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Germanenapostel BonifatiusDer Abstieg der westeuropäischen Gesellschaft hat im Kern damit zu tun, dass der Islam auf dekadente, fett gewordene, der Gegenwehr nicht mehr fähige Völker trifft und somit leichtes Spiel hat. Der eigenen Werte ist man sich nicht mehr sicher, oft verleugnet man sie offensiv. Die Werte gründen – historisch gesehen – christlich, und es war der Mission zu verdanken, dass wir in den Genuss dieser – nun zur Disposition stehenden – Werte gekommen sind.

(Von Andreas F.)

Anhand eines kleinen Beispiels lässt sich exemplarisch nachvollziehen, wie mit den eigenen Werten umgegangen wird. So schauen wir hier darauf, wie das genannte Thema „Mission“ in Schulbüchern vermittelt wurde und wird an die Generation, die zukünftig den Wertekanon unseres Landes gestalten soll.

In einem noch leidlich soliden ev. Religionsbuch von 1990 („Lebenszeichen“, Verlag V+R) für die Klassen 7 und 8 (Gymnasium) werden in einem eigenen Kapitel „Kirche in Bewegung – Mission“ auf 17 Seiten (überwiegend Text) missionsgeschichtliche, theologische und biblische Aspekte beleuchtet. Dabei erfahren die Schüler auch über den „Germanenapostel“ Bonifatius einige grundlegende Daten, die zum Kommentar im Jahr 2010, 20 Jahre nach Druck, herausfordern (jeweils in eckigen Klammern). Ein Auszug:

Kirche in Bewegung – Mission [heute: Kirche in Agonie – „Dialog“]

Bonifatius: Missionar [heute grundsätzlich schief angesehen, darf nicht mehr erwähnt werden] zwischen Königen und Päpsten.
Ein Mann aus Wessex [heute: Britannistan] predigt [ja so war das damals noch: Mission hieß predigen und nicht „den interreligiösen Dialog fördern“ und Geld für Heiligtümer fremder Religionen sammeln] den Deutschen.

Auch Deutschland, in dessen Städten und Dörfern wir überall Kirchen finden [und zwar heute immer häufiger als überflüssige Immobilie wg. Christenschwunds], ist einmal Missionsland gewesen [und nun wieder ganz dringend!]. Und wir kennen den Mann, dessen unermüdliche Bemühung aus einem Volk, das überwiegend dem Germanenglauben anhing, ein Volk von Christen [das war einmal; Atheismus und „Wertewandel“ seit `68 haben den Wertekanon sturmreif geschossen, den Rest besorgt nun der Islam] gemacht hat: Es ist der Mönch Winfrid, vom Papst »Bonifatius« (»einer, der Gutes tut«) genannt. Er lebt in einer Zeit, in der das alte Reich der Römer schon lange vergangen ist [ja: erstaunliche Parallelen zwischen untergehendem Rom und untergehendem Westeuropa]. (…)

Die religiösen Zustände sind ungeordnet [genau wie bei uns heute]. Christliche Bewohner leben neben andern, die am Germanenglauben festhalten. Wo es christliche Priester und Bischöfe gibt, herrschen Zustände, die der Vorstellung des Papstes in Rom nicht entsprechen: Priester heiraten, Adlige verteilen Bischofsämter unter sich, um sich Einnahmen zu sichern, das kirchliche Recht wird mißachtet [heute eifern politisierte Amtsträger einfach linken Parteien nach und schaffen so „Zustände“].

Zwar sind Gegenkräfte vorhanden, aber sie können sich nur an einzelnen Orten durchsetzen [genau wie bei uns heute]. So kommen etwa zahlreiche Missionare aus Irland und Schottland [ob das dortige Traditonsbewusstsein heute noch etwas für Europa retten kann?]. Einzelne Namen sind bis heute bekannt geblieben: Kilian in Würzburg, Emmeran in Regensburg, Pirminus auf der Insel Reichenau im Bodensee, Gallus, der Stifter von St. Gallen, und andere.

In dieser Situation findet sich in Winfried-Bonifatius der Mann, der im Zusammenspiel mit den fränkischen Königen und dem Papst in Rom eine Veränderung der Verhältnisse erreicht [das ist der Punkt: weder dem Staat noch den Kirchen ist heute an der Behauptung christlich-abendländischer Identität gelegen]. 672 oder 673 wird er in Wessex als Sohn eines Bauern geboren. Er wächst seit seinem siebten Lebensjahr im Kloster auf. Nach dem Grundsatz der Benediktinermönche: Ora et labora (Bete und arbeite) [täte der Kirche heute auch wieder gut] erzogen, wird er Lehrer und Priester. Im Alter von vierzig Jahren entschließt er sich, auf das Festland zu gehen und Missionar zu werden [Mission im Ausland: heute politisch inkorrekt; Mission im Inland, sowohl bei entkirchlichten Deutschen als auch bei eingedrungenen Moslems: dringendst notwendig, entfällt aber wg. Krankheit der Kirche bzw. aus Angst vor den „Dialog“-Partnern]. (…)

Karl Martell fördert ihn, weil er im einheitlichen Glauben aller Untertanen Vorteile für den Zusammenhalt des Reiches sieht [welch weise Strategie – unsere Regierung tut genau das Gegenteil und fördert nach Kräften islamische Landnahme. Erst langfristig kann in Europa von einheitlichem – islamischem – Glauben gesprochen werden].

Er fällt bei Geismar die heilige Donareiche, das Heiligtum der Chatten, um die Macht des Christengottes zu zeigen [bei uns will niemand die Macht des Christengottes zeigen, schließlich gibt es ja nur den „selben“ Gott für Moslems, Juden, Christen…; allerdings hört man immer mehr über die Macht eines gewissen „Allah“; auch fällt hier niemand das Heiligtum der Mohammedaner, vielmehr beeilen sich alle (christlichen Würdenträger), möglichst viele, große, teure Moscheen mit hohen Minaretten zu bauen oder diese Bauten zu unterstützen].

Ganz selbstverständlich zitiert dieses Buch (noch!) aus einer ökumenischen Erklärung von 1982 zu den Zielen der Mission:

In Erfüllung ihres Auftrags ist die Kirche dazu aufgerufen, Gute Nachricht in Jesus Christus, Vergebung, Hoffnung, einen neuen Himmel und eine neue Erde anzukündigen; sie soll Machthaber und Gewalten, Sünde und Ungerechtigkeit anklagen; sie soll Witwen und Waisen trösten und die, welche zerbrochenen Herzens sind, heilen und wieder aufrichten; und sie soll das Leben inmitten des Todes feiern. ( … ) Wieviele von den Millionen Menschen in der Welt, die Jesus Christus nicht bekennen, haben ihn aufgrund dessen zurückgewiesen, was sie im Leben von Christen sahen! So muß der Ruf zur Bekehrung mit der Buße derer beginnen, die rufen, die die Einladung aussprechen. ( … ) Christen schulden die Botschaft von Gottes Heil in Jesus Christus jedem Menschen und jedem Volk.

Besonders der letzte Satz lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig.

In einem anderen Religionsbuch für die Klassen 7 und 8, jetzt aber aus dem Jahr 2001 („Religionsbuch 7/8“, Cornelsen-Verlag), fehlt das Thema „Mission“ gänzlich. Im entsprechenden Band für die Klassen 5 und 6 findet sich lediglich ein Kapitel „Unsere Kirche hat eine Geschichte“, darin als Unterpunkt „Der Glaube breitet sich aus“ auf einer (!) Doppelseite. Damit hat es sein Bewenden. Zur Konzeption der Doppelseiten heißt es in der Verlagsinfo (Hervorhebungen nicht im Original):

• Jede Doppelseite zeigt im oberen Viertel kurze, informierende Texte sowie veranschaulichende Illustrationen und Grafiken, die die selbstständige Bearbeitung erleichtern.
• Zusätzliche Materialien, vor allem große Bilder, regen das Gespräch über religiöse Erfahrungen der Lerngruppe an und stellen Zusammenhänge mit anderen Unterrichtsfächern her.
• Die Arbeitshinweise zielen auf Formen des sozialkommunikativen und affektiven Lernens sowie auf die Erweiterung der Methodenkompetenz.

Mit großen Bildern wird die „Methodenkompetenz“ nicht von Chirurgen oder Ingenieuren, sondern von 13-Jährigen (!) erweitert und werden deren religiöse Erfahrungen aktiviert. Lesen, Verstehen, Lernen ist zu viel verlangt. Es wird deutlich, was hier unter „Unterricht“ und „Bildung“ verstanden wird, die Folgen der Bildungskatastrophe sind im Handwerk und auf den Universitäten bekannt. Und das Wort „Mission“ traut man sich nicht mehr auszusprechen. Und damit einen Bereich, der für Leben und Erhaltung des Christentums und der von ihm geprägten Gesellschaften zentral und unverzichtbar ist. So schlägt die Kultur, Werte- und Selbstvergessenheit auf die Schulen durch. Insofern ist das Schulsystem und sind die damit zusammenhängenden Elemente ein getreuer Spiegel einer verrottenden, verkommenen Gesellschaft, die nicht mehr zu sich selber findet und die der systemsprengenden Kraft des einbrechenden Islam hilf-, wehr- und ratlos ausgesetzt ist.

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268 KOMMENTARE

  1. Das westliche Kind, nörgelig von zu viel laissez faire, sehnt sich danach die Grenzen aufgezeigt zu bekommen.

  2. #1 Ex-Spiegel-Leser (05. Mrz 2010 23:41)

    Markus, Lukas, Johannes – wie in den Ursprungstexten ist darin das Gute.

    Die Grenze zum Bösen überschritt wer an die Inhalte des Matthäus glauben will.

  3. Das wären die Bücher, also Unterrichtsmaterial, schlimmer sind die Lehrer und ihre „ERZIEHUNG“ !

    Genau das selbe Trauerspiel ist ja im Geschichtsunterricht anzutreffen 🙁

    1933 sind die Deutschen vom Himmel gefallen um Tod und Schrecken über die Menschheit zu bringen…………

  4. Karl Martell fördert ihn, weil er im einheitlichen Glauben aller Untertanen Vorteile für den Zusammenhalt des Reiches sieht

    Kerl Martell war ein schlauer Fuchs, genau wie die Verfechter der Umma heute. Sie wissen worauf es ankommt, nämlich Identitätsbildung. Ein guter Text.

  5. Mein Strom kommt aus der Steckdose.

    Mein Bauch gehört mir.

    Traumberuf der Frauen: Wissenschaft! Für wen?

    Für die Kinder der anderen Frauen, die gefälligst zu gebären haben!

  6. Unterdrückung des Bauernstands, Vernaderung des Fischereiwesens, Monoforste, Plünderung von Wald und Feld, von der Lebensmittelindustrie zur Nahrungs- und Genussmittelindustrie, ….. zur Krankheitsindustrie ……

    Täuschung der Kinder über die Ursprünge von Marxismus, Islam und Kapitalismus und allen anderen egomanischen-egozentrischen Ideologien mit Scheinansätzen zur Liebe ——– Verdreherei……. von der immer allgemeinbildungsferneren Gesellschaft zum Spezialist für einen kleinen „Wirklichkeitsausschnitt“ ……. die vielen die sich noch Eloys wähnen sind bereits in Morlocks verwandelt und die solchen die noch Eloys sind beginnen zu merken an welch seelischen Nabelschnüren ihre dunklen Herzen hängen.

    Von der Antifamilienbewegung hin zur Kinderzukunftsfeindlichen Güllenzivilisation.

    Vielen beginnt die Steilheit des Denk-Berges Probleme zu machen ——– das hängt vor allem damit zusammen, dass solche anderen auch noch die Luft wegatmen wollen —— dahinter steckt eine der Ursachen für die Klimahysterie.

    Umschwung beginnt dort wo Seelen beginnen einem Gott des Lebens Dank zu bringen ……….

  7. 95 % meiner alten Schulbücher aus den 70ern sind heute Autobahn.
    Ich kann nichts dafür, dass ich unkorrekt bin, schliesslich hatte ich in der Schule noch das Nazi-Fach „Heimatkunde“. 😆

  8. Nee Leute, das war’s, bin raus hier. Ist absolut nicht meine Baustelle. Viel Erfolg!

  9. Dieser Artikel wird vermutlich viel Widerspruch auch in dieser Leserschaft hier bei PI hervorrufen, aber gerade das zeigt mit auf, warum er viel Wahres enthält.

  10. Man sollte aber auch nicht die durch Karl den Großen mit Feuer und Schwert missionierten Sachsen unterschlagen.

    Und warum wird Deutschland immer zu Westeuropa gezählt?!?

  11. Nicht „die Gesellschaft“ ist verkommen.

    Auch nicht die Kinder. Es sind die Lehrer und Eltern, die sich keine Gedanken mehr machen und sich lenken lassen.

    Für meine Generation *1978 war Christ sein damit verbunden, dagegen zu rebellieren und sich möglichst lässig kirchlichen und gesellschaftlichen Erwartungen und Normen zu widersetzen.

    Prägende Einflüsse waren Musik und Film. Diese waren antichristlich, rebellisch, anarchisch, egal ob es sich um „rechte“ oder „linke“ Musik handelte.

    Eine Erziehung zum WIRKLICH kritischen Denken fand in meinen Augen nicht statt.

    Schon unsere Eltern waren ja Rebellen gegen die Ordnung. Mehr oder weniger.

    Ordnung wurde erklärt mit Militarismus und Konformität, Sitten als „veraltete deutsche Tradition“ dargestellt. Von den jungen Lehrern.

    Es gab auch noch ein paar Alte, aber das waren eben noch „Übriggebliebene“.

  12. Ost-Anatolien war einst die reichste Region im Osmanischen Reich. Die Armenier (Christen) hatten in der Regel eine bessere Bildung…bis 1915! Heute ist diese Region einer der ärmsten in der Türkei. Das passiert überall dort wo der ISLAM die Oberhand gewinnt.

  13. #4 Crisp (05. Mrz 2010 23:52)

    Ein guter Kommentar. Genau so ist es. Den jungen Muslimen wird eine Identität eingeplanzt während wir alles dafür tun, Identität bezogen auf Religion und Nation zu verhindern.

  14. Hauptmann (06. Mrz 2010 00:04)

    Wenn Sie Baujahr ’78 sind, dann sind Sie gar nicht so weit weg von mir. Bereits damals war mir klar, dass in der Schule nicht alles gelehrt wird und ich habe mich, wie Sie, parallel mit grundlegenden Dingen beschäftigt.

  15. Kaiser Wilhelm der 2.

    „Mögen der Sultan und die 300 Millionen Mohammedaner versichert sein, dass der Deutsche Kaiser zu allen Zeiten ihr Freund sein wird.“
    Zitat Ende

    Viele checken nicht welch Düsternis der damalige Kriegstreiber durch seine fiese Seele auch heute noch über Deutsche ausbringt……..

    Viele werden erst im Jenseits die Klarheit bekommen die solche durch ihre Denkfäule im Irdischen nie zu ersinnen bereit sein wollten ……..

    Auch der Niedergang – der Hass gegen die eigenen Leute – hat seine FALSCHEN „Götter“.
    Und wer im Prinzip der Lüge hörig sein will folgt unbewußt den größeren Lügnern —- auch wenn deren Seelen bereits entleibt sind.

    ………und der Lügenhass geht oft so weit die besten der „Eigenen“ als Spinner hinstellen zu wollen.

    Auch die modernen „Pharisäer“ suchen dies zu tun.

    ……… wie an keiner zweiten Seele demonstrierte der Gott des Lebens zusammen mit Jeschoa, dass die zerstörerische Wut der Lügner besiegt werden wird und die Lügner ob der Einsicht über ihren Irrsinn reuend sich zu ihrer Schuld bekennen müssen …..

  16. #9 Leserin (05. Mrz 2010 23:59)

    Ich weiss ja nicht wie jung sie sind meine Dame (Fraulein?), aber ich mit 26 Jahren habe nur PK Schulbücher gehabt !

    Von Geschichte bis hin zur Naturwissenschaft, zudem waren sie teilweise veraltet!

    Vom Wissen der Lehrer mal abgesehen, unser NW -Lehrer hat sich damals schon dumm gefühlt, wenn wir Schüler ihn durch Wissen aus TV-Dokus ständig widersprachen 🙂

    Unser Ersatzlehrer (viel jünger) war da schon mehr up-to-date)

    @ PI denn oben könnt ihr löschen, weiss garnit warum der in Moderation ist, hab ich da ein Schimpfwort drinne – Black List ?

  17. Wo ist mein Beitrag? Dann nochmals:

    Heute ist in den Nachrichten gekommen wo die Konvertierten der Sauerlandgruppe radikalisiert worden sind. Sie wurden in Ulm in einer kommunalen Begegnungsstätte von moslemischen Hasspredigern auf die Terroranschläge vorbereitet. Und diese Begegnungsstätte in Ulm hat den aussagekräftigen Namen:

    Multi-Kulti-Haus (!)

    Wenn die Sache nicht so ernst wäre könnte man wenigstens darüber lachen!

  18. @Nordisches Licht
    Meine Erfahrung mit dem Spamfilter ist die:

    – Verweise sind manchmal schwierig. Vor allem youtube-Verweise landen in der Moderationsschleife.
    – Dauergroßschreibung u.ä. landet auch gern dort.
    – Und wenn man einen Kommentar mehrfach raushaut springt auch dieser Filter an.

    Meistens ist es die Automatik – nicht der Mensch. 😀

  19. #12 BUNDESPOPEL (06. Mrz 2010 00:03)

    Was in deinem ersten Link behauptet wird solltest du auch mal tun. Nämlich „zusammenschauen“ …..also „querlesen“ ………..

    Du wirst rasch fündig werden bei verkürzten oder gestreckten Geschichten im Vergleich zu sehr nahe berichteten Geschichten der drei in Authentizitätsansatz weilen Wollenden ——- und die kleinen Änderungen wirst du merken die im Matthäusevangelium sind …… und wie all dies zusammen, Streckung, Kürzung, Änderung den SINN der Geschichten gravierend ändert, so sehr, dass solchen das Gegenteilige dessen innewohnt was Jeschoa im Geist seines Vaters gesprochen hat.

    In den „Sondergeschichten“ die einzig bei Matthäus vorkommen ist der Mist der Lüge ebenso einfach zu sehen —— dem der sehen will.

  20. Wir sind alt, krank, schwach und voller Selbsthass geworden.

    Die Hartz IV-MohammedanerInnen sind jung, AOK-versichert, stark und voller Selbstbewußtsein!

    Unsere okzidentale Schuldkultur trifft auf die mohammedanische Opferkultur, eine explosive Mischung!

    Wie kann man autochtone Dekadenz beschreiben?

    Vielleicht folgendermaßen:

    Abiturjahrgänge der 1960er und 1970er studierten Naturwissenschaft und Technik, leisteten Wehrdienst und bekamen Kinder.

    Abiturjahrgänge der 1980er und 1990er studierten Theater- und Sozialwissenschaft, leisteten Zivildienst und bekamen Kinderlosigkeit.

    Abiturjahrgänge 2000er sind durchgegendert und bedanken sich bei Phoenix-Tacheles (28.02.2002), wenn sie von Türken zusammengeschlagen werden!

    68 wirkt!

    Multikulturalismus ist Staatsbankrott!

    Multikulturalismus ist Völkermord wie der Holocaust, nur subtiler und (zumindest am Anfang) langsamer!

    2050 – Kölner Dom wird Claudia-Fatima-Roth-Moschee

  21. #22 RechtsGut (06. Mrz 2010 00:25)

    Ja 2mal hab ich ihn geschrieben !

    Aber „Bundespopel“ hat ja auch ein YT Link geschickt und ist sofort frei, oder hat er ne andere Prioritätsstufe ?

    Ich sollte ja mal nach 4 Jähriger Treue, langsam ein Minimum an Vetrauen haben.

    Sofern man das technisch umsetzen kann ?!

  22. #13 Hauptmann (06. Mrz 2010 00:04)

    „Den jungen Muslimen wird eine Identität eingeplanzt während wir alles dafür tun, Identität bezogen auf Religion und Nation zu verhindern.“

    Identität? gerade die ist doch Autobahn!
    Wir sollen alle nur noch globale Multikulti-Primaten sein!
    Liebe? Es geht nur noch ums bumsen.
    Bildung? könnte ja zum selbständigen denken verführen.. und das geht ja schonmal garnicht

    Wofür unsere Vorfahren über Jahrhunderte gekämpft und geblutet haben zerstören diese Politterroristen innerhalb von 40 Jahren!
    Ich empfinde für die nur noch tiefste Verachtung!!

    Der vorteil der Muslime: die bilden eine Gemeinschaft in der jeder warm aufgenommen wird und sich darin geborgen fühlen kann!

    Das ist dieser Gesellschaft völlig abhanden gekommen.
    Wenigsten hier bei PI fühle ich mich unter Gleichgesinnten 🙂

  23. Liebe Christen:

    1) Beweise die Existenz eures „Gottes“.

    2) Löst das Theodizee-Problem.

    3) Wenn Ihr das nicht könnt:

    Hör bitte auf, uns ständig zu löschen, danke!

  24. #16 Nordisches_Licht:

    Stell dich nicht so an!

    Von meinen Beiträgen verschwindet auch regelmässig die Hälfte…

  25. Leider muß alles noch schlimmer kommen, denn Soziologen haben herausgefunden, wie eine politische neue Bewegung entsteht. Dazu müssen vier Elemente zusammentreffen:


    • Erstes Element ist eine herannahende Katastrophe.
    • Das zweite Element sind Ereignisse, die sich auf dieses Szenario zubewegen.
    • Das dritte Element ist ein politischer Mainstream, der diese Entwicklung bewusst unterdrückt.
    • Und zuletzt muss die Bewegung selbst eine Lösung für das Problem anbieten.

    😈

  26. #23 Eurabier (06. Mrz 2010 00:28)

    Man hat die Weiber zu Männern gemacht und ihnen erzählt, das sei doch toll 🙂

    Man hat ihnen erzählt, Kinder bekommen ist ein Verrat am eigenen Glück.

    Man hat die Frauen so erzogen, dass sie ihre biologische Rolle verleugnen und mit Kindern nicht mehr ihre natüliche Aufgabe, sondern BALLAST verbinden, der sie daran hindert „wie die Männer“, also gleichberechtigt zu sein.

    Kinderlose Gucci-Taschen-schwingende Werbetussis sind aber wahrhaftig so erotisch und interessant wie Fußpilz.

    Ab 30 werden sie sexuell penetrant, ab 35 aggressiv und mit 40 hat sich die Gefühlskälte im Gesicht festgemeißelt.
    Und mit 45 sitzen sie beim Therapeut.

    Ich sage nicht, früher war alles besser.

    Die sog. sexuelle Revolution hat mir persönlich wirklich eine befreite und gute Jugend beschert.

    Das Problem ist heute, dass gar niemand mehr weiss, wie man Familie überhaupt organisiert.

  27. Ich bin beim Lesen des Textes eingeschlafen. Worum ging’s noch mal? Um unsere Werte? Was hat christliche Mission mit unseren Werten zu tun??? Europäische Werte sind für mich Aufklärung, Freiheit und Menschenrechte. Aber sicher nicht christliche Mission.
    Christliche Missionare. Sind das nicht die Fanatiker, die meinen sie müssten mit den Afghanen und den Jemeniten darüber streiten welcher jahrtausende Jahre alte Schinken jetzt der dümmere ist? Und der deutsche Michel darf für diesen Unsinn dann wieder das Millionen-Lösegeld blechen?
    Auf dieses Jesu-Bergpredigt-Gelaber können wir gerne verzichten. Ich halte meine Wange niemandem hin. So Gesülze ist im Kampf gegen den Islam pures Gift. Deshalb kommt diese Mohammedaner-Sekte bei uns auch so weit. Weil Jesus im Grunde genommen nur ein peace-süchtiger Hippie war.

  28. #9 Leserin:

    „Dieser Artikel wird vermutlich viel Widerspruch auch in dieser Leserschaft hier bei PI hervorrufen, aber gerade das zeigt mit auf, warum er viel Wahres enthält.“

    Ja ja.

    „Das Bekenntnis zu Scientology wird vermutlich viel Widerspruch hervorrufen, aber gerade das zeigt mit auf, warum Scientology viel Wahres enthält.“

    Na, DAS ist doch mal ein Argument für …so ziemlich jeden Blödsinn, oder? 😉

  29. #31 JohnnyCash08:

    Und DAS ohne Moderation? – Herzlichen Glückwunsch! 😉

    Ich sehe es kaum anders.

  30. Der Abstieg der westeuropäischen Gesellschaft hat im Kern damit zu tun, dass der Islam auf dekadente, fett gewordene, der Gegenwehr nicht mehr fähige Völker trifft und somit leichtes Spiel hat.

    Also, das glaube ich nicht. Damit wird suggeriert dass der Islam eine moralisch hochstehende, schlanke, erstrebenswerte Gesellschaft mit Vorbildfunktion ist und genau das ist sie – wie wir alle nur zu gut wissen – per sé nicht ! Etwas dekadenteres als der Islam gibt es auf der Welt nicht.

    Der Abstieg der westeuropäischen Gesellschaft hat im Kern damit zu tun dass die Europäer sich von ihren Linken und Grünen haben vorbeten lassen dass alles Übel auf der Welt der westlichen Lebensart entspringt und dass es nicht nur zu unserem Besten ist wenn unser Blut durch Zufluß aus Afrika und Nahost ein wenig ausgedünnt wird, sondern dass wir damit auch den ganzen Planeten vor dem Untergang retten.

    Wir haben auf Christian Klar, Ulrike Meinhof, Andreas Baader & Co gehört. Das ist das Problem.

    Wir müssen nur dafür sorgen dass politisch korrekte Gutmenschen aus ALLEN Machts- und Schlüsselpositionen vertrieben werden. Ich verspreche euch, vieles wird sich dadurch schlagartig ändern. Und zwar zum Guten.

    Nein, Europäer sind nicht träge und fett oder feige, sie sind nur von Linken und Grünen fehlgeleitet worden.

  31. #25 Wotan47 (06. Mrz 2010 00:33)

    Nuja, bei 50% Prügelquote ist das mit der Geborgenheit so eine Sache.

    Auch in der islamischen Welt sinken die Geburtenraten drastisch.

    Die Geburtenrate der TürkInnen liegt bei denen der weissen Amerikaner.

    Noch ist nicht alles verloren, aber für Europa steht ALLES auf dem Spiel.

  32. #30 Hauptmann (06. Mrz 2010 00:43)

    Ab 30 werden sie sexuell penetrant, ab 35 aggressiv und mit 40 hat sich die Gefühlskälte im Gesicht festgemeißelt.
    Und mit 45 sitzen sie beim Therapeut.

    Schön gesehn´, sehr schön gesehen, Kamerad !

    Und hast Du schon mal in das Geschicht einer
    Mutter gesehn´ ?

    Welch Glück man dort ablesen kann !?

  33. Wegen deines Preussenlinks: Ich schreibs dir mal so Bundespopel:

    Ich weiß die aktuellen Beissstatistiken von Hunden nicht …….. doch an die an die ich mich erinnern kann waren Deutsche Schäferhunde (Hitlers Wunschrasse) und die Dackel (Wilhelms Lieblingsrasse) mit an vorderster Front…….(noch vor Rotweiler, Dobermann, Pitbull,…..) ……. während hingegen die Rasse Bernhardiner ziemlich weit hinten ist —– eine Rasse die von Mönchen gezüchtet worden ist, doch ursprünglich eine uralte Kriegshunderasse ist und zu den Mastiffs zählt.

    Das heißt nicht dass alle Schäferhunde und Dackel extrem böse sind —- doch sehr wohl soll dies bedeuten, dass Hundehalter Prüfungen nicht bestehen, wenn die dunklen Seelen dieser Rassen vorbeischauen und die Hunde verführen wollen ……. und dies wiederhum hat mit Prädispositionen dieser Seelen für die Schwächen dieser Rassen zu tun.

    Werden hingegen Seelen wirklich liebevoll gezogen werden sogar aus ExKriegshunden wie Mastiffs sehr friedliebende Bernhardiner und aus Englisch Bitbulls American Pitbulls – drüben (bei dir) als Nannydogs bekannt, weil sie zu besonderen Familienhunden gezogen worden sind.

    Wilhelm ist über seine Dackel“vor““liebe“ als Wadelzwicker enttarnt ——- und Hitler, der Täuscher suchte sich hinterm Image des Herdenschutzhundes zu verbergen …… welches er dann später nach herabgelassenem Visier umkrempeln wollte und aus Schäfern dass machen wollte was Schweizer Mönche an ihren Bernhardinern los werden wollten.

    Eine kleine Exegese ins Hundeleben hilft gelegentlich Seelen das von Podesten heruntergeholt wird wer dort nicht hinaufgehört …….

    ……. und noch sehr privat und dies bitte nicht als Affront sehen, weils einfach so ist: Ich bin ein Marschmusiklacher.

    Diese Gezwungeheit zum Pseudoernst —– zur Pseudowichtigkeit reizt mein Gemüt immer noch sehr.

  34. #27 Hauptmann (06. Mrz 2010 00:43)

    Die Emanzen-SchlampInnen wollten den Mann zum durchgegenderten SitzpinklerIn dressieren aber so wurde das Männlein langweilig für die Gleichstellungsbeauftragte aus Freiburg und die IntegrationsassistentIn aus Frankfurt und da man holte sich den „edlen Wilden“ ins Bett und hetzte gegen Geert Wilders!

    Letzten Monat hat ein Tatort-Kommissar den Job geschmissen, er wollte nicht länger ein Weichei spielen, nun hat er sich fort gewänglert!

  35. Die erste Mission ist die der Eltern gegenüber den Kindern. Wenn da der Glaube und die Mission nicht gelehrt werden, fehlt etwas.
    Glaube ohne Mission ist aber tot, und es besteht dann immer die Gefahr von Gettoisierung mit all ihren Problemen.
    Gott spricht durch die Propheten schließlich immer zur gesamten Menschheit. Keiner darf sie für seine spirituelle Gruppe vereinnahmen, das wäre anmaßend.

    Die Kirchen haben die Mission weitgehend ihren professionellen Leuten vorbehalten. Damit hat sie die Schafe in ihrem autonomen Missionsstreben entmündigt. So verbreiten sich christliche Werte natürlich nur sehr ineffektiv. Das ist sicher gewollt, denn Leute, die zum Glauben finden, werden regelmäßig Akteure von Veränderung im Leben, wie die zahlreichen Erweckungsbewegungen o.ä. nach Bereitstellung der Bibel durch Luther zeigen.

    Mission hat heute einen sehr schlechten Ruf, weil sie immer wieder so sehr mit Gewalt und Missbrauch verbunden war, womit man sich nun mal keine Freunde macht. Mission muss den freien Willen beachten, aber selbst wenn sie es tut, wird sie nicht so wahrgenommen.

    Und keiner will ja heute mehr Ziel einer Missionsaktivität sein, weil ja jeder so aufgeklärt ist und alles besser weiß.

  36. Der Vergleich von Schulbüchern in gewissen zeitlichen Abständen ist immer lohnend, egal ob religiös, politisch, weltanschaulich etc….. Nur in naturwissenschaftlichen Fächern sind die Entwicklungen wohl nicht der PC unterworfen.
    Wer die religiösen Bereiche ablehnt, der mag sich dann eben andere Abschnitte vornehmen. Geschichte, Englisch, Politik, fast überall dominiert politisch korrekte Didaktik mit den entsprechenden Themen/Sichtweisen.
    Besonders fatal ist die lügenhafte GLEICHSETZUNG aller Religionen, besonders mit dem Islam. Da wird in der Grunschule naiv und bewußt desinformierend Mohammed sinngemäßt auf eine Stufe mit Jesus gestellt, ohne auch nur im Ansatz und kindgemäß auf wesentliche Unterschiede einzugehen.
    Es ist nämlich nicht erwünscht, dass überhaupt auf wesentliche Unterschiede eingegangen wird. In den Koranschulen wird schon 5-jährigen die mittelalterlich-grausame Überlieferung des Koran eingetrichtert, an der Grundschule werden diese Lügen dann „ökumenisch“ und „interreligiös“ fortgesetzt.

  37. Karl Martell fördert ihn, weil er im einheitlichen Glauben aller Untertanen Vorteile für den Zusammenhalt des Reiches sieht

    Karl Martell, der Europa bei Poitiers einmal vor den Museln gerettet hat, war offenbar ganz und gar kein Befürworter von Multikulti.

  38. #39 johannwi (06. Mrz 2010 01:02)

    Nur in naturwissenschaftlichen Fächern sind die Entwicklungen wohl nicht der PC unterworfen.t

    Das kann ich nicht bestätigen !

  39. #7 nicht die mama (05. Mrz 2010 23:57)


    Ich kann nichts dafür, dass ich unkorrekt bin, schliesslich hatte ich in der Schule noch das Nazi-Fach “Heimatkunde”.

