Eine mutige Frau in feiger Umgebung

Vor zwei Jahren wurde die junge Türkin Aylin Korkmaz (Foto l. mit Cem Özdemir) von ihrem Ehemann regelrecht massakriert: mit 26 Messerstichen fügte er ihr – vor allem in Gesicht und Hals – so tiefe und schwere Verletzungen zu, dass selbst die Ärzte hinterher sagten, es grenze an ein Wunder, dass sie überlebt habe (r.). Grund für die grausame Attacke: Aylin hatte nach jahrelangen Schlägen und Misshandlungen ihren Mann verlassen und dadurch seine „Ehre“ verletzt.

(Bericht von der Podiumsdiskussion am 29. März 2010 in der Urania Berlin zum Thema „Ehrenmorde“ und Zwangsheiraten in Deutschland)

16 Operationen hat sie in den letzten zwei Jahren hinter sich gebracht, weitere stehen an, um die Narben, die ihr Gesicht entstellen, zu verkleinern, trotzdem wird es nie wieder sein wie vorher. Und natürlich geht es nicht nur um die äußeren Narben, sondern auch um die seelischen Verletzungen, die Angst vor ihrem Ex-Mann und seiner Familie, die Enttäuschung über die Institutionen des deutschen Staates, von denen sie sich im Stich gelassen fühlt.

Doch Aylin Korkmaz will kein Opfer mehr sein, wie sie sagt, sondern kämpfen, deshalb hat sie ein Buch geschrieben („Ich schrie um mein Leben“/ Fackelträger-Verlag 2010), und deshalb saß sie am 29. März 2010 in der Berliner Urania auf dem Podium, neben Cem Özdemir, dem Bundesvorsitzenden der GRÜNEN und Serap Altinisik, Leiterin des Referates Häusliche Gewalt bei Terre des Femmes.

Bevor jedoch die Diskussion vor rund 200 Zuhörern eröffnet wurde, sprach die Integrationsbeauftragte des Bezirks Tempelhof-Schöneberg, Gabriele Gün Tank ein Grußwort, in dem sie die Richtung vorgab, wie die Diskussion auf keinen Fall verlaufen dürfe: „Leider kommt es bei diesem Thema oft zu Pauschalisierungen und ethnisch-religiösen Stigmatisierungen.“ Auch bei Familientragödien in der Mehrheitsgesellschaft gehe es immer um die Ehre der Männer. „Gewalt kommt aus der Mitte der Gesellschaft und muss auch dort bekämpft werden.“

Erstes Thema der Runde, die von Heide Oestreich, Fachredakteurin für Geschlechterfragen bei der TAZ, moderiert wurde, war die skandalöse Begründung der Schwurgerichtskammer Baden-Baden, die Aylins Ex-Mann zu 13 Jahren Gefängnis verurteilte, ihm jedoch mildernde Umstände zubilligte, weil der – bereits seit 1978 in Deutschland lebende – Kurde stark in seinem kulturellen Umfeld verwurzelt sei. Dadurch lasse sich sein Besitzanspruch auf Aylin, mit der er in einer arrangierten Ehe (oder, stigmatisierend: „Zwangsheirat“) gelebt hatte, und sein gekränkter Stolz erklären, und deshalb könne man die Tat NICHT als „besonders verachtenswert“ einstufen.

Mittlerweile hat der Anwalt des Mannes beantragt, dass sein Mandant nach Ablauf der Hälfte der Strafe, also 2014, entlassen und in die Türkei abgeschoben werde soll, voraussichtlich wird diesem Antrag auch stattgegeben werden. „Wie kann es sein, dass türkische Staatsbürger nach so einer Straftat nur die Hälfte ihrer Strafe absitzen müssen?“, fragte die Moderatorin in die Runde.

Dies sei tatsächlich eine Verhöhnung des Opfers, meinte Özdemir. Statt auf mildernde Umstände zu erkennen, sollte man besser die Härte des Gesetzes voll ausschöpfen, als Signal an die Gesellschaft. Wer sage: „Ich musste das machen, weil ich Kurde bin“, der beleidige seine Kultur, seine Religion und seine Nation. Das Problem sei der Mann und die Gesellschaft, die solche Männer produziere. „Es geht hier um Jahrtausende alte Traditionen, gegen die nicht einmal Religionen ankommen.“

Wie kann nun Aylin Korkmaz geholfen werden? Sie wagt nicht mehr, in die Türkei zu fahren, denn die Familie ihres Ex-Mannes steht voll hinter ihm und findet, dass sie ihr Schicksal verdient habe. Erst kürzlich habe der Bruder des Mannes bei „Stern-TV“ gesagt, keiner verstehe, warum nicht Aylin im Gefängnis sitze. In der Türkei könne übrigens nach einer Gesetzesänderung in Fällen, in denen etwa ein Familienrat den jüngsten, noch strafunmündigen Sohn mit einem Mord beauftrage, der gesamte Familienrat verurteilt werden, warf Özdemir ein.

