reihe von drei Linien mit deutlich unterschiedlicher Länge gezeigt. Die Länge einer vierten Linie, die daneben zu sehen war, sollte korrekt zugeordnet werden. Die Vertrauten des Versuchsleiters waren angewiesen worden, eine ganz klar erkennbar falsche Antwort zu geben. Die nicht eingeweihte Versuchsperson war Gegenstand des Experiments. Wie würde sie reagieren?

In etwa einem Drittel (32 %) der Fälle gab die Versuchsperson nach. Sie verwarf die zunächst gegebene richtige Antwort und schloss sich der falschen Mehrheitsmeinung an. Die Neigung, die falsche Mehrheitsmeinung zu übernehmen, war umso größer, je größer die Zahl der instruierten Teilnehmer mit den Falschaussagen war. War diese Zahl kleiner, dann hatte die Versuchsperson mehr Mut, auf ihrer richtigen Meinung zu bestehen. Hilfreich war es auch, einen „Verbündeten“ zu haben. Das war einer der Teilnehmer, der instruiert worden war, die Meinung der Versuchsperson zu bestätigen. Kippte der Verbündete im Laufe des Experiments um und schloss sich der falschen Mehrheitsmeinung an, dann sank der Mut der Versuchsperson und sie gab häufig nach. Das Experiment kann auf diesem Youtube-Video angesehen werden:

Was lernen wir daraus? Erstens, etwas Erfreuliches: Die meisten Versuchspersonen schlossen sich trotz des Drucks der falschen Mehrheitsmeinung nicht an. Bezogen auf unser Thema „Islam bdeutet Frieden“ wären das PI-Leser und andere unabhängige, kritische Geister. Zweitens: Bei Debatten müssen wir darauf achten, dass nicht zu viele Pro-Islam-Vertreter mit am Tisch sitzen. Drittens: Niemals allein in solche Debatten gehen, sondern darauf achten, dass mindestens ein Verbündeter dabei ist, besser mehrere.

(Text: Rumpelstilzchen)




Wegen Sarrazin: Türken enttäuscht von der SPD

Weil sie Thilo Sarrazin nicht achtkantig rausgeschmissen hat, sind viele Türken von der SPD enttäuscht. Auch dass große Teile der Bevölkerung dem „Rechtsaußen“ der SPD (der Tagesspiegel setzt das in seinem Artikel nicht mal in Gänsefüßchen) zustimmen, können viele Türken nicht nachvollziehen. Wir lassen uns gerne durch Fakten eines Besseren belehren!

Der Tagesspiegel schreibt:

Als Finanzsenator genoss er wegen seiner direkten Art noch bei vielen Einwanderern Ansehen – doch seit seinen harschen Äußerungen gegen die türkisch- und arabischstämmige Bevölkerung in Berlin“ löst Thilo Sarrazin hier regelrechte Empörungswellen aus. Mehr noch: Die Diskussion um das Vorstandsmitglied der Bundesbank führt dazu, dass die traditionell der SPD zugewandten Türken sich zunehmend von den Sozialdemokraten distanzieren. „Türken-Gegner Sarrazin darf in der SPD bleiben“, titelte die Hürriyet nach der Entscheidung der Landesschiedskommission Anfang der Woche, den Parteiquerulanten nicht auszuschließen. „Sarrazin wird von sozialdemokratischem Schirm geschützt“, schrieb die türkische Internetzeitung „Dünya Bülteni“.

Im Internetblog der Berliner SPD fordern zahlreiche Mitglieder, dass ihre Partei sich klar von Sarrazin distanziert. „Er ist eine Schande für SPD“, schreibt Nihat Kemaloglu. „Sarrazin erreicht, dass Türken-Hass auch in der SPD salonfähig geworden ist“, empört sich Selcuk Aydin. „Es ist wichtig, ein Zeichen zu setzen“ und ihn „ein für allemal aus unserer Mitte hinauszukatapultieren“, meint Canan Kesebir.

„Diskussionen wie die um Sarrazin beeinflussen die Haltung von türkischstämmigen Wählern natürlich“, sagt Umut Karakas, Medienforscherin beim Berliner Institut „Data4U“, das 2009 das Wahlverhalten von Deutschtürken ermittelt hat. Damals lag die SPD mit 55 Prozent in der repräsentativen Umfrage an der Spitze. Dass die Berliner CDU, die neuerdings mit Integrationsthemen punkten will, bei Migranten von dem Ärger über die SPD profitiert, glaubt Karakas nicht. „Das Vertrauen in die Unionsparteien ist nach wie vor durch jahrelange Antiausländerkampagnen geschwächt.“ Vor allem die zweite Generation habe eine differenzierte Sicht auf politische Themen und sei mit platten Botschaften nicht zu gewinnen.