    Was, du auch?!
    Au wei …. 😀

  40. #28 JohnnyCash08 (06. Mrz 2010 00:45)

    Und der Matthäusjesu der predigte „Seelig die arm im Geiste sind“ war klarerweise ein Lügner ……. denn die Wahrheit ist dass geistige Liebeskraft in Fülle wirklich das seelisch gewünschte Reifen der Menschen sein soll.

  41. Es ist doch absolut lachhaft, hier das Hohe Lied einer Religion zu singen, bei der die Kinderschändung zum guten Ton gehört.

  42. Wenn man gerne Menschen beobachtet, kann man Interessantes entdecken: unsere ach so selbstbewussten, emanzipierten Frauen hetzen durch die Straßen, kreischen mit schriller Stimme hinter ihren Kindern oder Freundinnen her, zwängen sich in enge, geschmacklose Fetzen und wirken so gar nicht souverän. Dagegen treten die armen unterdrückten muslimischen Frauen direkt edel auf: schieben mit stolz erhobenem Haupt ihre Kinderwägen, bewegen sich gelassen und betrachten ihre österreichischen Geschlechtsgenossinnen eher von oben herab.
    Macht das alles ihre Gewissheit, den wahren Glauben zu haben?

  43. Ich muss es einfach los werden! Sorry! Und für das Sorry entschuldige ich mich! Fängt ja schon blöd an… passt aber!

    Heute Abend, gut getrunken und gut gegessen, war der Nachbartisch das Themengespräch! Junge Gutmenschen, die fast unser Essen verhindert hätten, weil wir gern beim Essen sitzen und nicht stehen wollen. Die jungen Menschen selber aber nichts essen und nur ein Bier innerhalb von 2 Stunden tranken! Tee war nicht zur Auswahl! Und auch noch beschwerend über die Lautstärke, weil wir lustig waren und sie intellektuelle leise Gespräche führen wollten! Eigentlich für mich uninteressant!

    Normale Standart-Kneipe! Fast! Zum Rauchen bin ich raus gegangen! Kein Problem für mich!

    Warum erzähl ich das, ich hab mich genau so über diese „Gutmenschen“ aufgeregt wie die anderen, das hab ich aber auch schon vor 10 Jahren, wie die anderen! Und ich habe sie, bevor sie ausflippten (meine Freunde), heute genauso beschwichtigt wie vor 10 Jahren!

    Aber auf einmal führten meine gleichen Kommentare (wie vor 10 Jahren) zur Schlussfolgerung, schön das du sie auch nicht magst! „Und das aus deinem Munde!“

    Es ist wirklich schwer zu erklären und in gewisser Weise bin ich ohnmächtig! Die wissen das ich nach 22 Jahren SPD nach pro übergetreten bin und halten pro für Nazi, aber für mich waren die heute Abend mehr Nazi als ich jemals sein werde!

    Aber es waren nur Deutsche über die sie sich verächtlich (nicht zu Unrecht) abgelästert haben! Für weiteres sind sie noch lange nicht bereit!

    Wir brauchen fundamentierte Geduld!

  44. Tschüss PI, wenn der Bürgerkrieg gegen die bösen links-grünen Gutmenschen und die Musels kommt, sehen wir uns wieder. Und schön Pro-NRW wählen, die habens drauf! Alle mit Geert Wilders Perücken und grünen Krawatten ins Wahllokal!

    Spasten..

  45. #42 Kessa Ligerro (06. Mrz 2010 01:49)

    Wenn man gerne Menschen beobachtet, kann man Interessantes entdecken: unsere ach so selbstbewussten, emanzipierten Frauen hetzen durch die Straßen, kreischen mit schriller Stimme hinter ihren Kindern oder Freundinnen her, zwängen sich in enge, geschmacklose Fetzen und wirken so gar nicht souverän. Dagegen treten die armen unterdrückten muslimischen Frauen direkt edel auf: schieben mit stolz erhobenem Haupt ihre Kinderwägen, bewegen sich gelassen und betrachten ihre österreichischen Geschlechtsgenossinnen eher von oben herab.
    Macht das alles ihre Gewissheit, den wahren Glauben zu haben?

    Das liegt wohl im Auge des Betrachters.
    Erstmal das!

    Ansonsten bin ich nie kreichend durch die Gegend gelaufen und habe auch keine schrille Stimme.
    Ich habe mich nie in zu enge Klamotten gezwängt, eher im Gegenteil wegen der Zweckmäßigkeit und dem freien Gefühl.
    Allerdings trage ich nur Kopftücher, falls ich keine Zeit hatte, meine Haare herzurichten (kann passieren). Der Arbeit wegen z.B.!

    Ob es sich um Selbstbewusstsein handelt, dass du den muslimischen Frauen unterstellst, ist fraglich.
    Wahn kann selbstbewusst wirken, das stimmt schon.
    Aggressionen können es auch. Das sehen wir tagtäglich auf den Straßen.
    Aber wie gesagt: „Wirken“!

    Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob du uns was verkaufen willst auf hinterlistige Art oder dir mal Gedanken darüber machen solltest, weshalb auf dich deine Beobachtungen „selbstbewusst“ wirken.

    „Für den, der flach auf dem Rücken liegt, ist sogar ein Maulwurfhügel ein Berg!“

  46. Andreas, danke für den Artikel. Er zeigt völlig richtig, wie unser „Bildungssystem“ heutzutage funktioniert: „Methodenkompetenz“ steht im Zentrum, also Gruppenarbeit, den „anderen tolerieren“ (Sozialkompetenz), und noch irgendwelche „Kompetenzen“, d.h. alles, nur nix lernen, weil das ist ja „elitär“ und „faschistoid“: Fazit: Was heute in der Schule unterrichtet wird, ist VERBLÖDUNGSKOMPETENZ, damit ja kein Schüler auf die Idee kommt, hier was zu lernen und dann kritische Fragen stellt.
    Unsere Konservativsten bundesländer propagieren diesen Schwachsinn1

  47. #46 Ingsoc (06. Mrz 2010 02:04)

    …Tschüss PI…
    ——————————————————

    Was sagt uns die erste Silbe deines „Nicks“ ?

    ING= Inguz germanische Gottheit, siehe Ingwäonen

    OK. Und die zweite ?

    soc= Socke ?

    Linke Troll- Socke ? Arme Socke !!

  48. OT

    Türkei: Lehrer schneidet Lehrerin vor Grundschülern die Kehle durch

    In Istanbul soll am Donnerstag ein stellvertretender Schulleiter vor einer voll besetzten Klasse mit Grundschülern eine weibliche Kollegin getötet haben. Die 24 Kinder, alle etwa im Alter von fünf Jahren, die die Tat miterleben mussten, sollen nun psychologisch betreut werden.

    Zum Tatzeitpunkt sollen Täter und Opfer vor der Klasse in Streit geraten sein. Beide sollen eine Beziehung miteinander gehabt haben, welche die Frau aber vor zwei Monaten beendet haben soll. Im Laufe der Auseinandersetzung zog der Lehrer eine Waffe und schoss auf die Kollegin.

    Als der Täter realisierte, dass die Frau noch am Leben war, soll er ein Messer genommen, mehrmals auf die Frau eingestochen und ihr die Kehle durchgeschnitten haben. Die Polizei nahm den Täter anschließend fest, nachdem andere Lehrer die Schule evakuiert hatten.

    http://www.hurriyetdailynews.com/n.php?n=teacher-kills-teacher-in-front-of-students-2010-03-05

  49. Hallo an die Leute, die „höhere Wesen“ anbeten!

    Soso, seid ihr jetzt auch beleidigt? Ach, wie sich das Pack gleicht: Moslems und Christen sind beleidigt, weil der Rest der Welt nicht nach ihrer Pfeife tanzt … Das ist natürlich eine riesengroße Schweinerei! Richtig fies und gemein! Und damals, als das Christentum noch in Europa richtig verbreitet war, gab es nur Gutes: kürze Lebenserwartung, noch richtig schwere Knochenarbeit, Inzezt-Großfamilien (ist übrigens keine Erfindung der Musels, die gab es auch in Europa sehr lange), Adel, Hof und Knechte.
    Manmanman, heult euch doch zusammen mit den Musels über die bösen gottlosen Mitmenschen aus …

    @ Ingsoc
    Du bist hier keineswegs alleine. Nur die meisten hier haben von den Musels schon richtig die Schnauze voll und haben dann naturgemäß keine Lust, sich mit „Leute aus dem vorletzten Jahrhundert“ um Begrifflichkeiten etc. pp. zu zoffen.

  50. Erstklassiger, nachdenklicher Beitrag.
    Nicht einmal eine Generation würde ausreichen, allein um nur die Scherben aufzusammeln, während gleichzeitig weiterhin in allen relevanten Gesellschaftsbereichen so obsessiv dem Islam der Teppich ausgerollt wird.
    Daß sich schon so kurz nach Kriegsende wieder eine selbsternannte Elite in ödipalem Selbsthass an ihrem kulturellen Erbe vergeht, ist eigentlich atemberaubend. Aber noch sind nicht alle Lichter aus.
    Das, was dagegen in Europa fleissig gelehrt wird, ist „the non-existence of Judeo-Christianity; the Islamization of Christian theology through the Muslim Jesus…“

    http://www.ruthfullyyours.com/2010/02/04/bat-yeor-europes-anti-israel-bias-will-result-in-the-destruction-of-europe/

  51. O.T.

    Neuigkeiten von der S.I.O.E. (Stop the Islamisation of Europe)

    Anders Gravers gibt bekannt daß die S.I.O.E. jetzt offiziell Parteienstatus besitzt.

    Die S.I.O.E. ist in mehreren europäischen Ländern vertreten.
    Außerhalb von Dänemark, gibt es noch in Bulgarien einen Zweig des S.I.O.E. welcher ebenfalls zur Partei geworden ist.
    Vorläufig bilden die beiden Schwesterparteien gemeinsam, eine Pan- europäische Partei gegen die Islamisierung Europas. Spätere Beitritte nicht ausgeschlossen.

    http://atlasshrugs2000.typepad.com/atlas_shrugs/2010/03/sioe-announces-formation-of-political-party.html

    Europäische Patrioten vernetzen sich.

    EINIGKEIT UND RECHT UND FREIHEIT !!

  52. #52 berliner0071 (06. Mrz 2010 03:22)

    …Soso, seid ihr jetzt auch beleidigt? Ach, wie sich das Pack gleicht: Moslems und Christen sind beleidigt…
    ——————————————————

    Na, da seit ihr ja schon zu zweit, 007 aus Berlin(er) 1

    Da könnt ihr ja einen eigenen Verein aufmachen. Wie wäre es mit, „Leute des übernächsten Jahrhunderts“ ?

    Freiwillige vor !

    Und übrigens, fass dich doch erst einmal an der eigenen Nase, bevor du Äpfel mit Birnen vergleichst und andere als Pack bezeichnest.
    Rüpel !!

  53. „Ich sage euch: Er wird ihnen Recht schaffen in Kürze. Doch wenn der Menschensohn kommen wird, meinst du, er werde Glauben finden auf Erden?“

  54. Unsere Werte sind nicht christliche Werte, sondern Werte der Aufklärung, die von Christen GEGEN Christentum und Kirche mühsam erkämpft werden mussten. Es mag ein paar Überschneidungen geben, aber es ist schon merkwürdig, wenn Christen behaupten, unsere Werte seien christlich begründet.

    Meinungsfreiheit = christlicher Wert?
    Gleichberechtigung = christlicher Wert??
    Demokratie = christlicher Wert???
    Glaubensfreiheit = christlicher Wert????

    🙂

    Die Fragezeichen werden jedesmal länger …

  55. Der Unterschied zwischen den muslimischen Migranten und den jeminitischen Juden ist einfach. So wie mit Hartz 4 und „Trümmertüke“ nur in der UMKEHRUNG:

    MUSLIM NIX GUT – Jemenitischer Jude baute Israel wirklich mit auf!

  56. „Insofern ist das Schulsystem und sind die damit zusammenhängenden Elemente ein getreuer Spiegel einer verrottenden, verkommenen Gesellschaft, die nicht mehr zu sich selber findet und die der systemsprengenden Kraft des einbrechenden Islam hilf-, wehr- und ratlos ausgesetzt ist.“

    Bin kein Christ. Jede Form der Religion ist reine Machtpolitik und war noch nie etwas Anderes. Aber dem letzten Satz des Autors (s.o.) muß man einfach zustimmen. Hier wäre eine Basis für die Zusammenarbeit von Atheisten und Christen.

  57. „Die Folgen der Bildungskatastrophe im Handwerk und an den Universitäten sind bekannt“, heißt es oben im Text.

    2008 war jeder vierte Jugendliche nicht ausbildungsfähig, heute ist es bereits nahezu die Hälfte. PI-Leser wissen, warum. Die MSM jedoch benennen zwar das Problem, aber nicht die Ursache.

    http://www.tagesschau.de/inland/bildung34.html

    Und — Lernunwilligkeit geht einher mit einem rapiden Verfall an Autoritäten. Null Autorität mündet in „Null Bock“, auch bei vielen autochthonen Jugendlichen.

    Aber — nur wo Autorität ist, ist auch Zukunft. China und Rußland setzen zum Sprung an, sie werden Europa hinter sich lassen, Europa, den kranken Mann an Rhein, Themse und Seine….

    LIEBESGRÜSSE AUS MOSKAU-FROM MOSCOW WITH LOVE.

    http://www.rt.com/
    (Klick auf „ON AIR“)

  58. Der Artikel trifft natürlich den Nagel auf den Kopf. Das ist in einem Europa nach der 68er-Erziehung des merkwürdig, krankhaften Selbsthasses alledings gar nicht so schwer.

  59. #8 gitplayer (05. Mrz 2010 23:58)
    Nee Leute, das war’s, bin raus hier. Ist absolut nicht meine Baustelle. Viel Erfolg!

    WER nicht lesen will muss fühlen, ..den ISLAM!

  60. Fazit aus „Abstieg einer Gesellschaft“:

    Nur ein Zurück zu den Wurzeln des christlich-jüdischen Abendlandes wird Heilung und Erneuerungsmöglichleit, kurzum Rettung, bringen.

    „Es muß ein Ruck gehen durch unser Land.“

    Also los, das Schweizer Votum gegen das Minarett, und damit ein Votum für Freiheit und Demokratie, für Menschen-und Frauenrecht, gegen Mord und und Totschlag einer politischen Gewaltideologie, die als Religion getarnt in unser Europa eingebrochen ist, um es mit einem hemmungslosem, von uns selbst bezahltem und gefördertem Vermehrungswahnsinn zu nehmen.

    GUTEN MORGEN DEUTSCHLAND–R Ü H R – D I C H !

    http://www.youtube.com/watch?v=IGATFtJMBHk

    http://www.kurfuerstendamm.de/berlin/webcam/

  61. „Oh mein Gott“ kann ich da nur sagen, wenn ich diesen Artikel lese.
    Soll jetzt das Christentum gegen den Islam antreten? Sollen die verlorenen Werte der Deutschen jetzt in der christlichen Religion gesucht werden? Nein, nein….dort sind die Werte nicht zu suchen, die eine stabile Front gegen die Islamisierung bilden könnten.

    Der große Zusammenhalt nach dem Krieg in Deutschland bestand in der Leistungsgesellschaft, und zwar einer funktionierenden Leistungsgesellschaft. Wer arbeitete hatte ausreichend Geld für Haus, Familie, Auto und Urlaub. Er konnte sogar noch was aufs Sparbuch legen. Zudem gab es bessere Familienverbände, die funktionierten. Eva Hermann hat ja versucht in diese Richtung zu argumentieren.
    Sicherlich hatte auch die Kirche einen größeren Stellenwert. Der Verfall der Kirchen schaffte ein Vakuum in das sich die New Age Bewegung drängte und die Esoterik. Das aber war nach kürzester Zeit nicht mehr erfüllend.

    Ich glaube, dass eher das der Zerfall der Leistungsgesellschaft die einfachen Menschen sinnentleert hat. Dieser Zerfall hat aber schon zum Ende der SchmidtKanzlerschaft eingesetzt.

  62. Ich kann mich nicht so ganz mit diesem Text identifizieren. Ich denke eher, die Errungenschaften der Aufklärung sind heute zu verteidigen. Die christlichen Grundlagen sind unstreitig, aber die Werte der Aufklärung: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit sind auch Werte der säkularen Gesellschaft. Es ist heute unmöglich den kampf gegen den Islam im Namen des Christentums zu führen. Die Werte der Aufklärung, die von Linken und GrünINNEN so schnell verraten werden, sind die Werte, die es heute zu verteidigen gilt. Für den Glauben gilt: MKag jeder glauben, was er will, solange er nicht den anderen beeinträchtig. Insofern wäre der Islam und der Koran zu verbieten.

  63. „Schön“ zu sehen wie wieder einmal rumgeiert*** wird, insbesondere von denen die ja eh meinen alles OHNE GOTT auf die Reihe zu bekommen.
    Die Ergebnisse sind bekannt mehr als einmal.

    Da ich es mir eh schon länger verkneife, das noch grossartig zu kommentieren nur einen Satz.

    Am Tage X – also an dem Tag wo „abgerechnet“ wird wird euch euere „Einstellung“ nichts mehr nützen, wie gesagt wenn von „oben“ abgerechnet wird.

    Und das ist auch ein wesentlicher Unterschied.

    Wahre Christen vertrauen und warten auf das Gottesgericht, Moslems dagegen halten sich dafür und meinen dieses könnten die praktizieren.

    Das es noch wesentlich brutaler werden wird als jetzt sollte jedem klar sein mal sehen wie dann gewisse Kommentatoren denken werden.

    Ich für meinen Teil sehe natürlich in erster Linie meine christlichen Grundlagen als Werte im Glaubenskampf* ( ne nix* militärisches an der Stelle) gegen den Islam denn eines ist klar – beide können nicht richtig liegen – und selbst von einem „atheistischen“ Standpunkt aus wäre eine schwarz – weiss Entscheidung aus meiner Sicht klar gegeben, – denn wo lebt es sich denn schlechter ? genau

    Aber das Islam Problem bleibt.

    Übrgens wenn der Islam „gewinnen“ sollte fliegen sowohl die christlichen Werte als auch die Werte der Aufklärunhg in die Tonne und zwar entgültig.

    Also überlegt euch*** was euch wichtiger ist Grabenkämpfe oder aber dass major Target.

  64. #58 Frietz (06. Mrz 2010 05:03)

    Unsere Werte sind nicht christliche Werte, sondern Werte der Aufklärung, die von Christen GEGEN Christentum und Kirche mühsam erkämpft werden mussten.

    Dazu mal was Grundsätzliches:

    Renaissance, Humanismus, Aufklärung und bürgerliche Toleranz halten viele Menschen unserer Tage für Gegensätze zum christlichen Glauben. Sie halten die Werte und Entwicklungen sogar für dem Christentum mühsam abgerungene Freiheiten. Dabei ist oft die Kenntnis der eigentlichen Ursprünge der damit verbundenen Geisteshaltung verloren gegangen. Das will aber natürlich nicht heißen, dass es nicht nötig gewesen wäre, einen Kampf gegen Machtarroganz und Machtmissbrauch der Kirchen zu führen. Dahinter verbergen sich allerdings weniger Glaubensfragen als machtpolitische Aspekte, die durch die Bibel keinesfalls gedeckt sind. Ein Umstand, den die Kirchen heute ja auch einräumen und nicht in Frage stellen.

    Immanuel Kant bezeichnete die Aufklärung als Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit, damit also als einen Weg, der es ihm erlaubt, ohne vorgegebene Maßgaben und Zwänge Kraft seines Verstandes individuelle Freiheit zu erreichen. Was aber nun genau unter dieser Freiheit verstanden wird, darüber ist man sich im Abendland, ohne das kompliziert definieren zu müssen, völlig einig. Ganz anders stellt es sich dar, wenn man andere Kulturkreise mit diesem oxidentalen Freiheitsbewusstsein konfrontiert: Z.B in China oder Indien; zwei ebenfalls hoch entwickelten Kulturen; stößt man damit weitestgehend auf Unverständnis, besonders je weniger Kontakt zu westlichen Lebens- und Denkweisen besteht. Es scheint eben doch so seine speziellen Besonderheiten mit dem europäischen Freiheitsgedanken des Individuums zu haben, der offensichtlich nicht so ohne Weiteres eine natürliche Universalität besitzt. Bei genauerer Betrachtung der gesamten Menschheit in ihrer kulturellen Vielfalt stellt man also fest, dass niemand diese spezielle Freiheit aus sich selbst heraus hat oder Kraft Geburt in sich trägt. Ohne dieses also besondere Freiheitsbewusstsein konnte die Aufklärung aber gar keine Freiheit fordern.

    Und genau dieses abendländische Freiheitsbewusstsein ist ein jüdisch-christliches Erbe, das auf dem in der Bibel entwickeltem Menschenbild beruht und das der Westler durch kulturelle Prägung quasi schon mit der Muttermilch aufnimmt und ihm deshalb oberflächlich betrachtet so natürlich erscheint.

    Zur Verdeutlichung sei hier der Psalm 145,9 angeführt: „Gott ist gütig gegen alle, und sein Erbarmen waltet über all seinen Geschöpfen“. Hier wird ganz klar deutlich, dass vor dem jüdisch-christlichen Gott eine Gleichwertigkeit aller Menschen besteht; ein ganz wichtiger Gedanke, der damit eben auch eine Individualisierung impliziert, die sich aus der Gleichwertigkeit ableitet.
    [Das „Auserwähltsein“ des israelischen Volkes im Alten Testament ist übrigens nicht als eine Erhöhung zu verstehen, sondern stellt eine besondere Verpflichtung gegenüber Gott dar, was sich ja auch immer wieder in drastischen Strafen äußert, wenn dieser Verpflichtung nicht nachgekommen wird. Dieses Auserwähltsein gleicht damit eher einer Last, denn einer Bevorzugung.]

    Die Besonderheit des o.a. Psalms ist auch, dass die Gottesliebe auch diejenigen einbezieht, die einen anderen Glauben pflegen. Hierin liegt auch eine große Toleranz, der Grundgedanke abendländischer Toleranz überhaupt. Im Islam z.B. ist eine solche Toleranz undenkbar: Der Koran trennt Menschen in Gläubige und Ungläubige. Die ersteren dürfen sich Allahs Gnade und „Barmherzigkeit“ erfreuen, währen die anderen damit rechen müssen, nicht von Allah selbst, sondern von seinen Anhängern per Allahs Befehl ausgerottet zu werden, damit sie auch danach noch in der Hölle schmoren dürfen.

    Lange Rede kurzer Sinn: Aufklärung auf der eine und Christentum sowie den jüdischen Glauben auf der anderen Seite als gegenüberstehend zu betrachten, ist falsch und gehört in den Bereich der Fabel. Letztere bedingen Ersteres.

  65. @ #3 Nordisches_Licht (05. Mrz 2010 23:48)

    Genau das selbe Trauerspiel ist ja im Geschichtsunterricht anzutreffen

    1933 sind die Deutschen vom Himmel gefallen um Tod und Schrecken über die Menschheit zu bringen…………

    Hahaha – das ist genau die perfekte Zusammenfassung unseres gesamten Geschichtsunterrichts!

    Besser kann mans nicht zusammenfassen, was uns heute gelehrt wird:

    1933 sind die Deutschen vom Himmel gefallen um Tod und Schrecken über die Menschheit zu bringen

  66. Keine Kinder -> keine Zukunft. So einfach ist das. Und wenn man dann auch noch auf Ökonomen hört, die berechnet haben, dass Europa in Zeiten wachsender Arbeitslosigkeit ganz dringend 50 Mio weitere Zuwanderer braucht um die Renten zu sichern, dann geht das Schiff eben unter. Hierzu ein köstliches Video:

    http://www.youtube.com/watch?v=3mNPVYKEzkk

  67. @Berliner007
    Ja, heulen und beleidigt ist eine internationale und kulturübergreifende Fähigkeit! 😉

    @Nordisches Licht
    Auch mir rutscht immer wieder ein Beitrag in die Moderation; wie ich schon sagte – bevorzugt mit youtube-Verweisen bei mir komischerweise. Meistens reiner Zufall.

    OT zu Geert Wilder LESEBEFEHL!!!!!!!!

    # Robert meint:
    6.03.2010 um 6:35

    Hollands Nazis nicht froh mit Wilders

    Interessante Geschichte auf der Website der Zeitschrift “HP/De Tijd”. Es sei ja bekannt, dass Geert Wilders nicht froh sei, wenn etwa die Ex-Ministerin Ella Vogelaar im Zusammenhang mit dem Aufstieg von Geert Wilders einen Vergleich mit dem Aufmarsch der Nationalsozialisten in den 30er Jahren zieht. Weniger bekannt sei, dass die niederländischen Nazis selbst nicht glücklich mit dem Vergleich sind.

    So habe Constant Kusters, Vorsitzender der Nederlandse Volksunie (NVU), Wilders schon mehrere Male kritisiert, weil dieser den Islam zu hart angreifen würde. Kusters fürchtet einen “blutigen Bürerkrieg zwischen Moslems und Christen”. Nach Meinung der NVU müsse nun gerade eine Front gegen den “Zionismus, den Kapitalismus und den US-Imperialismus”, den traditionellen Hauptfeinden der Extrem-Rechten, geformt werden müsse.

    Die Nationale Socialistische Aktie/Autonome Nationale Socialisten (NSA/ANS) hatten im vergangenen Jahr sogar eine Demo organisiert, in dem sie Wilders beschuldigten, ein “schmutziger Zionist” zu sein, der “lügen” über die Moslems verbreiten würde, um die Niederländer gegen die Moslems gegeneinander auszuspielen.

    http://allaboutgeertwilders.wordpress.com/2009/06/23/hollands-nazis-nicht-froh-mit-wilders/

  68. Es ist zum Verzweifeln! Da wird Europa, das nach jahrhundertelange Mühen endlich damit begonnen hat, eine moderne, postreliiöse Zivilisation aufzubauen, vom Islam bedroht und läuft Gefahr, wieder in das finstere Zeitalter der Religion zurückgestoßen zu werden.

    Und in dieser Situation fällt manchen Menschen nichts Besseres ein, als eine andere Religion als Heilmittel dagegen zu empfehlen – noch dazu eine, die längst abgewirtschaftet hat und heute nur noch für die Kulturhistoriker interessant ist.

    Habt ihr es noch immer nicht verstanden: Wenn das Haus brennt muß man löschen – nicht zündeln.

  69. He, he, damals (70er) gab es auf dem Dorf für Kinder die „Zeltmission“! 🙂 (gibt es aber heute wohl auch noch)

  70. #52 berliner0071 (06. Mrz 2010 03:22)

    ————————–

    soso, christliche familien waren inzest (so schreibt sich das, du oberdolm) familien. deine vielleicht, meine und unsere familien nicht.

  71. #90 Argutus

    „Die moderne postreligiöse Zivilisation“ ist nur leider nicht in der Lage, aus eigener Kraft ihren Bestand zu erhalten. Die Ideologie ungebremster Selbstverwirklichung von nutzenkalkulierenden Individuen schwächt die Selbsterhaltung des Gesamtsystems. Europa stirbt aus, weil der Egoismus einzelner sogar über Kinderleichen geht. Wir knallen unsere Zukunft in die Klinik-Mülltonnen der Abtreibungsambulanzen und wundern uns, dass die Musels für den westlichen way of life keine rechte Hochachtung entwickeln wollen …

    Es gilt weiterhin, was der Verfassungsrechtler Böckenförde gesagt hat:

    “ Der freiheitliche, säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann“

  72. #55 Kessa Ligerro (06. Mrz 2010 01:49)

    Macht das alles ihre Gewissheit, den wahren Glauben zu haben?

    Die Art, wie moslemische Frauen bei uns auftreten, hängt sicherlich mit ihrer Religion zusammen. Zwar gelten sie im Vergleich zu den Söhnen Allahs nur als ziemlich minderwertige Lebewesen, aber zum Ausgleich dafür dürfen sie sich damit trösten, dennoch haushoch über den vollkommen wertlosen Ungläubigen zu stehen, was noch verstärkt wird, wenn es sich bei diesen Ungläubigen auch noch um Frauen handelt.

    So nimmt es nicht wunder, wenn Blicke und Körpersprache der Mosleminnen deutlich signalisieren: „Ihr seid nichts weiter als Ungeziefer und Dreck!“.

  73. Einige Gedanken zum Thema :
    Früher, ist gar nicht so lange her, gabe es bei uns in der Volkschule das Fach „Biblische Geschichte und Sittenlehre“ Da wurde uns erklärt was die gängigen Verhaltensweisen in unserer Gesellschaft sind. So eine Art Knigge ! Dieses Fach wurde vor etwa 15 Jahren ersatzlos gestrichen da man ja (als Gutmensch) den immer mehr werdenden Schülern aus verschiedensten Kulturen nicht zumuten kann sich mit unserer Lebensweise vergewaltigen zu lassen. Dasselbe gilt auch für die Geschichtsstunden. Ein Knabe aus dem Hindukush oder aus Anatolien hat doch rein gar nichts mit unserer Geschichte zu tun etc… usw….
    Zweitens : Auch wir Europäer haben vor 100 oder mehr Jahren das selbe gemacht mit einheimischen Leuten. z.B. die Arborigenes in Australien, die Indianer in Nordamerika, die wurden zwangschristianisiert, obschon die eigentlich nichts mit dieser Religion zu tun hatten.
    DER UNTERSCHIED : Es war nicht ein Sitting-Bull oder ein Geronimo der seine eigenen Leute zu dieser Abkehr gezwungen hat. Jetzt bei uns werden wir von den eigenen, sogenannten politischen Eliten, zu einer Abkehr gezwungen und zwar damit sich diese ach so integrationswilligen, fremden Kulturen, hier wohlfühlen. Mit andern Worten, wir Europäer müssen uns anpassen und integrieren und uns von allen unseren Grundwerten abwenden !!
    Und wir machen es murrend aber freiwillig zum grossen Teil, je nach Partei-Couleur, sogar zustimmend ! Keiner nimmt die Winchester (wie Geronimo) und sagt HALT (oder versucht es wenigstens) !!!
    UEBRIGENS : Die Geschichte wiederholt sich ja nur !! Lest mal nach wie das (west)römische Reich so etwa 3 – 400 nChr. unterging !! (Auf „Planet“ war kürzlich eine interessante Dokumentation dazu) Die Staatskassen wurden geplündert von der Elite, nur damit man diese nordischen und östlichen Barbaren (die, das ist menschlich, ins El Dorado wollten) ruhig halten konnten. Die kamen aber in immer grösseren Massen. War ja (schon damals) interessant. Man drohte und bekam Geld dafür ! Kein Geld mehr für die eigenen Armeen, Intrigen unter der Elite, Volks bzw. Bürgerfremde Politik (weiss nicht ob damals die Bonis/hohe Managerlöhne, schon In waren ?) etc… und voilà die Sache war besiegelt. Im Geschichtsuntericht hiess das ganze „Völkerwanderung“ Draufhin folgten einige Jahrhundere tiefstes und finsteres Mittelalter !
    Merkt ihr was ???

  74. TV-Tipp: nachtstudio mit Volker Panzer

    Thema: Im Kreuzfeuer der Kritik: Die Islamdebatte – ein neuer Kalter Krieg?

    Gäste: Lamya Kaddor, Religionspädagogin und Autorin Hamed Abdel-Samad, Politikwissenschaftler Claudius Seidl, Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung Henryk M. Broder, Journalist und Buchautor

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/sonntagnacht_im_nachtstudio_des_zdf/

    ZDF, Sonntag,7. März 2010, 0.30 Uhr (!)

    (mutiger Sendetermin, es könnten ja vielleicht noch 2-3000 Zuschauer wach sein…)

  75. Sehr schade, dass hier -wieder einmal- die Christen sich mit den Atheisten zoffen.

    Der gemeinsame Gegner heisst Islam und freut sich ganz sicher über solche Scharmützel in unseren Reihen.

    Gleichzeitig ist diese „Diskussion“ auch ein anschauliches Beispiel, warum „Ein Thema-Parteien“ immer wieder sehr schnell auseinanderbrechen.

    So wird das nix, Leute!

    Man muss sich über die gemeinsamkeiten definieren, als da wären: GG, Menschenrechte.
    Das reicht völlig aus!

    Wo die Werte letztlich herkommen, die zu GG und Menschenrechten führten, ist doch erstmal sekundär.
    Entscheidend ist nur, die Werte gemeinsam gegen den Totalitarismus des Steinzeit-Islam zu verteidigen.

    Gruß von einem Atheisten, der sich hier schon vor Jahren „Gefechte“ mit einer Schweizer Pfarrerin namens Dietrich lieferte.

  76. Guter Text,

    @ PI-Leser

    Es ist Scheiß-egal ob es einen Gott gibt oder nicht!!!!
    Vielleicht sind wir Rechten ja wirklich dumm.