Sie sei gegen „Sippenhaft“, meldete sich Serap Altinisik zu Wort. Nötig sei vielmehr Aufklärungsarbeit über Menschen- und Frauenrechte in Schulen. Sie befürchte, sagte Aylin, ihr Ex-Mann werde sich nach seiner vorzeitigen Freilassung 2014 doch noch an ihr rächen wollen und mit falschem Pass nach Deutschland reisen.

„Was bieten Polizei, Gericht, Behörden Ihnen als Schutz an?“, fragte die Moderatorin. „Nichts“, erwiderte Aylin. Viele andere seien vor ihr und nach ihr auf ähnliche Weise getötet worden und hätten jetzt keine Stimme mehr. Ihr einziger Wunsch an die deutsche Justiz sei, dass die Strafen für solche Taten verschärft würden.
„Gibt es denn kein Opferschutzprogramm?“, fragte die Moderatorin.

Frau Altinisik runzelte die Stirn: Zu teuer, zu aufwändig, nicht zu empfehlen, denn die Betroffenen müssten eine neue Identität annehmen, umziehen und hätten viele Unannehmlichkeiten. Einen Schutz rund um die Uhr gebe es sowieso nicht. „Ich bleibe in Baden-Baden“, sagte Aylin. „Ich weiß jetzt, wie es ist zu sterben und habe keine Angst mehr vor dem Tod.“

Vor der Tat sei sie mit ihren drei Kindern oft zur Polizei gegangen und habe um Hilfe gebeten, doch habe sie sich nie ernst genommen gefühlt („Mein Mann hat gedroht, mich umzubringen!“ – „Ach was, das behaupten die oft.“). Manchmal sei sie völlig niedergeschlagen zu ihrem Mann zurückgekehrt und habe gedacht, nur totale Unterordnung könne sie schützen. Zudem habe er immer gesagt: „Ich schlage dich, weil ich dich liebe!“

„Wissen Sie, wann ich zum ersten Mal nach der Tat geweint habe?“, fuhr sie fort. „Als ich aus dem Krankenhaus nach Hause kam und meine Kinder aus dem Heim zu mir holen wollte. Da sagte man mir, dafür müsse ich die Zustimmung des Vaters einholen.“ Fassungslos habe sie daran erinnert, dass dieser Mann gerade versucht habe, sie umzubringen. So sei aber nun einmal die Rechtslage, hätten die Vertreter des Jugendamtes achselzuckend erklärt.

Auf dem Podium und im Publikum machte sich Betroffenheit breit. Konnte das wahr sein, dass Opfer von Ehrenmorden in Deutschland so allein gelassen wurden? „Rot-Grün hat das neue Gewaltschutzgesetz auf den Weg gebracht“, beruhigte Özdemir. „Die Gesetze sind ausreichend, wir müssen sie nur umsetzen.“

„Wieso wird hier immer von Ehrenmord geredet?“, fuhr eine muslimische Zuhörerin dazwischen. „Wie würden Sie denn sagen?“ fragte die erstaunte Moderatorin. „Mord, ganz normal: Mord“, zeterte die Frau. „Sonst ist das eine Diskriminierung von Muslimen, Islamophobie!“ „Darf man über „Ehrenmorde“ als separates Thema reden, oder ist das ethnisch diskriminierend und man sollte stattdessen alles unter „häusliche Gewalt“ zusammenfassen?“, wandte sich die Moderatorin ans Podium.

„In Spanien wird jede Woche eine Frau ermordet, und niemand redet von katholischen Ehrenmorden“, erwiderte Özdemir. „Keine Religion oder Kultur rechtfertigt Ehrenmorde! Der Begriff „Ehre“ gehört sowieso auf den Schrottplatz der Geschichte!“ Das Publikum klatschte. „Naja, einen Unterschied sehe ich schon noch“, gab Altinisik zu bedenken. „Bei „häuslicher Gewalt“ haben wir es normalerweise mit einer Beziehungstat zwischen zwei Partnern zu tun. Bei „Gewalt im Namen der Ehre“ steht oft die ganze Familie hinter der Tat.“

Der Moderatorin kam ein Geistesblitz: „Sind Sie eigentlich nie auf die Idee gekommen, in einer Moschee um Hilfe nachzusuchen?“ Aylin Korkmaz schüttelte den Kopf. „Arbeiten Sie mit Moscheen zusammen?“, gab die Moderatorin die Frage an die Vertreterin von Terre des Femmes weiter. „Die Katholische Kirche bemüht sich ja im Moment, die Missbrauchsfälle in ihren Reihen aufzuklären – gibt es in den Moscheen Aufklärungsarbeit über Ehrenmorde?“ „Ich finde die Zusammenarbeit mit den Moscheen wichtig“, betonte Serap Altinisik, „wobei ich persönlich da keine Erfahrungen habe. Ich weiß aber, dass Kolleginnen von mir schon mal vorgeschlagen haben, Workshops in Moscheen zu veranstalten.“

„Jeder Imam sollte aktiv gegen Frauenunterdrückung vorgehen!“, forderte Özdemir. „Die christlichen Kirchen haben ja sehr viele Angebote aufgebaut“, hakte die Moderatorin nach, „Frauenhäuser, Beratungsstellen und so weiter. Bei den Ehrenmorden müsste man aber vor allem Männerarbeit machen, oder?“ „Ich muss Ihnen sagen, dass für mich diese Arbeit in erster Linie Aufgabe des Staates ist“, widersprach die Terre-de-Femmes-Frau, „der Staat muss die entsprechenden Angebote machen!“

