Nobelpreis-Chefjuror Peter Englund (l.) stellt sich hinter Lars Vilks (r.)Nach dem vereitelten Mord an Lars Vilks (Foto r.) hat sich ausgerechnet der schwedische Chefjuror für den Literaturnobelpreis, Peter Englund (l.), hinter den Karikaturisten gestellt. „Es gibt jetzt nur eins zu tun: Sich von dieser Art Fanatismus distanzieren, ohne Ausweichen, ohne Vorbehalte, ohne Relativierungen und ohne künstlich zusammengeschraubte Vorbehalte – und sich auf die Seite des Bedrohten stellen“, so Englund in seinem Internetblog. Noch Ende der Achtziger hatte sich die Akademie nicht zur Fatwa gegen Salman Rushdie äußern wollen. (Quelle: WELT)

(Spürnase: Dionysos)

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19 KOMMENTARE

  1. “Es gibt jetzt nur eins zu tun: Sich von dieser Art Fanatismus distanzieren, ohne Ausweichen, ohne Vorbehalte, ohne Relativierungen und ohne künstlich zusammengeschraubte Vorbehalte – und sich auf die Seite des Bedrohten stellen”

    Kompliment!!!

  2. Der Wind beginnt sich zu drehen!

    Und ich sage euch vorraus, dass er bald den Moslems ins Gesicht wehen wird!

    Denn wer Wind sät wird Sturm ernten!

    (Das steht so in der Bibel!)

  3. „Sich auf die Seite der Bedrohten stellen.“

    Danke, Peter Englund. So ist das richtig. Auf der Seite der Demokratie, auf der Seite der Menschlichkeit. Auf der Seite von Menschen-und Frauenrechten, gegen eine Gewaltideologie, die sich als Religion getarnt nach Europa geschlichen hat, um durch hemmungslose Reproduktion und die daraus resultierende „Umvolkung“ die Fundamente des christlich-jüdischen Abendlandes eizureißen.

    Aber — es gibt auch schon viele in Europa, die den Casus erkannt haben, so wie es die Realität gebietet.

    Spätestens seit dem Schweizer Votum gegen das Minarett und damit einem Votum für Freiheit und Demokratie wurde eine Reconquista eingeläutet, die Historiker der Zukunft in einem Atemzug nennen werden mit jener zu Zeiten der Reyes Católicos.

    http://www.youtube.com/watch?v=5hfoBHoBK-A

    Wenn es aber an der Wahrheitsliebe mangelt, dann handeln die Menschen so wie eine Berliner Füsikerin (sic), die als Ursache des Zusammenbruchs des Kommunismus nicht die blutige Ideologie erkennen kann, sondern für die die Ursache der Kapitalist Schalck-Golodkowski ist.

    Unbelehrbar. Einmal Blauhemd, immer Blauhemd.

    http://www.fact-fiction.net/?p=3885

  4. Sorry, aber vom Distanzieren geht Fanatismus nicht weg. Und „sich auf die Seite des Bedrohten stellen“ ist so allgemein gehalten, dass es dem Bedrohten im Endeffekt gar nichts nützt.

    Vor 30 Jahren wäre das effektiv gewesen, aber mittlerweile muss man schon schwerere Geschütze als „Distanzieren“ auffahren ….

  5. Bravo! Solidarität mit Lars Vilks! Hoffentlich solidarisieren sich nun weitere Personen des öffentlichen Lebens mit diesem Bedrohten anstatt sich feige von ihm und seinem Werk zu distanzieren und ihm damit noch zusätzlich in den Rücken zu fallen……

    Das wäre auch ein Hoffnungsschimmer für den in exilähnlichen Zuständen vegetierenden K. Westergaard.

  6. @ BUNDESPOPEL

    Auf der Seite von Menschen-und Frauenrechten,…

    was soll dieser Schwachsinn?
    Haben Frauen andere Rechte als Menschen, im Umkehrschluss: Sind Frauen keine Menschen?

