CDU-Türke fordert Bürgerwehr

Ganz schön „rechtspopulistische“ Ideen bekommen Politiker, wenn einmal nicht die Bürger, sondern sie selber die Auswüchse der multikriminellen Gesellschaft zu spüren bekommen. Der wegen seiner offenen Sympathien für rechtsextreme türkische Organisationen wie Milli Görüs und die grauen Wölfe umstrittene Vorsitzende des Deutsch-türkischen Forums der Kölner CDU und Landtagskandidat Efkan Kara fordert jetzt eine Bürgerwehr – nachdem Einbrecher ihm gleich zwei seiner Luxuskarossen entwendet haben.

Da werden Erinnerungen wach – an die Forderung des grünen Terrorhelfers Hans-Christian Ströbele, die Aufnahmen der von ihm bekämpften Überwachungskameras auszuwerten, nachdem ihm sein legendäres rostiges Fahrrad geklaut wurde, mit dem er medienwirksam vom Bundestag zu seinem um die Ecke versteckten Van zu radeln pflegt. Um etwas größere Werte geht es jetzt standesgemäß beim Kölner CDU-Türken Kara. Und weil die deutsche Polizei nicht so spurt, wie der Geschädigte es für angemessen hält, fordert er gar, wogegen er bei anderen wohl schon Nazialarm geschrien hätte: Eine Bürgerwehr zur Kriminalitätsbekämpfung in Köln. Der Express berichtet:

Der CDU-Politiker Efkan Kara und seine Familie wurden in der Nacht zu Samstag Opfer von Einbrechern – im Schlaf.

„Morgens um sieben Uhr weckte uns unser Sohn und sagte, alles sei durchwühlt“, so Kara. „Da stellten meine Frau und ich fest, dass auch unsere Nachttische und Schränke durchwühlt waren.“ Abgesehen hatten es die Diebe auf den Porsche Cayenne und den Audi S8 der Familie. Die Nobelkarossen sind futsch.

Für Efkan Kara (40), Ehefrau Tülin (37), die Söhne Berkan (15), Volkan (11) und Tochter Ela (18 Monate) der Horror in Rath-Heumar: Die Einbrecher waren im Schlafzimmer und auch in den Zimmern der Kinder. Kara: „Es ist ausgeschlossen, dass wir davon nichts gemerkt haben sollen. Die Einbrecher müssen uns mit Gas betäubt haben.“

Kara berichtete der Polizei, dass eines der Autos ein Notruf- und Ortungssystem besitze. „Die Beamten haben nur gesagt: Für sowas hätten sie jetzt keine Zeit“, so der CDU-Politiker sauer. Kara: „Die Polizei hat zu wenig Personal und ist ziemlich überfordert.“

Polizeisprecherin Cathrine Maus: „Alle erforderlichen Maßnahmen werden von uns sofort eingeleitet.“ Sie fordert Zeugen auf, sich zu melden (0221/229–0).

Der CDU-Landtagskandidat fordert nun eine private Bürgerwehr, die die Polizei unterstützen soll – und will sich als Landtagsabgeordneter für mehr Stellen bei der Polizei einsetzen – am 9. Mai wird gewählt.

Gar keine schlechte Idee mit der Bürgerwehr. Aber dann bitte nicht nur zum Schutz rechtsextremer türkischer CDU-Funktionäre und ihres noblen Fuhrparks, sondern auch zum Schutz der Kölner Bürger vor Verbrechern aus dem Milieu, das sich bisher der besonderen Fürsorge des Herrn Kara erfreute.

» PI: Wie rechtsextrem ist die Kölner CDU?
» Kölner Wochenspiegel: Die Angst greift um sich in Rath Heumar

(Spürnase: Thorsten)