Nun durfte das Publikum Fragen stellen. Ein bärtiger junger Muskelmann erhob sich und polterte aggressiv los: „Wieso sitzt keine deutsche Frau dort vorn auf dem Podium? Die deutsche Gesellschaft hat genug eigene Probleme, zum Beispiel mit Pädophilie, die sollte sie erst einmal selber lösen! Außerdem schickt ihr eure Soldaten in islamische Länder, wo sie die Frauen vergewaltigen!“ „Wir sind eine gemeinsame Gesellschaft“, stellte Özdemir richtig, „mit einer gemeinsamen Werteordnung und einem Gesetz, das für alle gleichermaßen gilt!“

Ein Vertreter der Internationalen Liga für Menschenrechte meldete sich zu Wort und verlangte, Deutschland solle mit der Türkei über eine Regelung verhandeln, dass türkische Straftäter ihre Reststrafe dort verbüßen müssten, anstatt freigelassen zu werden. Außerdem verlangte er, türkische Imame müssten, bevor sie nach Deutschland geschickt würden, erst einen Kurs über die deutsche Kultur und Rechtsordnung absolvieren.
Die Antwort auf diesen Beitrag war Schweigen.

Ein junger Mann südländischer Abstammung stellte sich vor: „Ich gehöre zu der Gruppe „Heroes“, und wir betreiben genau diese Prävention und Männerarbeit an den Schulen, die vorhin gefordert wurde. Das ist allerdings keine Frage der Religion, wir greifen nicht den Islam an.“

Genau dies war es, was schwarz und drückend über der ganzen Veranstaltung lastete: das Tabu „Islam“. All die ungestellten Fragen: Woher kommt denn diese Auffassung von „Ehre“, woher der atavistische Irrglaube, die Frau sei selbstverständlicher Besitz des Mannes? Ist das wirklich „jahrtausendealte Überlieferung, gegen die sogar Religionen vergeblich ankämpfen“, wie Cem Özdemir meinte, oder könnte es nicht doch auch etwas mit dem Koran zu tun haben oder mit dessen Auslegung, wie sie jeden Freitag durch aus der Türkei importierte Imame in Deutschland erfolgt?

Seit Wochen wird in Deutschland lang und breit über die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche diskutiert, und selbstverständlich wird auch gefragt, ob der Zölibat und die katholische Sexualmoral dabei eine Rolle spielen. Doch entsprechende, überaus naheliegende Fragen zum Islam im Zusammenhang mit „Ehrenmord“ oder „Zwangsheirat“ verboten sich an diesem Abend. Vom Podium wie auch aus dem Publikum wurde von Anfang an klargestellt, dass keinerlei Zusammenhang hergestellt werden dürfe, von wegen „Islamophobie“ oder „ethnisch-religiöser Stigmatisierung und Diskriminierung“.

PI war schwach vertreten und kam nicht zum Zuge. Vielleicht ist es auch vermessen zu glauben, man könne mit einer Handvoll Engagierter Veranstaltungen solcher Art beeinflussen oder gar „drehen“. An diesem Abend konnten wir nur zuhören, um einen gesellschaftlichen Zustand zu bezeugen, der zum Himmel schreit.

Hinterher dachte ich, dass Aylin Kolkmaz mit ihrem Gefühl vollkommen Recht hat: sie ist hier völlig allein. Zwar gibt es gratis jede Menge Mitleid und Entrüstung über den „bösen Mann“, dazu von den Özdemirs dieser BRD wohlfeile Allgemeinplätze und Phrasen ohne Realitätsbezug. Doch was wird wohl geschehen, wenn sich Aylins Mann tatsächlich irgendwann an ihr rächt? Ich fürchte, nichts. Außer ein paar Krokodilstränen der Phrasendrescher. Und präventivem „Islamophobie“- und „Diskriminierungs“-Geschrei der Islamlobby.

Die deutsche Gesellschaft – das war hier exemplarisch zu besichtigen – schläft einen tiefen, ungesunden Schlaf. Sie liegt im Koma und träumt davon, nicht mehr böse zu sein, sondern eine edle Kämpferin gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Alles angebliche Interesse an „fremden Kulturen“ ist vorgeschoben und dient nur dazu, „Weltoffenheit“ zu demonstrieren.

Was ist denn mit den zwei Millionen Russlanddeutschen, die in den letzten Jahren zu uns gekommen sind und die auch Integrationsprobleme haben? Das Desinteresse der deutschen Gesellschaft an ihrem schwierigen Schicksal als Opfer zweier Diktatoren, an ihrer Kultur und Geschichte, an ihrer möglichen Brückenfunktion zum Osten, ihrer altertümlichen protestantischen Frömmigkeit ist mit Händen zu greifen. Oft werden sie als „die Russen“ diskriminiert. Aber hört man sie darüber klagen?

