PI-Serie: Mit Muslimen diskutieren – aber wie?

PI-Serie: Mit Muslimen diskutieren – aber wie?Das ist eine Frage, die wir unseren Lesern stellen möchten: Wie diskutieren wir mit Muslimen? Diskutieren wir überhaupt mit ihnen? Lohnt sich das? Soll man auch mit Radikalen diskutieren? Machen wir deutlich, dass wir mit den islamischen Schlichen und Kniffen vertraut sind? Erwidern wir Taqiyya mit Gegen-Taqiyya? Welche Argumente sind geeignet? Wie geht man am besten mit der Anti-Logik des Islam um?

Wir interessieren uns dafür, welche Erfahrungen unsere Leser gemacht haben, welche Strategien und Argumente die besten sind. Ihre Einsendungen (an: pi-team@blue-wonder.org) werden von der PI-Redaktion geprüft und die besten auf PI veröffentlicht. Einsendeschluss ist der 31. März 2010.

Damit etwas deutlicher wird, in welche Richtung es gehen soll, bringen wir die folgenden typischen Beispiele aus der Praxis:

Halbe, falsche oder entstellte Bibelzitate

Z.B.: „Der Leib der Frau gehört ihrem Mann“. Muslime spekulieren damit, dass wir die Bibel nicht kennen. Dagegen hilft nur lesen! Das korrekte Zitat geht nämlich so: „Der Mann leiste der Frau, was er ihr schuldig ist, desgleichen die Frau dem Mann. Die Frau verfügt nicht über ihren Leib, sondern der Mann. Ebenso verfügt der Mann nicht über seinen Leib, sondern die Frau.“ (1. Korinther, 7,3-4)

Direkte Lügen

Mohammed habe keine Kriege geführt. Bei Widerlegung dann das Zweitargument, er habe sich nur verteidigt. Das ist anhand der islamischen Schriften (Koran, Sira – „Prophetenbiografie“) leicht zu widerlegen. Nachdem Mohammed seine Heimatstadt Mekka verlassen hatte, führte er eine Reihe von Kriegen und Feldzügen gegen sie und überfiel Karawanen, die auf dem Weg nach Mekka waren, um der Stadt zu schaden. Er hat also völlig Unbeteiligte getötet oder töten lassen.

Die AT-Täuschung

Muslime verweisen gerne auf Stellen im Alten Testament, die ihnen gut in den Kram passen. Beispiel, bezogen auf die Strafe für Homosexualität: „Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Gräuel ist, und sollen beide des Todes sterben; Blutschuld lastet auf ihnen.“ (3. Mose, 20, 13) Das steht in der Tat dort und hatte vor 3.000 Jahren wohl auch eine Bedeutung für die Rechtspraxis. Im heutigen Judentum ist die Stelle irrelevant. Was Gott will und wie die Juden leben sollen, ist in den nachbiblischen Schriften erörtert und begründet. In Israel werden Homosexuelle selbstverständlich nicht bestraft. In Jerusalem gäbe es sogar eine jährliche Gay Pride Parade, wenn, ja wenn die ansässigen islamischen Araber das nicht durch Anschlagsdrohungen zu verhindern wüssten.

Die grausamen Strafen

Wie sie z.B. bei den Dieben von Mohammeds Kamelen zur Anwendung kamen (Hände abhacken, Füße abhacken, Augen ausbrennen, verdursten lassen). Islamisches Argument: Das waren damals gültige Gesetze. Ganz recht. Doch wer hat diese Gesetze gemacht? Mohammed selbst natürlich.

Verwendung von Nebeldeutsch zur Vernebelung der Wahrheit

Sie behaupten „Islam“ bedeute „Frieden“ oder „Allahu akbar“ hieße „Gott sei gepriesen“. Mit einem Blick in ein Wörterbuch ist der Schwindel enttarnt. „Islam“ bedeutet wortwörtlich „Unterwerfung“ (unter den Willen von Allah) und „Allahu akbar“ heißt „Gott ist größer“ (stets größer, als das, was man sich vorstellen kann, auch größer als das Größte).

Der Westen, das Christentum hat auch schlimme Dinge getan

Ganz recht. Doch wann war das? Früher, zum Teil sehr viel früher. Das ist ein kleiner, aber sehr entscheidender – der entscheidende – Unterschied; es ist der zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Zwischen dem, was einmal war, vor langer Zeit, und dem, was heute ist.

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