„Sarrazin ist nicht allein das Problem der SPD“, sagt SPD-Abgeordnete Bilkay Öney. „Es ist für alle ein Problem, wenn die Mehrheit der deutschen Bevölkerung laut Umfragen Sarrazins Rechtsaußen-Standpunkten recht gibt.“ Safter Cinar vom Türkischen Bund Berlin ist dennoch von der Partei selbst enttäuscht: „Die Entscheidung der Schiedskommission war fast eine Reinwaschung des Mannes“, sagt Cinar. Er hoffe, „die türkischstämmigen Wähler werden sich das merken“. Sein Verband prüft weitere Schritte, um erneut Anzeige gegen Sarrazin wegen fremdenfeindlicher Äußerungen zu erstatten.

Wird sooft Anzeige erstattet, bis ein williger Vollstrecker gefunden ist?

(Spürnase: Rüdiger W.)




Afghanistan schuldenfrei


Großzüge Geschenke erfreuen nicht nur den Beschenkten, sondern geben auch dem Schenker ein wohliges Glücksgefühl eigener Gutmenschlichkeit. Dieses Gefühl steigert sich aufs Angenehmste, wenn das verschenkte Geld nicht das eigene ist.

Afghanistan gehört jetzt zu den wenigen Ländern der Erde, die es geschafft haben, Schulden los zu werden, statt immer neue Kredite aufzunehmen, wie es hierzulande üblich ist. Zu verdanken ist das nicht etwa einer besonderen Hochkonjunktur am internationalen Heroinmarkt, sondern der guten Idee des „Pariser Clubs“, der Gebirgswüste durch Verzicht eine Milliarde Dollar zu schenken. Auch die deutsche Regierung, die mit Kriminellen zusammenarbeitet, um deutsche Steuersünder zu jagen, hat es offenbar reichlich und spendierte 12 Millionen Euro aus der ihr anvertrauten und inzwischen leer geplünderten Kasse der Bundesbürger, wobei man darauf verzichtete, die Besitzer des Geldes vorher zu fragen.

Yahoo berichtet:

Innerhalb einer Vereinbarung des Pariser Clubs der Gläubigerstaaten erlässt auch Deutschland Afghanistan alle noch ausstehenden Schulden. Es gehe um einen Betrag von 11,9 Millionen Euro, sagte eine Sprecherin des Bundesfinanzministeriums am Donnerstag in Berlin. Sie stammten noch aus alten Handelsforderungen der früheren DDR gegenüber Kabul. Der Pariser Club hatte am Mittwoch mitgeteilt, seine 19 Mitglieder würden Afghanistan seine Schulden von gut einer Milliarde Dollar (gut 727 Millionen Euro) vollständig erlassen. Mit rund 108 Millionen Dollar waren die USA einer der größten Gläubiger des Landes.

Zugeständnisse wie etwa der Verzicht auf Rauschgifthandel oder die Sharia, oder zumindest die Achtung von elementaren Menschenrechten, sind mit der Annahme des Geschenkes nicht verbunden. Der Dank der Beschenkten ist ausschließlich an Allah zu richten.




Zitat des Tages – von Egemen Bagis

Egemen Bagis„Glauben Sie mir, der Tag wird kommen, an dem die Europäer um die türkische Öffentlichkeit werben. Denn Europa hat Probleme. Sagen Sie mir, wie die EU ohne türkische Hilfe die Energiekrise bewältigen will; ein großer Teil künftiger Energieressourcen, die Europa braucht, fließt durch die Türkei. Und sagen Sie mir, wie Sie Ihre wirtschaftlichen und demographischen Probleme lösen wollen; das Durchschnittsalter in Europa beträgt 40 Jahre, in der Türkei sind es 28. Woher wollen Sie Ihre Arbeitskräfte holen, wer soll Ihre Pensionen bezahlen?“ (Egemen Bagis, türkischer Staatsminister für Europa und Verhandlungsführer in den Beitrittsgesprächen mit der EU, in einem Interview mit dem SPIEGEL, Printausgabe 11/2010)

(Spürnase: Thorsten M.)




