Heute um 21 Uhr sendet Arte die französische Dokumentation „So entstand der Koran“, in der Sure 6.35 „Allahs Wort ist unwandelbar“ mit den von der (westlichen) Wissenschaft entdeckten frühen Koranmanuskripten verglichen wird.

Arte schreibt zum Film:

Die Heilige Schrift des Islam, der Koran, gilt in der muslimischen Tradition als unveränderlich, seit sie dem Propheten Mohammed in den Jahren 610 bis 632 in Mekka und Medina offenbart wurde. Doch in jüngster Zeit gefundene Koranmanuskripte legen die Vermutung nahe, dass unterschiedliche Surenanordnungen im Umlauf waren, bevor sich die kanonische Fassung des Kalifen Uthman durchsetzte. Die Dokumentation macht sich auf eine Entdeckungsreise zwischen Tradition und wissenschaftlicher Forschung.

Der Koran ist die Heilige Schrift des Islam, zu dem sich etwa eine Milliarde Menschen weltweit bekennen. Die muslimische Tradition betrachtet den Koran als „unveränderlich“ in Raum und Zeit. Dieses Dogma bedeutet, dass er sich, seitdem er dem Propheten Mohammed in den Jahren 610 bis 632 in Mekka und Medina offenbart wurde, nicht verändert hat. Die in jüngster Zeit entdeckten Koranmanuskripte, die von Wissenschaftlern untersucht und ungefähr auf das Jahr 680 datiert werden konnten und damit die derzeit ältesten vorhandenen Manuskripte sind, deuten allerdings darauf hin, dass der Koran eine differenziertere Entstehungsgeschichte hat. So wird vermutet, dass im Laufe des ersten Jahrhunderts des Islam und bevor sich die kanonische Fassung des Kalifen Uthman durchsetzte, konkurrierende Fassungen mit unterschiedlicher Surenanordnung in Umlauf waren. Grund dafür waren die verschiedenen Lesarten, die der anfänglich sehr rudimentären Niederschrift geschuldet sind. Die Dokumentation lädt ein zu einer Entdeckungsreise, die den Koran zwischen Tradition und wissenschaftlicher Forschung vorstellt.

Na da sind wir ja mal gespannt, wie friedlich uns der Koran auf der „Entdeckungsreise“ verkauft wird…

(Spürnasen: Babieca, Bio-Koelner, Bjoern)

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76 KOMMENTARE

  1. Wichtiges Thema, die Anweisungen bzw. Schriften der Götter haben einen ziemlich irdischen Ursprung – und unsere parlamentarische Politik ’nebst‘ Pressefreiheit nicht zu steuern.

    P.S.:

    OT Politically Incorrect: „mit den von der (WESTLICHEN) WISSENSCHAFT entdeckten frühen Koranmanuskripten“ (Hervorhebung Katzensprung):

    Wissenschaft ist nicht „westlich“, eben so wenig, wie es eine „kommunistische Wissenschaft“ oder eine „islamische Wissenschaft gibt bzw. geben kann.

  2. [noch zu: keine ‚westliche‘ Wisssenschaft]

    auch die Menschenrechte sind unteilbar.

    Toleranz im Plural, Halbkalifat, ‚islamische Menschenrechte‘ (OIC 1990) sind eben nicht universell, sondern Kulturassismus.

    Universalität der Menschenrechte

    Universalität der Wissenschaft

  3. Ob sich die Filmemacher trauen, zuzugeben, dass wohl sämtliche Befehle des ‚Koran im Plural‘ bzw. des Koran auf die geheiligte Ungleichbehandlung hinauslaufen, auf die absolute Entrechtung der Polytheisten sowie die graduelle Entrechtung der Dhimmis und Muslimfrauen?

    Hütchenspieler: Guckstu, wo ist die Kugel?

    Koran(v)erklärer: Wo ist der Koran, guckstu?

    Es mag ja sein, dass die ‚totale Scharia‘ erst tausend Jahre alt ist und nicht aus dem Jahre 622 n. Chr. stammt. Das mindert die Gefahr, die der kulturellen Moderne und uns in Europa und Deutschland durch die weltweite Muslimbruderschaft, die pakistanische Jamaat-e-Islami- und Deobandi-Bewegungen oder durch die turkvolkverherrlichende und schariatreue Milli-Görüs-Bewegung droht, leider gar nicht.

    Insofern bin ich sehr dankbar für den klugen Satz:

    „Na da sind wir ja mal gespannt, wie friedlich uns der Koran auf der “Entdeckungsreise” verkauft wird…“

  4. Diese Teufelsanbeter nehmen sich viel zu wichtig. Dem Mohammed ist angeblich ein Mann „erschienen“! Auf was der wohl drauf war? Ist doch lächerlich diese Götzenabeter ernst zu nehmen.

  5. Ich möchte mehr Bibelsendungen im Programm. Das Geheule in diesem Bericht geht mir auf den Geist.

  6. Der Zwillingsbruder von Pierre Vogel, offenbar ein junger Student der Islamwissenschaft an der Freien UNiversität Berlin, ist auch zu sehen.
    Vor seinen Augen habe ich Angst.

  7. Also bisher erinnert die „Doku“ an den Versuch der Nazis nach der Ariaforschung in Tibet!

    Gutmenschitis und Propaganda

  8. @Katzensprung

    Theoretisch sollte Wissenschaft Wissenschaft sein, was immer Ergebnisoffenheit bedeutet. Diese Erkenntnis und Definition kommt aber nach einem mühsamen Weg aus „dem Westen“, „der Auflärung“, der Einsicht, daß es immer Zweifel gibt. Daher kommt „westliche Wissenschaft“ zu deutlich anderen Erkenntnissen als „Wissenschaften“ in anderen Kulturkreisen dieses Planeten.

    So wie „Gerechtigkeit“ und „Frieden“ scheinbar universelle Prinzipien sind, hängt viel von ihrer jeweiligen Definition ab.

    Im Sozialismus und im Islam ist Wissenschaft ganz anders definiert als im Westen: In beiden totalitären Systemen hat sie die Aufgabe, die jeweiligen Glaubensdogmen zu stützen und zu bestätigen. Ergebnisoffenheit ist ihr verboten.

    Im Islam ist „Wissenschaft“ alles, was den Koran und die Hadithen bestätigt. „Wissen erwerben“ ist im Islam stets und immer das Wissen um den Islam. Garantiert übrigens wie das Töten auf dem Weg Allahs das direkte Ticket in den Himmelspuff, ohne Umweg über die „Schrecken des Grabes“, die vielen Mohammedanern unglaubliche Angst einjagen.