Was ist mit den christlichen Ägyptern und Irakern, die in Deutschland Schutz suchen vor der Verfolgung oder gar Ermordung durch aufgehetzte Moslems in ihren Heimatländern? Was mit den Aleviten, die in der Türkei WIRKLICH diskriminiert werden? Hat man je einen Vertreter dieser Minderheiten als „Tatort“-Kommissar gegen islamistische Hassprediger oder rechtsradikale „Graue Wölfe“ ermitteln sehen? Hat man je einen von ihnen in die zahllosen Talkshows und Laberrunden eingeladen, um dort der deutschen Öffentlichkeit seine Sicht der Welt näher zu bringen?

Warum sieht man stattdessen überall nur beleidigte Islamvertreter, die sich in unverschämter Weise als „die neuen Juden“ stilisieren, Kopftuch-Funktionärinnen, die über eine „fehlende Willkommenskultur“ in Deutschland klagen und massenhaft deutsche Gutmenschen, die als nützliche Idioten der Islamverbände der „Mehrheitsgesellschaft“ Diskriminierung von Muslimen vorwerfen?

Der eine Grund ist die Angststarre besagter Gutmenschen, irgendjemand könnte ihnen „Rassismus“ vorwerfen und so ihr heiles Selbstbild beschädigen. Da können getrost jede Woche ein Dutzend Ehrenmorde oder auch „normale“ Messerattacken gegen „Christenschweine“ oder „Scheißdeutsche“ verübt werden, das ist diesen Leuten völlig gleichgültig, sie werden sich immer nur gegen denjenigen wenden, der es wagt, solche Taten in irgendeiner Weise mit dem Islam zu verbinden.

Der zweite Grund ist die reine Feigheit! Die deutsche Gesellschaft räumt dem durchsichtigen Geschrei und Opfergetue der Islamlobby nur deshalb soviel Raum ein, weil damit eine unausgesprochene Drohung verbunden ist: Reizt uns nicht mit Kritik, wir können auch anders, ihr seht es überall in der Welt, ihr seht es auch schon auf euren eigenen Straßen, außerdem werden wir immer mehr! Vor dieser Drohung kneift die deutsche Gesellschaft den Schwanz ein. Und gibt dazu noch ihre eigene erbärmliche Feigheit als „Zivilcourage“ gegen „Diskriminierung und Fremdenhass“ aus.

Solange diese unheilvolle Entwicklung nicht gestoppt wird, wird es immer mehr Aylins in Deutschland geben. Und sie werden keine echte Hilfe zu erwarten haben.

(Text: Bärchen, PI-Gruppe Berlin)




Eine deutsche Zeitungsseite im Jahre 2010

(Aus: Freiburger Stadtkurier vom 1.4.2010 / Spürnase: Volta)




Die Rückkehr des Stinkhaufens

Rechtzeitig zum Karfreitag ist er wieder da: Deutschlands letzter Nazi, der laut Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters geistig kranke notorische Querulant Walter Herrmann, steht mitsamt seinem zynisch „Klagemauer“ titulierten versifften Stinkhaufen antisemitischer Propaganda (Foto oben) wieder vor dem Kölner Dom, und hofft, die Endlösung der Judenfrage durch die arabischen Herrenmenschen noch miterleben zu dürfen.

Wie PI bereits damals befürchtete, war die Erleichterung über den Abbau des Schandflecks im Februar verfrüht. Offenbar war es dem Hetzer einfach zu kalt geworden, jedenfalls war es nicht Einsicht, nicht Respekt vor hunderten Unterzeichnern einer Resolution und nicht die Reaktion auf mehrere Strafanzeigen, die den vorübergehenden Rückzug des krankhaften Judenhassers Herrmann bewirkten. Im Vergleich ist die „Klagemauer“ momentan noch kleiner als früher, auch stehen noch deutsche Themen, wie die Obdachlosigkeit im Vordergrund. Aber die Hetzfläche „Klagemauer Palästina“ ist bereits wieder eingerichtet und mit ersten Bildern angeblicher israelischer Greueltaten bestückt. Offenbar ist noch nicht das gesamte eingelagerte Schandwerk wieder aufgebaut.

Insbesondere darf man gespannt sein, ob der 71-jährige Walter Herrmann (Foto links) auch erneut die Stürmerkarikatur vom blutsaufenden Juden aufstellen wird, die zu mehreren Strafanzeigen wegen Volksverhetzung führte. Dieses Bild, mitten in einer deutschen Großstadt, hatte zu weltweiter Empörung geführt, und u.a. auch die Jerusalem Post auf den Plan gerufen. Weltweit ist in diesem Zusammenhang allerdings in Kölner Lesart zu verstehen, wo es gleichbedeutend mit „rechtsrheinisch“ verwendet wird. Denn in der korrupten Moscheestadt selbst genießt der antisemitische Hetzer politische Protektion einflussreicher Kreise, insbesondere von GRÜNEN und SPD. Die Kölner Staatsanwaltschaft stellte die Ermittlungen gegen Herrmann wegen Volksverhetzung schnellstmöglich wieder ein. Von den Ratsparteien ließ sich lediglich ausgerechnet die LINKE zu einer kritischen Stellungnahme herab. Auch die sonst an jedem öffentlichkeitswirksamen Thema interessierte Bürgerbewegung pro Köln zog es vor, zu schweigen. PI wird leider weiterhin berichten müssen.