Zwangsheirat für Fußballprofi

Hauptopfer der islamischen Zwangsgesellschaft sind zweifellos Frauen und junge Mädchen, die schutzlos der Willkür von Männern und Vätern ausgeliefert sind. Aber auch manchem jungem Mann passst es nicht, bei Entscheidungen über sein weiteres Leben übergangen zu werden. Das trifft besonders für solche jungen Männer zu, die in einer freien Gesellschaft gelebt und deren Vorzüge schätzen gelernt haben.

Was sich da in arabischen und türkischen Familien in unserer Nachbarschaft an Dramen abspielen, bleibt uns meist verborgen, denn deutsche Journalisten bevorzugen aus Vorsicht in Fragen des Islam die sichere Seite der Täterperspektive und verweigern den Opfern die dringend benötigte Öffentlichkeit. Immerhin gelangt jetzt ein prominenter Fall ans Licht. Denn Opfer einer Zwangsheirat wird ein junger Mann und dazu ein Prominenter: Der junge Fußballprofi Baris Özbek. Der Kölner Express berichtet:

Baris Özbek. Deutsch-türkischer Fußball-Profi. 18 U21-Länderspiele für Deutschland, aktuell unter Vertrag bei Galatasaray Istanbul, wo ihn Kalli Feldkamp 2007 von Rot-Weiß Essen hin holte. Sein Vorname bedeutet Frieden – doch der wird nun empfindlich gestört.

Denn Özbek soll laut türkischen Medienberichten zwangsverheiratet werden. Die Zeitung Star berichtet, Özbeks Vater Sinasi verlange von Baris (23) die Heirat mit einem 16-jährigen Mädchen aus dem Verwandtenkreis. Traditionell kirchliche Hochzeiten sind in der Türkei ab der Pubertät erlaubt, für eine staatliche Hochzeit bräuchte die 16-Jährige die Zustimmung des Richters.

In der türkischen Kultur ist es durchaus üblich, dass die Väter ihren Söhnen die Frau aussuchen. Doch Baris Özbek soll die geforderte Heirat bislang ablehnen – worauf türkische Väter in der Regel sehr empfindlich reagieren und auch mit Familienausschluss drohen.

Baris wuchs in Castrop-Rauxel als mittlerer von drei Brüdern auf, spielte unter anderem in Wattenscheid und Essen. Bruder Ufuk (17) spielt aktuell in der Schalker U19.

Ganz ohne plumpe Verdummungsversuche kommt der Express auch bei diesem Bericht nicht aus. Eine Kirche existiert nicht im Islam, weswegen die Verheiratung minderjähriger Kinder an oft Jahrzehnte ältere Männer auch keine „kirchliche Hochzeit“ ist, sondern eine Zwangszeremonie durch den Imam einer beliebigen Moschee. Auch ist das Phänomen keines der „türkischen Kultur“, sondern eines aller islamischen Zwangsgesellschaften. Die begriffliche Ungenauigkeit der Zeitung ist dem Bemühen geschuldet, den in der Bevölkerung zu recht stark vorbelasteten Begriff „Islam“ zu vermeiden.




Die Reislamisierung in der Neuzeit – eine Bilanz

Der Islam hat sich in seiner fast 1400 Jahre währenden Geschichte immer nur durch Gewalt und Zwang ausgebreitet, genauso wie er auch entstanden ist. Das liegt daran, dass der Islam grundsätzlich auf Weltherrschaft programmiert ist, es gibt für Nicht-Moslems nur drei Möglichkeiten: Bekehrung, Unterwerfung oder Tod. Die Geschichte dieser Ausbreitung ist absolut beispiellos, das muss man den Moslems schon lassen.

(Essay von Epistemology)

Sie haben nach Mohammeds Tod in kürzester Zeit Hochkulturen wie Ägypten, Persien und Mesopotamien zu Fall gebracht, Teile des römischen Reiches erobert und zum Fall desselben beigetragen. Diese blutrünstigen Ausbreitungszüge vollzogen sich glücklicherweise nur in Wellen. Hin und wieder kam es auch zur Stagnation. Ich werde an dieser Stelle allerdings nicht die ganze islamische Eroberungspolitik aufrollen. Ich empfehle zu diesem Thema jedem interessierten Leser „Islamic Imperialism“ von Efraim Karsh.