    Auch im Sozialismus war Wissenschaft eine Funktion der Partei, die den Sozialismus umn die Partei legitimieren sollte:

    „Die Hauptfunktion der Wissenschaft ist die Anleitung zum Handeln und die theoretische Begründung zur praktischen Umgestaltung der Welt. Das erfodert vom sozialistischen Journalismus das Erläutern und Mitdurchsetzen der Wissenschafts- und Bildungspolitik der Partei und der Regierung, Kenntnisvermittlung (Wisssenschaftspropaganda) in Gestalt weltanschaulicher (Einheit des Marxismus-Leninismus), historischer, naturwissenschaftlich-technischer sowie medizinischer Propaganda.“

    Aus: Wörterbuch der sozialistischen Journalistik, Karl-Marx-Universität („Rotes Kloster“) Leipzig, 1973

  9. besonders nett die beiden jungen Berufsmohammedaner mit Kopftuch oder Bart, die sich so krampfhaft gegenseitig bestätigten, dass sie als Muslime so gar keine Angst zu haben bräuchten, dass Falsche zu glauben, wenn eventuell durch die Forschung ganz andere Urversionen des Koran ans Tageslicht kämen.
    Aber sicherheitshalber sollte man sich als Muslime an der Forschung beteiligen und die Orientalistik in Doooitschlan nicht den Doooitschen überlassen. 🙂
    Falls mal zufällig ein Brand ausbricht und wertvolle Koranmanuskripte unwiederbringlich vernichtet werden, wer könnte daran wohl ein Interesse haben?

  10. Ich finde es großartig, dass ein solches Forschungsprojekt wie Corpus Coranicum überhaupt endlich angegangen wird. Und die im Film zuständige Projessorin für das Projekt, Angelika Neuwirth hat sich ziemlich diplomatisch ausgedrückt, finde ich. Sinngemß sagte sie, es gehe darum der muslimischen Überlieferungstradition eine zweite, eben die wissenschaftliche daneben zu stellen. M.a.W., die muslime sollten die historisch-kritische Methode des Koranverständnisses annehmen. Die Die Moslems sollen darauf eingestimmt werden.Genau das muss Absicht eines wissenschaftlichen Koranstudiums sein. Also das Projekt das derzeit in Potsdam läuft weist ganz klar in die Richtige Richtung.

  11. Hier sind mal vier Versionen von Vers 6:35 zusammengestellt (die im Artikel zitierten Worte müssen aus einem anderen Vers stammen).

    Zunächst mal in den nicht eingeklammerten Worten bloß die reinen Konsonanten, also unvokalisiert, d.h. so wie in den ganz frühen Koranmanuskripten, allerdings schon mit den Diakritika, die es ja ganz zu Beginn auch noch nicht gab.

    35. {wa-‚in} kwn kbr {&alay-ka} &rD {fa-‚in-i} Twbgy nfq {fii} ‚rD {‚aw} slm {fii} smw ‚ty ‚yy {wa-law} (sh)y‘ {llaah-u} jmhdy {fa-laa} kwn {min-a} jhl

    Dann der in lateinischen Buchstaben transkribierte Text in der heute gültigen Fassung. Durch die Hinzufügung der Vokale kommt erste eine eindeutige „Lesung“ zustande, z.B. kann „al-jaahil-iina“
    „die Ungläubigen“ nicht mehr einfach als „juhl“ („Unglaube“) gelesen werden.

    35. wa-‚in kaana kabura &alay-ka ‚i&raaD-u-hum fa-‚in-i staTa&ta ‚an tabtagiy-a nafaq-an fii l-‚arD-i ‚aw sullam-an fii l-samaa‘-i fa-ta’tiy-a-hum bi-‚aayat-in wa-law (sh)aa’a llaah-u la-jama&a-hum &alaa l-hudaa fa-laa takuun-anna min-a l-jaahil-iina

    Ein gewisser Muhammad Ibn Rassoul* übersetzt dies so ins Deutsche:

    35. Und wenn dir ihr Widerwille schmerzlich ist, nun wohl, falls du imstande bist, einen Schacht in die Erde oder eine Leiter in den Himmel zu finden, um ihnen ein Zeichen zu bringen (dann magst du es tun) Wäre es Allahs Wille, Er hätte sie gewiß auf dem rechten Weg zusammengeführt. So sei nicht einer der Unwissenden.

    In der Übersetzung von Bubenheim und Elias liest sich das so:

    35. Und wenn dir ihre Ablehnung schwer zusetzt, dann, (selbst) wenn du einen Gang in die Erde oder eine Leiter in den Himmel ausfindig machen kannst, und ihnen dann ein Zeichen bringen kannst, … Und wenn Allah gewollt hätte, hätte Er sie wahrlich unter der Rechtleitung zusammengeführt. Gehöre also ja nicht zu den Toren!

    Erkenntnis: die Problematik des Textverständnisses setzt nicht erst bei der Übersetzung vom Arabischen in eine andere Sprache ein, sondern schon bei der Deutung des unvokalisierten, ja ganz anfangs sogar ohne Diakritika festgehaltenen Korans. Denn ein unvokalisiertes k-t-b kann kataba oder kutiba gelesen werden, also: „er schrieb“ oder „es wurde geschrieben“. Von „kutub“, Plural für „Bücher“, einmal abgesehen ..

    * http://qibla.appspot.com

  12. Naja es ging bei der Reportage „nur“ um die Herkunft des Koran, sprich wie er eben entstand. Jenes kann auch 1:1 auf die Bibel, sprich alte und neue Testament übertragen werden.

    Interessant waren eigentlich die letzten paar Minuten der Sendung – sprich die Forschung soll die „kritische“ Auseinandersetung mit der Herkunft des Korans sein, also ob er wirklich 1:1 überliefert wurde oder ob er im Laufe seiner Überlieferug Veränderungen erfahren hat (wahrscheinlich um politische Ziele zu erreichen), ergo eine Interpretation des gehörten Wortes, eine Geschichtensammelung.

    Diese latente Meinung kam in dieser Reportage auch immer wieder durch.