Kontakt:

» spd-fraktion@stadt-koeln.de
» cdu-fraktion@stadt-koeln.de
» gruene-fraktion@stadt-koeln.de
» fdp-fraktion@stadt-koeln.de
» dielinke@stadt-koeln.de
» prokoeln-fraktion@stadt-koeln.de




Karfreitag ist ein Requiem für ein verlorenes Land

Hallo PI, auf dem islamkritischen dänisch/schwedischen Blog Snaphanen fand ich zum Beitrag „Paasken 2010“ (Ostern 2010) einen sehr anrührenden und aktuellen Kommentar von Julia Caesar zur angebotenen Matthäus-Passion, den ich aus dem Schwedischen übersetzt habe. Der Kommentar bezieht sich auf ein Video der Bach-Matthäuspassion, aus dem sie am Ende den letzten Vers des Schlusschores zitiert.

(Von Alster)

Hier zuerst das Video:

Und der Kommentar von Julia Caesar (posted: 2. April 2010 – 12:33):

Karfreitag ist ein Tag für eine nachdenkliche Stille. Karfreitag erinnert an die Kreuzigung Jesu. Jesus starb nicht für seine Sünden. Er wurde geopfert, weil er es wagte, die Wahrheit zu sagen, und weil er damit nicht politisch korrekt war. Die Strafe für das Aussprechen der Wahrheit und Abweichen von der gehirngewaschenen politischen Korrektheit ist nicht mehr die Todesstrafe in Schweden. Der soziale Tod und Schimpfworte wie Rassist, fremdenfeindlich und islamophob sind dagegen täglich dafür Praxis. Wir kreuzigen nicht mehr. Aber unsere Politiker verursachen jedes Jahr, dass tausende Frauen auf den Multikulti-Altären geopfert werden.

Innerhalb von vier Jahren wurden 5.937 Vergewaltigungen inklusive grobe Vergewaltigungen angezeigt, und da können wir ausrechnen, dass die wirkliche Anzahl weit höher ist. Was denken Politiker? „6.000 vergewaltigte Frauen ist ein niedriger Preis für die Segnungen der Masseneinwanderung. Das opfern wir gerne.“ Aufmerksamkeit oder Änderungen sind nicht zu erwarten, bevor Politiker und Journalisten selbst oder ihre eigenen Frauen und Töchter vergewaltigt werden. Und da reichen nicht einige Wenige. Das müssten Hunderte und Tausende sein, damit die verantwortliche Elite sehen kann, was sie verbrochen hat.

Die Anzahl von Gewaltopfern inklusive grober Gewalt innerhalb von vier Jahren: 86.281. Lest die Zahl nochmal! Sie nähert sich 100 000. Gewaltopfer bei Kindern: 2.195. Die Anzahl der Ermordeten: 230 Menschen [Anm. von PI: Schweden hat 9,11 Millionen Einwohner Bemerkung]. Vom letzten Mordopfer haben wir in diesen Tagen gelesen. Inger, 78 Jahre, zu Tode gefoltert auf einem Parkplatz in Landskrona. Die Polizei verhört einen verdächtigen Moslem aus dem Libanon. Warum wird man nicht vorgewarnt?

Landskrona, Malmö und Södertälje sind verlorene Städte, und die schwedische Bevölkerung flieht. Alle, denen es möglich ist, ziehen weg aus den von Einwanderern dominierten Gebieten. Schweden ist ein verlorenes Land. Das ist mein Land, in dem ich aufgewachsen bin, das ich liebte und in dem ich geborgen war. Dieses Land wurde mir genommen. Es gibt es nicht mehr. Ich trauere. Karfreitag ist ein Requiem für ein verlorenes Land und eine verlorene Zugehörigkeit.

Ich höre Bachs Matthäus-Passion mit dem beeindruckenden Schlusschor: „Wir setzen uns mit Tränen nieder“ in der schönen Einspielung mit Ton Koopmans:

Wir setzen uns mit Tränen nieder
Und rufen Dir im Grabe zu:
Ruhe sanfte! Sanfte Ruh?!

In tears of grief, dear Lord, we leave Thee.
Hearts cry to Thee, o Saviour dear.
Lie Thou softly, softly here.
Rest Thy worn and bruised Body.

Ich setze mich und weine. Ich weine wegen meiner Kinder und Enkel, wegen mir und wegen ganz Schweden. Wir werden alle wegen einer politischen Lüge geopfert, einer politischen Besessenheit, für die es nur ein Wort
gibt: Wahnsinn.

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Steinbach zum sexuellen Missbrauch von Kindern

In einer Bundestagsdebatte zum Thema „sexueller Missbrauch von Kindern“ (ein Thema, das offenbar die Ränge nicht füllt) entlarvt die CDU-Abgeordnete Erika Steinbach die Doppelmoral der Grünen. Die finden jedenfalls Kindesmissbrauch nur dann schlimm und wollen ihn mit aller Härte verfolgt sehen, wenn er hinter Klostermauern stattgefunden hat. Ein sehenswertes Video, in welchem der Grüne Volker Beck Frau Steinbach unter anderem vorwirft, PI-gebildet zu sein (bei min. 5:06).