    Ich habe letztens eine Rede von Gregor Gysi gehört, in der er eindeutig sagte, warum die Linke so erfolgreich ist (und die Rechten nicht): „Wir haben viele Flügel und viele Meinungen. Das ist gut so. Wir brauchen diese Meinungen, über die können wir doch reden. Aber wichtig ist, dass wir trotzdem zusammenhalten. Ich will keine PDS und keine WASG, Ich will was neues.“
    Warum kriegen wir das nicht hin?
    Warum muss hier gestritten werden, ob es einen Gott gibt. Der Glaube an Gott hilft vielen Christen sich wohl zu fühlen. Andere glauben an einen Sieg über den Islam- wenns hilft, bitte sehr. Manche glauben, dass Deutschland nochmal aufwachen wird, manch andere, dass das nie passiert und wir uns für eine Auswanderung bereit machen sollten.

    Was solls, lasst den Leuten ihre Meinung.
    Unser vorangiges Ziel sollte es doch sein, dass unsere Kinder eines Tages wieder abends feiern gehen können und ihre Jugend genießen können, ohne auf der Intensiv-Station zu landen.

  77. Also wenn es damals in der Schule ein Fach gab welches ich gehasst habe, dann war es Religion. Weltfremde Kirchenhocker die mir etwas über die Welt erzählen wollen? Ich kann der katholischen Kirche ebensowenig abgewinnen wie dem Islam. Ein radikaler Christ ist für mich ein ebenso großes Problem wie ein radikaler Moslem. Ich kann sehr gut ohne Religion leben und für meine Kinder wünsche ich mir das gleiche. Ich liebe die christliche Kultur, aber die Kirche als Institution lehne ich ab.

  78. Jesus Sirach 11,29 (über unsere Wohlstandsbringer?)
    Mißtraue Fremden! Nicht jeden Menschen laß dein Haus betreten; denn zahlreich sind die Sünden des Verleumders!

  79. #87 Poitiers 732 (06. Mrz 2010 08:13)

    Genau so ist es.

    Ohne das römisches Recht und die mosaischen Zehn Gebote hätte es keine Renaissance und auch keine Aufklärung gegeben. Die Rechtssysteme der meisten modernen europäischen Staaten bauen gerade auf diese beiden Komponenten.

  80. Vollmuffel hat Recht in #99. Im übrigen bin ich glücklich ungetauft und habe nie am Religionsunterricht teilnehmen müssen. 🙂

  81. #87 Poitiers 732 (06. Mrz 2010 08:13)

    Guter Beitrag.
    Wenn dem Michel seit der frühesten Kindheit, dem antiautoritären Kindergarten über die Lilalatzhosenträger in der Schule, die sich „ich bin der Uwe, Euer Sozpäd“ nannten, bis zum weichgespülten Bischof hin zum RAF-Außenminister und gesellschaftshassenden Gasgerd nicht Gutes widerfährt, dass ist dann schon einen guten Atheismus wert.

  82. #93 punctum (06. Mrz 2010 08:58)

    Die moderne postreligiöse Zivilisation” ist nur leider nicht in der Lage, aus eigener Kraft ihren Bestand zu erhalten. Die Ideologie ungebremster Selbstverwirklichung von nutzenkalkulierenden Individuen schwächt die Selbsterhaltung des Gesamtsystems. Europa stirbt aus, weil der Egoismus einzelner sogar über Kinderleichen geht. Wir knallen unsere Zukunft in die Klinik-Mülltonnen der Abtreibungsambulanzen und wundern uns, dass die Musels für den westlichen way of life keine rechte Hochachtung entwickeln wollen …

    Ich schließe mich dieser Analyse nicht an. Das Problem mit der Geburtenrate ist lediglich der große Unterschied zwischen der der Europäer und der Moslems, was langfristig zu einer Bevölkerungs-Ersetzung führen wird.

    Gäbe es bei uns nur Europäer, dann würde zwar die Bevölkerungszahl sinken, aber das halte ich für eine wünschenswerte und gesunde Entwicklung. Durch den technischen Forschritt steigt ja die Produktivität, so daß eine nicht schrumpfende Bevölkerung unweigerlich zu Massenarbeitslosigkeit (oder Scheinbeschäftigung, was auch nicht besser ist) führen würde. Wenn heute ein Arbeiter soviel produzieren kann wie im 19. Jahrhundert hundert Arbeiter, dann wären diese hundert heute eben zuviel.

    Ich wäre dafür, die super-fruchtbaren Ausländer wieder los zu werden und die Verringerung der europäischen Bevölkerung mit Gelassenheit zu sehen, denn das bremst sich langfristig gewiß wieder auf ein sinnvolles Maß ein.

    Eine gewisse Trendumkehr läßt sich bereits beobachten. Ich selbst habe beispielsweise drei Kinder und bin in meinem sozialen Umfeld damit keine Ausnahme.

  83. #102 adalbert78 (06. Mrz 2010 09:21)

    Ein radikaler Christ ist für mich ein ebenso großes Problem wie ein radikaler Moslem.
    Zitat

    Hm, soviel zum Mainstream.
    Nun mal Butter bei die Fische: stört es Sie, dass „die radikalen Christen“ die armen Atheisten auf der ganzen Welt in die Luft sprengen. Oder dass „die radikalen Christen“, am Sonntag nach dem Gottesdienst Massensteinigungen an wehrlosen Frauen unter allgemeinem Gejohle veranstalten, oder dass „die radikalen Christen“ zumeist in Demokratien zu finden sind, wo Atheisten ubehelligt ihre Meinung sagen können, ohne dass deren Mädchen per Vergewaltigung konvertieren müssen?

    Nun mal her mit den Argumenten bzgl. „der radikalen Christen“. Aber bitte nicht das Spiegel-/Stern-/GEZ-/SED-/SPD-…Zeugs.
    Das kennen wir bereits…

  84. #100 vivaeuropa (06. Mrz 2010 09:09)

    Es ist Scheiß-egal ob es einen Gott gibt oder nicht

    Das könnte man durchaus höflicher zum Ausdruck bringen, aber grundsätzlich ist das eine wichtige Erkenntnis.

    Gott ist etwas, das in alten Schriften und religiösen Lehren vorkommt. Real und empirisch hingegen tritt er nirgendwo in Erscheinung. Deshalb kann es uns egal sein, ob es ihn gibt oder nicht, denn in beiden Fällen müssen wir vernünfigerweise so handeln und leben, als gäbe es ihn nicht.

  85. #102 adalbert78 (06. Mrz 2010 09:21)

    Weltfremde Kirchenhocker die mir etwas über die Welt erzählen wollen? Ich kann der katholischen Kirche ebensowenig abgewinnen wie dem Islam.

    (als Nachtrag zu meinen Ausführungen unter #87)

    Ein ganz wesentlicher Kerngedanke der Aufklärung, der Gedanke des selbstverantwortlichen Individuums, das seine Geschicke selbst bestimmt, mag uns heute ganz normal erscheinen, hat seine Wurzeln aber ebenfalls im christlich-jüdischen Menschenbild, wie es in der Schöpfungsgeschichte und der Vertreibung aus dem Paradies sinnbildgemäß dargestellt wird. Dem gegenüber stehen z.B. fernöstliche Menschenbilder, die individuellen Entscheidungen und Selbstverwirklichung eine eher untergeordnete Rolle einräumen, wenn sie ihnen überhaupt eine Berechtigung zusprechen. Hierhinter verbirgt sich die Idee des Karma, des vom Menschen unbeeinflussbaren Schicksals, das lebensbestimmend ist und westlichen Vorstellungen von individueller Freiheit und Selbstbestimmtheit konträr entgegensteht. Der abendländische Freiheitsgedanke der Entscheidung ist auch kein klassisch griechischer, wie viele vermuten, denn in der vorchristlichen Vorstellungswelt der Antike spielte „Fatum“ eine nicht ganz untergeordnete Rolle, wie sich z.B. auch in Tragödien wie „König Ödipus“ widerspiegelt. Nicht umsonst tragen die Schauspieler antiker Theaterstücke auch Masken, die sie jeder Individualität berauben.
    In diesem Zusammenhang sei auch mal erwähnt, das Hitlers Gequatsche über eine seine Person betreffende „Vorsehung“ überhaupt keine christliche Vorstellung ist; ganz im Gegenteil.
    Der Gedanke des selbstbestimmten Lebens ist also ebenfalls christlich-jüdischen Ursprungs und nur dadurch auch Bestandteil abendländischen Freiheitsbewusstsein.
    Ohne dieses also besondere Freiheitsbewusstsein hätte die Aufklärung aber gar keine Freiheit fordern können!

    Also nochmals: Aufklärung auf der einen und Christentum sowie den jüdischen Glauben auf der anderen Seite als sich widersprechend und gegenüberstehend zu betrachten, ist falsch. Die Aufklärung ist letztendlich nur eine Weiterführung, die Quintessenz des biblischen Menschenbildes.

  86. @110
    Jeder Mensch der seine Religion fanatisch auslebt ist mir suspekt und fremd. Das von dem islamischem Radikalen die größere Gefahr ausgeht, brauchen wir nicht zu diskutieren. Ich habe aber im Religionsunterricht einen Lehrer gehabt, der bei kritischen Zwischenmeldungen Ohrfeigen verteilt hat und so etwas ist eben auch ein Problem. Unsere christliche Kultur sollte unbedingt weitergebracht werden, aber bitte nicht von weltfremden Kirchenfanatikern. Das wollte ich damit ausdrücken, mehr nicht. Das ich hier keinen Islam möchte da er unsere Freiheit bedroht brauche ich nicht zu erwähnen. Fanatismus ist nie gut, egal woher er kommt. Es ging mir hier mehr um die Institution Kirche, nicht um das Christentum. Wenn ich Gott nah sein will dann gehe ich in den Wald, sicher nicht in eine Kirche in deren Namen so viele schreckliche Dinge geschehen sind.

  87. OT; Kindesmißbrauchskandal an hessischer Privatschule :Die Schule wurde nach eigenen Angaben von Reformpädagogen gegründet und hatte eine Reihe prominenter Schüler, unter ihnen der frühere BDI-Chef Tyll Necker, der Schriftsteller Klaus Mann, der Grünen-Politiker Daniel Cohn-Bendit und ein Sohn des früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker.

    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,682087,00.html
    Wieso bin ich jetzt nicht verwundert?

  88. Nachtrag:

    Und es bleibt mehr als fraglich, ob es ohne das christlich-jüdische Menschenbild überhaupt je eine Aufklärung hätte geben können, denn diese beruht nunmal ganz zweifelsohne auf dem biblischen Menschenbild. Tatsache ist eben auch, dass es außerhalb des abendländischen Kulturkreises keine Aufklärung, keine Befreiung des Individuums, keine Entwicklung von Menschenrechten, die für Jeden gelten, gegeben hat. So ganz zufällig wird dann der Zusammenhang wohl nicht sein, dass Humanismus und Aufklärung im christlich-jüdischen Kulturkreis geboren wurden.

  89. #111 Argutus rerum existimator (06. Mrz 2010 09:38)

    Gott ist etwas, das in alten Schriften und religiösen Lehren vorkommt. Real und empirisch hingegen tritt er nirgendwo in Erscheinung.
    Zitat

    Mit der Meinung sind Sie allerdings in der Minderheit. Was auch noch keinen „empirischen Beweis“ für jemanden, der den Stecker gezogen hat, darstellt.

    Für denjenigen, der seine Antenne bewahrt hat und sich von den Störsendern dieser semisozialistischen Gesellschaft nicht beindrucken läßt, ist Gott in nahezu allem erkennbar, natürlich auch in den Wissenschaften. Manchmal reicht es schon, wenn man das nächste Mal am Meer sitzt, in den sternenklaren Himmel sieht oder auf einem Berg steht. Dazu muss man noch nicht einmal in einem universitären Vorlesungssaal im Fach „Statistik“ gesessen haben um es zu erkennen.

  90. #112 Poitiers 732 (06. Mrz 2010 09:41)

    die Idee des Karma, des vom Menschen unbeeinflussbaren Schicksals

    Ich habe keine Lust diese kulturhistorisch unhaltbare Analyse Detail für Detail zu zerpflücken. Als Beispiel für die daraus sprechende Inkompetenz mag nur das oben zitierte kurze Textstück dienen.

    Das Karma (sanskrit „karman“ = Tat) ist gerade das Gegenteil eines unbeeinflußbaren Schicksals, nämlich die Konsequenz des eigenen, individuellen Handelns auf die persönliche Zukunft (derselben oder einer späteren Inkarnation).

    Der Versuch, alle Werte, die uns heute etwas bedeuten, nachträglich als christliche zu verkleiden, ist nichts weiter als peinliche pro-christliche Propaganda. Speziell dann, wenn er auch noch mit kulturhistorisch falschen Behauptungen geführt wird, in der Hoffnung, daß das keinem auffällt.

  91. #115 Poitiers 732 (06. Mrz 2010 09:49)

    So ganz zufällig wird dann der Zusammenhang wohl nicht sein, dass Humanismus und Aufklärung im christlich-jüdischen Kulturkreis geboren wurden.
    Zitat

    Das ist vollkommen richtig. Und das wiederum, ist im Übrigen mit empirisch bewiesener Gewissheit durchaus festzustellen.

  92. #116 schmibrn (06. Mrz 2010 09:53)

    Für denjenigen, der seine Antenne bewahrt hat

    Ach, „Antenne“ heißt neuerdings die Unfähigkeit zu rational-wissenschaftlichem Denken aufgrund der geistigen Beschädigung durch eine religiöse Sozialisation.

  93. #97 pietitou (06. Mrz 2010 09:06)

    —————

    das mittelalter wurde nur deshalb finster genannt, damit sich die renaissance umso strahlender darstellen konnte.

    manche märchen sterben nie aus.

    informieren sie sich in einschlägiger literatur, was mittelalter wirklich war. die grundlage unserer westlichen zivilisation.

  94. #117 Argutus rerum existimator (06. Mrz 2010 09:53)

    Das Karma (sanskrit “karman” = Tat) ist gerade das Gegenteil eines unbeeinflußbaren Schicksals, nämlich die Konsequenz des eigenen, individuellen Handelns auf die persönliche Zukunft (derselben oder einer späteren Inkarnation).

    Ganz richtig. Diese „Tat“ hat aber keinerlei Auswirkung auf das diesseitige Leben, dass man stattdessen schicksalhaft zu ertragen hat. Die „Tat“ und deren Auswirkungen haben Auswirkungen, die sich allein und ausschließlich in der Transzendenz niederschlagen. Und damit widerspricht dieses Menschenbild zutiefst westlichen Vorstellungen von einem selbstbestimmten Leben im Jetzt und heute.

  95. #99 vollmuffel (06. Mrz 2010 09:09)

    ———————–

    leider ist bei einigen der christenhass stärker als die gefahr des islam, einige goutieren sogar den islam, da er die völlige vernichtung des christentums garantiert. traurig, aber wahr.

    vielleicht ein erbe der ddr?

  96. #113 adalbert78 (06. Mrz 2010 09:44)

    Jeder Mensch der seine Religion fanatisch auslebt ist mir suspekt und fremd.
    Zitat

    Da gebe ich Ihnen recht. Fanatismus geht mit Religion nicht zusammen, ganz sicher nicht im Christentum. Wer sich mal ein Kruzefix mit dem gekreuzigten Jesus genauer ansieht und in Ruhe dabei nachdenkt, kann das gut erkennen.

    Wenn ich Gott nah sein will dann gehe ich in den Wald, sicher nicht in eine Kirche in deren Namen so viele schreckliche Dinge geschehen sind.
    Zitat

    Das bleibt Ihnen doch unbenommen, wo ist das Problem?

    Dass millionen gläubiger Christen auf der ganzen Welt nunmal freudig in der Gemeinschaft Christen sein wollen, dürfte hoffentlich kein Problem sein.
    Es gibt alledings viele Regime, die Christen verfolgen.

    Ansonsten ist es eher ein europäisches Problem des pathologischen Selbsthasses, stets nur das Schreckliche der Kirchengeschichte zu sehen, was es in dieser langen Zeit durchaus gab und von den Kirchen auch aufgenommen wird.
    Es ist ziemlich typisch für unsere Gesellschaft nicht mehr das Gute und das Reine unserer Kultur zu sehen.

    Aber vielleicht sollten wir auch mal über den deutschen oder alternden, europäischen 68er Tellerrand des medialen Mainstreams sehen.

  97. #105 Schweineblut (06. Mrz 2010 09:25) Vollmuffel hat Recht in #99. Im übrigen bin ich glücklich ungetauft und habe nie am Religionsunterricht teilnehmen müssen.
    ——————-

    tja, manchen menschen genügt eben das rein materielle: sex, schnelles auto, gut essen, gut trinken.

    mir ist das zu wenig.

  98. #121 Poitiers 732 (06. Mrz 2010 10:09)

    Diese “Tat” hat aber keinerlei Auswirkung auf das diesseitige Leben

    Doch. Es kann sich sowohl in diesem Leben als auch in den kommenden Inkarnationen auswirken. Alle diese sind diesseitig.

    Solltest du diese Falschinformationen nicht selbst ausgebrütet sondern einem Buch entnommen haben, dann wirf es weg. Der Autor versteht nichts davon.

  99. #124 wien1529 (06. Mrz 2010 10:14)

    tja, manchen menschen genügt eben das rein materielle: sex, schnelles auto, gut essen, gut trinken.

    mir ist das zu wenig.

    Das ergeht so manch Anderem genauso wie Ihnen. Was meinen Sie denn wohl warum sich der Islam auch in Deutschland so vieler Konvertiten erfreuen kann?!
    Das Problem dabei ist, dass der 68iger Mainstream nicht müde wird in kuturellem Selbsthass wie irre geworden auf das Christentum einzudreschen, dass es viele, die Orientierung außerhalb des Materialismus suchen, es „uncool“ finden, sich dem Chrsitentum zuzuwenden und statt dessen einem Pierre Vogel in die Arme laufen.

  100. #72 Frietz (06. Mrz 2010 05:03)
    Unsere Werte sind nicht christliche Werte, sondern Werte der Aufklärung, die von Christen GEGEN Christentum und Kirche mühsam erkämpft werden mussten. Es mag ein paar Überschneidungen geben, aber es ist schon merkwürdig, wenn Christen behaupten, unsere Werte seien christlich begründet.

    Was schrieb denn einer der großen Aufklärer Montesquieu:
    „Man halte sich einerseits die ständigen Morde an den griechischen und römischen Königen und Heerführern vor Augen, andererseits die Vernichtung von Völkern und Städten durch dieselben Heerführer, man denke ferner an Timur und Dschingis-Khan, die Asien verwüstet haben; und man wird einsehen, was wir dem Christentum verdanken: In der Staatsregierungsform ein bestimmtes Maß an politischen Rechten und im Krieg ein ein gewisses Völkerrecht, wofür die Menschheit nicht dankbar genug sein kann. Das Völkerrecht bewirkt unter uns, daß der Sieger den besiegten Völkern gewisse große Dinge lassen muß, das Leben, die Freiheit, die Gesetze,das Vermögen, immer die Religion, wenn man nicht ganz verblendet ist“
    H.A. Winbkler, „Geschichte des Westens“
    Die Verblendung bezieht sich hier übrigens auf christliche Herrscher und Heerführer, die immer wieder gegen die höchsten Gebote ihrer Religion versießen.
    Es sieht also nicht so aus, daß die Aufklärung gegen das Christentum in Stellung gebracht werden kann.

  101. #119 Argutus rerum existimator (06. Mrz 2010 09:59)

    Ach, “Antenne” heißt neuerdings die Unfähigkeit zu rational-wissenschaftlichem Denken aufgrund der geistigen Beschädigung durch eine religiöse Sozialisation
    Zitat

    Wo habe ich das gesagt, wo steht das?
    Die uns gegebene Ratio einzusetzen, um die Wahrheit mit wissenschaftlichen Methoden zu erkennen, widerspricht doch in keinster Weise der christlich-abenländischen Tradition.

    Die moderenen Wissenschaften wurzeln in dieser Kultur. Das ist eines der Wesensmerkmale.
    Keine Religion hat seit Jahrhunderten die Wissenschaften mehr gefördert.

    Gleichzeitig sollten wir uns aber immer im Klaren darüber sein, dass der Mensch Grenzen hat.

  102. #119 Argutus rerum existimator (06. Mrz 2010 09:59) #116 schmibrn (06. Mrz 2010 09:53)

    Für denjenigen, der seine Antenne bewahrt hat

    Ach, “Antenne” heißt neuerdings die Unfähigkeit zu rational-wissenschaftlichem Denken aufgrund der geistigen Beschädigung durch eine religiöse Sozialisation.
    ——————————-

    ja freilich. alle christen sind idioten.

    so einfach kann die welt sein. schämen sie sich. arroganz und überheblichkeit, gepaart mit einem simplen weltbild ist nie gut.

  103. #125 Argutus rerum existimator (06. Mrz 2010 10:14)

    Doch. Es kann sich sowohl in diesem Leben als auch in den kommenden Inkarnationen auswirken. Alle diese sind diesseitig.

    Sie können sich auf den Kopf stellen und noch so ein z.B. hindugerechts Leben führen, Ihre Kaste werden sie nicht verlassen können. Die „Tat“ bleibt in ihren Auswirkungen im Wesentlichen aufs Jenseits beschränkt (und eine Widergeburt setze ich hier auch mal als Jenseitig). Im Übrigen eröffnen sie hier einen unnötigen Nebenkriegsschauplatz, denn Karma und Seelenwanderungen sind garantiert nicht Grundlagen eines Menschenbildes, das den Humanismus und die Aufklärung hervor gebracht hat, ein Menschenbild welches dafür unabdingbar ist.

    Da können Sie sich drehen und wenden, wie Sie wollen und mich dazu auffordern, noch so viele Bücher wegzuschmeißen:
    Ohne das besondere Freiheitsbewusstsein durch das biblische Menschenbild hätte die Aufklärung gar keine Freiheit fordern können!

  104. #127 Wanderer (06. Mrz 2010 10:20)

    Das ist ein ganz wichtiger Punkt.
    Die Säkularisierung ist dem Christentum zu verdanken, auch wenn das jetzt wieder einen Aufschrei unter den SPON-Online-Lesern erzeugt.

  105. Diesen abstieg beschrieb Thorsten Hinz leider nicht etwa
    Theo Retisch
    in der jungen freiheit vom 5.2.10 unter http://www.jungefreiheit.de/Archiv.611.0.html hervorragend:

    Symptome der Endzeit
    Das verschwulte Denken: Von schwachen Männern und ihren publizistischen Ergüssen

    Den Trend gesetzt hat Volker Beck, der Studienabbrecher, der aus seiner privaten Neigung einen Beruf gemacht und seine politische Karriere bei den Grünen als Schwulenlobbyist gestartet hat: Beck nannte im Herbst 2007 den Kölner Kardinal Meisner einen „Haßprediger“. Der Begriff war bis dahin für islamistische Scharfmacher reserviert gewesen, deren Predigten die Androhung physischer Gewalt insinuieren bis hin zum Mord – siehe Theo van Gogh. Ein katholischer Kirchenführer ist dazu weder willens noch in der Lage, bei Haßpredigern dagegen gehört die Bedrohungswirkung zum Kalkül – und sie haben Erfolg damit.

    Das deutsche Edelfeuilleton der Frankfurter Allgemeinen (Bahners, Seidl), der Süddeutschen Zeitung (Kreye, Müller, Seibt, Steinfeld) und der Zeit (Assheuer) macht jedenfalls schon mal Männchen. Von Fundamentalisten, Haßpredigern, Heiligen Kriegern, Inquisitoren ist die Rede. Gemeint sind nicht jene, die Furcht verbreiten, sondern diejenigen, die auf ihre Ausbreitung hinweisen: die Frauen Ates, Hirsi, Kelek, die Herren Broder (der, zugegeben, einen Sonderfall darstellt), Wilders und zuletzt sogar Thilo Sarrazin.

    Es gibt zweifellos Gründe, die Art und Weise der aktuellen Islam-Kritik für verfehlt zu halten. Beim Islam handelt sich um eine altehrwürdige, kraftvolle Religion, deren Vertreter aus ihrem Religions- und Weltverständnis heraus völlig logisch handeln, den Missions- und Expansionsdrang inklusive. Und ob dieser Religion – wie Seyran Ates meint – ausgerechnet eine „sexuelle Revolution“ fehlt, das kann man mit Blick auf die Hypersexualisierung bei gleichzeitigem Natalitäts-Elend in Deutschland bezweifeln. Die wirklich relevante Frage ist eine ganz andere: Es geht darum, ob man eine schleichende fremde Dominanz im eigenen Land hinnimmt oder nicht. Es geht also um Konflikt, Kampf, um Politik, und siehe da, das letzte Aufgebot des deutschen Geistes zeigt sich überfordert!

    Die Wirkung ist fatal: Die tatsächlichen Haßprediger werden durch die falschen Vergleiche verharmlost und gleichsam in die vielbeschworene Mitte der Gesellschaft geholt. Das vergrößert ihre Wirkungsmöglichkeiten und ermutigt sie, weil es ihnen die Schwäche der Gegenseite demonstriert. Die Kritiker dieser Entwicklung aber werden skandalisiert und, wenn nicht mundtot gemacht, so doch zur Unwirksamkeit verdammt.

    Drittens schließlich: Die Begründungen, die diese wackeren Vorkämpfer der neuen, postsäkularen Religionsfreiheit liefern, sind reine Sophistik. Sie wagen es gar nicht erst, das Gewaltelement zu thematisieren, was darauf verweist, daß es sie tief beschäftigt, sie mit ihm aber nicht fertigwerden. Sie sehen sich Auge in Auge mit einem vitalen Gegner – und bekommen es mit der Angst zu tun.

    Der aufgeklärte, liberale BRD-Intellektuelle liegt in den letzten Zügen, er begibt sich freiwillig seiner letzten Möglichkeiten, er wird irre an den von ihm heraufbeschworenen Folgen. Ihn zeichnet nach Arnold Gehlen „das Fehlen der direkten Verantwortlichkeit für praktische Dinge“ aus. Einen Installateur, der durch schlampige Arbeit eine Gasexplosion verursacht, drohen Gefängnis und Schadenersatzforderungen. Nichts davon bei den einstigen Lautsprechern der „multikulturellen Gesellschaft“. Auf ihre Halluzination heute angesprochen, verweisen sie mit überlegenem Lächeln darauf, daß dies doch ein Begriff von gestern sei, sie selber sind längst bei der „Integrations-“ oder „Aufstiegsgesellschaft“ angelangt.

    Das zweite Defizit nach Gehlen: Es fehlen ihnen die Kenntnisse aus erster Hand, die man nur durch tatsächliche Erfahrung erhält. Wenn eigene Kinder ins schulpflichtige Alter kommen, wird das Erfahrungsdefizit oft ausgeglichen und kehrt neues Verantwortungsgefühl ein – doch wenn nicht, dann eben nicht. Aus der Verantwortungs- und Erfahrungslosigkeit resultiert die Neigung zur prinzipiell kritischen Haltung gegenüber den Institutionen, daraus ziehen sie ihren öffentlichen und den Selbstwert: Die heutigen Stellungnahmen zum Islam sind auch ein Echo früherer Unverantwortlichkeiten in Staatsbürgerschafts- und Ausländerfragen.

    In all dem spiegelt sich auch der Satrapenstatus der Bundesrepublik, die weder über die politische Macht noch die moralische Kraft verfügt, das Eigene zu bestimmen und nach außen die Grenzen des Tolerablen zu ziehen. Dazu paßt die Theorie des kommunikativen Handelns, deren Praxis die Aggressionen nicht zum Verschwinden brachte, sondern auf den inneren Feind lenkte, der „rechts“ steht und schwach ist. Unter der Bekundung eigener Gewaltlosigkeit wird die moralische, soziale und psychische Vernichtung des Feindes in Gang gesetzt.

    Als historisches Vorbild unübertroffen ist der Briefroman „Gefährliche Liebschaften“ von Choderlos de Laclos, der im Ancien Regime entstand. Die Grausamkeit, die alles beherrscht, ist die der Worte und des Weibes. Das geht gut, solange diese Spielregeln unwiderlegbar und in Kraft sind, doch wenige Jahre nach Erscheinen des Buches klopften der dritte und vierte Stand an die Tür und rollten die Aristokratenköpfe. Die Ausmerzung der männlich-soldatischen Lebenshaltung und die Denunziation von Soldatentum, Tapferkeit, Mut, Selbstopfer, die Verweiblichung bzw. Verschwulung des Mannes und der männlichen Kategorien hatten den Blick für die Realitäten getrübt und rächten sich bitter.

    Jetzt bricht gleichfalls eine andere Wirklichkeit mit atavistischer Kraft in den diskursiven Alltag ein. Und schon stellt sich heraus, daß es mit all den hehren Werten, mit Freiheit, Aufklärung usw. so ernst gar nicht gemeint war. Claudius Seidl, Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, trompetet, er wolle sein Leben daran setzen, daß die Muslima in Deutschland ihr Kopftuch frei tragen kann – wohlwissend, daß sein gebotenes Opfer nicht abgerufen wird und überhaupt nicht nötig ist. Er probiert nur präventiv eine neue Rolle. Weil ihr die Majestät der Todesgefahr fehlt, handelt es sich um übelste Theaterschmiere.

    Unter anthropologischen Gesichtspunkt sichert die Frau, die sich neuer Dominanz unterstellt, ihre Brut, sie erfüllt damit ihren gattungsmäßigen Auftrag. Der schwache Mann dagegen, der öffentlich von seinesgleichen dominiert wird – und sei es dadurch, daß er sich vorab bei antizipierten Siegern anbiedert –, wirkt trotz Feminismus und Gender Studies nur verächtlich: ein verfehltes Wesen. Desto heftiger brechen Selbstekel und natürliche Aggression sich Bahn in einem diabolischen Impuls, der sich gegen „weiche“ Ziele wie Geert Wilders und andere richtet. Es fällt immer schwerer, darin etwas anderes zu sehen als die Symptome einer Endzeit, die fällig ist.

  106. #126 Poitiers 732 (06. Mrz 2010 10:19) #124 wien1529 (06. Mrz 2010 10:14)

    tja, manchen menschen genügt eben das rein materielle: sex, schnelles auto, gut essen, gut trinken.

    mir ist das zu wenig.

    Das ergeht so manch Anderem genauso wie Ihnen. Was meinen Sie denn wohl warum sich der Islam auch in Deutschland so vieler Konvertiten erfreuen kann?!
    Das Problem dabei ist, dass der 68iger Mainstream nicht müde wird in kuturellem Selbsthass wie irre geworden auf das Christentum einzudreschen, dass es viele, die Orientierung außerhalb des Materialismus suchen, es “uncool” finden, sich dem Chrsitentum zuzuwenden und statt dessen einem Pierre Vogel in die Arme laufen.
    ——————————

    die zuwendung zum islam hat mmn mehrere gründe:

    das sich fallenlassen in die kuschelige ummah, ohne die erkenntnis, dass das so kuschelige („das sind noch richtige familien“) auf terror und gegenseitiges misstrauen und kontrolle beruht, vor allem der frauen, dass es sich um eine reine machoideologie handelt, in der die niedersten instinkt „göttlich“ abgesegnet sind, ja sogar befehle, niedrig zu handeln

    das sich vernarren in einen mohammedaner („aber meiner ist anders“ bis zu den korangefälligen ersten prügeln)

    das sich geistig träge nichtinformieren über die bedeutung des islam

    die anbetung des aggressiven, des „ursprünglichen“, des gewaltbereiten gegen das halbwegs friedliche westliche system

    das aufbegehren und der wunsch, anders zu sein

    das grosse aufwachen kommt dann, wenn man merkt, dass man den islam nicht wie ein zeitgeistiges hemd ablegen kann. dass das konsequenzen hat bis hin zur tötung von apostaten.

    manche menschen fühlen sich nur dann wohl, wenn ihnen etwas „höheres“ genau vorschreibt, was sie wann wie zu tun haben. da das in ihrem sinne leider in der westlichen welt nicht genau vorgeschrieben ist, flüchten sie sich in den übergeordneten islam.

  107. ps: genaue zahlen zu konversionen gibt es nicht und den islamischen verbänden traue ich mit zahlen nicht über den weg.

    wer sich durch den vogel zur konversion bewegen läßt, seien wir ehrlich, der ist kein sehr grosser verlust für die westlichen gesellschaften.

  108. #133 wien1529 (06. Mrz 2010 10:29)

    die zuwendung zum islam hat mmn mehrere gründe:

    Da haben Sie natürlich vollkommen Recht. Ich wollte auch durchaus keine Monokausalität herstellen, sondern zumindest einen Aspekt beleuchten, der mir in diesem Zusammenhang erwähnenswert erschein.