    Die ganz große Frage ist nun, sollte es sich durch die Forschung ergeben, dass der Koran nun doch verändert wurde und nicht die 1:1 Überlieferung ist, was ja letztendlich einen Umbruch im muslimischen Glauben inne hätte, also wären dann die Verantwortlichen auch bereit diese Ergebnisse Öffentlich zu machen?

    Was ja einer Reformierung gleich käme.

    Ich glaube nicht daran, denn in der Sendung kam auch eines ganz klar heraus – der Koran wurde so zurecht gebogen, um die Herrschaft des jeweiligen (selbst ernannten Verkünders) zu wahren.

    Alles in allem eine interessante Reportage, aber ohne wirklichen Tiefgang und es war auch klar das hier nicht auf den eigentlichen Inhalt und dessen kulturellen Einfluß der Menschen eingegangen wird.

  13. Es ist schön, wenn „Gut“menschen sich auf Quellen der Nazis berufen. Die angeblich bei Bombenangriffen verbrannten…Stichwort SS-Hanschar. Schon die Nazis liebten die Musels*1 wie die „Gut“menschen.

    *1 Auf PC Blogwart Sites wird häufig gesagt, dass „Musel“ ein neues Wort für „Untermensch“ sei…Liebe Linke.
    1. Deutschland ist das Land der Abkürzungen
    2. Musel leitet sich entsprechend von Muselmane ab. Eine gängige Bezeichnung im 19. Jahrhundert
    3. Auch Karl Marx sagte Muselmane
    😎

  14. Das sind lauter kleine Steinchen, die in letzter Zeit aus dem unverrückbaren Islam-Staudamm herausgezogen werden, ganz, ganz langsam, ganz kleine, aber irgendwann wird der Dreck auseinanderfallen und zu Schlamm werden.

  15. @Le Saint Thomas : Leider bin ich der franz. Sprache nicht mächtig. Gibt es davon eine deutsche/englische Fassung?

  16. Ein weiterer TV-Tipp

    Phoenix bringt in diesem Moment eine Reportage zum aktuellen Völkermord in Darfur der Angehörigen der Friedensreligion

  17. @ Katzensprung (13. Mrz 2010 21:28)

    „Ob sich die Filmemacher trauen, zuzugeben, dass wohl sämtliche Befehle des ‘Koran im Plural’ bzw. des Koran auf die geheiligte Ungleichbehandlung hinauslaufen, auf die absolute Entrechtung der Polytheisten sowie die graduelle Entrechtung der Dhimmis und Muslimfrauen?“

    Nein, die Sendung hat keinerlei Hinweis auf problematische Inhalte des Koran gegeben, hat am Schluss sogar (sinngemäß) gefordert, dass Bibel und Koran als zwei Ströme nebeneinander herlaufen und beachtet werden sollen.

    Ein Trick der Sendung war, die Frage nach der richtigen Überlieferung auf die Reihenfolge der Suren einzuengen. Doch es ist völlig belanglos, ob Sure 1 oder 97 am Anfang steht, so, wie es egal wäre, ob das Markus- oder das Matthäus-Evangelium am Anfang steht.
    Es wäre interessant zu wissen, ob die Version Alis, die von Osman vernichtet wurde, sich inhaltlich unterschied. Wie dem auch sei: Dass es sich bei diesen Offenbarungen um Verlautbarungen eines sich im Delirium befindlichen Mannes handelt, wird jedem klar, der sich nur durch wenige Seiten dieses Werkes quält.

  18. Verschiedene Fassungen des Koran. Also bitte. Es gibt nur eine Fassung des Koran. Der Koran ist immerhin das Wort Gottes ja. (Das Wort Gottes in Mohammeds Ohr wenn man es genau nimmt.) – Da gibt’s keine verschiedenen Fassungen ist das klar! Die von arte sind wohl lebensmüde was. Dass dir mir nicht den den Kopf verlieren bei diesen wissenschaftlichen Untersuchungen. Würde mich nicht wundern, wenn sie nach leichtem, freundschaftlichen Bereicherungsdruck durch die Religion des Friedens zum Schluss kommen: Ja tatsächlich! Der Koran ist das Wort Gottes… 😛

  19. Netter versuch, der Corpus Coranicum.

    Aber was soll es bringen?

    Solange Mohammedaner den Koran wörtlich befolgen, jede Veränderung ablehnen und an die Unerschaffenheit der Schwarte glauben, wird sich nichts ändern.

    Der Corpus Coranicum wird unter den Moslems eben als Blasphemie oder „falsche Übersetzung, um sie zu verwirren“ gehandelt.
    Mohammed hat im Koran vor solchen Versuchen vorgewarnt.
    Klar, der Gute war ja nicht dumm und hat vorgesorgt, was den Erhalt seines Hirngespinstes angeht.

    Ich zitiere mal aus meiner Koranschwarte:

    Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen Einführung
    Der Qur’an ist Allahs, des Erhabenen, in arabischer Sprache offenbartes, nicht erschaffenes und durch Rezitation verehrtes Wort, das Allah Seinem Propheten Muhammad durch den Engel Gabriel offenbarte.

    Buch umdeuten ist nicht, kommt von Allah.

    Sure 2, Vers 2:

    Dieses Buch, an dem es keinen Zweifel gibt, ist eine Rechtleitung für die Gottesfürchtigen,

    Dieselbe Anweisung, Buch umdeuten ist nicht, kommt von Allah.

    Und die Aussage vom 2.Vers in der 2. Sure ist die erste wirkliche Aussage in dieser Schwarte.
    Sure 1 ist eine kurze Lobpreisung Allahs und der erste Vers der 2. Sure ist eine reine Ansammlung von Buchstaben ohne sinnvolle Anordnung(diese Einschätzung ist nichtmal von mir sondern vom arabischen Übersetzer meiner Koranschwarte).

    Also, mit dem Corpus Coranicum können die Wissenschaftler vielleicht ihren Forschungsdrang und ihr Gewissen betäuben und die Schwarte schönzureden versuchen, aber darauf kommts doch nicht an.

    Es kommt nur darauf an, wie die Mohammedaner die Wahrhaftigkeit und Wortgültigkeit des Koran beurteilen.
    Weil… Verändern und Umdeuten ist nicht erlaubt, Koran kommt von Allah.
    😉

  20. #34 nicht die mama (13. Mrz 2010 23:19)

    Sch..mmmmm…Tags schlecht gesetzt, nach Sure 2, Vers 2 gehört der Text nicht mehr in Zitatkursiv.