Das letzte islamische Reich, das osmanische Sultanat, brach 1918 mit der Niederlage des ersten Weltkriegs zusammen. Den endgültigen Todesstoß versetzte ihm dann Mustafa Kemal Atatürk, als er im Jahre 1923 Staatsoberhaupt wurde, der nach westlichen Mustern eine völlig neue Türkei schuf. Die von den Osmanen in Europa besetzten Gebiete auf dem Balkan Griechenland, Serbien, Bosnien etc. hatten sich schon vorher befreit. Die osmanischen Kolonien im mittleren Osten, Palästina, Jordanien und Syrien wurden 1918 britische bzw. französische Mandatsgebiete. Das war also das Ende der islamischen Reiche. Aber schon zehn Jahre nach Ende des ersten Weltkriegs, 1928 gründete der islamische Fundamentalist Hassan al Banna in Ägypten die Muslimbruderschaft, die die islamische Weltherrschaft auf ihre Fahnen geschrieben hat. Bis zum heutigen Tag ist sie in Ägypten verboten, aber ihre Mitglieder finden immer wieder Mittel und Wege, doch noch politische Macht zu erlangen. In Europa treibt heute al Bannas Enkel Tariq Ramadan sein Unwesen, er ist der gefährlichste islamische Aktivist auf europäischem Boden.

Der schleichende Beginn

Nach dem zweiten Weltkrieg war die Welt in drei Teile geteilt, der Westen mit den Vereinigten Staaten von Amerika als Vormacht, der kommunistische Block unter Führung der Sowjetunion und die von beiden Blöcken umworbenen blockfreien Staaten. Bis zum Ende der 1970er Jahre spielte der Islam keine nennenswerte Rolle im politischen Weltgeschehen. Es wurde viel philosophiert über die Vor- und Nachteile des Kapitalismus einerseits und des Kommunismus andererseits, nur darum drehte sich die ganze politische Debatte. Aber es gab auch damals schon Stimmen, die von einem dritten Weg, jenseits von Kapitalismus und Kommunismus sprachen, dem islamischen Weg, nur wurden die damals von niemandem wirklich ernst genommen. Die Lage hat sich dann 1979 dramatisch geändert. Nach viermonatigem französischen und vorherigem dreizehnjährigen irakischen Exil ergriff Ayatollah Chomeini im Iran die Macht und verjagte den Schah, der zugegebenermaßen ein Diktator war, der aber viel für die Modernisierung des Iran getan hatte. Mit Chomeinis Machtergreifung war dann auf einmal Schluss mit lustig im Iran, die Sharia wurde eingeführt, die Kommunisten, die beim Umsturz des Schah willig geholfen hatten, wurden als nützliche Idioten umgebracht und sämtliche Dissidenten erbarmungslos verfolgt. Obwohl die Autorin dieses Essays schon damals Böses für die iranische Bevölkerung und den Rest der Welt heraufkommen sah, hat sie sich doch in ihren kühnsten Träumen nicht ausmalen können, welche folgenschwere Bedeutung dieses Ereignis einmal für die zivilisierte Welt bekommen würde.

Zeitgleich vollzog sich noch, vom Westen zumeist unbeachtet, in einem anderen islamischen Land der Wandel zum fundamentalistischen Islam, „back to the roots“ – in Pakistan. Die Moslems im indischen Subkontinent hatten, als die Briten das Land verließen, auf einem eigenen Staat beharrt, um sich vom mehrheitlich hinduistisch geprägten Indien abzugrenzen. Dieser islamische Staat übernahm allerdings das Verwaltungskonzept und auch die Gesetze aus der britischen Kolonialzeit. Unter dem General Zia ul-Haq ging es dann bei seiner Machtergreifung schwer zur islamischen Sache. Das Ganze gipfelte dann im staatlich sanktionierten Mord (Hinrichtung) des vorherigen Premiers Zulfikar Ali Bhutto, dem Vater Benazirs, der späteren Premierministerin. Salman Rushdie hat das alles in seinem Roman „Shame“ sehr gut beschrieben.