  109. #127 Wanderer (06. Mrz 2010 10:20)

    „…..man wird einsehen, was wir dem Christentum verdanken: In der Staatsregierungsform ein bestimmtes Maß an politischen Rechten und im Krieg ein ein gewisses Völkerrecht, wofür die Menschheit nicht dankbar genug sein kann. Das Völkerrecht bewirkt unter uns, daß der Sieger den besiegten Völkern gewisse große Dinge lassen muß, das Leben, die Freiheit, die Gesetze,das Vermögen, immer die Religion, wenn man nicht ganz verblendet ist…..”

    Hier lag der „Große Aufklärer Montesquieu“ aber voll daneben. Die christlichen Eroberer haben die Völker der Amerikanischen und Australischen Kontinente beinahe vollständig vernichtet und ihnen weder Freiheit, Land, geschweige denn Vermögen gelassen. Wer diesen historischen Genocid überlebte, lebt heute noch als bettler auf das eigen Land.

  110. #134 wien1529 (06. Mrz 2010 10:31)

    wer sich durch den vogel zur konversion bewegen läßt, seien wir ehrlich, der ist kein sehr grosser verlust für die westlichen gesellschaften.

    😆 Nee, auf den ersten Blick natürlich nicht.

    Wenn Sie allerdings den zuweilen besonderen Aktivismus von Konvertiten berücksichtigen, können diese der westlichen Gesellschaft z.B. als Selbstmordattentäter aber erhebliche Verluste zufügen.

  111. #136 Poitiers 732 (06. Mrz 2010 10:36) #134 wien1529 (06. Mrz 2010 10:31)

    wer sich durch den vogel zur konversion bewegen läßt, seien wir ehrlich, der ist kein sehr grosser verlust für die westlichen gesellschaften.

    Nee, auf den ersten Blick natürlich nicht.

    Wenn Sie allerdings den zuweilen besonderen Aktivismus von Konvertiten berücksichtigen, können diese der westlichen Gesellschaft z.B. als Selbstmordattentäter aber erhebliche Verluste zufügen.
    ——————————-

    ich halte nach wie vor die zahlen für übertrieben und meinen sie wirklich, dass sich soo viele zu selbstmordattentaten hinreissen lassen? erfahrungsgemäß sind diese immer noch geborene mohammedaner.

  112. #72 Frietz (06. Mrz 2010 05:03)

    Unsere Werte sind nicht christliche Werte, sondern Werte der Aufklärung, die von Christen GEGEN die KIRCHEN mühsam erkämpft werden mussten.

    So müsste es eigentlich richtig heißen.

    Es mag ein paar Überschneidungen geben, aber es ist schon merkwürdig, wenn Christen behaupten, unsere Werte seien christlich begründet.

    Ich halte es schlicht für Unsinn, dass 200 Jahre Aufklärung 1500 Jahre christliche Prägung vergessen lassen.
    Ohne den Unterschied zwischen Theorie (Bibel) und Praxis (tatsächlich Gelebtes) wäre meiner Ansicht nach überhaupt keine Aufklärung zustande gekommen.

    Die ganze gesellschaftliche Ordnung beruht im Abendland auf den christlichen Grundsätzen, so wie im Morgenland die Gesellschaft auf den Grundsätzen eines Wüstenräubers aufgebaut ist.

    Und das sage ich als Atheist.

  113. Bundeswehr vergibt Millionenaufträge(ECOLOG) ,ohne Ausschreibung, an kriminellen muslimischen Clan(Destani).

  114. @Poitiers 732

    Wunderbare Erläuterungen! Das ist wirklich genau auf den Punkt. Danke vielmals!

    Wenn man diese Dinge jetzt auch noch im Koran findet, kann man den Moslems bei ihrer Aufklärung helfen.

    Dort heißt es ja immer wieder: „Diejenigen, die Gutes tun, werden Erfolg haben“ und „Niemand wird mehr erhalten, als er getan hat“ usw., was eindeutig in Richtung von Selbstbestimmtheit und individueller Freiheit weist. Wie ja z.B. Sure 2 Vers 256 oder auch „redet auf die beste Weise mit ihnen“ usw. in Koran oder Hadithen.

    Man muss den Diesseitsbezug herstellen und die Überheblichkeit der Auserwähltheit/Alleinrechtgläubigkeit entfernen, die Eroberung durch Gewalt in die Geschichte verbannen, die Abrogationsverirrung beseitigen, Textkritik zulassen usw., dann könnte es vielleicht klappen. Sicher kein kleines Programm, aber möglich.

    Der karmaähnliche Allah-Fatalismus vieler Moslems ist ein Hinderungsgrund für eine selbstbestimmtes Leben, gleichzeitig auch eine Terror- und Revolutionsbremse, aber eben auch eine allgemeine Veränderungsbremse.
    So gesehen sind dummerweise gerade manche Terroristen die eher Aktiveren, die das eigene Leben oder das der Umma gestalten wollen. Wenn diese nicht die exklusivistische Überheblichkeit („Kuffar töten“) von Nazis hätten, der sie letztlich zu Kriminellen und Notwehrzielen zerzwergt, sondern als aktive Reformer einen echten, freiheitlichen Universalismus leben würden, könnten sie ihren Freiheits-, Gestaltungs- und Aktivitätsdrang vielleicht allgemeingesellschaftlich sehr konstruktiv umsetzen.
    Darin liegt wohl letzlich die Chance, den islamischen Youth Bulge konstruktiv zu nutzen.

  115. #138 AdvocatusDiaboli (06. Mrz 2010 10:43)

    (…)

    Und das sage ich als Atheist.

    Mit solchen Atheisten kann ich nicht nur leben, solche Atheisten braucht das Land! 😉

    Und das sage ich als Ex-Atheist!

  116. # 107 Argutus

    Ich bleibe dabei, dass „die moderne postreligiöse Zivilisation“ nicht selbsterhaltungsfähig ist, es sei denn sie schöpft Ressourcen ab, die sie selbst nicht erzeugen kann (Prof. Böckenförde)

    Sie glauben, dass der Bevölkerungsschwund in Europa zu begrüssen sei. Dabei blicken Sie nur auf die blossen Zahlen, ohne diese zu bewerten und zu analysieren. Was Sie ausblenden ist:

    — die zu erwartenden Konflikte zwischen den Generationen: immer mehr Alte verlangen immer mehr Leistungen von immer weniger Jungen,

    — der Zusammenbruch unserer bis heute auf dem intergenerationellen Umlagesystem basierenden Versicherungssysteme,

    — die horrenden, immer noch weiter wachsenden Schulden der öff. Kassen, die WIR (mehr werdenden) Alten einer sinkenden Zahl von Jungen aufhalsen,

    — die Überalterung der Gesellschaft und damit einhergehend: ihre geistige und moralische Sklerotisierung. Schöpfertum und Innovationskraft sind leider nicht ganz unabhängig vom Lebensalter. Der technologisch-industrielle Standard im globalen Wettbewerb wird in einer überalternden Gesellschaft langfristig sinken, damit aber auch: der Wohlstand,

    — die Entsolidarisierung als Ergebnis der og. Prozesse und infolge des geistig-moralischen Vakuums, das der reine Liberalismus zurücklässt,

    Ich garantiere Ihnen, in Ihrer „postreligiösen Zivilisation“ wird es bald schon sehr unzivilisiert zugehen!

  117. #130 Poitiers 732 (06. Mrz 2010 10:27)

    eine Widergeburt setze ich hier auch mal als Jenseitig

    Was ebenso falsch ist wie die Rechtschreibung.

    Wie schon gesagt, habe ich nicht die Absicht, hier eine lange Vorlesung zu halten, und alles Falsche zu widerlegen. Ich möchte nur alle jene, die diese propagandistisch motivierten Analysen lesen, davor warnen, sie einfach zu glauben, nur weil sie hier geschrieben stehen.

    Wer sich die Mühe macht, die Details kritisch nachzurecherchieren, wird unweigerlich zu anderen Ergebnissen kommen. Selbst die eingeschränkten Möglichkeiten der Recherche mit dem Internet können schon einiges davon zurechtrücken.

  118. #141 Poitiers 732 (06. Mrz 2010 10:48)

    Ich habe auch keine Probleme mit Leuten zu leben, die Überzeugungen haben, diese aber nicht fanatisch an ihre Mitmenschen verkaufen wollen.

    Einer der Gründe, warum ich mit Christen (nicht Hardcorechristen) besser kann als mit Moslems.

    Leben und leben lassen. 🙁

  119. #141 Poitiers 732 (06. Mrz 2010 10:48)

    Tschuldigung, sollte eigentlich ein

    😀

    werden

  120. Christliche Mission ist vorbei –
    islamische ist angesagt und wir von den Dhimmi-Micheln finanziert!

    Verehrte Frau Schavan,
    wie ich der „Welt am Sonntag“ entnehme, befürworten Sie die Ausbildung von Imamen und islamischen Religionslehrern an deutschen Universitäten.
    Ich bin entsetzt!
    Nachdem in der deutschen Hauptstadt der christliche Religionsunterricht in den Schulen abgeschafft worden ist, obwohl das Grundgesetz ihn als ordentliches Lehrfach garantiert, machen Sie sich stark für die Ausbildung von Kräften, die nur eine als Religion verbrämte Ideologie gemäß den menschenverachtenden Anweisungen des Koran verbreiten können, einem Buch, das eklatant im Widerspruch zu unserer Verfassung steht.
    Wenn die CDU bei der Realisierung dieser Pläne mithilft, ist sie für mich nicht mehr wählbar, weil sie mich als Steuerzahler zum Mittäter von Verfassungsfeinden macht.

  121. @ #138 AdvocatusDiaboli

    Einer der wenigen Atheisten mit Vernunft.
    Wo haben Sie all die lange Zeit gesteckt???
    😉

    Es ist im Übrigen völlig in Ordnung, wenn Atheisten und Christen siche gegenseitig kritische Fragen stellen. Es bewahrt manchmal vor Hybris…

  122. #120 Lieber Wien 1529 :
    Bevor Sie so streng urteilen folgende Klarstellung. Ich sagte während Jahrhunderte finsteres Mittelalter. Finster im wahrsten Sinne = Dunkel, in der Nacht …. Ueberlieferungen sind ja nur von Mönchen die wahrscheinlich die einzigen Schreibkundige waren, bekannt.
    Warum sage ich das ? Ich lebe in einem mittelalterlichem Städtchen mit Heute ca 3000 Einwohnern. Zu Römersszeit war dies eine Stadt mit etwa 40’000 Einwohnern, Arena, Theater, Forum, Tempels und sogar eine umfassende Stadtmauer. Alles ist mehr oder weniger bekannt, sogar die Namen einer Vielzahl der Bewohner, Das Strassennetz, die Kanalisationen (die notabene teilweise heute noch benutzt werden) und so weiter, und so fort !
    Um 300 nChr. wurde diese Stadt von den Allemannen überfallen, geplündert und abgebrannt ! (Hatten wahrscheinlich nicht genug Geld erhalten :-))
    Dann eben Nacht bis etwa 900 nChr. Die Stadt wurde in wesentlich kleinerem Rahmen weiterbewohnt, das weiss man, aber sonst Nichts, keine Ueberlieferungen, keine Ruinen (ausser einem Stück Mauer von der kein Mensch weiss was und warum)
    Dann wie gesagt etwa 900 nChr, das erste Schriftstück mit einem Wappen das noch heute Gemeindewappen ist, ein Moor (Neger) genau wie das Korsika-Wappen, nur auf die andere Seite schauend. Kein Mensch weiss warum und woher ?? Waren etwa Mauren hier ? man weiss es nicht, ein Rätsel ?? Der Name des heutigen Städtchen ist von der Römerstadt abgeleitet. Dieser Name ist auch überliefert ! Ab 900 nChr. wurde die Geschichte wieder heller !
    Diese Zeit, eben von 300 – 900 nChr ca nenne ich finsteres Mittelalter, und zwar ohne Hintergedanken !!
    Und was ich vermeiden will, ist dass wir im 21ten Jahrhundert dank unserer politischen Elite wieder in eine dunkle Zeit zurückfallen !!

  123. Das ist wiedereinmal ein wunderbares PI-Meinungsbild.
    Ich ergänze es um einige Anmerkungen und Vorschläge.

    #10 MoBa   (06. Mrz 2010 00:01)  Und warum wird Deutschland immer zu Westeuropa gezählt?!?

    Deutschland ist ein Teil von Mitteleuropa, es hat Übergänge zu Westeuropa und zu Osteuropa und zu Südeuropa und zu Nordeuropa.
    Der Drang, daß man Deutschland (die westliche Hälfte Deutschlands) Westeuropa zuordnet, stammt aus dem Kalten Krieg, als Europa in einen US-amerikanischen Teil=Westeuropa und einen sowjetischen Teil=Osteuropa geteilt war.

    Adenauer (Kanzler der Alliierten, damals konnte nur Kanzler werden, wer eben den Alliierten genehm war) sorgte für eine sogenannte „Westverankerung der westdeutschen Bundesrepublik.
    Heute ist Deutschland wieder in seiner natürlichen Mittellage in Europa, ein Blick auf die Landkarte zeigt das.

  124. #87 Poitiers 732

    „Und genau dieses abendländische Freiheitsbewusstsein ist ein jüdisch-christliches Erbe, das auf dem in der Bibel entwickeltem Menschenbild beruht.

    Also… Du bist mitunter zu wirklich treffenden Analysen und Schlüssen in der Lage, aber in Sachen Religion liegst du gerne gänzlich falsch.

    Das von mir genannte Zitat ist dafür beispielhaft. Deine gesamte Schlussfolgerung ist in deisem Falle keineswegs logisch. Wenn Kant von „unmündigkeit“ redet, dann ist ein Kant nicht als Zeuge dafür einsetzbar, dass ausgerechnet eine aggressive monotheistische Tradition, die neben sich nichts anderes duldet, ursächlich für irgendein „Freiheitsbewußtsein“ ist.
    Europa hat zudem eine lange vorchristliche Geschichte. Es gab bereits bei den Alten Griechen eine vielzahl an Weltbildern und philosophischer Betrachtungsweisen.
    „Paulus in Athen“ zeigt in diesem Kontext geradezu exemplarisch, welch Differenzen zwischen dem jeweiligen Bewußtsein herrschten.
    Nicht anders verhielt es sich, als seinerzeit irgendwelche Griechen, die Nacktheit als schön empfanden, Juden begegneten, die die Welt doch reichlich anders sahen…
    Auch später waren die orientalischen Religionen aus Sicht eines aufgeklärten rmömischen Bürgertums bei weitem kein Hort der Freiheit…

    Das ist jetzt mal ohne jegliche Recherche und Literatur anhand dessen, was ich nach zig Jahren noch weiß sozusagen „aus dem Bauch heraus“ geschrieben, aber würde ich der sache ernsthaft auf akademischen Niveau nachgehen, könnte ich dir deine These gänzlich widerlegen – mit allem Drum und Dran.

    Eine persönliche Anmerkung: Du hättest dich besser nicht auf Nietzsche eingelassen, sondern dafür den Schopenhauer mal komplett gelesen. 😉

  125. #11 Hauptmann   (06. Mrz 2010 00:01)  
    …Für meine Generation *1978 war Christ sein damit verbunden, dagegen zu rebellieren und sich möglichst lässig kirchlichen und gesellschaftlichen Erwartungen und Normen zu widersetzen.
    …Eine Erziehung zum WIRKLICH kritischen Denken fand in meinen Augen nicht statt.
    Schon unsere Eltern waren ja Rebellen gegen die Ordnung. Mehr oder weniger.
    Ordnung wurde erklärt mit Militarismus und Konformität, Sitten als “veraltete deutsche Tradition” dargestellt. Von den jungen Lehrern.

    Es ist immer so, daß jedes Lebewesen sich in seiner Umwelt einrichten muß, sich darin zurechtfinden muß.

    Betrachten wir die Kinder: Wenn man zwei Söhne hat, dann ist der Ältere der Große, Starke, Nachdenkliche, Fleißige, Höfliche, etwas Scheue und Zurückhaltende.
    Der zweite Sohn ist dann frech, flink, neugierig, auf alles Neue zugehend, teils unverschämt und fordernd.

    Selbst wenn beide Kinder von der Geburt her vollkommen gleich sind, so entwickeln sich die Anlagen doch sehr unterschiedlich, eben weil der erste Sohn schon die leichtzugänglichen Verhaltensfelder besetzt hält, der zweite Sohn findet dann ein verändertes Umfeld vor und er richtet sich darin ein.

    *

    So auch bei den Generationen.
    Die Nachkriegsgeneration kannte Krieg, Vertreibung, erlittene Graumsamkeiten, Hunger und Not. Sie baute Deutschland wieder auf.

    Die nächste Generation fand ein verändertes Umfeld vor: einen Reichtum wie noch nie in der Weltgeschichte, Frieden, ein in sich einiges Volk (wenn auch politisch von Eupen und Malmedy bis Bozen auf 8 bis 9 Länder aufgeteilt, aus anderen vertrieben oder ausgemordet).

    In diesem in der Weltgeschichte einmaligen Umfeld war es für breite Bevölkerungsschichten möglich, durch reine Unsinnsfächer, durch ein Geringstmaß an tatsächlicher Leistung, durch reines Unsinnreden sich in der Staatsverwaltung und sogar in der Wirtschaft einzurichten und sich in der Hauptsache mit abseitigen Randgebieten zu befassen.

    Und diesen sehr einfachen Weg haben auch viele Menschen gewählt.
    Dies war vor dem Hintergrund ihres Umfeldes, das sie vorgefunden haben, möglich. Innerhalb von 40 Jahren ist nun dieses Umfeld wiederum ein anderes geworden, eben durch die Tätigkeit dieser Generation.

    Die neue Generation ist nun in ein Umfeld hereingeboren, in dem alles Gute aus 2000 Jahren deutscher/europäischer Geschichte verschleudert wurde, mit Absicht entwertet und zunichte gemacht wurde. Die neue Generation muß sich mit diesem Erbe zurechtfinden und das Beste daraus machen.

    Ich glaube an unser deutsches Volk, an unsere europäischen Völker, und ich erwarte, daß sie unter Einsatz aller Kräfte auch für unser weiteres Überleben, unser weiteres Dasein auf der Welt als deutsches Volk/europäische Völker sorgen werden.

  126. #81 red cross knight (06. Mrz 2010 06:53)

    Nee Leute, das war’s, bin raus hier. Ist absolut nicht meine Baustelle. Viel Erfolg!

    Die Unfähigkeit, andere als die eigene Meinung zu akzeptieren und sich mit ihr auseinander zu setzen, nennt man Sozialismus 😉

    Du solltest an dir arbeiten. Deutschland ist erst verloren, wenn wir nicht mehr miteinander können.

  127. #142 punctum (06. Mrz 2010 10:51)

    immer mehr Alte verlangen immer mehr Leistungen von immer weniger Jungen

    Das wäre bei erhöhter Produktivität kein Problem. Das tritt erst durch die zusätzlichen Leisungen für Millionen unproduktiver Einwanderer auf.

    die Überalterung der Gesellschaft

    Dieses Problem lasse ich gelten, ich denke aber daß der Schrumpfungsprozeß der Europäer von selbst aufhören würde, bevor sich das schlimm auswirken könnte.

    die Entsolidarisierung

    Die Solidarität in der Gesellschaft ist keine Naturkonstante sondern historischen Schwankungen unterworfen. War sie eine Zeitlang übertrieben, dann schlägt das Pendel eben anschließend eine Weile nach der anderen Seite aus.

    Ich garantiere Ihnen, in Ihrer “postreligiösen Zivilisation” wird es bald schon sehr unzivilisiert zugehen!

    Ich glaub auch, daß es bald unzivilisert zugegehen wird, aber nicht wegen der postreligiösen Zivilisation sondern wegen ihrer Zerstörung durch den Islam.

  128. #140 Confluctor (06. Mrz 2010 10:47)

    Wenn man diese Dinge jetzt auch noch im Koran findet, kann man den Moslems bei ihrer Aufklärung helfen

    Das wäre wirklich ein schöner Ansatz und im Weiteren entwickeln Sie auch interessante Ideen und Ansätze.
    Ich selbst befinde mich immer noch in einer Meinungsfindungsphase, wie der Islamisierung Europas begegnet werden kann. Zu einem Schluss bin ich dabei schon gekommen, dass nämlich ein Entgegenschleudern von Atheismus absolut kontraproduktiv ist. Das wird die Umma nur zusammenrücken und sich weiter radikalisieren lassen.

    Ob allerdings eine Art Reformation des Islams gelingen kann, wage ich eben auch oft zu bezweifeln, denn allein schon die Geschichte des Islams widerspricht dem: Zwar gab es immer mal zivilisierte Ansätze, wie etwa in Bagdad im 9. Jhr. oder auch mal ein paar Jahrzehnte ansatzweise vernünftig erscheinender Entwicklung im sog. Cordoba-Islam. Alles das ist immer am Koran selbst gescheitert, der solchen Entwicklungen inhaltlich eben allzu oft diametral entgegen steht. Da reicht nur ein Hassprediger und die Arbeit von Jahrzehnten ist dahin.

    Wie gesagt, ich weiß einfach (noch?) um keinen Lösungsansatz, den ich für vernünftig und realistisch halte. Ein reformierter Islam will mir wie die Quadratur des Kreises in Utopia erscheinen. Wohlmöglich ist es erstmal das Beste sich auf eine uU. sowieso nicht vermeidbare blutige Konfrontation vorzubereiten, um danach dann aus einer Position der Stärke heraus zunächst einmal ganz unchristlich aber aus Notwehr mit Gewalt eine Zwangsreformierung einzuleiten.

    Aber wie gesagt, ich bin noch im Meinungsbildungsprozess …

  129. @123schmibrn
    Natürlich steht es jedem frei seinen Glauben auf die Art und Weise auszuleben die ihm am Besten scheint. Darum ging es ja in meinem ersten Beitrag eigentlich auch nicht. Ich wollte nur ausdrücken, dass fanatismus ein Problem ist, egal durch welche Religion sie ausgeübt wird. Selbst Israel hat große Probleme mit den radikalen Juden, so etwas ist immer hinderlich. Wir sollten unsere Kinder über die Gefahren des Islam aufklären, aber selbst dass geschieht in der Schule nicht. Ich sehe übrigens in unserer Kultur durchweg positive Seiten und die 68er Generation hat sehr viel kaputt gemacht. Aber ich kann unsere Kultur eben von der Kirche trennen und werde trotzdem in der Lage sein, meine Kinder voll und ganz nach unserer christlichen Kultur zu erziehen. Das geht auch ohne Kirche, denn da würde ich meine Kinder schon überhaupt nicht ohne Aufsicht hinlassen.

  130. #130 Poitiers 732

    „Ohne das besondere Freiheitsbewusstsein durch das biblische Menschenbild hätte die Aufklärung gar keine Freiheit fordern können!

    Das ist doch schon eine contradictio in adiecto!

    Dort wo Freiheit nur als Forderung besteht, herrscht Unfreiheit. Eine Forderung richtet sich immer an eine Adresse und wird sogleich gegen eine als Quelle der Unfreiheit betrachtete Instanz gerichtet.

    Die Freiheitsforderung der Aufklärung richtete sich gegen die in der Religion verwurzelten Ordo. Ergo kann die religion nicht zugleich die Triebfeder dieser Forderung sein.

  131. pietitou

    Diese Zeit, eben von 300 – 900 nChr ca nenne ich finsteres Mittelalter…

    Sie sollten aber dazu auch sagen, dass diese Zeit nicht so sehr finster war wegen des Christentums, sondern wegen des durch die Völkerwanderung und den Germaneneinfall (Stichwort „Vandalen“) bewirkten Zivilisationsbruches. Die hier verlorengegangene Kulturgüter und -techniken, das gesamte verlorene Zivilisationsniveau musste nach dem Bruch von den Barbaren und den Besiegten erst mühsam wieder angeeignet werden. Vergessen wir nicht: die Spätantike WAR schon christlich.

    Eine Warnung enthält das Ganze für uns: man kann in kurzer Zeit alles zerstören, was andere in Jahrhunderten aufgebaut haben.

  132. #138 AdvocatusDiaboli

    „Die ganze gesellschaftliche Ordnung beruht im Abendland auf den christlichen Grundsätzen

    Das war schon in der Antike nicht so…

  133. Überall werden wahre Verkünder des Glaubens gemobbt.

    Die Bücher Guardinis z.B habe ich immer nur in den hintersten Regalen von Buchhandlungen gefunden,wenn überhaupt.

    Das hat Methode !

  134. #155 adalbert78

    Da sind wir ja in weiten Teilen d’accord.
    Allerdings würde der letzte Satz von Ihnen interessieren.

    Das geht auch ohne Kirche, denn da würde ich meine Kinder schon überhaupt nicht ohne Aufsicht hinlassen.
    Zitat

  135. Argutus #153

    Das wäre bei erhöhter Produktivität kein Problem

    Die Produktivität erhöht sich aber nicht von selbst, sondern sie ist Ergebnis schöpferischer Kräfte im Wettbewerb mit anderen. Diese Kräfte aber werden versiegen in dem Masse, wie die Gesellschaft überaltert aus den Gründen, die ich unter # 142 dargelegt habe.

  136. Natürlich verdanken wir Menschenrechte und Aufklärung dem Christentum. Der Gedanke das alle Menschen gleich sind, stammt aus dem Christentum. Alle sind gleich vor Gott wurde vermittelt.
    Ich finde es absurd zu schimpfen das die 68er die Schulen verfälscht haben, aber nicht daran denken dass sie das auch bei den Infos über die Kirche taten.

    Gott ist ein unsichtbares Energiefeld dem man sich nur freiwillig öffnen kann. Es ist weder ein Mann noch schwul noch ein Wesen mit einem Willen wie es heute formuliert wird. Gott ist „die Schönheit“ und ein Teil der Schönheit ist die Natur, die Liebe, die physikalischen Gesetze, Mathematik und so weiter. Darum haben wir überhaupt die Wissenschaft, der Wahrheit verpflichtet, Thomas von Aquin oder Bernhard von Clairvaux waren hochgebildete Mönche. Die Kirche und Priester haben die Wissenschaft massgeblich gefördert. Die Übersetzungen der alten Philosophen ins lateinische gewünscht und finanziert. Das war eine Art Gottesdienst. Die Gottesidee selbst war die verwandlung der vielgötterei in eine höhere, abstraktere Ebene um die Sicht auf höhere Gesetzmässigkeiten zu erhalten.

    Forscht selber nach! Ihr steht auf Schultern von Riesen! Das Christentum ist nicht Wissenschaftsfeindlich, nicht Erkenntnissscheu sondern im Christentum wurde das Schöne, Wahre und Gute als „dem Wesem Gottes“ gleichgesetzt.

    Informiert euch selbst.

    /ajki

  137. #163 punctum (06. Mrz 2010 11:23)

    Die Produktivität erhöht sich aber nicht von selbst, sondern sie ist Ergebnis schöpferischer Kräfte im Wettbewerb mit anderen. Diese Kräfte aber werden versiegen in dem Masse, wie die Gesellschaft überaltert

    Ja, sollte sich die Überalterung noch viele Jahrzehnte ungebremst fortsetzen, wäre das wirklich ein Problem. Ich halte das aber nicht für die zu erwartende Entwicklung bei ungestörtem Weiterbestand des Abendlandes.

    Davon abgesehen ist die Diskussion irgendwie aus der Furche geraten, denn der Geburtenrückgang ist ja keine Forderung des Säkularitätsprinzips. Man kann auch viele Kinder haben und dennoch nicht religiös sein.

  138. Argutus nochmals:

    Thema „Überalterung“

    Dieses Problem lasse ich gelten, ich denke aber daß der Schrumpfungsprozeß der Europäer von selbst aufhören würde, bevor sich das schlimm auswirken könnte.

    >>denke, dass …würde, ..könnte …<<

    Ist das jetzt etwa ein neues Glaubensbekenntnis im heutigen "postreligiösen" saeculum?

  139. #157 Rechtspopulist (06. Mrz 2010 11:16)

    Die Freiheitsforderung der Aufklärung richtete sich gegen die in der Religion verwurzelten Ordo.

    Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass der Freiheitrsbegriff, für den die Aufklärung eintritt, aus dem biblischen Menschbild herrührt. Eine gesellschftliche Ordo können Sie aber aus der Bibel eben nicht ableiten, denn dort sind alle Menschen gleichwertig! Ein Umstand, dem man nun beim besten Willen nicht widersprechen kann. Dem Menschenbild, dass die Chinesen pflege(t)en, ist die Aufklärung jedenfalls nicht entsprungen.

    Vielleicht versuche Sie einfach mal bei #87 einzusteigen (das soll keine klugscheisserige Belehrung sein), denn ich habe den Eindruck, Sie reden ein wenig an meinen Ausführungen vorbei.
    🙂

  140. Argutus:

    …der Geburtenrückgang ist ja keine Forderung des Säkularitätsprinzips…

    Nein, aber seine Folge!

    Wenn die Grundlage des eigenen Lebensentwurfes nur noch das individuelle Nutzenkalkül ist („Selbstverwirklichung“), dann wird es immer schwerer begründbar, warum ein einzelner nicht dem Lebensmotto „Nach mir die Sintflut“ folgen sollte.

  141. Spingers BILD hat die Gesellschaft auf Pimmel, Punz und Portemonnaie, sowie Fressen, Fahren (Auto) und Fussball reduziert!

  142. Das Christentum ist nicht Wissenschaftsfeindlich, nicht Erkenntnissscheu sondern im Christentum wurde das Schöne, Wahre und Gute als “dem Wesem Gottes” gleichgesetzt.
    Zitatende

    Korrekt.
    Christen waren immer schon für die Mächtigen ein Stein des Anstosses. Dieser Skandalon ist einer der Hauptgründe, weshalb der Islam das Juden- und das Christentum so fürchtet und deren Gläubige in seinem Machtbereich verfolgt.

  143. #46 Ingsoc   (06. Mrz 2010 02:04)  
    Tschüss PI, wenn der Bürgerkrieg gegen die bösen links-grünen Gutmenschen und die Musels kommt, sehen wir uns wieder. Und schön Pro-NRW wählen, die habens drauf! Alle mit Geert Wilders Perücken und grünen Krawatten ins Wahllokal!
    Spasten..

    Hallo Ingsoc,

    Dein kurzer Beitrag kennzeichnet sehr gut die PI-Gemeinschaft. Das ist sehr zutreffend und echt witzig. Es zeigt, wie du eine große Sache auf den Punkt bringen kannst. Meine Hochachtung!

    Komm gelegentlich mal wieder und bring wieder eine griffige, echt witzige Formulierung mit. So etwas kann man übernehmen und im Gespräch sehr gut einsetzen.
    Gutmütiger, witziger Spott ist sehr schön. Vielen Dank und alles Gute.

    *

    Nebenbei: Dein letztes Wort (hier oben habe ich es nicht zitiert) ist unschön. Hättest du zum Beispiel „Volldeppen“ gesagt, das wäre als Meinungsäußerung in Ordnung gewesen, das Andere ist eine gemeine Beleidigung im Hinblick auf die tatsächlich von der Krankheit betroffenen Menschen. So etwas wie dieses Wort in der Verwendung als Schimpfwort hat in PI nichts zu suchen.

    *

    Im übrigen glaube ich, daß du in einiger Zeit sowieso auf unserer Seite stehen wirst.
    Einmal hast du PI gelesen, schon bist du gefangen, auch wenn du es nicht willst und zur Zeit noch vor dir selber abstreitest. Die Saat ist gelegt und wächst langsam heran! Bis bald, dann wirst du wohl durch eigene Erlebnisse und/oder durch eigenes Nachdenken geläutert sein.
    Dann heißt es: herzlich willkommen, lieber Paulus!

  144. @162 Schmibrn

    Naja, was soll ich da erklären? Ich wohne in einem hessischen Städtchen und die aktuelle Presse erklärt den Rest. Ich habe das Vertrauen in die katholische Kirche gänzlich verloren. Jeder Beruf zieht einen bestimmten Schlag Mensch an, das ist so. Bei der Polizei sind viele, die Ihre Minderwertigkeitskomplexe mit der zur Verfügung stehenden Macht kompensieren wollen , bei der Feuerwehr gibt es überpropotional viele Pyromanen und in der katholischen Kirche sind leider viele Menschen, die eine gewisse Neigung gegenüber Kindern haben. Ich bin als Kind zu fast jeder kirchlichen Veranstaltung gegangen. Ferienlager, Zeltabende, Wanderungen etc. Da gab es im nachhinein betrachtet schon einige sehr komische Situationen. Das kann einem natürlich überall anders auch passieren, aber wie groß die Gefahr von sexuellem Mißbrauch an Kindern in der katholischen Kirche ist, sehen wir in den aktuellen Pressemittelungen.