  21. Der Islam ist ein purer Wandel aus der aljüdischen Religion. Der Koran hat die gleichen Inhalte wie dies mit dem Unterschied dass sie ein genaues Spiegelbild darstellt denn alles was im Talmud gut ist und verpönt ist wird im Koran schlecht gemacht und verherrlicht. Beide Religionen sind frauenfeidlich und sind purer, dem Saturnkult entsprungene Kulte. Saturn ist in der alten Sage der Gott der Juden, Gott der Dunkelheit und stellt Luzifer dar. Saturn ist der weit entferteste Planet unseres Planetensystems und deshalb als der kälteste under wenigst lebende was ihm in der Gottheit den Rand des Representanten des Todes gibt. Er wird auch Kronos genant, Planet der Zeit die alles zerstoert und zunichte macht. Geometrisch ist Saturn ein Quadrat oder voluminär gesehen ein Kubus. Die Farbe des Todes ist schwarz. Die Juden tragen heute den schwarzen Kubus mit den Grundregeln der Kabalah (Kaba-Allah) auf dem Haupt beim Gebet, versehn mit den 4 Buschstaben Gottes (JHWH) Jaweh. Die Moslems tanzen 7 mal im Kreis um die Kaba um den Paneten Saturn mit seinen 7 Ringen zu verehren und erwaehen den 4 Buschstaben Namen Al-La. Saturn wird in hebraeisch EL genannt, in arabisch AL was Gott heisst. Arraber tragen viele Namen mit Al am Anfang, Juden EL am Ende, wie MischaEL, GabriEL, IsmaEL, IsraEL. Das das Religionsspiel zwischen Juden ein Gut und Bösespiel, ein Lischt und Dunkelheitspiel oder schwarz und weiss-spile ist wird daraus klar. Tag und Nacht, Sonne und Finsternis, Licht und Dunkel, Gut und Böse, Gott und Teufel, die ewigen Gruindbasen aller Religionen die in der Norkugel des Globus geschrieben wurden und sich alle nur auf Astronomie beziehen und nichts anderes sin als Metaphoren von der Bewegeung unsere Planeten. Auch die Fahnen die die Mondsichel mit dem Stern darstellen sind stellar denn der Mond steht in Konflikt mit Venus, dem Wahrseichen der Frau und ist generel noch unterstrichen mit den gekreuzten Schwertern, das Wahrzeichen von Mars, dem Planeten des Krieges. Was erstaunlich ist, ist dass alle Religionen so geschrieben sind dass der Laie nichts davon versteht und so davon versklavt wird dass man ueber tausend von Jahren milliarden Menschen niedergemezelt hat für nichts weniger als altbekannte Sternkunde.

  22. Der Islam ist ein purer Wandel aus der aljüdischen Religion. Der Koran hat die gleichen Inhalte wie dies mit dem Unterschied dass sie ein genaues Spiegelbild darstellt denn alles was im Talmud gut ist und verpönt ist wird im Koran schlecht gemacht und verherrlicht. Beide Religionen sind frauenfeidlich und sind purer, dem Saturnkult entsprungene Kulte. Saturn ist in der alten Sage der Gott der Juden, Gott der Dunkelheit und stellt Luzifer dar. Saturn ist der weit entferteste Planet unseres Planetensystems und deshalb als der kälteste under wenigst lebende was ihm in der Gottheit den Rand des Representanten des Todes gibt. Er wird auch Kronos genant, Planet der Zeit die alles zerstoert und zunichte macht. Geometrisch ist Saturn ein Quadrat oder voluminär gesehen ein Kubus. Die Farbe des Todes ist schwarz. Die Juden tragen heute den schwarzen Kubus mit den Grundregeln der Kabalah (Kaba-Allah) auf dem Haupt beim Gebet, versehn mit den 4 Buschstaben Gottes (JHWH) Jaweh. Die Moslems tanzen 7 mal im Kreis um die Kaba um den Paneten Saturn mit seinen 7 Ringen zu verehren und erwaehen den 4 Buschstaben Namen Al-La. Saturn wird in hebraeisch EL genannt, in arabisch AL was Gott heisst. Arraber tragen viele Namen mit Al am Anfang, Juden EL am Ende, wie MischaEL, GabriEL, IsmaEL, IsraEL. Das das Religionsspiel zwischen Juden ein Gut und Bösespiel, ein Lischt und Dunkelheitspiel oder schwarz und weiss-spile ist wird daraus klar. Tag und Nacht, Sonne und Finsternis, Licht und Dunkel, Gut und Böse, Gott und Teufel, die ewigen Gruindbasen aller Religionen die in der Norkugel des Globus geschrieben wurden und sich alle nur auf Astronomie beziehen und nichts anderes sind als Metaphoren von der Bewegeung unsere Planeten. Auch die Fahnen die die Mondsichel mit dem Stern darstellen sind stellar denn der Mond steht in Konflikt mit Venus, dem Wahrseichen der Frau und ist generel noch unterstrichen mit den gekreuzten Schwertern, das Wahrzeichen von Mars, dem Planeten des Krieges. Was erstaunlich ist, ist dass alle Religionen so geschrieben sind dass der Laie nichts davon versteht und so davon versklavt wird dass man ueber tausend von Jahren milliarden Menschen niedergemezelt hat für nichts weniger als altbekannte Sternkunde.

  23. Sehnsucht!
    Sehnsucht nach Licht!
    So viel Schmutz auf dieser schönen Welt!
    Überall!

    Machtlust, Sadismus, Kindesmissbrauch, Machtmissbrauch, Perversität, Geldgier, Neid und Völlerei…
    Hände abhacken und andere perverse, sadistische Strafen..

    Es wabert in der Atmosphäre.
    Es ist spürbar, fast greifbar.
    Wie ranziger Pudding.
    Widerlich!
    Dunkel!
    Schwarz!

    Sprecht es aus!
    Schreit es heraus!

    Nein, ich lasse mir mein Wort, meinen Schrei, nicht nehmen!

    Ich lebe!
    Ich habe einen Geist!
    Und der will leben!
    Der wird leben!
    Der wird überleben!
    Auch dieses Mittelalter im neuen Gewande.

    Danke fürs Lesen!
    Das musste raus.
    Es erleichtert meine Seele.

  24. Ein Trick der Sendung war, die Frage nach der richtigen Überlieferung auf die Reihenfolge der Suren einzuengen. Doch es ist völlig belanglos, ob Sure 1 oder 97 am Anfang steht, so, wie es egal wäre, ob das Markus- oder das Matthäus-Evangelium am Anfang steht.