Der Sieg der Moslems über die Russen und die Folgen für Europa

Zunächst marschierte die rote Armee in Afghanistan ein, weil die Russen ganz einfach zu recht befürchteten, dass diese im Iran begonnene Reislamisierung auch auf die zentralasiatischen, islamischen Länder der Sowjetunion übergreifen würde. Es kam zu einem blutigen, fürchterlichen Krieg, in dem der Westen leider eine unrühmliche, weil sehr naive Rolle, gespielt hat. Die sogenannten islamischen Freiheitskämpfer, die Mujaheddin, wurden vom Westen idealisiert, herumgereicht, teilweise wurden sie sogar in Amerika unter Beifall vorgeführt. Die Amerikaner haben Osama bin Laden indirekt, d.h. über Pakistan mit Waffen unterstützt. Er hat es ihnen gedankt, indem er nach dem Fall der Sowjetunion die Organisation Al-Qaida gründete, um die zweite Supermacht auch noch zu erledigen. Es steht außer Frage, dass es gut war, dass die Sowjetunion fiel und damit die Staaten des Warschauer Pakts und die Russen selbst frei vom sowjetischen Joch wurden, aber es wurde ein zu hoher Preis gezahlt. Schon Samuel P. Huntington hat in seinem 1994 in „Foreign Affairs“ erschienenen Essay, „The Clash of Civilizations“, den er dann später als Buch herausgegeben hat, darauf hingewiesen, dass sich ein kapitalistischer Amerikaner und ein sowjetischer Apparatschik durchaus gut verstehen können, da sie dieselbe Sprache sprechen, der zivilisatorische Unterschied ist bei weitem geringer, als man meint. Eine derartige Verständigung ist aber zwischen Moslems und zivilisierten Menschen nicht möglich. Dazwischen liegen Welten. Und hier ist die Rede von allen zivilisierten Menschen, nicht nur von Bewohnern der westlichen Hemisphäre.

Der Traum der Türken von einem neuen osmanischen Reich

In den 1980er Jahren kam es dann zur schleichenden Reislamisierung in der Türkei. Erbakan gründete die Refah-(Wohlfahrts)Partei, eine Vorläuferin der heutigen AKP von Premier Erdogan. Die Refah wurde zwar damals verboten, aber ist heute als AKP sehr erfolgreich. Ganz langsam ging diese Reislamisierung dann auf die Moslems auf dem Balkan über, der früher vom osmanischen Reich beherrscht wurde. In Westeuropa kam diese Entwicklung dann endgültig im Jahre 1988 an. Als der britisch-indische Schriftsteller Salman Rushdie seinen Roman „The Satanic Verses“ veröffentlichte, brach in der nordenglischen Industriestadt Bradford unter den dort ansässigen Moslems ein Sturm der Entrüstung los, sie zogen wutentbrannt durch die Straßen und verbrannten Salman Rushdies Buch. Er hatte nur ein paar lustige Sachen über den selbsternannten Propheten zum Besten gegeben, einen Ringkampf mit Jibreel (Gabriel) z.B., wo man sich dann gegenseitig in edle Teile greift, oder ein Bordell namens hijab (die Kopfbedeckung gläubiger Muslimas), das genau wie die Kaaba siebenmal umrundet werden muss und dessen Insassinnen alle die Frauen des Propheten nachahmen. Eine derartige faschistische Kundgebung hatte Europa seit der Nazizeit nicht mehr gesehen. Die Briten und der Rest Europas waren zunächst einmal fassungslos. Der anglikanische Bischof der lokalen Gemeinde reagierte und berief die Vertreter sämtlicher in Großbritannien vertretenen Religionen in sein Palais, unter anderen auch einen von mir persönlich sehr geschätzten Rabbiner. Der wurde vom islamischen Vertreter sofort angesprochen, „Man solle doch über heilige Dinge keine Witze machen.“ Die Antwort des Rabbiners war einfach und klar: „Wir haben nie etwas anderes gemacht.“ Und hier kommt das große Missverständnis zwischen den Kulturen zur Sprache. Es geht in diesem Essay nicht so sehr um den Unterschied zwischen Judentum und Islam, eine derartige Diskussion würde Bände füllen. Es geht vielmehr darum, die fundamentalen Unterschiede zwischen westlicher und islamischer Denkungsweise aufzuzeigen. Salman Rushdie hatte nichts anderes getan als das, was in seiner Wahlheimat unter Intellektuellen völlig normal ist. Er kritisierte die Religion und machte sich über sie lustig. Das Problem war nur, dass das Opfer seines Spotts nicht wie im Westen üblich das Christentum war, sondern die Religion, aus der er selbst stammt – der Islam. In islamischen Ländern ist Kritik an Mohammed und dem Koran unter allen Umständen verboten. Und hier offenbart sich das Problem, denn Moslems sahen offensichtlich zu diesem Zeitpunkt schon Europa als Teil ihrer Welt an. Der Islam war in Europa angekommenen und forderte seinen Tribut. Andalusien und andere Teile Spaniens, wie auch einen Teil Frankreichs sahen sie ohnehin als ihr Territorium an, was auch auf den Balkan zutrifft, denn alles, was Moslems einmal erobert oder käuflich erworben haben, wird zu waqf d.h. zu unveräußerlichem islamischen Eigentum.