  7. #10 RN

    Ja, das hat BUNDESPOPEL tatsächlich sehr ungeschickt formuliert. Andererseits: Bei den Moslems, jedenfalls wenn es nach der Scharia geht, erben Frauen nur die Hälfte von dem was ein Mann erben würde. Vulgo: Frauen snd nur halbe Menschen. Mag zynisch klingen, aber leider ist es genau so. Einer der vielen Gründe, warum ich den Islam verachte.

  8. @ #5 islamistfrieden

    Ich glaube, dass die Lemminge auch genau das repräsentieren sollen 🙂

  9. @ 10 RN

    Wenn Sie etwas böswilligerweise falsch verstehen und mich auch noch falsch interpretieren wollen, Kommentator, so ist das Ihre Sache und Ihre persönliche Freiheit.

    Wäre einer meiner Freunde von derartig krankhaftem Verhalten geschlagen, so würde ich ihm einen längeren Aufenthalt in der Psychiatrie empfehlen, um möglichst rasche Heilung zu erfahren.

    Ich würde ihn öfters in der Anstalt besuchen, um zusätzliche Heilungskräfte zu mobilisieren. Und ein kleines Präsent hätte ich immer dabei, z.B. diese nette Schallplatte….

    http://www.youtube.com/watch?v=ApFVbLZXgwY

    Hören Sie das Liedchen bitte mehrmals an, Kommentator, es könnte auch Ihnen über den Weg der Selbsterkenntnis (Gnotis Sauthon(altgriech.)= Erkenne Dich selbst) Erleichterung verschaffen.

    Gott zum Gruße, Grüß Gott,
    pepe.

  10. Im Kleinen fängt es an.

    Erst Rückendeckung aus dem Volk.

    Dann Rückendeckung von angesehenen Persönlichkeiten.

    Und zum Schluss hoffentlich Rückendeckung aus dem ganzen Land inclusive Politik und Justiz.

    Was am Ende zur Abschiebung gewaltbereiter Ausländer und Inhaftierung gewaltbereiter Staatsbürger führen muss.

  11. Feuilletonisten wollen nicht nur durch Intellektualität glänzen, sonder auch mit einer herausgehobenen Moral. Ein Kommentator – den Namen habe ich im Moment vergessen – verglich Lars Vilks mit Salman Rushdie. Um einen Autor wie Rushdie wäre es schade gewesen, um den primitiven Vilks nicht.

    Diese Auffassung offenbart einen Abgrund an Unmoral.

  12. Nach dem vereitelten Mord an Lars Vilks hat sich ausgerechnet der schwedische Chefjuror für den Literaturnobelpreis, Peter Englund (l.), hinter den Karikaturisten gestellt.

    „Ausgerechnet“ – das dachte auch ich! Überraschung!!!

    Englund übernahm die Literatursparte des NP, nachdem sein Vorgänger sich vor der jüngsten Verleihung als antiamerikanisch outete und klar machte, dass kein Ami den Lit-NP erhalten kann.

    Noch Ende der Achtziger hatte sich die Akademie nicht zur Fatwa gegen Salman Rushdie äußern wollen.

    Damit beschreitet – Überraschung!!! – ausgerechnet die Akademie den umgekehrten Weg. Alle anderen (Grass & Co.) waren damals mit Rushdi solidarisch, später (Westergaard, Redeker, …) hingegen – nach 9/11 – entweder feige „neutral“ oder sogar eher auf der Seite der Fatwenschleuderer und Gewaltmuslime.

  13. #16 pinetop (12. Mrz 2010 10:25)

    Ein Kommentator – den Namen habe ich im Moment vergessen – verglich Lars Vilks mit Salman Rushdie. Um einen Autor wie Rushdie wäre es schade gewesen, um den primitiven Vilks nicht.

    Das war irgendein SZ-Redakteur. Aber der Vergleich betraf nicht Vlks und Rushdi, sondern Westergaard und Rushdi.

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