    Das stimmt. Die Einteilung des Textes nach Suren ist eine ziemlich beliebige,so, als würde man Ordner voller loser Blätter hastig nach zunehmender Dicke hin aufeinanderstapeln.

    Die Sache geht aber noch weiter: auch innerhalb der Suren scheinen die Verse durcheinandergeraten zu sein, d.h. deren Grenzen, die Versenden, sind nicht immer plausibel gesetzt; auch weiß man schon seit Jahrzehnten, daß die bei Muslimen beliebte Einteilung in die „mekkanische“ und „medinensische“ Phase der Entstehung bloß ein fragwürdiges Grobschema ist, welches immer wieder durchbrochen wird.

    Wen’s interessiert, der google mal nach „Der Quellcode des Korans“.

  25. Für mich ein Thema für Spezialisten.
    Jede Religion, Partei, „Bewegung“ u.s.w. erfindet nachträglich eine einprägsame Story zu ihrer Entstehung. Für die Gläubigen… und darin liegt schon der Sinn des Ganzes. Man kann es glauben oder auch nicht.
    Auch die NSDAP hat ja z.B. immer wieder in ihrer Propaganda die vielen gespendeten Parteigroschen bemüht, ohne die wahren Geldquellen offenzulegen. Wer Adolfs Autos und Flugzeuge für seine vielen Vortragsreisen finanzierte, wurde nicht gesagt. Dabei hätte das schon einiges entlarvt. Wem nützte es…
    Viel interessanter sind hier die Begleiterscheinungen, die dann oft sehr viel über Charakter und Ziel offenbaren.
    Das diese Offenlegung aber fast immer auf den erbitterten Widerstand der „Verteidiger des wahren Glaubens“ stößt ist doch klar.
    Und „wahrhaft Gläubige“ sind sie doch fast alle… oder?

  26. Das war das Beste, was ich bisher über die Entstehung des Korans gesehen habe. Wer sich das nicht ansieht, ist selbst schuld, denn es liefert in zentrales Argument gegen das Dogma des Islam über die Unveränderbarkeit des Koran, ganz objektiv, ohne „Schwanzvergleich“ zur Bibel.

  27. #38 Traurig (14. Mrz 2010 05:26)
    Laß Dich nicht vom Dreck der Welt überrollen.
    Sie hat auch schöne Seiten.
    Gerade im Erfolg aus dem Vorgehen gegen den „Dreck“ liegt das Aufbauende und das was uns Kraft gibt.

  28. Völlig unkritische Reportage, die das offizielle islamischen Selbstbild affirmiert und den Stand der Frühislamforschung leugnet. Bei den Entstehungsfragen des Koran geht es längst nicht mehr allein um die Reihenfolge der Suren, sondern um grundverschiedene (z.T. nicht-arabische) Lesarten und ihren Sitz im Leben als eine Art Lektionar für christlich-häretische Gottesdienstversammlungen.

    Die Namen der Forscher Luxenberg, Puin, Ohlig werden bis zuletzt totgeschwiegen, aber man erkennt, dass es die Herausforderung allein DIESER Frühislamforscher ist, zu denen Angelika Neuwirth und das Berliner Corpus Coranicum Projekt eine ängstlich-defensive Antwort im Sinne sunnitischer Orthodoxie bildet.

    ARTE hat hier die Chance vertan, den wirklichen Stand der Forschung zu reflektieren.

    Informativ zum Einstieg: der Artikel über „Christoph Luxenberg“ in der Wiki:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Luxenberg

  29. punctum,

    das ist ganz richtig, man hätte auf die berechtigten wissenschaftlichen Zweifel an der „islamischen Version“ der Korangeschichte näher eingehen können. Luxenbergs These, dass der Koran ein christlich-syrisches Plagiat ist, hätte natürlich dem Fass den Boden rausgeschlagen. Trotzdem ist dieses Forschungsprojekt an sich schon ein großer Fortschritt und ich begrüße es sehr. Es weist erstmal in die Richtige Richtung, weg von unreflektierter Koranlobhudelei hin zur historisch-kritsichen Analyse. DAS ist innovativ. Wenn auch sehr spät….Aber besser spät als nie.

  30. Das stimmt. Die Einteilung des Textes nach Suren ist eine ziemlich beliebige,so, als würde man Ordner voller loser Blätter hastig nach zunehmender Dicke hin aufeinanderstapeln.

    Das ist doch ein übliches Ordnungsschema bei belesenen Leuten, die Bücher im Regal nach Grösse zu ordnen.

    Der Film mag für einen Historiker meinetwegen auch Hysteriker interessant sein, für einen, der am Inhalt interessiert ist, dagegen überhaupt nicht. Schliesslich gings dabei rein um die Entstehung und nicht um den Inhalt. Ich habs mir nur etwa ne Viertelstunde lang angetan, dann ging mir das dauernde Gejaule von gefolterten Katzen derart auf die Nerven, dass ichs abgeschaltet hab.

  31. @ Punktum: vollkommen richtig erkannt. Prof. Neuwirth, welche die Forschungsgelder verwaltet und damit die allgemeine Richtung vorgibt, hat sich natürlich vehement gegen die Thesen von Luxenberg, Puin und anderen gestellt, stellen diese doch ihre eigenen Veröffentlichungen radikal in Frage; soo ergebnisoffen und intellektuell redlich ist dann auch die westliche Islamwissenschaft nicht. Und daß sie sich für ihr Projekt zahlreiche Alibi-Muslime mit ins Boot holt ist natürlich reine Wissenschaftspolitik, um nämlich weiter die Mär von der Möglichkeit eines geläuterten „Euro-Islam“ aufrechterhalten zu können, die man benötigt, um sich vor innenpolitischen Entscheidungen zu drücken.

    Interessant sind übrigens auch die Thesen von Prof. Patricia Crone, die schon in den 1970er Jahren Zweifel an der Authentizität des Korans verlauten ließ; gewissermaßen die Gegenspielerin der Frau Neuwirth.

  32. #46 punctum

    Stimmt, Luxenberg wurde nicht genannt und es stimmt auch, dass Corpus C. Luxenberg ablehnt, aber unumstritten ist er eben nicht.

    Puin wurde zwar nicht genannt, aber war es doch, der die Fragmente aus Sanaa zusammen gefummelt hat.