  145. #159 punctum
    Richtig Punctum. Besonders den Schlussparagraphen möchte ich unterstreichen und in Fettschrift hervorheben !!!
    Aber eines noch, die Römer hatten bis zu dieser Zeit noch ihre Religion mit Jupiter, Mars, Venus und weiteren Merkure. Belegt ! da hat es hunderte von Statuen die hier noch in den Ackern herumliegen ! Die Allemannen hatten eine andere Religion mit ihrem Odin, Thor etc..
    Das Christentum wurde erst so langsam 4 – 500 nChr. eingeführt und populär (Klosterbauten etc.. durch teilweise irische Mönche)
    Also das Christentum war damals für diesen Zivilisations-Zusammenbruch noch nicht beteiligt !
    Vielfach wurden dann Kirchen, Dome auf Resten von röm. Tempeln gebaut, also ein „heidnischer“ Kultort wurde zu einem heiligen christlichen Ort !
    Ist nicht eine ähnliche Entwicklung heute ? nur bewusst gewollt und nicht kriegerisch ?? Kirchen werden verkauft um Moscheen daraus zu machen ??

  146. Die Metapher des Naziphilosophen Klages vom Untergang des Abendlandes lässt sich nicht beschwören, ohne nicht im gleichen Atemzug Naziweltherrschafts-Urschleime zu reaktivieren. Der ganze Beitrag hier respiriert solche Atmosphärengifte des 1000jährigen Reiches, vermeintliche ‚Gegengifte’ gegen die soziale Moderne mit ihrer Diversifizierung der Gesellschaft und ihren „überbordenden“ Individualfreiheiten, selbst dann noch und gerade deshalb, weil er versucht so eine Art christliche Gleichschaltung aller Lebensbereiche als Allheilmittel für einen angeblichen Kulturverlust zu mobilisieren, wo es sich tatsächlich nur um Belege handelt, dass eine „Christliche Einheitskultur“ gegen den Strom der Aufklärung und gegen die Freiheitsräume unserer technisch-wissenschaftlichen Lebenswelt keinen Bestand haben können. Das historisch letzte 1000jährige Reich, jene Reconquista ‚blut-reiner Kultur’, endete deshalb, so rasant wie fehlgeleitet von eben diesem ‚diagnostischen’ „Geistes-Ursprung“ her,, nach kurzen aber ewig schlimmen 12 Jahren im dumpfen Crescento des verallgemeinerten Massenmords und von real durchlebten Weltuntergangsszenarien. Die Sintflut muss ein Dreck dagegen gewesen sein. So sehen die Welterrettungs-Ergebnisse aus, wenn das Abendland nicht bei einem Voltaire oder Kant, sondern aus von Bonifatius umgewidmeten altgermanischen Ting-Stätten sich rekrutiert, mit Jesus und /oder Hitler ist mein Leibgericht, statt wahrhaftiger Zeitendiagnostik, echten politischen Realitätssinns einer europäischen Kultur und ihren Gestehungs-Bedingungen.

    Unsere geistigen und materiellen Produktionen sind längst so sehr unsere ureigenen menschen-gemachten Voraussetzungen, dass selbst Natur daran nicht mal mehr ein Beiherspielendes noch, sondern eher schon ein Verschwindendes ist. Von einem Gott hinter allen Dingen, und noch hinter den „Dingen“ , die unsere Sozialität bestimmen, kann deshalb sinnhaft nicht mehr gesprochen werden.. Es sei denn, eben in dieser durch und durch antiaufklärerischen reaktionäre Absicht, einen alten Ladenhüter, und einzig für Wiederaufleben ältester Despotie, künstlich zu reanimieren. Kultur besteht im Wesentlichen eben nicht aus Tradiertem, sondern aus Erfindung von Zukunfts- und Freiheitsräumen. Man schändet selbst die alten Götter, wenn man sie fix und fertig neu inthronisieren will. Man geht hinter die Erfindung des Rades zurück, wenn man nicht en vogues mit den Freiheitsimpulsen aus unserer selbstkreierten Geistesexistenz sich freischwimmen will und nach ewiggültigen Wertemustern und ewig tragenden Weltenformationen auf den Golgatha-Bruchstätten der Geschichte sucht.
    Alle Religion ist heutigentags After-Religion, wie es schon L Feuerbach Mitte des 19. Jahrhunderts formulierte, und am meisten gilt dies für jenen Islam, der nur mehr als blanke Kriegs-Eschatologie, als Dschihadismus, sei Existenz hat. Ein Allah als billige war machine, siucide bombing als die „atombombe des Kleinen Mannes“ heißen denn auch die einschlägisten Glaubenssentenzen. Der Rest ist Alltagsirrationalismus schlimmster Realitätsverlorenheit, gemessen etwa daran dass Quantenphysik und die allgemeine Relativitätstheorie Einsteins inzwischen unsere Alltagsutensilien wie GPS und Handy erst möglich machen.
    Und auch der andere Sinn von After-Religion , den Feuerbach wohl nicht mitdachte, dass das Zeug nämlich ziemlich weit hinten am Menschsein stattfindet, bei den Ausscheidungsorganen, heutigentags wenigstens, und stets einen penetranten „haut gout“ mindestens hat, nach mutwilligem geistigem Dünnschiss, nach Märchenbuch statt Wahrhaften im besten Fall, ist heute an Religion stets im Vordergrund, wo es die Echtheit eines geistigen Hintergrunds nicht mehr geben kann.
    Der Islam, in seiner heutigen Verfasstheit, ist ein Lehrbuchbeispiel geradezu, wie man aus abgetragenen löcherigen Geistes-Fußlappen ehemals siegreicher Gottes-Infanterien, „moderne“, jedenfalls reale Weltkriegsszenarien, gelebten Nihilismus bis zum konsequent immanenten Weltenende und eben auch Dauerniederlagen „revitalisiert“, wenn und weil man den alten Käse wörtlich nimmt und derart der eingeborenen Dummheit das Denken überlässt. Die so als Gottheit , als einzig verbleibende, mehr angeblökt, als verehrt wird.

    Mag empfehle uns also, zur Abwehr dieses neu-alten Islamfaschismus, nicht eben dessen Rezepturen. Die ebensosehr die Rezepturen und diagnostischen ‚Weitsichten“ unseres letztgebuchten GRÖFAZ (=größter Führer aller Zeiten) mit seinen 12 gleich tausend Jahren waren.

  147. #164 ajki (06. Mrz 2010 11:27)

    (…) Thomas von Aquin oder Bernhard von Clairvaux waren hochgebildete Mönche. Die Kirche und Priester haben die Wissenschaft massgeblich gefördert. Die Übersetzungen der alten Philosophen ins lateinische gewünscht und finanziert. Das war eine Art Gottesdienst.

    *Ironie an
    Das ist jetzt aber voll „Autobahn„! Sie sollten sofort ein 68iger gerechtes Büßergewand anlegen und sich zu den anderen Nazis à la Eva Hermann in die Schmuddel- und Schämecke stellen.
    *Ironie aus.

    😉

  148. #139 stefano
    ist das jetzt fiktion oder was?
    wenn nicht dann gib doch gefälligst ne Quelle an.!!! 🙁

  149. Zur Überalterung:
    Europa ist heute der einzige Kontinent, der schrumpft.

    Es ist die älteste Region (bei ca. 40 Jahre im Schnitt) mit der zugleich niedrigsten Geburtenquote (1,5 Kinder).
    Alleine in Deutschland werden jeden Arbeitstag mindestes 1.000 der eigenen Kinder abgeschlachtet.
    In Europa sind es jährlich mindestens 3 Millionen (!) der eigenen Kinder die gegen ihren Willen im Einklang mit den politischen Machthabern der 68er-Generation zerfetzt werden – welch ein Blutfluss.

    Europa ist militärisch wie politisch weltweit kaum in der Lage entscheidend zu wirken.
    Die wirtschaftliche Agilität und der ehemalige Wohlstand brechen weg, verbunden mit der steigenden Wehrlosigkeit.

    Sicher sind das Gründe für die nicht mehr vorhandene Aufbruchstimmung unserer Gesellschaft und ist verbunden mit der immer größer werdenden Hoffnungslosigkeit.

  150. #112 Poitiers 732

    „Hierhinter verbirgt sich die Idee des Karma, des vom Menschen unbeeinflussbaren Schicksals, das lebensbestimmend ist und westlichen Vorstellungen von individueller Freiheit und Selbstbestimmtheit konträr entgegensteht.“

    Deine Asienkenntnisse sind bestenfalls marginal. In diesem Falle ist deine gesamte Darstellung inhaltlich schlicht und ergreifend falsch.

    Karma ist mit „Schicksal“ falsch übersetzt.

    Was aber deine gesamte These betrifft: DU glaubst an einen allmächtigen persönlichen „Gott“ und an dessen „Vorsehung“. (Ansonsten könntest du dich nicht als Christ bezeichnen).

    Wo bitte sehr soll im christlichen Weltbild denn eine Freiheit liegen, die du im Osten nicht hast?
    Die Androhung „ewiger Verdammnis“ für irgendwelche wie auch immer gearteten Handlungsweisen für ein Wesen, dessen gesamte Beschaffenheit udn Handlungsweise eben Teil der „göttlichen Vorsehung“ ist, bedeutet einen fundamentalen Widerspruch – führt zur Theodizeefrage als Dauerproblem und zudem muss du dich fragen lassen, wie irgendwas von dir nach dem Tode existieren soll, wo du ja jetztlich aus Nichts enstanden bist.
    Es ist alles schon bei Platon nachzulesen…

    Und wenn du dich mit indischen Denkweisen vertraut machen willst, dann fang mit Paul Deussen an. Der war ein Freund Nietzsches.
    Zudem kannst du auch Indologen wie den von Glasenapp lesen. DER nämlich hat schon vor Jahrzehnten fachlich kompetent auf solche Gedanken reagiert, wie du sie hier wieder anbringst. Den Mann kann ich immer nur wieder empfehlen.

    Was dein „Freiheitsbewußtsein“ betrifft: Befass dich mal sowas wie Kashmir Saivism etc. Tantra – und damit meine ich nicht irgendwelchen Sex-Quatsch a la´ Osho – etc. etc. Die indische Geisteswelt ist zu komplex als dass diese sich mit einer kleinen Handbewegung als Unsinn abtun lassen täte.

    Die Willkür eines „Gottes“, der mich permanent bedroht, wenn ich nicht tue, was er will, sei es noch so unsinnig, ist für mich alles andere als Freiheit.
    Und jeder, der nichts mit Religion zu tun haben will, wird mir das bestätigen.

    Und wenn mich so ein „Gott“ nun ewig verdammen will, weil ich nicht an ihn glaube, dann nenn das als Gläubiger Gerechtigkeit, für mich ist es Wahn.
    Da ist mir der – auch schon bei Platon zu findende – Gedanke eines reinen Ursache-Wirkungsgesetzes weit angenehmer.
    der von Schopenhauer angeführte Wiedergeburtsgedanke ist übrigens nicht nur in Asien zu finden. Es gibt ihn z.B. auch im Platonismus…

    Gewitzte Pfaffen können „Karma“ ebenso als Unterdrückungsinstrumentarium verwenden wie „Gott“. Es gibt eine Vielzahl an analogien zwischen religiös geprägten Gesellschaften – egal, was in diesen geglaubt wird.
    Ob nun „Gott“ will, dass ich diese oder jene gesellscahftliche rolle spioele oder aber man mir erklärt, das sei „Karma“ ist im Ergebnis gleich.
    Wobei es zu den Pfaffen-Tricks gehört, „Karma“ als unabwendbares Schicksal hinzustellen, auf das das dumme Volk sich füge.
    Im buddhismus gibt es Massen an literatur zu diesen Fragestellungen. Die hatten über Jahrhunderte hinweg Zeit zum Denken. Nalanda ist einer der Beweise dafür.

    Einen weiteren Aspekt will ich hier nur am Rande erwähnen: Das ist die Praxis des Yoga, der Versenkung usw…
    Dazu hat das Abendland keine Entsprechungen. so lassen sich viele Begriffe des Sanskrit erst gar nicht übersetzen.

    vorstellung von Freiheit und völliger eigenverantwortlichkeit gab und gibt es in indien auch schon längst. Wer aber nur beschränkte kenntnisse hat, sollte nicht pauschal über Verhältnisse urteilen, die ihm gänzlich verborgen und unbekannt sind.

    Soll es um Erlösung gehen, ist diese im Osten eine Sache, die der mensch selbst zu leisten hat, im Westen hingegen Sache der Willkür eines orientalischen Wesens, das für sich sich Allmacht beansprucht.

    Die Schopenhauer-Zitate zu den Themen „Gott“ und indische Geisteswelt erspare ich mir, die kannst du ergoogeln…
    Man kann Schopenhauer in vielen Punkten seines Voluntarismus widersprechen, aber gerade in seiner Monotheismus-Kritik nicht.
    Übrigens haben die Materialisten (über die auf PI nie geredet wird) Schopenhauer einen „religiösen Atheismus“ vorgeworfen.
    Was Schopenhauer selbst zum Begriff „Atheismus“ gesagt hat, weißt du ja.

  151. #169 punctum (06. Mrz 2010 11:37)

    Wenn die Grundlage des eigenen Lebensentwurfes nur noch das individuelle Nutzenkalkül ist (“Selbstverwirklichung”), dann wird es immer schwerer begründbar, warum ein einzelner nicht dem Lebensmotto “Nach mir die Sintflut” folgen sollte.

    Der Mensch ist wie alle anderen Lebewesen auch von der Natur genetisch darauf programmiert, seine reproduktive Fitneß zu maximieren. Das ist von jeder Weltanschauung unabhängig.

    Ursache des gegenwärtigen Geburtenrückgangs ist die Frauenarbeit, für die die Wirtschaft (perverserweise mit Applaus durch die Linken) die Werbetrommel rührt. Früher waren nur die Männer berufstätig und konnten mit dem, was sie verdienten, ihre Kinder ernähren sowie auch ihre Frauen, die sich daheim um sie kümmerten.

    Wenn nun zusätzlich zu den Männern auch die Frauen im Arbeitsprozeß stehen und insgesamt soviel verdienen, daß sie eine Familie ernähren können, dann bekommt die Wirtschaft die Arbeitskraft zweier Menschen zum Preis von einem. Da die Betreuung der Kinder nun ungleich schwieriger geworden ist, nimmt es nicht wunder, daß es weniger davon gibt.

    Wenn ich auch den Bevölkerungsrückgang weniger dramatisch sehe, so liegt hier dennoch auch aus meiner Sicht ein Mißstand vor. Allerdings hat er mit Religion oder deren Abwesenheit nicht das Mindeste zu tun sondern ist das Ergebnis einer falschen Gesellschaftspolitik.

  152. „Selbstverwirklichung“(Egoismus/Egotripp) und gleichzeitig nach Gottes Geboten leben wollen.

    Diese Schizophrenie,-die nicht unter einen Hut zu bringen ist-, wird euch das Genick brechen.

  153. korrektur zu #175:
    Alle Religion ist heutigentags After-Religion, wie es schon L. Feuerbach mitte des 19. Jahrhunderts formulierte, und am meisten gilt dies für jenen Islam, der nur mehr als blanke Kriegs-Eschatologie, als Dschihadismus, seine Existenz hat.
    ….

  154. zu #175 wg tippfehler:
    Man empfehle uns also, zur Abwehr dieses neu-alten Islamfaschismus, nicht eben dessen Rezepturen. Die ebensosehr die Rezepturen und diagnostischen ‚Weitsichten“ unseres letztgebuchten GRÖFAZ (=größter Führer aller Zeiten) mit seinen 12 gleich tausend Jahren waren.

  155. #179 Argutus rerum existimator

    Wenn nun zusätzlich zu den Männern auch die Frauen im Arbeitsprozeß stehen und insgesamt soviel verdienen, daß sie eine Familie ernähren können, dann bekommt die Wirtschaft die Arbeitskraft zweier Menschen zum Preis von einem.

    Eine recht einseitige Darstellung des Sachverhaltes, wie mir scheinen will, denn zur Ernährung einer Familie reicht es in Deutschland völlig aus, überhaupt nicht arbeiten zu gehen, wie es uns unsere mohammedanischen Bereicherer täglich vorleben. Vielmehr versteckt sich hinter der Tatsache, dass sowohl Männer wie Frauen arbeiten und Geldverdienen, das Verlangen nach immer mehr Materialismus, den einzigen Wert, den eine entgeistete Gesellschaft noch hat. Selbst der Spaß an Bildung, an Lyrik und Literatur schwindet ja zusehenst. In dieser wertefreien und intellektuell immer anspruchloseren Zeit, zählen ein schickes Auto, ein toller Urlaub und die Gucci-Handtasche eben Alles. Stilles Glück z.B. in einer intakten Familie sind nicht gefragt.
    Daran liegt es, dass die Geburtenrate im Keller ist, und nicht etwa, wie Sie hier quasi als Gebetsmühle der 68iger es darstellen, am pösen, pösen „Kapitalismus„, der ja angeblich zwangsweise zu einer Massenverelendung führt. Diesen Gefallen wollen die Massen den kommunistischen Theoretikern nunmal aber partout nicht tun. Die einzige Massenverelendung findet stattdessen vorm Flachbildfernseher in Kinoleinwandgröße oder im Ballermann statt!

  156. Kommunist Hans Altendorf ist seit 2001 Direktor der BIRTHLER-BEHÖRDE.

    Und Salon-Kommunistin Merkel steht seit 2000 an der Spitze der Union.Passt doch alles,in der DDR 2.0

  157. @ #173 adalbert78

    Dass es solche Priester gibt, die solche schrecklichen Verbrechen an unseren Kindern begehen ist furchtbar, auch da gebe ich Ihnen recht.
    Und sie sollen dafür bezahlen.

    Mittlerweile genügt es vielen nicht mehr, von den Journalisten des Spiegels oder der Süddeutschen informiert zu werden.

    Beispiel, welche Informationen meist nicht aggressiv veröffentlicht werden:
    Eine Spiegel-Studie zeigt, dass seit 1995 in Deutschland 210.000 Mißbrauchsfälle polizeilich gemeldet wurden. Darunter waren ganze 94 Fälle verdächtiger Priester.

    Nach den Fällen in den USA (Sie erinnern sich) hat die Washington Post analysiert, dass gerade 0,75 – 1,7% der seit 1950 geweihten katholischen Priester in solch einen Verdacht kamen. Bei den protestantischen lag die Zahl bei 2-3%, worüber in Deutschland kaum berichtet wird.

    Rund 13% der Schüler von nichtkonvessionellen Schulen gaben dabei im Vergleich an, mit ihren Lehrern sexuellen Kontakt gehabt zu haben.

    In Deutschland weiß kaum jemand, dass den Opfern des lutheranischen Pastors Gerald Patrick Thomas Jr. aus Texas, 69 Millionen USD Schadensersatz zugesprochen wurden.
    Die nun plötzlich häufig nach zwanzig, dreißig Jahren kommenden Vorwürfe müssen natürlich geprüft werden. Es ist allerdings auch häufig so, dass in den eintreffenden Briefen und den Anklagen im zweiten Satz bereits die Geldforderung steht und im dritten Satz die Drohung, dass man damit an die Presse geht, wenn keine Zahlung erfolgt.

    Null Toleranz gegenüber Verharmlosung. Und hoffentlich werden möglichst alle Täter bestraft, um unserer Kinder willen.
    Diese Männer haben keinen Anspruch auf solch ein Vertrauensamt.

    Allerdings sollten wir selbst nachdenken und recherchieren, wenn unsere Mainstreammedien komischerweise immer einer Meinung sind…

    Und was unserer Kinder angeht, da halte ich es mit http://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/18.html

  158. Ohne Kommentar:

    Der libanesische Theologe Khalil Samir äußert sich zu Deutschland wie folgt:

    ….“Eine Debatte ist aber vonnöten. Kein Volk kann als Gesellschaft, zumal als multikulturelle Gesellschaft, gesund und dauerhaft existieren, wenn es sich hauptsächlich über „Wirtschaftspatriotismus“ definiert. Zumal, wenn die starke Wirtschaft als Grundlage auch noch weg bricht.

    Auch Loyalität gegenüber der Verfassung genügt nicht, solange das nur in den Köpfen passiert, im Herzen aber ein Vakuum oder Ängste herrschen. Die moralische Motivation des Einzelnen, die Demokratie überzeugt zu verteidigen, würde fehlen.

    Aus arabischer Sicht kann ich zu dieser Debatte, die das deutsche Volk – hoffentlich auf breiter Basis – selbst führen wird, nur sagen:

    Araber bewundern Deutschland vor allem für seine demokratischen, zivilisatorischen Werte: Gleichberechtigung, Menschenrechte, Freiheit und Friede. Das sind für uns die europäischen und damit auch die deutschen Werte. Umso enttäuschender ist es, wenn Deutschland sie nicht entschieden verficht und sich hinter Selbstzweifeln und einem falschen Frieden versteckt.“….

    Interkultureller Dialog im 12. Jahrhundert
    Unter „A Christian/Moslem debate of the 12th century“ gibt es den Text eines Disputs zwischen einem christlichen Mönch und einem muslimischen Kleriker, der unter dem Schutze Saladins recht frei geführt werden konnte.

    Besonders den DiaLüg-Freunden der Evangelischen und Katholischen Kirche kann der Text wärmstens empfohlen werden.

    Quelle:
    http://www.fordham.edu/halsall/source/christ-muslim-debate.html

    „Mohammed sei ein letztlich neureicher Straßenräuber gewesen, der, nachdem es ihm nicht gelungen sei, König von Arabien zu werden, sich als Prophet ausgegeben habe“…so Ricoldus de Monte Crucis aus Florenz (1243-1320).

    Er berichtet in seinem „Liber Peregrinatoris“ und „Libella ad Nationes Orientales“ über seine Aktivitäten mit dem Islam und will den Islam mit seinen eigenen Argumenten schlagen

    http://www.ansary.de/Islam/Forschung%20Mission.html

  159. @Rechtspopulist (06. Mrz 2010 11:16)

    #130 Poitiers 732

    “Ohne das besondere Freiheitsbewusstsein durch das biblische Menschenbild hätte die Aufklärung gar keine Freiheit fordern können!”

    Dort wo Freiheit nur als Forderung besteht, herrscht Unfreiheit. Eine Forderung richtet sich immer an eine Adresse und wird sogleich gegen eine als Quelle der Unfreiheit betrachtete Instanz gerichtet.

    Die Freiheitsforderung der Aufklärung richtete sich gegen die in der Religion verwurzelten Ordo. Ergo kann die religion nicht zugleich die Triebfeder dieser Forderung sein.

    Genau darum ist ja auch das höchste Gebot eine Forderung an sich selbst: „Tue deinem Nächsten so, wie Du selbst behandelt werden möchtest“, und nicht eine Einforderung eines Rechts.

    Die universelle Liebe, die dort gemeint ist (und zu der auch schon vorher im „Licht der Nationen“ aufgerufen wird: ein klarer Missionsauftrag), ist eine universelle Menschenpflicht, nicht ein mittels Macht, Gericht und Polizei (also Waffen) einklagbares und durchsetzbares Recht.
    Es muss ja schließlich vom Einzelnen von innen kommen, daher muss man überzeugen, was der Schöpfer seit Jahrtausenden versucht.

    Dass das alles zu einem Zwingsystem verkommen ist, liegt am zentralsystemischen Einfluss Konstantins, der leider naiv-unkritisch akzeptiert wurde, auf die frühe Christenheit, die sich damals gerade von mehreren Jahrhunderten römischer Verfolgung erholte. Das ergab dann eine religiöse Missgeburt (d.h. ein von Gerichtlichkeit und Macht durchsetztes System statt Leben nach dem Herzen und der Liebe), die so von den Propheten nie gepredigt wurde, wobei die Kirche uns aber trotz allem das NT übermittelte, auf dem gründend dann die Freiheitsbewegungen möglich wurden.

    Mohammed und der Koran sind dann gekommen, um bedeutsame Irrtümer des Christentums zu beseitigen: Trinität (ebenfalls Nicäa!), Mönchstum mit seinen Regeln und Menschenverbiegungen (aktuelle Sex-Skandale) usw., aber auch hier wurde der Islam trotz einer realen und viel weniger einer Zentralautorität unterworfenen (!) Spiritualität nach dem Tod Mohammeds durch die Streits und Nachfolgemorde und die Eroberungskriege sowie Machtstreben Einzelner sehr schnell zu blutrünstig.
    Diese Leute haben ihren Zorn und ihre Gewalt einfach nicht im Griff, auf ganz persönlicher Ebene — was das Liebesgebot verletzt, aber auch so manches islamische Gebot (z.B. „Wer einen Menschen tötet, hat die ganze Menschheit getötet“).
    Darum sind viele Moslems, besonders in islamischen Ländern, ja auch so empfänglich für die christliche Botschaft, weil sie die Auswirkungen des entfesselten statt beherrschten Zorns selbst erleben.
    Jeder Mensch weiß in seinem Herzen, wo er gefehlt hat, und kann die Wahrheit erkennen, wenn sie zu ihm kommt.
    Gottes Wort ruft IMMER zu Selbstdisziplin, Güte und universeller Liebe auf.
    JEGLICHER Nichtuniversalismus ist geradezu eine Kriterium, um ungöttliche Elemente aus einer untersuchten Lehre auszuschließen.

  160. @ @ #173 adalbert78

    Der Link funktionert wohl nicht. Ich meinte damit Matthäus 18; 1-6

  161. #175 Pamela FFM (06. Mrz 2010 11:48)

    Die Metapher des Naziphilosophen Klages vom Untergang des Abendlandes lässt sich nicht beschwören, ohne nicht im gleichen Atemzug Naziweltherrschafts-Urschleime zu reaktivieren.(…)

    Nette Provokation auf intellektuell leider nicht hinnehmbarer Stufe. Hassparolen aneinader zu reihen entspricht nicht meinen Vorstellungen von einem toleranten Miteinander. Diesbezüglich unterscheiden Sie sich nicht im Mindesten von einem Hassprediger aus welcher Moschee auch immer, da helfen auch keine Feuerbachzitate.

    Schade nur, dass Sie mir 15 Minuten meines Lebens damit gestohlen haben.

  162. #183 Poitiers 732 (06. Mrz 2010 12:17)

    das Verlangen nach immer mehr Materialismus

    Ein Blick in die Geschichte zeigt, daß das seit Jahrtausenden nie anders war, nur sind manche Mißstände, die früher auf reiche Adelige beschränkt waren, heute infolge des allgemeinen wirtschaftlichen Aufschwungs eben zu Massenphänomenen geworden.

    am pösen, pösen “Kapitalismus“

    Der Kapitalismus ist nicht „pöser“ als andere Wirtschaftsformen, die Menschen im Laufe der Geschichte zu ihren Gunsten und zu den Ungunsten anderer nutzen konnten. Diesbezüglich ist auch für die Zukunft nichts Besseres zu erwarten. Der Mensch ist eben, wie er ist.

    Alle historischen Epochen hatten ihre Probleme. Und deshalb ist es lächerlich, irgendein Detail, das sich überlebt hat, herauszugreifen und sein Fehlen allen Problemen in die Schuhe zu schieben.

    Unsere heutigen Probleme rühren *nicht* daher, daß heute die Religion, die Sklaverei oder die Cholera nicht mehr wichtig ist. Mit denen hätten wir bloß noch weitere Probleme zusätzlich.

  163. #117 Argutus rerum existimator (06. Mrz 2010 09:53)
    „Das Karma (sanskrit “karman” = Tat) ist gerade das Gegenteil eines unbeeinflußbaren Schicksals, nämlich die Konsequenz des eigenen, individuellen Handelns auf die persönliche Zukunft (derselben oder einer späteren Inkarnation).“

    Ihre Ausführungen würde ich unter protestantisch-kantische Karmalehre abbuchen. Ein schönes Beispiel dafür, eigene unbewußte religiöse Restanteile esoterisch auf ein fernöstliches Denkschema zu projizieren. Jetzt wird schon die Karma-Lehre verantwortungsethisch aufbereitet.
    Die deutsche Romantik macht´s möglich.

  164. #169 Poitiers 732

    „Vielleicht versuche Sie einfach mal bei #87 einzusteigen (das soll keine klugscheisserige Belehrung sein), denn ich habe den Eindruck, Sie reden ein wenig an meinen Ausführungen vorbei.“

    Darauf hatte ich mich schon längst bezogen gehabt.

    #150 Rechtspopulist (06. Mrz 2010 11:09) Your comment is awaiting moderation.

    Nur leider ist der Beitrag „unter Moderation“ – so dass du den nicht lesen konntest.
    Unter solchen Bedingungen ist hier jeder Diskurs letztlich unsinnig.

    Nun aber doch noch eine Replik – auch auf die Gefahr hin, dass diese erst viel zu spät lesbar sein wird…

    „Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass der Freiheitsbegriff, für den die Aufklärung eintritt, aus dem biblischen Menschbild herrührt.“

    Und genau dem hatte ich bereits widersprochen. Ich stell dem entgegen, dass es einerseits kein homogenes „biblisches“ Menschenbild gibt und dass der Freiheitsbegriff der Aufklärung nicht selbst im Monotheismus wurzelt. Moses hätte z.B. wohl kaum den Israeliten erzählt, dass es sich im Falle seines „Gottes“ um ein „Postulat der praktischen Vernunft“ handelt. Wobei Kants Gottespostulat sehr fragwürdig ist! (Stichwort Theodizee etc.)

    „Eine gesellschaftliche Ordo können Sie aber aus der Bibel eben nicht ableiten, denn dort sind alle Menschen gleichwertig!“

    Hier ist deine Argumentation deutlich angreifbar. Wie schon gesagt, gibt es nicht DAS eine „biblische Menschenbild“ und zum anderen habe ich über Religion geredet und die besteht nicht nur aus der Bibel. Die Aufklärung bezog sich selbst auf die Lebenswirklichkeit, nicht aber auf eine Schriftensammlung.

    Deine These, in der Bibel seien alle Menschen gleichwertig ist bereits mit dem Auftreten Moses vor dem Pharao und den folgenden Plagen widerlegt. Ebenso wird sie dadurch widerlegt, dass der nicht-religiöse Menschen gegenüber dem Typus des Gläubigen eindeutig benachteiligt wird.
    „Es führt kein Weg zu Gott den durch mich“. Sowas ist für Hindus usw. alles andere als eine frohe Botschaft.
    Dass sich aber andererseits aus gewissen Bibelstellen etwas gänzlich anderes herauslesen lässt, bestätigt meine Aussage, dass die Bibel eine sehr heterogene Schriftensammlung darstellt.
    Irgendwo steht dort auch „Ihr seid Götter“.
    Dort tauchen uralte Mythen auf, wie z.B. die Sintflut, die sich ja auch in den Schriften anderer alten Volker finden lässt.
    Viele Vorstellungen, die wir in den Evangelien finden, Wurzeln in der Astrologie, im Okkultismus, in der Hermetik, schöpfen aus griechischen oder auch babylonischen Quellen.
    Die Thematik, über die wir hier reden, ist höchst komplex und lässt sich nur schwerlich im Kommentarbereich eines PI-Beitrages auf adäquate Weise behandeln…

    Der Punkt ist, dass die Aufklärung sich gegen eine Gesellschaftsordnung gerichtet hat, die religiös fundiert war. Die Bibel ist aber nur ein Teilelement der Religion, insofern entscheidet nicht ein „biblisches Menschenbild“, sondern es geht darum, dass Vertreter einer Religion ihre Vorstellungen als universell gültig betrachtet haben!

    So gesehen ist es vergleichsweise belanglos, was in diesen oder jenen Bibel-Passagen zu finden ist.

    Die Tatsache übrigens, dass wir heute eine historisch-kritische Lesart der Bibel haben, dass wir sie aus einer Distanz lesen, die es vor der Aufklärung nicht gab, ohne dass der Ketzerei-Vorwurf erhoben wurde, kann ja auch rein logisch nicht in der Bibel selbst verankert sein.

    Ohnehin haben Schriften wie die Bibel die Eigenart, dass Menschen (nicht nur) unserer Tage – von der Übersetzungsthematik abgesehen – nicht grundsätzlich 1:1 nachvollziehen können, aus welchem Bewusstsein heraus die Texte von einst verfasst wurden.

    Umstand, dem man nun beim besten Willen nicht widersprechen kann.“

    Nein, man muss dem sogar widersprechen.

    „Dem Menschenbild, dass die Chinesen pflege(t)en, ist die Aufklärung jedenfalls nicht entsprungen.“

    Das gilt auch für die chinesische Medizin, die sehr wirkungsvoll ist, deren Ursprünge unser kausal-mechanisches Weltbild (das letztlich ein rein materialistisches ist) aber ebenso wenig kennt wie deren Wirkungszusammenhänge.
    Damit kennen sich allerdings beispielsweise Shaolin-Mönche bestens aus.
    Es gibt diesbezüglich vielerlei ernstzunehmende wissenschaftliche Untersuchungen…
    Es ist ja erstaunlich, was so manche Asiaten so alles leisten können mit ihrem Training der Konzentration und Selbstbeherrschung.