» Video: Kinderschänder Cohn-Bendit

(Spürnase: Ferdinand)




Drei Bundeswehrsoldaten in Afghanistan getötet

Wie das Einsatzführungskommando in Potsdam bestätigt, sind heute bei Gefechten im nordafghanischen Kundus drei deutsche Soldaten getötet worden, fünf weitere wurden schwer verletzt, als sie von aufständischen Taliban aus einem Hinterhalt mit Panzerfäusten beschossen wurden. Die Kämpfe begannen heute Vormittag und dauern immer noch an. Anwohner berichteten von zahlreichen zerstörten Häusern, Hubschraubern im Einsatz und schwerem Gewehrfeuer.

Die Zeit berichtet:

„Wir haben ein schweres Gefecht dort“, sagte ein Sprecher des Einsatzführungskommandos. Die Soldaten würden von Aufständischen unter anderem mit Panzerfäusten beschossen. …

Char Darah gilt als gefährlichster der sechs Distrikte in der nordafghanischen Provinz Kundus. …

Im Norden Afghanistan sind derzeit etwa 4300 deutsche Soldaten stationiert. Bisher sind beim Einsatz in Afghanistan 36 Soldaten der Bundeswehr gefallen. Der jüngste Vorfall ist der erste tödliche Zwischenfall für die deutschen Einsatzkräfte in diesem Jahr.

Bestimmt wird es bereits heute Abend wieder die ersten Gutmenschen geben, die statt die gefallenen Soldaten zu betrauern und ihren Familien beizustehen behaupten werden, die Bundeswehr wäre bei den Verhandlungen mit den moderaten Taliban und ihren Panzerfäusen nicht sensibel genug vorgegangen.

Erst gestern wurde folgendes Video über den Bundeswehreinsatz im Kundus ins Netz gestellt:

(Spürnase: Architekt der Zukunft)




17 Jahre – Witwe – Attentäterin

Eine der beiden muslimischen Attentäterinnen, die im Dienste des bekannten tschetschenischen Warlords Umarow die Terroranschläge in der Moskauer Metro verübten, war die erst 17-jährige blutjunge Witwe Dschennet Abdurachmanowa (Foto), die ihr Leben aus Rache für ihren an Silvester getöteten „Emir von Dagestan“ Umalat Magomedow wegwarf.

20 Minuten berichtet:

Dschennet Abdurachmanowa aus Dagestan (hatte) ihren Partner per Internet kennengelernt, als sie 16 Jahre alt war. Dabei handle es sich um Umalat Magomedow, der sich auch „Emir von Dagestan“ nannte.

Er soll dem mutmaßlichen Drahtzieher der Anschläge, Doku Umarow alias der „Emir vom Kaukasus“, nahegestanden haben. Nach einem ersten Treffen mit Magomedow sei die junge Frau „quasi“ zum Zusammenleben mit ihm gezwungen worden.

Ob die beiden tatsächlich verheiratet waren, ließ sich zunächst aber nicht bestätigen: Auf dem Foto tragen sie keine Eheringe. Laut den Ermittlern wurde Magomedow am 31. Dezember während einer Polizeikontrolle in Chassawjurt im Westen Dagestans erschossen.

Radikalislamische Rebellen hätten Dschennet daraufhin „überzeugt“, dass sie sich aus Rache für ihren Mann „opfern“ müsse. Die Ermittler glauben, dass sie den ersten Anschlag in Moskau verübte.

Die junge schwarze Witwe war offenbar mit dem „Emir von Dagestan“ zwangsverheiratet worden und hätte sich nach unislmischen Maßstäben freuen können, ihn elegant losgeworden zu sein. Wie wenig muss das Leben einer Frau im Kaukasus gelten, dass sie bereit ist, sich zum „Selbstopfer“ aus Rache an ihrem getöteten Zwangsehemann „überreden“ zu lassen.




Rechtsextremisten loben Berliner CDU

Wenn in Deutschland Politiker Beifall von der falschen, also der rechten Seite erhalten, ist das ein Skandal und Grund, in sich zu gehen und sich von dem, was den Beifall hervorgerufen hat, in aller Form zu distanzieren. So gesehen müsste die Berliner CDU jetzt schwer am Grübeln sein. (Foto: Beispielhafte Toleranz – Osnabrücker Symphoniker beim Konzert in Teheran)

Ausgerechnet die vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich und rechtsextremistisch eingestufte größte türkische Vereinigung in Deutschland, die extremnationalistische Milli Görüs findet lobende Worte für die neue CDU-Linie und ihr klares Ja zum muslimischen Kopftuch – das von antifaschistischen Islamkritikern auch gern mit der Hakenkreuzbinde der 30er Jahre verglichen wird.