  33. #42 Kim

    Das auch die Verse in ihrer Reihenfolge durcheinander gewirbelt wurden, gilt als sicher. Man kann an allem Kritik über, auch an dieser Sendung, aber gut fand ich, dass damit das Dogma des unveränderlichen Wortes Allahs über die Wupper ist. Leider ist das nur angeklungen. Wer aber die Hintergründe und Zusammenhänge ein wenig kannte, hat das sofort erkannt.

  34. Vor genau zwei Jahren wurde, meines Wissens zu ersten Mal, der Vorschlag gemacht, den Koran als eine sogenannte „Topic Map“ darzustellen, um den Text erstmals in einer Form aufzubereiten, die einen, im wahrsten Sinne des Wortes, „Überblick“ über den Koran verschaffen könnte.

    http://www.python-forum.de/topic-13946.html

    Diese Idee wurde auch an die Mitarbeiter des „Corpus Coranicum“ herangetragen, die, nachdem ihnen die Sache ausführlich erklärt worden war, kein Interesse erkennen ließen, diesen Vorschlag in ihr Projekt einzubinden. Über die Gründe kann man nur spekulieren.

    Mittlerweile ist die Technik der Visualisierung dermaßen rasch vorangeschritten, daß es dem einen oder anderen Leser hier möglich sein sollte, zumindest eine englische oder deutsche Übersetzung des Korans in eine Form zu bringen, für die sich hier ein Vorbild findet:

    http://manyeyes.alphaworks.ibm.com/manyeyes/visualizations/iliad

    Es ist wohl klar, daß dies im Sinne der westlichen Islamkritik einen enormen Stoß nach vorne bedeuten würde.

  35. #56 wolfi (14. Mrz 2010 11:36) Noch was Historisches: WELT:
    Sandalenfilm –
    In “Agora” metzeln Christen ihre Gegner nieder

    Im jetzt startenden Kino-Epos “Agora” muss Hypatia (Rachel Weisz) mit ansehen, wie Alexandria von fanatischen Christen überrannt wird.

    Gibt es schon eine Verfilmung der Belagerung Wiens? Und einen über die Eroberung Konstantinopels?

    Die westlichen Islamhehler haben es aber auch wirklich schwer. Sie müssen immer fast zwei Jahrtausende zurück gehen um zu belegen, das das Christentum mörderischer ist als der Islam und das zudem Gewalt von Moslemen nur die Reaktion auf die Taten sind, die ihren ungläubigen, nicht moslemischen, aber kulturell höher entwickelten Vorfahren angetan wurden.

    Da muß man natürlich immer abenteuerlichere Konstruktionen erfinden. So tranchiert der gemeine, sozialschmarotzende, jugendliche Messerstecher nur aufgrund des Kolonialismustraumas (seine Vorfahren wurden durch die Bereitschaft der Amerikaner Sklaven halten zu wollen erst zu Sklavenjägern genötigt) widerwillig, aber aus gerechtem Zorn seine deutschen Ernährer sorgfältig durch einige Dutzend Messerstiche.

    Die angebliche Klimakatastrophe ist mit Sicherheit eine angewiderte Reaktion der Natur auf die Kreuzzüge – – und der Flammentod christlicher Gläubiger im römischen Colosseum läßt sich sicherlich irgendwann noch als scheinheilige Vorausverurteilung der zu erahnenden Islamisierung zurechtbiegen.

    Und glaubenwillige pathologische Bescheuerte, die jeden Scheiß willig verinnerlichen, haben wir hier im Abendland mittlerweile en Masse.

  36. Der Film war eine Enttäuschung, ganz vorsichtig nur wurde die These verbreitet,daß der Koran wohl doch Änderungen durchgemacht hat. Man darf ja die Moslems nicht verärgern, sonst sind die beleidigt oder werden aggressiv.
    Da alle Koran-Texte außer denen, die Zaid ibn Tabith aufgeschrieben hat, von dem 3.Kalifen Uthman verbrannt wurden, weil eben verschiedene Koran-Versionen im Umlauf waren,
    kennen wir nicht mehr den Text, der Mohammed von Allah „geoffenbart“ wurde.Die verbrannten Texte können ja die genuinen Texte gewesen sein.
    Außerdem hat der heutige Koran-Text eine lange Geschichte der Vereinheitlichung hinter sich, er ist keineswegs fertig vom Himmel herabgekommen.Erst als man ihn vor etwa 100 Jahren zum ersten Mal druckte, legte man sich auf einen einheitlichen Text fest. Bis dahin gab es verschiedene Möglichkeiten, den Text zu lesen. Das hängt damit zusammen, daß man zunächst nur die Konsonanten und die langen Vokale der Wörter aufgeschrieben hat, nicht aber die kurzen Vokale. Diese wurden beim Lesen aktuell hinzugefügt. Damit aber gab es verschiedene Lesarten und einen unterschiedlichen Sinn der Sätze. Im Mittelalter schließlich grenzte man dies ein und legte fest, daß der Koran nur auf sieben verschiedene Weisen beim Vortragen vokalisiert werden dürfe. Von wegen einheitlicher Text und einheitlicher Sinn des Koran.
    Solche Mehrdeutigkeiten der Sätze und Wörter sind in der Bibel, sowohl im hebräischen Text des Alten Testamentes wie auch im griechischen Text des Neuen Testamentes nicht möglich, die Buchstaben und Wörter sind klar definiert. Auch im Hebräischen kennt man wie im Arabischen nur die Konsonatenschreibweise, doch als das Hebräische als Umgangssprache allmählich verschwand, haben zwischen dem 7. und 9. Jahrhundert jüdische Schriftgelehrte, die sog. Masoreten (=Überlieferer)den Text des Alten Testamentes eindeutig festgelegt und erhalten, im Griechischen war dies von vornherein der Fall.
    Allerdings gibt es in der Bibel auch voneinander abweichende Sätze, aber nur wenige sinnunterschiedliche. Moslems sehen die Ehrlichkeit, mit der Christen die Varianten des Bibeltextes aufzeigen (die aber in keiner Weise die christliche Lehre in Frage stellen), als Schwäche der Bibel an, von der Mohammed „geoffenbart“ wurde, sie sei verfälscht (Sure 2,75; 4,46; 5,14f). Lächerlich! Wie exakt im Gegensatz zum Koran die Bibel überliefert wurde, weiß man spätestens seit den sensationellen Text-Funden von Qumran im Jahre 1947. Man fand in der Nähe des Toten Meeres bis dahin nicht bekannte Handschriften von fast allen allen Büchern des Alten Testamentes sowie das fast komplette Buch des Propheten Jesaja, angefertigt im 2. Jahrhundert v.Chr.. Als man
    diese Funde mit dem bis dahin bekannten Bibeltext verglich, erkannte man die außergewöhnliche und von vielen Kritikern nicht erwartete Zuverlässigkeit des überlieferten Bibeltextes.
    Dies kann man vom Koran eben nicht sagen. Hier sind sogar nach islamischer Überlieferung (Muslim-Hadith) drei „Offenbarungen“ Mohammeds verlorengegangen. Eine wurde kurz vor seinem Tod von einem Haustier unter seinem Bett gefressen, wo man sie aufbewahrt hatte.