    Die Chinesen sind auf eine Ideologie hereingefallen, die sie ausgerechnet aus Europa importiert haben. Die Japaner – ebenfalls Asiaten aber nicht.
    Vergleicht man die Geschichte der Völker, so stehen die Europäer in Sachen Brutalität nicht besser da als andere.
    Eine grundsätzlich moralische Überlegenheit ist nicht feststellbar. Umgekehrt sollten sich allerdings auch so manche Heilssucher einmal fragen, warum gerade beispielsweise in Indien, das für Viele als Musterland der Spiritualität gilt, so vieles völlig falsch läuft!

  165. JEGLICHER Nichtuniversalismus ist geradezu eine Kriterium, um ungöttliche Elemente aus einer untersuchten Lehre auszuschließen.

    Das ist übrigens auch ein wesentliches Element von Multikulturalismus und dem „Kampf gegen Rechts“, die ja immerhin insofern aus der Naziherrschaft gezogene richtige Lehren sind, als sie die überhebliche Ausschließlichkeit der Naziideologie überwinden, was auf jeden Fall ein wichtiger Fortschritt ist.

    Wird der „Kampf gegen Rechts“ jedoch als Abwehr von individueller Selbstbestimmtheit und spirituellen Werten (Nächstenliebe, Spiritualität usw., die oft wenig kenntnisreich mit Religionshierarchie, Inquisition und Verdummung verwechselt werden) und als Gleichschaltungsideologie missbraucht, um den „kapitalistischen“ Egoismus (=verbogene Individualität) mit Zwang zu überwinden, dann wird er selbst zum undemokratischen Unterdrückungsinstrument.

    Als Freiheitskämpfer sollte man darauf abzielen, den „Kampf gegen Rechts“ zur Abwehr der nichtuniversalistischen, also tatsächlich nazihaften Elemente im Islam zu verwenden, jedoch wiederum nur dieser.

    Das Kind mit dem Bade ausschütten bringt nirgends weiter, aber die Gefahr droht offenbar überall: Atheisten sägen am Ast der Nächstenliebe und des universalistischen Menschenbildes, die ihnen die Freiheit erst gaben und die Ablehnung der Zentralgewalt in der Aufklärung provozierte; Islamisten in Europa sägen an der Freiheit, die hier dem Moslem gewährt wird; islamistische Christenkulturablehner in anderen Ländern, die gegen Unzucht und Sexplakatzupflasterung sind, sägen gleichzeitig an wichtigen Werten, die sie selbst zum Aufbau ihrer Länder bräuchten, und an Erfolgen des Westens, auf die sie ja doch neidisch sind; PI-Fanatiker sägen in ihrer übermäßig pauschalen Ablehnung des Islams auch an denjenigen spirituellen Elementen des Islams, die seine Milderung bewirken können; überhebliche Christen sägen an der Demut, die eine Verständigung erst ermöglicht; fanatische Antikapitalisten sägen in ihrer berechtigten Ablehnung eines übersteigerten, herzlosen Egoismus auch an Werten wie selbstbestimmtem Fleiß und individueller Aufbaukraft, ohne die sie auch ihre egoistisch vom Sozialamt geforderte Miete nicht bezahlen könnten, usw.

    Man muss dann doch genauer hinschauen als Ideologie und Phrasendrescherei und die Werte besser sortieren, um in allen Lehren die Spreu vom Weizen zu trennen, sich selbstkritisch zu betrachten und zu verändern, um eine bessere Welt zu schaffen.

  166. #190 rockabye (06. Mrz 2010 13:02)

    Ihre Ausführungen würde ich unter protestantisch-kantische Karmalehre abbuchen. Ein schönes Beispiel dafür, eigene unbewußte religiöse Restanteile esoterisch auf ein fernöstliches Denkschema zu projizieren.

    Der Pferdefuß bei dieser Analyse ist allerdings, daß ich nicht eine Minute meines Lebens Protestant war. Dafür habe ich mich recht intensiv mit indischer Philosophie beschäftigt. Das empfehle ich jenen, die sich hier so salopp äußern, ebenfalls.

  167. #189 Confluctor

    „Genau darum ist ja auch das höchste Gebot eine Forderung an sich selbst: “Tue deinem Nächsten so, wie Du selbst behandelt werden möchtest”, und nicht eine Einforderung eines Rechts.“

    Ethik ist ein hochkomplexes Thema, das abstrakt behandelt simpel erscheint, in der konkret gewordenen Lebenssituation aber zu einem der Grundprobleme unseres Lebens gehört.

  168. #193 Rechtspopulist (06. Mrz 2010 13:11)
    „Si tacuisses philosophus mansisses! ;-)“
    Das könnte Ihnen so passen. 😉
    #194 Argutus rerum existimator (06. Mrz 2010 13:16)
    „Der Pferdefuß bei dieser Analyse ist allerdings, daß ich nicht eine Minute meines Lebens Protestant war.“
    Wären Sie es, würde sich Ihnen manch ferner Glanz
    als Hausgemachtes erweisen. Nicht daß sich nicht gerade auch Indologen oder Buddhisten oft verwundert über solch euroasiatische Webversuche zeigten.

  169. #194 Poitiers 732:

    die ersten Sätze eines Beitrages herauszugreifen, um dann mittels diffamierender Unterstellung dem im Gesamtbeitrag dargelegten Sachverhalt, welchem sich aus der hier vertretenen religiösen Richtig nichts mehr entgegnen läßt, ist…

    …billig!

    Die Frau liefert eine klare Argumentation. die mag dir nicht schmecken, aber das mindert weder deren Sinn noch Wahrheitsgehalt.

  170. „Die Werte gründen – historisch gesehen – christlich“

    Quatsch. Die Christen haben der Hypatia bei lebendigem Leib die Haut abgezogen, weil sie eine gescheite und selbständige Frau war.

    Die europäischen Werte sind älter als das Christentum. Letzters hat einfach kopiert, was sie nicht umgehen konnten, von Menschenwürde (griechisch) bis Todsünde (griechisch).

  171. #202 rockabye

    „Nicht daß sich nicht gerade auch Indologen oder Buddhisten oft verwundert über solch euroasiatische Webversuche zeigten.

    Wer z.B.?

    Ich sehe übrigens im hiesigen Fall keinen „euroasiatischen Webversuch“.

    Wenn also deise Definition des Karma-Begriffs: “Das Karma (sanskrit “karman” = Tat) ist gerade das Gegenteil eines unbeeinflußbaren Schicksals, nämlich die Konsequenz des eigenen, individuellen Handelns auf die persönliche Zukunft (derselben oder einer späteren Inkarnation).”

    FALSCH sein soll (und nicht etwa nur unzureichend), dann bitte ich um die RICHTIGE Definition.

    Du könntest uns ja in deisem Zusammenhang aufgrund deiner indologischen Kenntnisse mal erklären, was „Entstehung in Abhängigkeit“ bedeutet.

    Zitat: „Jetzt wird schon die Karma-Lehre verantwortungsethisch aufbereitet.“

    Dann hätte ich gerne indologisch fundierte Belege dafür, warum das in der indischen Geisteswelt nicht schon längst selbst der Fall sein sollte.

  172. #157 Rechtspopulist (06. Mrz 2010 11:16)

    Die Freiheitsforderung der Aufklärung richtete sich gegen die in der Religion verwurzelten Ordo. Ergo kann die religion nicht zugleich die Triebfeder dieser Forderung sein.

    Die Freiheitsforderung der Aufklärung richtete sich gegen den Fürstbischoff von Passau,……etc., weil er seinen Herrschaftsanspruch als geistlicher Würdenträger von einer Religion herleitet, deren Gründer von Armut gepredigt hat und keinen Fürstbischoff kannte.

    Dieser Widerspruch zieht sich durch das ganze Mittelalter und würde nicht zuletzt auch von „unaufgeklärten“ (Bettel)Mönchen ausgesprochen und kritisiert. Wurde also auch innerhalb des Systems Kirche bemerkt.

    Die christliche Religion war möglicherweise nicht die Triebfeder aufklärerischer Forderungen, aber sie lieferte doch zumindest Argumente dafür.

    Die Freiheitsforderung der Aufklärung richtete sich gegen die in der Religion verwurzelten Ordo.

    Ob Luther auch so dachte, als er die katholische Ordo zertrümmerte? 😉

  173. #200 FreeSpeech

    Die alte Christliche Kirche hat diesbezüglich absolut versagt und trägt tiefste Schuld.
    Ich würde sagen der Wolf im Schafspelz.
    Aber ich würde Dir wärmstens empfehlen, die Bibel selber zu studieren und nach Gott zu fragen…dann wirst Du erkennen das diese leidvolle Kirchengeschichte rein gar nichts mit dem Jesus Christus der Bibel zu tun hat.
    Die anfänge der Christengemeinden sind bei weitem nicht mehr das was die Katholische Kirche heute ist.
    Was wir brauchen sind Bibelgläubige Christen die als Lichter in der Welt wandeln. Es gibt sie leider zu wenig…und wenn man sich dazu bekennt wird man ausgelacht, verspottet usw. wie leider, ich klage es an, auch in diesem Blog.

    Die Werte der Bibel sind bzw. waren mal da

  174. #160 Rechtspopulist (06. Mrz 2010 11:19)

    Das war schon in der Antike nicht so…</blockquote

    Könnte es daran liegen, dass sich das Christentum in der Antike noch nicht etabliert hatte? 😀

    Das Christentum liegt innerhalb der Geschichte, nicht außerhalb. Warum also sollte es nicht bewährte Grundsätze der Altvorderen übernehmen, neu interpretieren und weitergeben.

    Dass es die 10 Gebote schon im Judentum gab, hält uns doch auch nicht davon ab, diese als christliche Grundsätze zu bezeichnen? Sie haben sich für das Zusammenleben der Gemeinschaft bewährt und deshalb bis heute überlebt.
    Allerdings wurden sie in Europa nicht von den Juden sondern von der christlichen Kirche vertreten. Unabhängig vom Glauben ist diese Weitergabe von Grundsätzen, Regeln und Verhaltensformen durch die Kirche das, was ich als christliche Grundlage des Abendlandes begreife.

    Ich begreife die Aufklärung auch als ein geschichtliches Ereignis, das sich auf die Vorgaben der Altvorderen stützt und sich daraus entwickelt hat.

    Ohne festes Fundament kein stabiles Gebäude.

  175. #200 FreeSpeech (06. Mrz 2010 13:43)

    Quatsch.

    Ein beindruckender Anfang, der auf Großes und geistreiches im Folgenden schließen läßt; und siehe da, Sie erfüllen die Erwartung:

    Die Christen haben der Hypatia bei lebendigem Leib die Haut abgezogen, weil sie eine gescheite und selbständige Frau war.

    Das dieses von Ihnen gebrachte Beispiel nicht als PARS PRO TOTO gelten kann, leuchtet Ihnen natürlich auch nicht ein; ansonsten hätten Sie es ja nicht gebracht.

    Vielleicht darf ich Sie aber mit einem Zitat von CHAIM NOLL zumindest mal darüber erleuchten, warum es eben nicht „die Christen“ waren:

    Diese für die Völker der alten Welt unübliche Wertschätzung des Anderen –
    gemeint im Sinne von „Anderssein“ – begann [in der Bibel] bei den Frauen. Die zunächst im
    ersten Buch Mose 3,16 ausgesprochene, von den frühen Völkern als „gottgewollt“
    angesehene Superiorität des Mannes gegenüber der Frau wird schon wenig später im
    selben Buch für die hebräischen Patriarchen korrigiert. Es gehört zum
    biblischen Verständnis der Schöpfung als eines immerwährenden, in ständiger
    Bewegung befindlichen Vorgangs, dass solche Entwicklungen möglich sind und im
    Text vollzogen werden. In der Abraham-Sarah-Geschichte wird dem
    Stammvater von seinem Gott geboten, fortan auf seine Frau zu hören: „In allem, was
    dir Sarah sagt, höre auf ihre Stimme“. Die Aufforderung erfolgt in derselben
    sprachlichen Formel – im Hebräischen sh’ma b kolah – mit der sonst geboten wird,
    auf das Wort Gottes oder seiner Sendboten zu hören.
    Von da an ist in der biblischen Welt die Unterwerfung der Frau unter den Willen
    des Mannes aufgehoben, zumindest in Frage gestellt. Wo sie dennoch
    gesellschaftliche Gepflogenheit blieb, konnte sie jedenfalls nicht mehr für
    „gottgewollt“ erklärt werden. Die Behauptung der Gottgewolltheit eines solchen
    Vorrechts wird in der hebräischen Bibel nirgendwo mehr erhoben. Zwei Stellen im
    Neuen Testament, in Briefen des Paulus, die einen Aufruf zur Unterordnung der
    Frau enthalten, berufen sich gleichfalls nicht auf Gottes Wort, sondern geben die
    Ansicht des Apostels wieder.

    Ich fürchte allein, dass meine Bemühungen wenig Frucht tragen werden und sie Ihre haltlosen Vorwürfe schon baldigst wieder weiderholen werden.

  176. Das Christentum hat nicht nur was mit der Kirche zu tun. Das Christentum prägt unsere ganze Geschichte, Kunst, Literatur, Bräuche, Festivitäten, Namen, Kalender usw. Ob wir glauben oder nicht spielt es hier keine Rolle. Wir sind das christlich-humanistisches Europa, und DAS unterscheidet uns vom Islam. Zumal dass Atheisten im Islam es noch schlechter haben als gläubigen Christen!!

  177. @ #72 Frietz (06. Mrz 2010 05:03) Meinungsfreiheit = christlicher Wert?
    Gleichberechtigung = christlicher Wert??
    Demokratie = christlicher Wert???
    Glaubensfreiheit = christlicher Wert????
    Die Fragezeichen werden jedesmal länger …

    Für mich gibt es hier nur eine Frage: Woher beziehen Sie ihre Kenntnis über das Christentum?

    Meinungsfreiheit im Christentum – selbstverständlich ja. Oder wer von den Christen will Ihnen unter Androhung von Strafe verbieten, Ihre Meinung zu sagen?

    Gleichberechtigung im Christentum: Selbstverständlich. Gerade das Christentum sagt, daß alle Menschen mit den gleichen Rechten ausgestattet sind und daß alle Menschen gleich viel wert sind.

    Demokratie – selbstverständlich verträglich mit dem Christentum. Jesus sagt: Gebt dem Kaiser, was des Kaiser ist und gebt Gott, was Gottes ist. Damit ist die Trennung von Staat und Religion klar geregelt. Das Christentum hat nur eine einzige politische Aufgabe: Stellung zu beziehen gegen einen Totalitarismus, sofern die Politik totalitär handelt. Und genau das ist eine wichtige Funktion der Religion und kann im Notfall (in einer Diktatur) ein wichtiger Rückhalt sein.

    Glaubensfreiheit ist selbstverständlich ein christlicher Wert, und keiner der geringsten. Das Christentum ruft zu Toleranz gegenüber allen Religionen auf und bejaht sogar, daß Menschen auch außerhalt des Christentums das ewige Heil erreichen können.

    Was also quasseln Sie an falschen Vorstellungen über das Christentum? Das ist wirklich schwer erträglich. Deshalb meine obige kurze Entgegnung, für mehr habe ich weder Zeit noch Lust an dieser Stelle.

  178. #206 ellai
    ich finde das wir das Christentum nicht nur auf den Humanismus und Kulturelle Prägung unseres Christlichen Abendlandes defarmieren dürfen.
    Die Bibel lehrt weit mehr…Sie zeigt uns den Weg zu Gott auf!
    Wenn wir das nicht glauben, dann können wir uns auch nicht auf diese Werte stützen, den das ist nicht das Primäre Ziel von Gott.

  179. #207 Leserin
    „Das Christentum ruft zu Toleranz gegenüber allen Religionen auf und bejaht sogar, daß Menschen auch außerhalt des Christentums das ewige Heil erreichen können.“

    Das stimmt so nicht!
    Die Bibel lehrt eindeutig das das Heil nur durch den Glauben an Jesus Christus zu erreichen ist.
    Der Gott der Bibel toleriert die Andersdenkenden, zeigt aber deutlich die schrecklichen Konsequenzen einer Gottlosigkeit auf.

  180. Nach dem Lesen der ganzen und (Lob!) sehr guten weil differenzierten und von Reflexion getragenen Kommentare, gebe ich auch mal meinen Senf dazu…

    Ich bin echt erstaunt über das Thema das hier diskutiert wird. Das Christentum ist die Antwort…wir brauchen Mission in der Kindheit…Religion ist Scheiße…Jesus war ein Weichei… Atheisten haben kein Mitgefühl, weil keinen Gott… und so weiter und so fort…

    Geht’s noch ? Klar war Jesus ein Segen für die Menschheit, es war es der der harten Vetragsreligion der Judaisten einen Humanismus (Bergpredigt) gebracht hat… ohne die Lehren Jesus wäre Europa heute nicht das was es ist…

    Zum anderen sind unsere Wurzel auch ganz klar Altgriechisch (also mental gesehen), hier finden wir die Demokratie, Individualismus, Vernunft, Erkenntnisstreben…

    Der römischen Kultur verdanken wir unsere Ideen einer funktionierenden Zivilgesellschaft und eines guten, bürgerlichen Rechtssystems…

    Von den Germanen und Kelten komt unsere bodenständige, Naturliebende und in der Heimat verwurzelte Art…

    Habe ich was vergessen ? Ach ja, neuere historische Forschungen sind sich sehr sicher das Jesus in Indien war (viele ungeklärte Jahre in seiner Biographie) , Indien war damals wichtiger Handelspartner des nahen Ostens und dort den Buddhismus kennengelernt hat, also könnte man sagen, das unser humanistischen Werte auch buddhistische Wurzeln haben…

    In der Neuzeit kommen ganz klar noch die ganzen Afrikanischen Einflüsse als afroamerikanisch dazu hier vor allem in der Musik… ich liebe Jazz und Rock !

    Warum schreibe ich das ? Es ist einfach fantastisch was für ein Erbe wir haben und wieviele gute kulturelle Einflüsse in grade der europäischen Kultur stecken…

    Aber bitte liebe Christen: hört auf zu missionieren, freie Menschen mögen das eigentlich gar nicht. Wir haben lange für die Aufklärung und Religionsfreiheit gekämpft und auch wenn die Klöster als Wissenträger sehr wichtig waren hat die Kirche als Institition doch vieles verkackt…

    Die ganzen Werte auf die Jesus hinwies findet ihr auch in anderen Religionen, nämlich in denen die humanistisch sind, also Hinduismus (nicht alle Ausprägungen, aber im Grunde schon) im Taoismus, im Buddhismus sehr bestimmt, bei den Bahai und im Janaismus ebenso… auch der Judaismus ist eigentlich recht menschenfreundlich (obwohl in seiner ortodoxen Audführung doch recht verquer und altmodisch, bleiebt aber Privatsache und ist jedem Missions- und Bekehrungsgedanken abhold).

    Und die Atheisten können alle diese zutiefts menschlichen Werte auch repräsentieren. Fsllt nicht in die Falle den „Gottlosen“ die Menschlichkeit abzusprechen !!! (das machen andere viel konsequenter…;-))

    Die Werte die uns hier so am Herzen liegen sind zutiefst menschliche Werte und kommen nicht aus einer Religion, diese sind ebenfalls von Menschen gemacht, sondern aus uns !

    Und deshalb ist es einfach wichtig, das wir für die gleichen Werte einstehen, welche Religion jemand praktiziert ist Privatsache… und ich kenne viele freie Menschen (mich eingeschlossen) die sich ohne Gott doch nicht ganz allein im Universum fühlen…

  181. „Wir haben lange für die Aufklärung und Religionsfreiheit gekämpft“

    Joseph Stalin

  182. #209 justice70 (06. Mrz 2010 14:22) #207 Leserin
    “Das Christentum ruft zu Toleranz gegenüber allen Religionen auf und bejaht sogar, daß Menschen auch außerhalt des Christentums das ewige Heil erreichen können.”

    Das stimmt so nicht!
    Die Bibel lehrt eindeutig das das Heil nur durch den Glauben an Jesus Christus zu erreichen ist.
    Der Gott der Bibel toleriert die Andersdenkenden, zeigt aber deutlich die schrecklichen Konsequenzen einer Gottlosigkeit auf.

    Das ist ja richtig. Aber ein Gläubiger einer anderen Religion, (also jemand, der kein Christ ist, sondern etwas anderes glaubt) ist ja nicht gottlos. Auch da ließe sich natürlich noch mehr dazu sagen, aber nicht hier, außerhalb eines theologischen Forums. Und ich bin keine Theologin, aber habe einen Religionsunterricht genießen können, der sich weit abhebt von dem, was heute in den Schulen geboten wird und erlaube mir daher mitzureden. – Der Missionsauftrag Jesu besteht übrigens weiterhin und ist vom Vatikan bekräftigt worden – und das ist auch gut so. Wie gehen aber diejenigen unserer Pfaffen mit diesem Missionsauftrag um, die dem Islam hinterherhecheln.

    Okay, ich bin vom Thema abgewichen.

  183. #210 ottoDd

    ich glaube Dich hatte ich schon mal in der Diskussion.
    Also ich denke Du brauchst Dich gar nicht als opfer einer Missionierung fühlen.
    Du bist ein freier Mensch der sich aber, denke ich jedenfalls, auch mal eine andere Meinung gern anhören kann.
    Es geht ja um die Diskussion der momentanen Problematik der Gesellschaft und ihren Strömungen.
    Also da finde ich es sehr wohl angebracht auch über den Stellenwert der Christenheit und was es auf sich hat zu reden.
    Wer etwas anderes danach glauben will, meine Güte das ist zum Glück ein freies Land.

  184. #194 Rechtspopulist

    Ich stell dem entgegen, dass es einerseits kein homogenes “biblisches” Menschenbild gibt (…)

    Das biblische Menschenbild ist homogen unter folgendem Aspekt:

    •Gleichheit aller Menschen, egal welchen Geschlechts, welcher Rasse und auch egal welchen Glaubens, da die Liebe des jüdisch-christlichen Gottes allen seinen Geschöpfen gilt.

    Aus dieser Gleichheit vor Gott lassen sich natürlich auch gleiche Rechte ableiten, wie es dann in der Aufklärung zaghaft begonnen wurde. Es ist eben mehr als fraglich, ob es eine Aufklärung und die Forderungen nach Gleichheit z.B. in Form der universalen Menschenrechte unabhängig von Stand, Geschlecht, Herkunft, Nationalität, etc., hätte überhaupt entstehen können. Selbst wenn Sie die Verwandtschaft dieser Lehren leugnen wollen, können Sie schlechterdings keinen Widerspruch zwischen dem biblischen Menschenbild und dem der Aufklärung postulieren; allenfalls künstlich konstruieren.

    Moses hätte z.B. wohl kaum den Israeliten erzählt, dass es sich im Falle seines “Gottes” um ein “Postulat der praktischen Vernunft” handelt.

    Soll oder muss ich auf diesen Gag, den Sie sicherlich auch nur als solchen meinen, ernsthaft eingehen? 😉

    Deine These, in der Bibel seien alle Menschen gleichwertig ist bereits mit dem Auftreten Moses vor dem Pharao und den folgenden Plagen widerlegt.

    Hier irren Sie, denn hinter dem Auszug der Israeliten aus Ägypten verbirgt sich das biblische Verbot einer lebenslangen Versklavung. Der Pharao als Sklavenhalter und damit in einer ungleich höheren Position als die versklavten Israeliten wird wieder auf ein Normalmaß zurecht gestutzt. Bemerkenswert bei dieser Geschichte übrigens auch, dass der jüdische Gott; im Gegensatz etwa zu Allah; sein Volk nie dazu aufruft, seinen Feinden selbst Leid anzutun, sondern dies ganz explizit in eigene Hände nimmt. Waren die Israeliten „ungezogen“ richtete sich das auch immer ganz schnell gegen sie selbst.
    Kurzum: In dieser Geschichte erkennen Sie sogar noch mal ganz ausdrücklich, die Gleichheit der Menschen vor Gott und damit auch untereinander.

    (…) Dass sich aber andererseits aus gewissen Bibelstellen etwas gänzlich anderes herauslesen lässt, bestätigt meine Aussage, dass die Bibel eine sehr heterogene Schriftensammlung darstellt.

    Bei aller Heterogenität bleiben dennoch Grundaussagen unverrückbar und dazu zählt eben genau das angesprochene Menschenbild der Gleichheit, aus der sich eben Demokratie etc. ableiten lassen. Die Athener Demokratie hatte daneben einen ganz anderen Kristallisationspunkt: Hier leitete sich die Demokratie nicht durch einen Gleichheitsgrundsatz ab, sondern dadurch, dass der Mann, der für den Staat sein Leben einsetzt, kämpft und stirbt, einen Anteil an der Macht einforderte. Hier lag kein Grundsatz vor, sondern ein DO UT DES, was vom Ansatz her einer anderen Logik folgt.

    Viele Vorstellungen, die wir in den Evangelien finden, Wurzeln in der Astrologie, im Okkultismus, in der Hermetik, schöpfen aus griechischen oder auch babylonischen Quellen. (…)

    Hier beginnen Sie endgültig abzuschweifen (sorry, es soll nicht unfreundlich klingen), verfallen in den pawlowschen Beißreflex und fangen vom 100sten ins 1.000ste kommend an, in einer merkwürdig wüterischen Art auf alles einzudreschen, was sich auch nur irgendwie christlich oder biblisch nennt. Und bei allem Respekt, das ist nicht Bestandteil dessen, was Sie eigentlich zu kritisieren trachteten.

    Der Punkt ist, dass die Aufklärung sich gegen eine Gesellschaftsordnung gerichtet hat, die religiös fundiert war.

    Die Aufklärung richtete sich gegen eine Gesellschaftsordnung, die sich religiös zu legitimieren suchte. Zur Rechtfertigung eines Gottesgnadentums werden Sie aber keine Bibelstelle finden. Mithin auch ein schlagendes Argument manches Aufklärers. Der selbsternannte Atheist und König von Preussen Friedrich der II. schwurbelte ja auch nicht umsonst irgendetwas vom ersten Diener des Staates.

    Die Tatsache übrigens, dass wir heute eine historisch-kritische Lesart der Bibel haben, dass wir sie aus einer Distanz lesen, die es vor der Aufklärung nicht gab, ohne dass der Ketzerei-Vorwurf erhoben wurde, kann ja auch rein logisch nicht in der Bibel selbst verankert sein.

    Auch hier irren Sie. Die Bibel-Exegese war immer Bestandteil jüdisch-christlicher Traditionen. Eine Exegese setzt aber immer Distanz voraus. Das Christentum hat allerdings lange an einem unglücklichen Umstand schwer getan: nämlich angefangen bei Konstantin in eine Rolle einer staatstragenden Religion nach römischen vorbild gedrängt worden zu sein, die eigentlich mit der Lehre Jesu

    mein Reich ist nicht von dieser Welt

    nicht vereinbar war. Hier sind die Kirchenväter einer Versuchung unterlegen, die aber zumindest teilweise durch die Verfolgung im römischen Reich erklärbar und menschlich vielleicht auch sehr verständlich ist. Der Glaubwürdigkeit war das bis heute nicht unbedingt zuträglich. Auch die Exegese wurde damit z.T. zum Politikum und damit Machtfaktor.
    Alles übrigens als Grundlegender Unterschied zum Islam, wo der Koran die Koran-Exegese selbst verbietet und der Glaube von vornherein eine irdisch machtpolitische Agenda verfolgt.
    Während das Christentum also durch die Aufklärung zu seiner Würde und seinen Kernaussagen zurückfinden konnte, würde Gleiches dem Islam schlicht sein Wesen nehmen.

  185. #211 Leserin

    ich wollte nur etwas korrigieren.

    Also was die Katholische Kirche macht, da bin ich nicht so mit einverstanden.
    Für mich ist Glaube erst einmal eine Persönliche angelegenheit die sich konkret an die Bibel lehnt. Die großen Kirchen brauche ich da in erster linie nicht.

  186. Den Islam verurteilen, aber selber am liebsten „missionieren“…. das ist doch krank! Mir sind die Christen lieber als die Moslems, das ist klar. Aber nur, solange sie eben nicht missionieren. Denn sonst huste ich denen mal was!

  187. Eigentlich ist Europa christliche Erde(Land) und gehört den Christen und Aufgabe der Kirchen wäre es diese Erde(Land) zuverteidigen. Aber die Kirchen machen gar nichts, im Gegenteil sie fördern sogar noch die Islamisierung und beschleunigen ihren Untergang. Die Schwäche der Kirchen ist selbstverschuldet, Faulheit und Feigheit haben sie geschwächt. Ich mag mich noch an meinen Religionsunterricht Anfang der 90er Jahre erinnern, mir wurde niemals von einem Pfarrer erklärt wozu es die Kirche braucht, was ist ihr Sinn? Jeder Bäcker, jeder Metzger weiss wieso und wozu er seine Arbeit macht. Es gibt einen Mangel an Pfarren uns wurde in der Schule nie schmackhaft gemacht das Pfarrer eine Interessanter Beruf sein kann, jeder normale andere Berufszweig macht Werbung und Imagepflege bei den Jungen. Die Kirchen sind zufaul dazu.

    An Schulen werden Kreuze, christliche Lieder, christliche Feiertage, der Religionsunterricht, etc. verboten werden und was machen die Pfarrer und die Kirchen??? Verständnisslos schaue ich zu wie diese Herren Kirchenvertreter nichts machen, sie finden es noch gut und applaudieren.

    Wer mit der Konfirmation in eine Kirchliche Gemeinde aufgenommen wird, der hört nichts von seiner Gemeinde (Verein, Club) nur die Kirchensteuern werden regelmässig eingetrieben und mit diesen Kirchengeldern wird dann der Islam oder Afrika unterstüzt, niemals würde dieses Geld der eigenen Gemeinde zugute kommen. Wer einem Verein oder Club beitritt der wird wenigstens regelmässig an Treffen eingeladen und einmal an der Generalversammlung darf jeder seine Meinung kundtun.

    Selbstherrlich feiern sich unsere Protestantischen Kirchenführer bei uns in der Schweiz (bei den Katholiken sieht es nicht anderst aus), vor 50Jahren gab es mal je 50% Katholiken und Protestanten und heute ist die Reformierten Kirche bei gerademal 30% anbelangt und in Zukunft wird sie mal bei 20% ankommen. Selbstherrlich sehen sich die Kirchenführer, die sehen nicht das sie vielleicht mal was ändern müssten.

    Kurz und Bündig: Die Kirchen sind an ihrem Untergang völlig selberschuld und ich persönlich bin froh diesem Verein längst den Rücken gekehrt zuhaben. Solche faulen Kirchen sind nicht die Zukunft unserer Kinder und jenes Europas und für den Islam ist auch kein Platz.

  188. #223 Swisspride:

    „Eigentlich ist Europa christliche Erde(Land) und gehört den Christen…

    Seit wann und warum?

    Ich bin Europäer und kein Christ.

  189. #220 Poitiers 732

    „•Gleichheit aller Menschen, egal welchen Geschlechts, welcher Rasse und auch egal welchen Glaubens, da die Liebe des jüdisch-christlichen Gottes allen seinen Geschöpfen gilt.“

    Nein, siehe Ägypten siehe Heiden und Athesiten. Wer hat denn in Europa sämliche Kulte und Kulturen vernichtet?

    Jetzt sag nicht, das geschau aus „Liebe“…

  190. Die Werte gründen – historisch gesehen – christlich, und es war der Mission zu verdanken, dass wir in den Genuss dieser – nun zur Disposition stehenden – Werte gekommen sind.

    Alles was wir in diesem Land erreicht haben, habe wir der Aufklärung zu verdanken. Wenn die katholische Kirche noch die Macht hätte, die sie früher hatte, könnte der Autor nicht an seinem Rechner sitzen und diesen erbärmlichen Schwachsinn daher tippen. Sein Rechner wäre Satanswerk, genau wie jede andere freie Meinungsäußerung.

    Alles was PI-News und diese Pro-Bewegung wirklich ist, ist ein Haufen verkappter, heuchlerischer Katholiken. Der Islam und der Katholizismus sind 1:1 das selbe. Soviel zum Thema Splitter und Balken. Wie kann man auf dem Islam rumhacken und gleichzeitig hier die Kirche hochleben lassen? Die größte Schlächterin in der Geschichte der Menschheit, der Islam ist ein Witz dagegen.