Die zunehmende Reislamisierung Europas in den 1990er-Jahren

Aliya IzetbegovicDanach nahm die Zahl der Kopftuchträgerinnen in Europa immer weiter zu, ein erstes Indiz für die Reislamisierung der in Europa ansässigen Moslems. Im Balkan waren bis zum Krieg gegen Serbien die Moscheen leer geblieben, Moslems saßen mit Serben zusammen, aßen Speck und tranken Slivovitz. Das alles sollte sich mit dem Krieg dramatisch ändern, denn die Saudis unterstützten die bosnischen Moslems kräftig und missionierten. Heute gibt es allein in Sarajevo schon 200 Moscheen. Der Grundstein dafür wurde allerdings schon viel früher gelegt. Schon 1970 veröffentlichte Aliya Izetbegovic seine Islamische Erklärung heimlich in Sarajevo, in der der ehemalige bosnische Präsident behauptet „es könne keinen Frieden oder Koexistenz zwischen dem islamischen Glauben und den nicht-islamischen sozialen und politischen Institutionen geben“. (Zitiert aus Maurice Vidal, La colère d’un Français“). Ganz nebenbei, Izetbegovic wurde von einigen naiven Westlern immer als gemäßigt angesehen.

Nachdem die in England ansässigen Moslems 1988 die Weichen gestellt hatten, wurden in den 1990er-Jahren auch in anderen westeuropäischen Ländern, die Länder, die nie eine eingeborene islamische Bevölkerung hatten, immer mehr Kopftücher gesichtet. 1998 klagte in Deutschland die afghanischstämmige Lehrerin Fereshta Ludin auf Tragen eines Kopftuchs im Schuldienst. Ihre Klage wurde abgewiesen. Heute müssen sich die Franzosen für ihr angestrebtes Burka- und Schleierverbot rechtfertigen und die Schweizer wegen des Minarettverbots Rede und Antwort stehen. So wollen es europäische Institutionen, wie z.B.der Europarat, die genau wie die UNO schon islamisch unterwandert sind. Mit 56 Mitgliedern ist die Organisation of Islamic Conference (OIC) zahlenmäßig die größte einheitliche Länderorganisation innerhalb der UNO. Wenn beispielsweise der Amerikaner David Littman (Vorsitzender der Union of Progressive Judaism und Ehemann der Schriftstellerin Bat Ye’or) im UN-Menschenrechtsrat über weibliche Genitalverstümmelung oder sonstige Themen, die den Islam betreffen, spricht, muss ihn der Ratsvorsitzende zum Schweigen bringen, weil über religionsrelevante Themen nur von religiösen Vertretern gesprochen werden darf (PI berichtete). Seltsamerweise findet diese Vorschrift aber immer nur Anwendung, wenn es um den Islam geht. Andere Religionen scheint es auf dieser Welt nicht mehr zu geben, zumindest keine, die der Erwähnung würdig sind. Der Islam will Europa seine jüdisch-christliche Identität entziehen und das Fundament der Aufklärung, auf dem europäische Verfassungen aufgebaut sind, ins Wanken zu bringen.

Der Anspruch des Islam auf die ganze zivilisierte Welt

Der Islam will überall auf der Welt Fuß fassen. Robert Spencer berichtet in seinem Buch „Stealth Jihad“ (Heimlicher Jihad, oder Jihad durch die Hintertür könnte man auch sagen) darüber, wie durch die mächtige Organisation CAIR (Council of American Islamic Relations) Privilegien für Mohammedaner in Amerika durchgedrückt werden, z.B. besondere Pausenzeiten, damit sie ihre Gebete pünktlich verrichten können, Fußwaschbecken zur rituellen Reinigung vor den Gebeten etc. Es gibt mittlerweile sogar schon Sensibilisierungskurse für Amerikaner, damit sie sich mit den besonderen Befindlichkeiten der zarten Anhänger der Religion des Friedens™ vertraut machen können und ja nichts falsch machen im Umgang mit ihnen. Ein unbefangener Zeitgenosse würde eigentlich erwarten, dass sich die Mohammedaner mit der amerikanischen Kultur vertraut machen müssten, aber weit gefehlt.