Die IGMG zitierte die CDU stolz:

„Wir sind gegen ein Kopftuchverbot und plädieren dafür, gelassener mit diesem Thema umzugehen“, sagte die stellvertretende CDU-Landesvorsitzende Monika Grütters bei der Präsentation des neuen Integrationskonzeptes. Grütters betonte, dass Deutschland zur Bildungs- und Aufsteigerrepublik werden müsse – für Einheimische wie für Zuwanderer. „Zuwanderer sollen Leistungsträger in unserer Gesellschaft werden und nicht Leistungsempfänger“, so Grütters. „Dazu müssen wir die Devise ‚Fördern und Fordern‘ konsequent umsetzen, Chancen und Perspektiven bieten“, erklärte die Bundestagsabgeordnete.

Der Fraktions- und Landesvorsitzende der Berliner CDU, Frank Henkel plädierte dafür, der Integrationspolitik insgesamt einen anderen Stellenwert einzuräumen, da sie für die Zukunft Berlins von höchster Bedeutung sei: „Integration muss zur Chefsache werden!“ Die CDU in Berlin möchte beide Seiten gewinnen – Einheimische wie Zuwanderer. „Wir wollen beide davon überzeugen, dass sie im selben Boot sitzen und ein gemeinsames Interesse am Gelingen von Integration haben“, erklärte Henkel. „Dazu müssen wir Probleme und Missstände frei von Tabus benennen und auch die Sorgen und Ängste der einheimischen Bevölkerung berücksichtigen“, so Henkel weiter.

Burkard Dregger, stellvertretender Landesvorsitzender der CDU Berlin, führte aus: „Integration kann nicht staatlich angeordnet werden, sie findet zwischen den Menschen statt. Deshalb möchten wir Einheimische und Zuwanderer emotional abholen, ein gemeinsames Leitbild für unsere Stadt entwickeln. Die CDU Berlin will Identifikation mit Deutschland, Berlin und der freiheitlich-demokratischen Grundordnung stiften.“

Der staatliche Eingriff in das Leben der Menschen bedürfe immer der Rechtfertigung und der ständigen Überprüfung auf seine Berechtigung und Effizienz. „Die Ergebnisse der bisherigen integrationspolitischen Interventionen des Staates sind zweifelhaft“, heißt es in dem Papier. Doch wer sich ausgegrenzt und nicht willkommen fühlt, den könne man auch nicht zur Mitwirkung gewinnen. Dabei sei die Demokratie in ihrer Existenz darauf angewiesen, dass sie von den sie tragenden Bürgern geschätzt, gelebt und erhalten wird. „Diese Geisteshaltung müssen wir nicht nur uns selbst und unseren Kindern, sondern auch den Zuwanderern täglich nahe bringen, wir müssen sie und uns darauf verpflichten.“

Ob die CDU in Berlin bei der nächsten Wahl mehr Stimmen bekommt, wenn sie versucht, im links-grünen Gewand daherzukommen? Berührungsängste vor den Rechtsextremen mit Migrationshintergrund hat man jedenfalls keine mehr. Und außer hohlen Phrasen ist von der Berliner CDU-Vorsitzenden auch nichts zu hören. Wie schön, dass sie sich so vehement für das Kopftuch einsetzt. Man gibt sich offen und tolerant“ gegenüber einer rechtsextremen Ideologie.

Die CDU erkenne ferner die Muslime als werteorientierte Mitmenschen an, strecke ihnen die Hände entgegen und lade sie ein zum einem offenen Dialog über gemeinsame Werte und Fragen der Integration des Islam in Deutschland, heißt es in dem Diskussionsentwurf. Die CDU sei der Überzeugung, dass der Dialog nicht nur Unterschiede, sondern auch viel Verbindendes ergeben wird. „Man denke nur an den hohen Stellenwert von Werten wie Familie“, so die Fraktion. Das Verbindende müsse zum Fundament der Zukunft werden.

Nun, die „werteorientierten Muslime“ werden wohl kaum ein Kopftuch tragen – oder welche Werte meint die CDU? Islam oder Demokratie?

„Im Übrigen sind wir gegen ein allgemeines Kopftuchverbot. Kopftücher bedrohen die verfassungsmäßige Ordnung nicht. Eine gewisse Gelassenheit im Umgang mit dem Kopftuch ist geboten. Wir wollen auch nicht, dass die – oftmals gut ausgebildeten – Trägerinnen des Kopftuches durch ein Kopftuchverbot in eine illegale Parallelgesellschaft gedrängt werden. Wir wollen, dass sie bekennende Träger unserer Verfassungsordnung werden“, heißt es in dem Papier. Staatliche Repräsentanten wie Lehrer und Polizisten seien im Dienst jedoch zur religiösen Neutralität verpflichtet. Deshalb solle es in diesen Fällen bei dem bestehenden Kopftuchverbot bleiben.

Das kommt darauf an, an welcher verfassungsmäßigen Ordnung die Berliner CDU sich orientiert. Grundgesetz oder Scharia?

Und für das Kopftuchverbot der Lehrerinnen ist man doch nur, weil man das Kreuz sonst auch erlauben müsste.