  191. Wenn ich was hasse, dann diese ewig langen Kommentare!!!!
    Geht das nicht kürzer? Ihr kommt mir vor, wie PC-Programmierer, ihr heftet nur irgendwas zusammen und feiert euch. Arschgeigen…
    Und wenn ihr wirklich was zu erzählen habt, trotzdem Arschgeigen, weil warum nicht gleich einfach und ehrlich…

  192. #224 Konstablerwache (06. Mrz 2010 16:59)

    Wie kann man auf dem Islam rumhacken und gleichzeitig hier die Kirche hochleben lassen? Die größte Schlächterin in der Geschichte der Menschheit, der Islam ist ein Witz dagegen

    Und ich kann nicht verstehen, wie man was gegen den Islam hat, wenn man so wenig über ihn weiß, dass man ihn 1:1 mit den christlichen Kirchen setzt.

  193. @#228 Poitiers 732

    Der Islam macht das Gleiche, das die Kirche 1000 Jahre lang gemacht hat. Rauben, Morden und ihre Macht ausweiten. In der Perversität und der Korruptheit der Priesterherrschaft übertrifft sie den Islam aber bei weitem.

  194. #117 Argutus rerum existimator
    #112 Poitiers 732 (06. Mrz 2010 09:41)
    „die Idee des Karma, des vom Menschen unbeeinflussbaren Schicksals“

    „Das Karma (sanskrit “karman” = Tat) ist gerade das Gegenteil eines unbeeinflußbaren Schicksals, nämlich die Konsequenz des eigenen, individuellen Handelns auf die persönliche Zukunft (derselben oder einer späteren Inkarnation).“

    Danke, wollte ich auch gerade schreiben. 🙂

  195. #220 Poitiers 732:

    Deine Thesen sind falsch und die permanente Wiederholung macht diese nicht wahrer.

    Zitat:


    Das biblische Menschenbild ist homogen unter folgendem Aspekt:
    •Gleichheit aller Menschen, egal welchen Geschlechts, welcher Rasse und auch egal welchen Glaubens, da die Liebe des jüdisch-christlichen Gottes allen seinen Geschöpfen gilt.

    Nein! Es gäbe sonst kein auserwähltes Volk in der bibel udn auch kein „Es gibt kein Weg zu Gott denn durch mich“ usw.
    Das aber sagte ich ja bereits.
    Und die Ägypter waren – siehe Plagen auch nicht ganz so „gleich“. Abgesehen davon, ist „Gott“ etwas, dessen Existenz du gar nicht beweisen kannst, ein Phantom!

    Du weißt natürlich, dass die Bibel eben heterogen ist und aus völlig verschiedenen Quellen schöpft. „El“ ist völlig anderen Ursprungs als „Yhwh“ und der „Heilige Geist“ existiert im Judentum gar nicht.
    Der „Gott“ der Juden interessiert sich plötzlich für einen „Neuen Bund“ und läßt diese dann aus ihrem Land vertreiben, weil die Sache mit dem Messias in einer kreuzigung endete, die aber Teil der Vorsehung war, um Chrsiten von ihren Sünden zu erlösen, nicht aber Hindus, Griechen oder Römer? – Und natürlich auch keine Juden?

    All das soll ich glauben? Nein.

    Lies doch mal den Schopenhauer dazu, dann brache ich hier nicht mit Zitanten rumzuwerfen. Der hat das doch alles schon ausdiskutiert.

    „Aus dieser Gleichheit vor Gott lassen sich natürlich auch gleiche Rechte ableiten, wie es dann in der Aufklärung zaghaft begonnen wurde.

    Ach, …“erst mit der Aufklärung zaghaft begonnen“? Vorher aber haben die Christen alle die Bibel „falsch“ verstanden?
    Die aufklärer aber schöpften gar nicht aus der Bibel. Dort ist „Gott“ kein Postulat…
    DU aber kannst dessen Existenz nicht einmal beweisen, solange irgendwas behauptet wird, dass sich in keiner Weise behaupten lässt, bleibt es ein Phantom.
    Es läßt sich aus der Bibel gar nichts ableiten in Sachen „Gleichheit“. Dein Ansatz ist bereits unhaltbar und damit natürlich auch alles was du daraus herleiten willst.

    Es ist eben mehr als fraglich, ob es eine Aufklärung und die Forderungen nach Gleichheit z.B. in Form der universalen Menschenrechte unabhängig von Stand, Geschlecht, Herkunft, Nationalität, etc., hätte überhaupt entstehen können.

    Was ist daran fraglich? Europa hatte in der Antike bereits Philosophie, Rechtswesen, etc. etc.
    Warum sollte es unmöglich sein, heute relevante werte udn normen daraus abzuleiten.

    Deine Aussage beinhaltet die These, dass die Bibel notwendig sei für diese oder jene Rechte. Diese These aber ist durch nichts begründbar. dei Geschichte begründet schon gar nichts, weil durchaus auch Alternativen möglich gewesen wären und zudem je von dir selbst eingestanden werden muss, dass es TROTZ bibel bis zur Aufklärung in Sachen Freiheit recht düster aussah. DAS alleine wiederlegt deine These.

    „Selbst wenn Sie die Verwandtschaft dieser Lehren leugnen wollen…“

    Etwas, das nicht existiert, kann auch nicht geleugnet werden. Nochmal: Es gibt keine „biblische Lehre“. Diese schöpft aus unterschiedlichen Quellen, widerspricht sich usw. usw.

    „können Sie schlechterdings keinen Widerspruch zwischen dem biblischen Menschenbild und dem der Aufklärung postulieren; allenfalls künstlich konstruieren.“

    DAS „biblische Menschenbild“ existiert nicht.
    „Gott“ ist nicht beweisbar. Das menschenbild der Aufklärung wurde GEGEN die Religion durchgesetzt.
    Du redest, als wären die Aufklärer dei ersten, die in Europa eine Bibel gelesen haben.
    Es gibt heir eine Religion und Bibel ist ein Teil davon. Wenn du nun die Religion ausblendest und deine eigene Bibel-Interpretation zur alleingültigen erklärst, dann hast du damit nicht einmal eine christliche Perspektive.

    „Soll oder muss ich auf diesen Gag, den Sie sicherlich auch nur als solchen meinen, ernsthaft eingehen?“

    Solche Antworten kommen, wenn man sich eine Argumentation erspraren muss, weil man keine Argumente hat. Dann tritt man halt mal unter die Gürtellinie und schon kann’s lustig weitergehen.
    Was ich geschildert habe, wiederlegt deine eigene Bibeldeutung. Also nochmal. Deine Freiheits-Behauptung ist ebensowenig haltbar die die Gleichheitsbehauptung.
    Und genau dafür ist Moses in Ägypten mit samt der teuflischen Vorgehensweise gegen die Ägypter als Volk bezeichnend.
    Das kannst du auch nicht mit einer argumantation vom Tisch fegen a lá „der Zweck heiligt die Mittel“, ohne dass du dann sogleich Muslime am Halse hast, dei dir mit Allah kommen…

    „Hier irren Sie, denn hinter dem Auszug der Israeliten aus Ägypten verbirgt sich das biblische Verbot einer lebenslangen Versklavung.“

    Der Zweck heiligt nicht grundsätzlich die Mittel. Und die prinzipielle ungleichheit ist in diesem Falle evident. Da beißt die Maus keinen Faden ab.

    „Der Pharao als Sklavenhalter und damit in einer ungleich höheren Position als die versklavten Israeliten wird wieder auf ein Normalmaß zurecht gestutzt.

    Ja, ja… und die Armenier wurden von den Türken „unter Kriegsbedingungen umgesiedelt“, wie es schönredend von türkischer Seite her heißt.
    Nochmal: Der Zweck heiligt nicht die Mittel. Die Plagen waren unnötig und richteten sich gegen ein gesamtes Volk. Da ist nun mal keine „Gleichheit vor Gott“ zu finden.

    „Bemerkenswert bei dieser Geschichte übrigens auch, dass der jüdische Gott; im Gegensatz etwa zu Allah; sein Volk nie dazu aufruft, seinen Feinden selbst Leid anzutun, sondern dies ganz explizit in eigene Hände nimmt. Waren die Israeliten “ungezogen” richtete sich das auch immer ganz schnell gegen sie selbst.“

    Also nichts mit Freiheitsbewußtsein, gell? 😉

    Wie war das denn mit Jericho? – ich habe diese Geschichte nicht mehr im Kopf…

    „Kurzum: In dieser Geschichte erkennen Sie sogar noch mal ganz ausdrücklich, die Gleichheit der Menschen vor Gott und damit auch untereinander.“

    Nein, absolut nicht, das Gegenteil trifft zu. Abgesehen davon ist „Gott“ kein Erkenntnisgegenstand, sondern in der Welt des Glaubens verortet, wie wir alle wissen.
    Wobei aus der bibel, wie ich gezeigt habe, keine Gleicheit ableitbar ist.

    „Bei aller Heterogenität bleiben dennoch Grundaussagen unverrückbar und dazu zählt eben genau das angesprochene Menschenbild der Gleichheit, aus der sich eben Demokratie etc. ableiten lassen.“

    Nein – das habe ich ausführlich dargelegt. Demokratie gab es in Europa schon vor dem Christentum. Deises aber hat aus der Bibel keine Demokratie abgeleitet – sondern konsequent die Theokratie!
    „Waren die Israeliten “ungezogen” richtete sich das auch immer ganz schnell gegen sie selbst“… So ist das, wenn das Volk nicht tut, was 2gott“ verlangt. DAs hat aber auch gar nichts mit Demokratie zu tun – und die Höllendrohungen etc. der Religion ebensowenig.

    „Die Athener Demokratie hatte daneben einen ganz anderen Kristallisationspunkt: Hier leitete sich die Demokratie nicht durch einen Gleichheitsgrundsatz ab…

    Die Gleichheitsvorstellungen der Aufklärung umfassen auch Religionen! DAS hat als Tatsache ja nun wirklich nichts mit der Bibel zu tun…
    Dem liegt eine Form des Relativismus zugrunde, die nicht aus der Bibel stammt.

    „Hier beginnen Sie endgültig abzuschweifen (sorry, es soll nicht unfreundlich klingen)…“ Das sind Belege dessen, was ich sage. Die Dinge sind halt öfter mal komplexer als es so manchem lieb ist.

    …„verfallen in den pawlowschen Beißreflex und fangen vom 100sten ins 1.000ste kommend an, in einer merkwürdig wüterischen Art auf alles einzudreschen, was sich auch nur irgendwie christlich oder biblisch nennt.“

    Nein, ganz und gar nicht. Hier fehlt’s mal weider an Argumenten und schon folgt der Tritt unter die Gürtellinie. Das ist ein ganz schlechter Stil. Ich dresche auf gar nichts ein. Solche Vorwürfe sind nicht sachbezogen und argumentativ sinnfrei.

    „Und bei allem Respekt, das ist nicht Bestandteil dessen, was Sie eigentlich zu kritisieren trachteten.“

    ich habe lediglich unhaltbare Behauptungen weiderlegt. Widerlegungen sind nicht „Kritik“.

    „Die Aufklärung richtete sich gegen eine Gesellschaftsordnung, die sich religiös zu legitimieren suchte. Zur Rechtfertigung eines Gottesgnadentums werden Sie aber keine Bibelstelle finden.“

    Apostolische Sukzession… Du kannst die religion nicht einzig auf deine persönliche Bibeldeutung reduzieren, zumal deise durch nichts zu rechtfertgien ist, was sich christlich nennen lassen täte.

    „Die Bibel-Exegese war immer Bestandteil jüdisch-christlicher Traditionen. Eine Exegese setzt aber immer Distanz voraus.

    Nein, ich irre mich auch hier nicht. Ich rede von historisch-kritisch. Es gibt keine „jüdisch-chrsitliche Tradition“. Das sind zwei unterschiedliche Religionen. Das Judentum kennt keinen „Hl. Geist“, kein NT usw. usw. usw.

    Und innerhalb diese Traditionen gibt es auch keine jeweilige Distanz zur eigenen Religion, die einer historisch-kritischen Betrachtung entspricht, ohne das damit das Fundament des Glaubens infrage gestellt wird und ohne dass zuvor eine Aufklärung gewirkt hätte…
    das DU heute deinen Glauben zurecht zimemrn kannst, wie ers dir passt, basiert auf den Vorstellungen von Leuten die ihn nicht teilten, sondern einen solchen relativierten!

    „Das Christentum hat allerdings lange an einem unglücklichen Umstand schwer getan: nämlich angefangen bei Konstantin in eine Rolle einer staatstragenden Religion nach römischen vorbild gedrängt worden zu sein, die eigentlich mit der Lehre Jesu

    mein Reich ist nicht von dieser Welt

    nicht vereinbar war. Hier sind die Kirchenväter einer Versuchung unterlegen, die aber zumindest teilweise durch die Verfolgung im römischen Reich erklärbar und menschlich vielleicht auch sehr verständlich ist. Der Glaubwürdigkeit war das bis heute nicht unbedingt zuträglich. Auch die Exegese wurde damit z.T. zum Politikum und damit Machtfaktor.
    Alles übrigens als Grundlegender Unterschied zum Islam, wo der Koran die Koran-Exegese selbst verbietet und der Glaube von vornherein eine irdisch machtpolitische Agenda verfolgt.
    Während das Christentum also durch die Aufklärung zu seiner Würde und seinen Kernaussagen zurückfinden konnte, würde Gleiches dem Islam schlicht sein Wesen nehmen.

    Die Aufklärung war für das Christentum ein geradezu vernichtender Schlag. abgesehen davon liegt dessen Würde nicht darin, dass wir heute damit umgehen, wie es uns passt – und sei es ,dass du die Bibel nimmst und darauf deine religiösen Vorstellungen selbst bastelst – ohne Kirche also deine Privatreligion konstruierst.

  196. #211 ellai (06. Mrz 2010 14:09)

    „Das Christentum hat nicht nur was mit der Kirche zu tun. Das Christentum prägt unsere ganze Geschichte, Kunst, Literatur, Bräuche, Festivitäten, Namen, Kalender usw.“

    Es hat tunlichst alles andere vernichtet!

  197. Seltsam dass jemand der sich Advocatus Diavoli nennt, nicht weis woher der Begriff stammt wer ihn erfunden und eingesetzt hat. Bis heute übrigens.
    Freiheit des Herzens ist eine Grundaussage des Christentums. Das Zeichen für Jesus ist ja das Herz welches mit Dornen umrankt ist.
    Der Buddhismus ist übrigens nicht soo viel älter als das Christentum. Das sind so 300 Jahre.
    Lest einfach Aussagen von Thomas de Aquin und anderen. Platon und co werden ja nicht ignoriert weil sie an die Griechischen Götter glaubten.

    Das Erste Zeichen eines neuen klaren Glaubens war schon bei Pytagoras zu sehen. Und bei den Stoikern. Die Klarheit der Mathematik führte viele zu einer anderen Weltsicht, das Christentum ist in dieser Tradition. Das erkennt man auch an den Kathedralen und Kirchen die zum High-tech zählten. Die Kathedrale von Chatres ist älter als Maccu Piccu!

    Nunja, die Wahrheit findet ihren Weg.

    ajk, der ex-atheist der marxistische Propaganda durchbrach.

  198. #87 Poitiers 732
    #127 Wanderer

    Ich finde es grotesk, mit welchen Verrenkungen manche Christen die Aufklärung für das Christentum reklamieren.

    Aufklärung und Christentum haben ungefähr soviel gemeinsam wie Islam und Demokratie. 1400 Jahre war es dem Christentum nicht gelungen, einen Aufklärungsprozess zustande zu bringen, was ja auch einleuchtet, denn das hätte die Zurückdrängung der Religion als ultimative Wahrheit und damit Machtverlust bedeutet.

    Wenn man nach den Wurzeln für das kritische, vernunftbetonte Denken suchen will, so wird man wohl eher der Antike (vor allem bei den Griechen) fündig.

    Was jedoch aufklärerische Bemühungen besonders beförderte, waren die im Frühkapitalismus sich verändernden Handels- und Wirtschaftsformen, aus denen ein aufstrebendes Bürgertum hervorging, das sich von den Fesseln von Kirche und eines feudal-absolutistischen Staat befreien musste.

  199. #225 Rechtspopulist (06. Mrz 2010 16:57)

    Nein, siehe Ägypten siehe Heiden und Athesiten. Wer hat denn in Europa sämliche Kulte und Kulturen vernichtet?

    Zum Auszug aus Ägypten und den Plagen und wie sich das mit dem biblischen Verbot einer lebenslangen Versklavung verbindet habe ich unter # 220 bereits dargestellt. Sie werden des weiteren keine Stelle im AT finden, in die eine göttliche Aufforderung an seine Gläubigen zur Vernichtung enthält. Ich kann auch nur nochmals wiederholen, dass angefangen mit Kaiser Konstantin die christliche Kirche in die Rolle einer staatstragenden Religion katapultiert wurde, was insbesondere der von Jesus geforderten Trennung von Staat und Glauben

    Mein Reich ist nicht von dieser Welt

    widersprach. Hintergrund dafür, dass das ohne viel Aufhebens seitens der Christen möglich gewesen ist, war sicherlich auch der Chance darin verdankt, damit eine Fortsetzung der 300jährigen teilweise systhematischen Verfolgung im römischen Reich auf alle Zeit auszuschließen.
    Im weiteren blenden Sie diesen Umstand einfach aus und verneinen den Fakt, dass Staat und Christentum zwar eine Europa lange prägende Allianz eingingen aber dies definitiv nicht mit der eigentlichen Lehre und der Bibel in Einklang steht. Eine gewisse Unterscheidung zwischen der politischen und Machtpolitischen Rolle der Kirchen mit all den damit Verbunden Exzessen von Machtarroganz und Machterhalt und den Kernaussagen dieser Religion, die ich ja auch schon ansatzweise dargestellt habe, scheint mir aber beim Anspruch auf eine zumindest halbwegs objektive Betrachtungsweise absolut von Nöten. Insbesondere weil der Islam in seinen Kernaussagen eben gerade im Gegensatz zur jüdisch-christlichen Lehre den Anspruch auf politische Macht in sich trägt, ja keine Unterscheidung zwischen Religion und Macht kennt.
    Und selbst wenn Sie partout diese Trennung nicht vornehmen wollen; was dann allerdings nur noch pubertär bockig wäre; ist die Frage, wer denn in Europa „sämtlichen“ Kulte und Kulturen vernichtet hätte, auch nicht gerade besonders hochgeistig, um es mal so böse zu sagen, zumal da gleich wieder so in Vorwurf mitschwingt, der auf einseitigen Parolen beruht. Als Wink gebe ich Ihnen nur mal, dass die Wikinger ganz gewiss nicht ihren alten Glauben nach und nach abgelegt haben weil sie dazu jemand mit Gewalt gezwungen hätte. Kaum konvertiert waren sie aber sogleich große Kämpfer und haben z.B. Sizilien gleich den Mohammedanern entrissen.
    .
    Im Übrigen möchte ich Sie noch mal darauf hinweisen, dass ich in diesem Diskussionsstrang lediglich die außerhalb eine indoktrinierten 68iger Quasselbuden-Ideologie allgemeingültige Lehrmeinung vertreten habe, dass ohne das aus der jüdisch-christlichen Tradition entstandene Freiheitsbewusstsein, die Aufklärung aber gar keine Freiheit hätte fordern können, weil die Menschen in Europa so ein Freiheitsbild gar nicht vor Augen hätten haben können. Dass Sie darauf nur noch mit Angriffen, die sich an kirchengeschichtlichen Fragen entzünden, spricht; mit Verlaub; nicht gerade für eine Sachorientierte Diskussion. Ich gebe allerdings zu, dass man mir mit logischen Argumenten auch nicht widersprechen kann. Denn die Aufklärung auf der einen und Christentum sowie den jüdischen Glauben auf der anderen Seite als sich widersprechend und gegenüberstehend betrachten zu wollen, ist falsch und völlig unbegründet. Die Aufklärung ist letztendlich nur eine Weiterführung, die Quintessenz des biblischen Menschenbildes, da sie ohne den geistig kulturellen Hintergrund Europas gar nicht stattgefunden hätte.
    Und nochmals: Während das Christentum durch die Aufklärung zu seiner Würde und seinen Kernaussagen zurückfinden konnte, würde Gleiches dem Islam schlicht sein Wesen nehmen.
    Dagegen widersprechen zu wollen, wäre; bei aller Bescheidenheit; schlicht nur noch vermessen, arrogant und dumm.

    Jetzt sag nicht, das geschau aus “Liebe”…

    Erwarten Sie von mir tatsächlich Niveaulosigkeiten dieser Art? 😉

  200. Bemerkumg zu
    #194 Poitiers 732 (06. Mrz 2010 12:41)

    Aua, das war aber jetzt treffsicher platziert gegen den „Religionsfeind“, oder war es doch eher aus allzubekannten Reflexen heraus halt mal wieder drauf losgeplatzt, weil religion heutzutage eben waffen braucht, um nicht in Bedeutungsdlosigkeit zu verschwinden. Man merkts noch nicht einmasl, wenn sie am verschwinden ist, so sehr ist sie obsolet.

    Mir geht religion, schon gar die beschriebene Afterreligion eigentlich am Arsche vorbei, ich wehren mich lediglich nur, wenn sie wie im falll dieses Islam auch noch schießt, schließlich ist Dummheit auch ein Menschenrecht, ein individuelles.

    Es war auch kein böswilliger angriff auf den Artikel, dafür war er zu naiv. Es war nur eine ernst erwogene Warnung, dass man den Untergang des Abendlandes nicht stehts und immer beschwören soll, wenn es um mehr , nämlich um unsere Freiheiten geht. Afterreligion ist nämlich auch in der harmlosen Variante anzutreffen, unsere Evangelen und Kahtolen eben sind auf einer stufe mit Horoskop und Reflexzonen-massagen oder Miniatur-eisenbahn-Hobbies, solche eben, die moralinsaures wasser predigen wie unsere liebe Frau Käßmann und an der Flasche hängen wie Pick sieben auf bahngleis acht, und jene katholischen Brüder- und Schwesterlein mit den eingeklemmten Sexualorganen und den ausgefahrenen Ruten und Schwänzen bei Kinderchören und im Herzjesulein-Stift. Die sind noch harmlos, und wahrscheinlich sind diese jetzt auch noch Opfer eines Presse-Hypes, wo diese ihrerseits sich aufgeilt an der Sünd, wie priester das wohl eher nicht können.

    Afterreligion als allah war machine, als dschihadismus und Umma-Weltherrschaft und saudi-despotentum allerdings ist Faschismus pur. Und jede religion, die heutigentags auf staat macht ist des teufels, auch an relgiösen Moralvorstellungen gemessen. Und nimm ja nicht an, dass ich „meine“ Religionen, nicht inwendig und auswendig kennen. Schon für kritik sind sie heute unter aller Würde, so sehr sind sie hinter der Zeit und passè.
    Wer Klages nicht kennt, aber Klages kotzt wie eine alte Fischsuppe, die einem automatisch hochkommt, der allerdings ist gefährlich, auch wenn er darüber gar nichts weiß und auch nicht wissen will.
    Voltaire hatte recht, die Kirche ist die „Verruchte“, die „Heuchlerische“. Und der Islam, ist der teuflische gegenentwurf zu aller denkbaren freiheit der menschen.

  201. #237 Pamela FFM (06. Mrz 2010 18:44)

    Aua, das war aber jetzt treffsicher platziert gegen den “Religionsfeind”, oder war es doch eher aus allzubekannten Reflexen heraus halt mal wieder drauf losgeplatzt, weil religion heutzutage eben waffen braucht, um nicht in Bedeutungsdlosigkeit zu verschwinden.

    Intolerante Radiaklatheisten sgaen nun schon seit der frz. Revolution den Untergang der Kirchen voraus. … Mit wenig nachhaltigem Erfolg.Gähn.

    Und Religionen abschaffen zu wollen, ist etwa so sinnvoll wie den Spaß beim Sex – ein sinnloses Vorhaben allemal.

    Besonders interessant, Ihre Anspielung auf Waffen: Meinten Sie damit die Schweizer Garde? 😆
    Aber täuschen Sie sich nicht! Schon Stalin fragte verächtlich:

    Wie viele Divisionen hat denn der Papst?

    Seine Nachfolger und die kommunistische Führung beispielsweise in Polen schauten später dann aber ziemlich dämlich aus der Wäsche ob der Zusammenarbeit der freien Gewerkschaften und der kath. Kirche. Da war dann der Traum vom atheistischen Weltreich schnell ausgeträumt. 😆

  202. #232 Rechtspopulist (06. Mrz 2010 17:55)

    Und die Ägypter waren – siehe Plagen auch nicht ganz so “gleich”. Abgesehen davon, ist “Gott” etwas, dessen Existenz du gar nicht beweisen kannst, ein Phantom!

    Und wenn sie mir jetzt wieder 1.000mal vorwerfen, mir gingen die Argumente aus: Sie wechseln hier derartig sprunghaft die Diskussionsebenen, das es wirklich keinen Sinn mehr macht. Nehemn Sie mir das bitte nicht übel oder gar persönlich.

    Das mit Gott und dem „Phantom“ ist doch nun doch wirklich albern und völlig außerhalb des Themas. Sie können es halt nciht lassen, beständig den ganzen irrationelen Hasssack auszuschütten. Das mag daran liegen, dass Sie es so wollen, daran, dass Sie es nicht besser können oder daran, dass Sie schlicht zu undiszipliniert sind, sich auf die Themstellung (die Sie selbst eingangs getroffen haben) zu beschränken. Ihr Einwand, die Dinge seien eben komplex ist in diesem Zusammenhang ebenfalls absolut fehl am Platze, da hier durchaus ein Teilaspekt einer sicherlich hochkomplexen Angelegenheit herausgelöst betrachtet werden kann. Sie nutzen aber die Kopmlexität des Gesamtphänomens, um beständig irgendwelche Spitzen zu ganz anderen Apsekten abzuschießen und lassen die Diskussion dadurch letztendlich völlig ausufern. Prinzipiell wollen Sie immer auf den Punkt heraus, dass man Gott nicht beweisen kann, was ja nun, wie das Gegenteil davon, eine banale Binsenweisheit ist.
    Außer mit wilden Parolen und Behauptungenn haben Sie auf meine Eingangsthese allerdings ganz nüchtern betrachtet nicht geantwortet.
    Ich denke auch, Sie wollen mich wohlmöglich nur auf den Arm nehmen, denn deartige Unsachlichkeit kann ja schlecht ernst gemeint sein. 😉

  203. Bild Zeitung:

    Deutschland wird zum Pflegefall
    Bis 2030 soll die Zahl der Pflegebedürftigen um 40 Prozent steigen.
    ————————————————
    Keine Sorge
    Die Musels werden uns schon gut versorgen!

  204. #228 Don.Martin1
    Leitlinien von PI:
    §2: Kommentare, die sich mit unsachlichem, übertrieben polemischem, verleumderischem, ehrverletzendem oder beleidigendem Verbal-Vandalismus gegen die PI-Blogger wenden und dabei geeignet sind, ein Klima allgemeiner Beschimpfung und Verunglimpfung herbeizuführen, werden von uns ebenfalls nicht geduldet.

    Du hast hier eigentlich nix verloren!

  205. #241 justice70 (06. Mrz 2010 19:41)

    #228 Don.Martin1
    Leitlinien von PI:
    §2: Kommentare, die sich mit unsachlichem, übertrieben polemischem, verleumderischem, ehrverletzendem (…)
    Du hast hier eigentlich nix verloren!

    Würde ich nicht so verbissen sehen. Der Don kann sich ja eine Maus mit Scrollrad besorgen, dann ist das Problem passé. 😉

  206. #234 ajki (06. Mrz 2010 18:24)

    Seltsam dass jemand der sich Advocatus Diavoli nennt, nicht weis woher der Begriff stammt wer ihn erfunden und eingesetzt hat. Bis heute übrigens.

    Den Einwurf habe ich nicht verstanden. Was willst du mir damit sagen?

    Freiheit des Herzens ist eine Grundaussage des Christentums.

    Das dürfte eine ziemlich moderne Interpretation des Christentums sein. Bis Luther galt doch eher „Außerhalb der Kirche gibt es kein Heil.“ Und das wurde mit Schwert und Scheiterhaufen durchgesetzt.

    Natürlich kannst du jetzt sagen, dass Kirche nichts mit Christentum zu tun hat. Aber auch das ist eine ziemlich moderne Interpretation.

    Ist dies nicht auch das Problem des Islams? Außerhalb des vom Imam vorgegebenen Rahmen gibt es keinen Islam? Und wenn doch, Steinigung, Kopf ab, Fatwa?

  207. Mal ne kleine aktuelle illustration, was religion , in speziell islam, so im pedo hat, natürlich bedankt man sich dann bei solchen Benedictus, dass sie nur die Pille verbieten und ihr zölibat für sündige Lustbereinigungen nutzen :
    die ‚Welt‘ von gestern:
    Iran plant die Islamisierung der gesamten Welt
    (16)
    Von Dr. Wahied Wahdat-Hagh 5. März 2010, 17:01 Uhr

    Die Ideologen des iranischen Regimes fordern nicht nur eine Reislamisierung des Nahen Ostens, sondern langfristig der gesamten Welt, denn der Islam sei die letzte offenbarte Religion für die ganze Welt. Mit Hilfe von dschihadistischen Terrorgruppen will sich Teheran an die Spitze einer antisemitischen Bewegung stellen.

  208. #243 AdvocatusDiaboli (20:28)

    Re: Seltsam dass jemand der sich Advocatus Diavoli nennt, nicht weis woher der Begriff stammt wer ihn erfunden und eingesetzt hat. Bis heute übrigens.

    Sie schrieben:

    Den Einwurf habe ich nicht verstanden. Was willst du mir damit sagen?

    Ich denke; und spreche mal als unbestellter Advocatus; dass ajki auf den offiziellen Titel Advocatus Diaboli in der katholischen Kirche anspricht, der in dem offfiziellem Verfahren beispielsweise einer Heiligsprechung die Gegenseite; also die, die gegen diesen formalen Akt ist und dafür jedes nur mögliche Argument und Beweismittel vorlegt und in diesem kirchenjuristischen Disput mit all seinem Können seiner juristischen Fraktion Nachdruck verleiht; vertritt.
    Das Ganze erinnert damit so ein bischen an „JAG“ und ähnliche juristische Funktionen innerhalb des juristischen Systhems der US-Streitkräfte und funktioniert wohl auch genauso gut und effektiv.
    Wiewohl ich kein kein Mitglied irgendeiner Kirche und sogar noch Ex-Radikalatheist nach Ausprägung eines Nietzsches bin, möge diese Erklärung Ihnen ebenso hilfreich sein, wie ich hoffe, dass sie einigermaßen richtig ist.

    Gruß

    Poitiers 732

  209. #244 Pamela FFM (06. Mrz 2010 20:35)

    Mal ne kleine aktuelle illustration, was religion , in speziell islam, so im pedo hat, natürlich bedankt man sich dann … (…)

    Werte Pamela FFM, die Horroraussichten, wie sie das Terrorregime in Teheran so gerne möchte und wie Sie sie hier darstellen, sind wahrlich zum in die Tonne treten.
    Ich verwahre mich allerdings dagegen, dass man generell Christentum und Islam in einen Topf wirf, den Inhalt kräftig durchrührt und dann der fertigen Brühe das Prädikatssiegel „Religion“ umhängt. Damit machen Sie es sich einfach zu simpel.
    Es ist hier gewiss kein Raum, dass genauer zu erläutern aber kurze griffige Formeln bringen es auf den Punkt. Der Unterschied zwischen den Religionsstiftern lässt sich dann auch recht griffig formulieren:

    Mohammed ließ ermorden, Jesus ließ sich ermorden

    Und weil ich es eben so schön formuliert habe und prinzipiell faul bin, mache ich einen paste & drop: Wiewohl ich kein kein Mitglied irgendeiner Kirche und sogar noch Ex-Radikalatheist nach Ausprägung eines Nietzsches bin, möge diese Erklärung Ihnen ebenso hilfreich sein, wie ich hoffe, dass sie einigermaßen richtig ist.

  210. Es ist hier gewiss kein Raum, dass genauer zu erläutern

    Es ist hier gewiss kein Raum, das genauer (…)

    Rächtzschaipfäjhhler sind däsahströhs und unnnschöhn. 😉 Tippfähler sind eine Ausrede!

  211. @Advocatus Diaboli
    Eben jener wurde bei der Seligsprechung einer Person eingesetzt, der den Widerspruch äussert, Gegenargumente sozusagen im Sinne von These und Antithese. Dies wurde lange in der Kirche praktiziert. Allein das dieses Konzept existiert, zeugt schon davon das die Kirche Dispute kannte und nutzte.

    @Rechtspopulist
    Die Weisheiten der Antike wurden vom Christentum, von den Mönchen, von der Katholischen Kirche offiziell und effektiv gerettet! Ohne das Christentum würdest Du genau so viel wissen über die alten Griechen und Römer wie die Moslems. Nämlich wenig bis gar nichts. Auch wenn es christliche Bücherverbrenner (In Alexandria) gab,das Christentum war in den späteren Jahrhunderten die Religion der Wissensschaffung. Allein was die Klöster alles an Wissen sammelten.