Es gibt im Englischen auch mittlerweile den Begriff „lawfare“, der sich am besten mit „juristische Kriegsführung“ übersetzen lässt. Wenn ein Publizist z.B. etwas über Terrorfinanzierung durch die Saudis schreibt, wird er deswegen von den Saudis verklagt. Das geschieht im allgemeinen in Großbritannien, da dort die Verleumdungsgesetze sehr vorteilhaft für den Kläger sind. Die Bringschuld ist in diesem Fall beim Beklagten. Da westliche Autoren, Publizisten und Journalisten im allgemeinen weniger vermögend sind als saudische Prinzen, kann man sich vorstellen, wer bei diesen juristischen Gefechten den längeren Atem hat. Die amerikanische Autorin Rachel Ehrenfeld bekam das zu spüren, als sie 2003 die erste Auflage ihres Buches „Funding Evil“ veröffentlichte. Dort geht es um die Terrorfinanzierung, die natürlich in erster Linie von den Saudis gesponsert wird.

Im Gegensatz zu Teilen Europas wie z.B. einem großen Teil Spaniens und dem Balkan war Amerika nie von Mohammedanern kolonialisiert. Aber auch in diesen Gebieten machen sie sich breit. Sie preschen überall vor. In Australien missionieren sie sogar die Aborigines, eine Kultur, die mit dem Islam überhaupt keine Berührungspunkte hat. In Südamerika wird auch mit Vehemenz missioniert. Laut IslamAwareness gibt es bereits vier Millionen Moslems in Südamerika, beispielsweise etwa 700.000 in Argentinien und mehr als 1.500.000 in Brasilien. Moslems in Südamerika sind etwa zur Hälfte Migranten, zur andern Konvertiten. Bei der Missionierung nützen die Mohammedaner einerseits die Unzufriedenheit mit der westlichen Welt, andererseits die geschichtliche Unkenntnis der Missionierten. Auch Mexiko hat seine Tore bereits für den Islam geöffnet.

Indien, zu über 80% hinduistisch geprägt, wurde bis zur britischen Kolonialzeit von den islamischen Mogulen beherrscht. Nach der Unabhängigkeit wurde der Subkontinent in das säkulare Indien und das islamische Pakistan aufgeteilt. Später spaltete sich dann Bangladesh noch von Pakistan ab. Es gibt aber immer noch eine sehr große islamische Minderheit in Indien, daher versuchen islamische Terroristen immer wieder Indiens Stabilität zu zerstören, siehe die letzten Attentate in Mumbai.

Sowohl im Süden des buddhistischen Thailand als auch im Süden der katholischen Philippinen gibt es eine kleine mohammedanische Minderheit, die sich in beiden Ländern als sehr gewalttätig hervortut. Man will unbedingt im mehrheitlich von Mohammedanern bewohnten Teil die Sharia als Gesetz durchdrücken, in den Südphilippinen hat sich ein Al Qaida-Netzwerk eingerichtet.

Afrika ist ein gespaltener Kontinent. Es gibt dort für die Zivilisation verlorene Länder, wie z.B. der Nordsudan oder Somalia, aber es gibt auch Lichtblicke. Der Südsudan lässt sich vom islamischen Norden nicht unterkriegen, Nigeria ist zur Hälfte christlich, aber dort verüben Mohammedaner immer wieder grausige Terrorakte, um der christlichen Bevölkerung die islamische Vorherrschaft aufzuzwingen, zuletzt im Bundesstaat Plateau geschehen.