  37. #51 isa (14. Mrz 2010 11:02)

    37 Eurocrates (14. Mrz 2010 01:02)

    Davon ist vieles nicht haltbar. Weder hat Kronos 7 Ringe noch kann man aus einer ähnlichen Sprache Gemeinsamkeiten in der Weltanschaung ableiten.

    Es ist bekannt, was EL heisst, sogar in deutschem gibt es das EngEL oder im englischen AngEL. Es ist auch die Abkürzung für Elohim. Welche die „Götter“ des alten Testamentes sind. Genesis gibt es noch keinen Jahwe, sondern nur Els. Die ELs sind vergleichbar den Dewas im Hinduismus. Es gab auch einen Haupt El, bitte hier lesen:
    # in den semitischen Sprachen eine allgemeine Bezeichnung für Gott, siehe Elohim (http://de.wikipedia.org/wiki/Elohim)
    # den syrisch-kanaanäischen Welterschaffer und Göttervater El (Gott) http://de.wikipedia.org/wiki/El_%28Gott%29

    Ich habe mich sehr viel mit solchen Dingen beschäftigt. Das die Juden angeblich Satanisten sind, ist eine antisemitische Verschwörung. Kabalah, von Kaba und Allah? Die Übersetzung für Kabalah ist „das überlieferte Wort Gottes“.

    Wer von Satanisten redet, sollte auch wissen, was diese überhaupt sind. Satanisten definieren sich darüber, dass sie das Gegenteil sind von dem, was da ist. Daher gibt es „Satanisten“ aller Religionen.

    Allah heisst nach der Ursprache zerlegt, Al und Lah. Lah ist der Klang der Basis. Al ist die Verdrehung davon. Es heisst also klanglich so etwas in der Art wie „verdrehtes Unten“. Mit dem wissen, das Al = El ist. Naja denkt euch den Rest.

    Ich bin Christ und habe sehr viel in der Bibel gelesen. Aber ich habe mich auch Jahre mit dem Hinduismus, Buddhismus, Schamanismus (Australischer und Hawaianischer), Glauben der Kelten, usw beschäftigt.
    Sie alle sind das Gegenteil vom Islam.

    Ja es ist richtig, dass die Moslems eine „satanistische“ Zeremonie machen, wenn sie um die Kaba hupfen. Die Beschreibung dieser Zeremonie findet sich allerdings im Schamanismus. Sie versuchen dort ein Dimensionstor für „Satan“ bzw Shadana zu schaffen. Die Moslems haben davon keine Ahnung.

  38. Vergeßt Luxenberg, Ohlin und Puin.

    Vergeßt erst recht die Arte-Sendung.

    Guggelt lieber nach Tilman Nagel.
    Der hat nicht nur kluge Bücher über den Islam geschrieben, sondern auch lehrreiche islamkritische Interviews gegeben, die im Netz zu finden sind. Einige Links findet man sogar auf der (über weite Strecken politisch korrekten) Prollpedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Tilman_Nagel

  39. Habe die Sendung gesehen….also ich denke da ist alles offen.
    Wer will den Koran heute noch aushebeln, oder aushebeln wollen?
    Alleine der Inhalt sollte als Gegenbeweis genügen können. Aber zu allen Zeiten hat die Mehrheit die Lügen geglaubt!

  40. #60 ToursundPoitiers

    Für Sie war er enttäuschend, weil Sie im Thema drin sind und mehr Detaills wissen, als die meisten Zuschauer. Ich habe auch nicht viel neues gesehen und natürlich die Vorsicht bemerkt, mit der das Dogma der Unabänderlichkeit des Koran umschifft wurde. Aber überhören konnte man es nicht.

  41. #64 Abu Warraq

    Prof. Nagel äussert sich kritisch über die Vereinbarkeit von Islam und modernem freiheitlichen Verfassunsgstaat. Aber seine Methode und sein Blickwinkel ist eher idiographisch. Die historisch-genetischen Fragen zur Koranentstehung und zur Formation des frühen Islam interessieren ihn weniger. Aber genau um diese Frage geht es hier!

    Luxenberg, Ohlin und Puin, aber auch Volker Popp haben Bahnbrechendes zur Entmythologisierung Mohammeds und der sog. „Herabkunft“ des Hl. Buches geleistet. Davon ist bei AERTE kein Wort zu hören, weil die Reportage unkritisch und sklavisch den Berliner Forschern um A. Neuwirth folgt.

    Schade! Eine verpasste Chance!

  42. Auch wenn eine solche Sendung nicht alles abdecken kann und sicherlich einige Stunden Filmmaterial runtergekürzt wurden, der politisch korrekte Duktus war nicht zu übersehen. Ein paar Anmerkungen:

    Gewaltaspekt und Imperialismus des islam werden angesprochen, aber in passives Geschichtsgeschehen eingewickelt:
    „das islamische Reich dehnte sich aus“,
    „hat sich beinahe die gesamte arabische Halbinsel dem monotheistischen Glauben angeschlossen.“

    Interessant: „die kalifischen Blutflecken auf dem koran“.

    Der mit depressiv-gebrochener Stimme sprechende Ferid Heider – möge er nicht in die Luft gehen – ist ein unverschämter Propagandist, ein lebendiges Beispiel dafür, was die Indoktrination der koran-Schulen aus einem Menschen machen kann. Hat gar nix mit Wissenschaft zu tun.

    Ärgerlich die Gleichsetzung Gott mit allah, die unkritische Übernahme unbewiesener, mohamedanischer Propaganda vom „letzten Propheten“ und von der „letzten Offenbarungsreligion“, die Aufpropfung einer lokalen Gewalttheophranie auf Judentum und Christentum, und der Missbrauch des Engels Gabriels während der Höhlenchannelings des sogenannten Proheten.