    Das Sie daran Glauben, das die „böse Kirche“ alle anderen Kulte ausrotteten, ist ihr Glauben. Tatsächlich gab es viele Missionarische Tätigkeiten die friedlich waren. Auch in Südamerika, wo vorher KEINE friedliche Kultur existierte! Die Spanier waren erfolgreich weil dort blutige Bürgerkriege tobten und die Menschen sehr Unindividualistisch waren. Sie folgten dem König, ähnlich wie in China. Darum sind diese Bereiche auch so den kollektivistischen Ideologien verfallen.

    Die Idee, das es hinter allen Dingen eine höhere Wahrheit gibt, stammt schon von Platon (Ideenlehre) und wurde vom Christentum weiterentwickelt und verfeinert. Diese wurde sogar zum höchsten getrieben, und zwar die Aussage das es eine Entität gibt, das diese Ideen alle vereint.

    Ob man das Wesen jetzt Gott nennt, oder „die Urformel“ oder „die Wahrheit hinter allen Dingen“ ist hier wurscht. Es ist wichtig zu vermitteln das unser Christentum, unsere Kirchen, WIR als Nachfahren dieser Menschen das Erbe sind. Das wir dieses Erbe achten sollten und nicht auf Gräuelpropaganda von anderen hören sollten.

    Wer meint das die Kirche der grösste Mörder der Weltgeschichte ist, der irrt sich. Erstens unterschätzt er die Menschen selbst und ihre Unabhängigkeit und zweitens überschätzt er die Macht der Kirche. Schon vor 1000 Jahren gab es gehörige Kämpfe zwischen Kirche und König, und wenn jemand meint das die Kirche die Europäischen Könige dazu bewogen hat die ganze Welt zu erobern, irrt sich ebenso. Es gab durchaus viel Kritik und Gegnerschaft. Die Anfänge der Kreuzzüge sind ebenso ein Beispiel für meine Behauptung. Erst nach Jahrhunderten der Islamischen Eroberungen wehrten sich die Christen. Und selbst dann musste noch überredet werden, selbst dann musste noch eine neue Denkart entwickelt werden (Kreuzritter..) denn religiöse sollten Mönche werden. Es ist schlicht Gräuelpropaganda gegen den Vatikan, unter anderem waren es nicht die Europäer die in Nord- und Südamerika so viele Millionen Indianer ausrotteten, sondern die Krankheiten welche von diesen gebracht worden sind. Virginia heisst nicht „Jungfräuliches Land“ weil dort Millionen von Menschen lebten als die Siedler ankamen. Das Land war leer. Eine tragische Katastrophe geschah dort, ganze Kulturen ohne die richtigen Immunsysteme starben aus.

    Die Kathedrale von Chatres ist älter als Macchu Picchu, nicht vergessen. Macchu Picchu wurde auch nicht erobert sondern von den Einwohnern aufgegeben.

    Wer mal lesen will was Thomas von Aquin schrieb, kann das tun: http://www.e-text.org/text/Aquin,%20Thomas%20von%20-%20Das%20Seiende%20und%20das%20Wesen.pdf (Ich empfinde es als ziemlich abstrakt..)

    Und mehr über unsere Kultur:
    http://fjordman.wordpress.com/2009/11/10/warum-haben-die-europaer-die-moderne-welt-geschaffen-teil-1/ und zwei, drei sowie vier.

    Das Christentum hat unsere Mentalität zusammen mit dem Erbe des römischen und griechischen Altertums welches DURCH das Christentum überlebt hat. Sowohl germanische als auch keltische Einflüsse sind stark vorhanden und trugen diese Mentalität auch noch weiter.

    ajki

  212. @Poitiers 732

    Während das Christentum durch die Aufklärung zu seiner Würde und seinen Kernaussagen zurückfinden konnte, würde Gleiches dem Islam schlicht sein Wesen nehmen.

    Nein, denn beim Islam besteht dasselbe Problem wie beim Christentum vor der Aufklärung: Der Kern der Sache wird von der real existierenden Religion und deren Protagonisten deformiert.
    Würde man den Islam vom Islamismus befreien, d.h. von bestimmten Irrtümern der Theologen und auch vieler islamischer Laien, würde auch er zu Würde und Größe finden. Die Moslems legen sich dazu jedoch selbst gewisse Steine in den Weg, was der Sache eine gewisse Tragik gibt.
    Der Weg zur muslimischen Aufklärung wird aufgrund der dem Koran und der geschichtlichen Entwicklung des Islam eigenen Spezifität (und des aktuellen weltweiten Kontexts) wahrscheilich etwas anders verlaufen müssen.
    Im Kern ist das Menschenbild des Islams jedoch dasselbe wie das der Bibel, wenn auch verschüttet unter einer Last von Dogmen und verbreiteten Fehldeutungen.
    Wenn man den Koran daraufhin untersucht, wird man fündig werden.

    Nur ein Beispiel: Das Menschenbild der Bibel ist, dass der Mensch als Gottes Ebenbild geschaffen ist. Das würden die meisten Moslems ablehnen, da Gott weder gezeugt wurde noch gezeugt hat (was physisch-geschlechtlich gesehen ja richtig ist) — aber dennoch sagt der Koran selbst, dass Gott uns näher ist als unsere eigene Halsschlagader. Noch näher als wir selbst — in gewisser Hinsicht SIND wir also Gott, nach des Koran eigenen Worten, was der Aussage der Ebenbildqualität des Menschen entspricht. Aus der Sicht eines Ottonormalmoslems wohl eine Blasphemie, aber der Blasphemievorwurf ignoriert die genannte Koranaussage. Ähnlich wie auch die Inquisition vor der Aufklärung Liebesgebot und Mordverbot krass ignorierte.

    Anderes Beispiel: „Keine Seele soll die Last einer anderen tragen.“ Das entspricht Aussagen von Hesekiel, und es ist eine Parallele zur biblischen Selbstbestimmung und Eigenverantwortung.

    Usw.

    Somit lassen sich in entscheidenden Kernaussagen Parallelen herstellen, die das Potential haben, Kluften zu überbrücken. Man könnte zahlreiche ähnliche Beispiele nennen.
    Eine Evolution der muslimischen Dogmatik ist notwendig.

  213. Erstaunlich, dass sich an diesem Thema die Gemüter echauffieren. Es werden Kommentare fabriziert von Kommentatoren, die, einmal ein Opfer in den Klauen haltend, eine Laudatio nach der Anderen auf ihre Kennt- bzw. Unkenntnisse halten – und das seit Jahren, immer wieder , vielleicht sogar unter Zuhilfenahme alter Kommentare.
    Grauenvoll, enervierend aber so kennzeichnend für viele Leute in diesem Blog.
    Eigentlich versäumt man nichts, wenn man es nicht liest, obwohl der Studien wegen, aufschlussreich.
    Möge die, die es angeht, heute Nacht der Teufel holen. 😉

  214. #239 Poitiers 732

    „Und wenn sie mir jetzt wieder 1.000mal vorwerfen, mir gingen die Argumente aus: Sie wechseln hier derartig sprunghaft die Diskussionsebenen, das es wirklich keinen Sinn mehr macht.“

    Auch wenn du mir unterstellst, ich wechselte irgendwelche „Diskussionsebenen“ – was auch immer das im hiesigen Kontext sein mag -, ist angesichts deiner unhaltbaren Aussage, vor „Gott“ seien angeblich „alle Menschen gleich“ der hniweis darauf, dass „Gott“ nur im Glauben existiert und folglich bestenfalls ein Phantom ist, nicht gerade themenfremd oder irrelevant.

    „Nehemn Sie mir das bitte nicht übel oder gar persönlich.“

    Nein, keine Sorge, ich frage mich nur, was dich dazu bewogen hat, nach deinen philosophischen Studien plötzlich den Rückwärtsgang einzulegen.

    „Das mit Gott und dem “Phantom” ist doch nun doch wirklich albern und völlig außerhalb des Themas.“

    Nein, ist es ganz und gar nicht. DU hingegen magst es nicht hören, wenn dir jemand einmal klar den Stand der Dinge vor Augen führt.
    nun, als Ex-Atheist dürfte dir schon klar sein, dass ich Recht habe und das weißt du auch. Wäre ich dreist, würde ich von dir verlagen, mir zu sagen, wo dir in deiner persönlichen Lebenswelt „Gott“ jemals als Wirkkraft offenbar wurde. Ich sage es dir gleich jetzt: niegendwo.
    Selbst Hans Küng musste nicht anders aus Drewermann kleinlaut einräumen, dass „Gott“ als Wirkkraft nicht wahnrnehmbar ist.
    Es ist also schon interessant, bei solchen „Vor Gott“-Behauptungen einmal darauf hinzuweisen, dass „Gott“ ein Produkt des Glaubens ist.

    „Sie können es halt nciht lassen, beständig den ganzen irrationelen Hasssack auszuschütten.“

    Jetzt projezierst du deine eigene innere Situation auf mich. Das ist unpassend.
    Zu sagen, dass jemand, der einen „Gott“ behauptet, über etwas redet, das keinerlei Erkenntnisgegenstand ist, das als Wirkkraft nie und nimmer in Erscheinnug tritt, das einzig im Glauben besteht, einen „irrationalen Hass-Sack“ ausschütte, ist schlicht falsch.
    Hass ist ein völlig unangebrachter Verweis auf irgendwelche vermuteten Motive (wie war das mit den „Diskussionsebenen“?) und irrational ist es nun wirklich nicht, Fakten darzulegen. „Gott“ jedenfalls und dessen Allmacht wirst du nicht zu den Fakten rechen können.
    Es ist überhaupt nicht irrational, die Behauptung eines „Gottes“ als unbewiesen zurückzuweisen und auf den Glaubenscharakter dieser Behauptung hinzuweisen.

    „Das mag daran liegen, dass Sie es so wollen, daran, dass Sie es nicht besser können oder daran, dass Sie schlicht zu undiszipliniert sind, sich auf die Themstellung (die Sie selbst eingangs getroffen haben) zu beschränken.“

    Wer im Glashaus sitzt, der sollte nicht mit Steinen werfen. Deine Ausweichmanöver sind keine Argumente. Meine disziplin passt schon, keine Sorge.

    „Ihr Einwand, die Dinge seien eben komplex ist in diesem Zusammenhang ebenfalls absolut fehl am Platze“

    So, so, da werde ich ständig darüber belehrt, wie mein Diskussionsstil zu sein hat, was irrational sei und was nicht und was fehl am Platze sei und was nicht. Soviel zum Thema „Diskussionsebenen“.
    Mein Hinweis auf die Komplexität war gänzlich angemessen. Deine Simplifizierungen, gepaart mit Ausflüchten zeigen deutlich, dass du zur Sache nichts beizutragen hast, was mich nicht verwundert, angesichts meiner Widerlegungen deiner Thesen.

    „da hier durchaus ein Teilaspekt einer sicherlich hochkomplexen Angelegenheit herausgelöst betrachtet werden kann.

    Hier geht es nicht um einen angeblich bestehenden „Teilaspekt“ – sondern um dein Konstrukt! Du täuschst einen solchen lediglich vor und hoffst, man sieht’s nicht.

    „Sie nutzen aber die Kopmlexität des Gesamtphänomens, um beständig irgendwelche Spitzen zu ganz anderen Apsekten abzuschießen und lassen die Diskussion dadurch letztendlich völlig ausufern.“

    Ausflüchte sind das, Ausflüchte… Da wird dann wieder am Stil genörgelt…

    „Prinzipiell wollen Sie immer auf den Punkt heraus, dass man Gott nicht beweisen kann, was ja nun, wie das Gegenteil davon, eine banale Binsenweisheit ist.“

    Was heißt: „Wie das Gegenteil davon“?

    Willst du mir Schopenhauers Weltwillen als „Gottz“ andrehen oder wie soll dein Theodizeee-Problem gelöst werden?

    Und: Woher kommt dein „Gott“?

    „Er ist einfach da!“ ist doch eine recht blöde Antwort, oder? Sie impliziert ja bereits die Widerlegung.

    „Außer mit wilden Parolen und Behauptungenn haben Sie auf meine Eingangsthese allerdings ganz nüchtern betrachtet nicht geantwortet.“

    Ich habe deine Thesen lediglich widerlagt, nicht mehr und nicht weniger.

    „Ich denke auch, Sie wollen mich wohlmöglich nur auf den Arm nehmen, denn deartige Unsachlichkeit kann ja schlecht ernst gemeint sein.“

    Unsachlichkeiten? Wer von uns ist hier unsachlich? Es ist dein Diskussionsstil, nebenbei mal schnell zuzutreten und vom Inhalt abweichend am Stil herumzunörgeln.
    Ich mach dich darauf aufmerksam – sowas ist nicht unsachlich. 😉

    Jetzt werde ich aber mal persönlich: Bleib bei Nietzsche, das steht dir besser als „Sklavenmoral“ – du weißt ja, von wem dieser Begriff stammt.

  215. #237 Pamela FFM:

    Es ist eine wahre Freude, deine treffenden Beiträge zu lesen. Gu hast eine scharfe Beobachtungsgabe. Weiter so!

  216. #238 Poitiers 732

    „Intolerante Radiaklatheisten sgaen nun schon seit der frz. Revolution den Untergang der Kirchen voraus. … Mit wenig nachhaltigem Erfolg.Gähn.“

    DAS ist doch jetzt nicht wirklich dein Ernst?

  217. #236 Poitiers 732:

    „Die Aufklärung ist letztendlich nur eine Weiterführung, die Quintessenz des biblischen Menschenbildes, da sie ohne den geistig kulturellen Hintergrund Europas gar nicht stattgefunden hätte.“

    Unhaltbare Behauptungen werden durch stete Wiederholung nicht haltbarer.
    Deine falschen Thesen habe ich bereits widerlegt.

    „Und nochmals: Während das Christentum durch die Aufklärung zu seiner Würde und seinen Kernaussagen zurückfinden konnte…

    Vorher war es würdelos – oder wie? die Kirchen redeten alle am Thema vorbei? DU aber als Ex-Nietzsche-Anhänger kannst beurteilen, was die „Kernaussagen“ des Christentums seien – nicht aber die Kirchen selbst?

    Ich habe dir auch deise anmaßende Behauptung wiederlegt udn auch hier gilt: Falsche Thesen einfach nur zu wiederholen verleiht ihnen keinen höheren Wahrheitsgehalt. Fett-Druck ebensowenig.

    „Dagegen widersprechen zu wollen
    wäre; bei aller Bescheidenheit; schlicht nur noch vermessen, arrogant und dumm.“

    So? Ich bin also vermessen, arrogant und dumm weil ich deine Thesen widerlegt habe?

    DAS nenne ich schlechte Rhetorik – in diesem Sinne: Gut’s Nächtle!

  218. Auweia, dass diese Debatten über Religionsthemen immer so ausarten müssen?!

    Das zeigt, dass die Absicht der Volkserzieher voll aufgegangen ist.
    Teile und herrsche.

    Im Artikel wird das Beispiel des Bonifatius erwähnt.
    In den Schulen werden nicht die überlieferten Taten dieses Mannes beurteilt sondern sein Glauben.
    Weil, nach Ansicht der Erzieher, der Glaube „belastet“ ist, ist nach deren Verständnis automatisch die Figur des Bonifatius ebenso „belastet“.
    Von seinen Taten ist plötzlich keine Rede mehr, die Person des Bonifatius wird ausgeblendet, weil sie gläubig war und weil man gute Taten nicht in Verbindung mit dem Glauben bringen möchte.
    Es findet keinerlei Hinterfragen oder Analysieren statt, daran krankt das System.

    das ist missonierender Atheismus in Reinstform.
    Und damit zeigt sich, dass manche Atheisten genauso fanatisch (un)gläubig sind wie manche XYZ-Gläubige.

    Fanatischer Gläubige:
    „Wenn Du nicht an meinen Gott XYZ glaubst, hau ich Dir den Schädel ein.“

    Fanatischer Ungläubige:
    „Wenn Du an einen Gott glaubst, hau ich Dir den Schädel ein.“

    Denkt mal drüber nach, dem Anderen seinen Glauben oder Unglauben nicht vorzuwerfen und stattdessen an einem Strang zu ziehen.

    Eine nichtmissionierende Religion ist das harmloseste, was es gibt, ebenso wie der nichtmissionierende Unglaube völlig harmlos ist.

  219. (…)als Ex-Atheist dürfte dir schon klar sein, dass ich Recht habe und das weißt du auch.

    : lol:

    Diese Ausage nenne ich entweder
    A) einen billigen Scherz (damit schnitten Sie am Besten ab)
    B) einen Ausfluss pubertäreren Gehabes
    C) eine totalitäre und freiheitsvernichtende Grundeinstellung, basierned auf menschenverachtender Ideologie, frei von jedem Humanismus und Toleranz

  220. #251 Rechtspopulist

    Wie man in den Wald hinein brüllt, so schallt es auch irgendwann wieder zurück

    (Nur als Anmerkung, falls Sie in den Sermon verfallen wollten, ich würde ganz plötzlich nur und ausschließlich aufgrund mangelnder Argumente widerborstig und ein wenig kratzbürstig)

    was auch immer das im hiesigen Kontext sein mag -, ist angesichts deiner unhaltbaren Aussage, vor “Gott” seien angeblich “alle Menschen gleich” der hniweis darauf, dass “Gott” nur im Glauben existiert und folglich bestenfalls ein Phantom ist, nicht gerade themenfremd oder irrelevant.

    😆 Also schon wieder: Die Grundsatzdiskussion, ob es einen dem Menschen übergeordnete Instanz (Gott) gibt oder nicht. Hat halt nur mit dem von Ihnen selbst ausgesuchten Thema nichts zu tun. … Macht ja auch nichts. Was bedeutet denn schon Undisziplin? … Nun, in diesem Fall nur: Thema verfehlt; 6!; setzen!

    Nein, keine Sorge, ich frage mich nur, was dich dazu bewogen hat, nach deinen philosophischen Studien plötzlich den Rückwärtsgang einzulegen.

    😆 Höflichkeit empfinden Sie also also als „Rückwärtsgang„? Dass läßt
    A) tief blicken und
    B) mich im Weiteren darauf verzichten

    DU hingegen magst es nicht hören, wenn dir jemand einmal klar den Stand der Dinge vor Augen führt.

    Vorab: Wenn ich Ihnen gegenüber das „Sie“ verwende, ist das ein Zeichen des Respekts vor Ihnen und Ihrer Persönlichkeit. Dabei schert es mich einen Dreck, ob Sie mich nun dutzen oder nicht; denn Ihre Wertschätzung wäre eh einen beschissenen Feudel wert. Sie können mich also durchaus weiter dutzen und das dann auch gerne groß schreiben: Es stört eine deutsche Eiche eben nicht, wenn sich eine Sau an ihr scheuert.
    Lustig aber, dass ausgerechnet ein Kleingeist und Hystreiker wie Sie mir etwas vor Augen führen glauben zu können. Mal im Ernst: Sind Sie sich da ganz sicher, sich nicht selbst ein Wenig selbst zu überschätzen?

    Wäre ich dreist, würde ich von dir verlagen, mir zu sagen, wo dir in deiner persönlichen Lebenswelt “Gott” jemals als Wirkkraft offenbar wurde.

    Wenn Sie dann doch mal so freundlich wären, diese wirre Aussage in einen Zusammenhang mit miner ursprünglichen Ausage zu bringen, wäre ich Ihnen sehr verbunden. Meine Ihnen gegenüber geäußerte Kernaussage lautete übrigens: Während das Christentum durch die Aufklärung zu seiner Würde und seinen Kernaussagen zurückfinden konnte, würde Gleiches dem Islam schlicht sein Wesen nehmen. und meine ursprüngliche These lautete: Ohne das Vorhandenseins des biblischen Freiheits- und Gleicheitsgedanken des Menschen hätte die Aufklärng gar nicht statt gefunden, weil sie eben auf diesen Ideen erst aufbauen konnte.
    Mit der Frage nach der „Wirkungskraft Gottes“ (von der ich im Gegensatz zu Ihnen nie gesprochen habe) hat das dann doch Alles herzlich wenig zu tun, nein?

    Wer im Glashaus sitzt, der sollte nicht mit Steinen werfen. Deine Ausweichmanöver sind keine Argumente.

    :lol:…Ausgerechnet Sie, der einer disziplinierten und sachlichen Diskussion offensichtlich unfähig ist, will mir das vorwerfen?
    Hier sei gesagt: Derjenige, der im Glashaus sitzt, sollte beser im Keller scheissen!

    So, so, da werde ich ständig darüber belehrt, wie mein Diskussionsstil zu sein hat, was irrational sei und was nicht und was fehl am Platze sei und was nicht.

    Nee, darüber werden Sie nicht belehrt, das wird einfach den Fakten nach objektiv festgestellt.

    Ich habe deine Thesen lediglich widerlagt, nicht mehr und nicht weniger.

    Und jetzt wollen Sie mir erzählen, Sie wären nicht gläubig? Diese Aussage ist nach Tatsächlichkeiten beurteilt ebenso unwahr, wie sie allenfalls abergläubich ist; zumindest, wenn Sie selbst daran glaub(t)en. Denn allein in Ihrem Glauben haben Sie hier irgendetwas widerlegt. Tatsächlich haben Sie hirnrissige und irgendwo abgekupferte Parolen gedroschen und sind nicht mit einem Wort auf das eingagangen, was als Diskussionsgrundlage vorlag.

    Unsachlichkeiten? Wer von uns ist hier unsachlich?

    Nun, in diesem Beitrag bin ich hiermit auch mal erstmalig unsachlich geworden; damit Sie wissen, wie das dann aussieht. Allerdings bin ich Ihnen zu liebe noch im Spargang. Wenn Sie wollen, kann ich aber gerne einen Gang höher schalten.

    Jetzt werde ich aber mal persönlich: Bleib bei Nietzsche, das steht dir besser als “Sklavenmoral” – du weißt ja, von wem dieser Begriff stammt.

    Jetzt haben Sie es mir aber gegeben 😆
    Was Besseres ist Ihnen dann doch wohl nicht eingefallen, nein?

  221. #251 Rechtspopulist

    Nachtrag:

    Die Zitat/Copy-Funktion hat nicht immer funktioniert. Sorry. Ich bin aber sicher, Sie werden meinen Ausführungen dennoch folgen können. … Nehmen Sie es nicht persönlich und Gut iss.
    Schönes Wochenende noch.

    Gruß
    Poitiers 732

  222. @ Rechtspopulist

    P.S.

    #255 habe ich jetzt erst lesen können. …Ändert allerdings nix.

    Bon Nuit!

  223. @ #260 Poitiers 732

    Das mit unserem „Rechtspopulist“ hat nicht viel Sinn und ist meist Zeitverschwendung.
    Eine Mischung aus Fernost-Plastikreligion und typisch europäischem 68er-Christenhass, verquert mit unredlichen Argumentationstechniken.

    Manchmal findet man hier – wenn auch sehr selten – Atheisten, mit denen es sich lohnt zu diskutieren.

    Jedenfalls haben Sie es lange ausgehalten 😉

  224. Die Wut auf das Christentum ist schon ziemlich offensichtlich. Das sind sozusagen Religionsnazis. Das Wissenschaftler und Aktivisten ignoriert werden, weil sie Gläubig waren, ist schon bezeichnend. Offenslichtilch wird hinter dem Glauben etwas dunkles Böses vermutet, sozusagen Sauron.

    Das Newton und co alles Christen waren, auch auf Gottessuche, wird wohl ausgeblendet. Das Platon und Aristoteles wohl an Zeus glaubten und diesen Glauben vertraten, wird auch ausgeblendet. Das es Massenmorde im Namen der Aufklärung, des besseren Menschen, der Wissenschaft gab, und aufgrund der gleichen oben angewendeten Logik AUCH ignoriert gehören, wird auch ausgeblendet. Schon die ersten, in der Französischen Revolution führten zu einem blutigen Gemetzel letztendlich zu einer Diktatur von Napoleon und einem halben Weltkrieg Frankreichs gegen Europa. Im Namen der Wissenschaft und Aufklärung!

    Was Herr Rechtspopulist übrigens anspricht, das Phantom welches Gott genannt wird, ist eine schwierige Sache. Es braucht nun einmal erstens Intelligenz und den nicht boshaften Willen dazu um Gott zu erkennen. Wer nicht will, der wird es nicht tun. Man kann auch Fefministinnen noch so viele Beispiele für die Unterdrückung der Männer (seit Jahrtausenden) zeigen. Sie WOLLEN nicht sehen, und bedienen sich nicht ihres Verstandes.

    Das „nur durch Jesus zum Heil gefunden wird“ ist ungefähr genauso zu verstehen wie „folge dem Vorbild Buddhas, er hat den Weg in die Seligkeit gefunden“. Der Unterschied ist eher die Art der Worte die genutzt wurden um die Aussagen ins Deutsche zu übersetzen. Gott ist kein Mensch, kein Mann, kein Bewusstsein im herkömmlichen Sinn. Er hat ungefähr genauso einen Willen wie das Wasser den Willen zur Feuchtigkeit hat. Gott ist das was man fühlt wenn man etwas schönes sieht das einem berührt. Diese sanfte ruhige Stimmung. Diese mächtige Ergriffenheit, dieses Gefühl das die meisten anderen auch bemerken wenn Sie etwas wirklich wahrhaft schönes sehen. Und wenn es die Unschuld eines Kindes ist, die Schönheit eines mächtigen alten Baumes, die Schönheit eines mächtigen Holztisches, die Schönheit in der Gemütlichkeit einer Bar mit vergnügten Menschen die den Tag abschliessen.

    Es braucht nicht lange um zu verstehen worum es geht WENN man erst die Propaganda von Christensekten und Antichristensekten durchbricht. Jeder brutale König der sich auf das Christentum berief, und grausam Missgünstig war, widersprach der Lehre des Guten, Wahren und Schönen. ABER wenn Christen in andere Kontinente kamen dort massenversklavung und massenhafte Menschenopfer sowie blutige dauerhafte Bürgerkriege (Informieren, die Mayas waren keine Elite-supernette-Indios) vorfanden, agierten sie nicht so friedlich wie Mönche. Nicht zu vergessen das die Macht Spaniens anfangs stark von der Reconquista beseelt war. Die hatten ihre Erfahrungen mit blutigen Religionen..

    Die Wahrheit, die Wahrheitssuche an sich, die Gralssuche, all das ist ein Urelement des Christentums. Teile davon wurden aufgenommen von den Kelten und Germanen (die NICHT alle zwangskonvertiert worden sind!) aber das Prinzip der Nerdigen Wahrheitssuche ist in unseren Breitengraden Kirchlich unterstützt worden. Allein die vielen vielen Klöster in Europa (und früher Nordafrika) sind ein Beispiel dafür. Dort lernten Männer und Frauen im bescheidenen Leben zu lesen und zu schreiben und gaben sich der Gottessuche hin. Ora et labora wirkt immer noch im Hintergrund Europas. Wir sind fleissige Leute. Und das Arbeitslosigkeit als unangenehm angesehen wird, ist ein alter Reflex.

    Ich selbst, als ex-atheist habe gemerkt wie viel meines Wesens christlich-abendländisch ist, wie sehr mein Selbstverständnis mangelte weil ich nicht den Wissenschatz und die Erfahrungswerte der Christenheit annehmen wollte. So ziemlich alle unsere Filme und Computerspiele haben diese Mentalitätsgrundelemente. Einsamer Rächer gegen Böse. Kampf gegen Ungerechtigkeit, Mann kehrt zurück und räumt im Heimatstädchen auf, bei Diablo gibt es Paladine die mit ihrem Glauben das Böse bannen, die Bücher von Dan Brown sind extrem beliebt, Engel, Teufel, Dämonen, Vampire, Werwölfe, Elfen, Orks, der Böse Sauron und und und.. Es ist alles voller Mythen, alles voller Bezüge. Das zu ignorieren ist schlicht dumm. Denn es sind Wirkungsmächte die wirken. Sie existieren. Und wenn man sie auch selbst ignoriert, Moslems sind innerhalb dieser und handeln innerhalb dieser.

    Eine Gesellschaft ohne Religion wird untergehen. Sie wird vergehen weil sie keine Kultur der empathisch-individuellen Sinnsuche hat. Weil keine Rückverbindung zu den Wurzeln unseres Seins gibt. Und wenn wir die Bedürfnisse nach dieser Rückverbindung mit Geldgier (Zugriff auf unendlich viel Macht im Leben, Unabhängigkeit) Wissenschaft (säkularisierte Suche nach Gott, nicht von ungefähr ist eine der Hautpquellen der modernen Wissenschaft die Royal Society in Britannien) oder auch Sex (Erlösung des Menschlichen Wesens in einem unendlichen Orgasmus der uns die Unendlichkeit spüren lässt) oder auch Drogen (ausschalten des Wachbewusstseins, loslassen des Geistes, sich dem Rausch hingeben) kaschieren, scheitern wir an Dekadenz und Hybris.

    Nur wer sich bewusst wird, wie klein der Mensch ist, wie unwichtig er ist (Jetzt intergalaktisch gesehen). ABER auch wie wichtig weil er ein Bewusstsein hat und weil er die Gesetzmässigkeit von Pytagoras erkennen kann, also ein Bezug zur Bescheidenheit und gesundem Selbstbewusstsein (auf der Basis der Demut und Bescheidenheit!) hat, bleibt der Mensch gesund.

    Das Christentum ist eine Form des Erkennens dieser Gesetzmässigkeiten nicht nur neutral Wissenschaftlich sondern auch Mystisch emotional. Im Christentum wurde die Wissenschaft der Griechen, Rämer und Ägypter übernommen und integriert. Das Erkennen der Naturwissenschaftlichen Gesetzmässigkeiten war ein Teil des Gottesdienstes und wurde auch so wahrgenommen. Die Freude welche viele Männer empfinden wenn sie wirklich wirklich grosse Maschinen und Bauwerke sehen, die Ehrfurcht vor der Bauleistung ist ein Erbe davon. Wenn man noch hinzufügt das die Mathematik, die Naturgesetze und co, das „Wesen Gottes“ seien, das DIES die Art ist wie Gott spricht und man darin die Weisheit der Quelle der Weisheit sieht, dann ist die Bauwerksehrfucht hin zur Gottesehrfurcht nicht sehr weit. Und wenn DAS kapiert ist, sollte man sich einfach mal die christlichen Kathedralen anschauen. Diese Gebäude sind Gottesdienste.

    Ach ja, der Papst zum Fall Galilei:

    http://stjosef.at/index.htm?dokumente/papst_galilei.htm~mainFrame

    gruss

    ajki – ex-atheist (weil er dachte das Christentum nix mit der Ehrfucht vor Natur- und Wissenschaft zu tun hat)

  225. Nachtrag, sorry wegen der Rechtschreibfehler. Ich arbeite dran!

    Wie gesagt, das meiste ist Propaganda, und das Menschenbild der Christenheit bezieht sich auch auf das Judentum, welches selbst nicht so dumm ist:

    http://www.hagalil.com/judentum/rabbiner/bollag.htm

    (Auge um Auge, Zahn um Zahn bezieht sich auf die ENTSCHÄDIGUNG eines Menschen der einen anderen Verletzt hat)

    Recht & Ordnung sind zu einem grossen Teil aus der Entwicklungsgeschichte des Juden- und Christentums zu verstehen. Und was den Unterschied ausmacht, kann man im Antipol sehen, beim Islam. Dort ist Recht & Ordnung etwas anders zu erkennen, ebenso Respekt und die Art und weise wie man mit der Umwelt umgeht. Schon gemerkt wie dreckig oftmals Orientalische Stadtteile sind? Gibt es moslemische Umweltschutzorganisationen? Oder Afrikanisch-Sakulär? Oder Voodo-Hilfsorganisationen?

    Liest einfach Fjordman..

    ajki

  226. Die Germanen haben ihre Kultur und Religion vor 2000 Jahren genauso gegen eine Wüstenreligion verteidigt, wie die Deutschen 2000 Jahre später.

    Ok, das stimmt nicht ganz: Im Gegensatz zu den zeitgenössischen „Germanen“ haben die historischen tatsächlich gekämpft und Widerstand geleistet – nicht ja und Amen gesagt. Das es da trotzdem einige Missionare und Übergetretene gab ist nichts besonderes.

    Die gibt es heute auch.

    Vielleicht schreibt ja in 2000 Jahren einen „3968er“ über die Situation heute…

  227. Auge um Auge, Zahn um Zahn bezieht sich auf die ENTSCHÄDIGUNG eines Menschen der einen anderen Verletzt hat

    Und ausserdem schiebt schon diese Regel einen wirksamen Riegel vor,vor unmäßiger Rache,vor Sippenhaft u.Ä.

  228. #262 ajki:

    Als „Ex-atheist“ biste ja jetzt besonders eifrig im Glauben. 😉

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