Einziger Lichtblick in diesem Zusammenhang ist China. Zwar herrscht dort eine Einparteiendiktatur, mit deren Maßnahmen gegenüber Dissidenten und anderen Kulturen, Tibet z.B., man wohl kaum einverstanden sein kann. Doch im Umgang mit dem Islam zeigen die Chinesen – ganz im Gegensatz zu den üblichen Unterwerfungsritualen des Westens – eine erfrischende Konsequenz. Sie sind sich ihrer großartigen alten Kultur wohl bewusst und lassen sich nicht wie wir Europäer durch sentimentales Gutmenschentum verleiten, sie behandeln die uigurischen Terroristen, wie man Terroristen behandeln sollte, deswegen kommt der Islam in China auch nicht in die Gänge. Wir sollten uns diesbezüglich ein Beispiel nehmen. Der Vollständigkeit halber sollte ich noch die Japaner erwähnen, die waren so schlau und haben nie Mohammedaner in ihr Land gelassen, beneidenswertes Japan.

Schlussbetrachtung

Diese Bilanz über die Reislamisierung und Erstarkung des Islam erhebt in keiner Weise den Anspruch auf Vollständigkeit. Aber ich glaube, ich habe aufzeigen können, dass der Islam mit allen zu Gebote stehenden Mitteln kämpft, seien sie gewalttätig oder friedlich, legal oder illegal, um seine Vorherrschaft zu etablieren. Der Islam nützt insbesondere die Freiheiten des Westens, die für unsere Bürger geschaffen wurden, um sie vor Staatswillkür zu schützen und ihnen so weit wie möglich ihre Selbstentfaltung zu ermöglichen. Dem Islam sind diese Ideen völlig fremd. Die Ideen der Freiheit und des Individualimus sind ihm ein Gräuel, aber er scheut sich nicht diese in den westlichen Rechtssystemen verankerten Ideen schonungslos für seine Weltherrschaftsambitionen auszunutzen. Der Westen ist dem hilflos ausgeliefert, wenn sich nicht entschlossene Männer und Frauen finden, die dem vehement entgegentreten.

Eine umfassende Darstellung der Problematik würde Bände füllen, daher wird der interessierte Leser ermuntert, selbst Nachforschungen anzustellen und das eine oder andere herauszufinden. Aber hier ist Misstrauen angesagt, wenn es um den Islam geht, kann man auch den Internetenzyklopädien wie Wikipedia nicht trauen. Siehe meine Ausführungen über die Unterwanderung der europäischen Institutionen und der UN-Gremien.

Empfohlene Lektüre (es gibt natürlich noch so viel mehr):

» Robert Spencer, The Politically Incorrect Guide to Islam
» Robert Spencer, Stealth Jihad
» Efraim Karsh, Islamic Imperialism
» Maurice Vidal, La colère d’un Français
» Rachel Ehrenfeld, Funding Evil
» Und natürlich im Internet: PI, JihadWatch, Islamist Watch, Daniel Pipes, IslamAwareness, Riposte Laique




Elfjährige von „Südländer“ vergewaltigt

Am helllichten Tag ist in Solingen in der elterlichen Wohnung ein wehrloses elfjähriges Kind von einem „Mann mit dunklem Teint“ vergewaltigt und schwer traumatisiert worden. Der Mann hatte sich unter einem Vorwand Zutritt verschafft, während die Eltern des Mädchens noch arbeiten waren. Ein ganzes Viertel steht unter Schock.

Das Tagblatt berichtet:

Die Eifelstraße in Solingen-Merscheid ist eine ruhige Gegend. Doch nachdem hier am helllichten Tage ein erst elfjähriges Mädchen von einem unbekannten Mann in der elterlichen Wohnung vergewaltigt wurde, steht das sonst so beschauliche Viertel mit seinen Ein- und Mehrfamilienhäusern unter Schock.
(…)
Am Dienstag gegen kurz vor eins hatte der Mann an der Tür der Familie geklingelt und sich unter einem Vorwand Zutritt zu der Wohnung verschafft, wo das Mädchen zu der Zeit ganz alleine war. Die Mutter befand sich noch auf der Arbeit, und nachdem die Elfjährige den Unbekannten in die Wohnung gelassen hatte, geschah das Verbrechen: Der Mann verging sich an dem wehrlosen Kind. Er flüchtete, ohne sich weiter um sein Opfer zu kümmern. Die verängstigte und schwer traumatisierte Kleine rief schließlich, als ihr Peiniger weg war, noch selbst die Mutter an und kam später mit leichten körperlichen Verletzungen in ein Krankenhaus. Dort wird sie nun rund um die Uhr psychologisch betreut.

(Spürnase: Puseratze)