    Witz des Tages war dann. “ … mit einem Ansatz, der muslimische und wissenschaftliche Tradition in sich vereint.“,
    … und dann die abschließende und erschreckende Aussage von Prof. Dr. Angelika Neuwirth „… auf keinen Fall koran-Forschung zu betreiben, als ein akademisches Unternehmen.“

    Der Untergang des Abendlandes.

  43. #67 punctum

    Prof. Nagel äussert sich kritisch über die Vereinbarkeit von Islam und modernem freiheitlichen Verfassunsgstaat. Aber seine Methode und sein Blickwinkel ist eher idiographisch. Die historisch-genetischen Fragen zur Koranentstehung und zur Formation des frühen Islam interessieren ihn weniger. Aber genau um diese Frage geht es hier!

    Wie kommen sie denn auf dieses dünne Brett? Ja doch, selbstverständlich geht es hier um die Entstehung des Koran und um den frühen Islam! Und genau zu dieser Thematik hat Nagel dicke Bücher geschrieben.

    Und wenn Sie diese Tatsache, warum auch immer, nicht zur Kenntnis zu nehmen bereit sind, dann lesen Sie doch wenigstens, was von ihm dazu im Netz steht (z.B. hier http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/literatur_und_kunst/mohammed_auf_der_geraden_strasse_1.696624.html und hier http://209.85.135.132/search?q=cache:itm1V08tsD8J:de.timeturk.com/Wie-Mohammed-den-Islam-erfand-1743-haberi.html+%22wie+mohammed+den+islam+erfand%22&hl=de&client=firefox-a&gl=de&strip=1 und
    hier http://www.cicero.de/97.php?ress_id=1&item=2594 und hier http://www.focus.de/politik/deutschland/religion-zweifel-an-der-lichtgestalt_aid_268677.html), aber unterlassen Sie doch bitte die Verbreitung von Falschmeldungen.

    Luxenberg, Ohlin und Puin, aber auch Volker Popp haben Bahnbrechendes zur Entmythologisierung Mohammeds und der sog. “Herabkunft” des Hl. Buches geleistet.

    Nö, haben sie nicht. Erstens nicht bahnbrechend; die Entmythologisierung haben nämlich andere schon seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert, also seit über 100 Jahren, geleistet. Das ist Ihnen offenbar entgangen.

    Und zweitens kennen Sie offenbar die eminenten Schwächen Ihrer Lieblingsautoren nicht. Lesen Sie doch wenigstens das hier: http://www.faz.net/s/RubC17179D529AB4E2BBEDB095D7C41F468/Doc~EEB2A8403FF844BC99655C12B866C40EE~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    Im übrigen sollten Sie gar nicht erst versuchen, Ihre Leser zu bluffen, etwa mit einem Wort wie „idiographisch“, das Sie offenbar gar nicht verstanden haben. Oder meinten Sie „ideographisch“? Das trifft hier ebenfalls nicht zu.

    Ich hoffe geholfen zu haben.

  44. Wie der Koran entstand wird man da ganz bestimmt nicht erfahren, da ich davon ausgehe, dass das ZDF nicht will, dass seine ARTE-Bude auf dem Lerchenberg abgefackelt wird.
    Wir werden viel über die Schönheit des „holy koran“, wie der Islambuckler Obama immer sagt, erfahren.
    Den Mist gucke ich mir ganz bestimmt nicht an, weil ich schon weiß, was angesagt ist.

  45. 66 plapperstorch

    Die Muslime bekommen zunehmend Druck durch Informationen, die inhaltlich über den Koran verbreitet werden, und jetzt auch noch hinsichtlich seiner Überlieferung.
    Wenn man jetzt noch hinzunimmt, wie Mohammeds „Offenbarungen“ und zu welchen Anlässen sie zustande gekommen sind, dann wird es durchaus auch komisch. Beispiel:

    Sauda (eine von Mohammeds Frauen, der Verf.) ging auf das Feld, um ihre Notdurft zu verrichten. Sie war eine schwergewichtige Dame anderen Frauen gegenüber, sehr groß, so daß sie sich nicht leicht verbergen konnte. Umar B. Khattab sah sie und sagte: „Sauda, bei Allah, du kannst dich nicht vor uns verbergen.“ Sie kehrte zurück. Allahs Bote war zu der Zeit in meinem (Aischas) Haus. Er aß sein Abendmahl und hatte einen Knochen in seiner Hand. Sie (Sauda)kam und sagte:“Bote Allahs, ich ging hinaus und Umar sagte so und so zu mir.“ Sie(Aischa) berichtete: „Da kam eine Offenbarung, und dann war sie vorbei. Der Knochen war noch in seiner Hand, und er hatte ihn nicht weggeworfen, und er sagte:Es ist dir erlaubt, nach draußen zu gehen, um deine Notdurft zu verrichten.“ (Sahih Muslim III, Seite 1186)
    Kann man sich eigentlich vorstellen, daß Gott in der Bibel sich darum kümmert, ob jemand draußen sich erleichtern darf und extra eine Offenbarung vorbeischickt wie Allah hier??
    Aber Allah hat sich ja auch intensiv um Mohammeds Sexualleben gekümmert und die rechte Offenbarung gesendet, zu Mohammeds Gunsten natürlich. Er durfte etwa Zainab, die Frau seines Adoptivsohnes heiraten, weil sie ihm so gut gefiel (Sure 33,37f), was sonst allen anderen streng verboten war. Auch durfte er mehr als die schon genehmigten vier Frauen heiraten, Mohammed hatte durch Sonderoffenbarung 13 Frauen (Sure 33,50f).

    Je mehr solcher Dinge herauskommen, um so befremdlicher wird die Sache, auch für Moslems. Deswegen und wegen der ganzen Scharia-Unterdrückung verlassen heute weltweit viele Moslems ihren Glauben und werden Christen. Noch nie waren es in der Geschichte des Islam soviele wie heute.

  46. #75 ToursundPoitiers

    Ich dachte es seien 14, aber wollen wir nicht kleinlich sein. Noch abenteuerlicher wird es in den Hadithen. Kennen Sie die Story über Mo’s Ausscheidungen? Sicher, dumme Frage, aber hier darf ich das nicht posten, nicht wegen meiner Mod, sondern weil es „Porno“ ist.

    Gute Nacht!

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