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Von der Schaffung eines neuen, sozialistischen Menschen träumten schon Marx, Stalin und Honnecker. In der Berliner DDR 2.0 ist man dem Ziel jetzt ein gutes Stück näher gekommen. Verarmt, verhetzt, verblödet – so wünschen sich linkspopulistische Rattenfänger ihr Stimmvieh. Und natürlich als Sozialjunkies voll abhängig von der staatlichen Umverteilungsmaschinerie.

In Berlin, und sicher nicht nur dort, ist das alte sozialistische Projekt inzwischen weit fortgeschritten. Beunruhigt sind nur die Kinderärzte, die in der politischen Verschiebemasse pathologische Züge erkennen. Der Tagesspiegel berichtet:

Die Zahl der Berliner Kinder mit auffälligen Bewegungs- und Sprachdefiziten steigt rasant. Nach Schätzungen des Verbandes der Berliner Kinderärzte bekommt bereits jedes vierte Kind zwischen zwei und sechs Jahren eine logopädische oder ergotherapeutische Behandlung verordnet, um es „schulfähig zu machen“. Alleine in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres bezahlten die Krankenkassen in Berlin rund 19 000 solcher Ergotherapien und 17 000 Sprachtherapien. Nach Berechnungen der Techniker-Krankenkasse haben sich die Zahlen damit seit 2005 mehr als verdoppelt.

„Wir stehen vor einem enormen Problem“, sagte am Montag der Sprecher der Berliner Kinder- und Jugendärzte, Ulrich Fegeler. Ursache ist aus seiner Sicht „die erschreckende Anregungs- und Erfahrungsarmut in vielen, vor allem sozial schwachen Familien“. Dies bestätigt auch der Beauftragte des Kinderärzteverbandes für den öffentlichen Gesundheitsdienst, Thomas Abel. Aus Bequemlichkeit werde Kindern oft viel zu wenig erzählt, es fehlten Unterhaltungen, Spiele und gemeinsame Aktivitäten wie Basteln oder Ausflüge, bei denen der Nachwuchs Fingerfertigkeit, körperliches Geschick, sprachliche und kognitive Fähigkeiten schule. „Stattdessen erschlaffen die Kinder vor dem Fernseher und der Playstation“, sagte Abel, der für den kinderärztlichen Dienst des Bezirks Mitte arbeitet. Alle Sinne würden „viel zu wenig gefordert“, ursprüngliche Erfahrungen nicht mehr ermöglicht.

Auch die Barmer Ersatzkasse (BEK) bestätigte den Trend zu „immer mehr Kindertherapien“. Allein von 2007 bis 2008 musste die BEK zwölf Prozent mehr logopädische Behandlungen und 24,6 Prozent mehr Ergotherapien bezahlen. Die Ausgaben stiegen entsprechend. Doch nach Ansicht des Verbandes der Kinderärzte sind diese Gelder „wenig effektiv eingesetzt“. Die Therapeuten könnten nicht nachhaltig helfen, sagte Ulrich Fegeler. Das Problem werde auf die Medizin abgeschoben. Vermehrte Therapien seien Ausdruck wachsender Hilflosigkeit.

Dass die Therapeuten wenig bis nichts ausrichten, ist nichts neues. Trotzdem boomt die Industrie der Psychoscharlatane, finanziert von steigenden Krankenkassenbeiträgen der noch arbeitenden Menschen.

Den politischen Verwertern des multikulturellen Menschenversuchs, die Bevölkerung durch Massenimmmigration bildungsferner Moslems auszudünnen und die eigene Bevölkerung durch Medien und Anspruchsdenken arm aber sexy zu verblöden, den linken und grünen Sozialhetzern und Neidschürern von SPD bis Antifa, kann die träge Verschiebemasse nur recht sein. Dumm und faul überlässt der Gegenentwurf zu freien und unabhängigen Bürgern den Politclowns die politische Bühne, um im Bedarfsfall von Gewerkschaftsbossen für Neiddemos oder den „Kampf gegen Rechts“ auf die Straße geschickt zu werden. Aber Eigenverantwortung und Selbstbestimmung sind zwei Seiten derselben Münze. Wer vorgibt, die Menschen von der Eigenverantwortung zu entlasten, will ihnen in Wirklichkeit die ganze Münze stehlen. Was im SED-geführten Berlin jetzt drastisch sichtbar wird, ist längst ein Problem in ganz Deutschland.

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