Leider ist es nicht das erste Mal, dass die CDU es an der nötigen Distanz zu Rechtsextremisten fehlen lässt. Auch in Krefeld wurden die Christdemokraten im Bett mit „Grauen Wölfen“ aus der Türkei erwischt. Damals berichtete PI hier und hier, nach angemessener Zeit folgte auch ein WDR-Bericht bei Cosmo-TV:

(Spürnase: Frieda, Landsknecht)




Vom Ufa-Palast zum Türkenkino

Das traditionsreichste Kölner Kino, der ehemalige Ufa-Palast am Ring, hat seine Pforten geschlossen. Aber nicht für immer. Nach einer kostspieligen Renovierung soll hier nach Informationen des Kölner Express ein neues Großkino eröffnen: Ein „türkischer Filmtempel“.

Vor drei Jahren interviewte das Kulturmagazin Choices den Betreiber Helmut Rehbein zur Tradition des Hauses und der mustergültigen multikulturellen Offenheit, seit dem Jahr 2000 auch regelmäßig türkische Filme in seinem Kino zu zeigen:

Das Kino wurde 1931 als prunkvoller Kinosaal mit 1400 Sitzplätzen mit pompösen Aufgängen und Logen erbaut, wo man „mit Fliege, Frack und weißen Handschuhen begrüßt wurde“. Nach dem Umbau in den 50ern, bei dem das Gebäude in zwei Säle aufgeteilt wurde, erfolgte in den 70er Jahren die Umstrukturierung in Schachtelkinos. Diese Struktur blieb bis heute erhalten: Die Kapazität der insgesamt 13 Säle reicht von 16 bis 564 Sitzplätze. (…)

Ich hab gesehen, dass wir hier in Köln einen Großteil an türkischen Mitbürgern haben und mir gedacht, man kann das ja mal ausprobieren. Wir haben im Jahr 2000 damit angefangen. Da waren wir in Deutschland eines der ersten Kinos. Ein riesiger Erfolg, wir hatten mitunter fünf, sechs türkische Filme hier im Haus, und das Kino war immer gerammelt voll, speziell am Wochenende.

Nicht allen Gästen gefiel diese Entwicklung. Immer wieder hörte man auch von Rempeleien und Pöbeleien, denen Besucher des Kinos besonders in der Warteschlange vor der Kasse ausgesetzt waren. Jetzt stehen kostspielige Sanierungsarbeiten an, und der Betreiber hat offenbar kein Interesse mehr, weiter in das gut besuchte Kino zu investieren. Der Kölner Express berichtet:

Kaum ist im Filmpalast am Hohenzollernring der letzte Film gelaufen, fragen sich alle Cinefans: Was wird aus dem Traditionshaus, in das die Kölner seit mehr als 80 Jahren strömen? Die gute Nachricht: „Da wird sicherlich wieder ein Kino eröffnet“, so ein Insider zum EXPRESS. (…)

Und ein Kino dieser Größe braucht Köln: „Es fehlen jetzt 14 Leinwände in der Stadt, nun wollen alle Verleiher mit ihren Filmen zu mir“, erzählt Cinedom-Geschäftsführer Martin Ebert. Da wird es vor allem für kleinere Filme schwierig.

Oder für türkisch-sprachige Streifen, von denen manchmal bis zu vier parallel im Filmpalast liefen. „Das Thema haben wir schon auf dem Radar“, verspricht Cinedom-Chef Ebert der türkischen Gemeinde. Denkbar wäre aber auch, dass der Filmpalast komplett zum türkischen Filmtempel wird.

Wieder stirbt ein Stück Kölner Kultur den Toleranztod und ist damit sinnbildlich für den Niedergang der Stadt insgesamt. Die Offenheit, mit der die Deutschen Türken und Araber empfangen haben, wird nicht erwiedert. Im deutschen Kino liefen regelmäßig türkische Filme. Das dadurch angelockte Publikum, ebenso wie das gesamte Umfeld des inzwischen von arabischen und türkischen Kriminellen geprägten Kölner Rings, vergraulte mehr und mehr deutsche Besucher. Zumal das ältere und zahlungskräftige bürgerliche Publikum geht hier nicht mehr aus.

Nach der Übernahme durch die Türken wird es im traditionsreichsten Kino Kölns keine deutschen Filme mehr zu sehen geben. Hier sieht man im Kleinen, wie im Großen die Zukunft unseres Landes insgesamt aussieht: Die Fata Morgana multikultureller Vielfalt endet im trostlosen Grau islamischer Dominanz.




Obama ermunterte palästinensischen Widerstand

Die Palästinenser-Aufstände in Ostjerusalem geschehen gemäß neusten Erkenntnissen auf direktes Anraten der Obama Administration zum „Widerstand“ gegen Israel. Unmittelbar nach einem Treffen zwischen Palästinenserpräsident Mahmud Abbas mit dem US-Gesandten George Mitchell letzte Woche in Jordanien sprach Abbas in einer Pressekonferenz auf einmal auch vom „Recht auf Widerstand“ der Palästinenser gegen Israel. US-Präsident Obama will mit allen Mitteln einen palästinensischen Staat in Israel gründen, notfalls mit Gewalt gegen Juden in Jerusalem.